Schweiz
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Daniel Koch oder

Bis vor kurzem Leiter der Abteilung «Übertragbare Krankheiten» des Bundesamts für Gesundheit (BAG): Daniel Koch. Bild: sda

Dicke Post für Koch – Epidemiologen kritisieren «Mister Corona»



Seit Ende Mai steht Daniel Koch nicht mehr an der Spitze der Abteilung «Übertragbare Krankheiten» des Bundesamts für Gesundheit (BAG), sondern geniesst seine Pension. Der 65-Jährige war seit Beginn der Corona-Pandemie enorm präsent in den Medien; er wurde zum «Mr. Corona».

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Nun hat Koch dicke Post bekommen: Führende Epidemiologen der Schweiz kritisieren den ehemaligen Mitarbeiter des BAG hart. Auf Twitter veröffentlichte der ETH-Professor Marcel Salathé einen Brief, den er bereits am 25. Februar dieses Jahres an Bundesrat Alain Berset geschickt hatte. Das Schreiben unterzeichnet hatten auch Christian Althaus von der Universität Bern und Emma Hodcroft sowie Richard Neher von der Universität Basel.

In dem Brief bekunden die Wissenschaftler ihr Erstaunen darüber, dass Koch an der Medienkonferenz vom 24. Februar die Sterblichkeit von Covid-19 mit jener der saisonalen Grippe verglichen habe, und fordern das BAG dazu auf, die Gefahrenlage im Hinblick auf die drohenden Corona-Pandemie richtig zu interpretieren.

Althaus behauptet auf Twitter, dass auch Koch diesen Brief erhalten habe. Er habe Koch überdies bereits im Januar kontaktiert und vor einer globalen Ausbreitung des Virus gewarnt – was dieser bestreitet. Althaus fordert zudem von der Geschäftsprüfungskommission des Parlaments, dass «diese Vorkommnisse» aufgearbeitet werden.

Da die Warnungen folgenlos blieben, habe er sich an die Öffentlichkeit gewandt, sagt Althaus in der «NZZ am Sonntag». Die Zeitung zeichnet in ihrer aktuellen Ausgabe den Ablauf der Pandemie nach. Sie schreibt, die Epidemiologen seien mit ihren Warnungen beim BAG auf taube Ohren gestossen.

Laut dem Artikel ist Salathé der Meinung, ein entschiedenes Handeln hätte den Lockdown verhindern können. Die Wahl zwischen einem Kollaps des Gesundheitswesens und einem Lockdown mit schädlichen wirtschaftlichen Folgen wäre dann nicht nötig gewesen.

Koch sagte der «NZZ am Sonntag» hingegen, die Modelle von Althaus und dessen Kollegen hätten nicht ausreichende Grundlagen für eine seriöse Voraussage und basierten auf unausgereiften Algorithmen. Für die praktische Umsetzung taugten die theoretischen Ansätze der forschenden Wissenschaft nicht: «Wir haben 30 Jahre Erfahrung mit Grippekurven. Wir wissen recht gut, welche Voraussagen man bei Epidemien machen kann.» Koch habe daher, so schreibt die «NZZ am Sonntag», lieber auf sein altbewährtes Netzwerk zurückgegriffen, unter anderen den Genfer Infektiologen Didier Pittet.

Obwohl sich das Virus im Februar wie in dem von Althaus im Januar berechneten Modell auch in der Schweiz ausbreitete, bleibt Koch laut der «NZZ am Sonntag» bei seiner Meinung, es sei «nichts eingetroffen, was Althaus gesagt hat.»

Der Streit zwischen Mr. Corona und den Epidemiologen dürfte nach diesem Artikel und den auf Twitter veröffentlichten Vorwürfen in den nächsten Tagen weitergehen. (dhr)

In der ursprünglichen Fassung dieses Artikels wurde Daniel Koch fälschlich als Ex-Chef des BAG bezeichnet. Er war jedoch Leiter der Abteilung «Übertragbare Krankheiten» in diesem Bundesamt.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hakuna!Matata 08.06.2020 22:57
    Highlight Highlight Fakt ist: Epidemiologen haben früh gewarnt, es gab offene Briefe. Tessiner Politiker haben früh in Richtung Bern gefleht die Grenzen zu schliessen, Testing zu starten und Grossanlässe zu verbieten. Aus Bern (Bundesrat, Berset, BAG, Koch) wurde lange beschwichtigt und Massnahmen für das Tessin wurden abgelehnt. Bis es dann gekracht hat und (für das Tessin) zu spät war. Soweit die Fakten. Aufgrund der Warnungen von Experten bin ich auch der Meinung man hätte früher reagieren sollen und damit Tote und Wirtschaftsschaden verhindert. Ich hoffe dies wird analysiert.
  • Capslock 08.06.2020 11:44
    Highlight Highlight Kritisieren ist immer einfacher, als gut fundiert und glaubwürdig zu kommunizieren. Dies beiden Attribute fehlen bei einigen der "Epidemiologen" aber merklich und können auch nicht durch öffentliche Wichtigtuerei wett gemacht werden
  • nafets 08.06.2020 11:07
    Highlight Highlight Dass nun gewisse Epidemiologen Kritik üben, ist wirklich sehr suspekt und nicht nachvollziehbar. Epidemiologen sind ja Wissenschaftler und haben ein sehr grosses fundiertes Wissen - müssen aber definitiv nicht die gleichen Entscheidungen treffen, wie der BR oder Daniel Koch und das ist auch gut so, denn ein Wissenschaftler kann seine Ergebnisse nach Wochen oder Monaten ganz einfach revidieren, da neue Erkenntnisse vorliegen.
    Wichtig wird sein, dass ALLE daraus lernen und bei künftigen Szenarien nicht wieder die gleichen Fehler gemacht werden - dann haben alle gewonnen.
  • Hüendli 08.06.2020 10:35
    Highlight Highlight Der Einstieg in den Artikel ist immer noch falsch! Daniel Koch hat die Leitung der Abteilung übertragbare Krankheiten bereits per Ende März abgegeben, bis zu seiner Pensionierung war er dann Delegierter des BAG für Covid-19. Was ist bloss mit seinem Namensvetter Huber los?
  • DerTaran 08.06.2020 09:26
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass ein Lockdown zu verhindern war, aber er ist definitiv zu spät erfolgt und wäre bei rechtzeitigem Handeln wohl kürzer ausgefallen. Aber nachher ist man immer schlauer.
    • fidget 08.06.2020 13:35
      Highlight Highlight Zwei Wochen bevor der Lockdown erfolgte, wurde in Basel die Fasnacht abgesagt. Von vielen wurde das nicht verstanden und akzeptiert. Und es gingen Tausende trotzdem auf die Strasse.
      Strikte Massnahmen nützen auch erst etwas, wenn sie in der Gesellschaft auf breite Akzeptanz stossen und von allen umgesetzt werden. Und das war Ende Februar garantiert nicht der Fall.
  • Mutzli 08.06.2020 09:23
    Highlight Highlight Finde den Tenor in dieser Kommentarspalte bisschen erstaunlich.

    -Koch hat, wie in der NZZ nachzulesen, die erste mediale Breitseite geschossen und den Streit in der Öffentlichkeit begonnen. Althaus & Salathé wehren sich gegen die nachweisbare Lüge, sie hätten Koch nicht versucht zu kontaktieren.

    -Auch Marcel Tanner Chef Taskforce, sagte vor kurzem hier auf Watson, dass lange niemand auf die Wissenschaft gehört habe

    -Bzgl. Modelle: NYC hat ca. gleich viele Leute wie CH und bereits über 20000 Tote (trotz Lockdown etc.), entsprechend waren 30000 als Worst Case in einem Jahr sogar noch zu tief
    • Toerpe Zwerg 08.06.2020 11:14
      Highlight Highlight Ganz genau. Nun wirft die Verwaltung ihr Gewicht in die Waagschale und versucht, ihr Handeln aufzuhübschen.

      Speziell Althaus hatte sich bereits Mitte Februar sehr differenziert geäussert und klar gesagt, ein Full Stop sei nicht notwendig - wenn man jetzt reagiere. Hat man nicht getan. Und nun wird ein Personenkult um Koch aufgebaut, der ihn gegen Kritik immunisieren soll.

      Das macht die Verwaltung immer so. Fehlerkultur gibt es nicht. Verantwortung auch nicht.
  • fidget 08.06.2020 09:23
    Highlight Highlight Von Seiten des BAG wurde sicherlich nicht alles optimal gemacht, aber im Grossen und Ganzen sprechen die Zahlen für das BAG und den Bundesrat. Es ist immer einfach im Nachhinein alles zu kritisieren und zu sagen, man hätte es besser machen können. Es zeugt auch nicht gerade von gutem Charakter, wenn man sich so in der Öffentlichkeit äussert.
    Ich gehe mal davon aus, dass im BAG die ganze Coronapandemie analysiert wird und Schlüsse daraus gezogen werden, wie man es bei einem allfälligen nächsten Mal besser machen kann.
    • Toerpe Zwerg 08.06.2020 11:16
      Highlight Highlight "aber im Grossen und Ganzen sprechen die Zahlen für das BAG und den Bundesrat."

      Nein, das lässt sich aus den Zahlen nicht ablesen. Das zu späte und zu zögerliche Handeln zusammen mit dem danach manifesten übersteuern und panikartigem Full Stop hat sehr grossen Schaden angerichtet.

      Man muss das kritisieren können, damit es aufgearbeitet werden kann. Das Mauern der Verwaltung ist dem hinderlich und Personenkult um Beamte ist schändlich.
    • fidget 08.06.2020 13:30
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg: Was wäre denn der richtige Zeitpunkt gewesen, Massnahmen zu ergreifen? Und wie restriktive hätten die sein sollen?
      Ende Februar existierte in der Bevölkerung keine Akzeptanz für strenge Massnahmen. Siehe dazu die abgesagte Fasnacht in Basel.

      Dass der wirtschaftliche Schaden gross ist, das lässt sich nicht bestreiten.

      Kritik soll man äussern dürfen, aber das von Herrn Althaus ist ein Fingerzeigen auf BAG und Bundesrat und ist in meinen Augen auch keine konstruktive Kritik, mit der sich etwas anfangen liesse.
  • DieFeuerlilie 08.06.2020 09:22
    Highlight Highlight Interessant zu diesem Artikel, der letzte Satz im Tagi heute morgen:

    “Ganz anders klang Salathé in einem am 28. Februar in der «Republik» erschienenen Artikel: «Ich persönlich bin oft eher auf der vorsichtigen Seite, aber meiner geplanten Italien­reise im April sehe ich relaxt entgegen.»“

    Möchte hier vielleicht jemand im Nachhinein klug erscheinen?
    • wilhelmsson 08.06.2020 10:46
      Highlight Highlight Derselbe Artikel, auch interessant:
      Das BAG sei nicht auf dem aktuellen Stand des Wissens, kritisierte Christian Althaus von der Universität Bern Ende Januar. Kurz zuvor hatte Mister Corona Daniel Koch erklärt, das Virus sei noch nicht ausserhalb Chinas nachgewiesen worden. Die Information stellte sich noch während der Medienkonferenz als überholt heraus.
    • DieFeuerlilie 08.06.2020 15:19
      Highlight Highlight @wilhelmsson

      Das hab‘ ich natürlich auch gelesen.
      Schien mir allerdings weniger relevant, denn SARS und MERS kamen auch aus China raus, ohne deshalb gleich zur weltweiten Pandemie zu werden..
  • Stinkstiefel 08.06.2020 09:04
    Highlight Highlight Ist der Vorwurf, Salathé und Althaus würden sich durch ihre Kritik nur profilieren wollen, bereits ein Löschungsgrund? Da wurde ja in ganz grossem Stil gelöscht heute Nacht.

    Fakt ist: Beide müssen die politische Verantwortung nicht tragen und sind beides reine „Zahlenmenschen“ und keine Mediziner. Fakt ist auch, dass beide mit Aussagen vom Februar spektakulär daneben lagen. (30k Tote, 5% Intensivstation)
    • wilhelmsson 08.06.2020 09:58
      Highlight Highlight Ich wiederhole mich und sage nur "Worst Case"...
    • Toerpe Zwerg 08.06.2020 11:17
      Highlight Highlight "Beide müssen die politische Verantwortung nicht tragen"

      Das BAG leider auch nicht.
  • Toerpe Zwerg 08.06.2020 08:55
    Highlight Highlight Die Kritik ist nicht nur berechtigt, sie ist notwendig. Politik und Verwaltung funktionieren immer nach demselben Prinzip:

    1. Ignorieren und Untersteuern (Nichtstun)
    2. Dramatisieren und Übersteuern (Aktionismus)
    3. Eigenlob und Leugnung (Narrativ überlegter Handlungsweise)

    Leider wird das oft nicht durchschaut. Ohne 1 hätte 2 vermieden werden können, was 3 ad absurdum führt.
    • Stinkstiefel 08.06.2020 09:35
      Highlight Highlight Grundsätzlich gebe ich dir Recht, aber Angesichts der Tatsache, dass Salathé selbst die zaghaften Lockerungsschritte am 27. April als zu schnell kritisiert hatte (hier auf Watson), ist höchst fraglich, ob unter Salathés Lead weniger übersteuert worden wäre. Ich bezweifle es stark.
    • Toerpe Zwerg 08.06.2020 09:41
      Highlight Highlight Die Pointe: Weil durch 2 Effekte erzielt werden (unfassbar einfach!), wird 1 verdrängt (unfassbar einfältig!) wird 3 akzeptiert (Führerkult!).

      Diese Mechanismen sind allgegenwärtig und für den kritischen Beobachter ziemlich unerträglich. Und wenn sich dann ein Exponent der Verwaltung oben-ohne auf dem Pferd oder mit Anzug in der Aare ablichten lässt, dann darf man sich die Frage stellen, wo die Prioritäten liegen. PR Stunts sind einfach zu durchschauen - es sei denn, man will sich einlullen lassen.
    • Toerpe Zwerg 08.06.2020 09:42
      Highlight Highlight Und nun: Welcher Blitzer wagt sich vor und stellt meine Aussage auf die Probe?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 08.06.2020 08:52
    Highlight Highlight Wer genau schaut hat bemerkt, die Schweizer Behörden haben zu diesem Zeitpunkt an die Richtlinien der WHO angewendet. Und sie haben später kommuniziert, dass sie jetzt Epidemielogen ins Boot holen.

    Ich habe noch nie Behörden so transparent kommunizieren gehört. Aber zuhören scheint für viele unmöglich zu sein.

    Auch zu seinen "Fehler" bei der Maskenpflicht hat er immer gesagt, stand von jetzt und das was die Wissenschaft dazu sagt. Auch das wir zuwenig Masken haben, um eine allgemeine Maskenpflicht einzuführen.
  • Fairness 08.06.2020 08:35
    Highlight Highlight Dieser Hype um ihn und seine Pressegeilheit ist ziemlich lächerlich. Die Maskenlügerei, das fehlende Schutzmaterial (Hausärzte, die ihre Masken im Baumarkt kaufen mussten und Masken mussten nass den ganzen Tag getragen werden zB) die fehlende Digitalisierung im BAG sind bedenklich. Ich nenne das alles andere als einen Superjob gemacht.
    • PaLve! 08.06.2020 09:00
      Highlight Highlight Blablabla
      ,,Alles andere als einen Superjob"
      Du jammerst auf einem unglaublich hohen Niveau, schau Mal wie es in anderen Länder lief.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 08.06.2020 09:21
      Highlight Highlight Wenn Hausärzte Masken im Baumarkt kaufen mussten ist natürlich Herr Koch schuld und nicht der Arzt welcher es versäumt hat welche für den Notfall bereit zu haben.
    • Magnum 08.06.2020 10:27
      Highlight Highlight Die Bevorratung mit NMS-Masken obliegt gem. Epidemiegesetz den Kantonen und nicht dem Bund und schon gar nicht Herrn Koch.

      Herr Koch war nur Abteilungsleiter beim BAG. Die verspätete und mangelhafte Digitalisierung eines ganzes Bundesamtes ihm anzuhängen, ist verfehlt.

      Die "Maskenlüge" stammte so von der WHO, und sie machte insofern Sinn, als sie die Verfügbarkeit von Masken für jene verbesserte, die sie wirklich brauchten - konkret Pflegepersonal und Ärzte.

      Zwischen einer ergebnisoffenen Aufarbeitung und Selbstprofilierung sehe ich einen grossen Unterschied - und aktuell nur letzteres.
    Weitere Antworten anzeigen
  • flyingdutch18 08.06.2020 08:32
    Highlight Highlight Von allen massgeblichen Ländern hat die Schweiz derzeit die flachste Fallkurve, sie ist praktisch waagrecht. Der Lockdown, und wie er unter Berücksichtigung der Akzeptanz in der Bevölkerung relativ sachte eingeführt worden ist, kann sicher als Erfolg in der Bewältigung der Pandemie angesehen werden. Kritik ist meines Erachtens bei der Kommunikation in der Maskenfrage und den einzelnen Schritten der Lockerung angebracht. Weil die Pandemie noch längst nicht ausgestanden ist, sollte sich die Kritik auf diese Punkte beschränken. Alles andere kann später aufgearbeitet werden.
  • Dave1974 08.06.2020 08:14
    Highlight Highlight Ich meine, dass man immer noch zu wenig weiss um jetzt schon gross mit Kritik um sich zu werfen.
    Für die ganz harten Worte ist es definitiv noch zu früh.

    Die Dunkelziffer kann noch immer hoch sein, wie das Beispiel Göttingen zeigt. In einem einzigen Hochhaus kamen mehr Fälle (21) dazu als in der Schweiz. Nur - dort hat man nun alle Bewohner des Hochhauses getestet, egal ob mit oder ohne Symptomen. Die genauen Zahlen sollten heute noch bekannt werden.

    Solches zu beobachten lässt uns mehr erahnen, wie das Ding funktionieren könnte.
    Auch anderes sind (noch) Vermutungen.
  • MacB 08.06.2020 07:43
    Highlight Highlight Nach dem Krieg ist jeder Soldat ein General.
  • Überlegemol 08.06.2020 07:41
    Highlight Highlight Klar, jetzt tritt die 2 Garnitur aus dem grossen Schatten von Herr Koch und will sich noch ein wenig wichtig machen. Aufarbeitung ist natürlich wichtig, aber es ist beängstigend zu sehen wie die angepackt wird.
  • rodolofo 08.06.2020 07:23
    Highlight Highlight Nun geht der "Streber-Experte", bzw. auch genannt "Der Chinese unter den Epidemiologen", Salathé, also in den Angriff und aufs Ganze, indem er den "unaufgeregten Realo" Koch frontal angreift und herausfordert, zusammen mit einem Berufskollegen!
    Vielleicht kann ich hier schlichten:
    Das Coronavirus verhält sich offenbar ähnlich zwielichtig und Janusköpfig, wie wir Menschen!
    Eine Infektion mit dem Virus kann harmlos und frei von Symptomen verlaufen, aber auch katastrophal dramatisch und sehr schnell tödlich!
    Hier einen richtigen Verhaltens-Mix im Umgang zu finden, ist nicht leicht...
  • -thomi- 08.06.2020 05:54
    Highlight Highlight Genau. Haut noch auf einen Rentner drauf. Viel Spass dabei. Warum sind die nicht an die Öffentlichkeit gelangt, als wir noch keinen Lockdown hatten? Hätten beide genügend Gewicht, um selber eine Pressekonferenz einzuberufen. Also: Schnauze Fury!
    • Trollgeflüster 08.06.2020 07:52
      Highlight Highlight Kritik am BAG und Bundesrat ist bezüglich Corona nicht gern gesehen... Sämtliche Stimmen, die sich gegen die Massnahmen richten, werden als Verschwörungstheorie abgekanzelt. Erst jetzt, wo den Leitmedien die Storys ausgehen, werden solche Aussagen gebracht. Zurecht übrigens...
    • Alumni7 08.06.2020 08:22
      Highlight Highlight Ich glaube, man darf den Forschenden durchaus Intelligenz unterstellen. Dass sie nicht im Vornherein kommuniziert haben, finde ich eher gut.
      Sehen wir es realistisch: Mit dem vom BR gewählten Ansatz war/ist es wichtig, dass sich die Bevölkerung auch daran hält und das geht m.E. besser, wenn die Zahl der anderslautenden Meinungen/Kritik möglichst klein ist.
      Es ist natürlich ein Blick in die Glaskugel, wenn aber bereits vor dem Lockdown (die Schweiz hatte ja eigentlich gar keinen) Kritik aufgekommen wäre, hätte das vielleicht auch die Compliance der Bevölkerung beeinflusst.
    • -thomi- 08.06.2020 09:51
      Highlight Highlight @Alumni7 Ich finde Ihren Denkansatz bedenklich. Wenn man weniger Bilder von Polizisten zeigt, die Schwarze erwürgen, dann glaubt die Bevölkerung auch, dass es kein Problem gibt? Bravo!
      Natürlich sollten anders lautende Meiungen zugelassen werden. So läuft Meinungsfreiheit. Aber ob im Nachhinein etwas besser oder schlechter war, finde ich eine müssige Diskussion. Die hätten sich vorher oder währenddessen melden können. Nachher stehen sie eher blöd da. Und sie hatten nie die Verantwortung der - naja - Verantwortlichen.
  • Schneider Alex 08.06.2020 05:31
    Highlight Highlight Nicht nur das BAG, auch die politische Führung hat versagt. Mit der konsequenten Verweigerung von Grenzschliessungen lieferte der Bundesrat die Tessiner Bevölkerung schonungslos der in Norditalien wütenden Epidemie aus. Das Argument war, „in der Lombardei und im Veneto handle es sich um lokale Ansteckungsherde“.
    Die Grenzgänger*innen schleppten das Virus ins Tessin ein. Erst mit der Aufnahme von Grenzkontrollen am 16. März 2020 wurden minimale Massnahmen ergriffen. Auf ein Fiebermessen der Einreisenden wurde nach wie vor völlig verzichtet.
    • andy y 08.06.2020 07:40
      Highlight Highlight Ich frage mich, warum Tatsachen dermaßen viele Blitze generieren.
    • Töfflifahrer 08.06.2020 08:15
      Highlight Highlight Das ist Quatsch! Die Grenze wurde nicht geschlossen wegen des Pflegepersonales, der Wirtschaft und vor allen weil das Virus wegen der Inkubinationszeit und dem Fakt, dass Tessiner und Italiener im täglichen Leben eigentlich keine Grenze kennen bereits im Tessin war!
      Zudem vermutet(e) man, dass einer der Hot-Spots ein Fussball Match im San Siro war, wo auch viele Tessiner jeweils sind.
      Ich erinnere mich genau, wie die Tessiner Spitäler Hotelzimmer anmieteten weil die Angst hatten der BR schliesst die Grenzen zu früh.
    • andy y 08.06.2020 08:55
      Highlight Highlight Das ist also Quatsch. Die in der Schweiz arbeitenden Grenzgänger konnten auch nach der verspäteten Schließung nach wie vor zum Arbeiten in die CH einreisen. Erklären sie doch mal nachvollziehbar wieso das Qautsch sein sollte
    Weitere Antworten anzeigen
  • fabsli 08.06.2020 00:15
    Highlight Highlight Auch jetzt noch, und nachdem die Voraussagen der beiden Herren weit daneben lagen, müssen sie sich ins Rampenlicht stellen. Ein bisschen Zurückhaltung und Demut würde ihnen nicht schaden.
  • Hillary Clinton 08.06.2020 00:12
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Tom Frogman 07.06.2020 23:59
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Victor Paulsen 07.06.2020 23:43
    Highlight Highlight Kleine ortografische korrektur im dritten Absatz, fünfte zeile, zweitletztes wort muss und statt uns heissen
    • Panna cotta 08.06.2020 00:06
      Highlight Highlight Deine kleine orthografische Korrektur enthält fünf Fehler.
    • @schurt3r 08.06.2020 06:30
      Highlight Highlight Danke, ist korrigiert.
  • Hiker 07.06.2020 23:31
    Highlight Highlight Herrn Koch ist es zu verdanken, dass die Botschaften des BR bei den Menschen Gehör gefunden hatte. Ob er jetzt diesem oder jenem hätte zuhören sollen ist eine rein rethorische Frage. Ich finde es schade, wenn jetzt versucht wird sein Verdienst mit Dreck zu bewerfen. Für mich ist das der blanke Neid unter Experten die sich zu wenig beachtet gefühlt haben. Auch wenn Sie Recht haben sollten ist ein solches Verhalten erbärmlich.
  • Gubbe 07.06.2020 23:31
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • äti 07.06.2020 23:30
    Highlight Highlight Es freut mich, dass auch Akademiker im Nachhinein schlauer sind als am Anfang. Allerdings gibt es schon einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Letztere ist in der Regel enorm schwieriger.
  • So en Ueli 07.06.2020 23:15
    Highlight Highlight Ich habe den Artikel in der NZZaS gelesen. Der Text ist ein grosser Konjunktiv. Hätte, würde und vielleicht. Was beschlossen wurde, wurde beschlossen. Da nützt es nicht öffentlich zu poltern. Wenn Fehler begangen wurde, was mit grosser Wahrscheinlichkeit auch der Fall war, hoffe ich, werden diese entsprechend korrigiert. Es ist ja nicht so, als hätten wir all Jahr eine Pandemie, daher kann es gut sein, dass nicht alles klar ist und reibungslos funktioniert. Hätten die beiden Wissenschaftler Eier würden Sie den Disput nicht öffentlich austragen, aber Profilierung ist ja gewissermassen ein Hobby
    • Cyberpunk 08.06.2020 02:23
      Highlight Highlight @Ueli: „Wenn Fehler begangen wurden,... hoffe ich, werden diese korrigiert“. Genau 👏 das 👏 wurde 👏 hier 👏 mit 👏 dem Tweet erzielt 👏 In dieser Krise werden Informationen natürlich anhand des internationalen Forschungsstandes immer wieder nachjustiert und -korrigiert. Nicht aber mit diesem Statement von Salathé & Althaus, diese wurden anfangs der Krise übermittelt & ignoriert, und jetzt folgt die Quittung mit belegtem Beweis (!) ~ Leider entpuppst du dich zu dieser Thematik auch nur als ein schwarz-weiss Denker mit aufgesetzter rosa Brille. Schade. Profilierung? Lachhaft. Habe sie nicht nötig.
    • So en Ueli 08.06.2020 08:32
      Highlight Highlight Ich kritisiere nur, dass die Kritik öffentlich ausgetragen wird. Anstatt dem BR, Herrn Koch und seinem Team ein "Danke" auszusprechen, dass man uns noch recht gut durch diese Krise führte. Klar hätte man früher eventuell und vielleicht etwas anders machen können. Ich enerviere mich grundsätzlich darüber, wenn man im Nachhinein kommt und sagt, mimimi, ich hätte es besser machen können. Die beiden Herren Salathé und Althaus könnten sogar recht haben. Aber um das geht es nicht. Es geht um die Art und Weise, wie dieses "recht haben" nachträglich kommuniziert wird.
    • wilhelmsson 08.06.2020 09:08
      Highlight Highlight Herr Koch hat in der Öffentlichkeit (NZZaS) gesagt, man hätte sie/ihn nicht kontaktiert. Den Forschern nun vorzuwerfen, sie würden die Kritik in die Öffentlichkeit tragen ist nich fair. Herr Koch hätte auch einfach antworten können, man habe die Ratschläge aufgenommen.
  • leu84 07.06.2020 23:11
    Highlight Highlight Unabhängig ob man Herrn Koch mag oder nicht. Im Nachhinein, wo es eigentlich gut verlaufen ist, mit harter Kritik kommen. Wenn sie nur diesen Brief verschickt haben, warum hat man persönliches Gespräch gesucht oder einfach mal telefoniert. Am Ende gibt es nicht nur den Aspekt des Virus, der in eine Entscheidung einfliesst. Wieviele von den Unterzeichner waren schon Krisengebieten und mussten Entscheidungen treffen (Ebola, HIV oder andere Krankheiten). Nicht einfach in den Labors sitzen oder an internationalen Konferenzen teilnehmen.
    • @schurt3r 08.06.2020 06:34
      Highlight Highlight Es geht bei der Aufarbeitung einer Krise nicht um Sympathie, sondern um Fakten.

      Die Wissenschaftler haben ausgehend von wissenschaftlichen Erkenntnissen die Verantwortlichen gewarnt, und die haben nicht reagiert, bzw. nicht geantwortet. Vielmehr behauptet nun einer der Verantwortlichen öffentlich, er sei nicht von den Wissenschaftlern kontaktiert worden. Was nachweislich nicht stimmt, wie der Brief zeigt.
    • wilhelmsson 08.06.2020 08:32
      Highlight Highlight Hast du den Artikel gelesen? Althaus telefonierte mit Koch bereits im Januar. Die harte Kritik besteht nun vor allem darin, dass Koch in der Öffentlichkeit bestreitet von Altahaus etc. kontaktiert worden zu sein. Er könnte auch einfach sagen, "ich hatte viel um die Ohren" und das Ganze wäre vorübergezogen...
    • Töfflifahrer 08.06.2020 08:34
      Highlight Highlight @schurt3r: Nun der Brief ist adressiert an den BR Berset. Ob der Brief es je ins Amtszimmer geschafft hat weiss man nicht. Ich habe etwas Mühe damit wenn man jetzt mit einer Aussage, die im Februar getätigt wurde, eine Kampagne starten will. Das BAG und damit auch Herr Koch habe ein Team welches auch international vernetzt ist inkl. der WHO. Das heisst auch, dass man irgendwo mit der Einflussnahme von Anderen stoppen muss, da Entscheide schnell gefällt werden müssen.
      Zudem ist es möglich, dass das Tel.-Gespräch bei Koch unter Kategorie Göschenen-Airolo gefallen ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wilhelmsson 07.06.2020 23:08
    Highlight Highlight Noch am gleichen Tag gibt Christian Althaus ein Interview, das die öffentliche Diskussion grundlegend verändert. 30 000 Tote, bestätigt der Epidemiologe in einem Gespräch mit der NZZ, könne das Virus im «Worst Case» verursachen. Was Althaus bis heute wichtig ist zu betonen: Er selbst hat die Zahl nicht genannt, sondern der Journalist, der ihn befragte.
    https://www.nzz.ch/gesellschaft/wie-forscher-in-der-corona-krise-zu-regierungskritikern-wurden-und-wie-das-die-schweiz-veraendert-hat-ld.1551790
    • wilhelmsson 08.06.2020 08:51
      Highlight Highlight Eine Prognose ist per se falsch, das liegt in der Natur der Sache. Da im Nachgang vieles umgesetzt wurde, wie auch von den Professoren vorgeschlagen, ist es nicht fair sie nun an dieser Prognose zu messen. "Worst Case" bedeutet, was wäre wenn man gar nichts gemacht hätte. Schweden hat weniger gemacht und steht - bei etwas mehr Einwohnern, aber weniger hoher Bevölkerungsdichte - bei bald 5000 Toten, wobei die Kurve noch nicht merklich abflacht. 30'000 sind 0.035 % der CH Bevölkerung. Aufgrund der aktuellen Raten und als Worst Case, keine so schlechte Prognose...
    • Mutzli 08.06.2020 09:14
      Highlight Highlight @wilhelmsson

      Ich glaube Ihnen ist beim Prozentsatz eine Null zu viel reingerutscht (0.35%) aber Sie haben absolut recht, wie z.B. der Vergleich mit New York City zeigt:
      -8.399 mio. Einwohner, 21.323 Covid-19 Tote= 0.25% der Gesamtenbevölkerung gestorben und dies trotz dem späteren Beginn im Vergleich zu uns und massiven Schutzmassnahmen.

      Wenn man dementsprechend jetzt den Worst Case ohne Schutzmassnahmen übers Jahr berechnen würde (Antikörperzahlen NYC berücksichtigt), wäre man bald bei 80'000 oder mehr

      https://www.nytimes.com/interactive/2020/nyregion/new-york-city-coronavirus-cases.html
    • wilhelmsson 08.06.2020 09:50
      Highlight Highlight @Mutzli Danke für die Richtigstellung!
  • Blubber 07.06.2020 23:07
    Highlight Highlight Der wissenschaftliche Diskurs ist enorm wichtig, damit wir für die Zukunft lernen. Niemand ist perfekt und keiner kann zu 100% die Zukunft voraussagen. Weiter gehören Fehler zum wissenschaftlichen Prozess dazu. Das Ego der unterschiedlichen Akteure sollte da nicht einen allzu hohen Stellenwert haben, weil der Sache nicht wirklich dienlich.
  • PaLve! 07.06.2020 23:03
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  • KoTaMo 07.06.2020 23:01
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  • Walter Sahli 07.06.2020 22:57
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  • TheKen 07.06.2020 22:55
    Highlight Highlight Ich bin nach wie vor der Meinung, Berset und Koch mussten unter Druck handeln und Entscheidungen treffen, um die Pandemie einzudämmen. Dass nicht jede Entscheidung die gewünschte Wirkung zeigt, weiss man immer im Nachhinein. So ist es auch mit diesen Epidomologen Diven. Jetzt kommen sie aus ihren Löchern und kritisieren einen zurückgetretenen Mitarbeiter. Warum benutzen sie nicht ihre Energie und helfen statt zu motzen.
    • Glatttaler 08.06.2020 08:26
      Highlight Highlight Pensioniert, nicht zurückgetreten!
  • KoTaMo 07.06.2020 22:54
    Highlight Highlight Jetzt ist selbst Koch ein Verschwörungstheoretiker. Wird langsam chli auffällig...
  • paule 07.06.2020 22:53
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  • Winzig 07.06.2020 22:49
    Highlight Highlight kleiner tipp für euer nächstes gruppen assessment: wenn ihr die beste lösung habt aber das team nicht davon überzeugen könnt wird das negativer ausgelegt als die zweit oder drittbeste lösung sofern diese das team überzeugen konnte.
  • Bin nur wegen der Kommentare hier 07.06.2020 22:41
    Highlight Highlight einmal mehr bestätigt: es wird nur auf die geschossen, die sich bewegen
    • Cyberpunk 07.06.2020 23:53
      Highlight Highlight Eher ist es so, dass auf kritische Denker geschossen wird. Normalerweise sind wir in unserer Schule besonders auf kritisches Denken stolz. Die Frage stellt sich nun also, gibt es gute Argumente gegen diese Kritik? Ich sehe bisher aber nur viele emotionale Reaktionen, nichts basierend auf die Fakten.
  • Phrosch 07.06.2020 22:37
    Highlight Highlight Es ist einfach zu sagen, es hätte keine harten Massnahmen gebraucht. Allerdings wurden 2m Abstand erst halbwegs eingehalten, nachdem der Lockdown kam. Erst mit klarer Ansage glaubten wir alle, dass wir uns wirklich daran halten müssen. Inzwischen hält sich ja kaum noch jemand daran, das finde ich besorgniserregend.
    • Antichrist 07.06.2020 22:59
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  • CalibriLight 07.06.2020 22:35
    Highlight Highlight Der Brief ist vom 21.2.20 und an BR Berset adressiert. In der Anrede finden wir zusätzlich Herrn Strupler und Herrn Koch. Ob Herr Koch den Brief später erhalten hat wissen wir nicht.
    Am 16.3.20 hat der Bundesrat den Lockdown beschlossen.

    In nur 3 Wochen seit dem Briefdatum hat die Regierung die Massnahmen sukzessive verschärft und den ganzen Shutdown aufgegleist. Ich glaube nicht, dass das schneller gegangen wäre.

    Wie ich bereits früher gesagt habe, würde ich jetzt nicht meinen Erstgeborenen nach D. Koch benennen, aber alle habens soweit gut gemacht.
  • Raembe 07.06.2020 22:30
    Highlight Highlight Wirkt wie „Nahgingge", sehr unsympathisch.
    • formi50+ 07.06.2020 23:44
      Highlight Highlight Wirkt wie "aufarbeiten - Fehler korrigieren und nie mehr machen" - sehr sympathisch
    • bangelor 08.06.2020 00:26
      Highlight Highlight Fehler arbeitet man normalerweise nicht auf Twitter auf.
    • Cyberpunk 08.06.2020 01:17
      Highlight Highlight @bangelor:Wenn alle anderen Kanäle bisher ignoriert wurden, kommt halt die Quittung auf der medialen Plattform. Ist mir aber schon bewusst, daß wir hier in der Schweiz Insider-Informationsquellen gerne runterreden, wenn es dem „perfekten“ Image der Schweiz dient. Das erkennt man auch in Thematiken mit involvierten Whistleblowern.. und man sah es dazumal auch bei der Veröffentlichung des Bergier-Berichts, welcher auch von allen Seiten kritisiert wurde.. Schlussendlich hatten aber auch dazumal die emotionalen Ergüsse von Patriotismus keinen Bezug zu den Fakten, welche wie heute belegt werden konnten.
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  • Blue64 07.06.2020 22:27
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  • Erklärbart. 07.06.2020 22:25
    Highlight Highlight Meinetwegen kann man Koch zum Schweizer des Jahres wählen und ihm Orden verleihen. Netter, kluger und durchaus sympathischer Typ. Aber, wie jeder Mensch, nicht frei von Fehlern.

    Wahre Grösse zeigt sich erst, wenn man fähig ist für seine eigenen Fehler gerade zustehen. Ohne wenn und aber. Das traue ich Herrn Koch auch zu. Schade hat er das (noch) nicht gemacht. Im Gegenteil, er bleibt stur. Wirklich Schade.

    Und übrigens, von wegen "im Nachhinein klüger/besser": könnt ihr nicht lesen? Der Brief ist von Februar, Warnungen gab es schon im Januar.
    • paule 07.06.2020 22:57
      Highlight Highlight Erklärbart, im Moment der Entscheidungen hat er alles richtig gemacht und vor allem ruhig und besonnen, hinterher ist Deine Forderung lächerlich.
      Was wusste man schon zur Zeit wo Entscheidungen getroffen werden musste, schlicht und einfach fast nichts, da gibt es nichts gerade zu stehen, er steht schon gerade und er hat einen guten Abgang verdient.
    • slick 07.06.2020 22:58
      Highlight Highlight Bin deiner Meinung. Habe die Idealisierung der Leute von Herrn Koch nie verstanden. Auch die Wirkung von Masken spielt(e) er herunter. Für mich ist Herr Koch schön länger nicht mehr wirklich glaubwürdig. Er hat eine angenehme, sympathische Art. Das sollte allerdings nicht dazu führen, dass seine Arbeit nicht kritisch beurteilt wird. Gut ist er jetzt im Ruhestand.
    • sowhat 07.06.2020 23:21
      Highlight Highlight Natürlich ist der Brief vom Februar. Es jedoch wichtig die Bevölkerung auf den Weg mitzunehmen. Das haben sie geschafft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • biitli 07.06.2020 22:22
    Highlight Highlight Die erwähnte Studie vom Imperial College lag um einen Faktor von 10 falsch.... Was schon damals namhafte Statistiker und Mathematiker bemängelten.
  • schnupperi 07.06.2020 22:18
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • [CH-Bürger] 07.06.2020 23:52
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Antichrist 07.06.2020 22:17
    Highlight Highlight Das wichtigste ist, dass die EU Grenzen offen sind. Ohne Befehle aus Brüssel geschieht hier nichts.
    • Meiniger 08.06.2020 00:06
      Highlight Highlight Die Schweiz hat als eins der einzige Länder die Grenze zu allen EU-Länder geöffnet.
      Was hat das mit Brüssel zu tun?
  • Nelson Muntz 07.06.2020 22:16
    Highlight Highlight Daniel Koch ist Clark Kent, Peter Parker und Bruce Wayne in Personalunion!
    • Raembe 07.06.2020 22:31
      Highlight Highlight Also Journalist, Schüler und reicher Playboy zugleich?
  • Antichrist 07.06.2020 22:15
    Highlight Highlight Das BAG Fanboy Weltbild ist unveränderbar wie bei den Verschwörungstheorien.
    • Raembe 07.06.2020 22:34
      Highlight Highlight Das hat nix mit Fanboy zu tun, objektiv gesehen hat er gute Arbeit geleistet. Klar darf man gewisse Punkte auch kritisieren, aber das war eine noch nie da gewesene Situation. Da macht jeder Fehler und der BR, das BAG inkl. Koch haben relativ wenige gemacht.
    • slick 08.06.2020 01:36
      Highlight Highlight Noch nie dagewesen stimmt schonmal nicht: spanische Grippe, Vogelgrippe, Schweinegrippe und und und... Weiter ist es bzw. war es, in Zeiten ohne akute Bedrohung, sein Job die Bevölkerung präventiv zu schützen bzw. für genau eine solche Notsituation gewappnet zu sein. Ganz ungravierend finde ich die gemachten Fehler nicht: Nicht genügend Masken auf Lager, Lieferketten zu wenig diversifiziert, Meldesystem mit Fax, Grenze zu Italien zu spät geschlossen, chinesische Einreisende zu lange zugelassen. Aber ja, jetzt dürft ihr losblitzen, da ich es gewagt habe euren Helden zu kritisieren.
    • Coffeetime ☕ 08.06.2020 07:38
      Highlight Highlight @slick Ein Blitz, nicht für die Fragen, die berechtigterweise gestellt werden müssen, aber wegen des Tons und der letzten Bemerkung. Sachliches Argumentieren ist das eine, wie ein trotziges Kind sein, das andere.
    Weitere Antworten anzeigen
  • c_meier 07.06.2020 22:12
    Highlight Highlight naja schlussendlich entscheidet allein der Bundesrat und nicht das BAG

    ob jetzt Herr Koch ein Brief/Mail erhalten hat finde ich jetzt nicht so extrem wichtig
    • Not, Sure 07.06.2020 22:18
      Highlight Highlight Wenn der Koch sagt, er sei nie kontaktiert worden, irgendwie schon, oder?
  • Shlomo 07.06.2020 22:12
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    • wilhelmsson 07.06.2020 23:02
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    • Rellik 07.06.2020 23:56
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  • neutrino 07.06.2020 22:08
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    • Not, Sure 07.06.2020 22:24
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    • michiOW 07.06.2020 22:48
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    • Stinkstiefel 07.06.2020 23:09
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • wilhelmsson 07.06.2020 22:07
    Highlight Highlight Mal ehrlich, ich würde mir auch verarscht vorkommen, wenn ich in der Zeitung lesen müsste, ich hätte jemanden nicht kontaktiert, obwohl ich ihm einen Brief geschrieben und mit ihm telefoniert habe. Herr Koch hat vieles gut gemacht und manches weniger. Das ist auch völlig ok. Grösse zeigt sich jedoch, wenn man auch mal einen Fehler eingestehen kann.
    • paule 07.06.2020 23:03
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  • Silent_Revolution 07.06.2020 22:03
    Highlight Highlight https://www.watson.ch/schweiz/gesundheit/574747853-forscher-marcel-salathe-klaert-die-nation-auf-und-kritisiert-die-politik

    Teilweise sogar genau die gleiche Kritik wie heute.

    Damals der Tenor unter den Usern: "Ich bin sehr dankbar, wenn sich die Wissenschaft in solchen Momenten lautstark meldet und die Bevölkerung aufklärt."

    Heute, zwei Monate später mit wohl kaum veränderter Userschaft ist er neidisch und leidet unter Profilierungssucht 😂😂😂

    Gotta love Watson
    • Blubber 07.06.2020 22:54
      Highlight Highlight Danke für den Link. Finde man sollte den Diskurs jetzt ermöglichen, ohne gross zu polemisieren, nur so lernt man, wie man in Zukunft noch besser mit solchen Krisen umgehen kann.
  • Quacksalber 07.06.2020 21:57
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  • Leo L. 07.06.2020 21:56
    Highlight Highlight Ich stehe, was Daniel Koch betrifft, voll und ganz hinter Salathé und Althaus. Schon von Anfang an wirkte der zwar nette und sympathische heilige Herr Koch desinteressiert, stur und teilweise unehrlich auf mich. Ausserdem entpuppte es sich jetzt als es eine blanke Lüge, dass er nie von Althaus kontaktiert wurde. Sorry, ich weiss nicht warum dieser Mann fast heilig gesprochen wurde. Er hinkte stets hinterher und schien nie auf der Höhe der Zeit zu sein. Es ist einigermassen gut gegangen, ja, aber das verdanken wir in erster Linie dem Bundesrat.
    • Raembe 07.06.2020 22:37
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Leo L. 07.06.2020 23:01
      Highlight Highlight Ich sehe das nicht als Dreck nachschmeissen, im gegenteil, Fehler müssen aufgearbeitet werden und ans Licht gebracht werden. Die beiden in meinen Augen sehr sachlichen und kompetenten Wissenschaftler haben das Recht recht dazu, nachdem sie das BAG zudem auch schon früher (zu recht) kritisiert haben. Ich wäre auch angepisst, aus dem Medien von Koch zu erfahren, man sei nie kontaktiert worden. Das ist einfach eine Lüge die nicht tolerierbar ist.
    • Cyberpunk 07.06.2020 23:02
      Highlight Highlight @Raembe: Solltest vielleicht mal die rosa Brille abmontieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 07.06.2020 21:51
    Highlight Highlight Wir haben die erste Welle Covid 19 glimpflich überstanden. Man kann hinterher an allem rumnörgeln und kritisieren. Koch und seine Mitarbeiter hatten die Lage gut eingeschätzt und immer im Griff.
  • CH-Bürger 07.06.2020 21:49
    Highlight Highlight Im Nachhinein ist man immer schlauer.
    Das ist bei allem so, wo es anfangs eine große Unbekannte gibt. Wir wurden jedenfalls durch Herrn Daniel Koch, sein Beraterteam und Bundesrat gut durch die Pandemie geführt.
  • Dani S 07.06.2020 21:49
    Highlight Highlight Auch wenn Salathé und Althaus Recht haben: Herr und Frau Schweizer lassen sich kaum was vorschreiben und Koch und Berset haben die für die Schweiz beste Umsetzung der Corona-Bekämpfung durchgeführt.
    Ich bin sehr dankbar, dass es Wissenschaftler wie Salathé und Althaus gibt, aber auch dass es die Herren Koch und Berset gibt.
    Danke!
  • Mutzli 07.06.2020 21:48
    Highlight Highlight Weil viele Leute denken, dass die Epidemologen unprovoziert Koch angreifen:

    Die Tweets von Althaus & Salathė sind nur eine Reaktion auf einen NZZaS-Artikel in dem Koch behauptete, Althaus habe ihn nie kontaktiert, sondern sich in den Medien inszenieren wollen.

    Was, wie der NZZ-Artikel belegt, eine Lüge ist.

    Was die Frage nach der Bilanz angeht: Worst Case gabs zum Glück nicht und unsere Mühen haben viel erreicht, aber wir sind weit von so effizienten Strategien und Erfolgen wie z.B. Südkorea, Taiwan, Neuseelans und anderen entfernt. Koch quasi heiligsprechen zu wollen nützt niemandem was.
    • Balabar 07.06.2020 22:33
      Highlight Highlight Irgendjemand war doch beim BAG für Pandemiepläne zuständig, oder? Jedes Land hat solche, aber die Schweiz hat die sträflich vernachlässigt (z.B. Masken). Wer es wissen wollte, konnte schon im Januar sehen, was da kommt. Aber asiatische Länder haben wir belächelt, kann uns ja alles nicht passieren. Dass die Bevölkerung so denkt, wir schulden es unserer Überheblichkeit, tant pis, ging mir auch so. Aber die Leute vom BAG hätten es besser wissen müssen. Offenbar wollten die aber nicht. Daher ist es nur richtig, dass das aufgearbeitet wird. Was danach kam, war nicht schlecht gemacht.
    • Stinkstiefel 07.06.2020 23:25
      Highlight Highlight @Mutzli
      Du vergleichst die Schweiz im Zentrum Europas (mit Schengen und über 300k Grenzgängern; davon 70k aus Norditalien) mit den Inseln Taiwan und Neuseeland und der nicht geografischen, aber politischen Insel Südkorea.

      Das ist doch reine Polemik. Genauso polemisch wie die Schlammschlacht auf Twitter. Der Inhalt des Briefes hat die Zeit nämlich nicht besonders gut überdauert. Inhaltlich müsste der Brief den Absendern mittlerweile unangenehm sein, die Studie steht heute in keinem guten Licht mehr, aber offensichtlich geht es ihnen mit der Veröffentlichung um persönliche Befindlichkeiten.
  • deepsprings 07.06.2020 21:47
    Highlight Highlight Ich denke, da das ganze Ausmass von Covid-19 am Anfang für alle (Salathé und Koch bzw. BAG) Neuland war, haben alle Fehler gemacht. Jedoch hilft diese Kritik zum jetzigen Zeitpunkt niemandem. Besser wäre es jetzt alle Fakten zu sammeln und auszuwerten und beim nächsten mal daraus zu lernen...
    • Balabar 07.06.2020 22:50
      Highlight Highlight Wie kommen Sie darauf, dass das Neuland war? Für andere Länder war das alles andere als Neuland, da hätte man sich ja ein bisschen informieren können, oder? Wofür werden die BAG-Leute bezahlt? Richtig, deren Job war es, Pandemiepläne zu schmieden und für die Umsetzung zu sorgen. Rechtzeitig. Dass die Bevölkerung nicht einfach mitmachte, ist richtig, aber es war auch nicht deren Job. Als es zu spät war, wurde hingegen relativ gut reagiert, find ich.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 08.06.2020 09:50
      Highlight Highlight Wir sehen doch jetzt, dass die CH keine Masken tragen und sich nicht überwachen lassen wollen. Genau die Dinge welche in Asien angewendet werden. Die CH benötigt eigene Strategien und die hat der BR und das BAG gefunden. Danke dafür .
  • alina95 07.06.2020 21:36
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Selbstverantwortin 07.06.2020 21:32
    Highlight Highlight Herr Koch wurde hier von vielen vorschnell heilig gesprochen, die nun niemals zugeben werden, dass sie falsch lagen.
    Darum lehnen diese Kritik oder nur schon kritische Diskussionen ab.
    Der Bund reagierte viel zu spät mit Grenzschliessungen und seit bekannt ist, dass die Ansteckungsrate wieder tief ist (2. Woche April!), viel zu zögerlich mit der Öffnung.
    Beides verschuldet Tote und Arbeitslose.
    • Cyberpunk 07.06.2020 22:12
      Highlight Highlight @Selbstverantwortin. Stimme zu. Auch wurde an neuralgischen Punkte keine medical screenings durchgeführt. Am Flughafen Zurich z.B., wurde bis zur Schliessung rein GAR NICHTS unternommen. Weder wurden die Prozesse der Reinigungsdienste erhöht, noch wurden Passagiere medizinisch gescannt. Es ist schon sehr bedenklich wie einige hier ungefiltert Herrn D.Koch heilig sprechen, ohne auf die eigentlichen Experten Althaus/Salathé zu hören. Das Maskendebakel, verdanken wir auch ihm. Selbstprofilierung? Lächerlich! Haben die zwei nicht nötig. Sind beide weltweit annerkannte Epidemiologen!
    • Raembe 07.06.2020 22:43
      Highlight Highlight @Selbstverantworterin: Im Nachhinein ist man immer schlauer. So eine Situation wie jetzt gab es noch nie, nur logisch das da Fehler passieren. Aber schau Dich mal in Europa und der Welt um. Wir stehen trotz Nachbarschaft zum Hotspot Italien, ganz gut da.
    • Selbstverantwortin 08.06.2020 06:07
      Highlight Highlight Nein Raembe. Es ist nichts davon im Nachhinein. Die Experten äusserten sich bereits damals. Und auch für uns selbst denkende Laien war das damals offensichtlich und auch wir äusserten uns schon damals so.
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  • Hillary Clinton 07.06.2020 21:23
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Cyberpunk 07.06.2020 22:28
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Hillary Clinton 07.06.2020 22:50
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Don Alejandro 07.06.2020 21:21
    Highlight Highlight Hätte hätte Fahrradkette. Es gab kein einziges europäisches Land, welches keinen Lockdown oder Lockdown light benötigte. Ich gehe davon aus, dass es auch schon im Februar zu spät war. Selbst Österreich mit der schnellen und rigiden Grenzregime hatte identische wirtschaftliche Schäden.
    • Stinkstiefel 07.06.2020 21:54
      Highlight Highlight Dass einer der lautesten Vertreter des Lockdowns jetzt behauptet, man hätte nach seinem Fahrplan gar keinen gebraucht, verspielt seine zukünftige Glaubwürdigkeit nur noch mehr...

      Zu Österreich: Ich verstehe nicht, weshalb Kurz hier so bejubelt wurde. Die Todeszahlen sind tiefer, das könnte aber daran liegen, dass Österreich deutlich weniger Grenzgängerverkehr mit Italien hat als wir. Dafür hat man sich im Tirol dann als Corona-Exporteur einen Namen gemacht. Und der wirtschaftliche Schaden dürfte durch die inkonsistenten und sprunghaften Massnahmen dort noch höher ausfallen als bei uns.


    • Jekyll & Hyde 08.06.2020 02:48
      Highlight Highlight Und ob Kurz das Politisch übersteht, wage ich auch zu bezweiflen.....wobei er hat ja sogar die Koalition mit der FPÖ überstanden.....
  • GoldjungeKrater 07.06.2020 21:17
    Highlight Highlight Der gefeierte Held der Linken eine Flasche? Sieht so aus!

    Personenkult a la Nordkorea, ich habs nie verstanden.. Und Herr Koch scheint seine Bekanntheit sichtlich zu gefallen, auch nach der Pensionierung..
    • Faktenchecker 07.06.2020 21:28
      Highlight Highlight Jetzt fehlt nur noch der Friedensnobelpreis.
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 07.06.2020 21:32
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    • Fruchtzwerg 07.06.2020 21:42
      Highlight Highlight Das BAG ist weder links noch rechts, sondern hat den Gesamt-Bundesrat beraten... Da sind übrigens auch 2 Bundesräte deiner Lieblingspartei dabei, welche die Massnahmen voll unterstützt hatten.

      Dies jetzt auf irgendeine Art und Weise parteipolitisch ausschlachten zu wollen ist billig und zeugt von fehlendem Charakter.
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  • magnet1c 07.06.2020 21:14
    Highlight Highlight Koch ist weder der Messias, welcher die Coronakrise alleine abgewendet und alles korrekt organisiert hat, noch sind diese virologischen Experten allwissend und in der Position, um sich nun zu profilieren.

    Das gesamte Thema muss kritisch aufgearbeitet werden, so dass wir nächstes mal besser vorbereitet sind und weitsichtiger / umsichtiger handeln können. Das wird aber nicht auf Twitter passieren...
  • Pisti 07.06.2020 21:14
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • lilie 07.06.2020 21:12
    Highlight Highlight "Seit Ende Mai steht Daniel Koch nicht mehr an der Spitze des Bundesamts für Gesundheit (BAG), sondern geniesst seine Pension".

    Daniel Koch war nicht Vorsteher des BAGs, das von Peter Strupler geleitet wird. Er war Leiter der Abteilung "Übertragbare Krankheiten".

    Ansonsten schliesse ich mich @Stinkstiefel an.
    • Daniel Huber 07.06.2020 21:20
      Highlight Highlight Vielen Dank für den Hinweis! Das ist natürlich korrekt. Der Fehler ist korrigiert worden.
    • lilie 07.06.2020 21:22
      Highlight Highlight @Dani, ich bin entsetzt! Wie konnte dir ein solcher Fehler unterlaufen! Das gibt Abzug beim nächsten QDH. 😉😅
    • Daniel Huber 07.06.2020 21:24
      Highlight Highlight @lilie: Asche auf mein Haupt!
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  • Timidy 07.06.2020 21:10
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    • thatvphissue 07.06.2020 21:30
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    • Timidy 07.06.2020 21:44
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Sportfan 07.06.2020 21:09
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    • bossac 07.06.2020 21:26
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    • dan2016 07.06.2020 22:15
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • bossac 07.06.2020 23:49
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  • nadasagenwirjetzteinfachmal 07.06.2020 21:08
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    • Pafeld 07.06.2020 22:24
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    • Not, Sure 07.06.2020 22:31
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Tomtschi 07.06.2020 23:14
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  • bullygoal45 07.06.2020 21:08
    Highlight Highlight Wäre es OK diese Debatte intern aufzuarbeiten und nicht auf dem Schlachtfeld?

    Wenn Koch Fehler gemacht hat muss das BAG draus lernen und sich verbessern.

    Momentan finde ich es jedoch unfair mit Dreck richtung Koch zu werfen. Er ist und bleibt Mr. Corona 💐!
    • benn 08.06.2020 08:18
      Highlight Highlight Bitte lesen und verstehen. Genau das haben die Wissenschaftler versucht, erhielten aber von den Beamten kein Gehör. Darum geht es im zweiten Schritt an die Öffentlichkeit. Wie oft bei den Beamten, Druck geht nur über die Öffentlichkeit, sonst wird alles unter den Teppich gekehrt, wofür das BAG bekannt ist. Ich traue Bund und Beamten nicht sehr weit und Politikern gar nicht, daher bin ich schon interessiert, welche Leistung ich für mein Geld erhalte, Sie nicht?
  • MaPhiA 07.06.2020 21:05
    Highlight Highlight das ist aber wirklich dicke post und wenn sich das bewahrheitet, würde das einen genau so dicken tolggen im reinheft von koch hinterlassen... aber nichts desto trotz, soll er seinen ruhestand geniessen...
  • wizzzard 07.06.2020 21:05
    Highlight Highlight Daniel Koch war nicht Chef des BAG. Der Direktor heisst Pascal Strupler.
    • Daniel Huber 07.06.2020 21:21
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis! Der Fehler ist umgehend korrigiert worden.
  • UrsK 07.06.2020 21:01
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    • easy skanking 07.06.2020 21:27
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  • Stinkstiefel 07.06.2020 21:00
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    • Silent_Revolution 07.06.2020 21:29
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    • Kruk 07.06.2020 21:33
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    • Stinkstiefel 07.06.2020 21:43
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  • Kennlar 07.06.2020 20:59
    Highlight Highlight Als ich vor ein paar Tagen unter einem Koch-verherrlichenden Artikel geschrieben habe, dass Fachleute in der Corona-Thematik viele verschiedene Ansichten vertreten und mannigfache Massnahmen vorgeschlagen hätten, wobei Koch lange nicht alles richtig und auch nicht alle Entscheidungen unabhängig der politischen Situation traf, weshalb mMn die Vergötterung nicht angemessen sei , wurde ich hier mit Blitzen bombardiert.
    • KnolleBolle 07.06.2020 21:08
      Highlight Highlight Wissen sie, Koch ist König, Koch hat sich in den meisten Köpfen der Schweizer als unnantastbarer Held wie Tell und Winkelried eingebrannt und nichts kann dem bis in alle Ewigkeit schaden.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 07.06.2020 21:11
      Highlight Highlight Und du verdienst dir die Blitze wieder. Es geht nicht um Vergötterung sondern darum, dass es offensichtlich ist dass Herr Koch und das BAG gute Arbeit geleistet haben.
    • Silent_Revolution 07.06.2020 21:12
      Highlight Highlight Das wirst du auch heute.

      Koch ist der Mohammed der Corona-Sekte.
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  • Ueli der Knecht 07.06.2020 20:58
    Highlight Highlight Mir scheint, ein paar Epidemiologen leiden unter einer ausgeprägten Profilneurose, die nun angesichts der Pandemie ziemlich akut wurde, bzw. ausgebrochen ist.
    • Not, Sure 07.06.2020 22:42
      Highlight Highlight Ueli der Knecht hat sich dank Ehrlichkeit und harter Arbeit vom Knetch zum Pächter und später zum Grossbauer hochgearbeitet hat.

      Da Sie sich mit seinem Charakter identifizieren: Wie beschreiben sie eine Person, die gegenüber NZZaS die Aussage macht, dass er nie von den Wissenschaftlern kontaktiert wurde, obwohl sie es mehrfach taten?
  • Baumi72 07.06.2020 20:58
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