Schweiz
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Angst vor NoBillag: Wie TPC-Kaderleute ihre Mitarbeiter beschwören 



Die «NoBillag»-Initiative macht die SRF-Macher zunehmend nervös. Besonders deutlich zeigt sich das bei der SRG-Tochter TPC, wie der Tagesanzeiger berichtet.

So sprach TPC-Chef Detlef Sold Anfangs Oktober an einer Mittagsveranstaltung für die Angestellten Klartext: «Hast du dir schon mal überlegt, was passiert, wenn die Volksinitiative ‹No Billag› angenommen wird? Sie bedeutet faktisch die Abschaffung der SRG und damit Jobverlust für uns alle.» 

Ein TV-Kameramann von tpc fillmt EHC Kloten Stuermer Marc Marchon, rechts, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und dem EHC Biel am Freitag, 8. September 2017, in der SWISS Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

TPC produziert die Inhalte fürs SRF. Bild: KEYSTONE

Noch expliziter ging laut dem Bericht ein TPC-Kadermitglied vor. In einem Mail an seine Teammitglieder schreibt er: «Im Falle einer Annahme der Initiative wird das TPC am Folgetag seine operativen Tätigkeiten einstellen. Ohne Wenn und Aber.»

Als SRG-Unternehmen dürfe TPC keinen öffentlich Abstimmungskampf betreiben, schreibt der Kadermann weiter. Er betont aber: «Als Privatpersonen dürfen und müssen wir uns engagieren.»

Weiter ruft er seine Teammitglieder zu Spenden für den Verein «Nein zum Sendeschluss» auf, der sich gegen die Initiative engagiert. «Ich werde es auf jeden Fall tun und einen dreistelligen Betrag einlegen», heisst es in der E-Mail laut Tagesanzeiger weiter.

Der Zürcher Rechtsanwalt Roger Rudolph bezeichnet die Tonalität der Appelle im Tagesanzeiger als aussergewöhnlich aber zulässig. Arbeitsrechtlich problematisch würde es erst, wenn die Mitarbeiter sanktioniert würden, wenn sie der Empfehlung ihres Vorgesetzten nicht folgten. (mlu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • rönsger 03.11.2017 19:41
    Highlight Highlight Der Tagi erneut als Scharfmacher für die Annahme der Initiative. Sicher sauber recherchiert, aber: was ist denn an den zitierten Aussagen falsch oder tendenziös? Ja, lets face it: bei einer Annahme kann der Laden SRG schlicht und ergreifend schliessen und zwar sofort. Alles andere ist Augenwischerei.
  • Ludwig van 03.11.2017 15:41
    Highlight Highlight Es braucht öffentliche und unabhängige Medien für den Zusammenhalt und die Demokratie, gerade in Zeiten von Fake News im Internet. Klar könnte man auch Deutsches Fernsehen gucken, aber der Schweiz würde etwas verloren gehen.
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 03.11.2017 14:00
    Highlight Highlight Mir missfällt die Idee dass das ausnahmslos ALLE zahlen sollen. Billag Ja, für die die es brauchen. Ich habe weder TV noch Radio. Warum sollte ich das Zahlen? Deshalb von mir ein ja. Ich zahle doch nicht für ein Service den ich gar nie beanspruche?
    • Ludwig van 03.11.2017 15:34
      Highlight Highlight @Prolet Biertrinker

      Ich bin sicher, sie zahlen für vieles, was Sie nicht direkt beanspruchen. Schulen, Krankenhäuser, Brücken, Strassen.
      Unabhängige Medien gehören jetzt auch noch dazu. Ein gut informiertes Volk ist durchaus ein Wert, der etwas kosten darf. Die Initiative würde den Zusammenhalt und die Demokratie schwächen.
    • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 03.11.2017 19:39
      Highlight Highlight @Ludwig van

      Ja natürlich, aber bei diesen Sachen wird das Gemeinwohl erhalten. Da sehe ich auch einen aktiven nutzen.
      Ich fahre auf der Strasse, brauch vielleicht mal ein Krankenhaus, war mal in der Schule - Kinder gibts keine da schwul, ist trotzdem sinnvoll und der Rest braucht die Gesellschaft und macht auch klar Sinn (ausser das Militär)
      Bei Glanz & Gloria z.B. bin ich mir da jedoch nicht sicher. Weil ich keinen Fernseher habe und mir das Zeug nicht anschaue. Für Infos reicht ein Kanal mit Nachrichten.
    • Uranos 04.11.2017 00:12
      Highlight Highlight Erstens solltest du dir nicht einfach eine spezifische Sendung herauspicken und meinen, das sei das ganze Angebot. Und zweitens bezweifle ich stark, dass du es toll finden würdest, wenn du für die Benutzung der Strassen jedes Mal separat eine Maut zahlen müsstest.
  • Rene Tinner 03.11.2017 12:32
    Highlight Highlight Jetzt wird wieder Angst und Schrecken verbreitet. Hoffentlich lasse sich die Mitarbeiter nicht unter Druck zu einer Ablehnung veranlassen. 200.— Gebühren für unsere SRG genügen vollauf. Sie sollen sich auf das Wensentlich beschränken und Serien und Wiederholungen den Privaten überlassen. Eigene Ideen ausser „Mini Beiz, dini Beiz“, oder „SRF bi de Lüüt“ gibts ja nicht und darauf können wir auch noch verzichten.
    • Alterssturheit 03.11.2017 13:45
      Highlight Highlight Das ist genau das Problem - was Ihnen persönlich nicht gefällt soll gefälligst verschwinden bzw. wollen Sie nicht mit-berappen. Aber so funktioniert nun mal Solidarität. Dann könnten wir ja z.B. Fussball als Hobby abschaffen, weil - ich brauch es nicht, zahle aber erhöhte Versicherungsprämien wegen der vielen Unfälle.
  • Dogbone 03.11.2017 12:09
    Highlight Highlight Wenn man uns ein Angebot gemacht hätte über vielleicht 50 oder 100.- um echte Kultur zu fördern und nicht das ganze Gedöns, welches die Mehrheit nicht will, dann wäre die Abstimmung wohl kein Problem für einige der geschützten Arbeitsplätze der SRG und ihrer Tochterfirmen. So aber...

    Ganz gut find ich ja den Kadermann: «Ich werde es auf jeden Fall tun und einen dreistelligen Betrag einlegen». Wow, soo viel ist Dir das wert?
    • dan2016 03.11.2017 14:30
      Highlight Highlight ich finde es immer wieder erstaunlich, dass es Leute gibt die sich selber als die Mehrheit und auch wissen, welches Gedöns die Mehrheit sehen möchte und welche nicht. Auch ich bin an 90% der Inhalte selten interessiert, aber ich würde jede Wette machen, dass es nicht dieselben wie bei Dir sind.
  • ManuL 03.11.2017 12:06
    Highlight Highlight Machen wir doch gleich noch eine „No Krankenkasse“. Brauche ich auch fast nie und habe keine Lust mehr für andere zu bezahlen...
    • stan1993 03.11.2017 13:45
      Highlight Highlight Das wird kompliziert. Da würde ich dir srf auf und davon empfehlen, da musst du je nach wunschort keine kk mehr bezahlen
    • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 03.11.2017 13:57
      Highlight Highlight Wenn dir was passiert brauchst du auch genauso die Hilfe der anderen. Schau wie es Menschen anderen Ländern haben - klar ist es teuer, aber es funktioniert. Deshalb darf das auch kosten. Oder was willst du? Krebsbehandlung erst nach Zahlung der ersten 5 Raten? Warten auf Krankenwagen Bis zu zwei Stunden? Medikamente ohne vorherige Prüfung auf bleibende Abhängigkeit und Langzeitschäden?
    • Watson - die Weltwoche der SP 03.11.2017 14:56
      Highlight Highlight @ManuL der Vergleich Krankenkasse (Gesundheitswesen) und SRG (hauptsächlich Unterhaltung) hinkt gewaltig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hemster (eidg. dipl. Rechtschreibfehler) 03.11.2017 12:05
    Highlight Highlight Auch ich bin kein Fan der Billag. Die Anzahl der unnötigen Sendungen die damit finanziert werden ist mir zu gross. Auch die ständigen Werbeeinblendungen sind unpassend da wir den Betrieb ja mit unserer "TV-Steuer" bezahlen.
    Jedoch bin ich gegen die NoBillag-Initiative, da es ein staatliches Fernsehen benötigt, welches sich aber NUR auf Ihre Kernaufgaben konzentiert. Alles andere würde in einer Werbeschlacht ausarten.
    200.- wären in meinen Augen fair.
    • Richu 03.11.2017 12:45
      Highlight Highlight Die Mehrheit des Parlamentes wollte leider keinen Kompromiss von ca. Fr. 200.- für die monatlichen SRG Gebühren. Bin persönlich der Meinung, dass die "Billag-Gebühr" nicht höher als Fr. 250.-. sein sollte.
      Bei der SRG wäre ein Kostenreduktionspotential von ca. 300 Mio Fr. pro Jahr realistisch. Weil viele Politiker auch indirekt von der SRG stark profitieren, sind natürlich auch notwendige Kostensenkungen bei vielen National- und Ständeräten nicht beliebt!
  • ostpol76 03.11.2017 12:02
    Highlight Highlight Immer wieder schön anzusehen, dass es solche Initiativen braucht damit die Herren auf den Chefsessel aufwachen.

    Wenn es eben keine Konkurrenz gibt braucht es andere Mittel.
  • Watson - die Weltwoche der SP 03.11.2017 11:48
    Highlight Highlight Die Rechnung ist simpel und einfach: Ende Jahr 450.- resp. 365.- Franken mehr oder weniger im Portmonnaie haben. Netflix & co. werden auch nicht über Zwangsgebühren finanziert. Ich verstehe nicht, wieso alle für "Ready, steady, Golf", "Jeder Rappen zählt" oder "Glanz&Gloria" zahlen sollen.
    • Arutha 03.11.2017 12:39
      Highlight Highlight Netflix bietet aber auch keine Schweiz spezifischen journalistischen Inhalte an.
      Es ist müssig einen globalen Player mit einem Schweiz spezifischen Anbieter vergleichen zu wollen.

    • Watson - die Weltwoche der SP 03.11.2017 12:55
      Highlight Highlight "Ready, steady, Golf", "Jeder Rappen zählt" oder "Glanz&Gloria". Wo bitte ist da der journalistische Inhalt?
    • Arutha 03.11.2017 14:57
      Highlight Highlight Ich bin einverstanden, dass man über gewissen Sendeformate reden kann und soll. Insbesondere im Radio habe ich das Gefühl, dass es nicht so viele Radiosender braucht. Hier zeigen die privaten, dass sie es in ähnlicher Qualität anbieten können (wie SRF 3 und Virus).

      Aber ein Programm ohne Unterhaltungssendungen zu machen, wäre sicherlich möglich, aber nur wenn man die Sendezeit massiv einschränkt oder 100mal dasselbe zeigt.
  • Loe 03.11.2017 11:34
    Highlight Highlight Als rein fiktiven Beitrag, wie ich mir eine Schweiz ohne Billag vorstelle:
    Nur irgendwelche alten amerikanischen Serien und um 18 Uhr einmal kurze Nachrichten auf RTL Niveau. Sport gibts an dem Tag natürlich auch keinen zu Sehen - kein Federer, Keine Natispile. Dikussionssendungen gibt es an diesem Tag dann auch keine, Dok ebenfalls nicht. Und 20 min Werbung in der Stunde nicht zu vergessen - nicht überspringbar per TV box. Unterhaltungssendung am Wochenende ebenfalls gestrichen. Keine Filme (und wenn, dann ist der Film eher die Beilage zur Werbung.
    - leute, schätzt das grossartige Angebot!
    • René Gruber 03.11.2017 13:31
      Highlight Highlight Blaubar: der ÖV intressiert mich auch nicht und trotzdem zahlen ich einiges dafür. Im Gegensatz zur Billag sind halt diese Kosten in den Steuern versteckt wie viele andere Dinge auch von welchen ich keinen Gebrauch mache.
      Wäre der Beitrag für die Billag auch einfach in den allgemeinen Steuern inkludiert, würde die Diskussion wohl nicht (oder nicht in diesem Rahmen geführt) wie halt jetzt wo man auf den Franken genau aussagen kann was man zahlt.
    • Loe 03.11.2017 13:53
      Highlight Highlight Auch Radio SRF wird in dieser Form verschwinden, mit all seinen Sendungen inkl News und Hintergründen in dieser Form. Am Ende wird es gleich viel kosten, aber man bekommt nur genau das, was man abonniert hat... Wiso diese Flexibilität aufgeben? Ich verstehe das Argument auf der einen Seite, wenn man GAR keine SRG Formate konsumiert, wer aber auch nur etwas davon nutzt, der profitiert von der ganzen Breite.
      Aber in einer Welt, in der jeder nur noch für sich selbst denkt. Schade. Nach "Abschaffung" der SRG ala nächstes die Krankenkassen. Hoch lebe das Mittelalter -möge der stärkste überleben.
    • dan2016 03.11.2017 14:49
      Highlight Highlight @blaubar. Von den heutigen Gebühren gehen fast 50% in andere Sprachregionen (die möchtest Du vermutlich auch nicht)...
      von den restlichen 50% geht, wofern ich mich richtig erinnere, 1/3 zum Radio, 2/3 zum Fernsehen, davon gehen 50% zu den Infos. Oder so ähnlich:)....
    Weitere Antworten anzeigen
  • adma 03.11.2017 11:31
    Highlight Highlight Ich bin für SRG aber gegen das System mit der Billag. Grundsätzlich finde ich es gut das wir vom Volk bezahlte Informationssender haben.

    Nur sehe ich nicht ein wieso wir hierfür ein solch kompliziertes Konstrukt brauchen welches sogar noch asozial aufgebaut ist (Für Kleinverdiener ist das viel Geld).

    Meiner Meinung nach müssten die SRG und Co. durch die Steuern mitfinanziert werden. So wie es bei z.B. der SBB auch heute schon der Fall ist.
    • Barracuda 03.11.2017 12:38
      Highlight Highlight Dann wäre das SRF aber ein Staatssender, der dann wahrscheinlich auch viel abhängiger ist von der Politik. Die separate Erhebung über Gebühren hat schon seinen Grund.
    • NotWhatYouExpect 03.11.2017 13:01
      Highlight Highlight @Barracuda: Nur weil das Geld für die Gebühren über den Staat direkt bezogen und danach Verteilt wird macht es nicht mehr oder weniger einen Staatssender aus SRF.
    • Skip Bo 03.11.2017 13:31
      Highlight Highlight Barracuda, der Staat schreibt vor wer wann wieviel bezahlt. Der Staat bestimmt wer bei SRF befiehlt. Warum darf man sowas nicht als Staatsmedium betiteln?
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 03.11.2017 11:06
    Highlight Highlight Ich bin überzeugt, dass die Mehrheit diese Initiative ablehnen wird. Die gesellschaftspolitischen Gefässe wie Echo der Zeit Rundschau sind für unsere Demokratie wichtig. Wenn die individuell bezahlt werden müssen, werden die nur wenige abonnieren. Mit diesen wenigen sind solche Sendungen nicht mehr zu finanzieren. Dies wäre ein grosser Verlust für die demokratische Meinungsbildung. Leider können dies die privaten Sender nicht wett machen. Ich will einen Sender, der dem Volk gehört und von allen bezahlt wird.
    No NoBillag.
    • dan2016 03.11.2017 14:54
      Highlight Highlight ich bin da nicht überzeugt. Schau mal die Kommentare hier. Jeder weiss genau, was er nicht mehr bezahlen möchte und weiss genau, was er denkt, was die anderen nicht wollen. Und darum wird's riskant. Nur - die gleiche Saujagd können wir künftig auf jedes andere Thema ausdehnen. Tourismusförderung - ja, aber bitte so wie ich es will, - Bauern ja, aber nicht so, Armee, aber nicht so, Steuern ja, aber nicht so, AHV ja, aber nicht so, Schule ja, aber nicht so....
  • Patrick Gasser 03.11.2017 11:00
    Highlight Highlight Bitte bei der Abstimmung nicht an die unsäglichen Formate wie "Ready, steady, Golf", "Jeder Rappen zählt" oder "Glanz&Gloria" denken. Es brauchtdie SRG für die Debattenkultur im Land. Denn: Wie oft beginnen weitreichende Enthüllungen mit dem Satz "das zeigen Recherchen der Rundschau"? Dazu kommen weitere Informationssendungen (10vor10, Tagesschau, etc...) sowie debattenfördernde Sendungen wie die "Arena" oder "Der Club". Weil die privaten Medienhäuser ihre Ausgaben für journalistische Produkte zurückgefahren haben und dies weiter tun werden, braucht es die SRG als Rückgrad der vierten Gewalt.
    • fcsg 03.11.2017 11:13
      Highlight Highlight So wichtig die SRG sein mag, seit der RTVG Abstimmung vor gut 2 Jahren wurde eine Debatte über den Leistungsauftrag versprochen. Präsentiert wurde lediglich ein neuer Schlüssel bei den Gebühren, die Ausgaben blieben aber gleich.
      Es gibt weiterhin unsägliche Formate wie glanz und gloria, top secret, Jasssendungen oder 1 gegen 100. Braucht ein service public wirklich 6 deutsche Radiosender? Kosten für einen neuen Campus werden weiterhin nicht offengelegt etc.
      Man wurde in der SRG zu gierig, zu gross und zu arrogant. Die Annahme der Initiative könnte die Quittung sein...
    • chara 03.11.2017 11:30
      Highlight Highlight Hier wird doch der Apfel mit der Birne verwechselt...Bei der Initiative geht es doch genau um erstgenannte NonSense Sendungen!
    • Watson - die Weltwoche der SP 03.11.2017 11:44
      Highlight Highlight "Ready, steady, Golf", "Jeder Rappen zählt" oder "Glanz&Gloria" werden aber über die Zwangsgebühren finanziert, daher muss an diese klarerweise gedacht werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arutha 03.11.2017 10:48
    Highlight Highlight Ich werde Nein stimmen.
    Eine SRG die 80% weniger erhält, wird auch die 20% nicht mehr so einfach erwirtschaften können. Und das Programm der Privaten Sender in der Schweiz ist lächerlich. Tele Züri erstellt pro Woche etwa 10 Sendungen die dann in der Ewigschlaufe laufen. So etwas will ich nicht.
    • ARoq 03.11.2017 11:08
      Highlight Highlight Es zwingt dich doch hoffentlich niemand, fernzusehen.
    • Arutha 03.11.2017 12:36
      Highlight Highlight Nein, aber ich habe gerne ausgewogenen Journalismus. Ansonsten wird es irgendwann so sein wie in den gedruckten Medien, dass Leute wie Blocher alle möglichen Sender aufkaufen.
    • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 03.11.2017 13:51
      Highlight Highlight Auch Tele Züri profitiert von der Billag - informier dich!
    Weitere Antworten anzeigen
  • fcsg 03.11.2017 10:42
    Highlight Highlight Hiess es nicht noch vor Kurzem, die SRG sei so gut, dass man gar keine Angst vor nobillag habe? Inzwischen sieht es eher nach purer Panik aus.
    Bei Nachforschungen ist mir aufgefallen, dass die Kosten für den neuen SRG-Campus noch immer nicht offengelegt sind. Ich bin inzwischen geneigt, ein ja in die Urne einzulegen, wenn solche Investitionen nicht transparent offengelegt werden. Ich habe keine Lust mehr in eine Blackbox einzubezahlen und frage mich was die SRG bei diesem Bau verstecken muss? Aber vielleicht kann da watson mal nachhacken...
  • Vespa Timo 03.11.2017 10:18
    Highlight Highlight Längst überfällig... Keine Zwangsgebühren!
    • Fabio74 03.11.2017 11:35
      Highlight Highlight Überflüssig 2017 Argumente zu liefern
  • NotWhatYouExpect 03.11.2017 10:14
    Highlight Highlight Von mir kommt ein Ja in die Urne, denn somit müssen Sie endlich mal einen guten neuen Vorschlag vorbringen.

    Ich bin grundsätzlich für einen Abgabe aber nicht so wie Sie heute gemacht wird. Der Betrag ist zu hoch und auch finde ich, dass es direkt über die Steuer gemacht werden soll.

    Es ist zwar schön, wenn man Arbeitsplätze schafft aber ich habe keinen Bock, dass zu viel an Boni für das Management drauf geht.
    • Peter Wolf 03.11.2017 10:44
      Highlight Highlight Belege bitte für die angeblichen Boni des SRG-Managements! Aha - kannst Du nicht liefern? Dachte ich mirs doch: Faktenfreie Behauptung, wie so oft bei Billag-Gegnern.
    • Elpolloloco 03.11.2017 10:51
      Highlight Highlight Den Betrag finde ich ebenfalls zu hoch. Warum das aber durch eine externe Firma erhoben wird: damit das Parlament nicht auf die Programmgestaltung Einfluss nehmen kann (z.B. je nach dem Beiträge kürzen) - sprich es darf keine staatliche Propagandastelle sein. Das könnte aber auch durch andere Mittel sichergestellt werden.
    • balkenbieger 03.11.2017 11:15
      Highlight Highlight Vielleicht sollten sie vor der Abstimmung nochmals den Initiativtext lesen.
      Unterstütztung vom Bund wird mit der Initiative für alle Medien untersagt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerHans 03.11.2017 10:10
    Highlight Highlight No Billag wurde lange belächelt, jetzt macht sich aber langsam Muffensausen in der geschützten Werkstatt breit.
  • dorfne 03.11.2017 10:04
    Highlight Highlight Eine Annahme von No Billag wär eine Katastrophe! Es ist aber zu befürchten. Wie sagte schon Brecht, oder war es Marx? Zuerst kommt das Fressen, dann Moral. Heisst in diesem Fall: Wow: ein paar hundert Stutz mehr im Sack für Party und Billigflug!
    • Karl Marx 03.11.2017 10:19
      Highlight Highlight Kannst ja meinen Beitrsg auch übernehmen wens dir so wichtig ist.
    • DerHans 03.11.2017 10:24
      Highlight Highlight Auch sie vergessen ihre Moral wenn ihnen mal der Magen genug lange knurrt.
    • Rodney McKay 03.11.2017 11:05
      Highlight Highlight Sie können sich auch die Frage stellen, warum es überhaupt so weit gekommen ist. Die SRG hat doch den Begriff "Service Public" in einer selbstgerechten Art und Weise neu definiert. Gegen den Basisauftrag ist nichts einzuwenden, aber die vielen, und teuren Spielshows etc. sind weit am Ziel vorbeigeschossen. Hätte die SRG sich rechtzeitig auf ihre Kernkompetenzen besonnen, wäre diese Initiative vermutlich nie zu Stande gekommen.
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Das No-Billag-Bullshit-Bingo (damit die «Arena» heute Abend ein bisschen spannender wird)

Zum dritten Mal in Folge lädt Moderator Jonas Projer heute Abend zur No-Billag-«Arena». Damit die Diskussion um die Abschaffung der Rundfunkgebühren noch ein bisschen interessanter wird, haben wir für euch das No-Billag-«Arena»-Bullshit-Bingo entworfen. 

Spielanleitung:

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