Schweiz
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baby militär

Mitnehmen geht leider nicht: Schweizer Männer im WK sehen ihre neugeborenen Kinder nur am Wochenende. Bild: shutterstock

2 Wochen Vaterschaftsurlaub für Soldaten und Rekruten? Die Armee will davon nichts wissen

Ein Neugeborenes zu Hause und eine Frau im Wochenbett ist kein WK-Verschiebegrund. Der Vaterschaftsurlaub wird daran nichts ändern.

sabine kuster / ch media



Wer mit einem Neugeborenen nachts in der Wohnung herumwandert, blickt aus dem Fenster auf menschenleere Strassen. Bis auf das schluchzende Baby ist alles still. Es gibt Mütter, die sagen, sie hätten sich nie so einsam gefühlt, wie dann, als sie mit ihrem Neugeborenen nachts alleine zu Hause waren.

Die abwesenden Väter fühlen sich oft nicht weniger einsam – und am falschen Ort. Die erhaltenen Babyfotos verstärken bloss das Gefühl, etwas Unnachholbares zu verpassen: Die ersten Tage oder Wochen des eigenen Kindes.

Nun kommt der Vaterschaftsurlaub. Künftig werden auch Männer mit knappem Budget oder uneinsichtigen Arbeitgebern mindestens die ersten zwei Wochen im Leben ihres Kindes anwesend sein können. So hat es das Parlament in der Herbstsession beschlossen.

Bloss hat dabei keiner an das Militär gedacht. 120'000 junge Schweizer Männer rücken jedes Jahr für drei oder vier Wochen in einen WK ein. Auch wenn sie gerade eben Vater geworden sind. Wenn das Kind während des WKs zur Welt kommt, werden ein paar Urlaubstage bewilligt – dann geht’s zurück in die Kaserne. Das Militärrecht kennt keinen Vaterschaftsurlaub.

Besser schiebt man Stress im Geschäft vor

Wie viele frischgebackene Väter jedes Jahr ihre Wehrhaftigkeit trainieren müssen, statt dass sie gleichberechtigte Startchancen erhielten, ist nicht bekannt. Ein Blick in Mütter-Foren zeigt jedenfalls, dass es keine Einzelfälle sind: «Beim ersten Sohn habe ich am Freitagabend entbunden, am Montag ging mein Mann vier Wochen ins Militär. Beim zweiten hatte ich am Mittwoch Kaiserschnitt und er ging am Montag vier Wochen in den WK», schreibt eine Mutter.

Die Väter müssen einrücken, selbst dann, wenn noch ein älteres Geschwister zu betreuen ist. Im Forum «Mammalicious» beklagte eine Mutter, dass das Verschiebungsgesuch ihres Mannes abgelehnt worden sei und er drei Wochen nach der Geburt einrücken müsse. Der Kommandant fand: Nur eine Risikoschwangerschaft wäre ein Grund für eine Verschiebung gewesen. Wie die Geburt verlaufen wird und wie es dem Kind danach gehen kann, zog er offenbar nicht in Betracht.

Eine andere Mutter riet der Frau darauf, die Verschiebung mit der Situation im Geschäft zu begründen: Bei ihrem Mann sei die Verschiebung bewilligt worden, weil er viele Geschäftstermine in diesen Wochen habe einbauen können und weil er noch in einer Weiterbildung gewesen sei.

Die Armee zementiert alte Rollenbilder

Ein Mann, der auf der Arbeit dringend gebraucht wird, hat gegenüber der Armee ein Argument in der Hand – einer, der zu Hause dringend gebraucht wird, nicht. «Da sagt uns also eine staatliche Institution, dass Karriere wichtiger ist als Familie», kommentierte eine Mutter. «Man zementiert ein weiteres Mal, dass Männer im Beruf vorwärtskommen sollen, derweil die Frau zu Hause schaut.»

Engagierte Väter sind für die Armee offenbar ein Spezialfall, nicht die Regel. Sprecher Daniel Reist sagt: «Die Problematik der Väter mit Erziehungsverantwortung ist sowohl der Armee als auch der Militärverwaltung bekannt.» Sie seien sich bewusst, dass Militärdienst-Aufgebote bei Angehörigen der Armee, die sich voll oder teilzeitlich um die Betreuung ihrer Kinder kümmern bzw. im Haushalt tätig seien, «gewisse Unannehmlichkeiten verursachen können».

Zum Thema Vaterschaftsurlaub schreibt die Armee: Es könne ja nicht darum gehen, «frisch Vater gewordene Männer bei der Erfüllung der Militärdienstpflicht zu privilegieren». Und weiter: «Ein werdender Vater kann für den Geburtstermin einen persönlichen Urlaub beantragen, was wohl kaum ein Kommandant verwehren wird, sofern die militärischen Leistungen der gesuchstellenden Person und der Dienstbetrieb dies zulassen.»

Also schnell am Neugeborenen schnuppern, der Frau über den Kopf streichen und ab zurück, um dem Vaterland zu dienen. Dabei steht in der Verordnung über die Militärdienstpflicht, dass Verschiebungs-Gesuche bewilligt werden, wenn das «private Interesse der gesuchstellenden Person das öffentliche Interesse an der Leistung des Ausbildungsdienstes zur vorgesehenen Zeit überwiegt».

Ein überwiegendes Interesse kann seit ein paar Jahren auch die Pflege eigener Kleinkinder sein, wenn eine Ersatzbetreuung nicht möglich ist. So ist es im Artikel 50 in den Weisungen des Chefs der Armee ausgeführt.

Um den abwesenden Vater geht es nicht

«Die Armee hat sich der modernen Rollenteilung in der Familie nicht verschlossen», sagt Armeesprecher Reist. Aber wenn die Mutter da ist, sehen viele Kommandanten offenbar keinen Grund, den WK zu verschieben. Betreuungsproblem gelöst. Um den abwesenden Vater geht es nicht.

Auch im Mütterforum war nur wenig die Rede von den Vätern. Viele Mütter schrieben, sie hätten sich halt organisiert: Essen vorgekocht, online eingekauft, die Schwiegermutter und Freundinnen gebucht und eine Spielkiste bereitgelegt, welche das ältere Geschwister jeweils während des Stillens öffnen durfte. Darauf konterte eine Mutter: «Wir Frauen wissen uns ja grundsätzlich sehr gut zu organisieren – aber der Vater möchte vielleicht auch während dieser wunderbaren Zeit zu Hause sein.»

Der vom Parlament beschlossene Vaterschaftsurlaub hat auf diese Regelung keinen Einfluss: Dies, weil er sich auf die Erwerbsarbeit beziehe und nicht auf die Verfassung verankerte Militärdienstpflicht – argumentiert das zuständige Bundesamt für Sozialversicherungen.

Dazu müsste man die Militärdientstpflicht-Verordnung ändern. Lediglich Berufsmilitärs dürfen künftig die Waffe beiseitelegen und nach Hause in den Kampf um ihre Gleichberechtigung.

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127Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • tom. 04.10.2019 21:56
    Highlight Highlight Ich habe da andere Erfahrungen gemacht: Vor und nach der Geburt meines ersten Kindes sollte ich in den WK. Die Verschiebung war kein Problem. Seither betreue ich meine Kinder zu mindestens 50%. Die Armee hat mir während den restlichen WK problemlos eine externe Betreuungsperson bezahlt für die Tage, an denen ich die Kinder betreut hätte. Die Armee hinkt manchmal schon. Manchmal auch grob. Aber in Bezug auf die Vereinbarkeit mit der Familie ist der Laden in Ordnung. Ich kenne auch persönlich niemanden, der einen WK nicht hätte verschieben können wegen einer Geburt.
  • Selbst-Verantwortin 04.10.2019 17:42
    Highlight Highlight ...besser im WK sich zu Tode langweilen. Als wenn das je einen Nutzen gehabt hätte. Oh, Mann, diese Militärköpfe.
  • adi37 04.10.2019 16:54
    Highlight Highlight Ich denke für die Durchdiener wäre das angebracht. Bei den Andern ist das ende ja in Sicht!
  • koks 04.10.2019 15:08
    Highlight Highlight Die Anliegen von Männern und Väter wurden in der Schweizer Politik und im öffentlichen Dienst noch nie prioritär behandelt. Weshalb soll das im Männer-Zwangsdienst anders sein?
  • Eine_win_ig 04.10.2019 15:05
    Highlight Highlight "Lediglich Berufsmilitärs dürfen künftig[...]"
    Öhm, auch schon jetzt... schlecht recherchiert. Das Bundespersonalgesetz gibt 10 Tage Vaterschaftsurlaub... schon seit einiger Zeit...

    Und als Vater und WK Kadi: wenn jemand ein Kleinkind zu Hause hat, gibts für ihn - von mir aus gesehen - zwei Möglichkeiten.
    1. Dienst leisten.
    2. Wehrpflichersatz zahlen und ab nach Hause mit dem Herr... wieso sollte ich einem jungen Vater diese Freude verweigern?

    Das geosse Problem dabei ist der Arbeitgeber. Denn wenn ich den AdA administrativ entlasse, muss er am Folgetag zurück auf die Arbeit...
    • Scrj1945 04.10.2019 16:04
      Highlight Highlight Lösung 3. ab in den zivildienst🤩
    • Eine_win_ig 04.10.2019 17:19
      Highlight Highlight Jedem das Seine, meines ist es nicht, Scrj.
  • tamam ueli, tamam! 04.10.2019 14:44
    Highlight Highlight Und jetzt noch die Frauen dienstverpflichten, dann können die Kinder alleine daheim bleiben. This is Sparta!!
  • Da Fü 04.10.2019 12:56
    Highlight Highlight Als ich Vater wurde hat mich mein Kadi nach Hause geschickt. Die restlichen WK-Tage habe ich am Ende des laufenden Jahres machen dürfen. Zum Glück ist die Auslegung dieser Vorschrift ermessenssache.
  • Baccaralette 04.10.2019 12:55
    Highlight Highlight jäää wenns dann Krieg gibt (weil dafür brauchen wir ja eine Armee!) kann man auch keinen Vaterschaftsurlaub einreichen, jawohl nämlich!
    • Firefly 04.10.2019 14:10
      Highlight Highlight Ja dann sollte man schauen, dass es keinen Krieg gibt. Und wer unbedingt einen will, soll selber hingehen.
    • Zahlenheini 04.10.2019 15:16
      Highlight Highlight Wenns wirklich Krieg gibt, dann wird uns unsere Armee genau gar nichts bringen.
    • Baccaralette 04.10.2019 16:11
      Highlight Highlight ...im Fall war das ironisch gemeint, aber das haben grad noch nicht alle bemerkt, macht aber nix, gellet.
  • Philboe 04.10.2019 12:37
    Highlight Highlight Als Kompanie Kommandant habe Ich das schon 2x erlebt. 2x hat mich der AdA ca 2-3 Monate vor dem WK angerufen und 2x war es kein Problem. Teildienst ist möglich, administrative Entlassung, Urlaub etc. Man muss halt den Kopf selber einschalten und nicht erst 3 Tage vor dem Einrücken damit kommen. Meine beiden Väter habe Ich beide administrativ entlassen.
    • TheBase 04.10.2019 13:23
      Highlight Highlight Toll von dir, ich habe als Kompaniemami leider einige anders gesinnte Kadis erlebt. Ich entschuldigte mich dann jeweils bei den betroffenen AdAs, so peinlich war mir das...
    • Eine_win_ig 04.10.2019 15:05
      Highlight Highlight Mache ich genau so...
  • Scaros_2 04.10.2019 12:34
    Highlight Highlight Man darf hier nicht alles gleich verurteilen. Dies ist die offizielle Haltung. Ich kenne aber Leute im WK die wenn der Soldat Vater wird diesen direkt entlassen und dann muss der Soldat schauen, ob er im Dienstjahr die notwendigen Tage zusammenbringt oder dann eben zahlt.

    Der Grund ist, dass diese vorgesetzten sagen, dass der Soldat der gerade Vater wurde eh nicht zu gebrauchen ist weswegen es viel schlauer ist, dass dieser direkt aus dem WK entlassen wird.

    Daher - ruhig blut. Die offizielle Haltung ist streng, aber die Umsetzung ist äusserst variabel.
  • Sir Konterbier 04.10.2019 11:58
    Highlight Highlight Kann mir jetzt keinen meiner bisherigen Kadis vorstellen, der in diesem Fall ein Urlaubsgesuch verweigert hätte...
  • NotWhatYouExpect 04.10.2019 11:30
    Highlight Highlight Naja das ist auch wohl ein Problem, dass kein wirkliches ist.

    Bei den WK's kann man ja schon früh genug den WK verschieben und in der Grundausbildung wo man gerade mal 18/24 ist wird es nur sehr wenige geben die schon Kinder kriegen.

    Bei der Grundausbildung ist es halt nunmal ein Problem, wenn jemand 1 oder sogar 2 Wochen fehlen würde da viel Stoff verpasst wird.
    • Dark Circle 04.10.2019 12:42
      Highlight Highlight Mit viel Stoff meinst du stundenlanges Stehen, permanentes Warten oder 3x täglich Schuhe putzen?
    • Damian derungs 04.10.2019 13:12
      Highlight Highlight Sind wir mal ehrlich, die einzigen die etwas verpassen sind soldaten in fahrer funktionen, nähmlich fahrstunden, der ganze rest ist eh für die katz
    • Cédric Wermutstropfen 04.10.2019 18:49
      Highlight Highlight @Dark Circle: In welcher Pimpeltruppe warst denn Du, dass Du in der RS Zeit zum nutzlos rumstehen hattest? Da bist Du dann einfach selbst schuld, wenn Du an solch einen Ort gehst.
  • El Vals del Obrero 04.10.2019 11:10
    Highlight Highlight Lieber würde ich anschliessend wegen Dienstverweigerung in den Knast gehen als die ersten Lebenstage des eigenen Kindes nicht miterleben zu dürfen.
  • ChillDaHood 04.10.2019 10:58
    Highlight Highlight Also Punkt eins. Da ist nach der 2 Wochenregelung für zivile Arbeitgeber spätestens Anpassung nötig. Frau Amherd, übernehmen sie! 2 Wochen fehlen heisst WK verschieben, Punkt.

    Die Geschichten lassen mich am gesunden Menschenverstand des Kadis zweifeln. Ich habe in >365 Tagen Dienst einen Fall erlebt, wo einer im Dienst Vater wurde. Der hatte einen Blankourlaubspass im Sack und die Abmachung mit dem Kadi, dass er, wenn das Kind kommt, seinen Krempel da lässt, den heutigen Tag in den Urlaubspass schreibt und dann heimgeht für den Rest des Dienstes. Die Kompanie hat den Rest geregelt.
  • RatioRegat 04.10.2019 10:37
    Highlight Highlight Besonders ironisch daran ist, dass WKs ein x-faches der volkswirtschaftlichen Kosten anrichten, aufgrund derer man glaubt einen angemessenen Vaterschaftsurlaub nicht finanzieren zu können.

    Wir sollten einfach ganz auf die Durchführung von WKs verzichten. Damit wäre die Finanzierung des Vaterschaftsurlaubs sichergestellt.
  • Saerd neute 04.10.2019 10:26
    Highlight Highlight Wir sind wirklich Weicheier geworden.
    Bei der Geburt ihres Kindes erhalten frischgebackene Väter oft von den Hebammen mehr Unterstützung oder ertragen das Dabeisein schlicht einfach nicht. Dann haben viele das Gefühl die ersten zwei Wochen seien entscheidend für die Vater- Kind Beziehung und merken nicht dass sie besser Später selber mehr gebraucht werden wenn das Kind in die Kita abgeschoben wird.
    Es ist halt eine Tatsache, nach der Babyzeit wird die Erziehung anspruchvoller und die Papizeit wichtig, nicht die ersten zwei Wochen.
    • cheeky Badger 04.10.2019 11:43
      Highlight Highlight Es ist ja nicht so, dass nach der Einführung eines vernünftigen Vaterschaftsurlaub, die Väter nur noch während eben diesem Urlaub zeit mit den Kindern verbringen dürfen. Das können Sie trotzdem auch noch machen, wenn die Kinder älter sind.

      Es heisst nicht immer ‚entweder oder‘, beides ist möglich.
    • Rissle 04.10.2019 11:45
      Highlight Highlight Die ersten zwei Wochen nach der Geburt sind für die ganze Familie eine Riesenumstellung, das ist sehrwohl wichtig und lässt sich nicht verschieben oder nachholen. Zudem braucht die Frau oftmals Unterstützung und nein, das ist nicht in erster Linie die Aufgabe des (imaginären) Grosis. Nebenbei: die Kinder werden in die Kita nicht ‚abgeschoben‘, sie werden dort betreut.
    • Krise 04.10.2019 11:46
      Highlight Highlight Es geht nicht primär um die Vater-Kind-Bindung, sondern darum dass viele Frauen nach der Geburt Zeit brauchen um wieder auf die Beine zu kommen. Wenn du keine drei Kilo heben darfst, wie willst du dein Kind herumtransportieren? Die Frauen brauchen gerade heute, wo die eigene Mutter nicht mehr "einfach so" zur Verfügung steht, Hilfe ihres Partners.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hochen 04.10.2019 10:21
    Highlight Highlight Diesen überflüssigen Verein auflösen und die Dienstpflicht im ausgebauten Zivildienst unter menschenwürdigen Bedingungen ableisten so das er dem Land auch wirklich was bringt!
    • Krise 04.10.2019 11:47
      Highlight Highlight Sorry, der Blitz sollte ein Herz sein. @watson, könnt ihr die nicht endlich editierbar mache, bitte?
    • Cédric Wermutstropfen 04.10.2019 18:35
      Highlight Highlight Wo soll denn die Armee bitte menschenunwürdig sein? Das ist ja komplett lächerlich. In anderen Ländern, bspw. Nordkorea, mögen die Zustände in der Armee menschenunwürdig sein. Bei uns ganz sicher nicht.
  • Sarkasmusdetektor 04.10.2019 09:51
    Highlight Highlight Macht die Sache zwar nicht wirklich besser, aber das ganze betrifft wohl kaum alle 120'000 AdA, sondern bestenfalls ein paar Tausend. Soldaten und UO sind heutzutage mit Mitte 20 fertig mit dem Militär, laut Statistik denken in dem Alter bestenfalls ein paar Prozent überhaupt ans Vaterwerden. Auch die Beispiele mit 4 Wochen WK sind sicher keine Soldaten, sondern Offiziere. Insofern hält sich mein Mitleid in Grenzen, die machen ja zum Spass in dem Verein mit.
    • Magnum44 04.10.2019 12:42
      Highlight Highlight (Unter)Offiziere, Fahrer, AdA, die das Militär schnell abschliessen wollen.. Ok, beim Kader muss ich dir Recht geben, aber zu den Mitte 20 würde ich gerne eine Quelle sehen, dass entspricht nicht meinen Erfahrungen und den Medienmitteilungen über Personen, die den Militärdienst altersbedingt gar nie abschliessen.
  • BrainZH 04.10.2019 09:39
    Highlight Highlight Schade, dass viele nichts aus der Geschichte gelernt haben und alles vergessen haben. Heute will jeder nur für sich selber profitieren, aber dem Staat was zurückgeben, argument wir bezahlen ja Steuern. Demontage des Staates auf Kosten der Sicherheit und der Bevölkerung.

    Hauptsache ich profitiere de rest ist egal
    • Too Scoop 04.10.2019 10:11
      Highlight Highlight Das Militär hat in vielen Lebensentwürfen keinen oder nur wenig Platz.

      Ich will hoffen, dass Eltern von ihrem Neugeborenen profitieren! Sie vergleichen einen Menschen mit einem Studium oder der Gleichen.
    • Hochen 04.10.2019 10:23
      Highlight Highlight Stellen Sie sich vor es gibt auch andere Möglichkeiten dem Land zu dienen und es sicherer zu machen als in der Rambokita!
    • sikki_nix 04.10.2019 10:40
      Highlight Highlight zum staat etwas beitragen? ja gerne! aber warum muss es unbedingt mit der Waffe sein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cédric Wermutstropfen 04.10.2019 09:31
    Highlight Highlight Ich sehe das Problem nicht. Die Armee ist schliesslich kein Wunschkonzert. Seine Kameraden für ein Baby im Stich zu lassen... wo kommen wir denn da hin? Ist es so schwierig, einfach einmal seine privaten Interessen hinten anzustellen?
    • Magnum44 04.10.2019 10:03
      Highlight Highlight Ist halt nicht mehr 1933.
    • FCZBVB180 04.10.2019 10:23
      Highlight Highlight Ich hoffe doch schwer dass dieser Kommentar ironisch gemeint ist....
    • Hochen 04.10.2019 10:23
      Highlight Highlight oh man oh manoman!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Macke 04.10.2019 09:23
    Highlight Highlight Vollkommen absurd. Eine Geburt heisst nicht "Kind rauspressen und dann zack zack ist alles wieder wie vorher". Die meisten Frauen sind körperlich nicht in der Lage, in den ersten Tagen alles selbst zu erledigen. Da bedarf es sehr viel an Unterstützung. Aber klar, es ist wichtiger, die Zeit in einem WK totzuschlagen als dass die Frau zu unterstützen. Da soll sie doch von Grossmüttern und Freundinnen Freiwilligenarbeit einfordern. Ich finde das eine absolute Frechheit.
  • rodman 04.10.2019 09:19
    Highlight Highlight Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass ein Urlaubsgesuch oder eine Dienstverschiebung zwingend bewilligt werden sollte.

    Mit der heutigen (zivilen) 1-Tagesregelung nach OR kommt dann einfach das Problem, dass der Arbeitgeber dem Urlaub auch zustimmen muss, sonst müsste der Vater im Diensturlaub zurück an die Arbeit.
  • bibaboo 04.10.2019 09:15
    Highlight Highlight Um Stellungnahme der Militär-Vorsteherin der selbst ernannten Familienpartei sei gebeten.
  • Maedhros Niemer 04.10.2019 08:45
    Highlight Highlight Uiuiui, wir könnten ja "den Krieg" verlieren, weil genau diese Soldaten nicht haben. 🤦

    V.a. wenn ich dann lese, dass berufliche Termine als Aufschiebungsgrund gelten und die Geburt der eigenen Kinder nicht, hinterfrage ich wiedermal die Prioritäten, die sich die schweizer Gesellschaft setzt.
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 04.10.2019 08:43
    Highlight Highlight Wir hatten mal einen Fall da wurde einer Vater von Zwillingen im WK, er konnte nach hause 3 Tage, nur er kam am 3. Tag nicht zurück. Somit wurde er am 4. Tag durch die MP herbei geführt.

    Wie sich heraustellte gab es komplikationen bei der Geburt und die Mutter war nicht fähig auf die Kinder zu achten. Wiederum hat er den Vorfall schon am 2. Tag gemeldet, und eine verschiebung beantragt, die nie ankam.

    Im Militär geht das ganz einfach, man droht mit dem "Blick" und die Misstände im Militär zu veröffentlichen. E Voila es ging ohne Probleme.
    • Lisbon 04.10.2019 15:22
      Highlight Highlight "Durch die MP herbeigeführt" klingt nach Methoden des 3. Reiches...
  • Magnum44 04.10.2019 08:41
    Highlight Highlight Haha, mehrere Tage ist gut. Habe auch schon einen WK erlebt, in dem der frischgebackene Vater nur knapp 24 Stunden vom Dienst entbunden (höhö) wurde. Natürlich lag das in erster Linie am Kadi, nicht der Armee selbst, es veranschaulicht jedoch sehr schön den Stellenwert von Familie.

  • Der Rückbauer 04.10.2019 08:33
    Highlight Highlight Gild das dann auch in Kriegszeiten? Oder wie bei den Fliegern: Nur zu Bürozeiten? Posten geschlossen wegen diverser Niederkünften?
    Oder wird vielleicht der Krieg verboten?
    • RicoH 04.10.2019 10:27
      Highlight Highlight What??
    • Mr. Spock 04.10.2019 11:04
      Highlight Highlight In Kriegszeiten gilt Kriegsrecht.
  • scherom 04.10.2019 08:29
    Highlight Highlight Armee: Es könne ja nicht darum gehen, «frisch Vater gewordene Männer bei der Erfüllung der Militärdienstpflicht zu privilegieren».

    Wieso nicht? Ein Kind zu zeugen ist auch ein dienst am Vaterland.

  • Janis Joplin 04.10.2019 08:20
    Highlight Highlight Macht doch endlich eine Berufsarmee draus! Wer nicht gehen will / kann, soll nicht gehen müssen.
    • Aliminator 04.10.2019 08:53
      Highlight Highlight Hoffe seit Jahren auf diesen Moment... Wohl eine Frage der Zeit, aber es wird noch lange dauern 😏
    • Der Soziale 04.10.2019 10:36
      Highlight Highlight @Janis
      Berufsarmee?
      Die Gefahr das die Schweiz dann eine Militärdiktatur wird ist gross.
      Die Politiker können diese Soldaten theoretisch gegen das eigene Volk einsetzen. 💀
      Deshalb ist das heutige Milizsystem gut so wie es ist.
      Die Armee sollte aber ein wenig modernisiert und attraktiver gemacht werden.
  • Räuber&Liebhaber 04.10.2019 08:18
    Highlight Highlight Hart war es, als ich einrücken musste, und der Geburtstermin mitten im WK lag. Verschieben wurde nicht genehmigt.
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    • AllknowingP 04.10.2019 09:27
      Highlight Highlight Das wär mir Piepegal gewesen. Militärgerichte sind nicht so Schlimm ;-)
    • Magnum44 04.10.2019 10:11
      Highlight Highlight @AllknowingP: Einträge ins Strafregister aber schon.
    • ChillDaHood 04.10.2019 11:20
      Highlight Highlight Kam das Kind im WK? Was passierte dann?
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  • wolge 04.10.2019 08:18
    Highlight Highlight Eine Verschiebung des WKs um z.B. ein Jahr muss einfach möglich sein.

    Geschenkt soll der WK aber nicht werden
    • jimknopf 04.10.2019 09:23
      Highlight Highlight Nein, er soll abgeschafft werden.
  • regen 04.10.2019 08:13
    Highlight Highlight wer ist auch so blöd, und plant die geburt in den wk....
    so ein seich! und da wundern die sich, wenn niemand mehr militärdienst leisten will.....ja klar, sie müssten die verordnung über die verfassungsmässige militärdienstpflicht ändern.....geht doch nicht, oder?
    • ands 04.10.2019 08:34
      Highlight Highlight Die Verordnungen zu ändern wäre Sache der Politiker. Das darf weder das Bundesamt für Sozialversicherungen, noch die Armee. Die setzen nur um.
  • Nevermind 04.10.2019 08:11
    Highlight Highlight Am letzten Tag der RS wurde meine Frau, damals Lebenspartnerin, am Morgen hospitalisiert. Mein Gesuch um frühzeitige Entlassung wurde abgelehnt. Ich durfte dann noch 4 Stunden warten und rumstehen bis alle offiziell gehen durften. Ausser Warten hatte ich keine Aufgabe.
    Den ersten WK musste ich nicht besuchen. War nicht besonders schwer einen Psychiater zu finden, der mir geglaubt hat, dass ich dem Nächsten in grüner Verkleidung, der mir einen sinnlosen Befehl geben will, den Gewehrkolben zwischen die Zähne ramme.

    Die lernens wohl nie wo der Fokus in Friedenszeiten sein müsste.
  • Mantrax 04.10.2019 08:00
    Highlight Highlight Wenig überraschend. Die Armee ist der in diesen gesellschaftlichen Bereichen eher rückständigen Schweiz nochmal Jahre oder gar Jahrzehnte hinterher. Ich bin allerdings sicher, dass man die Probleme der Armee weiterhin am besten dadurch löst, ihre Alternativen weniger Attraktiv zu gestalten. #ironieoff
    • AllknowingP 04.10.2019 09:28
      Highlight Highlight Wohl eher ein ganzes Jahrhundert.... LEIDER !
    • danilo87 04.10.2019 10:31
      Highlight Highlight "Eher rückständigen Schweiz" ist gut. Manchmal fühle ich mich wie im Mittelalter, weil jeder am liebsten täglich von 6 bis 22 Uhr arbeiten will.
  • Globidobi 04.10.2019 07:58
    Highlight Highlight Hopp machen wir den Zivildienst unattraktiver, da das Militär den heutigen Standards ja genügt und trotzdem keiner kommt. Bravo Militärs
  • Ueli_DeSchwert 04.10.2019 07:57
    Highlight Highlight Typisch Militär. Immer einige Jahr(zehnt)e hintendrein.
    • ands 04.10.2019 08:31
      Highlight Highlight Aktuell ist die Armee ja noch gleichauf. Sie gewährt Urlaub für die Geburt, was in den meisten Fällen den 1-3 Tagen entspricht, die einem auch der Arbeitgeber gewährt.
    • Beat_ 04.10.2019 08:48
      Highlight Highlight @ands mitnichten gleichauf. Du vergisst, dass die meisten Arbeitnehmer ca. 8 Stunden arbeiten und den Rest des Tages (mehr oder weniger) zur freien Verfügung haben. Insbesondere sind die Väter dann immerhin in der Nacht zu Hause.
      Nix da bei der Armee, da bist Du Tag und Nacht weg von zu Hause...
    • ands 04.10.2019 08:54
      Highlight Highlight @ Beat_: Es gibt sehr viele Berufe, in denen man unter der Woche auswärts übernachtet. Meist in Hotels. Ich habe zum Beispiel diese Nacht das erste Mal seit Sa/So zu Hause übernachtet.
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  • MSpeaker 04.10.2019 07:55
    Highlight Highlight Auf Zivildienst wechseln und das Problem jat sich erledigt.
    Wenn das genügend Väter machen passen sie es vermutlich an.
    • DerRabe 04.10.2019 08:15
      Highlight Highlight leider nicht. man wird einfach den zivildienst dazu zwingen unattraktiver zu werden.
    • MSpeaker 04.10.2019 11:08
      Highlight Highlight Das hat bisher auch überhaupt nicht geklappt. Ich habe von Anfang an Zivildienst gemacht und es total genossen. Ich hätte auch 2 Jahre problemlos mitgemacht. Ich hatte eine Stelle für 1 Jahr die mir gefallen hat. In der Zeit habe ich nur ca 90% verdient, der Rest war aber wie bei meiner normalen Arbeitsstelle.

      Die meisten haben im Alter zwischen 20 und 28 einmal einen Arbeitgebwr wechsel. Da einfach den Zivildienst einschieben.

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