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Kantone kommen «Quarantäne-Sündern» auf die Schliche



Mehrere Kantone haben dank Contact Tracing und Stichproben unter eingereisten Flugpassagieren «Quarantäne-Sünder» aufspüren können. In einer Umfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, an der sich elf Kantone beteiligten, ist von Einzelfällen die Rede. Zur möglichen Dunkelziffer gibt es kaum Schätzungen.

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In Quarantäne muss, wer Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person gehabt hat. Und seit dem 6. Juli muss sich in Quarantäne begeben, wer aus einem Risikoland in die Schweiz einreist oder zurückkehrt. Die Betroffenen müssen sich spätestens 48 Stunden nach der Einreise bei den kantonalen Behörden melden.

Wer sich nicht an diese Meldepflicht hält, riskiert eine Busse bis zu 10'000 Franken. Bei fahrlässiger Zuwiderhandlung sind es maximal 5000 Franken.

Eine Frau installiert die SwissCovid Contact Tracing App auf ihrem Smartphone, fotografiert am 25. Juni 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Swiss-Covid-App soll die Kantone beim Contact-Tracing unterstützen. Bild: keystone

Bisher Daten von neun Flügen

Vor einer Woche hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) angekündigt, die Einhaltung der Quarantänepflicht in Stichproben zu kontrollieren, auf 20 bis 30 Flügen pro Woche. Bis Donnerstag gab es die Daten von neun Flügen an die Kantone weiter, wie Sprecher Daniel Dauwalder am Freitag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.

Weitere Listen würden noch in dieser Woche folgen, schrieb Dauwalder. Ab kommender Woche würden auch Busverbindungen in die Stichproben aufgenommen. Am Freitag meldete das BAG, dass sich 5565 Personen nach einer Reise in eines von 42 aufgelisteten Risikoländern in Quarantäne begeben hätten.

Weitere 2335 Personen waren am Freitag Quarantäne, weil sie Kontakte zu Infizierten gehabt hatten. Die Zahlen stammen aus 21 Kantonen und Liechtenstein. Am Mittwoch hatte das BAG von 6000 Reiserückkehrern in Quarantäne gesprochen.

Einen Anstieg von Menschen in Quarantäne meldet in einer Umfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA die Mehrheit der antwortenden Kantone. «Es fällt auf, dass in den letzten Tagen die Meldungen erfreulicherweise zunehmen», sagt etwa der Baselstädter Kantonsarzt Thomas Steffen.

Ob aus dem Ausland eingereiste Menschen der Grund dafür seien, lasse sich aber nicht analysieren. Der Anteil der Reisenden unter den Personen in Quarantäne lagen in den Kantonen, die Angaben dazu machten, zwischen 15 und 90 Prozent.

Schätzung von Dunkelziffer schwierig

Zur möglichen Dunkelziffer von Leuten, die sich wider die Vorschrift nach einer Reise nicht melden, machte BAG-Sprecher Dauwalder keine Aussagen. Er verwies auf die Kantone, die das Contact Tracing durchführen. In den Kantonen ist das Bild unterschiedlich, wie eine Umfrage zeigt. Die Zürcher Gesundheitsdirektion spielte den Ball an den Bund zurück und gab selbst keine Schätzung ab.

«Ein aktuelles Problem in der Umsetzung der zehntägigen Quarantäne scheint die Angst vor Arbeitsverlust oder anderer Massnahmen der Arbeitgeber zu sein»

St. Gallen hingegen geht von einer nach wie vor hohen Dunkelziffer aus. «Ein aktuelles Problem in der Umsetzung der zehntägigen Quarantäne scheint die Angst vor Arbeitsverlust oder anderer Massnahmen der Arbeitgeber zu sein», schreibt Markus Wehrli von der Kommunikationsstelle des Ostschweizer Kantons.

Aus Sicht anderer Kantone, die an der Umfrage teilnahmen, ist die Frage schwer zu beurteilen. Es wurden aber bereits Verstösse bekannt. Zürich spricht von Einzelfällen. Liege ein Hinweis vor, werde diesem nachgegangen, teilte die Gesundheitsdirektion mit.

Kantone machen Kampagnen

In der Waadt ergaben die bisherigen Stichproben aus Passagierlisten, dass sich Einzelne nicht für die Quarantäne gemeldet hatten; im Kanton Graubünden ist ein einziger Fall bekannt. Genf, Bern und Solothurn dagegen merken an, dass sie bei ihren Stichproben noch keine Verstösse festgestellt hätten.

Graubünden geht auf Grund bisheriger Erfahrungen davon aus, dass die soziale Kontrolle - bei der Arbeit und unter Bekannten - gut funktioniere. In Basel-Stadt flogen im Zusammenhang mit Neuinfektionen einzelne «Quarantäne-Sünder» auf.

Etliche Kantone verstärken die Informationen, etwa über Soziale Medien, und sie stellen für Reiserückkehrer Online-Formulare zur Verfügung. Der Kanton Zürich nutzt neben digitalen Kanälen auch die Plakatwände, und auch der Kanton St. Gallen will den Gemeinden ein Plakat zum Aufhängen zur Verfügung stellen. Die Waadt, wo die Sommerferien bis zum 24. August dauern, plant eine Kampagne zum Ferienende.

Unternehmen eingebunden

Einige Kantone binden die Unternehmen in die Information und Sensibilisierung ein. In Genf sollen Arbeitgeber Angestellte, die aus Risikoländern zurückkehren, auf die Quarantäne hinweisen.

In Bern läuft diese Information über die Verbände. Sie sollen die Empfehlungen zur Quarantäne an die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber weitergeben. Im Kanton Solothurn haben die Arbeitgeber einen Brief vom kantonsärztlichen Dienst erhalten. Sie sollen ihre Angestellten auffordern, nach der Heimkehr das Online-Formular auszufüllen.

«Die Arbeitgeber müssten aber eigentlich Interesse daran haben, dass die Quarantäne eingehalten wird», hiess es im Kanton St. Gallen. Denn wenn Covid-19 in einer Firma ausbreche, müsse diese unter Umständen geschlossen werden und dies könne grosse finanzielle Folgen haben. (cki/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tschowanni 25.07.2020 11:24
    Highlight Highlight Wen ich lese Stichproben und von diesen Stichproben sind es sogenannte Einzelfälle, welche die Quaratäne nicht einhalten, schätze ich das von allen aus Risikogebieten Einreisenden, auf welchem Weg auch immer, maximal 40% die Quarantänepflicht einhalten.
  • Las Palmas 25.07.2020 08:25
    Highlight Highlight Bei uns im Spital wurde die Weisung gegeben, dass wenn man aufgrund einer Reise in ein „Listenland“ anschliessend während der Quarantäne nicht im Homeoffice arbeiten darf, sonder unbezahlten Urlaub nehmen muss... fast zwei Wochen unbezahlt, da könnt ihr euch denken wieviele Pflegende die sonst schon einen kleinen Lohn haben sich genau überlegen, wo sie denn in den Ferien war!
    • Kruk 25.07.2020 10:51
      Highlight Highlight Vielleicht sollte man sich dies vor der Abreise überlegen.

      Es ist jetzt wirklich nicht so schlimm für einmal hier zu bleiben.

      Das die Quarantänezeit auf unbezahlt geht ist ja wohl so was von selbstverständlich!
      Sonst würde selbst ich am letzten Ferientag noch schnell in ein solches Land rennen und meine Ferien um zwei Wochen verlängern. 😁
  • Fairness 25.07.2020 07:57
    Highlight Highlight Wieso spricht der Bund immer von Eigenverantwortung? Er sollte endlich darauf hinweisen, dass ALLE eine kollektive Verantwortung haben. Wenn Solidarität schon nicht aus dem Herzen kommt, sollte sie wenigstens vom Hirn kommen.
    • Alnothur 25.07.2020 11:41
      Highlight Highlight Und du denkst, dass das wirken würde? You dreamer du.
    • dmark 25.07.2020 14:02
      Highlight Highlight "...nicht aus dem Herzen kommt, sollte sie wenigstens vom Hirn..."

      Das sind gleich zwei Probleme auf ein mal :)
      Es wäre für alle Menschen um ein Vielfaches leichter und auch die Problematik der Pandemie könnte schneller gelöst werden, wenn jeder auch nur ein bisschen mal zurück stecken und auf sich selbst und andere achten würde.
      Aber nein, man könnte dann ja etwas in seinem Leben (und sei es auch noch so unwichtig) verpassen.
      Es ist definitiv zu viel Egoismus in dieser Welt verstreut.
  • p4trick 25.07.2020 07:08
    Highlight Highlight Wenn einer in Quarantäne ist, trotzdem raus geht, positiv ist und andere ansteckt. Kann da nicht von Körperverletzung gesprochen werden? Eine Busse finde ich da relativ milde, Gefängnis Strafe von 2 Monaten z.B wären angebracht!
    Oder wir stecken einfach alle die in die Quarantäne kommen in Zivilschutz Anlagen für 10 Tage? Ich denke dann lernen sie es...
  • Demetria 25.07.2020 05:01
    Highlight Highlight Also ich hätte da auch eine Idee: Sozialdetektive bei der Sozialhilfe abziehen und gegen die selbstsüchtigen Mittelschichtler einsetzen, die ernsthaft mitten in einer Pandemie in die Ferien fliegen. Dann haben sie auch noch die Frechheit die Quarantäne nicht einzuhalten, weil sie sich für den Nabel der Welt halten. Ich denke da muss man mal richtig durchgreifen und erfreulicherweise haben wir dafür ja bereits qualifiziertes Personal am Start. Pädagogik vom Feinsten: Wenn es einem selber trifft ist institutionelle Gewalt schnell nicht mehr so lustig. Die Gesichter möcht ich sehen,
  • Nora Flückiger 25.07.2020 04:37
    Highlight Highlight Angst vor Arbeitsverlust?

    Was denken sie was passiert wenn der Arbeitgeber erfährt das sie Corona in die Firma eingeschleppt haben? Die anfälligen Notizen im Arbeitszeugnis für die neue Stelle können sie sich wohl denken!
  • Bildung & Aufklärung 25.07.2020 01:10
    Highlight Highlight @Eyeore und allg. zum Thema:

    Eigenverantwortung klappt super für die Masse!

    Das hat man bei Naturverschmutzung gesehen. Eigenverantwortlich haben z.B. alle Firmen und Leute aufgehört, Müll und Gift in Fluss und Forst zu entsorgen. Einfach so. Und einfach so hat man danach noch Gesetze und Verbote erlassen.

    Autoverkehr auch. Alle einfach so sich angegurtet, langsam und vorsichtig gefahren.

    Etc. pp.

    Bis zur Öko- und Klimakatastrophe. Die Masse handelt Eigenverantwortlich. Die Autos werden immer weniger. Und kleiner. Überkonsum nimmt ständig ab. etc.

    Eigenverantwortung olé !
  • Lupe 24.07.2020 22:10
    Highlight Highlight Man erkennt dass die Schweiz nicht fähig ist Eigenverantwortung zu tragen, ich bin wider für bundesrätliche Sonderverordnungen bis zum erneuten zu Haus bleiben, Egoismus und Milleniums lassen grüssen.
  • COVID-19 ist Evolution 24.07.2020 21:38
    Highlight Highlight Rasterfahndung wie zu den besten Zeiten der RAF-Terror-Bekämpfung.
    • Demetria 25.07.2020 05:10
      Highlight Highlight Seit dem Fall des Kommunismus braucht niemand mehr die die Unterschicht fürchten. Also ich kömmte mir einem kleinen Remake der RAF leben. Wenn kein Reicher mehr im Strassencafé etwas trinken kann ohne sich sicher zu fühlen, dann ginge das sicher schnell mit den Sozialen Reformen. Nein Spass bei Seite, ich glaube niemand braucht einen neuen Fichenskandal oder eine Rasterfahndung. Ein paar Spezialermittler die Passagierlisten durchsehen reicht hier völlig. Wer jetzt ins Flugzeug steigt zeigt eh dass er asozial ist und einen Schnüffler an der Backe verdient hat.
    • Coburn 25.07.2020 07:26
      Highlight Highlight Die Begeisterung ist bei einigen immer wieder beänstigend gross auf die Jagd zu gehen und fürs "gute" zu kämpfen.
  • Joe Meier 24.07.2020 21:17
    Highlight Highlight Wow, der Überwachungsstaat lässt grüssen... Und alle jubeln dabei auch noch.. Dachte das wären die Methoden aus China und Russland..
    • DerSchöneVomLande 25.07.2020 01:47
      Highlight Highlight Mimimi. Überwachungsstaat-jammeris... Die ausrede für alles
    • The Destiny // Team Telegram 25.07.2020 09:20
      Highlight Highlight Shhh, ist hier für einen (noch) guten Zweck.
    • dan2016 25.07.2020 09:41
      Highlight Highlight Ganz übel. Und was verschwiegen wird, die kontrollieren sogar, ob ich die Steuern bezahlt habe. Grausamer Überwachungsstaat
  • tmat 24.07.2020 18:58
    Highlight Highlight Wieso ist die SwissCovid-App als Thumbnail für diesen Artikel gesetzt? Im Zusammenhang mit dem Titel: "
    Kantone kommen «Quarantäne-Sündern» auf die Schliche" ist das einfach mehr als nur unglücklich.

    Man kann es den Verschwörungstheoretikern echt auch noch einfach machen....
    • Burrito-72 25.07.2020 02:20
      Highlight Highlight Ist mir auch gleich so durch den Kopf gegangen. Hätte gerade von Watson mehr journalistische Weitsicht erwartet 🙈
  • David Steger 24.07.2020 18:39
    Highlight Highlight «Ein aktuelles Problem in der Umsetzung der zehntägigen Quarantäne scheint die Angst vor Arbeitsverlust oder anderer Massnahmen der Arbeitgeber zu sein»

    Ich hätte da eine einfache Lösung: Verzichtet in eurem Leben (ca. 83 Jahre) für einmal auf Sommerferien im Ausland!
    • EinsZweiDrei 24.07.2020 20:09
      Highlight Highlight Es gibt aber bestimmt auch viele, welche nicht ins Ausland reisen um Ferien zu machen, sondern weil sie dort Familie haben/Fernbeziehungen führen und diese Menschen teils seit Monaten nicht gesehen haben. Und dann kann/will man nicht verzichten. Aber sonst stimme ich dir absolut zu, auf "eifach chli Ferie mache im Usland" könnte man dieses Jahr wirklich verzichten.
    • Carl Gustav 24.07.2020 22:02
      Highlight Highlight Sorry, aber du scheinst dir wohl zu sicher zu sein, dass du hier in der heilen Welt lebst.
      Ich war letzte Woche ein paar Tage im Ausland (kein Staat von der Liste)
      Als ich am Montag meinem Arbeitgeber davon "gebeichtet" habe, ist mit etwas aufgefallen:
      Die einzige Übertragungsgefahr für mich waren die Raststätten in der Schweiz.
      Im Ausland: Viel Platz, mehr Distanz, Masken in Restaurants und Läden und eine viel grössere Ernsthaftigkeit der Bevölkerung betreffend Covid.
      Wer hier die Sommerferien verbringt, bleibt wohl am Besten im eigenen Garten, sonst ists im Ausland wohl sicherer
    • Demetria 25.07.2020 05:20
      Highlight Highlight Sozialhilfebezüger dürfen gar nie in die Ferien über Jahre und Jahrzehnte. Nicht mal eine Nacht bei der Freundin übernachten oder eine Woche in der eigenen Stadt auf den Campingplatz. Hochzeiten oder Beerdigungen im Ausland sind gleich ganz verboten. Aber wenn die arme kleine Mittelschicht mal einen Sömmerchen auf etwas verzichten muss, dann muss man ganz superdoll Verständnis haben, weil Ferien ja ein Menschenrecht sind, sofern man Geld hat? Diese Gesellschaft ist doch so etwas von obszön.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saphira 24.07.2020 18:31
    Highlight Highlight Ist es nicht erwas ungeeignet, ein Foto der Contact-Tracing-App in der Vorschau zu wählen für einen Artikel, in dem zwar das staatliche Contact Tracing vorkommt, aber der rein gar nichts mit der App zu tun hat?
    Es lässt den Schluss zu, die staatlichen Kontrollen der Quarantäne könnten mithilfe der App durchgeführt werden, was falsch ist, da die App weder solche Daten erfasst, noch zulässt, das auf die erhobenen Daten zugegriffen werden kann. Da derzeit viel investiert wird um das Vertrauen in diese notwendige App zu steigern, schlage ich ein anderes Vorschaubild vor.
    Merci
  • Hadock22 24.07.2020 18:22
    Highlight Highlight "...riskiert eine Busse bis zu 10'000 Franken"
    Wird das auch umgesetzt oder ist das nur wieder ein Papiertiger ?
  • Martin Schmid 24.07.2020 18:21
    Highlight Highlight Finde das Bild der Swiss Covid App in diesem Kontext sehr schlecht gewählt. Mit der App kann der Kanton nicht nachvollziehen, wer zu Hause bleibt oder die Quarantäne missachtet. Dies wird zwar im Artikel auch nirgends behauptet, aber leider ist differenziertes Denken nicht immer voraussetzbar, daher sollte man auf solche irreleitenden Bilder verzichten.
    • Mäni99 25.07.2020 10:37
      Highlight Highlight Vielleicht auch absichtlich ? Ich hoffen nicht
  • Wellenrit 24.07.2020 17:24
    Highlight Highlight Ich habe auch so ein paar Kollegen die unbedingt in den Urlaub müssen! Und natürlich lassen sie sich nicht aufhalten von irgendwelchen Anweisungen von Bern! Dazu sind sie der Meinung sie werden eh nicht erwischt! Und Bernd träumt immer noch von Eigenverantwortung
    • DerSchöneVomLande 25.07.2020 01:49
      Highlight Highlight Wer solche kollegen hat...
  • raphi_niert 24.07.2020 17:13
    Highlight Highlight Büsst diese Leute und setzt ein Statement. So ist die Busse von CHF 10‘000.- ein Witz
  • G3r1 24.07.2020 16:43
    Highlight Highlight Zur Illustration dieser Geschichte finde ich die SwissCovid-App unpassend, weil zuviele Leute in der App einen Schritt richtung Überwachungsstaat sehen. Dabei schützt die App die Privatsphäre so gut, dass wir kaum wissen, wie gut sie funktioniert und entsprechend hilft sie nicht, Leute in Quarantäne zu bringen oder halten. Ausserdem basiert die App auf Freiwilligkeit, während die Quarantäne obligatorisch ist.
  • Die_andere_Perspektive 24.07.2020 16:42
    Highlight Highlight Ich hoffe den Quarantäneverweigerern klopft man nicht einfach auf die Finger sondern verpasst denen mal so eine richtige Ohrfeige (bildlich gesprochen).
    • insider 24.07.2020 17:05
      Highlight Highlight Wer ist "man"?
      Solche Forderungen sind immer sehr einfach gestellt. Aber bist du auch bereit für die Aufstockung der Tracing-Teams höhere Steuern zu bezahlen?
      Wie viel Geld ist dir der Umgang mit der Pandemie grundsätzlich wert?
      Welche Bereitschaft haben wir als Gemeinschaft die damit verbundenen Kosten zu übernehmen?
    • Mäni99 24.07.2020 17:57
      Highlight Highlight Ohne eine massive Geldstrafe nützt alles nichts
    • DerSchöneVomLande 25.07.2020 01:51
      Highlight Highlight Insider. Ich bin durchaus bereit für die pandemiebekämpfung mehr zu bezahlen also im nachhinein für den wirtschaftlichen schaden zu blechen
  • Eyeore 24.07.2020 15:58
    Highlight Highlight Die Schweizer und ihre Freiheit, wir sind bald so blöd wie die Amis.
    Jedes Land, dass das Virus richtig im Griff hat, sendet die Ankömmlinge in richtige Qarantäne vom Staat organisiert. Aber bei uns klappt natürlich alles mit Eigenverantwortung. 🤦
    • Lupe 24.07.2020 22:07
      Highlight Highlight Man wollte doch immer alles mit Eigenverantwortung, nun haben wir den Salat !!!

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