Restaurants dürften bald wieder öffnen – so lauten die Pläne von Berset und Keller-Sutter
Rund sechs Wochen nach der Schliessung der Restaurants zeichnet sich langsam ein Licht am Ende des Tunnels ab. Unter strengen Auflagen könnten die Gastronomiebetriebe in rund zwei Wochen wieder Gäste bedienen.
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Dies geht aus einem Bericht der Tamedia-Zeitungen (Paywall) hervor, die am Dienstagabend die wichtigsten Eckpunte von Bersets Lockerungs-Strategie veröffentlichten. Über weitere Pläne des Bundesrates berichtete derweil der Blick. Demnach plane Bundesrätin Karin Keller-Sutter Lockerungen an der Grenze. An der morgigen Bundesratssitzung sollen die Pläne besprochen werden.
Die wichtigsten vier Eckpunkte:
Keine Grossveranstaltungen über 1000 Personen bis September: Davon betroffen wären laut Tamedia rund 700 Events wie Openairs oder Sportveranstaltungen. Was mit Anlässen unter 1000 Personen passieren soll, ist noch nicht bekannt.
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Restaurants dürfen bald öffnen: Ab dem 11. Mai sollen Gastrobetriebe teilweise wieder öffnen dürfen. Auflage: Nur 2 Personen pro Tisch und die Tische müssen 2 Meter auseinander stehen. Zwei Wochen später sollen dann 4 Personen an einen Tisch sitzen dürfen. Ab dem 8. Juni sollen es 6 Personen sein. Bars und Pubs sollen jedoch weiterhin geschlossen bleiben.
Versammlungsverbot aufheben: Ab dem 8. Juni soll das Versammlungsverbot für Gruppen mit mehr als 5 Personen aufgehoben werden.
Öffnung der Grenzen: Wie der Blick schreibt, sollen die Grenzen für gewisse Berufsgruppen wieder geöffnet werden. So laute jedenfalls der Plan von Bundesrätin Karin Keller-Sutter. Grenzkontrollen würden demnach aber weiterhin bestehen bleiben.
Wie geht's jetzt weiter?
Ob sich Berset und Keller-Sutter mit ihren Vorschlägen durchsetzen, wird sich morgen an der Bundesratssitzung zeigen. Am Nachmittag werden die Entscheide wie immer der Öffentlichkeit erklärt. (aeg/cma)
