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Eines der erwähnenswertesten Ereignisse des Osterwochenendes im Kanton Solothurn. Ein eingefahrenes Garagentor.&nbsp;<br data-editable="remove">
Eines der erwähnenswertesten Ereignisse des Osterwochenendes im Kanton Solothurn. Ein eingefahrenes Garagentor. 
kapo solothurn

Pleiten, Pech und auch Promille: Die 9 besten Polizeimeldungen des langen Osterwochenendes

Die Polizeimeldungen nach einem langen Osterwochenende lassen einen teils betroffen zurück. Betroffen machen einerseits die Sinnlosigkeit der Vergehen und andererseits die Verzweiflung der Medienstellen, überhaupt etwas Vermeldenswertes zu finden. 
28.03.2016, 20:2029.03.2016, 08:04

Das Osterwochenende ist nicht nur für die Angestellten des öffentlichen Verkehrs, der Pflege und der Sicherheitsbehörden ein langes, sondern auch für deren Kommunikationsverantwortliche. Im Gegensatz zu den anderen müssen die Letztgenannten belegen, dass sie etwas gearbeitet haben. Und anders als mit dem Verschicken von Mitteilungen an die Medienschaffenden geht das nicht. Während diese Mitteilungen in den Redaktionsmailboxen regelmässig ungelesen versanden, soll an dieser Stelle die Osterleistung der fleissigsten Medienverantwortlichen der Schweizer Polizeikorps angemessen gewürdigt werden.

Das sind die besten neun Medienmitteilungen des Osterwochenendes: 

Mit Gabelstapler gekippt

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Die Kantonspolizei Bern und die Jugendanwaltschaft desselben Kantons teilten uns am Ostermontag bezüglich eines sich in Huttwil ereignet habenden Ereignisses von Sonntagnacht folgendes mit: 

«Ersten Erkenntnissen zufolge hatten vier Jugendliche einen Gabelstapler auf einem Privatgrundstück entwendet und sich damit auf die Oberdorfstrasse begeben. Dort kippte das Fahrzeug wenig später zur Seite, wobei einer der Jugendlichen Verletzungen erlitt. Der Jugendliche wurde zunächst von einem umgehend ausgerückten Ambulanzteam versorgt und schliesslich mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen. Die weiteren Jugendlichen blieben ersten Abklärungen zufolge unverletzt.»

Wir wünschen dem betroffenen Gabelstaplerbeifahrer gute Genesung! 

Die grantige Weissrussin 

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Die Stadtpolizei Chur musste sich übers Osterwochenende verschiedentlich mit einer sich ungebührlich verhaltenden Frau und einem traurigen Sprayer auseinandersetzen, wie sie mitteilt: 

«Gleich mehrmals beschäftigte die Stadtpolizei Chur eine 34-jährige Frau aus der Republik Belarus (Weissrussland). Am Karfreitagabend ist die Frau dreimal aus Barbetrieben gewiesen worden, weil sie in angetrunkenem Zustand Gäste belästigt hat.

Nebst anderen Sachbeschädigungen ist es in der Nacht auf Ostersonntag am Bahnhof zu Sprayereien gekommen. Eine unbekannte Täterschaft hat zwei Bahnwagen und eine mobile Wagenheizanlage der Rhätischen Bahn versprayt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Franken.»

Corpus Delicti mit Tag des traurigen Sprayers.<br data-editable="remove">
Corpus Delicti mit Tag des traurigen Sprayers.
Stadtpolizei Chur

Wir wünschen der vollen Weissrussin gute Genesung und dem Sprayer etwas mehr Lebensfreude!

Verschreckte Schildkröten 

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In Münchwilen (AG) und daselbst im Chilenacker hat eine bisher unbekannte Täterschaft die Polizei vor folgende Tatsachen gestellt: 

«In der Nacht vom 26./27.03.2016 verübte im Chilenacker eine unbekannte Täterschaft mehrere Sachbeschädigungen. So wurden u.a. ein PW auf drei Seiten massiv zerkratzt, Blumentöpfe zerschlagen, Gartenfigur, Lichtschalter und Schildkrötengehege beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.»

Wir wünschen den verschreckten Schildkröten eine erholsame Nachosterwoche!

Gestürzter Mofafahrer 

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Wenig ereignisreiche Ostern hat offenbar die Kantonspolizei Appenzell-Ausserrhoden verlebt. Die einzige Meldung, die uns erreicht hat, war die folgende:

«Am Samstag, 26.03.2016, 17.30 Uhr, stürzte ein Mofafahrer in Bühler beim Bahnübergang West und zog sich Verletzungen zu. Der Mofafahrer fuhr von Bühler kommend in Richtung Teufen. Beim Bahnübergang West geriet er mit dem Pneu zwischen die Bahnschienen und stürzte. Dabei zog er sich im Schulterbereich Verletzungen zu, welche eine Überführung ins Kantonsspital notwendig machten.»

Wir wünschen dem verunglückten Mofafahrer gute Genesung!

Garagen-Rowdie

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Die Kantonspolizei Solothurn sucht derweil nach einem Fahrzeug, dessen Halter allenfalls versucht haben könnte, in einer Garage zu parkieren, zu deren Tor er über keinen Schlüssel verfügte: 

«Am Sonntagabend, 27. März 2016, wurde gemeldet, dass ein unbekanntes Fahrzeug in das Garagentor in der Solothurnstrasse bei der Poststelle gefahren ist und dieses eingedrückt hat. Schaden nahm ebenfalls ein in der Garage parkiertes Auto der Post. Der Vorfall dürfte sich am Sonntag oder einige Tage zuvor ereignet haben. Es ist möglich, dass das Fahrzeug des Verursachers zuvor bei den Postfächern anhielt. Das gesuchte Fahrzeug dürfte an der Front einen auffälligen Schaden aufweisen.»

Tatort: Poststelle Oensingen.<br data-editable="remove">
Tatort: Poststelle Oensingen.
kapo solothurn 

Wir wünschen der Kantonspolizei Solothurn raschen Ermittlungserfolg!

Die Opferstock-Diebe 

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Alle Hände voll zu tun hatte die Kantonspolizei St.Gallen über die Osterfeiertage. Jedenfalls erwecken deren zahlreiche Communiqués diesen Eindruck. Der kniffligste Fall ist wohl dieser:

«In der Zeit zwischen Freitag und Samstag (26.03.2016) ist eine unbekannte Täterschaft in die Sakristei einer Kirche an der Oberhaldenstrasse in St.Gallen eingebrochen. Sie wuchtete Türen, Garderobenkästen und Geldbehältnisse auf. Damit verursachte sie einen Sachschaden von rund 1000 Franken. Die Täterschaft stahl Bargeld im Betrag von mehreren hundert Franken.»

Es ist nicht sicher, ob es sich bei den Einbrechern um Opferstock-Diebe handelt. Falls doch, wünschen wir den Opferstock-Dieben quälende Reue bis ans Lebensende!

Polizeimeldung als Rätsel 

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Aus Basel-Stadt erreicht uns untenstehende Meldung. Der Zeitpunkt des Geschehens ist klar: Sonntagmorgen, 05.00 Uhr. Ansonsten sei es der geneigten Userschaft überlassen, zu entziffern, was da genau passiert ist und wie schlimm das alles ist:

«Am 28.03.2016, gegen 05.00 Uhr, wurde bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung am Riehenring ein 22-jähriger Mann verletzt. Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass ein Taxichauffeur, welcher mit einem Fahrgast unterwegs war, vor der Musical Bar zwei blaue Mercedes mit ZH-Kontrollschildern feststellte, welche mit hoher Geschwindigkeit davon rasten. Am Boden lag ein junger Mann, welcher nicht mehr ansprechbar war. Während sich der Fahrgast um den Verletzten kümmerte, versuchte der Taxichauffeur den beiden flüchtenden Fahrzeugen zu folgen. Diese rasten über ein Rotlicht durch den Riehenring in Richtung Riehenstrasse, wo sie der Taxichauffeur aus den Augen verlor. Ein Passant stellte zudem fest, dass zuvor, aus einer Gruppe von drei Männern, zwei einen jungen Mann zu Boden schlugen und auf ihn eintraten. Die Täter flohen zu Fuss in Richtung Brombacherstrasse. Eine weitere Person berichtete von einem lauten Knall. Kurze Zeit später waren eine Patrouille der Polizei und die Sanität der Rettung Basel-Stadt vor Ort. Als sich die Rettungssanitäter um den Verletzten kümmern wollten, wurden sie von zwei Unbekannten erheblich daran gehindert. Die Polizisten, welche massiv beschimpft wurden, konnten einen der Männer festnehmen, dem anderen gelang noch vor Eintreffen der Verstärkung die Flucht. Anschliessend war es den Rettungssanitätern möglich, den 22-Jährigen medizinisch zu versorgen und ihn in die Notfallstation einzuweisen. Der Mann erlitt verschiedene, jedoch nicht schwere, Kopfverletzungen. Beim Festgenommenen, einem 38-jährigen Mann, handelt es sich wie beim Verletzten um einen Eritreer.»

Dem offenbar leicht verletzten Eritreer wünschen wir gute Genesung!

Der Unweckbare 

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Die Kantonspolizei St. Gallen verschickte ein gesondertes Communiqué für alle bemerkenswerten alkoholbedingten Einsätze. Besonders betrunken war der hier am Ostersonntag:

«In Sargans wurde die Polizei zum Bahnhof gerufen, weil ein stark alkoholisierter Mann im Zug nicht geweckt werden konnte. Die Polizei konnte den 26-jährigen Mann wecken. Es stellte sich heraus, dass dieser in Wil an einer Party war und auf der Heimreise nach Zuzwil im Zug einschlief. Er fuhr deshalb nach Chur und von dort zurück nach Sargans, wo er geweckt wurde. Er konnte schliesslich den Heimweg mit einem nächsten Zug antreten.»

Wir wünschen dem Betrunkenen einen schönen Kater!

Vom Pferd abgeworfen

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Folgende Meldung erreichte uns am Ostermontag aus dem Kanton Thurgau: 

«Bei einem Reitunfall am Montag in Mattwil wurde eine 48-jährige Reiterin verletzt. Sie musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war die 48-jährige Frau mit ihrem Pferd kurz nach 13 Uhr auf einem Feldweg in Richtung Neugasse unterwegs. Aus noch unbekannten Gründen wurde sie vom Pferd abgeworfen und stürzte zu Boden. Beim Sturz zog sich die Reiterin unbestimmte Kopfverletzungen zu. Nach der Erstbetreuung durch den Rettungsdienst wurde sie mit der Rega ins Spital geflogen.»

Wir wünschen der betroffenen Reiterin gute Genesung! 

(thi)

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