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SRF Werbung

Sollen die Zuschauer künftig nicht mehr stören: Werbeblöcke während Filmen. screenshot: srf

Grüne sagen Unterbrecher-Werbung bei der SRG den Kampf an

Für den Fall, dass die No-Billag-Initiative am Sonntag abgelehnt wird, bringen sich die Parteien bereits in Stellung. Die Grünen nehmen die Werbung ins Visier.



Eine werbefreie SRG: Dieses Ziel formulierte eine Arbeitsgruppe der Grünen im letzten Herbst in einem Positionspapier. Nun wagt die Partei einen ersten Vorstoss in die Richtung: Sofern die No-Billag-Initiative am Sonntag erwartungsgemäss abgelehnt wird, soll es der Unterbrecherwerbung auf den SRG-Fernsehsendern an den Kragen gehen.

Filme, Serien und andere Sendungen sollen also nicht mehr durch Werbeblöcke unterbrochen werden dürfen. So verlangt es Grünen-Chefin Regula Rytz in einer Motion, die sie nächste Woche einreichen wird. Auch das Sponsoring am Radio soll im Rahmen der neuen SRG-Konzession verboten werden (siehe Box). Dieses untergrabe «den Service-public-Charakter der gebührenfinanzierten Radios», schreibt Rytz.

Und macht dabei bereits klar, dass es nicht bei den beiden Forderungen bleiben wird. Die SRG müsse ihre Abhängigkeit von der Werbung «schrittweise reduzieren», verlangt die Bernerin im Gespräch mit watson. «Eine deutliche Reduktion der Werbung liegt ganz klar im Interesse des Publikums.» Zudem stelle der Schritt für den gebührenfinanzierten Service public eine Chance dar, sich klarer von den kommerziellen privaten Angeboten abzuheben.

Sponsoring ist keine Werbung

Im Gegensatz zum TV-Bereich ist es den Radiosendern der SRG bereits heute untersagt, Werbung zu schalten. Sogenanntes Sponsoring ist allerdings erlaubt. Dabei heisst es etwa: «Die folgende Sendung wird präsentiert von ...» Auch hier gelten für die SRG-Sender allerdings strengere Auflagen als für private Sender. So ist Sponsoring etwa in Regionaljournalen untersagt, wie die SRG-Konzession festhält. (jbu)

Das Ziel einer komplett werbefreien SRG hat ihre Partei inzwischen relativiert – es ging den Delegierten zu weit. Ohnehin hält Rytz fest: «Wir wollen die SRG nicht aushungern. Wird die Werbung reduziert, müssen zur Kompensation neue Finanzierungsquellen erschlossen werden.» Denkbar ist für sie etwa, dass private Medienunternehmen künftig Inhalte der SRG übernehmen dürfen und dafür einen «Deckungsbeitrag» leisten.

Gruene-Praesidentin und Nationalraetin Regula Rytz, BE, aeussert sich zum Abstimmungsresultat der Atomausstiegsinitiative am Sonntag, 27. November 2016 in Bern. (KEYSTONE/Thomas Hodel)

Grünen-Chefin Regula Rytz. Bild: KEYSTONE

Bei einem vollständigen Werbeverbot brächen der SRG über 420 Millionen Franken weg – ein Viertel ihrer heutigen Einnahmen.

Bild

grafik: srg

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Reduktion der Werbung oder gar ein komplettes Werbeverbot bei der SRG zur Debatte steht. Bereits der frühere Medienminister Moritz Leuenberger (SP) machte sich für ein sogenannt duales Modell stark. Will heissen: Alle Gebühren der SRG, alle Werbeeinnahmen den Privaten.

Jüngst signalisierte auch die aktuelle Landesregierung die Bereitschaft, über weitere Werbeeinschränkungen bei der SRG nachzudenken. Im Rahmen des neuen Mediengesetzes wolle er etwa ein Werbeverbot nach 20 Uhr prüfen, schrieb der Bundesrat Mitte Monat in seiner Antwort auf eine Interpellation von CVP-Ständerat Beat Vonlanthen.

Umfrage

Würdest du ein Werbeverbot bei der SRG befürworten?

  • Abstimmen

1,446

  • Ja, ein wahrer Service public kommt ohne Werbung aus.31%
  • Eine Einschränkung ja, aber kein komplettes Verbot.36%
  • Nur, wenn die Ausfälle auf anderem Weg kompensiert werden.7%
  • Nein, die SRG ist auf Werbeeinnahmen angewiesen.16%
  • Von mir aus braucht es die SRG überhaupt nicht mehr.9%

Exponenten anderer Parteien bringen sich ebenfalls bereits in Stellung für die Debatte nach der No-Billag-Abstimmung. So haben die Zürcher SVP-Nationalräte Gregor Rutz und Natalie Rickli diese Woche zwei ähnlich lautende parlamentarische Initiativen mit der Aufforderung «Taten statt Worte» eingereicht.

Rickli verlangt vom Bundesrat, dass er die Radio- und TV-Gebühren auf 300 Franken reduziert. Dabei beruft sie sich auf Medienministerin Doris Leuthard (CVP). Diese hatte eine Gebührensenkung auf dieses Niveau in einem Livechat mit «20 Minuten» als «denkbar» bezeichnet. Der Vorstoss von Rutz sieht vor, dass die Unternehmen im Land von der Medienabgabe befreit werden.

Gregor Rutz, SVP-ZH, und Natalie Rickli, SVP-ZH, sprechen an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 21. September 2016, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Gregor Rutz und Natalie Rickli wollen nach der Billag-Abstimmung Nägel mit Köpfen machen. Bild: KEYSTONE

Und nun: 12 sexistische «Perlen» aus dem SRF-Archiv

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Video: watson/Lya Saxer

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    Alle Leser-Kommentare
  • ScreamingLord 01.03.2018 16:06
    Highlight Highlight Von mir aus kann die SRG gerne Werbung schalten, jedoch sollen die Sendungen auch dann wirklich beginnen wenn es im Programm steht. Ausser Tagesschau und 10vor10 ist das Programm ständig wegen der Werbung 5-10 min in Verzug.
  • Alterssturheit 01.03.2018 14:27
    Highlight Highlight Es gibt doch nichts besseres als Werbung - immer und überall (ICH FAHRE DAS DEUTSCHE AUTO AUS BAYERN MIT 3 BUCHSTABEN). Der Krimi ist ja nur Pausenprogramm zwischen den Werbeblöcken (IN DER PAUSE JETZT EIN SCHÖGGELI VOM GROSSVERTEILER).
    So könnte man Werbung elegant auch in die User Kommentare einfügen (KALT HEUTE, ICH BRAUCH MEHR FEDERMATERIAL VOM OBEREN ZÜRICHSEE).
    Werbung - geil oder ?
  • Paddiesli 01.03.2018 14:25
    Highlight Highlight Ich würde die Fischer Bettwaren Werbung vermissen! :)
  • Zeit_Genosse 01.03.2018 09:48
    Highlight Highlight Die SRG bietet gute Möglichkeit für Politiker mit Forderungen sich zu profilieren. Der SRG hilft das nicht zwingend und die Diskussion was Service Public ist sollte nicht mit Mikromanagement "Einschränkung der Werbung", "Herabsetzung der Gebühren", usw. geführt werden. Da muss ganz klar ein Lead her, der systemisch und konzeptionell die Rahmenbedingungen für die SRG neu aufzeichnet. Der Rest ist stetiges Wahlkampfgeheul.
  • Karoon 01.03.2018 07:57
    Highlight Highlight https://media.giphy.com/media/1Z02vuppxP1Pa/giphy.gif
    Benutzer Bildabspielen
  • Ökonometriker 01.03.2018 06:42
    Highlight Highlight Die Ausfälle müssten bezahlt werden. Die Gebühren würden entsprechend teurer. Das mag für Leute mit gutem Einkommen verkraftbar sein. Aber ärmere Haushalten haben es schon so schwer genug - will man die jetzt echt noch mehr belasten?
    • DanielaK 01.03.2018 08:24
      Highlight Highlight Man könnte auch anfangen, es so zu machen wie jeder normale Mensch zu Hause auch: lerben mit dem zu haushalten, was zur Verfügung steht.
  • Schneider Alex 01.03.2018 06:26
    Highlight Highlight Nach einem NEIN zu NoBillag gibt es solche oder andere unverbindliche Ankündigungen. Aber all die schönen Versprechungen werden sich mit der Zeit in Luft auflösen. Es braucht eine neue Volksinitiative für einen neuen Medienartikel in der Bundesverfassung.
  • Exodus 01.03.2018 02:20
    Highlight Highlight Werbung kann z.B. auch in Zeitungen, im Kino, mit Pizza-Lieferung, auf Werbungsplakate, bei der direkte Zustellung, oder aufs eigene Auto vorkommen.
    All diese Leute, die in diesen (meist Krisen-)Branchen arbeiten, brauchen auch Werbungsgelder zum überleben.
    Heute gibt es "Replay", und in Zukunft wird es immer mehr genutzt. TV-Werbung wird an Bedeutung verlieren. Das heisst: Die Werbungsveranstalter werden nicht mehr bereit sein, so viel Geld für TV-Werbung auszugeben.
    • satyros 01.03.2018 23:56
      Highlight Highlight Oder sie werden neue Wege finden, ihre Werbung zu platzieren. Als product placement, als Balken der immer wieder durchs Bild läuft und vielleicht kommt dieser eigentlich sehr kreativen Branche noch anderes Zeug in den Sinn.
  • nJuice 01.03.2018 00:26
    Highlight Highlight Sorry Jungs, muss schnell zum Arzt, ich bin weder gegen die Initiative von Rutz noch der von Rickli. Irgendwas ist falsch mit mir..

    Zum Thema: Gegen eine Werbeunterbrechung von 5-10min während eines 90min-Films habe ich nichts einzuwenden. Ich schätze diese Pause auch im Kino jeweils sehr. Wer nicht zuschauen will spult eben vor.
    • bro heng mal :) 01.03.2018 08:18
      Highlight Highlight kann man denn schon in die Zukunft spulen? geil.
  • Hans Jürg 28.02.2018 23:46
    Highlight Highlight Wenn ich mich richtig erinnere, wollte damals die SRG gar keine Unterbrecherwerbung. Sie wurde ihr vom - bürgerlichen - National- und Ständerar aufgezwungen.
  • Herbert Anneler 28.02.2018 22:51
    Highlight Highlight Fertig Unterbrecherwerbung: Würde dem SRG-TV gut tun. Ein Segen, dass die SRG-Radios werbefrei sind. Macht glaubwürdiger und gibt den privaten schweizerischen Wettbewerbern etwas Sauerstoff. Beim TV gingen allerdings Ertragsausfälle bei der SRG-TV-Werbung nicht in vollem Umfang an andere Schweizer Veranstalter. Aber für die Reputation (Unabhängigkeit) und Beliebtheit des SRG-TV wäre es wohl positiv. Dürfte die SRG evtl. Werbe-Ausfälle beim TV im Internet kompensieren?
  • Ohniznachtisbett 28.02.2018 22:42
    Highlight Highlight Ich verstehs nicht. Bin klar gegen no-billag, aber warum jetzt die Werbung verbieten wollen? Klar, es nervt, aber da zeigen die Grünen wieder mal ihren wahren Charakter. Den Leuten das Geld aus der Tasche ziehn.
  • Pointer 28.02.2018 22:29
    Highlight Highlight Sponsoring ist für mich auch Werbung, denn bei beidem gilt: Firmen erhalten gegen Geld Präsenz.
  • felixJongleur 28.02.2018 22:19
    Highlight Highlight Was wirklich, wirklich ärgerlich ist, ist dass bei Filmen der Abspann oder sogar Filmschluss jeweils brutal abgeschnitten wird mit irgend einem SRF teaser. Übel, wer so mit Filmen umgeht soll doch gleich ganz darauf verzichten.
  • raphi_niert 28.02.2018 22:13
    Highlight Highlight Haben wir wirklich keine anderen Probleme?!
    • RescueHammer 28.02.2018 22:22
      Highlight Highlight Nein! Keine! Es ist uns langweilig!
      Ironie Off...
    • raphi_niert 01.03.2018 06:42
      Highlight Highlight Danke grumpy_af, geht mir nicht darum allmächtiger Entscheider über Probleme zu sein. Aus meiner Sicht gibt es wichtigere Angelegenheiten zu diskutieren, als der Werbeblocker bei Filmen. Und wie in anderen Kommentaren geschrieben, wird sich dann die Gebühren verändern? Und dann alle wieder Mimimimi?
  • Thomas Bollinger (1) 28.02.2018 22:11
    Highlight Highlight Ich unterstütze das. Die BBC ist absolut vergleichbar mit der Srg und ist komplett werbefrei.
    • gelb 28.02.2018 22:39
      Highlight Highlight Ich unterstütze zwar das Begehren der Grünen auch aber BBC ist eben nicht vergleichbar mit der SRG. Die BBC muss ihr Programm nur in einer Sprache ausstrahlen und haben deutlich mehr Geld zur Verfügung.
    • satyros 02.03.2018 00:00
      Highlight Highlight Die BBC hat auch das etwas teurere Programm als die SRG. Deren Wilder und Bestatter heissen Dr. Who und Sherlock. Und Aeschbacher nennt sich dort Graham Norton.
  • Bätzi 28.02.2018 21:57
    Highlight Highlight Mal im ernst wer iteressiert sich für werbung
    I schaue seit 5 jahren keine werbung mehr
    Entweder nehme ich die Sendug auf und schaue sie mir an wenn ich zeit und lust habe oder ich warte mit dem schauen ca 15 min (mache etwas sinnvolles (oder auch nicht)) und dann kann ich alle werbeblöcke vorspulen
    Willkommen in der schönen neuen welt.
    • Sauäschnörrli 28.02.2018 22:11
      Highlight Highlight Das ist auch der Grund, wieso die Werbevermarkter die Replay-Funktion für Werbeblöcke sperren wollen.
    • RescueHammer 28.02.2018 22:24
      Highlight Highlight War das schon mal anders in der Schweiz, wo der Konsument gnadenlos abgezockt wird?
  • Nominator 28.02.2018 21:44
    Highlight Highlight Ich kann es fast nicht glauben, dass es noch Leute gibt, die zu einer bestimmten Zeit in der Stube sitzen und auf ein Programm warten, dass dann durch Werbung unterbrochen wird. Ihr seid alle selber schuld, dass es überhaupt noch Werbung gibt. Und die Alten halt, die Werbung noch lustig finden. Ich habe es sogar geschafft, im Internetstreaming die Werbung auszutricksen. Mit User Agent Switcher und NoScript. Aber es bekommt halt jeder was er verdient. Und jetzt wird zuerst einmal die SRG beerdigt. Also ich hoffe es.
    • Sauäschnörrli 28.02.2018 21:58
      Highlight Highlight Sehr schlau, es gibt ja so viele Streaminganbieter die aus Spass und Freude sich in ein riesiges Rechenzenter einmieten, nur um einmal so eine grosse Seite betreiben zu können. Diese Erfahrung ist denen bestimmt die paar Tausender wert.
    • RescueHammer 28.02.2018 22:30
      Highlight Highlight @Nominator
      Dafür bin ich zu faul, bin alter Sack und habe auch keinen „Stopp Werbung Sticker“ am Briefkasten...! Aber habe einen US Netflix Account und der flutsch sogar hier... und kost fast nix, 😉
    • satyros 02.03.2018 00:02
      Highlight Highlight Juhui. Es lebe die Gratiskultur. Für meinen Medienkonsum sollen doch die Dummen zahlen. Hauptsache die "Zwangsgebühr" abschaffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeki Vali 28.02.2018 20:52
    Highlight Highlight In Österreich gehts auch ohne Werbung ( während den Filmen oder Serie)
    • Oban 28.02.2018 21:47
      Highlight Highlight Östereich hat auch beinahe die gleich hohen Gebühren zur Verfügung für viel weniger Sender, vieleicht liegts an dem.
      SRF hat ja auch nur eine unterbrecher Werbung während des Films.
  • reich&schön 28.02.2018 20:33
    Highlight Highlight Es kommt selten vor, aber diesmal haben die Grünen meine volle Unterstützung!
    Noch besser wäre ein gänzliches Werbeverbot für die SRG.
    Dann hätte auch ein privates sprachregionales TV-Projekt eine reale Existenzchance.
  • trichie 28.02.2018 20:04
    Highlight Highlight Ich seh die Sache gleich wie z.B. auch bei Apps... der Anbieter soll sich entscheiden ob er Geld verlangt oder sich durch Werbung finanziert. Aber nicht beides.

    Mit 3/4 des aktuellen Budgets lässt sich immer noch ordentlicher Service Public betreiben - wenn man intelligent einspart und werbefreies Fernsehen ist sicher einigen ein paar Franken wert 😉
  • Maya Eldorado 28.02.2018 20:04
    Highlight Highlight Radio war immer werbefrei, was ich sehr schätze.
    TV schaue ich seit vielen Jahren nicht mehr. Seit etwa 36 Jahren.
    Für Service public braucht es unbedingt Radio, Fernsehen nur bedingt.
  • mostlyharmless 28.02.2018 19:49
    Highlight Highlight Früher, als ich noch mit Grossmutter TV schaute ging sie in der Werbepause amigs Guetzli holen. Fand ich nicht so schlecht.
    • p4trick 01.03.2018 00:03
      Highlight Highlight Früher als der Grosspapi and ich noch kleine Mädchen waren... Ja da war die Welt noch besser
  • Bert der Geologe 28.02.2018 19:49
    Highlight Highlight Wann soll ich dann biseln gehen? Etwa mitten im Film?
  • azoui 28.02.2018 19:48
    Highlight Highlight Wer schaut den noch direkt? Webung ist für mich nur ein kleiner tastendruck und weg ist sie.
  • rosen nell 28.02.2018 19:48
    Highlight Highlight bei diesem thema ist die motivation scheinbar grösser, als bei der eher 'unwichtigen' lohngleichheit. man muss sich zu sessionsbeginn halt irgendwie in die schlagzeilen bringen.
    • Luki 28.02.2018 21:37
      Highlight Highlight Die Grünen sind nicht für Lohngleichheit? Woran bemerken Sie dies?
  • elias776 28.02.2018 19:44
    Highlight Highlight Es wird schon die Billag gekürzt. und 5 minuten Zeit für Werbung sollten nicht zu viel verlangt sein wenn das 1/4 der Einahmen wären
  • Caturix 28.02.2018 19:35
    Highlight Highlight Dann gehen die Werbegelder halt ins Ausland und die Gebühren werden vielleicht wieder steigen, ob dass intelligent sein soll ?
    • Roman h 28.02.2018 20:37
      Highlight Highlight Nicht vielleicht sondern ganz sicher werden dann die Gebühren steigen.
      Sollte doch jedem klar sein das man mit Werbung geld verdient.
      Ohne Werbung wäre ja auch Watson nicht mehr kostenlos.
      Wenn SRF keine Werbung mehr bringen darf, dann wird es teurer und dann wird bald die nächste Abstimmung kommen.
    • Karoon 28.02.2018 20:39
      Highlight Highlight Wie wärs mit effizienter haushalten mit den 1.2 Milliarden Franken Gebührengeldern? Das sollte sehr gut möglich sein.
    • Freilos 28.02.2018 21:14
      Highlight Highlight Ist das so?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thurgauo 28.02.2018 19:28
    Highlight Highlight Für Personen ohne Replay-Funktion ist eine kurze Pause manchmal gar nicht so schlecht :) Dann kann man wenigstens kurz auf die Toilette oder was zu knabbern holen.
    • DerDude 28.02.2018 20:20
      Highlight Highlight Wenn die Pausen den kurz wären! Es gibt Sender da hast du alle 17 Minuten für 13 Minuten Werbung. Soviel pinkeln musst du selbst nach 3 Liter Bier nicht!
    • 2sel 28.02.2018 21:11
      Highlight Highlight @Dude: Es geht hier um die SRG und nicht um irgendwelche Privatsender... Ich finds ok, wenn z.B. Bei einem Spielfilm EINE 5-10min. Werbepause eingelegt wird.
    • Charlie Brown 28.02.2018 22:22
      Highlight Highlight @Dude: Das wäre dann das einzige realistische Szenario für eine Post-Billag-SRG

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Ihr Buch ist flott geschrieben und es bietet eine verständliche Einordnung der Problematik. Aber kann ein Schnellschuss auch seriös sein?Roger Schawinski: Dies ist mein Fachgebiet, in dem ich mich seit Jahrzehnten auskenne. Und ich habe wohl mehr praktische Erfahrungen im In- und Ausland als andere.

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