DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Johann Schneider-Ammann übersteht Autounfall unverletzt

24.09.2016, 00:3024.09.2016, 10:45
Glück im Unglück: Bundespräsident Schneider-Ammann übersteht Autounfall unverletzt.
Glück im Unglück: Bundespräsident Schneider-Ammann übersteht Autounfall unverletzt.Bild: EDUARDO MUNOZ/REUTERS

Bundespräsident Johann Schneider-Ammann ist am Freitagabend bei Bassecourt im Kanton Jura verunfallt. Das Fahrzeug, in dem er als Passagier mitfuhr, wurde auf der Autobahn von hinten gerammt. Der Bundesrat blieb unverletzt und setzte sein Programm wie geplant fort.

Der Unfall ereignete sich gegen 18.25 Uhr auf der Autobahn A16 zwischen Delsberg und Glovelier, wie die Kantonspolizei Jura mitteilte. Das Fahrzeug, in dem der Bundespräsident chauffiert wurde, wechselte demnach auf Höhe Bassecourt auf die Überholspur, um einem einfahrenden Auto Platz zu machen.

Auf der Überholspur rammte sodann ein anderes Auto, das nach Polizeiangaben viel zu schnell unterwegs war und deswegen nicht rechtzeitig bremsen konnte, Schneider-Ammanns Fahrzeug von hinten. Der Fahrer des Bundespräsidenten brachte den Wagen auf dem Pannenstreifen zum Stillstand.

Danach Rede gehalten

Schneider-Ammann gehe es gut, sagte dessen Sprecher Erik Reumann auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Der Bundespräsident habe nach dem Unfall selbst entschieden, das vorgesehene Programm für den Abend fortzusetzen. Er sei in einem anderen Fahrzeug nach Pruntrut gefahren worden, wo er mühelos vor Unternehmern gesprochen und Fragen beantwortet habe.

Der Berner FDP-Bundesrat war beim Unfall nicht in seiner Bundesratslimousine, sondern in einem Zivilfahrzeug der Kantonspolizei Jura unterwegs. Vor dem Unfall eröffnete er in Delsberg den Campus Strate J – ein neues Gebäude, das Ableger der Fachhochschulen HES-SO, HE-Arc und HEP-BEJUNE vereint. Danach besuchte er den Verein für Wirtschaftsentwicklung im Distrikt Pruntrut.

Die zwei Insassen des anderen Fahrzeuges, das sich nach dem Aufprall drehte, blieben nach Polizeiangaben ebenfalls unverletzt. Vorsorglich war auch die Feuerwehr vor Ort. Der Autobahnabschnitt blieb für die Unfallaufnahme rund zwei Stunden gesperrt. (dwi/sda)

Bundespräsidenten der letzten 20 Jahre

1 / 27
Bundespräsidenten der letzten 25 Jahre [1.2.19/jaw]
quelle: epa/epa / florian wieser
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

21 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
MaskedGaijin
24.09.2016 08:26registriert Oktober 2014
Viel zu schnell unterwegs und Kanton Jura. Klingt nach getuntem Subaru Impreza.
6510
Melden
Zum Kommentar
avatar
Nevermind
24.09.2016 12:48registriert Mai 2016
Da baut man einen Unfall und aus dem anderen Auto steigt ein Bundesrat aus.
Das hat eine gewisse Komik.
235
Melden
Zum Kommentar
21
Kaum offizielle Abmeldungen: Wo sind die ukrainischen Flüchtlinge?
Beim Bund haben sich bis heute erst 200 ukrainische Flüchtlinge abgemeldet. Auch bei den Kantonen ist der Aufenthaltsort oft nicht bekannt. Die Zahl jener Flüchtlinge, welche den Kanton gewechselt oder die Schweiz verlassen haben, dürfte also deutlich höher liegen.

Der Kanton Bern kontaktiert seit einigen Wochen die Gastfamilien, um zu erfahren: Leben die Geflüchteten aus der Ukraine immer noch bei den Gastgebern? Sind sie überhaupt noch im Kanton Bern? Haben die Gastfamilien oder die Geflüchteten Anliegen? Bern verschaffte sich auf diese Weise einen Überblick; auch über den Verbleib von 1000 Menschen aus der Ukraine.

Zur Story