Schweiz
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Bundesraetin Eveline Widmer-Schlumpf spricht waehrend einer Medienkonferenz am Mittwoch, 21. Oktober 2015 in Bern. Der Bundesrat will die Anforderungen fuer systemrelevante Banken verschaerfen. Damit soll verhindert werden, dass der Staat bei einer Finanzkrise einspringen muss. Die ungewichtete Eigenkapitalquote (Leverage Ratio) fuer Grossbanken wird von 3,1 auf 5 Prozent erhoeht. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Swiss Federal Councillor Eveline Widmer-Schlumpf, head of The Federal Department of Finance (FDF), speaks during a press conference in Bern, Switzerand, Wednesday, October 21, 2015. Widmer-Schlumpf announcd, that the key elements in the adjustment of the

Bei einem Nein zur Rentenreform wären massiv höhere Beiträge für AHV und berufliche Vorsorge nicht mehr zu verhindern, sagt Alt-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf. Bild: KEYSTONE

Widmer-Schlumpf: Die AHV wird bei einem Nein «an die Wand gefahren»



Die Befürworter der AHV-Reform erhalten prominente Unterstützung: Laut alt Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf riskiert die Schweiz bei einem Nein, die AHV «an die Wand zu fahren». Die alt Bundesrätin hatte sich bereits im Abstimmungskampf gegen die USRIII engagiert.

Für die Pro-Senectute-Präsidentin ist klar: Wird die Vorlage am 24. September verworfen, seien Rentenkürzungen unumgänglich. «Es gibt keine Alternative», sagte sie in einem Interview mit der «SonntagsZeitung». Die Reform sei «in der Balance».

«Die Reform schafft eine gesunde finanzielle Grundlage und berücksichtigt die Anliegen der jetzigen und späteren Rentner.»

Alt-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf

Als Finanzministerin hatte Widmer-Schlumpf die unterschiedlichsten Varianten der Rentenreform berechnen lassen. Der jetzige Kompromiss schaffe eine finanziell stabile Grundlage für die nächsten Jahre. «70 Franken mehr AHV für Neurentner, gegenfinanziert durch eine Erhöhung der Lohnbeiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern um insgesamt 0.3 Prozentpunkte, bringen die Finanzen der AHV nicht zusätzlich in Schieflage.»

Bei einem Nein wären dagegen massiv höhere Beiträge für AHV und berufliche Vorsorge nicht mehr zu verhindern. «Sanierungsmassnahmen wie eine Zusatzsteuer für die AHV oder Rentenkürzungen wären unumgänglich.»

Kritik an Gegnerkampagne

Für Widmer-Schlumpf ist klar: «Die Reform schafft eine gesunde finanzielle Grundlage und berücksichtigt die Anliegen der jetzigen und späteren Rentner.» Der Slogan der Gegner, die heutigen Rentner würden verlieren und würden verraten, sei «an den Haaren herbeigezogen».

Auch die Behauptung, die Reform gehe auch auf Kosten der Jungen, will Widmer-Schlumpf nicht gelten lassen. «Wir müssen und können mit der Reform die Jungen von der heutigen Quersubventionierung der Rentner in der Pensionskasse entlasten.»

Die Reform sichere die Renten für mehr als zehn Jahre. Sie sei ein Kompromiss und ein erster wichtiger Schritt. «Wer diesen Schritt verhindern will, riskiert, unsere Vorsorgewerke an die Wand zu fahren.»

Ein ungeschriebenes Gesetz

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Widmer-Schlumpf in einem Abstimmungskampf einmischt. Vor der Abstimmung über die letztlich gescheiterte Unternehmenssteuerreform III, die sie selber aufgegleist hatte, kritisierte sie das Ergebnis als unausgewogen.

Wie damals wird sie auch heute für ihre Äusserungen kritisiert. Die AHV-Reformgegner verlangen, dass sie sich nicht in dem Abstimmungskampf einmischt. Aber die alt Bundesrätin will sich den Mund nicht verbieten lassen und bricht das ungeschriebene Gesetz, wonach sich ehemalige Regierungsmitglieder aus aktuellen Politgeschäften rauszuhalten haben, erneut.

«Pro Senectute setzt sich seit hundert Jahren für gesellschaftlich relevante Fragen ein, die ältere Menschen und zukünftige Senioren betreffen», argumentiert sie. «Ich finde, bei Geschäften, die ein Bundesrat intensiv begleitet hat, ist es gerechtfertigt, wenn sich dieser auch nach dem Rücktritt dazu äussert.» (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spiessvogel 04.09.2017 11:08
    Highlight Highlight Erbslizähler aller Couleur feiern zurzeit Hochkonjunktur. Jeder bastelt sich seine eigene Milchbüechli-Rechnung zusammen. Dabei fällt auf, dass Kreise, die nie für die AHV waren sich plötzlich zu Sozialwächtern aufspielen. Die verwirrenden Zahlen erreichen uns aus Toplagen: Goldküsten, Bahnhofstrassen, von selbst ernannten Denkfabriken. Dabei ist es so einfach. Wir zahlen ein, dass die Kinder nicht für Ihre pensionierten Eltern aufkommen müssen und Singels im Alter ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Wie bei einem Sozialwerk angezeigt, zahlen die Schwerreichen mehr ein, als sie erhalten.
  • Rotbeisser 04.09.2017 08:35
    Highlight Highlight S'Mami winkt mit dem Zeigfinger. Ui, ui, ui! Sie meint echt jetzt, ich würde immer noch an die böse Wand glauben. Irgendwie herzig, nicht wahr?
    • JackMac 04.09.2017 14:42
      Highlight Highlight Wenn schon s'Grosi. Aber lieber eine Wadenbeisserin die es versteht als ein Rotbeisser, der nur belächelt.
    • Rotbeisser 04.09.2017 16:09
      Highlight Highlight @JackMac:
      S'Grosi versteht etwas vom Socken stricken.
    • Fabio74 04.09.2017 17:24
      Highlight Highlight Hat man keine Argumente macht man die Person lächerlich.
      Jämmerlich
  • gen 04.09.2017 00:33
    Highlight Highlight Da bereits eine neue Änderung bezüglich des Beitragssatzes in Arbeit ist, ist dies doch unumgänglich, denn diese Vorlage die zur Abstimmung vorliegend ist, muss ja dem Volke nur wegen der MWST vorgetragen werden. Die Vorlage entspricht ja auch nicht dem Grundsatz wie es im Gesetz lautet als Umlageverfahren zu bewirtschaften sei eine reine Mogelpakung und ist somit nicht ausgewogen. Des weiteren ist doch die Betragssatzerhöhung beteits im Gange. Die 70 Franken sind ja nur für die neuen RentnerInnen vorgesehen und schaden den bisherigen RentnerInnen. Die einstweilige MWST, die Sanierung der IV !
  • Michael Heldner 03.09.2017 23:41
    Highlight Highlight mmh mich würde es mal interessieren, wie gut es der AHV heute ginge, wenn das Geld wo für "Sozialprojekte" ins Ausland geflossen ist/ fliesst, erstmal in die AHV gepumpt worden wäre. Sozialsein kann man sich leisten wenn man vor der eigenen Wohnung gekehrt hat.
    • Fabio74 04.09.2017 07:23
      Highlight Highlight Sozial sein kann man als wohlhabender Staat ohne immer eine Gruppe gegen die andere auszuspielen.
  • Michael Heldner 03.09.2017 23:35
    Highlight Highlight wieso etwas halbherziges annehmen wo bestenfalls wieder nur 5-10 Jahre vor sich hin funktioniert bevor es wieder reformiert werden muss? Lieber überall gleich fair den Rotstift ansetzten und sagen was Sache ist. Aber die Wahrheit würde vielen Politikern wahrscheinlich die Wiederwahl kosten. Und warum nicht über alternativen Diskutieren. Sind es nur die Bürger die mit THC-Steuer oder Mikrotransaktionssteuer als Alternative anbändeln? Klar Politik ist langsam, aber in den letzten Jahren stockt sie eher. Darum 2 mal NEIN (88er Jahrgang) Geht nochmal über die Bücher
    • äti 04.09.2017 10:34
      Highlight Highlight .... also du meinst, etwas Langsames gleich stoppen sei es? Gibt es etwas Langsameres als ein Stopp?
  • Pirat der dritte 03.09.2017 23:01
    Highlight Highlight Die AHV wurde eingeführt um die Altersarmut zu beheben, die in der Nachkriegszeit krass war. Dank Pensionkasse und wirtschaftlichem Erfolg gibt keine explizite Altersarmut mehr. Sie ist so häufig wie bei Jungen. Deshalb muss die AHV nicht ausgebaut sondern durch nach und nach durch andere Instrumente ersetzt werden.
    • Fabio74 04.09.2017 07:24
      Highlight Highlight Falsch Die AHV ist die richtige Grundlage auch heute noch. Auch wenn Solidarität niemandem mehr was sagt
  • chicadeltren 03.09.2017 22:59
    Highlight Highlight Mathe scheint wohl nicht ihre Stärke zu sein...
  • MergimMuzzafer 03.09.2017 22:34
    Highlight Highlight Wir wissen doch alle, dass diese Reform nicht wirklich gut ist. Wir wissen alle, dass wir Renten kürzen und das Rentenalter erhöhen müssten. Nur wird das niemals durchkommen, deshalb stimme ich auch als Junger eher Ja. Besser als nichts.
    • Toerpe Zwerg 04.09.2017 13:02
      Highlight Highlight Davon würde ich abraten. Nur ein Bein macht den Weg frei für eine nachhaltige und generationengerechte Reform.
    • Fabio74 04.09.2017 20:44
      Highlight Highlight erwarte immer noch auf eine Antwort, was nachhaltung und gerecht ist. Immer unter den gegebenen Umständen der politischen Lage
    • Toerpe Zwerg 04.09.2017 21:47
      Highlight Highlight Gerecht hiesse, dass jeder und jede im Land seinen Beitrag zur Sanierung der Sozialwerke leistet - wobei Bezüger von Ergänzungsleistungen von Leistungskürzungen ausgenommen wären und niemand durch Kürzungen zum Bezüger von EL gemacht werden dürfte.

      Nachhaltig wäre eine Anbindung der Renten an Versicherungsmathematische Berechnungen mit jährlicher Anpassung und eine Zusatzfinanzierung beispielsweise über die Unterstellung von Kapitaleinkommen (inkl. Einkommen aus nicht selbstbewohnten Liegenschaften) von Privaten unter die AHV-Beitragspflicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 03.09.2017 22:02
    Highlight Highlight Irgendwas muss getan werden. Damit wir aber die Lebensumstände für die Ü65 nicht noch weiter verschärfen, müssen wir "Ja" stimmen. Danach muss aber unbedingt nach einer neuen Lösung gesucht werden. Mit einem "Ja" überbrücken wir nur ein paar Jährchen, das ist alles.
    Benutzer Bild
    • Toerpe Zwerg 04.09.2017 13:01
      Highlight Highlight Vorsicht Menel, income Poverty ist nicht mit Armut gleizusetzen und ohne absolute Höhe der Einkommen und ohne Kaufkraftbereinigung sagt diese Statistik nichts über die Lebensumstände aus.
  • Sensenmaa 03.09.2017 20:42
    Highlight Highlight Hab schon 2x Nein gestimmt.
    • äti 03.09.2017 23:01
      Highlight Highlight ... schön für dich.
    • Sensenmaa 04.09.2017 07:09
      Highlight Highlight Gäll 😁
  • Meinsch 03.09.2017 19:57
    Highlight Highlight Warum nicht cannabis legalisieren, mit einer THC-Steuer vesehen und die AHV wäre saniert bis 2030. Ausserdem kann man den Verkehr entlasten indem man allen 'THC-Positiv' getesteten den Führerschein abnimmt.

    • Sensenmaa 03.09.2017 20:48
      Highlight Highlight Genau deswegen 2x Nein
    • Pirat der dritte 03.09.2017 23:02
      Highlight Highlight Die Legalisierung von Cannabis ist überfällig!!
    • äti 04.09.2017 10:47
      Highlight Highlight @pirat. und wenn einer Unterschriften dafür sammelt, klemmen alle. Auch die Befürworter.
  • VVS 03.09.2017 19:02
    Highlight Highlight Schafft den misst ab, jeder soll für sich selbst schauen wie die Gesellschaft auf sich ;)
    Reich leben / früh sterben ;)
    • Hugo Wottaupott 03.09.2017 20:24
      Highlight Highlight Die Löhne würden sinken.
    • Fabio74 03.09.2017 21:59
      Highlight Highlight und schafft die Rechtschreibung auch gleich ab
  • Platon 03.09.2017 18:40
    Highlight Highlight Endlich einmal eine Alt-Bundesrätin, die den Mut hat sich zu melden, wenn es um wichtige Geschäfte geht. Neben Christoph Blocher ist dies ein guter Ausgleich!
  • Hieronymus Bosch 03.09.2017 18:13
    Highlight Highlight Wieso AHV erhöhen? Es gibt weniger Junge die Beiträge liefern und die Alte leben länger. Das einzige sinnvolle wäre deshalb, die AHV-Renten herabzusetzen.
    • Fabio74 03.09.2017 18:22
      Highlight Highlight und dann die Leute hungern lassen? oder dann die Differenzen über EL finanzieren?
    • Hieronymus Bosch 03.09.2017 18:35
      Highlight Highlight Fabio, erstens mehr Eigenverantwortung (sprich: 2. und 3. Säule stärker fördern) und zweitens EL für Härtefälle. Ich sehe nicht ein, wieso 1) immer mehr Junge für 2) immer mehr Alten 3) immer länger 4) immer höhere Renten zahlen sollten?
    • äti 03.09.2017 19:28
      Highlight Highlight @hiero, 5) weil auch du vermutlich älter wirst
      6) weil die AHV nicht deinem Monatslohn entspricht, sondern eher extrem weniger
      7) weil die AHV versteuert wird
      8) weil AHV-Renten praktisch sofort in die Wirtschaft geht
      9) weil die EL kein zukünftiges Modell ist
      10) weil seit fast 100 Jahren die Jungen für die Alten zahlen. Dieser 'Vorwurf' gilt auch für dich einmal. Und der muss nicht einmal stimmen, falls sich in ein paar Jahren etwas ändert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bijouxly 03.09.2017 17:35
    Highlight Highlight Ich war immer ein Riesenfan von EWS. Es geht aber überhaupt nicht, dass sie bei wichtigen Reformen kurz vor den Abstimmungen die Angst schürt. Die AHV wird bei einem Nein an die Wand gefahren? Die AHV wird auch bei einem Ja an die Wand gefahren! Und zwar, weil die Reform nur zum Schein Löcher stopft, sich danach 20 Jahre wieder niemand darum kümmern wird und sie dann genau auch an die Wand gefahren wird - und eine neue Reform hermuss, die man auch wieder "nicht ablehnen darf". Das ist doch nur Zirkus! Leute, zeigt Mut und stimmt NEIN, bei dem Lohn können die uns also echt besseres vorlegen!
    • dorfne 03.09.2017 18:21
      Highlight Highlight Ich hoffe nicht, dass jetzt dann wieder 20 Jahre Reformblockade sein wird! Zwischen 1948 und 1996 gab es 10 AHV-Revisionen, d.h. alle 5 Jahre eine Revision! Was immer am 24.9. rauskommt, so oder so muss gleich die nächste Reform ausgearbeitet werden!
    • Fabio74 03.09.2017 20:45
      Highlight Highlight auch EWS hat ein Anrecht ihre Meinung zu äussern zu jedem Zeitpunkt.
    • Toerpe Zwerg 03.09.2017 21:45
      Highlight Highlight Das hat Sie. Aber sie lügt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 03.09.2017 17:33
    Highlight Highlight Warum wird eigentlich Alt-BR Blocher nie angegriffen, wenn er sich zur aktuellen Politik äusserst? Immerhin ist EWS Präsidentin der pro Senectute. Ist doch gut wenn die alten Leute ja sagen zur Rentenreform. Die Gegner der Reform haben ihnen ja immer wieder vorgeworfen, sie seien Egoisten, die den Jüngeren die 70 Fr. mehr Rente nicht gönnten.
    • Bijouxly 03.09.2017 17:43
      Highlight Highlight Weil Blocher sich nicht so gezielt vor Abstimmungen äussert, sondern ständig. Frau EWS meldet sich immer kurz vor den Abstimmungen prominent und sachlich mit Angstthemen zu Wort und beeinflusst das Wahlergebnis so bewusst. Und das ist daneben!
    • Fabio74 03.09.2017 18:24
      Highlight Highlight @bijouxly: Daneben ist dein Argument. Frau Schlumpf hat eine Meinung und darf und soll diese äussern wann sie will.
      Ach Blocher schweigt vor Abstimmungen? ist das neu?
    • _kokolorix 03.09.2017 18:42
      Highlight Highlight @Bijouxly
      Dafür lügt der Blocher dann wie gedruckt, macht andere schlecht und steckt zuweilen Millionenbeträge in Werbebroschüren die vor der Abstimmung in jeden Haushalt geschickt werden...
      Mir sind die sachlichen Aussagen von EWS sympatischer, auch wenn ich anderer Meinung bin.
      Ich denke mal es würde der Meinungsfreiheit gut anstehen wenn alle sich äussern könnten
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 03.09.2017 17:33
    Highlight Highlight Die AHV Revision ist überladen. Zurück zum Start. Es ist verdächtig, wenn sich vor allem alte Leute positiv zur AHV Revision äussern.
    • Sensenmaa 03.09.2017 20:46
      Highlight Highlight Sille ja genau denen allen haben wir den ganzen Schlamassel von heute zu verdanken!
    • _helmet 03.09.2017 23:29
      Highlight Highlight ich bin jung. ich finde die reform gut, sie saniert die ahv, das ist sehr wichtig. unbedingt ja!
    • Fabio74 04.09.2017 20:54
      Highlight Highlight @sensenmaa Wem haben wir genau was zu verdanken?
  • Walter F. Sobchak 03.09.2017 17:26
    Highlight Highlight Auf EWS muss man hören. Sie hat als Bundesrat einen fantastischen Job gemacht. Viel Weitblick, im Interesse der Schweiz.
    2x Ja.
    • Richu 03.09.2017 17:37
      Highlight Highlight @Walter Sobchak: Richtig analysieren scheint nicht Ihre "Stärke" zu sein!
    • Walter F. Sobchak 03.09.2017 17:48
      Highlight Highlight @Richu einfallloses Kommentieren scheint nicht Ihre "Schwäche" zu sein.
    • dorfne 03.09.2017 17:52
      Highlight Highlight @Richu. Na, dann bin ich mal gespannt auf Ihre starke (achtung Fremdwort) Analyse. Ehrliche Bekenntnisse sind mind. so wertvoll wie die Forderung nach Analysen, die dann nicht kommen von denen die sie fordern
  • Calvin Whatison 03.09.2017 17:19
    Highlight Highlight Und ob sich Frau Widmer -Schlumpf äussern darf dazu. Mit einmischen hat das grad mal gar nichts zu tun. Schon Frau Dreyfuss hat mich am Freitag in der Arena mehr überzeugt als Bührer. Mir scheint, wir müssen die bittere Pille schlucken, längerfristig wird Sie uns aber nutzen.
  • DonDude 03.09.2017 17:18
    Highlight Highlight Vielleicht MUSS die AHV an die Wand gefahren werden damit ein Umdenken geschieht. Kann ja nicht sein dass wir Milliarden im Ausland verlochen und unsere AHV geht den Bach runter.

    Aber schlussendlich egal was abgestummen wird, in Zukunft werden wir weniger kriegen.
    Darum umso wichtiger für sich selbst vorzusorgen!!!
    • Fabio74 03.09.2017 18:27
      Highlight Highlight man könnte gegen Steuerhinterzieher vorgehen, Schwarzarbeit verhindern und bestrafen.
      Man könnte die Tobin-Steuer endlich bringen, und finanzielle Transaktionen besteuern
    • dorfne 03.09.2017 18:40
      Highlight Highlight @Fabio74. 100% einverstanden Leider nicht mehrheitsfähig. Kampf der Steuerhinterziehung und der Schwarzarbeit und wir werden genug Geld haben für die Sozialwerke!
    • Fabio74 03.09.2017 20:50
      Highlight Highlight @rich: Es geht um Alternativen zu suchen.
      Unser rechtsbürgerliches Parlament folgt der Banken und Versicherungslobby. Darum will man die 2. Säule stärken und die 1. Schwächen
    Weitere Antworten anzeigen
  • 97ProzentVonCH68000 03.09.2017 17:14
    Highlight Highlight Alternativlos ist immer das Argument jener, die nicht argumentieren wollen.
    Und sonst gehe die AHV/Schweiz etc. unter - so glaubwürdig wie damals beim EWR.
    Natürlich verhindert die Annahme, dass ernsthaft eine bessere Reform auf den Weg gebracht wird mit weniger Umverteilung von Jung zu Alt, von Finanzierung via sachfremder MwSt und faktisch langfristig noch grösserer Finanzierungslücken (zu Lasten der Jungen).
  • dorfne 03.09.2017 17:13
    Highlight Highlight Frau Widmer-Schlumpf ist die bürgerliche Stimme der Vernunft. Die Gegner mit ihren falschen Argumenten! Die Jungen zahlen mehr als die andern? Stimmt nicht. Weil jene die nach dem 31.12.73 geboren sind einen um 0,8% tieferen Umwandlungsatz in der Pensionskasse (PK) haben als die früher geborenen zahlen die doch nicht mehr ein. Der Umwandlungssatz kommt erst nach der Pensionierung zum Tragen. Und wer weiss, was in 20, 30 Jahren sein wird.
    • Toerpe Zwerg 04.09.2017 12:41
      Highlight Highlight Mit dem Rechnen ist es so eine Sache ... würde ihre Aussage stimmen, könnte man den Umwabdlungssatz ja einfach sofort für alle ohne Kompensation senken.
  • klugundweise 03.09.2017 16:45
    Highlight Highlight 2 JA für eine Stärkung der AHV, gegen die Profite der Finanzindustrie in der 2. Säule.
    Darum geht es im Grunde.
    Warum soll sich Frau WS nicht dafür einsetzrn!
    • dorfne 03.09.2017 17:46
      Highlight Highlight @rich. Recht haben Sie. Aber schauen Sie sich die Gegner an. Sie wollen genau das: die Altersversorgung privatisieren durch Verlagerung in die 2.Säule, da kann man dann säuelen in der Säule, indem man sie den Schattenbanken überlässt und noch schnell dick absahnt, bevor die nächste Finanzkrise tabula rasa macht mit unserem Geld.
  • FrancoL 03.09.2017 16:44
    Highlight Highlight Es wird nicht nur die AHV an die Wand gefahren, sondern auch der Solidaritätsgedanke. Ob man das will muss jeder mit sich selbst abmachen. Ich bin klar für die Solidarität und einem Umbau der AHV in kleinen Schritten. Alles andere ist ein Risikospiel und eine Rente nach Klassen.
    • dorfne 03.09.2017 17:15
      Highlight Highlight Heisst das sie stimmen 2 Mal ja?
    • FrancoL 03.09.2017 18:00
      Highlight Highlight @R.Peter: Also ziehst Du die Rente nach Klassen vor und die Solidarität spülst du den Clo runter.
      Das zeigt ein feines Gespür für die sich anbahnenden immer grösser werdenden Lohnunterschiede. Es macht für Dich wohl Sinn diese Disparität auch im Alter klar weiter zu ziehen, man hat sich ja dann daran gewöhnt.
    • wasylon 03.09.2017 18:01
      Highlight Highlight Also Franco mit Solidarität denkst Du doch vor allem an dich selber. Den ungedeckten Check deiner Generation hinterlässt Du dann den Jungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • infomann 03.09.2017 16:42
    Highlight Highlight Frau Widmer Schlumpf ist eine ausgewiesene Fachfrau in Sachen Finanzen.War immer für das normale Volk als Bundesrätin und hatte darum ja auch kein Platz mehr in der SVP.
  • Toerpe Zwerg 03.09.2017 16:34
    Highlight Highlight Lasst euch nicht täuschen!

    Diese Reform ist nicht alternativlos. Die 10 angeblich gewonnenen Jahre sind extrem teuer erkauft und im Endeffekt nicht gewonnen, sondern verloren. Der Effekt der Angleichung des Rentenalters wird verpulvert, indem man alle, die es nicht nötig haben beschenkt. Und im BVG wird gar nichts gespart. Die Umverteilung von jung zu alt wird aus dem Sicherungsfonds irreversibel fortgesetzt für die gesamte Übergangsgeneration.

    Wer jübger ist als 1973 muss diese Vorlage ablehnen, damit die Kosten für eine nachhaltige Sanierung nicht ausschliesslich bei ihnen hängen bleibt.
    • dorfne 03.09.2017 17:20
      Highlight Highlight Die Alternative hiesse sofortige Erhöhung des Rentenalters auf 67 für ALLE und Kürzung der bestehenden Renten. Das würde beim Volk garantiert nicht durchkommen! Die unehrlichen Argumente der Gegner sind längst entkräftet. Sie werden durch die ständige Wiederholung nicht wahrer.
    • Richu 03.09.2017 17:46
      Highlight Highlight @Wölfli beim Lamm: Deine Aussage entspricht absolut nicht der Wahrheit, dass die Alternative eine sofortige Erhöhung des Rentenalters auf 67 für ALLE und Kürzung der bestehenden Renten hiesse. Aber sehrwahrscheinlich hast du die vorgeschlagene Rentenreform nicht richtig verstanden.
    • dorfne 03.09.2017 18:29
      Highlight Highlight @Richu. Wie haben Sie es denn verstanden? Die Wahrheit ist doch das was die Gegner gefordert haben: Obligatorisches Rentenalter 67 für alle und Kürzung der bestehenden Renten mittels "Schuldenbremse".
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 03.09.2017 16:32
    Highlight Highlight Widmer-Schlumpf:
    "Die AHV wird bei einem Nein «an die Wand gefahren»".

    Wer ist denn für den bisherigen Kurs der AHV verantwortlich? Die Linken. Wer sagt, dass bei einem Nein (also beim bisherigen Kurs) alles scheitert? Die Linken.

    Also ist das ein eingeständnis, dass die bisherige linke AHV-Politik ein grosses Desaster war und nie brauchbare Ergebnisse hätte erzielen können.

    Danke für die Ehrlichkeit 😜
    • Fabio74 03.09.2017 18:30
      Highlight Highlight AUch für dich zum Nachdenken: links hatte NIE eine MEhrheit im NR und SR. Und dort werden die Entscheide per Mehrheit gefällt.
      Ergo ist AHV-Politik nicht links.
      Das Desaster richten die Bürgerlichen an.
      Das BVG ist ein Sieg der Banken und Versicherungen, damit diese sich dumm und dämlich verdienen kann. Und der Zwangssparer die Brosamen abkriegt.
  • Toerpe Zwerg 03.09.2017 16:17
    Highlight Highlight Die alte Lügenbaronin zückt die Angstkarte bar jeder Sachlichkeit.

    Ein Nein zu dieser verunglückten Reform REDUZIERT den Finanzierungsbedarf für die AHV gegenüber der Reform und die Umverteilung im BVG zulasten der Jungen geht auch mit der Reform unvermindert weiter, weil der Sicherubgsfonds das Kapital der Übergangsgeneration so aufstockt, dass deren Rente unverändert bleibt. Dieser billige Taschenspieltrick soll den Jungen Sand in die Augen streuen.

    Lasst euch nicht verarschen. Die einzigen, welche bei einem Nein zur Reform etwas zu befürchten haben, ist die Generation EVS.
    • dorfne 03.09.2017 17:25
      Highlight Highlight Die Rumpelstilzchen-Partei und ihre Fans können das Teubelen und Stämpfelen auch 10 Jahre nach der Blocher-Nichtwiederwahl halt immer noch nicht lassen.
    • Fabio74 03.09.2017 18:31
      Highlight Highlight Hat man keine Argumente beleidigt man den Absender. Wie tief man doch sinken kann.
    • Toerpe Zwerg 03.09.2017 19:14
      Highlight Highlight Meine Argumente habe ich hundertfach vorgebracht. EVS lügt, weil die Ablehnung dieser Reform keinerlei unabwendbare Konsequenzen nach sich zieht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tschedai 03.09.2017 16:11
    Highlight Highlight Die AHV wird nicht an die Wand gefahren. Wir sind eine der reichsten Volkswirtschaften der Welt und haben mehr als genug Geld vorhanden. Lasst euch nicht knechten, aber ich weiss, viele wollen das, vorallem im Mittelstand und ärmeren Schichten.. warum ist mir schleierhaft.
  • Maria B. 03.09.2017 15:57
    Highlight Highlight Wieso sollte sie sich als Präsidentin der altersorientierten Pro Senectute nicht zu Rentenfragen äussern dürfen, das erschliesst sich mir nicht....ehemalige BR hin oder her!

    Und in Sachen Finanzen nehmen sie - von ihrem früheren Amt her - selbst ihre Gegner recht ernst.

    Aber auch einen Strahm nehme ich - obwohl ein Linker - in Rentensachen genauso ernst wie die Dreifuss, die doch in dieser Materie früher nachlesbar einiges bewirkt hat.

    Fazit: ich werde zu diesen Vorlagen ein JA einlegen!
  • amore 03.09.2017 15:39
    Highlight Highlight Nicht drohen! Die AHV kann immer finanziert werden. Man muss nur wollen.

Kriegsmaterial-Initiative: «Chance, etwas gegen das durch Krieg verursachte Elend zu tun»

Am 29. November entscheiden Volk und Stände über die Kriegsgeschäfte-Initiative. Die wichtigsten Fakten:

Die Initiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» verlangt, dass der Schweizerischen Nationalbank, Stiftungen sowie Einrichtungen der staatlichen und beruflichen Vorsorge (AHV/IV/EO) die Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten verboten wird. Das Verbot soll in der Bundesverfassung verankert werden.

Als Kriegsmaterialproduzenten gelten gemäss Initiativtext …

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