Schweiz
Blaulicht

Drama am Himmel über Zermatt

The helicopter HB-ZPB Ecureuil A350 of Air Zermatt AG with the Matterhorn mountain in the background, in Zermatt, Switzerland, Friday, July 17, 2015. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)
Air Zermatt im Einsatz.Bild: KEYSTONE

Drama am Himmel über Zermatt – Fallschirmspringer stirbt

25.04.2017, 11:2825.04.2017, 11:54

Ein Profi-Fallschirmspringer ist am Montag in der Region Zermatt tödlich verunglückt. Ein zweiter Fallschirmspringer wurde schwer verletzt.

Am Absprung aus einem Helikopter über Zermatt nahmen am Montag gegen 9 Uhr vier professionelle Fallschirmspringer teil, wie die Walliser Kantonspolizei am Dienstag mitteilte. Ihr Ziel war es, einen gemeinsamen Sprung in Formation durchzuführen.

Während des freien Falls kamen die vier Sportler aus noch ungeklärten Gründen von der vorgesehenen Falllinie ab und mussten ihre Fallschirme über felsigem Gebiet öffnen. Einer von ihnen, ein 38-jähriger Schweizer mit Wohnsitz im Kanton Basel-Land, zog sich bei der Landung tödliche Verletzungen zu.

Ein zweiter Fallschirmspringer, ein 30-jähriger Walliser, wurde schwer verletzt und mit einem Helikopter ins Spital Visp geflogen. Zwei weitere Personen blieben unverletzt. Die Walliser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Unfallursache zu klären. (nfr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Wider die Quacksal­ber, Kurpfu­scher, Stümpler – der Fall «Längmat­thans­li»
Ein Berner Heiler aus Worb zog in den 1840er-Jahren die Massen an. Allerdings waren die Methoden von «Längmatthansli» umstritten und nicht selten starben seine Patientinnen und Patienten nach der Behandlung.
Stiegen aus dem Kamin dicke, gelbe Rauschwaden gen Himmel, hatte sich der Meister in sein Geheimkabinett auf dem Estrich zurückgezogen und rang mit mächtigen Geistern, um ihnen ihre letzten Geheimnisse zu entreissen. Dann mussten die Pilgerscharen, die von nah und fern angereist waren, um ihn zu sehen, manchmal tage- und nächtelang vor dem stattlichen Bauernhaus ausharren. Unter freiem Himmel sang und betete die Menge, um sich die Wartezeit zu verkürzen.
Zur Story