Schweiz
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Die gewaehlte Regierungsratin Evi Allemann, SP, links, und Bundesraetin Simonetta Sommaruga, rechts, sprechen miteinander nach den Regierungsratswahlen des Kantons Bern, am Sonntag, 25. Maerz 2018 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bundesrätin Simonetta Sommaruga im Gespräch mit der neu gewählten Regierungsrätin Evi Allemann von der SP. Bild: KEYSTONE

SP und FDP gewinnen Berner Grossratswahlen – Trede zurück im Nationalrat



SP und FDP haben die Berner Grossratswahlen gewonnen. Die SP legte fünf Sitze zu, die FDP drei. Das geht aus dem offiziellen Schlussresultat hervor.

Federn lassen mussten SVP, EVP, Grüne, BDP und die autonomistische PSA. Aus dem Rathaus verschwinden die Grünalternativen, eine kleine Splitterpartei. Sie werden ersetzt durch die Alternative Linke, die sich in den letzten Jahren einen Namen in der Stadt Bern gemacht hat.

Die Gruenen Berner Nationalraetinnen Christine Haesler und Aline Trede, von links, befassen sich mit den ersten Ergebnissen der Eidgenoessischen Wahlen am Sonntag, 18. Oktober 2015 im Rathaus in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Christine Häsler und Aline Trede freuen sich über den Wahlerfolg.  Bild: KEYSTONE

Die 160 Sitze im bernischen Grossen Rat setzen sich neu wie folgt zusammen: SVP 46 (-3), SP 38 (+5), FDP 20 (+3), Grüne 14 (-1), BDP 13 (-1), Grünliberale 11 (unverändert), EVP 10 (-2), EDU 5 (unverändert), PSA 2 (-1), Alternative Linke 1 (+1). 

Berner Regierung bleibt bürgerlich

Die Machtverhältnisse in der Berner Regierung blieben jedoch weitgehend unverändert. Die Bürgerlichen haben ihre Mehrheit im Berner Regierungsrat am Sonntag verteidigt. Sie halten weiterhin vier Sitze, das rotgrüne Lager drei. Die Mitte geht leer aus.

Die gewaehlten Regierungsraete Evi Allemann, SP, Christoph Ammann, SP, und Christine Haesler, Gruene, von links, posieren fuer die Fotografen, waehrend den Regierungsratswahlen des Kantons Bern, am Sonntag, 25. Maerz 2018 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Von links nach rechts die drei gewählten Regierungsräte von Rot-Grün: Evi Allemann (SP, neu), Christoph Ammann (SP, bisher) und Christine Häsler (Grüne, neu). Bild: KEYSTONE

FDP, SP und Grüne konnten die Sitze ihrer abtretenden Regierungsmitglieder verteidigen. Neu gewählt wurden die Stadtberner Nationalrätin Evi Allemann (SP) mit 99'902 Stimmen vor dem Freisinnigen Philippe Müller (98'931 Stimmen) und der Grünen Nationalrätin Christine Häsler aus dem Oberland (98'428 Stimmen). Für Neo-Regierungsrätin Häsler rutscht Aline Trede in den Nationalrat nach. 

Das Spitzenresultat erzielte wie vor vier Jahren die BDP-Finanzdirektorin Beatrice Simon. 126'207 Bernerinnen und Berner schenkten ihr das Vertrauen. Dahinter folgten SP-Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann und SVP-Justizdirektor Christoph Neuhaus.

Im Amt bestätigt wurde auch Pierre Alain Schnegg, der wegen seiner Sozial- und Gesundheitspolitik oft kritisierte SVP-Magistrat. Er verteidigte den garantierten Sitz des Berner Juras souverän.

Das rotgrüne Lager hatte nur diesen Sitz angegriffen und damit die Machtverhältnisse im Kanton nur halbherzig in Frage gestellt. Der SP-Kandidat Christophe Gagnebin konnte Schnegg aber nur in den Städten Bern und Biel schlagen. Im Berner Jura verlor Gagnebin auch noch Stimmen an eine Kandidatin der linken, projurassischen PSA.

Schwach war einmal mehr die Stimmbeteiligung. Sie betrug 29,5 Prozent, wie die Staatskanzlei am Sonntagabend mitteilte. (sda)

300'000 Menschen demonstrieren gegen Macrons Politik

Video: srf

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