Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Rund 7600 rücken heute in die Rekrutenschule ein, darunter 65 Frauen



Von Curry bis Militärschoggi: 12 Armee-Rationen im Direktvergleich

Anlässlich seiner Wahl im September hat der künftige Armeechef Philippe Rebord vor einem Rekrutierungsproblem gewarnt. Die Zahl von 7600 Rekruten, die am Montag zur Winter-RS eingerückt sind, dürfte seine Befürchtungen bestätigen.

Die Armee braucht rund 20'000 Rekruten pro Jahr, um die Bestände zu füllen. Zusammen mit den Rekrutenschulen im Frühling und im Sommer sind dieses Jahr zwar 21'800 Wehrpflichtige eingerückt. Erfahrungsgemäss brechen aber jeweils rund 20 Prozent von ihnen die RS ab, aus medizinischen oder anderen Gründen, wie Armeesprecher Daniel Reist auf Anfrage sagte.

WEA entschärft Problem nicht

Damit könnten noch rund 18'000 Armeeangehörige den Verbänden zugeteilt werden. «Es zeichnet sich ab, dass es knapp wird», sagte Reist. Mit der Armeereform WEA wird der Sollbestand zwar halbiert, der Effektivbestand verändert sich aber viel weniger stark. Daher wird die WEA das drohende Rekrutierungsproblem gemäss dem Armeesprecher nicht nachhaltig entschärfen.

An dem Befund ändern auch die 65 Frauen nichts, die am Montag freiwillig in die RS eingerückt sind. Auf der anderen Seite ist das Aufgebot für 32 angehende Rekruten gestoppt worden, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mitteilte.

Über die Gründe machte Reist keine detaillierten Angaben. In der Regel gehe es aber um Leute, die nach der Aushebung straffällig geworden seien oder Drohungen ausgestossen hätten, sagte er. Das Aufgebot werde gestoppt, wenn eine nachträgliche Personensicherheitsprüfung ergebe, dass der Betreffende ein Risiko darstelle. Die Stellungspflichtigen werden bereits anlässlich der Aushebung überprüft.

Empfehlungen einer Arbeitsgruppe

Letzten Juli hatte der Bundesrat den Bericht einer Arbeitsgruppe unter der Leitung des ehemaligen CVP-Nationalrats Arthur Loepfe (AI) zur Kenntnis genommen, welche das heutige System von Militärdienst, Zivildienst und Zivilschutz unter die Lupe nahm. Diese kam zu Schluss, dass keine dringende Veranlassung besteht, das Dienstpflichtsystem grundlegend zu verändern.

Die Ergebnisse und Empfehlungen der Arbeitsgruppe werden derzeit von der Verwaltung ausgewertet. Ein mögliches Handlungsfeld hat der künftige Armeechef Rebord bereits benannt: Es scheine, dass der Zivildienst zu attraktiv sei, sagte er anlässlich seiner Wahl vor Journalisten.

Heute müssen Schweizer Männer Militärdienst leisten, wenn sie physisch und psychisch dazu in der Lage sind. Militärdiensttaugliche, die den Militärdienst nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können, leisten Zivildienst. Wer eingeschränkt diensttauglich ist, leistet Dienst im Zivilschutz. Wer keiner dieser Pflichten nachkommen kann, bezahlt die Wehrpflichtersatzabgabe. (sda)

50 «Badass»-Bilder von militärischen Sondereinheiten aus aller Welt

Das könnte dich auch interessieren:

Wir wollen viel zu viel: Sexbots, die was fühlen und geklonte Mammuts

Link to Article

Diese Schweizer TV-Box macht dem Streit um Replay-TV ein Ende

Link to Article

Sozialdetektive-Befürworter leaken Betrüger-Videos – laut Datenschützer ist das verboten

Link to Article

5 Hashtags, die viral gingen und tatsächlich etwas verändert haben

Link to Article

Lieber Arno, ich glaube leider, es ist wirklich an der Zeit zu gehen

Link to Article

27 Witze, die jeden Nerd zum Schmunzeln bringen

Link to Article

Vormarsch der Demokraten: Es gab doch eine «Blaue Welle» bei den Midterms

Link to Article

Mayotte – Europas zerrissenes Paradies am Ende der Welt

Link to Article

Ein junger Jude verliebt sich in eine Schickse – Orthodoxe fühlen sich im falschen Film

Link to Article

Hallo, Impfgegner – diese 7 Antworten zur Grippeimpfung sind speziell für euch

Link to Article

Die 11 schönsten Höhlen der Welt, in denen du dich vor der Fasnacht verstecken kannst

Link to Article

Die tiefe Spaltung der USA ist alarmierend – und ein Zeichen der Zeit

Link to Article

Wichtig: Eine Rangliste der 18 besten Drunk Foods aus aller Welt 🍺🍕🍻🍔🍺

Link to Article

Wie zwei Nerds die Welt eroberten – und ihre Ideale verrieten

Link to Article

Diese 10 Dinge kommen Ausländern als Erstes in den Sinn, wenn sie an die Schweiz denken

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Eklat beim F1-Grand-Prix von Brasilien: Verstappen pöbelt Ocon nach dem Rennen an

Link to Article

Es ist Tag der schlechten Wortspiele oder wie wir vom Sport sagen: Heimspiel!

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

Themen
3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • kliby 31.10.2016 14:31
    Highlight Highlight Und täglich grüsst die Diskriminierung der Männer. #Aufschrei.
    8 4 Melden
    • Fabio74 31.10.2016 18:41
      Highlight Highlight Und täglich grüsst das Gejammer der armen Männer... die in Kommentaren laut sind, aber sonst nichts tun
      2 6 Melden
  • TanookiStormtrooper 31.10.2016 14:04
    Highlight Highlight Nicht mal 1% Frauen?! Wo bleibt die Gleichberechtigung?
    18 2 Melden

Schweizer Legionäre in der israelischen Armee? Die Militärjustiz ermittelt

«Einsame Soldaten» werden sie auf Hebräisch genannt, weil sie am Wochenende nicht zu ihrer Familie heimkehren können. Gemeint sind ausländische Legionäre in der israelischen Armee. Die meisten von ihnen stammen aus den USA und Russland – und etwa ein Dutzend aus der Schweiz. Diese Zahl findet sich in öffentlich zugänglichen Dokumenten (siehe unten) und wurde watson von einem Sprecher der israelischen Armee bestätigt.

Die Legionäre verpflichten sich für eineinhalb bis drei Jahre, je nach Alter, …

Artikel lesen
Link to Article