Schweiz
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ZUM ZIVILDIENST TAETIGKEITSBEREICH “UMWELT- UND NATURSCHUTZ” STELLEN WIR IHNEN HEUTE, DIENSTAG, 24. JANUAR 2017, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- An alternative civilian service employee saws firewood for the Landschaftswerk Biel-Seeland, a social enterprise for sustainable services, whose tasks include the preservation of the cultural landscape, the natural habitats and biodiversity, pictured in Orpund in the Canton of Berne, Switzerland, on December 9, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Zivildienstler sägt Feuerholz für das Landschaftswerk Biel-Seeland, Bern. Bild: KEYSTONE

So will der Bundesrat den Zivildienst unattraktiver machen

Zu viele junge Männer wollen heutzutage in den Zivildienst, meint der Bundesrat. Er will mit acht Massnahmen die Attraktivität des Zivildiensts «substanziell senken».



Zwischen 2011 und 2017 hat die Anzahl der Zulassungen zum Zivildienst kontinuierlich zugenommen. Nach Ansicht des Bundesrats ist die Anzahl zu hoch.

Zivildienst Bundesrat

Mit diesen Massnahmen will der Bundesrat den Zivildienst unbeliebter machen:

Mindestanzahl von 150 Diensttagen

Aktuell gilt, dass Zivildienstler 1,5 Mal mehr Diensttage leisten, als sie in der Armee leisten müssten. Mit der Mindestanzahl von 150 zu leistenden Diensttagen im Zivildienst müssen Angehörige der Armee (AdA) bei einem Wechsel in den Zivildienst ab dem Zeitpunkt des ersten WK mehr Diensttage leisten, als sie es heute tun.

Wartefrist von 12 Monaten

Die Wartefrist soll für AdA eingeführt werden, die zum Zeitpunkt der Bestätigung des Gesuchs zum Zivildienst in die Armee eingeteilt sind. Während der Wartefrist bleibt die Pflicht bestehen, weiterhin Militärdienst zu leisten.

Zivildienst Bundesrat

Faktor 1,5 auch für Unteroffiziere und Offiziere

Zur Berechnung der noch zu leistenden Diensttage im Zivildienst gilt der Faktor 1,5. Bislang galt für diese Kader der Faktor 1,1.

Zivildienst Bundesrat

Keine Einsätze, die ein Human-, Zahn- oder Veterinärmedizinstudium erfordern

Keine Einsätze, die ein Human-, Zahn-oder Veterinärmedizinstudium erfordern.

Keine Zulassung von AdA mit 0 Restdiensttagen

AdA, die alle Ausbildungsdiensttage geleistet haben, sollen nicht mehr zum Zivildienst zugelassen werden – es sei denn, sie seien zu einem Aktiv- oder Assistenzdienst aufgeboten.

Jährliche Einsatzpflicht ab Zulassung

Es besteht eine jährliche Einsatzpflicht ab dem Kalenderjahr nach der rechtskräftigen Zulassung.

Pflicht, den langen Einsatz spätestens im Kalenderjahr nach der rechtskräftigen Zulassung abzuschliessen, wenn das Gesuch während der RS gestellt wird

Gesuchsteller aus der RS, die zum Zeitpunkt der Zulassung die RS noch nicht bestanden haben, müssen ihren langen Zivildiensteinsatz von 180 Tagen spätestens im Kalenderjahr nach der rechtskräftigen Zulassung abschliessen (heute: bis zum Ende des dritten Kalenderjahrs nach Zulassung).

Keine Einsätze im Ausland

Einsätze im Ausland sind nicht mehr möglich. Der Tätigkeitsbereich «Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe» bleibt bestehen, denn Zivildienstpflichtige können weiterhin in der Schweiz in diesbezüglichen Projekten eingesetzt werden.

(jaw)

25 Bilder zeigen unsere Classe politique beim Schaffen in Bern

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222Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • silaya 22.02.2019 12:08
    Highlight Highlight Zivildienstpflicht für alle! :D
  • Eh Doch 22.02.2019 11:03
    Highlight Highlight Shiiiiit so ein dummer Ansatz, die müssen ja schon sehr verzweifelt sein in Bern bezüglich der Armee
  • Schneider Alex 22.02.2019 06:14
    Highlight Highlight Zivildienst soll unattraktiver werden.

    Ja will man denn noch mehr unwillige und unmotivierte Soldaten in der Armee? Welcher Vorgesetzte im Militär will sich gerne wochenlang mit Leuten abgeben, die ständig passiven Widerstand leisten?
  • Schneider Alex 21.02.2019 06:48
    Highlight Highlight
    Zivildienst soll unattraktiver werden.

    Ja will man denn noch mehr unwillige und unmotivierte Soldaten in der Armee?
  • Cédric Wermutstropfen 21.02.2019 01:37
    Highlight Highlight Es sollte einfach wieder härter gegen Militärdienstdrückeberger vorgegangen werden. Man muss den Zivildienst nicht mühsamer machen, das ist in meinen Augen der falsche Weg. Es gibt nämlich Männer, die wirkliche Gründe haben in den Zivilschutz oder -dienst eingeteilt zu werden. Deren Grund ist nicht einfach „kei Lust“. Leider werden, diese aber dann ganz schnell mit ihren Drückebergerkameraden in einen Topf geworfen.
    • silaya 22.02.2019 12:03
      Highlight Highlight in den Zivildienst wird man nicht eingeteilt, man wählt ihn freiwillig :) deshalb denke ich auch, dass die meisten Zivis motiviert sind, Ihren Dienst zu absolvieren, und sich nicht bloss vorm Militär drücken wollen. Ich zb. habe aus Überzeugung den Zivildienst gewählt und habe es keine Sekunde bereut. die Einsätze waren Interessant, Lehrreich und Sinnvoll, inkl. Nutzen für die Gesellschaft :)

      Ich weiss auch, dass viele den Zivi machen, um terminliche Kollisionen, zb mit Abschlussprüfungen zu verhindern. da läge es am militär nicht so kompliziert zu tun
  • Mülltonne 21.02.2019 00:35
    Highlight Highlight Armee attraktiver machen ? Das heisst ausschlafen? Jeden Abend nach Hause ? Oder jeden Abend in den Ausgang ?
    Wie macht man eine Armee attraktiver?
    Die Armee ist für den Notfall hier, es ist sie letzte Instanz die die Schweiz hat falls etwas passiert. Wenn es Krieg gibt ist es nicht mehr attraktiv egal wie der aussehen wird....
    Wir sind ein neutrales Land absolut einverstanden. Heisst das das die politischen Oberhäupter auf das Rücksicht nehmen ? Wer andere Länder verfolgt weiss das viele Aufrüsten, ist es dann sinnvoll das wir abschafen ? Rein logisch und neutral betrachtet.
    • Fabio74 21.02.2019 11:55
      Highlight Highlight Ist die Welt so simpel?
      Attraktiv heisst hslt sinnvolles tun. Motivieren statt runtermachen.
      Heisst halt nicht rumhockrn um abends um 9 noch bisschen Gewehr fummeln und zerlegen
  • Jimmy :D 20.02.2019 23:49
    Highlight Highlight Ich hoffe mal, es ergreift hier Jemand das Referendum. Es wäre so einfach den Militärdienst attraktiver zu machen:
    Bei uns in der RS (2018) konnten wir fast jede Woche am Freitag abtretten. Weshalb könnte man das nicht Gesamtschweizerisch einführen?

    Es ist mir bis heute nicht klar, weshalb man von Freitag bis Samstagmorgen in der Kaserne schlafen muss. Des weiteren spart man eine Mahlzeit und die ganze Truppe ist motivierter.

    Aber nein, der BR macht den Zivildienst weniger attraktiv....
    • westwing 21.02.2019 13:50
      Highlight Highlight Ich will nix von dem was Du sagst kritisieren - aber möglicherweise fandest Du Deine RS "attraktiver", weil nur Ihr "Vergünstigungen" hattet, die andere eben nicht hatten?
      Sobald das alle haben, ist es wieder genauso unattraktiv wie es eben ist: professionell Schuhe reinigen, durchs Gelände laufen etc, ohne dass der Verstand allzuviel belästigt wird.
  • mAJORtOM95 20.02.2019 23:45
    Highlight Highlight im vergleich zum militärdienst bringt der zivildienst der scheiz etwas und kann für die zivildienstler und den arbeitgeber eine tolle erfahrung und viele möglichkeiten bieten.
    aber nein, kaufen wir lieber neue kampfjets und rennen im schlamm rum, hmm: letzteres geht ja auch in jugendvereinen...
  • Holzkopf 20.02.2019 23:24
    Highlight Highlight Ich würde jederzeit freiwillig weiter Zivildienst leisten...aber das darf man nicht.
    • Conflux 21.02.2019 07:35
      Highlight Highlight Nagut, aber das kann ich verstehn - Zivildienst ist wahnsinnig teuer. Im zivildienst arbeiten qualifizierte Leute in einem nicht qualifiziertem Arbeitsbereich für unverhältnismässig hohe Kosten (80% Lohn + Spesen für ÖV, übernachtung, 3x Essen. Das ist halt pure Geldverbrennung - aber das ist das Militär ja auch...
    • Eh Doch 22.02.2019 11:07
      Highlight Highlight @Conflux
      Im zivildienst arbeiten qualifizierte Leute in einem nicht qualifiziertem Arbeitsbereich
      Das musst du mir erklären, also wenn ein junger Mann/ eine junge Frau ihren Zivildienst im zB Altersheim macht, dann ist er/sie ja nicht qualifiziert arbeitet aber sehr wohl in einem qualifizierten Arbeitsbereich...
    • silaya 22.02.2019 12:07
      Highlight Highlight @ conflux
      meine Theorie ist ja, dass Zivis durch den Einblick in andere Branchen/Lebensbereiche Erfahrung für sich selber gewinnen und dadurch langfristig der Gesellschaft mehr zurückgeben können.
      PS: hätte auch nichts gegen ein paar mehr Diensttage :)
  • neckslinger 20.02.2019 22:15
    Highlight Highlight Nr.5 ist so simpel, dass es den wenigsten in den Sinn kommt. Wusste selbst bis vor einem Jahr nicht das sowas geht. Einfach genial, so bleibt einem der Resevestatus erspart. 😁
  • zeitgeist 20.02.2019 20:22
    Highlight Highlight Schlechter werden, um nicht mehr gewählt zu werden? Bitte kneift mich!

    Doch nicht die Attraktivität des Zivildienstes muss gesenkt, sondern vielmehr die Attraktivität des Wehrdienstes gesteigert werden, wnn sich etwas ändern sollte... sinnvolle Aufgaben, gesteigerte Effizienz, etc...
  • grünergutmensch 20.02.2019 19:14
    Highlight Highlight Militär brauchts nicht, abschaffen bzw in einen reinen zivilschutz umbauen, welchen es braucht! Genauso wie zivildienst. In zukunft sollte man sich nur noch zw. Zv und Zd entscheiden müssen.
    • Patrik Hodel 20.02.2019 22:49
      Highlight Highlight Wir sind als neutraler Staat völkerrechtlich verpflichtet, unser Territorium zu schützen, also brauchen wir eine Armee.
      Tscheggsch de Pögg?
    • Roaming212 20.02.2019 23:49
      Highlight Highlight Als würde unsere Armee irgend eine Andere stoppen können, hör doch uf. Territorium schützen, lebst du noch in den 40igern?
    • TheManoure 20.02.2019 23:51
      Highlight Highlight @Patrik Hodel
      Dann bräuchten wir aber eine Armee die den Russen/Chinesen/Amis die Stirn bieten kann. Oder müssen wir unser Territorium nur gegen andere Kleinstaaten schützen können um die völkerrechtliche Pflicht zu erfüllen? Oder brauchen wir dazu einfach nur eine Armee (egal wie gross)? Dann könnten wir einfach den Zottel als Kampftier definieren und gut ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Borki 20.02.2019 18:37
    Highlight Highlight Halb so schlimm! All jene "überzeugten" Zivis, die sich vor dem RS-Start Gedanken machen und sich für den Zivi entscheiden, treffen die Verschärfungen wenig. Es trifft vor allem die Opportunisten, die zuerst in der RS Diensttage beigen und dann den ungeliebten WKs ausweichen wollen (und so den Staat verdammt viel kosten). Der Zivildienst wurde geschaffen für Leute, die aus Gewissensgründen nicht in der Armee sein können, nicht als bequemere oder praktischere Option.

    Den Militärdienst etwas attraktiver zu gestalten wäre aber trotzdem keine schlechte Idee.
    • Daniel Meier (2) 20.02.2019 20:01
      Highlight Highlight Lieber Borki

      Du redest von Opportunisten. Ja, ich war auch so ein Opportunist. Ich habe die RS gemacht und 4 WKs geleistet. Anschliessend stand vor wichtigen Prüfungen (Studium) ein WK an, den ich nicht verschieben konnte/durfte (weil meine Anwesenheit ja sooo wichtig wäre für die Sicherheit der CH). 4 WKs lang haben wir in unserer Baracke DVDs geschaut und jeden Abend Bier "reingeschüttet". Aufträge gabs keine - hat auch niemanden gestört. Bin dann in den Zivi "abgeschlichen" (1.5 x Dienstzeit). Habe die Prüfungen bestanden und alten Leuten im Altersheim eine Freude bereitet. so what..
    • Fabio74 20.02.2019 21:05
      Highlight Highlight Bisschen gar plumper Rundumschlag.
      Wenn die Armee unfähig ist attraktiv zu sein, muss man bei den Betonköpfen ausmisten und nicht wie in Bananenrepubliken jene bestrafen die die Schnauze voll haben.
      Dein Kommentar passt zu einer vollkommen verkalkten Armeespitze
    • TheManoure 21.02.2019 00:03
      Highlight Highlight Art 59 Abs 1 BV: "Jeder Schweizer ist verpflichtet, Militärdienst zu leisten. Das Gesetz sieht einen zivilen Ersatzdienst vor." Weder in diesem Artikel noch sonst wo in der Verfassung steht, dass der Zivi nur aus Gewissensgründen geleistet werden darf. Auch steht nicht, dass der Zivi zweitrangig hinter dem Militärdienst stehen soll (zumindest so lange, wie der Auftrag nach Art 58 BV noch erfüllt werden kann). Dieses ganze Zivibashing ist erst auf Stufe Gesetz und darunter entstanden. + Ich werde lieber zum Pflegefall in einer Welt mit Zivis als in einer ohne...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ril 20.02.2019 18:23
    Highlight Highlight Macht halt die Armee attraktiver. Ach nein moment, das wird schwierig in diesem Zustand. Milizsystem abschaffen bitte, oder wenigstens eine allgemeine Dienstpflicht für alle.
    • Raber 20.02.2019 20:21
      Highlight Highlight Also von einer Milizarmee würde ich abraten, dann gehen fast nur noch die Waffenanarren zur Armee.Meist sind das etwas gspässige Typen mit oft kruden politischen Ansichten. Und dann denen die Panzer,Sturmgewehre und Handgranaten zu überlassen ist, meiner Meinung, etwas zu gefährlich.
    • Patrik Hodel 20.02.2019 22:52
      Highlight Highlight Raber, mach Dich mal mit dem Begriff "Miliz" vertraut...
    • D(r)ummer 20.02.2019 23:28
      Highlight Highlight @Raber

      Meinst du eine Berufsarmee?
  • Holzklotz 20.02.2019 17:55
    Highlight Highlight Der BR macht ja nicht den Zivildienst unattraktiver, sondern den Übertritt vom Militärdienst in den Zivildienst. Hierfür machen diese Massnahmen auch Sinn.
    • AlienTechnologie 20.02.2019 18:48
      Highlight Highlight Ist leider nicht so und das haben auch schon die betroffenen Berufsmilitärs gemerkt. Ich habe meine Militärzeit auf der Kanzlei verbracht, also dort wo jeder der aus der RS raus will vorbei muss: Die meisten die abbrechen sind die, die während der Rekrutierung überredet wurden. Mit den neuen Regelungen wird sich keiner mehr mit dem Argument "wenn es dir nicht passt, kannst du immer noch abbrechen" überreden lassen.

      Das wissen auch betroffene Berufsmilitärs und zeigt, dass der Bundesrat bestimmt nicht mit ihnen gesprochen hat
    • Fabio74 20.02.2019 21:06
      Highlight Highlight Nein wer etwas schlecht machen muss, weil sein eigenes Produkt Müll ist, ist einfach eine Pfeife und gehört entlassen
  • 01vinc09 20.02.2019 17:52
    Highlight Highlight Es sollte eine Zivildienstpflicht sein, keine Militärpflicht. Der Zivildienst ist sinnvoller und günstiger, zudem sollten Frauen auch berücksichtigt werden!
  • Mélisande 20.02.2019 17:30
    Highlight Highlight Als Frau habe ich keinen Bock in diesen Verein zu gehen. Er ist von Männern für Männer gemacht. Was sollen wir Frauen dort? Räumt zuerst auf und macht das Militär attraktiver, dann komme ich auch.
    • Ass 20.02.2019 17:39
      Highlight Highlight Männern geht es gleich nur müssen sie gehen!!!
    • Alle haben bessere Namen als ich. 20.02.2019 17:48
      Highlight Highlight Ah und wir haben alle Bock auf diesen Verein..? 'Er ist ja für uns gemacht' WTF?!
    • JackMac 20.02.2019 18:25
      Highlight Highlight Man könnte ja auch sagen du sollst dir Eier wachsen lassen damit du auch mittun darfst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • schmettervogel 20.02.2019 17:26
    Highlight Highlight Ich bin schon etwas älter und weiblich, der liebe BR sollte Militär- und Zivildienst attraktiver machen.Und auch für Frauen obligatorisch. Eine moderne Schweiz hurra.
  • Leon1 20.02.2019 16:54
    Highlight Highlight Zugegeben, mit meinen knapp 60 übrigen Diensttagen und der latenten Absicht mich in den Zivildienst zu verabschieden (sollte der nächste WK wieder so ein Kasperlitheater spätpubertierender Kader darstellen), bereitet mir die Vorlage ein wenig Sorgen.

    Wenn die Kommentarflut (nicht nur hier) unter den Artikeln nur in der gröbsten Tendenz repräsentativ ist, dann wird dieses Vorhaben per Referendum sowas von deutlich bachab geschickt.
    • Eh Doch 22.02.2019 11:14
      Highlight Highlight Die SP ist schon dran
  • Hüendli 20.02.2019 16:13
    Highlight Highlight Die erste Amtshandlung unserer ersten Verteidungsministerin besteht also darin, das Rad der Zeit zurückzudrehen... echt jetzt? 😒
    Statt der Bestrafung von Männern, die lieber einer sinnvollen Aufgabe nachgehen, als in RS und WKs die Zeit zu verplempern, sollte besser endlich ein Totalumbau an die Hand genommen werden: Mindestens ein halbes Jahr Dienst an der Gesellschaft für alle zwischen 20 und 30, unabhängig vom Geschlecht, unabhängig vom Pass!
    • Leon1 20.02.2019 16:21
      Highlight Highlight Um fair zu sein, der Gesamtbundesrat hat diesen Kurs im November 2017 entschieden. Da kann BR Amherd absolut gar nichts dafür.

      In der Sache (zweiter Teil des Kommentars) hast du natürlich recht.
    • Hüendli 20.02.2019 16:45
      Highlight Highlight Berechtigter Einwand, daher war auch Parmelin noch auf der PK. Einen Marschhalt verlangen wie bei den Jets hätte sie trotzdem können – auch wenn sich die Mehrheitsverhältnisse im BR wohl nicht gross verändert haben dürften 😕 Bleibt uns wirklich nur das Warten auf die nächste Generation im BR?
    • phreko 20.02.2019 17:29
      Highlight Highlight Wieviele Polit-Amateure sind hier eigentlich noch unterwegs, die meinen, der Zivi sei dem VBS angegliedert? Der ist im Wirtschaftsdepartement!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luke Skywalker 20.02.2019 16:12
    Highlight Highlight Und das resultiert dann mit noch mehr Zivi-Gesuchen, well done Bundesrat. Macht doch mal den Militärdienst attraktiver, als die diskriminierende Alternative (wegen Teils unverständlichen Gründen UT) weiterhin in den Dreck zu ziehen.
    • Globidobi 20.02.2019 17:32
      Highlight Highlight Ich verzweifle an den Schweizern, welche Zivilschutz und Zivildienst nicht unterscheiden können. Schutz=1* UT Dienst=0* UT
  • Yves Vernunft 20.02.2019 15:53
    Highlight Highlight Was dieses Militär kostet, was dort alles nicht funktioniert, diese Milizarmee ist doch bloss dazu da, dass die alten Herren später mal was zu erzählen haben in Männerrunden. Zivis machen doch mindestens theoretisch etwas sinnvolles, produktives. Die enormen Kosten für Ausbildung und Material entfallen weitgehend, es macht Sinn, während das Militär, sind wir ehrlich, eine reine Geldvernichtungsmaschine ist. Die Zivis investieren 150% mehr Zeit während die Verschwender-Armee und liegen nicht einfach auf dem Portemonnaie des Steuerzahlers. Wieso sollen sie noch mehr bestraft werden?
    • AlienTechnologie 20.02.2019 19:02
      Highlight Highlight Nicht ganz so voreilig. Ich habe das Militär gemacht um nicht 1.5 mal soviel Zeit investieren zu müssen😉
      Aber grundsätzlich hast du recht: abgesehen von ein paar lustigen Geschichten ist das ganze für nix.
      Wie unnötig dort Geld verpulvert wird, wird einem auch erst auf dem Büro so richtig bewusst...
  • dave1771 20.02.2019 15:50
    Highlight Highlight Peinlich! Zivis bestrafen, weil sie was sinnvolles machen wollen!
  • Zahlenheini 20.02.2019 15:39
    Highlight Highlight Wieder einmal zeigt der Bundesrat keinen Mut zu echten Reformen. Es gibt einen massiven Fachkräftemangeln auf Gemeindeebene in den Gemeinderäten, bei der Feuerwehr, in der Altersbetreuung. Ein Bürgerdienst für alle ständigen Bewohner (Männer, Frauen, Ausländer mit B und C-Bewilligung) plus eine substanziell kleinere Armee wären der richtige Schritt. 2017 wurden in der Armee 5,7 Mio. Diensttage geleistet. Diese Männer fehlen im Arbeitsmarkt. Aber vier Wochen Vaterschaftsurlaub sind zu viel...
    • sowhat 20.02.2019 20:06
      Highlight Highlight Danke für den link zum Veterschaftsurlaub. Wäre definitiv sinnvoller als Militärdienst.
    • Zahlenheini 20.02.2019 20:53
      Highlight Highlight Nun, wenn Kinderkriegen immer unattraktiver wird, dann werden uns in 30 Jahren definitiv die Soldaten ausgehen. As simple as that.
  • joenu.m 20.02.2019 15:28
    Highlight Highlight Wann wird der BR endlich begreifen, dass dieser Ansatz völlig daneben ist? Hauptsache immer auf dem Zivildienst rumhacken...aber wieso wohl wollen die Leute lieber dort hin? Eher weil die Armee zu unattraktiv ist. Aber dort etwas ändern kommt natürlich nicht in Frage für die Hinterwäldler. Ich denke es wäre viel besser eine allgemeine Dienstpflicht für beide Geschlechter einzuführen mit der der Wahl zwischen Militär und Zivildienst. Somit wäre die Gleichstellung und der Wettbewerb um die Attraktivität gewährleistet. Wäre Zeit für eine Initiative oder gibt es da schon was?
    • Zahlenheini 20.02.2019 15:41
      Highlight Highlight Avenir Suisse hat mal den Bürgerdienst für Alle ins Spiel gebracht. Eine Initiative ist wohl eine Frage der Zeit. Oder was genau sollen die WKs bringen, wo ohnehin nur Munition verballert wird, damit das Budget nicht gestrichen wird? In dieser Zeit leisten Zivis in Spitälern und Altersheimen wertvolle Arbeit.
  • regen 20.02.2019 15:27
    Highlight Highlight D.h. doch, den zivildienst gleich unatraktiv und langweilig machen wie den militärdienst, also, nivellierung nach unten, noch mehr pflege des negativimages.....welche organisation kann sich diesen luxus leisten?
    Wieviele milliarden kostet uns diese logik?
    🤪
  • TheRealSnakePlissken 20.02.2019 15:23
    Highlight Highlight Die Schweiz ist von Freunden umgeben. Der Einsatz von "grünen Männchen", die St. Moritz für Putin erobern wollen, ist schwer vorstellbar. Der ganze Riesenapparat , um ein Managertreffen in Davos abzusichern - total gaga. Und jedes Jahr, wo es in Europa nicht knallt, wird es schwieriger, den ganzen Laden argumentativ zu rechtfertigen. Lieber die "Guten Dienste" (Rotes Kreuz, Katastrophenhilfe etc.) verstärken, das brächte es.
    • Zahlenheini 20.02.2019 15:56
      Highlight Highlight Und die Cybersicherheit stärken, anstatt die 20 Jahre alten Duros für 600 Mio. instand zu halten. Leider ist unsere Sicherheitspolitik vor allem Arbeitsplatzpolitik (Stellen im VBS und der Rüstungsindustrie).
    • TheRealSnakePlissken 21.02.2019 13:54
      Highlight Highlight Genau. Am besten war ja wohl, dass sich RUAG hacken lässt.😡
  • Majoras Maske 20.02.2019 15:22
    Highlight Highlight Ja, macht doch nur. Je unattraktiver der Zivildienst wird, desto mehr werden einfach untauglich sein. Man könnte auch einfach die Armee verbessern: Weniger Diensttage, mehr Sold, bessere Unterkünfte. Aber nein, das hat schon vor hundert Jahren so geklappt und daher muss es auch hundert Jahre so weitergehen. Weil Baum.
    • Xnce 20.02.2019 15:33
      Highlight Highlight @Majoras Maske

      Mehr untaugliche = mehr Steuereinnahmen, nicht?

      Ich glaube das würde den BR sogar freuen.
    • Globidobi 20.02.2019 18:02
      Highlight Highlight Ich würde einfach vor der RS in den Zivildienst wechseln. Oder genau nach der RS und den Dienst für dieses Jahr verschieben. Aber man macht das Militär lieber Karriereplanungsfreundlicher, in dem 1 Woche vor Ende der RS bekannt gegeben wird, wer Kader wird.
  • Schreimschrum 20.02.2019 15:20
    Highlight Highlight Anstatt den Zivildienst unattraktiver zu machen, könnten sie doch einfach das Militär verkleinern, dass weniger Leute benötigt werden? Wie wäre es etwas sinnvolles zu machen, bevor man der Gesellschaft auf der Kasse liegt? Zivildienst ist sinnvoll, Militär in 99.5% der Fälle nicht.
  • Öpfelmues 20.02.2019 15:13
    Highlight Highlight Wie wärs das Militär attraktiver zu machen?
    Oder diejenige die ins Militär wollen nicht als UT einzuteilen nur weil sie z.B. eine zu starke Sehschwäche haben??
  • TheDoctor 20.02.2019 15:11
    Highlight Highlight Zu viele junge Männer wollen etwas sinnvolles machen, anstatt in der Armee Krieg zu spielen...
  • Shin Kami 20.02.2019 15:07
    Highlight Highlight Anstatt den Zivildienst unattraktiv zu machen sollte man sich mal überlegen wieso immer weniger Leute das Militär über sich ergehen lassen wollen...
  • Kyle Broflovski 20.02.2019 15:06
    Highlight Highlight ich will ins Militär, wollte immer, und durfte nicht, aber Zahlen muss ich ?`^^

    Wie wäre es, wenn Leute die nicht Laufen können oder Gesundheitliche Probleme haben, nicht Bezahlen müssten ? ja, wenn Jemand gesund ist, und nicht gehen will, so jemand soll Bezahlen, aber Leute mit einer Behinderung ? ... das finde ich nicht ganz Fair ^^
    • Zahlenheini 20.02.2019 16:07
      Highlight Highlight Ist absolut nicht fair. Aber leider so in der Bundesverfassung verankert, dass alle CH-Männer Dienst leisten müssen.
    • fonte 20.02.2019 17:10
      Highlight Highlight Rein technisch gesehen kann ich die RS nur nicht machen wenn ich eine „Behinderung“ habe. Von daher müsste dann ja jeder bezahlen.
    • Cédric Wermutstropfen 21.02.2019 02:08
      Highlight Highlight Das ist schon fair, auch wenn ich es immer sehr schade finde, wenn jemand ins Militär will, aber nicht kann. Dass Sie mit einem solchen Gebrechen geschlagen sind, dafür können Sie nichts, aber Sie können ihren Beitrag eben auf andere Weise leisten. Und dass jeder Mann dies zu tun hat, auf die eine Weise oder die andere, ist nun mal Pflicht. Gleichwohl Ihre Situation einen nur dauern kann.
  • davej 20.02.2019 15:06
    Highlight Highlight Zivildienst ist was tolles für die Bevölkerung. Aber Militär brauchen wir keins. Wer soll uns angreiffen? Italien? Deutschland? Österreich ? Frankreich? Hauptsache 100 Milliarden Franken im Jahr ( Steuerngelder) verschwenden.
    • B G 20.02.2019 16:59
      Highlight Highlight Ja genau 100 Milliarden, da könnten wir fast mit China konkurieren. Es sind 4.2 Mia.
    • Globidobi 20.02.2019 18:03
      Highlight Highlight 5 Milliarden, aber so genau muss man es nicht nehmen.
  • Jonas Bösiger 20.02.2019 14:55
    Highlight Highlight Weiss jemand zu welchem Zeitpunkt diese Neuerungen umgesetzt werden?
    • sheimers 20.02.2019 15:32
      Highlight Highlight Gar nicht, denn dieses Jahr reicht es nicht mehr, und nächstes Jahr haben wir hoffentlich eine andere Regierung, die den Quatsch rückgängig macht.
  • Fanta20 20.02.2019 14:49
    Highlight Highlight Ich kann mich rühmen, während meines Militärdienstes mit einer steinalten Fliegerabwehrkanone aus den 1960er-Jahren im Obergoms einen wehrlosen Gletscher durchlöchert zu haben. Unsere Truppe hat so "Sicherheit für die Schweizer Bevölkerung produziert" (hat tatsächlich mal jemand so gesagt).

    Vermutlich müsste der Bundesrat also den Hebel eher beim Militärdienst ansetzen.
    • bokl 20.02.2019 15:08
      Highlight Highlight Gratisferien im Goms? Mehr Attraktivität geht nicht...
    • Fanta20 20.02.2019 16:49
      Highlight Highlight Ja, es war oft tatsächlich sehr schön. Mir als Flachländer hat das Goms im Winter immer sehr gut gefallen mit all dem Schnee. Wir haben Iglus gebaut und sind mit Plastiktaschen "Füdlebopp-Rennen" um die nächste Bierrunde gefahren.
  • Alf 20.02.2019 14:40
    Highlight Highlight Ewiggestrige basteln sich die Zukunft zurecht. 🤷‍♂️
  • andrew1 20.02.2019 14:38
    Highlight Highlight Man könnte auch den armeedienst attraktiver machen. Beispielsweise das budget für die verpflegung erhöhen, abtreten am freitag abend, Einrücken am sonntag abend oder montag morgen, den sold von schwindelerregenden 5 fr pro tag im wk auf 20 erhöhen( gibt ende wk bei ca. 20 tagen immerhin 400 fr extra)..... sind alles kleine massnahmen, welche kein vermögen kosten und den dienstbetrieb nicht gefährden. Aber viel bringen würden.
    • bokl 20.02.2019 15:10
      Highlight Highlight Militär ist kein Ponyhof. Schon mit den Rollkoffern wurde eine Grenze überschritten...
    • simson 20.02.2019 15:19
      Highlight Highlight @bokl: da spricht wohl ein Veteran der Armee aus den 50ern?
    • HugiHans 20.02.2019 15:33
      Highlight Highlight Freitag Abend abtreten und Montag morgen antreten wären ein Schuss ins eigene Knie. Mit der aktuellen Regelung zählt eine Woche als 7 Diensttage. Nachher wären es nur noch 5 Diensttage, was die Anzahl Wochen Dienstpflicht bei gleicher Anzahl Dienstage (und diese sind festgeschrieben) verlängern würde.
      Da sind schon tiefgreiferende Reformen notwendig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 20.02.2019 14:34
    Highlight Highlight Alle geben vor, von Geschlechtergleichstellung zu reden. Aber keine Sau störts, dass wir auch im Jahr 2019 noch immer Menschen aufgrund ihres Geschlechts in den Dienst zwingen.
    • Hangry Turtle 20.02.2019 16:32
      Highlight Highlight Seh ich ein bisschen anders wie du. Den Dienst an sich (egal ob Militär oder Zivi) finde ich gut, jedoch sollten die Frauen auch einen Dienst leisten müssen.
    • Butschina 20.02.2019 17:27
      Highlight Highlight Ich bin für echte Gleichberechtigung. Das würde die Dienstpflicht mit einschliessen. Aber eben auch den gleichen Lohn, usw.
      Ich bin nur unsicher ob die Dienstpflicht für Alle überhaupt umsetzbar wäre, da plötzlich doppelt soviele Personen gemustert würden und einen Platz benötigten. Kennt sich jemand damit aus?
    • sowhat 20.02.2019 20:21
      Highlight Highlight @Butschina, wahrscheinlich würde sich inhaltlich schneller was ändern, wenn Frauen den S.... mitmachen müssten 😉
      Obwohl das Militär in der heutigen Form mMn sowieso abgeschafft gehört.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 20.02.2019 14:32
    Highlight Highlight Wie wäre es mit Dienstpflicht für Frauen und Ausländern mit Niederlassungsbewilligung? Oder hätte man dann zu viele Leute?
    • Majoras Maske 20.02.2019 15:23
      Highlight Highlight Ausländer darf man nicht zwingen, weil das gegen europäisches Recht verstösst ("Sklavenarbeit").
    • Ökonometriker 20.02.2019 16:54
      Highlight Highlight Interessantes Gesetz. Man kann es ja auch anders rum machen: die Ersatzabgabe für alle zur Pflicht erklären und die Bezahlung im Militär so anheben, dass ein Marktgleichgewicht entsteht.
    • Fabio74 20.02.2019 17:09
      Highlight Highlight Ohne Wahlrecht keine Dienstpflicht.
      Und Zuerst dieses widerliche Spiel beenden und Militär zu Zivildienst 1:1 und freie Entscheidung, dann über Pflicht für Frauen diskutieren
    Weitere Antworten anzeigen
  • njemand 20.02.2019 14:31
    Highlight Highlight Was für ein Armutszeugnis! Man kann ja von unserer Armee halten was man will, aber eine sinnvolle Dienstpflicht-Alternative unattraktiver zu gestalten, nur um genügend Leute für eine offensichtlich unattraktive Wehrpflicht zu gewinnen ist einfach nur dumm. Die Folge wird wohl einfach sein, dass sich mehr Diensttaugliche als UT oder Doppel-UT schreiben lassen und gar keinen Dienst leisten. Eigentlich schade – eine allgemeine Dienstpflicht für alle hätte so viel potenzial und könnte unsere Gesellschaft auf vielen Ebenen bereichern.
    "Allgemeiner Dienst für alle statt Wehrpflicht nur für Männer!"
    • sheimers 20.02.2019 15:37
      Highlight Highlight Ich glaub nicht, dass irgend eine Form von Zwangsarbeit die Gesellschaft bereichert.
    • njemand 20.02.2019 16:11
      Highlight Highlight Ich denke grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass die Bevölkerung an einer Gesellschaft interessiert ist, die sich weiterentwickelt und in der ein angenehmes Leben in nachhaltigem Wohlstand möglich ist – Dafür zahlen wir Steuern, schicken unsere Kinder in die Schule und zahlen Krankenkasse (übrigens auch «Pflichten»). Warum also nicht auch einen sinnvollen Dienst leisten, bei dem man direkt etwas tun kann und dafür auch direkt etwas zurückbekommt: neue Erfahrungen, Einblicke in andere Berufsfelder, neue Freundschaften (ja, Kameradschaft gibt es auch im Zivi), Horizonterweiterung, ... .
    • sheimers 20.02.2019 16:47
      Highlight Highlight In jedem normalen Beruf kann man etwas sinnvolles tun und erhält etwas zurück, sei das jetzt Erfahrung, der Lohn oder Anerkennung für die Arbeit. Wozu man jetzt unter Zwang noch irgend etwas anderes machen soll leuchtet mir nicht ein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 20.02.2019 14:31
    Highlight Highlight Anstatt den Zivildienst weiter sinnvoll aus- und umzubauen will man ihn weiter marginalisieren. Fein!

    Schafft diese grüne Kasperletruppe endlich ab! Die 4mia stecken wir besser in die Polizei und die Prävention, weil da tatsächlich etwas für die Sicherheit des Landes getan wird!
  • chraebu 20.02.2019 14:30
    Highlight Highlight Wird langsam Zeit für eine Initiative die den Zivi dem Militärdienst gleichstellt...
  • SanZero78 20.02.2019 14:25
    Highlight Highlight Ich bin ehemaliger Leutnant.
    1. Armee Beruflich ausrichten oder attraktiver gestalten.
    2. Gleichberechtigung. Auch junge Frauen ohne Kinder können In die Armee- Zivilschutz/dienst leisten. Dies kann auch Freiwillig bleiben, aber dann wie alle Männer sollten sie Erwerbsersatz bezahlen.
    (Ich bin auch für eine Lohngleichstellung und alles was dazugehört. Gleichberechtigung gibt es nur auf beiden Seiten. Wer Rosinen Picken will, hat das Gleichstellungsprinzip nicht verstanden. Egal ob Männ- oder Weiblein).
    • bokl 20.02.2019 15:14
      Highlight Highlight Warum nur "ohne Kinder"? Oder gilt das auch für Männer? Die Regel "Eine Ehe zwischen AdA mit Kindern entbindet vom Dienst" wäre ganz rechts sicher eine Überlegung wert und würde die Geburtenrate wohl steigern. Das Kindswohl ist dann ein anderes Thema.
  • Clank 20.02.2019 14:23
    Highlight Highlight ... ins Militär. Wenn man gezwungen wurde weiterzumachen, konnte man immerhin ins Zivildienst wechseln. Bzw. Punkt 3 macht das Weitermachen noch unattraktiver.
    Punk 6 ist unsinnig, wer im Dezember ins Zivildienst wechselt, findet im selben Jahr auch keine Stelle.
    Der Bundesrat packt das Problem völlig falsch an. Die jährlichen WKs und das Obli sind das Problem und einfach zuviel. Soviele WKs braucht es nicht. Siehe Schweden: 1 Wk in 5 Jahren würden ausreichen bis 30. Wer nicht ins Obli will, soll man die Möglichkeit geben, seine Waffe abzugeben, ohne gerade waffenlos zu sein.
    • Magnum44 20.02.2019 16:42
      Highlight Highlight Oder - ich weiss, ganz krass - man könnte das Obligatorische einfach im WK schiessen. Aber so würde ja die Subvention der Schützengesellschaften entfallen...
  • jaähä 20.02.2019 14:23
    Highlight Highlight Ist doch eine positive Entwicklung, wenn viele Dienstpflichtige lieber einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen. Dies sollte man unterstützen indem man den Zugang zum Zivildienst leichter macht. Man sollte ganz einfach frei zwischen Militär und Zivildienst wählen können, ohne Hürden. Irgendwie geistert aber die absurde Idee in den Köpfen unserer Politker, man müsse unbedingt ein gewisses Kontingent an Rekruten/Soldaten erfüllen. Dies obwohl unsere Armee im Verhältnis zu der grösse der Schweiz schon total überdimensioniert ist.
  • Bud Spencer 20.02.2019 14:23
    Highlight Highlight Symptompolitik...
  • super_silv 20.02.2019 14:20
    Highlight Highlight An lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten!
    Wie wäre es denn damit:
    Das Zivi system wird für eine höhere Anzahl Zivis aufgegleist. Man hilft Firmen Zivis zu integrieren. Dann könnte man auch über einen Zivi Frauendienst reden.

    Ich finde es tut einfach gut einmal im Leben eine solche Erfahrung zu machen! Dazu trägt man etwas richtiges für das Wohl des Landes bei und verbratet nicht tausende von Franken im Militär.
  • Fabio74 20.02.2019 14:20
    Highlight Highlight Steinzeit Regime dort in Bern
  • Clank 20.02.2019 14:17
    Highlight Highlight Meine Güte sind die Leute einfach sturr oder schlicht und einfach unfähig das wahre Problem zu erkennen. Das Problem ist ganz einfach das Militär und vor allem, alles was NACH der RS/DD geschieht: Das Ganze ist nur unnötige zeit- und nervenauftreibende Qual. Dadurch dass man den Zivildienst, was wenigstens durchaus ein Nutzen für die Allgemeinheit ist, unattraktiver macht, werden die Leute einfach UT.
    Dank Punkt 4 können Gesundheitskosten gespart werden.
    Punkt 5 lässt sich problemlos vermeiden indem, man das unnötige Obli abschafft.
    Durch Punkt 2 gehen die Leute erst recht nicht mehr (1/2)
  • Zauggovia 20.02.2019 14:12
    Highlight Highlight Ein Schritt in die richtige Richtung.
    Es kann nicht sein, dass ein grosser Aufwand in die Grundausbildung der Rekruten gesteckt wird, und dann vor dem WK alle abhauen und die Bataillone massiv mit Bestandesproblemen zu kämpfen haben.

    Der Entscheid Zivildienst vs Militär soll vor der RS fallen.
    • simson 20.02.2019 15:27
      Highlight Highlight Bin selber Leutnant und kann deshalb mit gutem Gewissen sagen: Nein, es wird KEIN grosser Aufwand in die Grundausbildung der Rekruten gesteckt! Ausbildungskonzepte und dazu zur Verfügung gestelltes Material sind definitiv nicht zeitgemäss. Sprich, Stand heute sind die Kosten für den Unterhalt dieser Ausrüstung so horrend, dass sich in manchen Bereichen Neuanschaffungen mehr als lohnen würden. Und damit würde wohl auch das Problem der Personalressourcen effektiver bekämpft als mit dem Vorschlag, den Zivi unattraktiver zu machen...
    • Zauggovia 20.02.2019 15:49
      Highlight Highlight @simson: interessant, das stimmt überhaupt nicht mit meiner Erfahrung überein, welche Truppengattung bist du?
    • Zahlenheini 20.02.2019 15:49
      Highlight Highlight 1. Sollbestand auf 35'000 (10'000 Berufsarmee, 15'000 Milizsoldaten) mit 20'000 Reservisten reduzieren
      2. Diesem Sollbestand moderne Ausrüstung zur Verfügung stellen und moderne Kriegsführung auch mit anderen Armeen üben. Cyber-Abwehr aufbauen.
      3. Alle Bürger zu 6 Monaten Bürgerdienst verpflichten, was den Zivildienst und Zivilschutz ersetzen würde.
      So wäre das Militär attraktiv und das Personal motiviert und für den sozialen Zusammenhalt würde der Bürgerdienst sorgen. Ausserdem gäbe es weniger politische Diskussionen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TWilli 20.02.2019 14:07
    Highlight Highlight Schauen wir mal was passiert, aber der Armee werden diese Anpassung wenig bringen. Mehr Männer, welche die RS gar nicht starten. Andere werden nicht wechseln aber völlig unmotiviert in die WKs gehen.
    Und solange Bundesrat/Parlament es zulässt Arbeitnehmer 3 Wochen pro Jahr zum Nichtstun abzukommandieren sind viele andere wirtschaftsfreundliche Entscheide einfach nicht ernst zunehmen.
    • Magnum44 20.02.2019 14:26
      Highlight Highlight Genau, 2 Wochen Vaterschaftsurlaub wären schliesslich niemals tragbar für die Wirtschaft.
  • Magnum44 20.02.2019 14:07
    Highlight Highlight Dann gibt es einfach wieder mehr Untaugliche, checken die das nicht?
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 20.02.2019 14:06
    Highlight Highlight Wer Zivi will machen soll doch ins Kata Hi Bat man tut fast das selbe wie im Zivildienst, besteht möglichkeit für Einsätze ( Eidg. Schwingfes4, Erdrutsche, Überschwemmung evt. Auslandunterstützung etc.) Man lernt vieles was man auch dan im Zivilen nützen kann.
    • nödganz.klar #161 20.02.2019 15:12
      Highlight Highlight Zivildienst ist nicht Zivilschutz!
    • Fabio74 20.02.2019 17:13
      Highlight Highlight Für Schwingfest und andere Sportanlässe gehört kein militär gestellt
    • Stan91 21.02.2019 16:56
      Highlight Highlight Ich bin zurzeit im Kata Hi Bat und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es schön wäre, wenn man da etwas sinnvolles machen kann. Aber 90% der Zeit machen wir unnütze Übungen oder gar nichts und die restlichen 10% sind die von Ihnen beschrieben Aufgaben. Dies ist absolut keine Alternative zum Zivi
  • MeineMeinung 20.02.2019 14:01
    Highlight Highlight Weiss jemand, wann diese Regelungen eingeführt werden?
    Ich bin mir sowieso am überlegen zu wechseln und wenn dieser M*** eingeführt wird, wechsle ich lieber vorher noch inden Zivi✌️
  • Mantrax 20.02.2019 14:00
    Highlight Highlight Der helvetische Kompromiss an zwei Beispielen:
    1. Zu viel Interesse am Zivildienst - lasst uns bitte keinesfalls den Militärdienst attraktiver machen, wir müssen nur den Zivildienst furchtbar machen!
    2. Heiratsstrafe: bitte keinesfalls ernsthaft über eine Abschaffung nachdenken. Lieber dieselbe (noch grössere - da weniger parallele Vorteile) Strafe für Konkubinatspare einführen!
  • Firefly 20.02.2019 13:58
    Highlight Highlight Ich warte immer noch auf die beste Armee der Welt! Vielleicht sollten wirs mal mit dem besten Zivildienst der Welt versuchen, stattdessen.
    • Dominik Treier 20.02.2019 18:52
      Highlight Highlight Wir haben die beste Armee der Welt... Eine, die ihr Material nicht einsetzt, sondern irgendwann wegen Überalterung verschrottet... Jetzt müssen wir nur noch das Dreckgekrieche und die Geldverschwendung stoppen...
  • Beggride 20.02.2019 13:57
    Highlight Highlight Der Vergleich: im Zivildienst aktiv etwas FÜR die Menschen und die Gesellschaft machen, oder stundenlang rumstehen, das Bundesbudget mit idiotischem Rumgeballere aufbrauchen und somit die Rüstungsindustrie unterstützen und gleichzeitig gefühlt wieder im Kindergarten sein von denen die Vorgesetzten die kindischsten von allen sind....
    Ich habe nach der RS auch gewechselt, einfach weil Zeit totschlagen und gedemütigt werden nicht so meins ist, und für das setzen sich diese "Repräsentanten unseres Volkes" wirklich ein, damit auch jeder Mann ein Jahr seines Lebens verschwendet...
  • Lowend 20.02.2019 13:53
    Highlight Highlight Wenn in der Privatwirtschaft etwas unattraktiv ist, verschlechtert man sicher nicht die Alternative, sondern man versucht, die unattraktive Situation zu verbessern.

    Militärische Betonköpfe scheinen es aber zu lieben, wenn Menschen leiden, darum von mir 9 von 10 Facepalms für diesen Schwachsinn.

    🤦‍♂️🤦‍♀️🤦‍♂️🤦‍♀️🤦‍♂️🤦‍♀️🤦‍♂️🤦‍♀️🤦‍♂️

    PS: Warum erklärt hier eigentlich der Wirtschaftsminister die Position des Bundesrates? Trauen die Militärs ihrer neuen Chefin nicht, oder was ist da los?
    • phreko 20.02.2019 15:17
      Highlight Highlight Weisst du wem der Zivi unterstellt ist?
    • sheimers 20.02.2019 15:44
      Highlight Highlight Wahrscheinlich hat sich die neue Chefin geweigert, diesen Blödsinn rauszulassen.
    • Lowend 20.02.2019 15:54
      Highlight Highlight Danke für die Aufklärung, aber selbst in meinem Alter kann man noch etwas dazulernen.

      Ich war voll der Meinung, dass dieser Dienst dem VBS unterstellt ist und bin ehrlich überrascht, dass da das WBF zuständig ist.

      Die offizielle Seite des Bundesrats, die man beim Googeln als erstes trifft, ist diesbezüglich auch ein wenig verwirrlich, aber wie beim Bund gewohnt findet man die richtigen Links dann ganz unten im Kleingedruckten. 😉

      https://www.vtg.admin.ch/de/mein-militaerdienst/stellungspflichtige/zivildienst.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 20.02.2019 13:53
    Highlight Highlight Zeigt doch den Missstand der Armee, dass alle aufgegeben haben, die schweizer Armee weniger schrottig zu machen.
  • Sauäschnörrli 20.02.2019 13:50
    Highlight Highlight Genau mein Humor. Würden die Herren ein Restaurant führen, dass mit einem Kundenrückgang zu kämpfen hat, würden sie wohl als Lösung Abführmittel unter die Saucen der Konkurrenz mischen.
  • Einer Wie Alle 20.02.2019 13:48
    Highlight Highlight Toll in einer Welt zu leben, in der man gut funktionierende Strukturen verschlechtern muss, damit schlecht funktionierende Strukturen besser da stehen.
    Egal, vielleicht merken die Politiker ja irgendwann, dass man das Militär mal attraktiver machen müsste.
  • Konstruktöhr 20.02.2019 13:48
    Highlight Highlight Die gesamte Dienstpflich und die Armee muss überarbeitet oder abgeschafft werden. Es kann in Zeiten von Gleichberechtigung nicht mehr sein, dass nur für Männer eine Dienstpflicht besteht. Es kann nicht sein, dass die Armee zu absoluten Friedenszeiten 100 000 Angehörige braucht welche mit veralteten Geräten sinnfreie Übungen durchführen oder einfach die Dienstzeit absitzen.
    • Dominik Treier 20.02.2019 18:57
      Highlight Highlight So war es aber schon immer und genau deshalb wollen es unsere bürgerlichen Politker nicht anders... Warum, so quasi, soll es denn den heutigen Jungen besser gehen als ihnen selbst? Sonst würde ja plötzlich das "sozialistische" Schreckgespenst Realität, dass man auch in Frieden auf dieser Welt leben kann und die Menschen würden sich nicht mehr so einfach von ewigem Misstrauen, Angst und Missgunst manipulieren lassen und zugeben, dass man bis anhin Mist finanziert hat und es anders ginge, will ohnehin keiner...
  • DerTaran 20.02.2019 13:47
    Highlight Highlight Brauchen die mehr Personal? Die Dienstpflicht für Frauen wäre doch eine Lösung, oder nicht?
    • sealeane 20.02.2019 14:26
      Highlight Highlight Ich sag schon lange, her mit der Dienstpflicht für Frauen. Das ist der schnellste Weg die Dienstpflicht abzzschaffen...
      Eigentlich eh unlogisch, Frauen sind mehr wie 50% der Bevölkerung, beteiligen sich (zurecht) an den Abstimmungen zur Armee. Müssen diese Entscheidungen dann aber nicht mittragen?..
      Mal abgsehen davon fördert das Militär in jetziger Form traditionelle Rollenbilder und Matchothum. Paar Frauen mehr würden denen den Kopf vieleicht etws früher gerade rücken..
    • Magnum44 20.02.2019 14:31
      Highlight Highlight Faktisch unmöglich, da das obligatorische Referendum niemals erfolgreich sein dürfte.
  • TrueClock 20.02.2019 13:46
    Highlight Highlight wenn man die Zeit in Stunden betrachtet stimmt das mit den 1.5 mal längere Dienstzeit beim Zivildienst leider nie und nimmer.
    Militär: normalerweise 24h, ausser Ein- und Abrücktag
    Zivieldienst. ca. 8h, normale Arbeitszeit und Abends im eigenen Bett schlafen.
    mit 20 hatte ich das leider noch nicht durchschaut. scheint als wären die jüngeren Generationen heute klüger
    • Beggride 20.02.2019 13:58
      Highlight Highlight Auf der Arbeit fehlst du aber dennoch 1.5 Mal so lange...
    • TrueClock 20.02.2019 14:22
      Highlight Highlight ist mir schon bewusst dass das so läuft. aber wenn ich möglichst nichts machen möchte, fährt man eigentlich viel besser mit dem Zivildienst wenn man die Stunden betrachtet.
    • undduso 20.02.2019 14:23
      Highlight Highlight @TueClock
      Ich wollte im Zivi was sinnvolleres machen als ich im Militär leisten musste. Die wirklich interessanten Einsätze sind auch nicht vor der Haustüre. Ich war in jedem meiner Einsätze jeweils unter der Woche am Einsatzort untergebracht. Der Unterschied zum Militär war, dass ich mir die Freizeit selbst einteilen konnte, dafür unter dem Tag nicht so viele Totzeiten hatte. Dafür musste ich auch regelmässig feüher aus den Federn als wöhrend der RS.
      Es gibt an beiden Orten Einsätze oder Funktionen die als zu leicht angesehen werden. Genau so gibt es aber auch härtere Einsätze und Funktionen
    Weitere Antworten anzeigen
  • will.e.wonka 20.02.2019 13:46
    Highlight Highlight Ich bin nach der RS in den ZD gewechselt, weil ich von November bis September (Studiumbeginn) eh nichts zu tun hatte. Mittlerweile bereue ich, dass ich mich nicht zum Wachtmeister befördern liess und dann mit mehr zu leistenden Tagen in den ZD wechselte. Garantierte Ferienjobs, die meist auch wirklich abwechslungsreich sind...
  • loplop717 20.02.2019 13:46
    Highlight Highlight Gilt Punkt 6 Auch für Leute die schon zum Zivildienst zugelassen sind?
  • ubu 20.02.2019 13:44
    Highlight Highlight Sie haben's noch immer nicht kapiert. Das Problem für die Armee sind nicht die Zivis, sondern dass es viel zu leicht ist, sich mit einem Arztzeugnis davonzustehlen ohne überhaupt etwas nennenswertes für die Allgemeinheit zu tun.
    • Arthur Philip Dent 20.02.2019 14:15
      Highlight Highlight Man zahlt ja brav 11 Jahre lang 😉
    • sealeane 20.02.2019 14:29
      Highlight Highlight Ich bin nicht sicher ob ich ihren Kommentar richtig verstehe. Sie finden die Zivis machen nichts gescheites für die Allgemeinheit? Oder das die sich dann vor der Arbeit drücken mit Arztzeugnis? Beides scheint mir gewalltig realitätsfern...
    • ubu 20.02.2019 15:27
      Highlight Highlight @sealeane: Ich meine, dass die Armee aufhören sollte, Leuten (Zivis), die tatsächlich etwas leisten wollen, das Leben schwer zu machen.

      Wenn sie mehr Soldaten haben wollen, sollen sie es schwerer machen, per Arztzeugnis in den Zivilschutz zu kommen, wo man sich, wie APD richtig schreibt, auch freikaufen kann. Das ist das grössere Ärgernis.

      (Ihre beiden Interpretationen wären wirklich realitätsfern, da stimme ich zu).
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. Schmidt 20.02.2019 13:43
    Highlight Highlight Was für ein Quatsch...

    Statt den Militärdienst ans 21. Jahrhundert anpassen, werden noch mehr Steine dem Zivildienst in den Weg gelegt.

    Bin froh konnte ich Durchdiener machen, sehe es aber immer noch als vergeudete Lebenszeit!
  • Gurgelhals 20.02.2019 13:43
    Highlight Highlight Und jetzt alle so:
    Benutzer Bild
  • Globidobi 20.02.2019 13:43
    Highlight Highlight Sie würden lieber das Militär beliebter machen, als etwas, wovon schon die Männer benachteiligt werden unattraktiver zu machen. Vielleicht wäre eine Befragung notwendig, wiso die jungen Herren den Dienst wechseln. Besser mit dem Studium vereinbar, hilft der Bevölkerung mehr.
  • mrmikech 20.02.2019 13:43
    Highlight Highlight Wie wäre es mit eine professionelle armee anstatt militärdienst?
  • giandalf the grey 20.02.2019 13:42
    Highlight Highlight Alter ganz ehrlich, da kocht mir das Blut. Der Zivil- und Militärdienst ist ein absolutes Affentheater. Nicht nur ist es schlichtweg diskriminierend alle Männer ein Jahr Dienst leisten zu lassen, während die gleichberechtigten Damen tun können was sie wollen. Es ist auch hochgradig lächerlich, dass der BR gar nicht erst versucht den Militärdienst attraktiver zu machen, sondern den Zivildienst weiterhin als Strafmassnahme für "verweichlichte Quasi-Deserteure" behandelt, obwohl der Zivildienst einen maximal grösseren Nutzen für die Gesellschaft hat, als das Militär. Ich könnte kotzen...
    • Zauggovia 20.02.2019 14:08
      Highlight Highlight Klar, irgendwelches Unkraut zu jäten hat einen riesigen Nutzen für die Gesellschaft. Wenn dir das Militär nicht passt, dann besser in den Zivilschutz.
    • Fruchtzwerg 20.02.2019 14:21
      Highlight Highlight Ich bin zu 100% bei dir.
      Aber was soll der Bundesrat denn tun? Das Militär kann kaum attraktiv gemacht werden, da fast alle Tätigkeiten sinnlos sind, kaum Denken erfordern und unser Land auch nicht unmittelbar bedroht ist.
      Dass der viel sinnstiftendere Zivildienst (neben Verweigern und 3% bezahlen) da für viele der einzige Ausweg ist, verwundert doch niemanden...
    • davej 20.02.2019 15:07
      Highlight Highlight Wer kein Dienst leistet, zahlt Jährlich tausende Franken. Somit habe ich also nichts davon, wenn Männer mehr als Frauen verdienen. Evt genau deshalb? Darüber denkt niemand nach
    Weitere Antworten anzeigen
  • ueilaa 20.02.2019 13:40
    Highlight Highlight Und gleichzeitig fehlt Personal in Pflege, Altersbetreuung oder für Infrastruktur in ländlichen Gebieten🤔...

    Die können sicher sinnvoller eingesetzt werden als mit dem Gewehr im Wald herumrennend😄
    • cykez 20.02.2019 14:25
      Highlight Highlight komplett korrekt. pflegenotstand??? schikt die jungen ins altersheim und in den spital, da lernt man was fürs leben und tut der gesellschaft was gutes!
    • ueilaa 20.02.2019 15:32
      Highlight Highlight Klar fehlen Fachkräfte: einerseits müssen auch gut ausgebildete in die Armee, mit teilweise grosser Motivation für Zivildienst (deshalb vermutl. das mit den Ärzten). Andererseits sehe ich kein Problem damit, sich mit älteren Leuten zu beschäftigen - auch wenn es nur ein durch den Park fahren ist..
    • Mutzli 20.02.2019 16:26
      Highlight Highlight @Cerberus

      Einerseits gibts auch Zivis & Pflichtenhefte, die Ahnung vom Fach haben bzw. diese verlangt wird (wie weit so was ok ist, ist ne andere Frage).

      Doch auch wenn man das aussen vor lässt, können Zivis sehr bei Fachkräftemangel helfen, nämlich in dem sie Routine-, Admin- und ähnliche Tätigkeiten übernehmen.

      Wenn z.B. auf einer Station 1-2 Zivis für Termine buchen, anmelden, Lager auffüllen etc. zuständig sind, können sowohl die Pflegefachleute wie die Ärzteschaft massiv mehr Zeit für sinnvolleres sparen.
  • alessandro 20.02.2019 13:39
    Highlight Highlight Wie erbärmlich ist das denn? Da wird die Hälfte der Bevölkerung dazu gezwungen ein Jahr Lebenszeit zu geben und dann kann man nicht einmal etwas sinnvolles wählen, ohne die künstlichen Hürden zu passieren?
    • RETO1 20.02.2019 14:49
      Highlight Highlight Du kannst ruhig was "sinnvolles" tun ohne über Militärdienst oder ZD zu reden
    • Dominik Treier 20.02.2019 18:59
      Highlight Highlight Ich weiss nicht ob Lernresistenz oder Konservativismus um jeden Preis sinnvoll sind, wenn du dich hier schon als Patron der Sinnhaftigkeit aufspielst...
  • efrain 20.02.2019 13:37
    Highlight Highlight Wäre es nicht angebrachter, den Militärdienst attraktiver zu machen? 🤔
    • Brett-vorm-Kopf 20.02.2019 13:42
      Highlight Highlight Wollte ich auch gerade schreiben. Geile Taktik die eine Sache zu verschlechtern, um die andere Sache ohne weitere Massnahmen aufzuhübschen.
    • Zauggovia 20.02.2019 14:16
      Highlight Highlight Die Hauptaufgabe eines Soldaten, nämlich in irgendeiner Form Wache zu schieben (das gilt für jede beliebige Armee und Armeeform auf der Welt), ist nun mal per Definition arschlangweilig, dafür auch arschwichtig.
      Da kannst du nicht viel daran 'attraktiver machen'.
    • sealeane 20.02.2019 14:32
      Highlight Highlight Bestes Militär der Welt braucht halt kein Update... Und macht nie etwas falsch.
      Aber schau doch mal welcher Typ Mann da mehrheitlich arbeitet. Dan wunderts eigentlich nicht..
  • Scaros_2 20.02.2019 13:36
    Highlight Highlight Ewiggestrige
  • Pinkerton 20.02.2019 13:33
    Highlight Highlight Richtig so. Priorität muss der Militärdienst haben. Deshalb darf der Zivildienst im Vergleich nicht zu attraktiv werden.
    • Whitchface 20.02.2019 14:20
      Highlight Highlight Aber den Militärdienst attraktiver zu gestalten, ist natürlich keine Option. Ich habe den Blauen Weg gewählt und bin heute froh darüber. Zuerst hatte ich deswegen Gewissensbisse, vor allem weil ich mich vermutlich auch gemeldet hätte, wenn es freiwillig gewesen wäre. Leider wurde die "romantische" Vorstellung des Militärdienst schnell durch inkompetente und überforderte Vorgesetzte zunichte gemacht. Zu viele Personen welche aus den falschen Gründen weitermachen. Der Spruch "Im Militär ein Kader, im zivilen ein Versager" hat eben teilweise schon seine Richtigkeit.
    • cykez 20.02.2019 14:24
      Highlight Highlight Wer in der schweizer armee war weiss, was für ein hühnerhaufen das ist. die halbe zeit steht man nur rum, ein milizheer von 125’000 + 40‘000 reservisten (vbs.admin) ist sowieso überdimensional gross für unser land. der zivildienst taugt wenigstens etwas, sowohl der wirtschaft (billige arbeitsplätze für bedürftige unternehmen) als auch den zivis selbst (arbeitserfahrungen in versch. gebieten). das sollte man unterstützen und ausbauen, frauen könnten auch zivildienst leisten meiner meinung nach. alles nur bürgerlicher militärlobby-blödsinn der den zivildienst kaputt macht...
    • G. Schmidt 20.02.2019 14:30
      Highlight Highlight @Pinkerton

      Wie wäre es dann den Militärdienst attraktiver zu gestalten, damit dieser mit Job oder Studium besser zu vereinbar ist?

      Oder ist die Armeeführung immer noch ihrem Moto "Ist so, bleibt so, weil schon immer so" verpflichtet?
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