DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Gewalt zwischen FCB- und FCZ-Anhängern: Anklage gegen 16 Männer 

16.10.2017, 12:3216.10.2017, 12:37

Zu den schweren Ausschreitungen nach dem Fussballspiel FC Basel gegen FC Zürich vom April 2016 hat die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt gegen 16 Männer Anklage erhoben. Bei den Ausschreitungen waren Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden und mehrere Personen verletzt worden.

Die Angeklagten müssen sich wegen Landfriedensbruchs, Sachbeschädigung sowie Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte vor dem Strafgericht verantworten, wie die Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Gegen einzelne Personen wurden zudem Verfahren wegen Widerhandlungen gegen das Waffengesetz, das Betäubungsmittelgesetz und das Vermummungsverbot geführt.

Bei den Beschuldigten handelt es sich um 14 Schweizer, einen Deutschen und einen Spanier. Sie sind gemäss Mitteilung zwischen 20 und 35 Jahre alt. Drei Verfahren – unter anderem gegen zwei Jugendliche – hatte die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zuständigkeitshalber an andere Kantone überwiesen.

20-Jähriger im Baselbiet verurteilt

So hatte das Baselbieter Strafgericht im August einen 20-Jährigen zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten verurteilt. Der Aargauer war Teil einer Gruppe gewesen, die ein Baselbieter Polizeiauto demoliert und angezündet hatte.

Die Ausschreitungen nach dem Fussballspiel am 10. April 2016 hatten sich von der so genannten Eventplattform beim St.Jakob-Park auf den Parkplatz vor der St.Jakobshalle auf Baselbieter Kantonsgebiet ausgedehnt. Mehrere Polizisten sowie ein Kleinkind wurden verletzt.

In der Folge waren 12 mutmassliche Täter festgenommen worden. Sieben weitere Beteiligte wurden über eine Internetfahndung ausfindig gemacht. Nicht identifiziert werden konnte gemäss Mitteilung bis anhin eine weitere Person, gegen die eine Internetfahndung noch läuft.

Eingestellt hatten die Strafverfolgungsbehörden hingegen ein Verfahren gegen einen Polizisten wegen eines Gummischrotschusses, der einen Mann auf der Eventplattform am Auge schwer verletzt hatte. Für diesen Mitteleinsatz hatte es gemäss Staatsanwaltschaft konkrete Rechtfertigungsgründe gegeben. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Zaungast
16.10.2017 14:09registriert März 2014
Das Bild stammt aber aus dem Mai 2006...
253
Melden
Zum Kommentar
4
«Chefjammeri» Lampart packt in der Inflations-«Arena» den Zeigefinger aus
Am Leutschenbach spukte das Inflationsgespenst. Die Gäste der SRF-«Arena» versuchten ihm beizukommen – mit Giesskannen, Zeigefingern und Standpauken.

Es sucht die Schweiz selten heim. Doch der Krieg in der Ukraine, der Rohstoffmangel und die Pandemie haben es heraufbeschworen: das Inflationsgespenst. Mit 2,9 Prozent spukt es durch die Schweizer Wirtschaft. Und sorgt dafür, dass sich Herr und Frau Schweizer für das gleiche Geld plötzlich weniger leisten können. Der Franken verliert an Kaufkraft. Die Preise für Heizöl sind 80 Prozent höher als im Vorjahr. Teigwaren kosten 12 Prozent mehr, Kaffee sieben Prozent.

Zur Story