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Kinder und Jugendliche leiden immer stärker unter Stress und Leistungsdruck. bild: Shutterstock

Burnout im Kinderzimmer: Warum immer mehr 11-Jährige unter Stress leiden



Lisa sitzt in ihrem Kinderzimmer. Es ist halb 12 nachts. Sie kann nicht mehr. Es geht nicht mehr. Sie will nicht mehr. Aber: Sie muss noch mehr. Stundenlang hat Lisa gelernt, doch noch immer fühlt sie sich zu wenig auf die morgige Prüfung vorbereitet. Und wenn sie es verkackt, was dann?

Die Kindheit beschreiben wir gerne als glückliche Zeit. Als die Zeit, wo wir nur wenige Verpflichtungen hatten. Keine bis kleine Sorgen. Wer hat sich diese Zeit nicht schon einmal zurück gewünscht? 

Die neuesten Studien zeigen aber, dass wir froh sein können, dass dieser Wunsch nicht Erfüllung geht. Offenbar ist die Kindheit nicht mehr das, was sie einmal war. Statt eines Schlaraffenlandes der Freiheit und des Spasses ist sie eine ständige Ausbildungsstätte. Mit vollem Terminkalender. Ständigem Leistungsdruck. Kindheit kann krank machen.

Die Symptome

2002 litt jedes fünfte 11-jährige Kind mehrmals pro Woche unter Schlafproblemen, heute ist es beinahe jedes dritte. Das ist noch nicht alles. Laut der Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben 15 Prozent der Schweizer Kinder mehrmals pro Woche ein Gefühl der Niedergeschlagenheit. Jedes Zehnte spricht von Bauchweh oder Kopfweh.

Noch immer sitzt Lisa vor ihren Büchern. Weiss nicht mehr wie weiter. Lernen kann sie nicht mehr. Schlafen schon gar nicht. Sie greift zum Telefon. Wählt die 147. Lisa ist klug. Sie weiss, hier können sie ihr helfen. Hofft sie.

Die Hotline der Pro Juventute stellt in den letzten sieben Jahren fest, dass immer mehr Kinder und Jugendliche wegen persönlichen Problemen Hilfe suchen. Am häufigsten sind dabei Suizidgedanken. Danach Krisen. Dann Angst. Und depressive Stimmungen.

Umfrage

Hattest du in deiner Kindheit Stress?

  • Abstimmen

1,583

  • Ja, und wie. 23%
  • Stress war für mich ein Fremdwort31%
  • Ab und zu. Aber meine Kindheit war toll!46%

Die Therapie

Pro Juventute will nun handeln. Sie will mithelfen, den Druck und den Stress dem Kinder und Jugendliche heutzutage ausgesetzt sind, zu reduzieren. «Mehr freie Zeit für Kinder», fordert ihre Direktorin Katja Wiesendanger. Eine nationale Kampagne soll Eltern dazu bringen, ihre Kinder weniger unter Druck zu setzen. Ihnen ein besseres Vorbild zu sein.

«Burnout ist im Kinderzimmer angekommen.»

In einem weiteren Schritt überlegt sich Pro Juventute, ob sie eine Gesetzesänderung anstreben will. So soll es Lehrern verboten werden, über das Wochenende Hausaufgaben aufzugeben. In einigen Kanton gibt es diese Regelung bereits. Wie im Kanton Zürich.

Es klingelt. Beatrix Wagner nimmt das Telefon ab. Es ist Lisa, die es wirklich gibt. Nur heisst sie nicht so. Die 16-jährige erzählt ihr, dass sie doch noch lernen muss. Nicht schlafen kann. Und erzählt aus ihrem Leben: Sie besuchte das Gymnasium, begann jetzt aber eine Lehre. Erhoffte sich davon weniger Druck, weniger Stress. Denn ihr Psychiater hat bei ihr ein Burnout diagnostiziert.

Die Ursache

«Da musste ich schon leer schlucken», sagt Beatrix Wagner, als sie von diesem Fall erzählt. Seit mehreren Jahren ist Wagner Mitglied des Beratungsteam der Pro Juventute. Sie weiss: «Burnout ist im Kinderzimmer angekommen.»

Auch Kinder- und Jugendpsychologe Urs Kiener nimmt das Wort Burnout in den Mund. Er schätzt, dass 3 bis 4 Prozent der Kinder und Jugendlichen die typischen Erschöpfungssymptome aufweisen. Die Gründe seien vielfältig. Ausmachen kann man aber die Mitschuldigen:

Beatrix Wagner überzeugt Lisa die Bücher jetzt wegzulegen. Sie habe sich gut für die Prüfung vorbereitet. Sie brauche auch Schlaf. Die beiden machen gemeinsam Atemübungen.

Die Heilung

«Leider gibt es nicht den einen Tipp, der den Stress und Druck auflöst», stellt Wagner fest. Es sei aber bereits ein gutes Zeichen, wenn die Jugendlichen auf der Hotline anrufen. «Dann haben sie schon einmal erkannt, dass sie ein Problem haben. Erst dann kann man auch etwas dagegen unternehmen.»

Pro Juventute bietet auch eine Hotline für Eltern. Hier ist es der umgekehrte Fall. Hier rufen Eltern an, weil sie wissen möchten, wie sie ihre Kinder zu grösserem Lerneifer motivieren können. Sie wollen nur das Beste aus ihnen herausholen. 

Lisa legt den Telefonhörer auf. Wie es weiter geht, wissen wir nicht. Hoffentlich kann sie schlafen.

Du fühlst dich wie Lisa?

Hotline 147

Das Beratungsteam unter der Telefonnummer 147 unterstützt junge Menschen, wenn sie kleine oder grosse Sorgen, Probleme oder Fragen haben. Die Beratung ist kostenlos und anonym. Es ist ein Service der Pro Juventute. Weiter Informationen findest du im Internet unter: www.147.ch

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Video: watson

Worin Kinder wirklich ganz miserabel sind: Im Verstecken

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    Alle Leser-Kommentare
  • Andrea Hadorn-Stuker 14.10.2017 12:17
    Highlight Highlight Ein guter Artikel, basierend auf Lisas Erfahrung. In den Kommentaren lese ich das Bedürfnis Schuld zuweisen zu können. Gottseidank machen die Hilfsangebote es anders. Gefühle sind fürs Lernen wichtig, das wird von allen Beteiligten unterschätzt.
  • Bärnermeitschi 14.10.2017 09:26
    Highlight Highlight Ich empfehle das Buch von H.R. Strahm: „die Akademisierungsfalle“ zu lesen. Heute müssen sich Kinder mit +/- 13 Jahren entscheiden ich welche „BERUFUNGS-Richtung“ es nach der Schule gehen soll. Notabene oft von den Eltern vorgegeben. Gleichzeitig zum schulischen Druck, kommt die Pupertät dazu mit all seinen Veränderungen. Oft fühlen sich Kinder in dieser Phase von den Eltern nicht verstanden.... Werden von den Eltern nicht verstanden... Lasst die Kinder wieder Kinder sein, es braucht Regeln innerhalb eines Familienverbundes und der Schule.. Aber mit gesundem Menschenverstand.
  • RacKu 14.10.2017 08:39
    Highlight Highlight Warum schicken Akademiker ihre Kids in die Steiner, Waldorf etc? Kann es sein dass die Spitze nicht mehr mit der Basis einverstanden ist? 😵
  • Tsunami90 14.10.2017 04:12
    Highlight Highlight Ab in die Pfadi!

    Keine Eltern.

    Man lebt draussen im Wald, Zelt. Das Smartphone kann man getrost Daheim lassen.

    Leistung ist nicht unwichtig, aber Nebensächlich und soll spass machen.

    Und das Entscheiden übernehmen die Leiter. Ich würd ja so gern wieder Teilnehmer sein. 😀

    Kurz: Pfadi fägt!

    • rodolofo 14.10.2017 11:59
      Highlight Highlight Ausser dem Militärischen Drum und Dran und dem Tanz um die "Vollständige Uniform", den Gruppen-, Corps- und Abteilungsleiter aufführen müssen.
      Und ausser dem "Pinggel", der Waren und Fressalien herbei schleppen muss, während sich der Gruppenhäuptling genüsslich auf einem Liegestuhl von der Strapazen seiner Führungsarbeit erholt...
      Nein, ich mach doch nur Spass!
      Auch solche Dinge gehören zum "Freien Lernen draussen in der Natur" unbedingt mit dazu!
  • stamm 13.10.2017 23:45
    Highlight Highlight Burnout bei Kindern....wie kann man Kinder in ein Burnout fallen lassen? Die schönsten 16 Jahre im Leben. Und die Jahre, welche wohl am meisten prägen! Warum machen sich unsere ``Gstudierten`` nicht mal Gedanken, wie man aus Kindern Erwachsene macht, ohne Stress? Unsere Kinder sind das Wichtigste, was wir haben! Und jeder hackt auf ihnen rum, aber ausser neue Sozialstellen zu schaffen, macht niemand was. Vom Schulseelsorger kriegen die Kinder ja selber einen Knacks......
  • Raphael Stein 13.10.2017 22:43
    Highlight Highlight Zeit aus dem System auszusteigen.
    • rodolofo 14.10.2017 11:53
      Highlight Highlight Ja schon, aber totale Selbstversorgung ist auch ein Riesen-Stress...
      (Das weiss ich aus eigener Erfahrung:
      Der Ausstiegs-Stress führt direkt ins Burnout!)
  • Baba 13.10.2017 22:32
    Highlight Highlight Dieses Gekeife in den Kommentaren ist fast nicht auszuhalten... Dabei ist es so ein ernstes Thema. Ob die Kinder nun unter "Burnout", "permanenter Überforderung" oder was auch immer leiden. Tatsache ist, viele leiden. Heute beginnt der Lerndruck ja schon im Kindergarten. Es ist schon so, dass Kinder heute häufig nicht mehr Kinder sein dürfen 😔.

    Der Autor des Artikels hat es feinfühlig und anschaulich beschrieben, was abgeht (abgehen kann) - aber ganz toll auch wo Hilfe geholt werden kann. Danke Fabio Vonarburg!
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 13.10.2017 20:07
    Highlight Highlight Ich denke, dass der heutige Fokus auf die Lernmethode Reibungsverluste erzeugt. Damit meine ich: Den Kindern wird ausgiebig erklärt wie sie zu lernen haben, wobei die Wissensvermittlung dann zuhause geschieht.

    Die Lehrer können wenig dafür, die müssen das ja so machen...

    Zumindest in den frühen Schuljahre sollte das aber anders gehandhabt werden.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 13.10.2017 22:27
      Highlight Highlight @Rendel

      Ich bin mit Ihnen vermutlich einig. Die "Methodenkompetenz" ist bestimmt ein wertvolles Gut, aber zumindest zu Beginn der Ausbildung ist die Möglichkeit Lerninhalte aufnehmen zu können, diese idealerweise zu verstehen und entsprechend wiedergeben zu können, wohl eine Grundlage für späteres selbständiges Lernen.

      Da bestehen m. E. aktuell Defizite.
  • DonWalter 13.10.2017 19:38
    Highlight Highlight ...das wundert mich gar nicht. Es werden genau diese Kinder sein welche dieses konkurrenz-betrieben Schul- und Wirtschaftssystem ändern werden. Es gibt so viele bekannte, erprobte und vor allem spannende und fröhlivhe Möglichkeiten zu lernen... aber wir sitzen immer noch auf das ur alte Schulsystem, welche den Kindern beibringt, ihr eigene Stärken zu ertrinken und sich deswegen zu frustrieren. Bald kommt eine radikale Änderung!
  • RozaxD 13.10.2017 19:28
    Highlight Highlight Ich finde das etwas übertrieben... klar gibt es unschöne Kindheiten und Schule kann stressig sein, aber ich finde es fast kontraproduktiv, jedem Kind mit Kopfweh ein Burnout zu diagnostizieren. In der Pupertät hat man nun mal ab und an Kopfweh, das liegt aber auch am Körperlichen und nicht nurnan Schulstress.
  • rodolofo 13.10.2017 19:04
    Highlight Highlight Burnout-Erkrankungen gehören zu unserer Art von Hochleistungs-Gesellschaft, die nur noch materiellen- und oberflächlichen Werten nachjagt, einfach mit dazu.
    Zwischenmenschliche Qualitäten, wie Gelassenheit, Humor und Musse gehen dabei verloren und müssen wiederum Leistungs-fixiert mit Joga, Power-naping und penetranter Gute Laune-Stimmme wieder reingeholt werden.
    Aber es gibt in dieser Wüste von ständigem Gehetze und vollen Terminkalendern auch einzelne Oasen, die ein Ortskundiger Kamelreiter aufspüren und finden kann!
    Ein Kamel wirkt übrigens überaus beruhigend und entschleunigend.
  • N. Y. P. D. 13.10.2017 18:24
    Highlight Highlight Die Schule, die Lerninhalte in die Freizeit der Kinder verlagert, indem sie viel Hausaufgaben aufgibt. (text)

    Als ich zur Schule ging, hatten die Lehrer EINE Aufgabe. Uns Schüler spannend unterrichten. Lehrer - Eltern - Verhältnis war entspannt. Und Lehrer konnten ihre Zeit für Unterrichtsvorbereitung nutzen.

    Meine Frage an einen Lehrer/in :

    Lehrer ersauffen heute in Bürokratie und schlagen sich mit Helikoptereltern herum.
    Ist DAS auch ein Grund, dass Lerninhalte u. a. in die Freizeit der Kinder verlagert werden ?
    Weil Zeit für die Unterrichtsvorbereitung fehlt ?
    • bokl 13.10.2017 18:51
      Highlight Highlight "Als ich zur Schule ging, hatten die Lehrer EINE Aufgabe. Uns Schüler spannend unterrichten. Lehrer - Eltern - Verhältnis war entspannt. Und Lehrer konnten ihre Zeit für Unterrichtsvorbereitung nutzen."
      Ach hör doch auf. Im Rückblick ist immer alles wunderbar. Ich hatte vor 30 Jahren in der 4. Primar eine Lehrerin mit Nervenzusammenbruch (heute wohl Burn-Out). Inklusive übelste Beschimpfungen einzelner Schüler. Alles schon mal dagewesen...
    • tkey 13.10.2017 19:47
      Highlight Highlight Auch Hausaufgaben brauchen Vor- und Nachbereitungszeit - für Lehrer sowie Schüler. Es ist Sache der Schule bzw. Lehrperson, wieviel Hausaufgaben erteilt werden.
      Zur Vorbereitungszeit: Die kann/muss/soll man sich nehmen, aber nicht auf Kosten einer gesunden Erholungszeit.
    • DeeMoo 13.10.2017 20:33
      Highlight Highlight Würde ich nicht so sagen. Allerdings ist die Menge und Komplexität des Lernstoffes deutlich gestiegen, wenn ich mit meiner eigenen Schulzeit vergleiche. (Ich bin 32 und unterrichte seit 8 Jahren.) Auf Prüfungen zu lernen, das ist schon Ende der Unterstufe üblich. Es sind auch neue Schulfächer dazugekommen. Und was die Kinder für ein Unterrichtspensum leisten müssen (z.B. 30
      Lektionen pro Woche in der 5. Klasse), finde ich schon ziemlich heftig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 13.10.2017 18:00
    Highlight Highlight Kürzlich war da doch ein Artikel, in dem beiläufig erzählt wurde, dass zwei 14-jährige Mädchen sich die Nacht in Clubs in Zürich um die Ohren schlagen würden.

    Kein Wunder, kriegt Schlafprobleme jede Woche, wer erst morgens um 4 ins Bett geht. Mit 14.

    Aber so macht auch das Hausaufgabenverbot übers Wochenende Sinn...
    • exeswiss 13.10.2017 18:54
      Highlight Highlight du überträgst das verhalten von zwei 14 jährigen auf alle? really? O_o
    • stamm 13.10.2017 23:36
      Highlight Highlight Meinst du die 2 Mädchen, die vergewaltigt wurden? Super Vergleich!
  • TI-30XIIB 13.10.2017 17:59
    Highlight Highlight Ich kenne das von meinem kleinen Bruder. Bereits in der Primarschule hagelt es an Prüfungen. Die Begründung der Lehrpersonen ist, dass Eltern vermehrt mit rechtlichen Schritten gegen die "schlechte" Benotung drohen, welche früher ohne die ganzen Prüfungen aus der Beurteilung der Lehrpersonen gemacht wurden. So habe man einen Beweis für die Notengebung. Für mich ist diese Entwicklung des heutigen Schulsystems bedenklich. Früher konnten wir in der Primarschule noch Kinder sein. Für die Schulen ist dies sicher auch nicht einfach.
    • Bolly 13.10.2017 21:33
      Highlight Highlight Danke das du es als Geschwister auch was dazu schreibst. Tochter ging gut durch, Sohn war dann mit Lehrer die überfordert waren, mobbing von anderen an die Grenze gekommen. Fazit, musste klasse WH und das Schulhaus wechseln, die anderen haben gewonnen und können ihr Leben normal weiter machen. Er ist auch in Behandlung. Oft ging fast gar nichts mehr. ☹️ auch Druck durch die Schulleitung!!! Sobald es nicht gut läuft, Stress wieder da. Auch Belastung in der Familie. Alle leiden darunter. Was Kindern betrifft, nicht alle in die gleiche Schublade stecken, sondern ernst nehmen!
  • Rolf Grütter 13.10.2017 17:39
    Highlight Highlight Kinder bitte Kinder sein lassen. Smartphones ab 20:00. ausschalten und deponieren.😎
    • loplop717 13.10.2017 19:31
      Highlight Highlight Am besten auf einer Mülldeponie und nie mehr zurückgeben.
    • g~w~t~f 13.10.2017 22:06
      Highlight Highlight „alle 11-jährigen gehören um 8 uhr ins bett!“ wiedermal jemand der seine eigene zu ner allgemeingültigen wahrheit macht..🙄
    • _kokolorix 14.10.2017 09:06
      Highlight Highlight @Silent Speaker
      Deine absolutistischen Aussagen stossen leider etwas sauer auf. Man kann Kinder nicht zum Schlafen zwingen, wenn sie nicht soweit sind geht es einfach nicht.
      Das Smartphone für alle Probleme verantwortlich zu machen ist schlicht zu einfach. Meine älteren Jungs hatten weder Gameboy noch Handy und litten unter den gleichen Problemen.
      Wenn die Gesellschaft nur Höchstleistungen honoriert, färbt sich dies auf Schule, Eltern und Kinder ab. Wenn nur der Beste zählt, gibt es automatisch sehr viele Versager, damit kommen viele nicht klar
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