Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Parked planes of the airline Swiss at the airport in Duebendorf, Switzerland on Monday, 23 March 2020. The bigger part of the Swiss airplanes are not in use due to the outbreak of the coronavirus. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die Swiss verliert wegen dem Corona-Grounding jeden Tag Millionen. Nun soll der Staat wie bereits 2001 mit einem Milliardenhilfspaket einspringen. Bild: KEYSTONE

1,5 Milliarden für die Swiss ohne Klimaziel: Jetzt platzt den Grünen der Kragen

Die Würfel sind offenbar gefallen: Wie schon 2001 soll der Staat der Swiss mit Milliardenkrediten unter die Arme greifen. Dies ohne dass die Finanzhilfen mit griffigen Klimazielen verknüpft würden. Für die Grünen ist dies ein Schlag ins Gesicht. Die Partei prüft nun ein Referendum.



Der mögliche Schweizer Rettungsplan

Der Steuerzahler soll wie schon beim Grounding im Jahr 2001 für die Swiss in die Bresche springen: Wie die Tamedia-Zeitungen berichtet, soll die Lufthansa-Tochter mit einer Finanzspritze von 1,5 Milliarden Franken in der Luft gehalten werden.

Dies in der Form einer Bürgschaft, deren Rückzahlung von den künftigen Gewinnen abhängt. Der Kredit für die Swiss selbst soll laut dem Beschluss wie bei der KMU-Rettung von den Banken kommen. Der Bund springt nur ein, wenn dies nicht reichen würde. Der Staat beteiligt sich nicht direkt an der Swiss.

Der Entscheid soll der Bundesrat bereits morgen verkünden. Noch sind aber die Verhandlungen nicht abgeschlossen. Laut Tamedia wird noch darüber diskutiert, ob und welche Garantien es für die künftige Flottengrösse der Swiss gibt. Die Airline hat vor Corona 91 Flugzeuge betrieben. Die Lufthansa-Gruppe selbst lehnt Staatshilfen selbst in der geplanten Form ab (siehe unten).

Nach und nach soll dann die Swiss bis 2023 wieder auf die heutige Grösse hochgefahren werden. Für die flugnahen Betriebe wie Swissport oder Gategroup sind 500 Millionen vorgesehen.

Was auffällt: Der Rettungsplan ist laut dem Bericht mit keinen griffigen Klimazielen verknüpft. Der Staat will also trotz Klimawahl 2019 Milliarden in eine klimaschädliche und von Überkapazitäten gebeutelte Industrie pumpen.

Österreich prescht voran

Ganz anders sieht es hierbei in Österreich aus. Dort nimmt Umweltministerin Leonore Gewessler kein Blatt vor den Mund: «Wenn eine Fluglinie mit vielen hundert Millionen Euro Steuergeld gerettet werden will, muss es auch klare klimapolitische Bedingungen dafür geben» sagt die grüne Umweltministerin zur «taz».

Die konservativ-grüne Regierung debattiert derzeit über die Rettung der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA) mit angeblich 800 Millionen Euro Staatsgeld. Gewessler verlangt, dass die Fluglinie sich zu einem Klimaschutzvertrag verpflichtet. Inhalt des Vertrags könnten weniger Kurzstreckenflüge und mehr Kooperationen mit der Bahn sein. Ebenfalls zur Debatte steht der Einsatz von CO2-ärmeren Treibstoffen. Der Staat wiederum könnte die Ticketabgabe für Kurzstreckenflüge verdreifachen. «Wir müssen jetzt die Weichen richtig stellen, damit am Ende der Steuerzahler und der Klimaschutz etwas davon haben», so die Umweltministerin.

Grüne empört über fehlende Klima-Auflagen

Marionna Schlatter, Nationalrätin und Präsidentin der Grünen Kanton Zürich, ist bestürzt über die Pläne des Bundesrates. «Ohne Klima-Auflagen darf es keine Rettung für die Swiss geben. Das wäre ein Schlag ins Gesicht der Klimabewegung, die bei den Wahlen triumphiert hat.»

«Ohne Klima-Auflagen darf es keine Rettung für die Swiss geben.»

Marionna Schlatter, Grüne

Marionna Schlatter (Gruene) nach ihrer Niederlage bei den Staenderatswahlen in Zuerich am Sonntag, 17. November 2019.   (KEYSTONE/Walter Bieri)

Grüne-Nationalrätin Schlatter. Bild: KEYSTONE

Schlatter sitzt für die Grünen in der Verkehrskommission des Nationalrates. Für sie ist das Vorgehen des Bundesrates auch aus demokratiepolitischer Sicht höchst problematisch. Die Kommission habe nicht inhaltlich zu den Verhandlungen Stellung nehmen können und die Eckpunkte des Rettungsplans heute aus der Zeitung vernehmen müssen. Auch sei noch unklar, in welcher Form der Nationalrat überhaupt mitentscheiden könne. «Wir werden sicher prüfen, ob wir gegen den Entscheid das Referendum ergreifen können».

«Dem Bundesrat sind 100'000 Demonstrant*innen auf dem Bundesplatz und das Leben unserer Generationen wohl egal. Wir sind stocksauer.»

Klimastreik Schweiz

Die Klimastreik-Bewegung selbst ist über die Pläne des Bundes entsetzt. «Dem Bundesrat sind 100'000 Demonstrant*innen auf dem Bundesplatz und das Leben unserer Generationen wohl egal. Wir sind stocksauer», schreibt die Bewegung auf Twitter.

Es könne nicht sein, dass Fluggesellschaften mit milliardenschweren Hilfspaketen gerettet würden, obwohl die Flugbranche das Klima weiter anheizt, so Klimastreikerin Lena Bühler. «Rettungsaktionen des Bundesrats dürfen keinesfalls dazu führen, ein weiteres ungebremstes Wachstum des Flugverkehrs zu fördern. Stattdessen muss die Flugbranche auf ein klimaverträgliches Niveau zurückgebaut werden».

Die bürgerliche Mehrheit des Bundesrates zeige keine Sensibilität gegenüber dem Volk, das sich bei den letzten Wahlen klar für mehr Umwelt- und Klimaschutz ausgesprochen habe. «Es darf nicht sein, dass die Bürgerinnen und Bürger nichts zur Swiss-Rettung sagen dürfen.»

Auch die Stiftung gegen Fluglärm ist aufgebracht und schreibt in einem Statement:

«Der Flughafen, der vom Lufthansa-Konzern dominiert wird, plant für 2030 mit 50 Millionen Passagieren, die über den Flughafen Zürich jährlich reisen sollen. Vor der Corona-Krise wurden jährlich etwa 30 Millionen Passagiere gezählt. Es ist offensichtlich, dass ein solcher Zuwachs nur mit Billigflügen und Massentourismus zu erreichen ist. Dass dies weder nachhaltig noch mit dem Schutz der Umwelt und der Klimaziele vereinbar ist, leuchtet jedem verantwortungsvollen Menschen sofort ein.»

Das sagt der Bundesrat

Für die Finanzspritze stellt der Bundesrat Bedingungen: «Das Geld muss in der Schweiz bleiben, egal, wem eine Firma gehört», stellte Sommaruga klar. Zudem dürften Unternehmen, die Bundeshilfen erhalten, keine Dividenden ausschütten. «Das ist für den Bundesrat nicht verhandelbar.»

Das Grounding 2001

So sehen Rettungspakete in anderen europäischen Ländern aus

Airlines auf der ganzen Welt verbrennen wegen der Coronakrise jeden Tag Millionen. In den meisten Ländern haben die Regierungen bereits Rettungspakete aufgegleist:

ARCHIV - 23.03.2020, Hessen, Frankfurt/Main: Lufthansa-Flugzeuge sind am Frankfurter Flughafen abgestellt. Die Lufthansa parkt hier in der Corona-Krise ueberfluessige Flugzeuge. (Zu dpa

Bild: dpa Pool

Lufthansa: Poker um Finanzhilfen

Die Swiss-Mutter Lufthansa führt derzeit mit verschiedenen Regierungen in Europa Gespräche über Finanzhilfen. Das Wirtschaftsmagazin Business Insider berichtet unter Berufung auf Unternehmenskreise, die deutsche Regierung beteilige sich mit rund neun Milliarden Euro und erhalte eine Sperrminorität sowie ein bis zwei Verwaltungsratsmandate.

Das passt Lufthansa-Chef Carsten Spohr gar nicht. Er warnt vor grossem Staatseinfluss und zieht sogar die Insolvenz in Betracht: «Wenn die Bundesrepublik zu grosse Einflussnahme auf operative Geschäftsaufgaben nehmen wollte, fordert das vielleicht die österreichische Regierung ebenso ein, dann möglicherweise auch die Schweiz, Belgien, Bayern oder Hessen», sagt Spohr der Zeit. So sei ein Konzern «nur sehr schwer zu steuern.» Der Luftverkehr sei zwar immer politisch gewesen, aber «es darf nie eine politisch verordnete Frage werden, ob wir von München oder von Zürich aus nach Osaka fliegen», sagte Spohr.

Air France/KLM: Bedingung: «Umweltfreundlichste Airline»

epa08179310 Air France airplanes seen at Roissy Charles de Gaulle airport, outside Paris, France, 30 January 2020. Air France cabin crew unions are calling to halt flights to China in a bid to reduce staff exposure to Coronavirus. Three cases of the Wuhan coronavirus have been identified in France, the Health Ministry announced on 24 January. The coronavirus, called 2019-nCoV, originating from Wuhan, China, has spread to all the 31 provinces of China as well as more than a dozen countries in the world. The outbreak of coronavirus has so far claimed 170 lives and infected more than 8,000 others, according to media reports.  EPA/IAN LANGSDON

Bild: EPA

Der Luftfahrtkonzern Air France/KLM kann in der Coronakrise mit staatlichen Finanzhilfen von insgesamt neun bis elf Milliarden Euro rechnen. Frankreich stützt die Air France mit sieben Milliarden Euro Kredithilfen. Die niederländische Regierung stellte der Schwestergesellschaft KLM zwei bis vier Milliarden Euro in Aussicht.

Daran geknüpft seien Bedingungen, die Air France «zur umweltfreundlichsten Fluggesellschaft auf dem Planeten» zu machen. Dies, indem sie modernere Flugzeuge einsetze und Inlandflüge klimakompensiere.

Alitalia

Die Gespräche zur Rettung der italienischen Fluggesellschaf Alitalia gehen weiter: Die italienische Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato (FS) verhandelt mit der Lufthansa und der US-Airline Delta. (Archiv)

Bild: AP

Die Regierung in Rom will die seit Jahren insolvente Fluggesellschaft Alitalia im Frühsommer verstaatlichen und massiv verkleinern. Eine neue Gesellschaft mit öffentlichen Geldern solle innerhalb der ersten Juni-Wochen entstehen und Alitalia übernehmen, sagte Arbeitsminister Stefano Patuanelli.

Das Unternehmen wurde 2008 privatisiert, brauchte aber immer wieder staatliche Hilfen. Laut Branchenanalyst Andrea Giuricin kostete dies den Steuerzahler in den vergangenen zwölf Jahren rund 10 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist seit 2017 insolvent. Der Staat hatte dem Traditionsunternehmen mit rund 10'000 Arbeitsplätzen in jüngerer Zeit Überbrückungskredite von zusammen rund 1,5 Milliarden Euro gewährt.

SAS

Die Coronakrise belastet die Airline SAS: Flugzeuge in Stockholm.

Bild: EPA

Am Dienstag kündigte die skandinavische Airline SAS in einer Mitteilung an, im Zuge der Corona-Krise 5000 Vollzeitstellen abzubauen und damit die Zahl der Beschäftigten fast zu halbieren. Betroffen sind demnach rund 1900 Vollzeitkräfte in Schweden sowie 1700 weitere in Dänemark und 1300 in Norwegen. «Wir müssen uns einer neuen und beispiellosen Wirklichkeit stellen, die nicht nur in den kommenden Monaten, sondern auch in den kommenden Jahren nachhallen wird», sagte SAS-Chef Rickard Gustafson.

Finnair

epa08363959 A plane of Finnair carrying special medical face masks and other medical equipments arrives from China to Helsinki-Vantaa airport, Vantaa, Finland, 15 April 2020. Countries around the world take measures to stem the widespread of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes the COVID-19 disease.  EPA/KIMMO BRANDT

Bild: EPA

Die finnische Regierung will der Fluggesellschaft Finnair Staatsgarantien im Umfang von 600 Millionen Euro gewähren. Der norwegische Staat hatte angekündigt, 6 Milliarden norwegische Kronen (553 Millionen Franken) als Staatsgarantien für die Fluggesellschaften im Lande zur Verfügung zu stellen.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Diese Airlines sind wegen Corona gegroundet

Swiss schaltet wegen Corona-Krise auf Miniflugplan um

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

368
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
368Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Robba 30.04.2020 01:02
    Highlight Highlight Firmen retten, ja.
    Aber die Gehälter beschränken und kürzen.
    Besonders bei den hohen Einkommen.
    Kein Bürger sollte das bezahlen müssen.
    Auch bei den Politikern.
    Und nach Alternativen suchen.
  • San_Fernando 29.04.2020 23:03
    Highlight Highlight Entschuldigung. Jetzt ist nicht der Moment um Forderungen zu stellen. Das grenzt an Erpressung. Es werden ja jetzt auch keine Forderungen an Restaurants gestellt, dass sie nur noch Bio-Fleisch anbieten dürfen. Ich finde das Vorgehen der Grünen eine absolute Frechheit!!!
  • Kanischti 29.04.2020 13:49
    Highlight Highlight 1. Es wird ein Kredit gesprochen. Das Geld kommt von den Banken. Der Bund (Steuerzahler) bürgt lediglich für den Kredit.
    Also nix da von Steruergeldverschleuderung und Geschenken!

    2. Es kann nicht sein, dass der Airline Kredit gewährt wird und die Politik ihr dreinredet, welche Klimaschutzmassnahmen sie ergreifen und wie sie ihr Geschäft führen muss. So wird diese Finanzspritze mit einem Wettbewerbsnachteil gleich wieder wirkungslos gemacht. Der Steuerzahler dürfte dann seine Bürgschaft tatsächlich antreten.
    • Ryan Bianchi 29.04.2020 16:00
      Highlight Highlight Vielen Dank lassen Sie die Stimme der Vernunft sprechen.
    • Purscht 30.04.2020 07:40
      Highlight Highlight In dem Fall stellen wir die Forderungen in 3 Monaten. Es muss sich so oder so etwas ändern. Der Zeitpunkt ist immer schlecht.
  • rodolofo 29.04.2020 12:39
    Highlight Highlight Zu den Kritikern dieser Staatshilfe gehört laut Tagesanzeiger auch ein "Unverdächtiger", wie SVP-Regierungsrat Stocker des Kantons Zürich.
    Mein Vorschlag:
    Bezahlt doch diesen Airline-MitarbeiterInnen einfach für die Zeit, in der der Flugbetrieb ruhen muss, ein bedingungsloses Grundeinkommen (ca. 3000.- Fr.)!
    So richten sie am wenigsten Schaden an und können erst noch sinnvolle Güter des Grundbedarfs kaufen, bei den "Heldinnen und Helden der Grundversorgung" und so die sinnvollen Teil der Wirtschaft am Laufen halten. ... ;)
    • Mutzli 29.04.2020 14:36
      Highlight Highlight Hm, 1.5 Milliarden würde bei einem Einkommen von 3'000.- für 41'667 Personen für ein Jahr reichen.
      Bei der Swiss angestellt sind, nach Swiss Website, 9'500 Leute. Für ein Jahr Grundeinkommen von 3'000.- pro Person bei der Swiss würden 342 Millionen reichen.

      Umgekehrt gerechnet, sind 1.5 Milliarden 157'895.- pro Swiss Arbeitsplatz.

      Daraus kann man schliessen was man will, doch allein das Argument der Arbeitsplätze überzeugt mich da eher wenig davon, für die Swiss die sonst für Unternehmen gültigen Spielregeln von max. 10% Umsatz / 20 mio. Überbrückungskredit auszusetzen
  • stefan reiser 29.04.2020 11:35
    Highlight Highlight Luftschiffe statt Flugzeuge .
  • Stambuoch 29.04.2020 10:55
    Highlight Highlight SWISS ist für unser Land nicht systemrelevant. Sie ist höchstens zürichrelevant.
    Basel kann super ohne SWISS.
    Genf hat sich gröstenteils von der SWISS emanzipiert und dort ist die SWISS kaum systemrelevant.

    Nein zu versteckten Subventionen für den Flughafen Zürich.
    • Peter R. 29.04.2020 11:53
      Highlight Highlight Ich möchte mir nicht vorstellen wie es in Basel und in Genf aussehen würde, wenn die Swiss nicht mehr existieren würde.
      Wenigstens in der Schweiz sollten wir versuchen, global zu denken und ein bisschen den Regionalgeist ablegen.
    • Stambuoch 29.04.2020 13:10
      Highlight Highlight Die SWISS hat keinen einzigen Flug (Null) ab Basel.
    • Stinkstiefel 29.04.2020 14:26
      Highlight Highlight Meine Güte, was für ein Äpfel & Birnen-Vergleich.

      Der Flughafen Zürich ist ein internationales Drehkreuz, von Zürich und Genf werden primär Punkt-zu-Punkt Strecken geflogen. Am Flughafen Zürich sind 27'000 Personen beschäftigt, in Basel sind es 6200.

      "Basel kann super ohne SWISS".
      Easyjet bedient aber nur Ziele im erweiterten Europa, keine Langstreckenflüge. Für diese muss man nach Zürich oder Genf.

      Wäre das auch in Zürich möglich? Ja, klar. Aber der Flughafen Zürich würde im Zuge dieser Redimensionierung mehr Arbeitsplätze verlieren als der Euroairport Basel überhaupt je hatte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • joerckel 29.04.2020 09:19
    Highlight Highlight "jetzt platzt den Grünen der Kragen" nach hoffentlich, dann sind wir die ewig gestrigen endlich los
    • npe 29.04.2020 13:37
      Highlight Highlight Die "Ewiggestrigen" die sich von Pseudo-Systemrelevanten Drecksschleudern wie Kohle und Öl trennen und so in Unternehmen investieren möchten, um nachhaltige Technologien zu fördern und Wettbewerbsfähig(er) zu machen, welche nicht den Planet zerstören.

      Alles klar joerckel.
      Wirst du von der Öllobby bezahlt?
    • joerckel 30.04.2020 10:46
      Highlight Highlight könnte ja sein, aber leider fließen die Ölmillionen an meinem Portemonnaie vorbei!
  • Ursus51 29.04.2020 09:18
    Highlight Highlight Mir ist ob den Forderungen der Grünen auch schon manchmal der Kragen geplatzt. Jetzt geht es erst mal darum, die für die Schweiz enorm wichtige Airline vor dem Untergang zu retten und nicht um ihr neue Stolpersteine in den Weg zu legen. Zu viele Arbeitsplätze hängen direkt und indirekt davon ab, das scheint die Grünen aber nicht zu stören. Wichtig ist jetzt, dass die Swiss wieder auf die Beine kommt, den nur eine finanziell gesunde Airline kann in neue schadstoffärmere Flugzeuge investieren.
    • K.Ochsner 29.04.2020 12:35
      Highlight Highlight Dir ist der Kragen geplatzt, weil die Grünen sich um die Welt kümmern und nicht wollen, dass in 30 Jahren alles den Bach runtergeht?

      Wir haben sehr viele wissenschaftliche Daten, die bestätigen, wie schlimm eine Erwärmung um über 2 Grad sein kann und es ist auch sehr klar, dass wir JETZT anfangen müssen unsere Emissionen runterzubringen. Die Schweiz hat gerade ihr Klimaziel verfehlt und nun helfen wir einer Branche, die zu den schlimmsten Emissionsmacher überhaupt gehört?

      Genauso gut könnte der Bundesrat unsere Generation vor den Zug werfen. Den unsere Zukunft scheint Ihnen egal zu sein
    • K.Ochsner 29.04.2020 12:38
      Highlight Highlight Falls dich das Klimaszensario in den daraufkommenden Jahren interessiert, kannst du gerne die Szenarien ansehen. Diese wurden von Bafu,eth etc. ausgearbeitet und bieten eine wissenschaftlich fundierte Analyse

      https://www.nccs.admin.ch/nccs/de/home/klimawandel-und-auswirkungen/schweizer-klimaszenarien/kernaussagen.html
    • Beat_ 29.04.2020 13:15
      Highlight Highlight Bevor Milliarden gesprochen werden, muss erst mal analysiert werden, wo und wie wir genau die Fliegerei brauchen. Was ist Systemrelevant?
      Wahrscheinlich sind wir dann noch bei 10%, maximal 20% der Flugbewegungen, welche wir letztes Jahr noch hatten. Und alles funktioniert weiterhin.
  • amazonas queen 29.04.2020 08:39
    Highlight Highlight In den Kommentaren wird sehr oft gefordert, langfristig zu denken. Die Frage ist, wieso machen wir es nicht? Machen wir das Szenario und lassen die Swiss hops gehen inklusive Lufthansa. Wer wird überleben? Das werden Gesellschaften wie Ryanair oder Easyjet sein, die jetzt weder für Umweltschutz noch gute Anstellungsbedingungen bekannt sind. Die Frage ist: wollen wir das? Eines ist klar, sobald spätestens Urlaub im Ausland wieder möglich ist, werden die Hallen in Genf, Basel, Zürich wieder voll sein. Wetten wir?
    • iudex 29.04.2020 08:52
      Highlight Highlight Easyjet verfügt über eine moderne Flotte und kompensiert zumindest den CO2-Ausstoss der Flüge.
    • Peter R. 29.04.2020 09:11
      Highlight Highlight EasyJet ist mit Flugzeugherstellern daran ein Elektroflugzeug zu beschaffen - was ist mit Swiss und Lufthansa diesbezüglich.
    • Bosshard Matthias 29.04.2020 10:09
      Highlight Highlight Erwarte nicht von den populisten das sie Wissen woher Ihr Wohlstand kommt und wieveil auch in der Ch damit zusamenhängt im bspl Swiss. Es wir auf Teufel komm heraus demontiert mit allerlei Drama wie im Theater. Eigendlich sollten solche Leute als gutes bspl vorangehen und darum sollte man alle diese einschränken z.b. Kaufverbot von allem was aus China kommt oder nur noch 2 mal warm Duschen im Mt. Strom nur noch Abends 2 Stunden nur noch Regoinale Produkte erlaubt nur so lernen die Leute wie abhängig auch sie sind und das Fanatismus nicht der Entwicklung Hilft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr no 29.04.2020 08:29
    Highlight Highlight Corona wäre doch endlich die Gelegenheit die Branche gesundschrumpfen zu lassen. Das Reinpumpen von Mrd. von Steuergeldern macht alles zunichte.
    • Hakuna!Matata 29.04.2020 12:43
      Highlight Highlight Im Artikel steht doch, dass zumindest in der Schweiz keine Steuergelder dafür verwendet werden. Bitte lesen.
    • Dr no 29.04.2020 15:00
      Highlight Highlight und was für Gelder werden dann verwendet ? Alle Gelder des Bundes sind Steuergelder.
    • Hakuna!Matata 29.04.2020 15:51
      Highlight Highlight Tut mir leid, aber es ist doch nicht so schwer den Artikel zu lesen, zu dem man kommentiert:
      Der Kredit für die Swiss selbst soll laut dem Beschluss wie bei der KMU-Rettung von den Banken kommen.
  • Aurum 29.04.2020 08:27
    Highlight Highlight Schlimmer macht es nebst dem, dass am Volk vorbei gehandelt wurde nur, dass auch irreführende Zahlen publiziert wurden.
    Die "190'000 betroffenen Arbeitsplätze" wurden kumuliert durch die Stellen, die von eingeflogenen Touristen geschaffen wurden, aber auch von Firmen, die Aufträge der Luftfahrt erhalten oder von den Angestellten, die ihr Geld wieder ausgeben. Alleine in der Luftfahrt sind es ca. 44'000 Stellen. --> Frisierte Zahlen, damits dramatischer aussieht.

    https://daslamm.ch/die-flugbranche-bauscht-sich-auf-mehrere-bundesaemter-und-die-grossen-tageszeitungen-helfen-ihr-dabei/#_ftnref1
    • *sharky* 29.04.2020 12:06
      Highlight Highlight Danke für den Link, ist wirklich sehr interessant, detailliert und vor allem stringent erklärt.
      Ich wette > 90% der Blitzer haben den Link nicht einmal angeklickt.

      - "Korrekterweise müsste man entweder schreiben, dass die Arbeitsplätze durch direkte, indirekte, induzierte und katalytische Arbeitsmarkteffekte ausgelöst werden, was keiner mehr verstehen würde. Oder: dass die Flugbranche maximal 67’000* Menschen einen Job sichert." -

      *direkt und indirekt
    • Hakuna!Matata 29.04.2020 12:55
      Highlight Highlight Der Unterschied zur Gastrobranche ist, dass die Branche nicht an einer einzigen Firma hängt. Geht ein Restaurant pleite, macht eine kleine Firma konkurs, der Besitzer kann eine neue Firma gründen. Einige Gläubiger verlieren Geld. Geht hingegen DIE schweizer Airline kaputt, geht auch die Flugbranche Schweiz kaputt. Damit zusammenhängend auch die internationale Anbindung der Schweiz. Und auch die Möglichkeit der Schweiz in Notfallsituationen auf die eigene Airline zu zählen. So geschehen in dieser Pandemie als die Swiss Schutzmaterial eingeflogen hat.
    • Aurum 29.04.2020 16:54
      Highlight Highlight Swiss ist nicht DIE schweizer Airline. Swissair war DIE schweizer airline. Swiss ist eine Airline mit "Swiss" im Namen, mit Drehkreuz Zürich, aber als Ableger von Lufthansa.
      Kommuniziert wird, dass 190'000 Stellen an der Swiss hängen, was nun wirklich eine Mutige behauptung ist, da Swiss nicht als einzige Airline Aufträge an andere Firmen vergibt.
      Und ja, natürlich kann man eine Airline nicht mit einem Restaurant vergleichen. Aber selbes Spiel: Auch Restaurants locken Touristen an. Mitarbeiter geben Geld aus. Auch hier könnte die Zahl höher dargestellt werden, als sie ist.
  • Sprudli 29.04.2020 08:24
    Highlight Highlight Die CO2-Bilanz von Zügen und Zugfahren ist schlechter als die vom Flugverkehr und Flugzeugen.
    • RicoH 29.04.2020 08:55
      Highlight Highlight Aber ja, klar doch...
      Bei merkwürdigen Behauptungen bitte immer die Quelle dazu angeben.
    • Super8 29.04.2020 09:01
      Highlight Highlight Und am Ende des Regenbogens liegt eine Schatztruhe.
    • Gubbe 29.04.2020 09:46
      Highlight Highlight Ricoh
      Schon mal an das Land gedacht, das Schienen beanspruchen? Das Eisen, das auf dem Boden liegt und tonnenweise Feinstaub produziert. Die Wagen selbst, Eisen und Aluminium, Bauxitabbau, Schmelzen usw. geht auch nicht am Klima vorbei. Auch die Elektrizität kommt nicht einfach in die Drähte. Immer nach Quellen zu fragen, ist einfach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marco Zumsteg 29.04.2020 08:22
    Highlight Highlight Ich finde es eine bodenlose Frechheit, die Auswirkungen einer Pandemie dafür nutzen zu wollen, Druck auf Unternehmen auszuüben. Und dies obwohl die Grünen mit dieser Meinung für eine absolute Minderheit der Bevölkerung sprechen.
    Wenn ihr weiter eine solche Politik betreibt sind viele der neuen 10% Stimmen bald wieder weg. Vielleicht auch besser!?
    • RicoH 29.04.2020 08:58
      Highlight Highlight Ich finde es eine bodenlose Frechheit, dass es immer noch Menschen gibt, die die Klimafragen nicht ernst nehmen.
    • Marco Zumsteg 29.04.2020 12:53
      Highlight Highlight Ich nehme die Klimafragen sehr ernst. Nur finde ich muss man diese beiden Themen separiert betrachten und nicht das eine nutzen, um Druck uf das andere auszuüben. Ich kritisiere nur das Vorgehen!
  • roger_dodger 29.04.2020 07:25
    Highlight Highlight Was die Grünen offensichtlich noch nicht verstanden haben ist das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Die Swiss kann nicht hunderte Flieger betreiben wenn keine Nachfrage da wäre. Statt die Swiss zu erpressen würden Sie lieber dafür sorgen dass die Leute umdenken und weniger fliegen. Denn eine Fluggesellschaft wird fliegen wenn Nachfrage besteht, und ob dann eine andere Airline die den Platz von Swiss übernimmt wenn wir diese zu Grunde gehen lassen ökologischere Flieger als die sehr neue Flotte hat ist fraglich.
    • RicoH 29.04.2020 09:05
      Highlight Highlight Was die nicht Grünen offensichtlich noch nicht verstanden haben, ist die Regulierung der Nachfrage, damit Klimaziele erreicht werden (Kerosinsteuer, Ticketpreise, etc.). Das muss via Politik gesteuert werden.
    • Gubbe 29.04.2020 09:56
      Highlight Highlight Ricoh
      Regulierungen! Ein gängiges Wort bei den Rot-Grünen. Für alle Anderen heisst das, es wird alles teurer. Preise zur Fortbewegung festlegen, hat mit Politik wenig zu tun. Es ist die Rentabilitätsrechnung die den Preis bestimmt. Wenn dann alles teurer sein sollte, kommen dann genau die Parteien unter den Wurzeln hervor, die das so haben wollten. Mehr Lohn, ein garantiertes Einkommen usw. Wer bezahlt das, alle, die Grünen und die SP nicht.
    • Beat_ 29.04.2020 13:23
      Highlight Highlight @Gubbe Wenn alles teurer wird, sinkt eventuell die Nechfrage. Aber vielleicht ist es dann auch nur so, dass die Unternehmen weniger Gewinne machen, die nur an irgendwelche fragwürdigen "Investoren" gehen. Und nein, dieses Geld kommt nicht wieder in die Wirtschaft zurück, sondern landet in der Spekulation. Und wenn mit etwas mehr regulierten Beiträgen die Gewinne schrumpfen und die Gelder zurück in den Kreislauf fliessen, haben die meisten gewonnen.
  • Yummy 29.04.2020 07:23
    Highlight Highlight Selbstgeisselung? Sind Grüne alles Masochisten? Oder wieso will man nach dieser Krise uns noch direkt ganz an die Wand fahren?

    • RicoH 29.04.2020 09:05
      Highlight Highlight Nein, vernünftige und klimaverträgliche Politik heisst das Zauberwort.
    • vonBroesel 29.04.2020 09:40
      Highlight Highlight das klingt hervorglänzend RicoH!
      Leider hab ich das noch von keiner Partei erlebt, geschweige wurde es umgesetzt. das einzige was ich von den Grünen lese: Verbote, künstliche Verteuerungen usw.
      Aber echte Lösungsansätze, sinnvolle Vorschläge wie man das verkorkste System verbessern könnte, habe ich noch keine gehört. Nur das man nun umgehend in den Bundesrat gehört, nur das ist leider auch keine Lösung. Die Macht sitzt im Parlament, nicht im Bundesrat. Noch nicht mal das haben die grünen bemerkt ;-)

      Ich hoffe da kommt noch was brauchbares aus der grünen Welle, sonst ist die wohl bald verebt
    • Yummy 29.04.2020 10:36
      Highlight Highlight Solange wir die Luft mit China und Indien teilen ist das reines Bremsen der Wirtschaft ohne Wirkung.
  • Rethinking 29.04.2020 06:08
    Highlight Highlight Da lobe ich mir Frankreich... Ob sie es dann auch durch ziehen ist natürlich eine andere Frage...
    • 7immi 29.04.2020 07:50
      Highlight Highlight Ablasshandel um den Pöbel zu beruhigen? Das hilft der Umwelt sicher...
    • Mutzli 29.04.2020 11:33
      Highlight Highlight @7immi

      Aus dem Artikel:"Daran geknüpft seien Bedingungen, die Air France «zur umweltfreundlichsten Fluggesellschaft auf dem Planeten» zu machen. Dies, indem sie modernere Flugzeuge einsetze und Inlandflüge klimakompensiere."

      ->Konkrete Massnahmen welche die CO2-Produktion entweder senken (Modernisierung) oder zumindest minimst kompensieren und durch Verteuerung zusätzlich Anreize fürs Fliegen statt TGV etc. im Inland abschwächen.

      Ziemlich das genaue Gegenteil vom Ablasshandel, bei dem es darum ging, dass man machen konnte was man wollte, so lange man der Kirche was ins Kässeli gab...
    • Rethinking 29.04.2020 15:25
      Highlight Highlight Anbei ein Interessantes Interview welches gut zum Thema Corona und Umweltschutz passt:

      Play Icon
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 29.04.2020 06:00
    Highlight Highlight Corona-Krise: Welche Lehren ziehen wir daraus?

    Die Corona-Krise hat deutlich aufgezeigt, welche wirtschaftliche Aktivitäten lebensnotwendig sind und auf welche wir im Notfall verzichten können. Ganz ähnlich dürfte sich die Situation bei einer normalen Konjunkturabschwächung präsentieren. Wer Eigenverantwortung hoch hält, muss sich deshalb die Frage stellen, ob es nicht für jene Branchen, die krisen- und konjukturanfällig sind, sinnvoll wäre, dafür obligatorische Reserven oder Versicherungen vorzuschreiben, damit der Staat nicht jedesmal als Notretter bemüht werden müsste.
  • In vino veritas 29.04.2020 03:56
    Highlight Highlight Nice... Und so meine Damen und Herren sieht es aus, wenn der Bundesrat sich wie eine Weihnachtsgans ausnehmen lässt. Ist ja nicht so, dass die Swiss jährlich 500 Mio nach Deutschland rüber geschickt hat. Die Swiss braucht die Lufthansa. Allerdings ist es nicht zu viel verlangt, dass der Bund einen Aktienanteil bekommt oder zumindest Auflagen zum Umweltschutz, Dividende oder Boni erteilen kann, wie in Österreich. Ausserdem soll er etwas daran verdienen können, wenn er solch hohe Garantien ausspricht.
    • versy 29.04.2020 09:06
      Highlight Highlight Naja wir Schweizer waren ja nicht fähig eine gesunde eigene Airline zu behalten (Swissair).
      Die Swiss gehört nun zu Lufthansa und hat daher auch das Rech den Gewinn den die Swiss nun mit Lufthansa gemeinsam macht zu sich zu ziehen.
      Das können Schweizer Firmen mit erfolgreichen Tochtergesellschaften auch machen.
      Z.B. Die Swisscom zieht seit dem die Italiener Tochter Gwinn abwirft Gewinne in die Schweiz.
    • Inri 29.04.2020 12:12
      Highlight Highlight @versy
      reden wir darüber ob wir die Swisscom retten müssen?
    • versy 29.04.2020 14:03
      Highlight Highlight @Inri
      Nö, ist nur ein Vergleich... Die Aussage oben monierte ja, dass die Gewinne abgezogen würden.
      Da habe ich nur entsprechend darauf geantwortet, dass jede Mutterfirma die Gewinne der Tochtergesellschaften abziehen darf und kann. Das ist kein Argument.
      Die Hilfe für die Swiss ist ein anderes Thema, man muss entscheiden ob die Swiss und die davon abhänigen Flughäfen Genf und Zürich wirtschaftlich mehr Wert sind als die 1.5 Mrd, falls ja dann sollte man die Hilfe sprechen, ansonsten nein.
      Ich gehe mal stark davon aus, dass die zwei Flughäfen & Swiss mehr als 1.5 Mrd Wertschöpfung bieten.
  • Antigone 29.04.2020 02:21
    Highlight Highlight Ein Schlag ins Gesicht für uns Steuerzahler.

    Bei der Bildung, Vaterurlaub, bedingungsloses Grundeinkommen und andere wichtige Dinge hat man kein Geld, aber für eine einzelne Firma kann man easy mal 1.5 MILLIARDEN (!) aufbringen.
    Liest sich wie ein schlechter Witz, wirklich unglaublich...
  • stefan reiser 29.04.2020 01:45
    Highlight Highlight Ein Flughafen ist genug . Ich wäre für Genf.
  • Makatitom 29.04.2020 01:12
    Highlight Highlight Nicht nur den Grünen platzt der Kragen. Hilfe ja, aber nicht ohne Bedingungen: Umweltauflagen, keine Dividendenausschüttungen und Boni Zahlungen an das Flopmanagement bis der Kredit zurück bezahlt ist und das Geld muss in der Schweiz bleiben. Mit dieser Summe hätten ein paar tausend, Kleinunternehmen unterstützt werden können.
    Wir riskieren Menschenleben um Unternehmen die in 6 Jahren eh pleite sind zu retten, um einen Menschen verachtenden Spruch eines deutschen Provinzbürgermeisters abzuwandeln. DAS ist würgerliche und rechtspopulistische Politik
    • Michael Künzli 29.04.2020 10:39
      Highlight Highlight Die kleinen Firmen erhielten auch Kredite.
  • Markus97 29.04.2020 00:33
    Highlight Highlight An alle hier die behaupten, die Swiss wäre eine deutsche Gesellschaft:

    Die Swiss ist in der Schweiz registriert, und ist somit eine Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht, welche in der Schweiz Steuern bezahlt und die meisten Mitarbeitenden in der Schweiz hat. Einzig die Besitzerin ist die Lufthansa aus Deutschland. Googelt doch mal wer so die Besitzer der SMI-Firmen sind. Aktien werden meistens international gehandelt. Die drei grössten Aktionäre der UBS sind eine Londoner, und zwei Singapurer Banken. Genauso sind übrigens viele Anteile ausländischer Unternehmen in Schweizer Besitz.
  • splatter 29.04.2020 00:07
    Highlight Highlight Es geht nicht nur um die Grünen. Es geht um den Grossteil der Bevölkerung, die wissen, dass der Klimawandel menschengemacht ist.
    Ich denke, es ist dem Grossteil der Bevölkerung klar, dass es nicht so weitergehen kann wie bisher.
    Ich habe die Hoffnung, dass die Corona-Krise genutzt wird, um die Weichen so zu stellen, dass wenigstens die Klima-Krise nicht so schlimm wird. Sonst haben wir den nächsten Lockdown nicht wegen Covid-19, sondern wegen CO2.
    • Aurum 29.04.2020 08:12
      Highlight Highlight Die Weichen wurden gerade so gestellt, dass es wieder auf den Status Quo zurückführt.
    • MarGo 29.04.2020 08:18
      Highlight Highlight Lockdown wegen CO2 wird es leider nie geben... Das ist wie mit dem Frosch im heissen Wasser... lässt man ihn ins heisse Wasser fallen (corona), springt er sofort raus (lockdown)... wenn das Wasser langsam erhitzt wird mit dem Frosch drin (Klima), wird er bei lebendigem Leib gekocht.... (wir mit unserer Regierung)

      Und offenbar scheint es keine Rolle zu spielen, ob die Mehrheit der Bevölkerung weiss, dass es nicht so weitergehen kann... wir sind leider nicht die, die der Swiss Auflagen aufzwingen können...
    • Aurum 29.04.2020 08:31
      Highlight Highlight @MarGo noch schlimmer: In unserem Fall würde der gerettete Frosch behaupten, dass es im Wasser nicht so schlimm war und er gut hätte drin bleiben können. Die Massnahmen seien überhaupt nicht notwendig gewesen.
  • bbelser 29.04.2020 00:00
    Highlight Highlight Wer jetzt mit Milliarden Airlines rettet, muss danach aber auch bereit sein, mit Milliarden das Erreichen der Klimaziele zu retten.
    Wenn nicht, fliegen bald sowieso keine Flugzeuge mehr.
    Was unsere Zukunft bedroht, ist um Dimensionen grösser als eine Corona-Krise.
  • quad 28.04.2020 23:52
    Highlight Highlight Unsere Regierung will also echt sage und schreibe 1,5 Milliarden (1500 Millionen Steuergelder!) in eine Firma investieren, die ihr nicht gehört und die sie vor 15 Jahren für 300 Millionen verscherbelt hat. Als wäre das nicht bereits genug Wahnsinn, gibt es tatsächlich auch noch Politiker in Bern die das gutheissen ...
    Lieber BR ich werde ab sofort meine Steuern so schnell wie möglich und so langsam wie nötig einbezahlen.
    • djohhny 29.04.2020 04:28
      Highlight Highlight Umgekehrt eher. So schnell wie nötig und so langsam wie möglich. Sonst absolut Ihrer Meinung.
    • quad 29.04.2020 09:40
      Highlight Highlight da haben sie, recht war schon ein bisschen spät :-)
    • Michael Künzli 29.04.2020 10:42
      Highlight Highlight Es geht wohl eher um Kreditgarantien (Bürgschaft). Die Kredite werden von den Banken gesprochen. Den Staat (Steuerzahler) kostet das erst dann etwas, wenn die Swiss bankrott geht.
      Übrigens: Ich gehe davon aus, dass diese Kreditgarantien im selben Rahmen liegen wie sie schon für andere Firmen gesprochen wurden.
      Warten wir mal ab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 28.04.2020 22:08
    Highlight Highlight Die Airline sollte pleitegehen. In einigen Monaten ist spätestens die nächste gegründet. In Basel gibt es schon lange keine Swiss mehr und doch nimmt die Zahl der Flüge zu. Die Swiss ist das Gegenteil von Systemrelevant.
    • Michael Künzli 29.04.2020 10:43
      Highlight Highlight Solche Kommentare kann man nicht mal mehr zynisch nennen - sie sind einfach nur dumm.
    • djohhny 29.04.2020 11:59
      Highlight Highlight @Künzli arbeitest du bei der Swiss und hast Angst denJob zu verlieren, oder wieso soll das dumm sein? Das ist Markwirtschaft mein Freund. Firmen werden gegründet und Firmen gehen wieder ein. Das ist weder zynisch noch dumm. Mich würde eher interessieren wieso Sie dafür sind eine Airline mit Milliarden zu retten, die einer ausländischen Holding gehört. M.E ist das dumm.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.04.2020 21:55
    Highlight Highlight Jup, geht gar nicht. Keinen Rappen für diese Kerosinschleudern aus der Staatskasse. Gehen sie pleite, haben sie schlecht gewirtschaftet und nicht vorgesorgt. Die können die Flotte verserbeln und ein paar Segelflieger kaufen. Die fliegen mehr oder weniger umweltfreundlich.

    #nomoneyforswiss
    • Forest 29.04.2020 07:52
      Highlight Highlight Gehen sie Pleite kommt ganz einfach eine andere billig Airline. Problem gelöst? Denke nicht.

      Aber dank der Corona-Krise fliegt eh fast niemand mehr.

    • Labbarabbaber 29.04.2020 08:13
      Highlight Highlight Die Aussage „gehen sie pleite, haben sie schlecht vorgesorgt“ würdest du in diesem Fall ja auf jedes Unternehmen anwenden, welches in dieser Krise ohne staatliche Hilfe nicht durchkommt? Also auf praktisch alle? Ich glaube leidtragende sind die Arbeitnehmer/innen. Und im Falle der Swiss betrifft dies tausende von Stellen...
    • runthehuber 29.04.2020 08:19
      Highlight Highlight Und verreist mit deinem alten VW Bus mit Abgasnorm 3 ins Engadin zum campen......
    Weitere Antworten anzeigen
  • Doppelpass 28.04.2020 21:25
    Highlight Highlight Im Sinne von "Wenn die Welt sowieso unter geht, rettet wenigstens die Airlines"!
    • reaper54 28.04.2020 23:56
      Highlight Highlight Nein, es werden Knowhow und Arbeitsplätze gesichert.
      Zudem wird die Versorgungssicherheit gewährleistet, Deutschland liess keine Container mehr durch, genau so wie alle anderen. Auf unsere Europäischen “Freunde” ist kein Verlass wir müssen im Notfall Luftbrücken zu den Nationen herstellen können, die die Ressourcen haben, welche wir benötigen. Für das brauchen wir Flugzeuge...
    • MarGo 29.04.2020 08:21
      Highlight Highlight Oder einfach fähige Politiker im EDA....
      Knowhow und Arbeitsplätze für eine Branche, die dem Untergang geweiht ist..?
      Why? Eher Unterstützungsgelder für deren Umschulung, aber sicher nicht für "lebenserhaltende Massnahmen"...
    • Michael Künzli 29.04.2020 10:46
      Highlight Highlight @reaper54
      Sehr richtig. Wenn diese Arbeitsplätze mal weg sind kommen sie nicht so schnell wieder. Sicher wird die Schweiz noch von ausländischen Fluggesellschaften angeflogen. Stationiert ist dann hier aber kein Flugzeug, keine Flight Crews, keine Technik, dafür aber ein paar Verkäufer.
  • Doppelpass 28.04.2020 21:23
    Highlight Highlight Im Vergleich zum Klimawandel war die Corona-Krise wohl wie ein warmes Lüftchen zum Orkan.
    • Michael Künzli 29.04.2020 10:47
      Highlight Highlight Nur dass wir diesen Orkan nie erleben werden.
    • Inri 29.04.2020 12:18
      Highlight Highlight @Künzli Boomer?
  • COVID-19 ist Evolution 28.04.2020 21:19
    Highlight Highlight Müssen wir uns nun schon wieder einen neuen Namen für diese Airline ausdenken? Das wird langsam echt mühsam.
    • Inri 29.04.2020 13:45
      Highlight Highlight CHAir
  • Alexandre Brülhart 28.04.2020 20:48
    Highlight Highlight Warum wird eine ausländische Gesellschaft unterstützt welche e nur noch Zürich anfliegt. Da müsste man Easyjet auch Unterstützen welche die Standorte Genf und Basel am Leben erhalten !!!

    Ich finde dies eine Frechheit !!!
    • Shabaqa 28.04.2020 22:26
      Highlight Highlight Es gibt eine Schweizer Fluggesellschaft namens Easyjet. Genauer: Easyjet Switzerland SA. Der Sitz befindet sich in Meyrin. Ihre Heimatflughäfen sind Basel und Genf. Die Frage würde sich also stellen, falls die Gesellschaft in Not gerät.

      Der Sitz der Swiss International Air Lines AG befindet sich übrigens in Basel an der Malzgasse 15.
    • Michael Künzli 29.04.2020 10:49
      Highlight Highlight Swiss fliegt ab Zürich und Genf und hat an beiden Standorten Flugzeuge und Mitarbeiter stationiert.
      Für Easyjet gilt das gleiche, jedoch für die Standorte Genf und Basel.
  • Kalle Blomquist 28.04.2020 20:46
    Highlight Highlight Der Bund hat erst gerade seine Klimaziele verfehlt. Jetzt noch einen grossen Player der zur Umweltverschmutzzng beiträgt zu "retten" ist voll daneben. Zudem muss die allgemeine Einstellung zur Fliegerei ändern. Schnell übers Wochenende nach London zum Haareschneiden ist keine Option. Früher kostete ein Flug 2-3x mehr und die Menschen waren trotzdem zufrieden damit. Dazumal flog man nur 1x im Jahr und die Welt war noch in Ordnung. Heute muss es 1x im Monat sein. Schnell mal nachschauen Berlin, dann nach Wien, später nach Mallorca... Macht das glücklicher? Ich hege meine Zweifel.
    • Michael Künzli 29.04.2020 10:53
      Highlight Highlight Eine Fluggesellschaft transportiert ja nicht nur Personen, sondern immer auch Güter. Die Schweiz exportiert (wertmässig) über 50% ihrer Güter als Luftfracht. Gerade entfernt die Swiss aus einigen Langstreckenflugeugen die Econmomy sitze, damit sie der Nachfrage nach Luftfracht gerecht werden kann.
      Während der Corona-Krise waren und sind wir der Swiss dankbar für Repatrierungsflüge und Transportflüge für medizinische Güter.
      Ich bin mir nicht so sicher, dass sich das so schnell und sicher auch mit einer nicht in der Schweiz beheimateten Airline durchführen liesse.
  • Kalle Blomquist 28.04.2020 20:38
    Highlight Highlight Ich kann es nicht mehr hören. Immer das Gerede über Arbeitsplätze sichern. Geht eine Türe zu, gehen mind 2 auf. Soll heissen wenn die Swiss untergeht, dann kommen mind 2 neue Firmen auf den Markt. Immer diese Angstmacherei der Bürgerlichen.
    • misohelveticos 29.04.2020 11:37
      Highlight Highlight Ja klar, lasst die SWISS untergehen, vielleicht ist es Euch Schweizern ja lieber, die LH verkauft SWISS an Qatar oder in die VAE.
      Astrid Lindgren stellt ihren Kalle Blomquist eigentlich als ziemlich clevere Figur dar.
  • Woichbinistvorne 28.04.2020 20:24
    Highlight Highlight Mit dem völlig überdimensionierten Prestigeobjekt "Swiss" fliessen weitere 1,5 Milliarden mit bundesrälicher Verordnung nach Deutschland. Trotzdem gelten bei uns die Kleinverdiener, die im Gegensatz zu den Bundesräten wirklich arbeiten und etwas leisten, als die bösen Wirtschaftsschädlinge, wenn sie über der Grenze einkaufen. Diese 1,5 Milliarden würde man besser in die heimischen KMUs als in die Lufthansa stecken.

    Den Bündesräten ist das Prestige eine Schweizer Fluggesellschaft aber wichtiger.
    • Michael Künzli 29.04.2020 10:54
      Highlight Highlight Heimische KMUs kriegen auch Kredite. Ich nehme an das Rahmen und Bedingungen ähnlich sind.
  • Stratosurfer 28.04.2020 20:06
    Highlight Highlight Warum finanzieren wir eine deutsche Fluggesellschaft?
    • Juliet Bravo 28.04.2020 20:34
      Highlight Highlight Weil es
      - eine CH-Firma ist, die einfach wie so viele Firmen hier in Besitz eines Ausländischen Unternehmens ist
      - weil unser Wirtschafts- und Forschungsstandort gut lebt mit guten und direkten Verbindungen in die Welt
      - weil an Flughafen, Swiss, Dienstleistern, Zulieferern etc. zehntausende weitere Arbeitsplätze und Familien dranhängen
    • pascii 28.04.2020 20:42
      Highlight Highlight EInen Spottpreis hat die Lufthansa gezahlt und nun finanzieren wir dieses Luftschloss gleich nochmals. Mit Steuergeld. Ohne Klimaziel. What the f....
    • Stratosurfer 29.04.2020 07:49
      Highlight Highlight @Juliet
      Auch wenn man uns das seit Jahrzehnten gebetsmühlenartig vorleiert, wird es nicht wahrer. Seit Quatar und die Saudis mit Dumpingpreisen ins Airline Business eingestiegen sind, lässt sich damit einfach nicht mehr ausreichend Geld verdienen. Nach deiner Logik müsste auch die chinesische SR Technics mit Sondermillionen versorgt werden, was aber nicht der Fall ist. Wir sollten aufhören maroden Branchen Milliarden hinterherzuwerfen. Das sind wichtige Ressourcen, die langfristig investiert, in Forschung und Bildung wesentlich mehr Arbeitsplätze sichern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sternentraum 28.04.2020 20:05
    Highlight Highlight Swiss zurückkaufen. Der Preis wäre jetzt tief. Und die zukünftige Fliegerei wird sowieso grundlegend ändern. Da wird es eh neue Partnerschaften brauchen...
    • Ivonne 28.04.2020 20:50
      Highlight Highlight Das ist vielleicht keine schlechte Idee- zurück gekauft und umfunktioniert und dann klimafreundlich oder neutral...!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.04.2020 22:02
      Highlight Highlight @Ivonne: Klimafreundlich hiesse, die Airline einzustampfen. Es gibt kein klimafreundliches Fliegen.
    • misohelveticos 29.04.2020 11:39
      Highlight Highlight Na ja, Ihr habt ja schon mal erfolgreich bewiesen, dass die Schweiz nicht in der Lage ist, ein dauerhaft rentable Airline zu betreiben
  • TauRam 28.04.2020 20:02
    Highlight Highlight Sorry, nichts gegen Klimaziele, aber die Unterstützung während der Corona Krise die tausenden Mitarbeitenden das Einkommen sichert hat nichts damit zu tun. Klimaziele als Voraussetzung zu missbrauchen, wäre Erpressung.
    • Bynaus 28.04.2020 22:52
      Highlight Highlight Ein bisschen Erpressung in dieser Sache ist nötig, sonst geschieht nichts.
    • Yummy 29.04.2020 07:20
      Highlight Highlight Da sieht man das wahre Gesicht der Grünen ;) Zum Glück haben diese Ökoterroristen noch nicht wirklich Macht in Bern
    • MarGo 29.04.2020 08:25
      Highlight Highlight Das nennt man Forderungen... hat mit Erpressung rein gar nichts zu tun... Bei dem Sackgeld, dass die Swiss bekommen wird, darf man ja wohl Forderungen dran knüpfen... wo leben wir denn?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gsnosn. 28.04.2020 19:59
    Highlight Highlight Klimaziele muss jetzt warten. Sobald die Airlines wieder fliegen können und relativ gesund sind muss mit Klimaziele weiter gemacht werden. Klimaziele geht nur über abbau von Personal bzw. die folgenden von Klimazielen. Das können wir uns erst leisten, wenn der Arbeitsmarkt relativ normal ist
    • Ivonne 28.04.2020 20:51
      Highlight Highlight Das ist notwendig, das muss man sich nicht leisten können - davon abgesehen, auf welchem hohen Niveau wird hier gejammert?!
  • glnb 28.04.2020 19:59
    Highlight Highlight Bis anhin wollte ich die Entscheidungen des Bundesrats nicht kritisieren, weil ich der Meinung bin, dass es schlicht unmöglich ist, DAS richtige zu tun in der Corona-Situation wo doch vieles ungewiss ist. Das der BR nun der Swiss OHNE jegliche Klima-Auflagen mit 1.5Mrd. unter die Arme greifen will, begreif ich einfach nicht. Es kann nicht das Ziel sein, die Luftfahrt wieder auf das Level von vor der Corona-Krise zu hieven, wenn wir unsere Klimaziele erreichen wollen. Einmal mehr kapituliert die Politik vor der Luftfahrt-Lobby!
    • M.A.S.H2020 28.04.2020 20:50
      Highlight Highlight Du bist der Meinung es sei das Richtige, sehen viele nicht so.
    • glnb 28.04.2020 21:07
      Highlight Highlight @M.A.S.H2020
      Lies doch meinen Kommentar genau durch. Meine Aussage ist, dass ich diese Entscheidung des BR schlicht nicht nachvollziehen kann. Es sollte jedem klar sein, dass die Luftfahrt in der aktuellen Dimension und mit der aktuellen Technologie schlicht nicht mit den Klimazielen vereinbar ist. Das der BR die Luftfahrt mit Milliarden unterstützt und gleichzeitig seine Privilegien (keine MwSt, keine Kerosin-Steuer) beibehält, ist schlicht ein Widerspruch zu den Klimazielen, die unser Land anstrebt!
    • M.A.S.H2020 29.04.2020 12:25
      Highlight Highlight @glnb
      die Klimaziele, welche in Paris vereinbart worden sind, interessieren doch kein Schwein. Es hält sich kein Land daran und wenn man in der CH schaut, werden die grünen Anliegen an der im Parlament regelmässig so verwässert, weil sie nicht mehrheitsfähige sind oder an der Urne versenkt.
  • WID 28.04.2020 19:55
    Highlight Highlight Swiss in der Luft halten ist richtig aber nur gegen Aktien und mit Restriktionen zum Mittelabfluss in Boni, Dividenden und Transfers ins Ausland.
  • TocK 28.04.2020 19:55
    Highlight Highlight Spätestens wenn wir 10% arbeitslose haben und alle steuern steigen wird es sehr schwer mit dem klimaschutz. Und das gilt es zu verhindern! Das dies die Grünen nicht checken ist eifach nur traurig.
    • Schlüsselblüemli 28.04.2020 20:46
      Highlight Highlight Traurig ist, dass alle Menschen grosses Leid erleven werden sobald die Natur zurückschlägt, weil diese durch den Mensch ausgebeutet wurde. Dann interessierts keinen ob er nen Job hat oder nicht
    • Menel 28.04.2020 21:02
      Highlight Highlight @Tock; die Frage ist hier einfach, ob man zu den kurzfristig oder langfristig Denkenden gehört.
    • Felix Meyer 28.04.2020 22:24
      Highlight Highlight @TocK: Wenn wir den Klimawandel nicht bremsen, dann werden wir bald froh sein, wenn wir nur 10 % Arbeitslose hätten.
      Der Klimawandel hat eine Dimension, da ist Corona ein laues Lüftchen dagegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flo1914 28.04.2020 19:51
    Highlight Highlight Man soll die SWISS sterben lassen. Es ist kein Verlust. Und sollte zukünftig British Airways den Hub Zürich bedienen, umso besser.
    • Meiniger 28.04.2020 21:03
      Highlight Highlight Wo dann zuerst über London geflogen werden muss für die Langstrecke? Sehr gut fürs Klima.
    • Woichbinistvorne 28.04.2020 21:30
      Highlight Highlight Das Geld in die Flughäfen ZH, GE und BS, Infrastruktur und heimische Zulieferbetriebe stecken wäre viel sinnvoller. Da hängen drum die meisten Arbeitsplätze dran. Auf die Flieger und das Schweizerkreuz über den Wolken, könnten wir locker verzichten.
    • Felix Meyer 28.04.2020 22:25
      Highlight Highlight @Meiniger: Wenn der Flugverkehr insgesamt abnimmt, dann kann das tatsächlich besser sein fürs Klima. Ob jetzt die Zürcher über London oder halt jemand anderes über Zürich fliegt macht auch keinen so grossen Unterschied.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mätschli 28.04.2020 19:44
    Highlight Highlight Was solls, der Kredit kann gesprochen werden, da die Swiss später alles zurückzahlt.

    Aber ich hätte einen guten Vorschlag, ab sofort werden allen Gemeinde-, Staats und Bundesangestellten (auch Bundesräte) einen Pandemiebeitrag von 30% abgezogen. Die Kurzarbeiter haben ja auch diesen Einschlag.
    Natürlich Pflegepersonal und Lehrpersonen sind ausgenommen. Das Geld wir in einen Bundesfond einbezahlt und zur Überbrückung von Härtefällen verwendet.
    • Tomtschi 28.04.2020 22:11
      Highlight Highlight Warum willst du die Mitarbeiter vom Tiefbauamt bestrafen, oder die vom RAV die derzeit schon weit über der Belastungsgrenze sind, oder den Kantonsförster? Politiker könnt ich ja noch verstehen, aber die Angestellten???
    • bbelser 28.04.2020 23:14
      Highlight Highlight Super Lösung! Wenn die einen Probleme haben durch die Krise, machen wir einfach möglichst vielen anderen auch noch Probleme, das regelt dann schon alles. Die unsichtbare Hand der Inkompetenz oder so...
    • Makatitom 29.04.2020 01:23
      Highlight Highlight Und dazu noch eine Reichensteuer für Vermögen über 100 Millionen die jeden Franken der das übersteigt mit 2 bis 5 Rappen pro Franken besteuert, egal ob das Vermögen in Aktien, Immobilien, Firmen oder Offshorekonten ist. Und Nein, das ist kein Neid, sondern Selbstverteidigung.
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 28.04.2020 19:36
    Highlight Highlight Ich dachte, der Markt regelt alles?! Wie hat die Swiss denn vor dem Schweizer Volk die zweite Rettung zu danken? So wie das letzte Mal?
    • Meiniger 28.04.2020 21:04
      Highlight Highlight Wieso gibt es denn für alle anderen Unternehmen Kredit? Der Markt regelt ja?
      Willst du tausende Arbeitslose bezahlen?
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 28.04.2020 22:24
      Highlight Highlight Er würde es schon regeln und eine bessere Airline würde den Platz einnehmen.
    • Makatitom 29.04.2020 01:24
      Highlight Highlight Wie wir jetzt gerade sehen regelt, der Markt rein gar nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andy y 28.04.2020 19:27
    Highlight Highlight Es gibt unzählige Stimmen die fordern das der Bund die Swiss zurück kauft. Mimik, sehr vernünftig. Und das in einer Zeit in der die Wirtschaft am Boden ist und die Zukunft der Flugverkehrs in den Sternen steht. Kommt mir vor wie son Teeny der Kein Gel, auf Jobsuche ist und sich trotzdem ein teures Accessoire kauft weil gut aussieht. Frage mich manchmal schon ob der Kopf nur zum Haare kämmen da iat
  • fools garden 28.04.2020 19:18
    Highlight Highlight Bananenrepuplik Teil ll
    • Makatitom 29.04.2020 01:25
      Highlight Highlight Teil XXIII, mindestens
  • Toni.Stark 28.04.2020 19:14
    Highlight Highlight Sobald es an den Wohlstand kratzt ist vorbei mit Umweltschutz. Die Schockwellen der Corona-Krise muss gebügelt werden. Erst wenn es wieder läuft sind Öko-Themen wieder in.
    • Michael Künzli 29.04.2020 11:34
      Highlight Highlight Es geht hier nicht nur um Wohlstand per se. Sondern um viele Schicksale von Arbeitnehmern in unserem Land.
  • Bitsundbites 28.04.2020 19:13
    Highlight Highlight Ihr macht wohl Witze: Zuerst lasst ihr die Swissair Konkurs gehen. Dann verschenkt ihr den Rest unserer Airline. Jetzt hat Lufthansa über zwei Jahrzehnte fette Gewinnt aus der Schweiz abgezogen und nun wollt ihr denen 2 Milliarden in den Rachen werfen weil sie um Geld betteln. Wo sind diejenigen die Dividende einkassiert haben, die sollen nun auch wieder in die Airline investieren. Sorry völlig inakzeptabel. !!
  • Ökonometriker 28.04.2020 19:08
    Highlight Highlight 1.5 Mia.??? Dafür könnte man ja eine Mehrheit an der Lufthansa inkl. Swiss kaufen! KMUs kriegen maximal 10 Prozent ihres Umsatzes als Kredit. Warum gibt man der Swiss 30 Prozent?
    Irgendwie hab' ich das Gefühl das ist ein ganz schlechter Deal hier. Oder zeigt sich Berlin nachher zumindest beim Flughafenstreit kooperativ, wenn wir schon die deutsche Staatsairline retten? Dann könnte man zumindest mit effizienteren Starts und Landungen CO2 und Flugzeit sparen.
    • atorator 28.04.2020 19:19
      Highlight Highlight Wir retten keine deutsche Staatsairline, sondern eine Schweizer Firma mit tausenden Schweizer Arbeitnehmern. Und dazu noch den Flughafen Zürich mit ebenfalls tausenden Arbeitsplätzen und einer sehr wichtigen Funktion für die Wirtschaft der Schweiz überhaupt.

      Kapiert?

      (Und das mit den Flugstreit mit Deutschland haben wir selbst zu verantworten. Damals hat das bürgerliche Parlament einen fixfertige, sehr vorteilhaften Vertrag von BR Leuenberger abgeschossen weil man meinte, man könne "besser" verhandeln. Ist nun ungefähr 20 Jahre her.)
    • Eifachmitrede 28.04.2020 19:31
      Highlight Highlight Die Swiss ist leider relativ wichtig, auch jetzt gerade in dieser Situation, hat die Swiss einen guten Dienst geleistet (Rückholung und Medizinisches Material). Des weiteren ist die Swiss als Schweizer Airline auch wichtig für diverse Unternehmen welche in der Region Zürich mehreinnahmen durch Angebote der Swiss generieren und viele Geschäfte am leben halten. Die 1.5 Mia sind natürlich eine hohe Zahl, aber glaube wir hatten bei der letzten Finanzkrise einen viel höheren Betrag zur Rettung einer gewissen unternehmung.
    • Stinkstiefel 28.04.2020 19:47
      Highlight Highlight Die gegenwärtige Marktkapitalisierung der Lufthansa ist umgerechnet 4.28 Mia CHF. Eine Mehrheit gibts für 1.5 Mia also nicht. Der Bund hat keinerlei Interesse daran, nebst Postauto und SBB auch noch Airline-Betreiber zu werden.

      Die Swiss kriegt 30%, weil sie einerseits übermässig betroffen ist, andererseits aber als strategisch wichtig für den Wirtschaftsstandort Schweiz eingeschätzt wird. In Finanz-Sprech hiesse das "systemrelevant".

      Zuletzt retten wir auch NICHT die deutsche Staatsairline, sondern nur deren für die Schweiz relevanten Teilbereich. Keine Grundlage für politische Forderungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • teXI 28.04.2020 19:01
    Highlight Highlight Klar für die Deutschen haben wir 1.5 Milliarden... Verteilt das Geld besser unter den KMUs und den Coiffeursalons! Oder zahlen wir den anderen Fluggesellschaften auch was an der Krise dran?! Die Italiener wären sicher auch froh drum... Was für ein Witz...
    • eleven86 28.04.2020 22:23
      Highlight Highlight Geld verteilen tut niemand, es geht um eine Bürgschaft. KMUs, Coiffeursalons etc. haben dieselben Möglichkeiten. Lies doch erstmal den Artikel richtig
  • Grötzu 28.04.2020 18:54
    Highlight Highlight Jetzt wird bei Swiss umgebaut auf Frachtflugzeuge. Die Flugpreise sind seit Jahren am sinken. Warum erst jetzt? Vermutlich schlechte Geschäftspolitik.
  • oliversum 28.04.2020 18:45
    Highlight Highlight Unfassbar. Und die cancelled Flüge werden einfach nicht erstattet, um Gutscheine (kein Bargeld) muss man sich selbst kümmern...
  • Silent_Revolution 28.04.2020 18:43
    Highlight Highlight Mir graust es ob der Naivität einiger Bürger.

    Der in der Schweiz überbordende Lobbyismus hört nicht einfach auf, nur weil da ein bisschen Corona um die Ecke kommt.

    Nur weil einige Solidarität schreien und ein pseudolinkes Gesicht durch die selbst erschaffene Krise führt, bleibt es eine neoliberale Mitte-Rechts Regierung, welche ganz bestimmt nicht sozial Schwache, KMU`s oder Ein-Mann Betriebe schützt. Dass auch die Klimabewegung verlieren wird, war jedem klar.

    Die Grünen müssten sich in erster Linie sowieso mal grundsätzlich gegen die Bekämpfung eines natürlichen Virus stellen.
  • Brunner 28.04.2020 18:43
    Highlight Highlight Die SVP ist die grösste Partei der Schweiz!

    Es heisst jetzt einstehen gegen neue Steuern und Abgaben. Und für den Hub Kloten, der die Schweiz mit der Welt verbindet!

    Die Klimasekte bezahlt unsere Löhne sicher nicht!
    • Tomtschi 28.04.2020 22:32
      Highlight Highlight Die SVP hat in den letzten 30 jahren keine allgemeinen Steuersenkungen durchgebracht, weil sie es auch nie ernst genommen hat. Für Holdings und Pauschalsteuer für Superreiche, da war sie an vorderster Front. Auch in der Corona-Krise wollten SVPler schon die Unternehmenssteuern senken.

      Fürs Volk? Nein, da gabs noch nichts aus der Volkspartei.
    • bbelser 28.04.2020 23:27
      Highlight Highlight Eine grosse Partei wäre die SVP, wenn sie zukunftsfähige Konzepte hätte und nicht nur ein dumpfes "Irgendwie-weiter-so".
    • MarGo 29.04.2020 08:36
      Highlight Highlight @Brunner
      Dass du hier in der Schweiz derart abgesichert bist mit einem der besten Sozialversicherungsapparaten weltweit hast du einzig und allein den Linken zu verdanken! Im gemachten Nest hocken und den elenden Herrliberglern ein Schaf opfern... Das ist echt das letzte! Null Ahnung, wie sich die Schweiz entwickelt hat, aber ja demjenigen blind nachlaufen, der am lautesten schreit... wann hört das endlich auf? Wann verteilen wir endlich Gehirne??
    Weitere Antworten anzeigen
  • der Denker 28.04.2020 18:40
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht ganz warum bei der Swiss alles an Klimaziele geknüpft wird. Es wird hier eine Notsituation ausgenutzt und das darf nicht sein. Bei allen anderen Firmen werden keine Bedingungen gefordert nur bei der Swiss, das ist Diskriminierend.
    • COVID-19 ist Evolution 28.04.2020 19:09
      Highlight Highlight Dass heute der Petersberger Klimadialog stattgefunden hat haben sie mitbekommen? Und welche Ziele dort vereinbart wurden?
    • sowhat 28.04.2020 19:30
      Highlight Highlight Weil man bei Coiffeur Müllermeier, keinen Effekt für die Umwelt erzielen kann. Bei der Swiss aber sehr wohl.
    • Pesche Buri 28.04.2020 19:32
      Highlight Highlight Das ist doch wohl nicht Ihr Ernst!?
      Grounden lassen und dann eine staatlich geführte Airline aufbauen mit kleineren Flotte.

      Nein im Ernst, jetzt ist die Zeit reif für 50% Kerosinsteuer und 20% MwSt. auf Flugtickets und die Betriebsgewinne 50% verstaatlichen und zwar weltweit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stinkstiefel 28.04.2020 18:27
    Highlight Highlight Ja, genau. Die Wirtschaft per Verordnung lahmlegen und dann die Wirtschaftshilfe mit Parteiforderungen verknüpfen. So sehr ich den Gedanken verstehe und im Prinzip auch teile - die Coronakrise für das Voranbringen politischer Interessen zu instrumentalisieren ist von grüner Seite genauso verwerflich wie von Seiten der Nationalisten.

    Und für alle, die die Situation nicht begreifen: Die Swiss gehört zwar der Lufthansa, ist jedoch zentral für viele tausend Arbeitsplätze im Raum ZH. Fällt die Swiss, wird Zürich (und Genf) vom Knoten im Liniennetz zum Endpunkt - das hat weitreichende Folgen!
    • 2sel 28.04.2020 18:48
      Highlight Highlight Ja das hat vielleicht weitreichende Folgen. Genauso wie es auch weitreichende Folgen haben wird, wenn wir so weitermachen.
      ComeOn, die Erde dreht sich auch ohne oder eine viel kleinere Swiss weiter. Die immer gleichen Aussagen zum Schutz der maximalen Gewinnoptimierung hinterschauen je länger je mehr Menschen und wehren sich hoffentlich auch dagegen.
    • teXI 28.04.2020 19:08
      Highlight Highlight Es gibt zig Internationale Unternehmen in ZH die viele Arbeitsplätze bieten und nun von der Krise betroffen sind! Wollen wir nun allen helfen, weil sie in guten Zeiten lieber tolle Boni an ihre überfressenen Manager zahlen anstatt Geld für solche Situationen auf die Seite zu legen wie es kleine Unternehmen auch machen? Warum sollen die Steuerzahler im Risikofall dafür aufkommen? Ok wenn die Boni der nächsten 10-20 Jahren wenigstens als Steuern abgegeben werden, könnte man ja noch reden...
    • bbelser 28.04.2020 20:14
      Highlight Highlight So ähnlich wie bei der Swissair?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lissy Cloud 28.04.2020 18:26
    Highlight Highlight Auch wenn das Klima in der Krise nicht an Bedeutung verlieren soll, Auflagen zum Klima sollen wohl überlegt sein! Sind es zu viele Auflagen, kann die Swiss sich möglicherweise nicht genug schnell erholen von der Krise und den Kredit nicht zurückzahlen. Somit würden sich auch erwartete Verbesserungen mit den neuen, effizienteren Flugzeugen hinauszögern!
    • trio 28.04.2020 18:54
      Highlight Highlight Neuere und effizientere Flugzeuge könnten eben genau solche Auflagen sein 😉
    • Anton Müller 28.04.2020 19:43
      Highlight Highlight Die erneuern ja bereits ihre Flotte, dafür braucht es keine Auflagen. Treibstoff zu sparen und Schadstoffausstoss zu verringern liegt im Eigeninteresse einer jeden Airline!
    • Lissy Cloud 29.04.2020 01:01
      Highlight Highlight @trio die Flottenerneuerung ist bereits in Gange! Erster A320 Neo wurde im Februar eingeflottet.
      Um das gehts ja, wenn die weiteren Flieger nicht bezahlt werden können (weil kein Geld ins Ausland soll) dann gibts so schnell keine effizienteren Flieger!
  • Luca89 28.04.2020 18:25
    Highlight Highlight Die Klimaproblematik werden wir nur auf technologischen Weg lösen können und nicht mit der kurzsichtigen grünen Aktionismus Politik, die viel Geld kostet, dem Weltklima nichts bringt und Tausende Arbeitsplätze kostet! In der jetzigen Situation der Airlines Klimaerpressung zu betreiben ist ungeheuerlich...
    • ManOnTheMoon 28.04.2020 18:42
      Highlight Highlight Genau darum geht es ja, dass die Swiss dazu verpflichtet wird, bei diesem technologischen Weg mitzuhelfen. 🤦‍♂️

      Weisst du was noch mehr Geld kosten wird? Eine technologisch veraltete nicht konkurrenzfähige Wirtschaft, weil diverse Konzernführungskräfte lieber auf billig und schnelles Geld (für Aktionäre und Chefetage) als nachhaltig und zukunftstauglich setzen.
    • trio 28.04.2020 19:08
      Highlight Highlight Die Airlines benötigen numal Unterstützung, und wer zahlt befiehlt.
    • sowhat 28.04.2020 19:34
      Highlight Highlight Nein es ist nicht erpresserisch. Es ist hilfreich genau diesen technologischen Weg zu fördern, den du einforderst.
      Denn diese neue Technologie baucht genau solchen Anschub. Sonst passiert die nächsten 10 Jahre wieder nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 28.04.2020 18:21
    Highlight Highlight Könnten die Forder*innen in etwa aufzeigen, wie diese Ziele aussähen? Die Swiss hat bereits eine moderne Flotte. Man recycelt bereits, was seuchenschutztechnisch sinnvoll ist. Man optimiert ständig Prozesse. Solange keine neuen Flugzeugantriebskonzepte marktreif sind, kann man nicht viel mehr unternehmen. Oder gehts hier letztenendes nur um Parteipropaganda und Ablenkung?
    • flying kid 28.04.2020 18:46
      Highlight Highlight Es geht wie immer nur um Parteipropaganda. Hauptsache man bleibt im Gespräch.

      Schade kommt nie ein Artikel der aufzeigt, was die Swiss für die Schweiz bedeutet. Angefangen von Frachtkapazität für In- und Export, weiter über die Wertschöpfung für den Tourismussektor, Steuereinnahmen bis zu all den Arbeitsplätzen und Existenzen, die an der Swiss hangen.
    • ManOnTheMoon 28.04.2020 18:48
      Highlight Highlight Aus einem Bericht zur Swiss:
      "Das System mit Zubringerflügen hat einen «absurden» Nebeneffekt, sagt Agius von der ZHAW: Um Passagiere anzulocken, komme es oft vor, dass ein Flug mit Umsteigen billiger ist als ein Direktflug – die Kombination eines Kurz- und Langstreckenflugs ist also insgesamt günstiger als der gleiche Langstreckenflug allein."

      Optimiert werden also die Kosten.
      Nicht die Prozesse.
    • Alnothur 28.04.2020 18:51
      Highlight Highlight "Oder gehts hier letztenendes nur um Parteipropaganda und Ablenkung?"

      Volltreffer. Sie müssen halt unbedingt wieder in die Medien kommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HartinderHard 28.04.2020 18:20
    Highlight Highlight Neben den umweltpolitischen Zielen sollte die Nothilfe auch finanziell besser geregelt werden. Mit einer Bürgschaft trägt der Staat nur Risiko und kann nicht profitieren oder mitbestimmen. Da muss dringend eine bessere Lösung gefunden werden.
    • poltergeist 28.04.2020 19:12
      Highlight Highlight Das ist sozusagen ein finanzielles Perpetuum mobile. Voll privatisiert und systemrelevant. Das kann es irgendwie nicht sein, genau wie bei den Banken.
  • Mügäli 28.04.2020 18:17
    Highlight Highlight Solange kein weltweites Umdenken (Fliegerei, Autofahrerei, Fleisch usw.) stattfindet, werden durch den stetigen Wachstum der Weltbevölkerung und unserer Bedürfnisse die ‚Erträge der Massnahmen’ gerade wieder zunichte gemacht.

    Klimaschutz geht einzig durch krassen Verzicht alles andere ist ‚Gewissensberuhigung‘.

    Eigentlich ganz einfach aber keiner macht‘s aber viele Reden ...
    • Saftladen 28.04.2020 18:54
      Highlight Highlight Ich habe kein Problem damit, vegetarisch zu essen und nicht zu fliegen. Es gibt so viele leckere Menüs ohne Fleisch, dass ich seit nun 5 Jahren Nichts vermisse. Mit dem Fliegen ist es etwas schwieriger, denn ich reise gerne. Die etwas langsamere Alternative mit dem Zug hat sich bisher aber immer als bequem und schön herausgestellt. Bevor ich aber mit meinem Studium angefangen habe, arbeitete ich im tiefen Emmental, was ein Auto fast voraussetzte. Es gibt gewisse Entscheidungen, bei denen ich Komfort über Klima stellen muss. Mein Abdruck ist dennoch sehr bescheiden. Und ich fühle mich prächtig!
    • Hillman 28.04.2020 19:08
      Highlight Highlight Wenn wir Veränderung wollen auf der Welt brauchen wir Veränderung auf jedem Kontinent. Wenn wir Veränderung auf jedem Kontinent wollen brauchen wir Veränderung in jedem Land, Ort, Familie und schlussendlich in jeder Person. Veränderung beginnt IMMER bei jedem einzelnen. Das ist es was es heisst, Verantwortung zuübernehmen.
      "Sei du die Veränderung die du dir für die Welt wünscht" Mahatma Ghandi.
    • Mügäli 28.04.2020 19:12
      Highlight Highlight @Saftladen - das finde ich toll. Genau solche Überlegungen sollte sich nämlich Jede/r machen.

      Ehrliche Selbstreflexion, Bereitschaft zum Teilverzicht wäre ein erster guter Schritt in die richtige Richtung.

      Mich stört eben vielfach das ‚Zeigen auf Andere‘. Die Politiker sollten, die anderen Länder sollten dabei ist es an jedem Selber sein Verhalten zu überdenken und damit den Weg in eine klima- und umweltfreundlichere Zukunft zu Ebnen.

      Danke für deine Zeilen :) ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • praxis 28.04.2020 18:17
    Highlight Highlight Aus grüner Sicht müsste man jetzt eigentlich sagen: Egal, wenn die Swiss etc. hopps geht und für immer am Boden bleibt. Das passt uns und unseren Zielen. Das wäre glaubwürdiger als diese Notsituation auszunutzen und die Rettung von Zehntausenden von Arbeitsplätzen mit Klimazielen zwingend verknüpfen zu wollen. Abgesehen davon unterschätzen die Grünen und Co wie immer die Eigeninitiative und die Kreativität der Marktwirtschaft. Das CO2-Problem der Flugzeuge wird durch künstliches Kerosin gelöst werden. Das ist jetzt schon so sicher wie das Amen in der Kirche. Ganz ohne Fundi-Grüne.
    • bebby 28.04.2020 18:49
      Highlight Highlight Künstliches Kerosin? Aus was denn? Raps?
    • Hillman 28.04.2020 19:31
      Highlight Highlight Beispielsweise aus CO2 das aus der Luft gefiltert wird. Steckt aktuell noch in den Kinderschuhen aber wird sehr bald skalieren.
    • Ritiker K. 28.04.2020 19:36
      Highlight Highlight Die Eigeninitiative und die Kreativität der Marktwirtschaft zeigt sich exemplarisch am Beispiel des Klimawandel.

      Seit mahr als 40 Jahren ist die Problematik erkannt, sie ist unbestritten, die Zusammenhänge sind klar und die Verursachenden bekannt.

      Passiert ist genau nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Borki 28.04.2020 18:16
    Highlight Highlight Gewinne privatisieren, Verluste verstaatlichen. Diese alte Leier habe ich so etwas von satt.

    Ausserdem müssen die Strukturen bei den Airlines sowieso bereinigt werden, durch Corona geschieht es nun halt schockweise. Mit Steuermilliarden künstlich ein Überangebot erhalten, welches zu einer klimaschädlichen Über-Nachfrage führt, macht einfach keinen Sinn.
    • Lissy Cloud 28.04.2020 18:28
      Highlight Highlight Die Verluste werden nicht verstaatlicht - der KREDIT wird durch die Bank gesprochen. Der Bund bürgt lediglich.
    • Grötzu 28.04.2020 23:01
      Highlight Highlight Wer ist der Bund? Vermutlich die Bürger.
    • HartinderHard 29.04.2020 06:52
      Highlight Highlight Er bürgt, das heisst wenn der Laden dann Hops geht bezahlt er... So kann die Bank auch noch ein gutes Geschäft machen, Kredit mit Zins ohne Risiko.
  • ingmarbergman 28.04.2020 18:12
    Highlight Highlight Nochmals zur Erinnerung: Die Lufthansa hat die Mehrheit an der Swiss im Jahr 2004 für 310 Millionen gekauft.
    Nun will der Bundesrat fast das 5-fache einschiessen, und das OHNE irgendwelche Konzessionen gemacht werden?

    Yay, Bürgerliche Politik!
    • Der Bosnier 28.04.2020 19:43
      Highlight Highlight Ist eben nicht so ganz einfach.
    • eleven86 28.04.2020 19:49
      Highlight Highlight Mit den 310 Mio hat die LH auch knapp 1 Mrd Verpflichtungen der Swiss übernommen. Das wird gerne unterschlagen...
    • Der Bosnier 28.04.2020 19:50
      Highlight Highlight sollten die ca. 9500 Angestellten der Swiss am Standort Zürich plötzlich alle erwerbslos werden, würde dies die Allgemeinheit ca. 70 Millionen pro Jahr kosten (plus Steuerausfälle). Falls staatliche Gelder benötigt werden, müssen sich aber dringend Mitspracherechte gesichert werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hexenkönig 28.04.2020 18:08
    Highlight Highlight Hach, wie ist das schön:
    1. stützt die Eidgenossenschaft eine Fluggesellschaft, welche in deutschen Händen ist, und
    2. darf diese weiter so wirtschaften wie es ihr passt und die ökologischen Kosten auf die Allgemeinheit abwälzen
    • The Rogue 28.04.2020 18:27
      Highlight Highlight Es wird nicht nur die Fluggesellschaft gestützt sondern Zehntausene Arbeitsplätze rundherum..
    • bbelser 28.04.2020 20:24
      Highlight Highlight Und das Versauen der Ökologie kommt auch zu seinem Recht! Was will man mehr?
  • Notabik 28.04.2020 18:07
    Highlight Highlight Die Österreicher haben in dieser Corona Pandemie einiger richtiger gemacht als die Schweiz. Kurz hat die Zügel schneller richtig angezogen, mit der Folge, dass sich das Virus weniger schnell ausbreiten konnte. Und jetzt knüpft die Umweltministerin die Rettung der nationalen Airline an klare, ökologische Bedingungen. Das nenne ich Zukunftsorientiert und nicht diese Pflästerli Politik unseres Bundesrates.
    • cal1ban 28.04.2020 19:08
      Highlight Highlight derstandard.at: Einem internen Protokoll zufolge soll Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sich am 12. März in einer Sitzung der "Taskforce Corona" dafür ausgesprochen haben, die Vorsicht der Bevölkerung mit drastischen Aussagen zu verstärken.

      Das sieht dann so aus:

      "Ich würde gerne eine Alternative anbieten, aber es gibt keine Alternative", sagte er Montagabend in einer "ZiB"-Spezial des ORF. "Bald wird jeder von uns jemanden kennen, der an Corona gestorben ist."
      kleinezeitung.at vom 30.03
      Kurz hat Angst geschürt und das in geplanter Weise.
    • Ritiker K. 28.04.2020 19:43
      Highlight Highlight In Österreich sind die Grünen eine Regierungspartei.
  • murrayB 28.04.2020 18:04
    Highlight Highlight @Grüne:

    Bitte keine Politik in solche Sachen einmischen - jeder kann selber entscheiden wenn er fliegt, ob er sein Gewissen mit Myclimate begleichen möchte...
    • MasterPain 28.04.2020 18:28
      Highlight Highlight Aber Politik in solche Sachen mischen um die Swiss vorm Verrecken zu schützen findest du kool! Geile Siech!

      🙄
    • Der Realist 28.04.2020 18:40
      Highlight Highlight Also ist es die Entscheidung von einzelnen ob die anderen saubere Luft atmen dürfen? Aber jeder Raucher muss zum Schutz der Nichtraucher aus dem öffentlichen Raum verschwinden. Nur weil viele ihre Ferien möglist weit weg verbringen wollen ist es OK? Diese Doppelmoral finde ich sehr peinlich und extrem fragwürdig.
    • Garp 28.04.2020 19:00
      Highlight Highlight Wenn Du andere durch Dein Verhalten schädigst, entscheidest Du eben nicht für Dich allein.

      Viele können eben ihre Freiheit nur leben, indem sie die Freiheit anderer schädigen. Nennt sich Egoismus und bei manchen geht es bis zum Narzissmus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dani S 28.04.2020 18:03
    Highlight Highlight Also ich bin für eine Bürgschaft unter Bedingungen. Z.B. bin ich - obwohl nicht grün - für eine Treibstoffbesteuerung und eine massive Erhöhung der Landegebühren auf CH-Flughäfen. Die unsinnige Billigrumfliegerei muss einfach eingebremst werden. Wenn in der Schweiz diese Steuer und die Lenkungsabgabe greifen, muss man für die Billigflüge ins Ausland ausweichen, was für Airlines und Passagiere Mehraufwand bedeutet. Wichtig ist, dass die Bremsen die Swiss nicht einseitig benachteiligen, sprich man dann als Passagier oder Fracht nicht einfach easyjet oder Ryanair oder Air France nimmt.
    • murrayB 28.04.2020 22:05
      Highlight Highlight Easy, dann fliege ich von Basel-Mulhouse von der französischen Seite ab ;-)

      Und wenn wir eine überhöhte Kerosinsteuer haben wird einfach im Ausland wenn möglich für Hin- und Rückflug getankt - dies zu lasten der Umwelt (da schwerere Flieger mehr verbrauchen)...

      Sie sehen, es ist nicht so einfach...
    • Dani S 29.04.2020 08:26
      Highlight Highlight @murrayB: Kerosin wird nicht besteuert, das ist ja der traurige Witz.
      Ich würde das Fliegen nie verbieten wollen. Fakt ist aber, dass es viel zu billig ist, wie Transportleistungen insgesamt. Nur wegen so billiger Transportkosten haben wir die teils irrsinnigen Auswüchse der Globalisierung mit all ihren Konsequenzen.
  • IchIstEinAnderer 28.04.2020 18:03
    Highlight Highlight Ernsthaft:

    Müsste man nach der liberalen Logik ein Unternehmen, welches nicht in der Lage ist in guten Zeiten Rücklagen zu bilden für eine Krise wie der derzeitigen, eingehen lassen?

    Dürfte man das Argument der Systemrelevanz eigentlich nicht gelten lassen, da etwas das so relevant ist auch locker die nötigen Gewinne für eben diese Rücklagen bilden könnte?

    Sollte man sich stattdessen nicht einfach über die stattfindenden Subventionierungen der Airlines fremder Länder freuen, da man so die Dienstleistungen zu einem günstigeren als dem realen Preis erhält?

    Anyone?
    • Meiniger 28.04.2020 19:11
      Highlight Highlight Nein, nicht wenn du alle anderen Unternehmen rettest.
      Scheinbar sind dir die tausende Arbeitsplätze auch einfach egal?

    • -thomi- 28.04.2020 19:14
      Highlight Highlight Ich würde mich eigentlich als liberal bezeichnen. Meine Antwort wäre aber mittlerweile: Wenn etwas systemrelevant ist, gehört es nicht in private Hände, sondern muss einfach funktionieren und gut ist. Siehe SBB, Post, Telekom, etc. Alles privatisiert worden, alles runtergespart. Dieses New Public Management Geraffel aus den 90ern hat letztlich nur dazu geführt, dass wir jetzt mieseren Service haben, als vorher. Wenn Sie die Opportunitätskosten einrechnen, bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich günstiger ist...
    • bbelser 28.04.2020 20:35
      Highlight Highlight @Meiniger: sind nicht die Unternehmen und ihre nicht vorhandenen Rückstellungen für die verschwindenden Arbeitsplätze verantwortlich? Gemäss unseren Neoliberalen hat der Staat sich doch rauszuhalten, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 28.04.2020 18:01
    Highlight Highlight Lasst die Swiss kaputt gehen und kauft sie für einen Pappenstiel zurück, so, wie die cleveren Deutschen das nach der an die Wand gefahrenen Swissair taten. Niemand will heute eine Fluggesellschaft kaufen.
    Auch die Lufthansa wird viele ihrer Flüügerli einstampfen müssen. Das Klima dankt dem kleinen, weltweit tätigen aggressiven Ding, das alles und alle in die Knie zwingt. Auch Flugzeugträger einfach so stilllegt.
    • Pisti 28.04.2020 18:26
      Highlight Highlight Die Swiss hat kaum eine Chance in dieser Grösse auf dem Markt alleine zu bestehen.
    • Der Rückbauer 28.04.2020 21:01
      Highlight Highlight Pisti: In welcher Grösse denn? Dann kann sie ja als kleinere, echte Schweizer Firma Allianzen eingehen. Wie Helvetic oder etwas grösser? Ja, die Swissair mit ihrer Hunterstrategie war grössenwahnsinnig, das hat ja die ganze Misere ausgelöst.
      Wenn alle denken, sie müssten den Längsten mit vier Auspfuffrohren haben, führt das in die Irre. - Vielleicht werden wir uns noch wundern, wie diese "überflüügerleten" Firmen gesund geschrumpft werden. Zulasten des Steuerzahlers wie Du und ich.
    • -thomi- 29.04.2020 08:31
      Highlight Highlight An der Hunterstrategie war vieles falsch. Unter anderem auch, dass man sich eine marode, unrentable und schon kulturell komplett andere Fluggesellschaft angelacht hat... Wenn eine Singapore Airlines fliegen kann (Stadtstaat!!!), dann kann das eine kleinere Swiss wohl auch. In einem Verbund. Die Swissair musste ja damals unbedingt ihr Qualiflyer haben. Ich vermute aber, die Swiss müsste dann ohnehin staatlich subventioniert werden.
  • Der Rückbauer 28.04.2020 17:52
    Highlight Highlight Was ist auch das für ein System? Eine Deutsche Firma zügelt 5 Milliarden Dividenden ab und wird dann mit 1.5 Milliarden durch den Steuerzahler gerettet/verbürgt? Nur wegen dem weissen Kreuz auf rotem Grund? Da dreht des Schweizer's Hirn offenbar auf "OFF".
    Zudem: Die meinen offenbar, es würde nach (wann nach?) der Seuche im gleichen Stil weitergehen. Offenbar glauben sie selbst nicht dran, denn sie geben schon heute viele Flüügerli für den Schmelzofen frei (oder Verramschung nach Afrika). Besser wäre die Verteilung auf Kinderspielplätze, auch für's Klima.
  • Kurt isch furt 28.04.2020 17:52
    Highlight Highlight Wir brauchen natürlich gescheite Verbindungen in die Welt....nur sollte man einmal damit anfangen, diesen Billiflugscheiss wie für 39€ nach Leckmichistan zu unterbinden. Am besten endlich einmal weltweit den Flugzeugtreibstoff mit Mehrwersteuer belasten, wie bei Ottonormalverbraucher auch...dann ist fertig mit Ryanair und Konsorten.
  • nevergiveup 28.04.2020 17:50
    Highlight Highlight Es geht schon wieder munter los mit dem Positionskampf. Alle Parteien bringen sich bereits in Stellung. Freuen wir uns auf die millionenschwere Sondersession. Es geht in dieser Phase jetzt mal darum, die Airline und ihre Mitarbeitenden zu retten - ein Gebot der Stunde, nachdem alles runtergefahren worden ist. Die Menschen, die bei der Swiss arbeiten haben dieselbe Perspektive verdient wie andere durch die Krise Betroffene. Also jetzt mal unbürokratisch Soforthilfe - an Details, Ausrichtung, Grösse, Angebot kann später in Ruhe gearbeitet werden. Bis 2021 werden ohnehin wenig Flugzeuge abheben.
    • bbelser 28.04.2020 20:42
      Highlight Highlight Ist es nicht sinnvoller, JETZT in Ruhe an einem sinnvollen Umbau der Mobilität zu arbeiten UND gleichzeitig die Swissangestellten und Zulieferer relativ unbürokratisch zu stützen? Wieso muss man erst noch mal mit Vollgas in die alten Fehler, um dann doch abzubremsen? Logik?
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 28.04.2020 17:50
    Highlight Highlight Stimmt, die Grünen haben am meisten Stimmen dazu gewonnen, besetzen jedoch lediglich 10% der Sitze im Parlament. Damit sind die Grünen die Zugewinner jedoch nicht die Gewinner der Wahl.
    Die Mehrheitsverhältnisse sind nach wie vor Mitterechts , also weder Mittelinks noch Rotgrün.
    So lange die Verhältnisse so sind wird es auch keine Veränderung geben.
    Das kann man schlecht finden, ist aber Fakt.
    • mikel 28.04.2020 18:39
      Highlight Highlight Es sind ja nicht nur die Grünen, die sich um die Umwelt sorgen und die sich für eine gesunde Umwelt und weniger Fliegen einsetzen. Insofern darf man den Grünen ruhig danken für ihr Engagement in dieser Sache. Insbesondere weil damit auch eine Chance vertan wird, etwas vernünftiges zu tun.
    • RandomNicknameGenerator 28.04.2020 18:56
      Highlight Highlight Und genau so sind die Mehrheiten Mittel-Links, Links-Recht und Grün-Konservativ möglich. Das Parlament ist nicht einfach 'Mitterechts'.
    • Stambuoch 29.04.2020 10:59
      Highlight Highlight Das habe ich mir auch gedacht, vor allem beim Punkt "mimimimi wir hatten doch Klimawahl" - Entscheidend ist bei unserem System, wer Mehrheiten im Parlament schmiden kann. Und nicht, wen bzw. was die (linken) Medien am Besten finden.
      Und ja, wenn es möglich ist, dann sollen sie das Referendum ergreifen, für etwas haben wir dieses politische Instrument. Ich würde sicher gegen Subventionen für den Flughafen Zürich stimmen. Nur darmgeht es bei den Milliarden für die SWISS.
  • Ruefe 28.04.2020 17:49
    Highlight Highlight Dieser Gedanke ist natürlich utopisch, aber so lange wir die Wirtschaft und die Beschäftigung der Bevölkerung darauf aufbauen dass Herr und Frau Schweizer jedes Jahr in die Ferien fliegen, alle zwei ein neues Handy kaufen und alle fünf Jahre ein neues Auto leasen, während der Rest der Welt nach Ressourcen für die Produktion umgepflügt wird, wird sich rein gar nichts ändern. Ich weiss dass es überspitzt dargestellt ist, aber ein winziger Teil von mir freut sich schon wenn wir uns auf verbrannter Erde an die Gurgel gehen um uns um seltene Erden für unsere Handys zu prügeln.
  • Bartli, grad am moscht holä.. 28.04.2020 17:49
    Highlight Highlight Hmmm hauptproblem; wenn die arabischen und pazifischen airlines den markt übernehmen (das werden sie, wenn wir unsere airlines bachab schicken), interessiert es dann einen scheiss, was die grünen wollen. Oder auch die sp von wegen arbeitsrechten und so. Und ob zrh überlebt erst recht. Auch wenns in zürich nach mehrheitlich passagierfliegern aussieht, sehr viele davon transportieren fracht gleichzeitig. Sehr interessantes interview auf srf mit stephan widrig zu diesem thema!
    • mikel 28.04.2020 18:54
      Highlight Highlight Ach immer dieses "wenn wir es nicht machen, tun es die anderen". Wenn auch ein stückweit vielleicht sogar nachvollziehbar, aber Ich kann es nicht mehr hören. Etwas zu tun bedeutet Verantwortung übernehmen.
    • Bartli, grad am moscht holä.. 28.04.2020 19:57
      Highlight Highlight Das mit der verantwortung ist absolut richtig, aber damit man die wahrnehmen kann, muss man auch noch im spiel sein. Daher würde mm nach eine moderatere lösung mehr sinn machen. Hören sie sich das interview an, 26min die es sich zu investieren lohnt. Es zeigt einige ev nicht offensichtliche zusammenhänge auf.
  • Don Alejandro 28.04.2020 17:48
    Highlight Highlight Too big to fail. Das kennen wir doch von irgendwoher. Logisch ist die Swiss für die Schweiz äusserst relevant. Aber wenn der Lufthansa-Konzern sich Einmischung bei dieser Bürgschaft verbittet, dann sollte man das Management spätestens bei deren nächsten Bonus Auszahlungen daran erinnern, dass dies mit "freundlicher" Hilfe des Steuerzahler ermöglicht wurde.
  • LikeOrDislikeisthebigQuestion 28.04.2020 17:46
    Highlight Highlight Die Grünen würde ich NIE nehr mit SWISS fliegen lassen, wenn ich das entscheiden könnte aber mich fragt ja Niemand :)
    • sowhat 28.04.2020 19:55
      Highlight Highlight Zum Glück 😉
    • LikeOrDislikeisthebigQuestion 28.04.2020 20:08
      Highlight Highlight @sowhat 😛😛😛
  • Der Bademeister 28.04.2020 17:46
    Highlight Highlight Mir Lüft’s den Hut ab Manager wie Spohr.Zahlen sollen die Staaten „einmischen“ nein. Ausnahmsweise hoffe ich auf Ueli das er keine Lust hat einen Deutschen Konzern zu retten, welcher so arrogant auftritt. Wir können gleich wieder eine eigene nationale Airline gründen.Wir sanieren so oder so alle Jahre die Branche mit Milliarden gleich wie der Eigentümer heisst.
  • Chris B. 28.04.2020 17:46
    Highlight Highlight Mir ist sowieso noch nicht klar, warum wir der Tochterfirma der deutschen Lufthansa einen Kredit geben sollen. Bezüglich den Klimazielen: Wir sehen ja jetzt was passiert, wenn die Politik nicht auf die Wissenschaft hört. Ich glaube den Wissenschaftlern voll umfänglich, dass die Klimakatastrophe noch viel schlimmer sein wird. Die Leute haben schon gespunnen und gehamstert, als es zum Lockdown kam. Wie wird das erst, wenn es kein Essen mehr gibt, weil die Ernten ausfallen?
  • lost in space 28.04.2020 17:45
    Highlight Highlight Ich verstehe die Grünen, wenn sie die Bundesgarantien an Klimaziele knüpfen wollen, das würde ich als Pilot sofort unterstützen.
    Aber bitte denkt auch an die damit verbundenen Arbeitsplätze! Direktbetroffene wie ich, aber auch viele tausend andere Personen sind auf diese Verbindungen der SWISS und co. angewiesen. Die Schweiz ist eine Exportwirtschaft, und die Manager aus aller Welt werden nicht mit dem Nachtzug anreisen.
    • Der Buchstabe I 28.04.2020 17:54
      Highlight Highlight Für die gibt es mit der Lufthansa (einer der grössten Luftfahrtunternehmen) als Mutterkonzern genug Möglichleiten. Wenn überhaupt, dann soll der Deutsche Staat helfen!!
    • Neunauge 28.04.2020 17:57
      Highlight Highlight Super, dass wir durch die Krise nun wissen, dass ne Videokonferenz reicht. Die müssen weder mit Zug noch mit Flugzeug anreisen...
    • Knety 28.04.2020 18:14
      Highlight Highlight Vielleicht sollte man den Weg gehen den Italien geht. Sofern das bei der Swiss überhaupt möglich ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pisti 28.04.2020 17:43
    Highlight Highlight Hat die Frau Schlatter dann einem Job für die tausenden Arbeitslosen? Ahja natürlich nicht!
    Verkehrspolitikerin lächerlich, soll sich doch bitte Anti-Wirtschaftspolitikerin nennen, das würde ihre Kompetenzen besser bezeichnen.
    • Mutzli 28.04.2020 19:25
      Highlight Highlight @Pisti

      Wenn das einzig relevante die Arbeitsstellen sein sollen, gerät die Behauptung die Swiss sei "systemrelevant" nur noch mehr in Schräglage.

      Dann wär die Frage nämlich, ob man mit diesen 1.5 Milliarden bei der Swiss wirklich am effizientesten Arbeitsplätze rettet, gibt schliesslich auch viele andere Unternehmen, die sowohl Angestellte wie finanzielle Probleme haben.

      Mit dem Medianlohn von 6'500 Brutto gerechnet, sind 1.5 Milliarden 230'769 Monatslöhne oder rund 19'000 Arbeitstellen auf ein Jahr.

      Anzahl Angestellte bei der Swiss: 9'500.

      ¯\_(ツ)_/¯
    • Pisti 29.04.2020 07:21
      Highlight Highlight Mutzli das tut der Staat ja auch, ohne pro Branche noch hirnrissige Forderungen zu stellen.
      Frau Schlatter hat übrigens Kunstgeschichte studiert, nicht gerade das was man von einer Verkehrsexpertin erwartet. Aber ist halt Politik da darf jeder seinen Senf dazu geben.
    • Mutzli 29.04.2020 09:50
      Highlight Highlight @Pisti

      Egal ob Sie nun den Standpunkt der Grünen hirnrissiger oder super finden, ist die Unterstützung der Swiss eine komplett andere Dimension als die reguläre Unterstützung von Unternehmen in der Pandemie.

      Die normalen Überbrückungkredite, d.h. die Spielregeln für alle anderen, sind auf 10% des Umsatzes bis max. 20 Millionen beschränkt.

      1.5 Milliarden sind sowohl mehr als 10% des Umsatzes der Swiss 2019 (5 Milliarden) und 75 mal mehr als die Oberlimite für Unterstützung gemäss Bund.

      ...und ja, in einer Demokratie dürfen alle ihren Senf dazu geben, dass ist ja die Grundidee.
  • Meiniger 28.04.2020 17:43
    Highlight Highlight Wieso soll der Kredit, welcher für Swiss bereitgestellt wird, an Bedingungen gebunden sein, alle anderen jedoch nicht?
    Klar die Summe ist höher ansonsten gibt es aber kein Argument.
    • lost in space 28.04.2020 17:51
      Highlight Highlight Wer lesen kann, ist im Vorteil:

      "Für die Finanzspritze stellt der Bundesrat Bedingungen: «Das Geld muss in der Schweiz bleiben, egal, wem eine Firma gehört», stellte Sommaruga klar. Zudem dürften Unternehmen, die Bundeshilfen erhalten, keine Dividenden ausschütten."
    • Adrian Aulbach 28.04.2020 18:16
      Highlight Highlight Die Überbrückungskredite für alle anderen sind auf 20 Millionen beschränkt und dürfen auch nicht mehr sein als 10% des Jahresumsatzes der Firma. Die Swiss will das 75-fache, was ca. 1/3 ihres Umsatzes ist.
      Das ist eine massive Sonderbehandlung, die auch zusätzliche Bedingungen rechtfertigt.
    • Meiniger 28.04.2020 18:21
      Highlight Highlight Korrekt, diese Bedingungen giltet für alle Unternehmen.
      Du hast mir nicht erklärt, wieso Swiss an ein Klima-Bedingungen gebunden ist, jedoch irgend eine Firma, welche in einer Fabrik produziert nicht.

      Das was fürs Klima gemacht werden muss, ist klar.
      Wieso aber nur Swiss?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Victor Paulsen 28.04.2020 17:42
    Highlight Highlight Jede Partei und jeder darin weiss wie sehr die Klimabewegung und die Grünen zunahmen und das es vielen im Volk mittlerweile ein Anliegen ist. Doch man merkt immer mehr, das die meisten bürgerlichen Parteien, zum Teil auch die GLP, sich immer mehr dagegen stellen, oder zumindest nichts in dem Bereich fördern, obwohl sie Klimaschutz auch auf ihre Fahne geschrieben haben bei den Wahlen. Gerade in einem Land wie der Schweiz hätte man sowas nicht erwartet, sondern das ein Mittelweg gesucht wird, der für alle akzeptabel ist. Aktuell geht es einfach nach der Nase der bürgerlichen Parteien
  • nukular 28.04.2020 17:41
    Highlight Highlight liebe grünen, bitte auch hinter die kulissen blicken. an so einer airline hängen hunderte von arbeitsplätzen. und immer dieses "wir müssen auf die bahn springen". liebe leute, solange jedes land mit seiner eigenen bahninfrastruktur jahrzehnte lang rumeiert und man etliche stunden fürs reisen benötigt, wäre es mal dafür zu sorgen, dass die einzelnen länder zusammenarbeiten.. (dies sage sogar ich als GA- besitzer)... denn mit weiteren steuern auf das reisen mit dem flugzeug, schadet man wieder mal nur dem durchschnittsbürger und den arbeitsplätzen...
    • Adrian Aulbach 28.04.2020 18:18
      Highlight Highlight Die Arbeitsplätze hängen an der Nachfrage, nicht an der Firma.
      Und jeder Franken der fürs Fliegen ausgegeben wird, wird nicht mehr in anderen Bereichen ausgegeben, wo auch Arbeitsplätze geschaffen würden.
    • TheRealDonald 28.04.2020 18:18
      Highlight Highlight Ein paar hundert Arbeitsplätze haben gemessen an der drohenden Klimakatastrophe schlichtweg keine Relevanz. Wir werden keine zukünftigen Probleme lösen, wenn wir immer nur an das Heute denken.
    • Alnothur 28.04.2020 18:54
      Highlight Highlight "Ein paar hundert Arbeitsplätze haben gemessen an der drohenden Klimakatastrophe schlichtweg keine Relevanz."

      Ja. Aber die Fliegerei auch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HansDampf 28.04.2020 17:41
    Highlight Highlight Die Berufsempörten mal wieder...

    A) das Geld muss gemäss Artikel ja zurückbezahlt werden aus Gewinnen (künftige Gewinne gehen also nicht an die Aktionäre) B) wie sollten denn die wegfallenden Arbeitsplätze ersetzt werden?
    • Der Realist 28.04.2020 18:56
      Highlight Highlight Die Arbeitsplätz nützen garnichts mehr wenn die Umwelt zu kaputt ist um vernünftig darin zu leben.
    • Mutzli 28.04.2020 19:34
      Highlight Highlight @HansDampf

      Die bessere Frage ist, wieso die Swiss dermassen bevorzugt behandelt werden soll?

      Nach EFD sind die Kredite für alle Unternehmen auf 10% des Umsatzes bis max. 20 mio. beschränkt.

      1.5 Milliarden ist 75 x 20 mio. und wesentlich mehr als 10% des Umsatzes der Swiss in 2019.

      Erwirtschaftet hat die Swiss 2019 5 mia. Umsatz mit 9'500 Angestellten.

      Mit Medianlohn von 6'500 Brutto gerechnet, reichen 1.5 Milliarden aber für ein Jahr 19'000 Stellen zu finanzieren.

      ...wie geht das alles nun genau auf?
    • 7immi 29.04.2020 12:47
      Highlight Highlight @mutzli
      erkundige dich mal, was ein Mitarbeiter wirklich kostet (deutlich mehr als der ausbezahlte Lohn) und was am Boden stehende Flugzeuge so kosten... dies sollte deine Frage beantworten.
  • Adam Smith 28.04.2020 17:41
    Highlight Highlight Wow, sie wissen, wie man in der nächsten Periode ganz sicher nicht mehr gewählt wird. Mit Empörung bringt man die Öffentlichkeit weg von sich, mit konkreten Lösungsvorschlägen hingegen nicht. Das war aber noch nie die Stärke der Klimabewegung und die der Grünen.
    • Victor Paulsen 29.04.2020 08:30
      Highlight Highlight Ach ja, also ist deine Aussage, dass die Grünen nicht regierungstauglich sind. Kleine frage: Wie geht es der Stadt Zürich nach 30 Jahren rot-grüner regierung, ziemlich gut würde ich sagen. Basel hat auch schon lange eine rot-grüne Regierung und sind auch sehr gut dran
  • Rundlauf 28.04.2020 17:39
    Highlight Highlight Das ist halt die Schweizer Lösung. Langweiligkeit und Mittelmässigkeit bis zum Abwinken. Das wird dann als "gutschweizerischer Kompromiss" gefeiert und begründet mit "wir machen keine Spektakelpolitik".

    Der Rest Europas zeigt uns, dass man sehr wohl den Finger hätte drauf halten können. Aber wir haben's nicht getan. Das Argument mit "das Kostet zuviel" zieht einfach nicht. Im Moment kostet alles viel - auch die Rettung der Swiss - aber wenn er wirklich will, kann Ueli das Schatztrückli für fast alles öffnen.

    Das Klima und unsere Zukunft darf uns nicht zuviel kosten!
    • Markus97 28.04.2020 17:49
      Highlight Highlight Und am Ende des Tages blutet das Ausland viel stärker als mit der "langweiligen" Schweizer Lösung. Ich bin froh, dass die Schweiz sachlich, und nicht emotional handelt. Das hat sich in den letzten Jahren oft gezeigt. "Mutige" Lösungen haben fast immer bur Schaden verursacht.
    • Donald 28.04.2020 17:52
      Highlight Highlight Wo hat Europe den Finger drauf gehalten?
  • Chrigi-B 28.04.2020 17:39
    Highlight Highlight Weltfremd liebe Grünen. Wie Frau Schlatter die Realität immer noch nicht sieht. Ihr habt keine Mehrheit - Ihr habt Sitze erobert, mehr nicht. Ein Klimaziel für eine Airline ist sowiso lächerlich. Sobald die Krise vorbei ist, wollen alle weiter reisen wie vorher, nämlich billig und schnell - nicht mit dem Zug. Daran haben die Demos nichts geändert!

    Es gäbe da 2 Möglichkeiten die ich unterstützen würde:

    Genf - Zürich einstellen.

    2 Milliarden in einen Forschungsfonds zur innovativen Bekämpfung des Klimawandels. Denke da an Dämmung, Solar, alternative Treibstoffe für Autos und Flugzeuge etc...
    • Inri 28.04.2020 19:37
      Highlight Highlight Du meinst 3 Möglichkeiten. Deine 2 und die des BR.
      Nur dumm steht Dir keine davon zur Auswahl. Genau so Weltfremd.
    • Chrigi-B 28.04.2020 21:09
      Highlight Highlight Weltfremd? Es war ein wohlwollender Vorschlag.

      In der Realität kriegen die Grünen sowiso nichts. Die Swiss ist gerettet und der Cash wird in ein paar Tagen wohl fliegen, äh fliessen....

      Eine Mehrheit der Schweiz ist nunmal nicht Links und schon gar nicht Grün, das ist glasklar in der Entscheidung des BR ersichtlich.

      Anders ausgedrückt:
      Der Volkswille wird umgesetzt.
    • Inri 29.04.2020 08:01
      Highlight Highlight Dann sind deine wohlwollenden Vorschläge gegen den Volkswillen, gegen den BR und genau so Weltfremd wie der der Grünen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hiker 28.04.2020 17:39
    Highlight Highlight Das war leider zu erwarten. Klimaziele werden die ersten Opfer der Bürgerlichen Wirtschaftspolitik sein. Immer mit dem Deckmäntelchen der gefährdeten Arbeitsplätze. Ein immer wieder hervorgeholtes Totschlag Hammer Argument der Wirtschaftshörigen Bürgerlichen Politik. Es ist unerträglich zu erleben wie versucht wird, mit unseren Steuergeldern kaltblütig die ohnehin wenig erfolgreiche Umweltpolitik zu sabotieren. Vergessen sind die Proteste gegen die menschenfeindliche Globalisierungs Politik. Wir dürfen diese Machenschaften doch nicht einfach weiter dulden! Es ist unser Planet und nicht deren
    • Forest 28.04.2020 18:09
      Highlight Highlight Und welche alternativen haben wir? Nehmen wir in Zukunft den Papier Flieger?
    • Elina87 28.04.2020 18:59
      Highlight Highlight Oder halt einfach keinen Flieger mehr? Es gibt schliesslich andere Mittel, um in Kontakt zu bleiben, wie wir ja momentan exemplarisch lernen.
    • Mutzli 28.04.2020 19:40
      Highlight Highlight @Forest

      Zug, E-Auto, Videokonferenz, schlicht und einfach nicht mehr so viel im Jahr überall herumfliegen, dass der CO2 Anteil der Fliegerei an den Schweizer Emissionen mal unter 10% sinkt....
      (Q:https://www.bazl.admin.ch/bazl/de/home/politik/umwelt/luftfahrt-und-klimaerwaermung.html)

      Da gibts ziemlich viele Alternativen finde ich, aber Origami hat natürlich auch einen gewissen Reiz
    Weitere Antworten anzeigen
  • ingmarbergman 28.04.2020 17:37
    Highlight Highlight Je länger wir nichts gegen den Klimawandel tun, desto härter werden dann die Massnahmen in der Zukunft.
    Der jetzige Lockdown wird ein Witz sein gegenüber den Massnahmen, die dann eingeführt werden müssen.
  • Ass 28.04.2020 17:36
    Highlight Highlight Klimaschutz brauchen wir ja nicht?!?! Wir machen dann einfach voller Panik einen Lockdown!!!
  • Lowend 28.04.2020 17:33
    Highlight Highlight Das ist eben der Unterschied von der Schweiz zu anderen demokratischen Staaten in Europa! Dort bestimmt der Staat, sprich die Volksvertreter, was in den Unternehmen passiert und wo die gesetzlichen Grenzen sind.

    Bei uns in der Schweiz läuft das anders! Hier bestimmen die Unternehmen, sprich ihre Lobbyisten, was der Staat für sie tun kann und wie weit er in die Wirtschaft eingreifen darf. Das nennt man direkte Demokratie, weil die Firmen den Politikern direkte Handlungsanweisungen geben. Schliesslich zahlen sie dafür auch genug!
    • 7immi 29.04.2020 07:49
      Highlight Highlight In Frankreich muss die AF ökologischste Fluggesellschaft Europas werden, mit Ablasshandel und anderen unnützen Instrumenten. Das ist keine wirkliche Lösung, aber der Pöbel (und Lowend) sind beruhigt. Das Sparpotential europäischer Airlines ist nunmal sehr tief, da man ständig in neue Flugzeuge investierte. Im Vergleich zu anderen Sparten hat die Luftfahrt ihre Hausaufgaben gemacht...
    • Lowend 29.04.2020 10:52
      Highlight Highlight Ich war nur polemisch, doch nur echte Träumer oder total verblendete Flugzeugnarren können behaupten, dass die Flugindustrie ihre Aufgaben gemacht hat!

      Wer zahlt die Flughäfen? Wer zahlt für die Flugsicherung? Wer zahlt die Steuern für Kerosin usw. Einfache Antwort: Wir alle, egal ob wir fliegen, oder nicht!

      Beruhigt wäre ich drum, wenn alle ökologischen Kosten, wie auch die Kosten für Infrastruktur im Flugpreis abgebildet würden, aber dann könnte kein normaler Mensch mehr kurz irgendwo hinfliegen.
    • 7immi 29.04.2020 12:43
      Highlight Highlight @Lowend
      nein, Leute, die die Luftfahrt kennen.
      Die Flughäfen bezahlen die Fluggesellschaften mit Landetaxen, Passagiertaxen, Standplatzgebühren uvm. Für die Flugsicherung kommen ebenfalls Fluggesellschaften auf mit Luftstrassenabgaben und Anfluggebühren etc.
      Steuern auf Flugtreibstoffe zahlt niemand, auch nicht die Allgemeinheit, da verboten nach IATA ( oder ICAO).

      Um die Finanzen gehts hier aber nicht, du hast bur versucht abzulenken, sondern um die Umwelt. Dank einer modernen Flotte wird hier aber stark gespart. Noch moderner/sparsamer geht mit aktueller Technik nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dani B. 28.04.2020 17:33
    Highlight Highlight Was würde diese "Swiss" denn heute kosten? Minus, wie Rohöl?
    • The Destiny // Team Telegram 28.04.2020 18:29
      Highlight Highlight Rohöl hat keinen negativen Preis.
  • Schlingel 28.04.2020 17:30
    Highlight Highlight Ich finde es nicht gut, dass man die Swiss unterstützt. Hatte sie in den letzten Jahren doch Milliardengewinne eingestrichen. Die Gewinne hat sich die Lufthansa unter den Nagel gerissen, die Verluste darf der Schweizer Steuerzahler berappen. Ich finde es hingegen auch lächerlich, dass die Grünen der Swiss in dieser Situation Auflagen erteilen möchten. Einer einzelnen Airline Klimaauflagen aufzubrummen bringt nichts, solange in der Bevölkerung kein Umdenken stattfindet. Und Aussagen von wegen "Wahltriumph" sind ein wenig überspitzt. Dies ist nämlich kein Argument für die eigenen Interessen.
  • Rolfgt 28.04.2020 17:29
    Highlight Highlight Die Empörung der Grünen ist einfach nur lachhaft. Sie sollten mal daran denken, wieviele Arbeitsplätze damit betroffen sind!
    • RiniRinchen 29.04.2020 02:15
      Highlight Highlight Bei allen anderen gilt,: der Überbrückungskredit ist auf 20 Mio und 10% des Umsatzes beschränkt. Ich denke, es ist durchaus berechtigt, diesen Betrag in Frage zu stellen, nicht?
  • Steasy 28.04.2020 17:28
    Highlight Highlight Aha, also alles wie gehabt.
    In guten Zeiten wird der Gewinn privatisiert und wenns mal zwei Monate nicht läuft soll der Staat sofort mit Mia. ohne Gegenleistung einspringen. Falls dies nicht genehm ist, wird mir Insolven gedroht, was eigentlich nur bedeutet, dass man die normalen Angestellten als "Geiseln" mit der Arbeitslosigkeit bedroht.
  • Heb dä Latz! 28.04.2020 17:26
    Highlight Highlight Immer die alte Leier. Bei den kleinen wird geknausert und gegängelt bis sich die Balken biegen. Bei den grossen wird der Geldhahn aufgedreht als gäbe es kein Morgen.
    • Meiniger 28.04.2020 18:24
      Highlight Highlight Geknausert? In der Schweiz wird momentan Geld rausgehauen wie noch nie...
    • sowhat 28.04.2020 20:10
      Highlight Highlight Ja klar, siehe Tally Weijl 🤦‍♂️rausgehauen, ha!
    • Meiniger 28.04.2020 21:18
      Highlight Highlight sowhat, die Entscheidung wurde ja noch nicht getroffen.
      Tally Weijl wird schon Geld bekommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nullarbor 28.04.2020 17:25
    Highlight Highlight Ich hoffe jedes Coiffeursalon, jedes Restaurant und jedes KMU welches Staatshilfen bekommen hat, kann ebenfalls einen Plan vorlegen wie es in den nächsten Jahren kleiner werden kann und weniger Kunden bedienen. Das wird ja von der Swiss nun gefordert.
    • sowhat 28.04.2020 20:12
      Highlight Highlight So viele Kleine gibts gar nicht in der Schweiz, dass die auch nur 10% von dem für die Umwelt tun könnten wie die Swiss, äh Lufthansa 😀
  • Covid-20 28.04.2020 17:25
    Highlight Highlight Ohne mich. Wenn die Lufthansatochter Hilfe von der Schweiz bekommt, werde ich sofort das Geld meinem annullierten Flug zurückverlangen.
  • Jason848 28.04.2020 17:24
    Highlight Highlight Ach die Grünen

    Klimadebatte hin oder her, es gibt im moment wichtigeres & dazu zählt halt eine systemrelevante Firma wie sie die Swiss und deren Zubringer nun mal sind, vor dem Konkurs zu retten. Und kommt mir nicht mit einer deutschen Firma.. die Swiss hat ihren Hauptsitz nach wir vor in der Schweiz und der grösste Teil der Belegschaft ist wohnhaft in der Schweiz, welche alle hier Steuern zahlen.
    Klimaziele und Debatten kann man wieder anfangen wenn die aktuelle Krise überstanden ist. Aber die Grünen hätten am liebsten eine Wirtschaft wie in Afghanistan damit sie ihre Ziele erreichen können.
    • sowhat 28.04.2020 20:15
      Highlight Highlight OMG, glabst du das wirklich? Das Klima ist kein Luxusthema. Das Klima IST wichtiger. Es kostet sehr viel mehr Arbeitsplätze, wenn uns das Klima um die Ohren fliegt.
  • Neruda 28.04.2020 17:20
    Highlight Highlight "Sperrminorität sowie ein bis zwei Verwaltungsratsmandate" soso und warum können wir dummen Schweizer dies nicht auch verlangen? Aber was mach ich mir vor, der Bund würde seine Macht eh nicht nutzen und nur Ja-Sager in den Verwaltungsrat setzen,an kennt es ja, die Politik ist nicht willig, den Volkswillen durchzusetzen.
  • Bruuslii 28.04.2020 17:15
    Highlight Highlight «Ohne Klima-Auflagen darf es keine Rettung für die Swiss geben.»

    sehe ich genau so.

    ich bin nicht gegen krisen-kredite - schliesslich müssen diese zurückbezahlt werden.
    aber bedingungslos dürfen diese bei klimasündern und und steuervermeidern nicht sein.
    das leben vieler und künftiger generationen darf gegenüber "etwas" einschränkung weniger nicht vernachlässigt werden.
    ein referendum würde ich sofort unterschreiben!

10 Tage Sommerferien in der Schweiz – hier kommt der fixfertige Urlaubsplan Vol. 3

Nach den Ferienvorschlägen für den Jura und die Innerschweiz entdecken wir heute ein eher unbekanntes Gebiet: im und um das Zürcher Oberland. Ideal auch mit Kindern. Viel Spass!

Auch wenn die Grenzen doch noch öffnen: Ferien in der Schweiz dürfte für viele die Realität bedeuten. Damit wir nicht alle an den bekannten Hotspots die schönsten Tage im Jahr verbringen müssen, zeigen wir euch hier einige Vorschläge. Nach der Entdeckung des Juras und der Innerschweiz zieht es uns in der dritten Folge etwas nordöstlicher: von Winterthur via Tösstal ins Zürcher Oberland bis Rapperswil.

Warum? Der Autor kommt aus der Gegend. Eine Arbeitskollegin aus dem Aargau meinte kürzlich zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel