Schweiz
Blaulicht

Nyon – Diebe nehmen LKW mit Luxusuhren aus und nehmen Fahrer als Geisel

Nyon – Diebe nehmen LKW mit Luxusuhren aus und nehmen Fahrer als Geisel

24.11.2018, 18:1725.11.2018, 09:10

Bewaffnete haben am Freitagnachmittag in Nyon VD einen mit Luxusuhren beladenen Lastwagen überfallen. Dabei nahmen sie den Fahrer als Geisel und setzten sich über die Grenze nach Frankreich ab.

Die unbekannten Täter trugen beim Überfall gelbe Leuchtwesten, Kapuzenmützen und Sturmhauben, wie die Waadtländer Kantonspolizei am Samstag mitteilte. Nachdem sie den Lastwagenfahrer gezwungen hatten, ihnen das Steuer zu überlassen, fuhren sie eskortiert von einem Begleitfahrzeug mit Blaulicht Richtung Genf davon.

Hier fand der Überfall statt.

Über eine kleine Nebenstrasse gelangten die Täter nach Frankreich, wobei sie unterwegs noch einen leichten Unfall verursachten. Anschliessend wurde der Lastwagenfahrer freigelassen. Die Täter liessen das Fahrzeug stehen und flohen in unbekannte Richtung.

Der geschockte Fahrer des Lastwagens wurde ins Spital eingeliefert. Bisher ist es der Polizei nicht gelungen, die Urheber des Überfalls dingfest zu machen. Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren eröffnet. Die Kantonspolizei sucht Zeugen. (sda)

Aktuelle Polizeibilder: 

1 / 95
Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
2.3.2020, Bremgarten (AG): Mehrere Feuerwehren rückten nach Bremgarten aus, nachdem ein Brand in einer Liegenschaft ausgebrochen war. Personen wurden keine verletzt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.bild: kapo Aargau
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
«Sonst stehen wir selbst auf der Speisekarte»
Die Festnahme des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro markiert den Bruch mit der alten, regelbasierten Ordnung, sagt der Sicherheitsexperte Peter Neumann. Er erklärt, welches Land als Nächstes ins Visier geraten könnte und was die Schweiz jetzt tun sollte.
Am 3. Januar haben amerikanische Einheiten den venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro und dessen Frau festgenommen und nach New York gebracht. Dort müssen sie sich wegen «Drogenterrorismus» vor Gericht verantworten. Seither hat US-Präsident Donald Trump bereits mehreren weiteren Ländern mit Interventionen gedroht. Über scharfe Kritik hinaus blieb eine grössere internationale Gegenreaktion bislang aus.
Zur Story