Schweiz
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Nationalrat Gerhard Pfister, Immunitaetskommission des Nationalrates (IK-N), waehrend des Point de Presse, ueber die

Der CVP-Chef ist kein Mann der sanften Töne. Bild: KEYSTONE

Pfister attackiert Levrat: «Peinlich, wie SP den faschistischen Islamismus tabuisiert»

Nach dem Attentat in London liefern sich die Chefs von CVP und SP auf Twitter einen heftigen Streit. Der Vorwurf: Die Linke schweige sich zu islamistischer Gewalt aus. Pfister verhalte sich «wie ein Mini-Trump», kontert Levrat.



Gerhard Pfister, Chef der CVP, teilt aus: «Linke wollen keine Handbreit den Nazis geben. Richtig so. Aber bei islamistischen Idioten schweigen Linke. Peinlich.»

Nur wenige Stunden, nachdem in London drei Attentäter sieben Menschen getötet und Dutzende verletzt haben, provoziert der Zuger auf Twitter einen Streit über den Umgang mit islamistischem Terror. Christian Levrat, Präsident der SP, steigt höchstpersönlich darauf ein. «Unwürdig» sei der Vorwurf Pfisters. Dieser solle «sich schämen».  

Doch der denkt nicht daran: «Mach mal halb lang», pariert er die empörten Tweets des Sozialdemokraten. Und doppelt gleich nach: «Ist einfach peinlich wie SP den faschistischen Islamismus tabuisiert.» Was folgt, ist ein heftiger Schlagabtausch mit Beteiligung zahlreicher User. Dabei muss Pfister viel Kritik einstecken: Er schlage politisches Kapital aus dem Tod von Menschen, schlachte den Terroranschlag in populistischer Manier aus, so das Echo.

Auf Anfrage weist Pfister diese Vorwürfe zurück. Es sei nötig, dass diese Debatte jetzt in aller Härte geführt werde: «Wir müssen darüber sprechen, wie wir unsere Werte und unseren Rechtsstaat gegen islamistischen Extremismus verteidigen können – auch in der Schweiz.» Die Linke verweigere jedoch die Diskussion regelmässig, wenn es darum gehe, die Integrationsbestimmungen zu verschärfen oder den Moscheen genauer auf die Finger zu schauen. «Ich finde es überhaupt nicht pietätlos, das Thema auf den Tisch zu bringen.»

«Pfister verhält sich wie ein Mini-Trump. Er betreibt inakzeptable Polemik in einer Zeit, in der linke Staatschefs und Stadtpräsidenten in ganz Europa mit aller Härte gegen den Terrorismus vorgehen.»

Christian Levrat, Präsident der SP Schweiz

Christian Levrat kontert im Gespräch mit watson: «Pfister verhält sich wie ein Mini-Trump. Er betreibt inakzeptable Polemik in einer Zeit, in der linke Staatschefs und Stadtpräsidenten in ganz Europa mit aller Härte gegen den Terrorismus vorgehen.» So habe der Sozialist François Hollande etwa französische Truppen nach Mali und Syrien geschickt, um die Islamisten zu bekämpfen. 

Levrat hält fest, die SP verurteile Terrorismus in aller Form. Dass Pfister behaupte, die Sozialdemokraten böten keine Hand für konkrete Lösungen, sei «zum Verzweifeln»: «Ohne uns hätte es in der Schweiz etwa kein Integrationsgesetz gegeben.»

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Linken den Vorwurf gefallen lassen müssen, in religiösen Belangen auf einem Auge blind zu sein.

So schrieb der französische «Le Monde»-Journalist Jean Birnbaum nach den Anschlägen von Charlie Hebdo, Nizza und Bataclan ein Buch mit dem Titel «Un silence religieux». «Indem sie referieren, dass der jihadistische Terror nichts mit dem Islam zu tun habe, haben die höchsten Instanzen des Staates und die Intellektuellen nicht nur eine gefährliche Leugnung orchestriert, sondern auch ein Schweigen über die religiöse Dimension der Ereignisse autorisiert und organisiert», so seine These.

Ist die Linke auf einem Auge blind, wenn es um den Islam geht?

«Unter anderen Vorzeichen tut das links-grüne Lager dasselbe wie die Salafisten, Wahhabisten und übrigen islamischen Fundamentalisten, die wir kritisieren.»

Ahmad Mansour, muslimischer Psychologe und Autor

Viel Beachtung fand auch ein Essay, das der in Deutschland lebende israelisch-arabische Psychologe Ahmad Mansour – selber Muslim – vergangenes Jahr in der Tageszeitung TAZ veröffentlichte. Ausgerechnet die Linke verhindere, dass sich gemässigte Muslime gegen radikale Glaubensbrüder zur Wehr setzen können, so die Kernaussage seines Artikels. Angeblich progressive, «kultursensible» Linke deckten Muslime mit Sympathie und Solidarität ein – und machten sie so zu ihren «Kuscheltieren».

Dabei gehe die Kritik an der Religion als Herrschaftsinstrument – sonst Teil des linken Fundaments – komplett vergessen, so Mansour. «Unter anderen Vorzeichen tut das links-grüne Lager dasselbe wie die Salafisten, Wahhabisten und übrigen islamischen Fundamentalisten, die wir kritisieren. Sie wollen kritische Muslime mundtot machen.»

Terrorangriff in London

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  • Karl33 07.06.2017 22:00
    Highlight Highlight Was sind eigentlich die Rezepte der Linken gegen islamistischen Terror? Die Rechten machen lassen und dann darüber jammern?
  • FrancoL 06.06.2017 18:48
    Highlight Highlight Ich fände es gut wenn man sich nicht auf den Generalverdacht gegen jeden Muslimen fixieren würde, sich mehr auf den Terror konzentrieren würde, das wäre für alle Beteiligten von Vorteil und vor allem für die Terroristen von grossem Nachteil.

    So könnte man mit etwas mehr Tiefe und frei von Generalverdächtigungen sich zB fragen wieso die italienischen Behörden den 3. Terroristen an einen Flug nach Syrien hindern konnten und dies die anderen Geheimdienste nicht mitbekamen.

    Den Fokus mehr auf den Terror, seinen Finanzkanälen und Waffenlieferungen legen und sich nicht im Generalverdacht sonnen.
    • FrancoL 07.06.2017 09:32
      Highlight Highlight @ R.Peter; Und doch denke ich haben wir den Fokus zu stark auf die Muslime gerichtet und versuchen den Islam als Ganzes für den Terrorismus an den Pranger zu stellen!
      Wir fokussieren ganz klar zu wenig auf den IS-Terror und die Radikalisierung!
      Dies zeigt sich alleine schon an meinem obigen Post der die Zusammenarbeit der Länder hinterfragt.
      Heute konntest Du schön nachlesen, dass der Mann in Italien als Radikaler gestoppt wurde und ihn die Engländer nicht mal auf dem Radar hatten obwohl die Italiener ihn als Gefahr gemeldet hatten.
      Viel Kraft geht im Generalbashing gegen Muslime verloren.
    • FrancoL 07.06.2017 13:59
      Highlight Highlight @R. Peter; Nehme an dass Dir die Kommentare quer Beet nicht entgangen sind. Der Diskurs zum Islam geht heute so weit, dass man zB die Faktenlage, dass UK die Warnung von Italien beim 3.Terroristen übersehen oder vergessen hat, schon gar nicht mehr eine Zeile wert ist. Dabei sind es eben diese Versagen die es dem Terror so einfach machen.
      Die Vorschläge die heute im Netz kursieren sind weitgehend auch dem Generalverdacht geschuldet.
      Aber wenn Du das nicht wahr nimmst kann ich Dir nicht helfen!
    • Karl33 07.06.2017 22:05
      Highlight Highlight Franco L, die Anschläge just in London, die haben explizit weder etwas mit Waffenlieferungen zu tun (Messer), noch mit Finanzkanälen. Das waren radikalisierte Muslime, und keine hochgerüsteten Krieger. Im Prinzip schlägst du vor, nichts zu tun, weil man damit akzeptieren müsste, dass die Täter allesamt Muslime sind, und dieser Glauben bzw die extremistische Strömung davon was mit den Taten zu tun hat. Lieber den Kopf in den Sand stecken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BrigitteA 06.06.2017 18:27
    Highlight Highlight Die "Erfindung" der monotheistischen Religionen - egal welcher Prägung entspringt demselben Geist wie die nach rechts gekehrte Welt. Wer an den einen Gott glaubt, ist eher bereit auch an den einen Führer zu glauben. Beides gründet auf einen allumfassenden (männlichen) Machtanspruch.
    • BrigitteA 07.06.2017 07:39
      Highlight Highlight Ich habe nicht gesagt, dass Rechte eher an einen Führer glauben, sondern der, der an den einen Gott glaubt. Aber ich gebe Ihnen recht, dass es auch Diktatoren anderer Prägung gibt.
  • Firefly 06.06.2017 17:58
    Highlight Highlight Da bewirtschaftet einer wieder ein Problem anstatt es zu lösen.
    • Firefly 07.06.2017 07:05
      Highlight Highlight "Der Kreis der Bösen"

      Bösen? das sind Schnorris, nichts weiter. Bös ist anders.
  • pamayer 06.06.2017 17:35
    Highlight Highlight Pfister markiert wirklich den Tell-Trump.
    Gut gekontert, Monsieur Levrat. Merci bien.
    • pachnota 06.06.2017 18:41
      Highlight Highlight pamayer
      Sehe keinen "Konter"
      Eher ein "Abstreiten" der Realität.
    • Fabio74 06.06.2017 20:32
      Highlight Highlight @pachnota: mit einer krankhaften Phobie sieht man die Realität nicht immer.
      Pfister soll vor der eigenen Türe und dann in Rom wischen gehen
  • karl_e 06.06.2017 16:42
    Highlight Highlight Der alte Karl Marx, ein Linker, hat es einst gar trefflich formuliert: Religion ist Opium für das Volk.

    Die heutigen Linken dürften ruhig etwas marxistischer auf den Islamismus reagieren, da hat der Herr Pfister recht. Multikulti funktioniert nicht, wenn eine Minderheit die Mehrheit mit Gewalt zu ihrem Glauben bekehren will. Wobei Multikulti kaum je funktioniert hat, wie unter anderen die unsägliche Geschichte der jüd.-christl. Beziehungen zeigt. Muslimisch-christliches Miteinander funktioniert wohl eher noch schlechter. Wehe, wehe.
    • FrancoL 06.06.2017 17:59
      Highlight Highlight Vor knapp 80 Jahren hatten wir teilweise nach Konfession getrennte Schulen. Meine Grosstanten durften keinen Protestanten heiraten, zwischen Katholiken und Protestanten gab es regelrechte Kämpfe und heute? Nichts mehr davon zu spüren. Ich bin der Meinung dass das Nebeneinander in Zukunft eine mehr als reale Option ist.
      Die Juden können da nicht als Beispiel genommen werden, da sie weit verstreut ihre Religion nur durch eine rigide Abschottung erhalten konnten.
    • Ueli der Knecht 06.06.2017 18:51
      Highlight Highlight Kommunismus für Kinder:
      Play Icon

    • Fabio74 06.06.2017 20:33
      Highlight Highlight Falsch. Europa war schon immer Multikulti. Ethisch "reine" Staaten gab es nie und wird es nie geben. Auch wenn gewisse Kreise daran gearbeitet haben.
      60 Millionen Tote waren die Folge nach 12 Jahren Verfolgung und 6 Jahren Krieg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli der Knecht 06.06.2017 16:37
    Highlight Highlight Statt Islamophobie kultivieren, könnten wir das Gute vom Islams übernehmen und damit unsere Welt verbessern. Zum Beispiel Ramadan. Weihnachten, Ostern, Pfingsten sind alles offizielle Feiertage. Warum feiern wir nicht auch Ramadan offiziell?

    «Iftar (...) Festessen (...) an einem öffentlichen Ort, mit zum Teil beträchtlichem Umfang.» (https://de.wikipedia.org/wiki/Iftar)

    Das tönt nach fetter Party. Warum feiern wir hier nicht gemeinsames Fastenbrechen mit dem Muslims, so wie das moderne Amerikaner zB. vor dem Trump Tower in New York tun?

    Play Icon

    • Hierundjetzt 06.06.2017 18:37
      Highlight Highlight Für eine 5% Glaubensgemeinschaft (soviele Muslime gibts nur in der CH) staatliche Feiertage einzurichten halte ich für komplett übertrieben
    • karl_e 06.06.2017 23:52
      Highlight Highlight Ueli: Ramadan als offiziellen Feiermonat, von Vollmond zu Vollmond, oder Leermond zu Leermond? Nein Danke. Deucht mich ohnehin eine ungesunde Veranstaltung: Von Sonnenaufgang bis -untergang nichts essen und nichts trinken, aber nach dem Sonnenuntergang schlemmen bis zum Erbrechen?
      (Wer weiss denn schon, warum Pfingsten gefeiert wird?)
  • Herbert Anneler 06.06.2017 16:29
    Highlight Highlight Geht es der CVP schon so lausig, dass sie auf dieses unsägliche Niveau von SP-Bashing herunter muss? Man hat den Eindruck, Pfister wünsche sich getadezu einen Anschlag in der Schweiz, um seine Profilneurose damit zu besänftigen: "Ich habe es kommen sehen!" Dass gerade er als Dr. der Philosophie jede Differenziertheit gegenüber Muslimen vermissen lässt, ist mir ein Rätsel. Kommt hinzu, dass die CVP zusammen mit der SP die AHV-Revision vetreten muss. Dass er nun mit dem Baseballschläger gegen sie loszieht, zeigt - einmal mehr - dass es Pfister nicht ums Gemeinwohl geht, sondern bloss um Macht.
    • FrancoL 06.06.2017 18:03
      Highlight Highlight Pfister und die AHV dürfte im Hintergrund zu einigem Kopfzerbrechen führen. Ich bin mir nicht so sicher ob da Pfister nicht ein eigenes Pferdchen satteln möchte.
  • Tomjumper 06.06.2017 15:45
    Highlight Highlight Leider scheinen weder rechte noch linke Politiker auch nur den Ansatz einer Lösung für dieses Problem zu haben. Christliche Extremisten berufen sich auf das alte Testament, um Waffen zu segnen, wie im Jugoslawienkrieg, oder im Libanonkonflikt. Islamische Extremisten missbrauchen gewisse Suren und ignorieren andere. Politisches Kapital aus Terroranschlägen ziehen zu wollen, ist aber unwürdig und der Situation nicht angemessen. Vanessa May versucht das Gleiche und wirkt genauso unglaubwürdig wie Herr Pfister.
  • ujay 06.06.2017 15:41
    Highlight Highlight Was in letzter Zeit auffällt: Pfister hat zwar keine erkennbare politische Linie, umso grösser ist seine Profilierungssucht und seine Leistungsbilanz ist mehr als übersichtlich. Ein Populist eben, der zwar nichts zu sagen hat, aber die Chance packt, auf Kosten der Terroropfer Kapital zu schlagen. Widerlichst.
    • Henzo 06.06.2017 18:15
      Highlight Highlight Es ist aber leider wahr, dass ein grosser Teil der SP das Thema Ausländer tabuisiert und das obwohl es ganz klar kritische Punkte in diesem Bereich gibt. Nur weil man Probleme anspricht,
      heisst es noch lange nicht, dass die Probleme die Mehrheit betrifft. (selbes gilt für den islam)
  • pachnota 06.06.2017 15:29
    Highlight Highlight «Indem sie referieren, dass der jihadistische Terror nichts mit dem Islam zu tun habe, haben die höchsten Instanzen des Staates und die Intellektuellen nicht nur eine gefährliche Leugnung orchestriert, sondern auch ein Schweigen über die religiöse Dimension der Ereignisse autorisiert und organisiert»

    Jean Birnbaum
    • El Vals del Obrero 06.06.2017 17:21
      Highlight Highlight OK - Angenommen man würde jetzt herausfinden, das "der Islam" (TM) an allen Anschlägen und an jedem Terrorist schuldig ist:

      Was würde das *konkret* bedeuten? Was sollte man dann anders machen?

      Wenn jetzt die SP ganz ganz laut aufschreien würde "Islam ist scheisse!", würde das etwas am Problem ändern?

      Was ist übrigends mit denen: https://de.wikipedia.org/wiki/Lord%E2%80%99s_Resistance_Army ?
      (Das sollte jetzt kein Whatabouthismus sein, sondern nur aufzeigen, dass dann auch das selbe für das Christentum gelten müsste)
    • Michel@sith 06.06.2017 18:59
      Highlight Highlight @Meine Senf das sollte es auch.
  • Thinktank 06.06.2017 14:59
    Highlight Highlight Die Linken geben immer vor, Ursachen zu bekämpfen. Es gibt aber Ursachen, die lassen sich nicht bekämpfen auch nicht mit Unmengen an Geld. Durch das bekämpfen von unlösbaren Problemen, glauben sie moralische Überlegenheit zu erlangen. Es ist für einen Linken nichts so erfüllend, wie wenn er seine Ideologie gegen jeglichen Widerstand verteidigen kann. Das Linksein ist auch nur eine Religion, die darauf basiert, dass das Individuum versucht einen Sinn im Leben zu finden, indem es anderen hilft. Der Rechte sieht den Sinn im Leben, etwas neues und für sich persönlich Vorteile zu schaffen.
    • piedone lo sbirro 06.06.2017 15:54
      Highlight Highlight @Thinktank

      tragisch-lustig wie immer ihre kommentare.
      weshalb informieren sie sich eigentlich nie vorgängig?

      es ist ihre SVP die mit unmengen an geld "politik" macht (bestenfalls sympombekämpfung) - und dies nicht zu ihren gunsten.

      http://www.woz.ch/1638/schweizerische-volkspartei/die-partei-des-geldes

      erklären sie uns doch mal sachlich und ausführlich was denn die SVP für den mittelstand und die unterprivilegierten schon alles getan hat?
      gibt ihnen die tatsache dass sie darauf keine antworten finden nicht zu denken?
      sich selbst zu herzen ist kein argument! :-)
    • MartinArnold 06.06.2017 16:33
      Highlight Highlight Wobei die Frage erlaubt sei was ist den besser für die Allgemeinheit? Anderen zu helfen oder "nur" auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein! Ich sehe nichts Neues in der Rechten Politik, nur Altes!
      Was wir im Moment machen ist einem Blinddarmpatienten Schmerzmittel verabreichen!
      Die Lösung liegt darin dass der gesamte Westen inkl. Russland sich vollkommen aus diesen Gebieten zurückzieht und die ihre Probleme untereinander selber lösen lässt. Die sind darauf angewesen das Öl und Gas in den Westen zu verkaufen! Wir müssen aber nicht unbedingt Kriegsmaterial dahin liefern!
    • rauchzeichen 06.06.2017 17:31
      Highlight Highlight pauschalisierender schwachsinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 06.06.2017 14:46
    Highlight Highlight Der Pfister will auch Waffen nach Saudi Arabien exportieren, da kann er sie auch direkt dem IS schicken.
    Wer gegen die bösen Islamisten wettert und trotzdem mit dem Terrorunterstützer Nummer 1 in der Region Geschäfte machen will, ist schon sehr unglaubwürdig!
    Da sieht es bei vielen linken schon anders aus, die SP möchte kein Kriegsmaterial in solche Staaten exportieren und auch Labour-Chef Corbyn hat gesagt, man müsse mit den Saudis mal ein ernstes Wort reden.
    Aber wenn die Kohle stimmt, ist ihm die Waffenlobby wohl näher als das C in CVP.
    • phreko 06.06.2017 14:56
      Highlight Highlight Würde gerne die Gründe der Blitzer hören.
    • Wiesoned 06.06.2017 15:14
      Highlight Highlight Das mit dem Waffengeschäft geht meiner Meinung nach gar nicht. Man sollte dies Unterbinden und schauen das dies gestoppt wird.
      Jedoch verbietet ihm das nicht Kritik zu äussern. Und wie man sieht hat er recht, da man anstelle einer Stellungsname nur wieder die Geschütze hochfährt.
    • Unbearable 06.06.2017 16:01
      Highlight Highlight @Libertas Falsch!
      Das wahre Problem ist genauso wenig der Islam wie es das Christentum ist. Das Problem ist der Extremismus allgemein!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Effersone 06.06.2017 14:29
    Highlight Highlight Gewisse Medien scheinen auch nicht zu wissen, wie sie mit der momentanen Situation des Islams umgehen sollen:

    https://www.welt.de/politik/ausland/article165258543/Wird-CNN-hier-der-Fake-News-ueberfuehrt.html
  • Snowy 06.06.2017 14:21
    Highlight Highlight Dieser Artikel trifft den Nagel vom Dilemma vieler „Linken“ auf den Kopf:
    http://www.zeit.de/2017/17/politische-korrektheit-links-intoleranz-afd
  • Daniel Caduff 06.06.2017 14:04
    Highlight Highlight Religiöse Menschen stehen mehrheitlich rechts. Ungläubige wie ich sind meistens auch politisch liberal. Alle Religionen sind grundsätzlich anti-liberal. Sie schränken das Denken ein (Evolution?), sie beschränken die persönlichen Freiheiten (Sex vor der Ehe?) und gefährden die Demokratie (Trennung von Kirche und Staat, Gottesbezug in Verfasssung, etc.)

    So gesehen passen religiöse Fundis aller Marken gut zusammen.

    Aber für uns Linke ist das Konzept von Religion derart absurd, dass wir uns wohl deutlicher in Erinnerung rufen müssen, dass wir trotzdem davon umgeben sind.
    • Telomerase 06.06.2017 14:42
      Highlight Highlight Für einen liberalen nicht-denkeingeschränkten Linken agierst du aber mit sehr viel Stereotypen.
    • Daniel Caduff 06.06.2017 14:51
      Highlight Highlight zum Beispiel?
    • Thinktank 06.06.2017 14:52
      Highlight Highlight So ein Käse. Die CSV ist stocklinks und religiös, Fundamentalisten gibt es nur wenige. In unseren Breitengraden ist Religion ein Lifestyle ohne tiefere Bedeutung geworden. Die Kirchen sind leer. Einen Zusammenhang zwischen politisch rechts und anti-liberal gibt es nicht. Linke sind stockkonservativ was Ökologie,Wirtschaft, Volksrechte und persönliche Freiheit anbelangt und liberal was Zuwanderung betrifft, mehr aber auch nicht. Ohne Linke gäbe es nur halbsoviele Gesetze.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 06.06.2017 14:02
    Highlight Highlight Statt zu labern würde es diesen beiden Laberis gut anstehen den Tatsachen in die Augen zu schauen und wirksame Massnahmen zu entwickeln. Das ist nämlich ihre Aufgabe als Politiker. Sonst gewinnen wieder die Populisten mit ihren Scheinlösungen.
    • Töfflifahrer 06.06.2017 14:46
      Highlight Highlight Die können eben nur labern!
  • Stachanowist 06.06.2017 13:58
    Highlight Highlight Ich weiss nicht genau, wie sich die SP offiziell positioniert. Doch meine Freunde und Bekannten aus Juso- und SP-Kreisen sind in der Tat mehrheitlich auf dieser Schiene: Islamistischer Terror hat nichts mit dem Islam zu tun, die tun das, weil der Westen rassistisch ist, das hat ökonomische Gründe, die sind wütend weil unterprivilegiert...

    Wenn es aber um Evangelikale geht, sieht die Argumentation anders aus: Die sind religiöse Faschos, die muss man bekämpfen, ihre Veranstaltungen "stören". Etwas inkonsequent, diese Argumentationsmuster.

    Sicher gibt es aber auch andere Stimmen in der SP.
    • Telomerase 06.06.2017 14:43
      Highlight Highlight Kassisches linkes Denkmuster: der böse weisse Mann ist an allem schuld.
    • SuicidalSheep 06.06.2017 14:46
      Highlight Highlight Ich als SP Wählerin kann dir sagen, dass ich nicht so empfinde. Jeder Radikalismus, egal welcher Religion oder Politik, ist unnötig. Was mich stöhrt, und wohl viele Politikgenossen, ist die Pauschalisierung.
    • Stachanowist 06.06.2017 14:58
      Highlight Highlight @ Follbescheuert

      Zu Ihrem ersten Absatz: Natürlich haben Inquisition, Kreuzzüge, Kindsmissbrauch in der katholischen Kirche etc. mit dem Christentum und Christen zu tun. Alles andere wäre ein "Kein wahrer Schotte-Argument".

      Was ist der Islam? Äusserst heterogen, genauso wie das Christentum. Ich beziehe die Untaten Einzelner nie auf die ganze Religion oder alle Mitglieder derselben. Ich bezweifle aber - im Gegensatz zu meinen linken Freunden und Bekannten - dass sich Islamisten allein wegen ökonomischen Schwierigkeiten und Diskriminierungserfahrungen in die Luft sprengen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • peterpe 06.06.2017 13:57
    Highlight Highlight Es ist unbestritten wie schlimm und gefährlich die Radikalisierung von Menschen ist.
    Von der rechten Seite höre ich hauptsächlich die generelle und abschliessende Schuldzuschreibung an die Religion des Islams.
    Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Radikalisierung jedoch aus Armut und Pespektivlosigkeit entsteht. Die Religion wird nur misbraucht.
    Ein konstruktiver Lösungansatz wäre also: Minderung von sozialer Ungleichheit und Armut.
    Ein destruktiver Ansatz ist die Kürzung von Sozialleistungen (vgl. Debatter zur Sozialhilfekürzungen in Bern). Dies treibt Menschen in Perspektivlosigkeit.
    • NWO Schwanzus Longus 06.06.2017 14:15
      Highlight Highlight Es gibt sehr viele Terroristen die nie Arm waren und eigentlich eine Perspektive hatten vor ihrer Terrorkarriere. Also zieht dieses Argument nicht gross. Es ist und bleibt die Ideologie. Das Terrorproblem löst man ganz sicher nicht mit Debatten über Sozialhilfen Erhöhungen. (auch wenn ich für Erhöhungen bin, hat aber nichts mit Terror zu tun).
    • Vio Valla 06.06.2017 15:02
      Highlight Highlight @Libertas haben oft einen Uniabschluss? Sind das die gleichen "Fachkräfte" über die Rechte immer spotten?! Das Täterprofil von Terroristen ist oft sehr ähnlich, nämlich keine bis wenig Perspektiven. Ich habe zumindest noch nie von einem gebildeten Terrorist der letzten Zeit gelesen, aber immer wieder, wie diese psychisch angeschlagen waren und oder in ihrem Lebenslauf massive Lücken aufweisen. Radikalisierung hat oft mit Perspektivlosigkeit zu tun, auch radikalisierung auf rechter oder linker Seite.
    • peterpe 06.06.2017 15:34
      Highlight Highlight Selbstkritisch muss ich natürlich zugeben, dass meine Aussage etwas polemisch ist.
      Da ich aber überzeugt bin, dass Radikalisierung vor allem in ungebildeten und schlecht gestellten Kreisen gedeihen, sehe ich Handlungsbedarf in der Minderung der sozialen Ungerechtigkeit.
      Viele Politiker sehen das Wohl der Bevölkerung durch Terrorismus bedroht, wollen aber partout nicht einsehen, dass sie das Wohl der eigenen Bevölkerung mit ihrer nicht-sozialen (asozialen) Politik selber am stärksten bedrohen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sirlurkalot 06.06.2017 13:57
    Highlight Highlight Wann ist denn der optimale Zeitpunkt um Kritik am Umgang der Linken mit dem fundamentalen Islam anzubringen? Wenn jede zweite Woche ein paar Irre ihren Minderwertigkeitskomplex ausleben, befindet man sich ja quasi ständig im Zeitfenster des pietätlosen politischen ausschlachtens.
  • Burdleferin 06.06.2017 13:57
    Highlight Highlight Ich bin zwar selbst Mitglied der SP, aber ich empfinde auch, dass die Linke den Zusammenhang zwischen Terror und Islam etwas sehr verneint. Eigentlich verneinen sie den Zusammenhang derart offensichtlich, dass man schon allein deswegen auf diese Möglichkeit kommt.
    • Platon 06.06.2017 14:32
      Highlight Highlight @mia
      Aus wissenschaftlichem Standpunkt ist es nunmal so, dass zuerst eine hohe Gewaltbereitschaft vorliegen muss, um überhaupt Terrorist zu werden und der Islam gerne dazu misbraucht wird. Es gab dazu ein tolles Interview hier: https://www.google.ch/amp/www.watson.ch/amp/!340515064
      Nur weil die SP versucht sachlich zu differenzieren, heisst das nicht, sie ist blind. Es wäre bloss verherend als eine der wenigen Parteien, die wissenschaftliche Fakten noch ernst nimmt, auf Gerris Populistenschiene zu geraten!
    • poga 06.06.2017 15:10
      Highlight Highlight @Platon ich habe eher das Gefühl, dass die SP sich vor der Differenzierung drückt. Die einen werfen alle zusammen, um sie als Ganzes zu diskreditieren, die Anderen machen es um sich davor zu drücken. Linke Politiker, die den Islam differenzieren, und den Fundamentalismus dann so stark angreifen wie z. B. Den Nationalismus, die müsstest du mir zuerst zeigen.
    • Burdleferin 06.06.2017 15:45
      Highlight Highlight Ich behaupte nicht, dass ich den Zusammenhang genauer kenne, aber er sollte trotzdem thematisiert werden.
      Wenn katholische Priester Kinder missbrauchen, wird über den Katholizimus diskutiert. Wenn Waffenbesitzer Menschen erschiessen, wird über das Waffentragen diskuitert.
      Warum nicht auch über den Islam?
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 06.06.2017 13:49
    Highlight Highlight Als Präsident der Partei mit dem grossen "C" würde ich versuchen wenn denn schon das "C" dann auch wirklich zu leben und nicht in einer Aufarbeitungsphase drauflos zu schiessen, nicht jeder Zweck 2heiligt" die Mittel.
  • NWO Schwanzus Longus 06.06.2017 13:46
    Highlight Highlight Die SP sowie auch die Linken im allgemeinen tabuisieren dieses Thema weil sie nicht an deren Lösung interessiert sind. Sehr viele Metropolen in West Europa sind Sehr Links regiert aber genau in diesen Metropolen ist die Ghettoisierung und das aufkommen des Islam am stärksten. Die Linken Kräfte haben das Problem verursacht sie, deren Wähler und deren Untätigkeit mit dem erhamt des Status Quo sind mitverantwortlich für die Terrortoten in Westeuropa. In Warschau, Budapest, Prag und co hat es bis jetzt keine solche Entwicklung gegeben obwohl genau sie am meisten Gebasht werden. hmm komisch oder?
    • FrancoL 06.06.2017 14:15
      Highlight Highlight Und wieso haben wir wenige bis keine Radikalisierungen zB in Zürich oder Basel?
      Die Antwort ist ordentlich einfach; Weil nicht die selbe Perspektivlosigkeit herrscht wie zB in den französischen und englischen Metropolen.
    • NWO Schwanzus Longus 06.06.2017 14:43
      Highlight Highlight Es gibt keine Ghettoisierung in der Schweiz wie sie die Linken durchgesetzt haben in Westeuropa. Hat nicht nur mit Perspektivlosigkeit zu tun. Vorallem hat man grosse Chancen ein würdiges Leben zu führen was viele Migranten nicht nutzen weil sie lieber ihre Rückständigkeit durchsetzen wollen.
    • FrancoL 06.06.2017 15:05
      Highlight Highlight @Dj: Wer regiert jetzt genau in Zürich? Und sind es die Linken die die Ghettos erfunden haben oder ist es nicht so dass die Ghettos entstehen weil die Menschen dort ohne Perspektiven parkiert werden? Dann stellt sich die Frage WER genau schafft soviel Perspektivlosigkeit?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wagh_Rules 06.06.2017 13:33
    Highlight Highlight Christen kann die Linke ja auch super kritisieren, wieso nicht auch den Islam?
    • Sapere Aude 06.06.2017 13:51
      Highlight Highlight Linke kritisieren den Islam in gleicher Weise wie das Christentum. Sie halten einfach nicht alle Muslime für Terroristen bzw. nicht integrierbar, sondern streben eine differenzierte Haltung an.
    • Shlomo 06.06.2017 13:58
      Highlight Highlight Purer whataboutism
    • poga 06.06.2017 14:48
      Highlight Highlight @Sapere nein ich finde nicht, dass linke dies im gleichen Stiel machen. So haben linke jede Menge Rezepte bereit, wenn es darum geht, den Islam in die Schweiz zu integrieren. Bei den anderen Religionen nicht. Was ich als eindeutiges Indiz dazu sehe, dass dabei mit verschiedenen Ellen gemessen wird. Schlimmer wird es bei den Rechtsextremen. Da kommt von linker Seite nur pure Verachtung. Und darum geht man davon aus, dass die linken sehr inkonsequent sind. Deswegen kommen auch die Kuscheltiervergleiche.
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  • Lowend 06.06.2017 13:31
    Highlight Highlight Fazit von Pfisters fundamentalistischer Brandrede:
    Wie immer sind die rechten Hetzer unschuldig und der Ursprung allen Übels liegt darin, dass die Linke nicht dauernd zusätzliches Öl in's Feuer giessen möchte.

    Die Frage, die sich mir dabei stellt ist höchstens, warum christlich-fundamentalistische Hetze besser sein soll, als muslimische?
    • Bobo B. 06.06.2017 13:48
      Highlight Highlight In den letzten 2 Wochen habe ich zu diesem Thema auch in anderen Zeitungen (z.B. auch der NZZ) Berichte gelesen. Der Befund lautet eigentlich immer ähnlich: Die Linken haben tatsächlich eine ziemlich schwer zu verstehende "Nähe" zum Islam und seinen Anhängern entwickelt. Selbstverständlich steht es dir frei, das als Hetze (auch so ein Untwort aus der linken Schmuddelecke...) abzutun. Aber eigentlich disqualifizierst du dich mit deinen Äusserungen immer wieder als ernstzunehmenden Diskutanten...
    • Lowend 06.06.2017 14:17
      Highlight Highlight Wenn man sieht, wie amerikanische Popsternchen sich erfolgreich dem Islamismus mit Lebensfreude entgegenstellen, ist das für mich der Beweis, dass es der bessere Weg ist, normal zu leben und sich nicht terrorisieren zu lassen. Für mich der Weg den die SP versucht.

      Wenn ich dagegen sehe wie einige Politiker das Spiel der Terroristen mitspielen, indem sie die Bevölkerung zusätzlich verunsichern und ihnen vorgaukeln, durch Härte und strengere Gesetze ihre Sicherheit zu garantieren, nenne ich das heuchlerisch, aber offenbar lieben die Menschen genau diese Heuchler, die sie offensichtlich belügen.
    • El Vals del Obrero 06.06.2017 14:19
      Highlight Highlight @Bobo:
      Die Linke sagt "Nicht alle Islamgläubigen sind böse. Terroristen sind sehr wohl böse".

      Die Rechten machen daraus "Skandal! Die Linke findet den Islam super und distanziert sich nicht von Terroristen!".

      Es hört ja ohnehin jeder nur das was er will und Schlagwörter und Vereinfachungen sind nun mal stärker als Differenzierungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Halimasch 06.06.2017 13:30
    Highlight Highlight Was schlägt Pfister den konkret vor? NICHTS. Alles nur billige Polemik. Peinlich, so aus den Anschlägen in London Profit machen zu wollen. Ungerechtfertigte Schuldzuweisungen sind jedenfalls keine Ausgangslage für eine sachliche Diskussion.
  • Fabio74 06.06.2017 13:30
    Highlight Highlight Pfister soll sich mal äussern warum die Kirchen mit Faschisten zusammen gearbeitet hat und warum sie Progromen gegen Juden die weit ins 20. Jahrhundert reichten, geschwiegen hat. Ausserdem hört man von Pfister nichts zum Kindsmissbrauch der Priester.
    Andere attackieren ist billig wenn man selber im Dreck steckt
    • atomschlaf 06.06.2017 14:41
      Highlight Highlight Whataboutism vom Feinsten. Kompliment!
    • Füdlifingerfisch 06.06.2017 17:17
      Highlight Highlight Und ausserdem muss er mal Stellung nehmen zu den Hexenverbrennungen, Kreuzigungen und dem Hinrichten von Andersgläubigen.

      Oder warte mal...
  • poesie_vivante 06.06.2017 13:14
    Highlight Highlight In der "Zeit" ist ein wunderbarer Artikel erschienen mit dem Titel "Ich bin nicht mehr links": http://www.zeit.de/2017/17/politische-korrektheit-links-intoleranz-afd

    Da steht eigentlich alles geschrieben.
    • FrancoL 06.06.2017 13:59
      Highlight Highlight Ich kenne eine Menge Linke in Deutschland, der Schweiz und Italien und muss klar feststellen dass dieses Bild sehr singulär ist. Ich war auch bei vielen Morgenessen dabei und die Linken die ich kennengelernt habe finde ich kaum in dieser Erzählung. Es gibt bei allen Gruppierungen die Tendenz sein Gärtchen etwas zu schützen, das ist nicht alleine der leise Wunsch der Linken.
    • poesie_vivante 06.06.2017 14:40
      Highlight Highlight Vielleicht ist es aber auch die alles umfassende Wahrheit? Daran schon mal gedacht? ;-p
    • FrancoL 06.06.2017 15:07
      Highlight Highlight @Poesie; Die Wahrheit ist häufig der Perspektive geschuldet, darum wird es wohl mit der umfassenden Wahrheit nicht weit her sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 06.06.2017 13:14
    Highlight Highlight Klar muss man über den faschistischen Islam debattieren, solange dies nicht auf dem Buckel aller Muslime geschieht. Ein Verbot des IZRS und der Lies! Aktion wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Dann aber auch ein Verbot des Exports von Kriegsmaterial in den nahen Osten. Dort weigern sich gerade alle bürgerlichen Parteien, ebenso wenn es um das Geld all der Diktatoren geht, welches immer noch auf unseren Banken rum liegt, werden sie plötzlich still. Entscheidend wäre auch ein Investitionsverbot für die Saudis bezüglich Moscheen in der Schweiz.
    • Firefly 06.06.2017 13:50
      Highlight Highlight "Entscheidend wäre auch ein Investitionsverbot für die Saudis bezüglich Moscheen in der Schweiz. "

      Richtig und wichtig! Ich würde da sogar noch weiter gehen und ein allgemeines ausländisches Investitionsverbot für religiöse Gemeinschaften erlassen.

      Da scheint sich jedoch nichts zu bewegen und der Grund dafür ist sicher nicht Links alleine.
    • Wilhelm Dingo 06.06.2017 13:59
      Highlight Highlight Genau, aber welche Partei welche ich wählen kann deckt das am besten ab?
    • El Vals del Obrero 06.06.2017 14:23
      Highlight Highlight @Dingo:
      Es gibt eine politische Richtung, die Rüstungsexporte stark einschränken will.
      Die einheimische Imane ausbilden will, um den Einfluss Saudi-Arabiens und ähnlicher zurückzubinden.
      Einer ihrer Vertreter hat in Zürich die "Lies"-Stände verboten.

      Aber anscheinend ist diese Partei offenbar zu islam-nah.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gender Bender 06.06.2017 13:12
    Highlight Highlight Und sie tun es wieder. Anstelle einer Diskussion über das Problem wird jetzt über vermeintlichen Anstand, Pietät usw. gelabert. Nichts begriffen! Der Pfister ist tatsächlich ein Minitrump aber das tut nichts zur Sache!!
  • LordEdgar 06.06.2017 13:12
    Highlight Highlight Es würde den Rechten sowie den Linken beiden nicht schaden von ihren zum Teil extremen Absichten etwas abzuweichen.
  • Andreas Vetsch 06.06.2017 13:12
    Highlight Highlight Bezüglich des Zuger Attentats von 2001 sagte Pfister noch, Zitat: "[...]mich hat es damals vor zehn Jahren gestört, wie sich gewisse Personen in den Medien zum Attentat geäussert haben – bevor überhaupt alle Opfer beerdigt waren. Ich empfand es als sehr heikel, wenn man seine Befindlichkeiten zum Thema schon zwei Tage später preisgeben musste, auch den Angehörigen der Opfer gegenüber."

    Aber allem Anschein nach bedarf es bei islamistischen Attentätern keinerlei Zurückhaltung und als Chef einer christlichen Partei darf man solche Ereignisse sofort politisch ausschlachten...
    • atomschlaf 06.06.2017 14:51
      Highlight Highlight Nun, wenn die Botschafter der Religion des Friedens mittlerweile fast im Wochentakt ihr frohe Botschaft unter die Bevölkerung bringen, bleibt auch keine Zeit mehr um lange abzuwarten...
    • Andreas Vetsch 06.06.2017 15:31
      Highlight Highlight @atomschlaf Muss man dann jede Woche schreiben wie böse der Islam ist und wie friedlich das Christentum? Wie viele Muslime gibt es auf der Welt? Wie viele davon sind sog. "Gefährder"? Wie viele dieser "Gefährdern" führen tatsächlich einen Anschlag durch? Islamistische Terroristen sind kranke Vollidioten. Dem wird kaum jemand widersprechen. Aber man muss aufpassen, dass man nicht alle Gläubigen Muslime über einen Kamm schert. Dies spielt den Rattenfängern beider Seiten nur in die Hände und die Gewaltspirale dreht sich weiter. Terrorismus lässt sich in einer freien Gesellschaft nicht verhindern.
    • atomschlaf 06.06.2017 16:02
      Highlight Highlight Wie oft man das schreiben muss hängt ganz davon ab, wie oft Ungläubige angegriffen werden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • What’s Up, Doc? 06.06.2017 13:07
    Highlight Highlight Mal abgesehen davon dass Herr Pister nicht den richtigen Zeitpunkt getroffen hat, die Diskussion wird es geben müssen. Ob dafür Twitter dazu die geeignete Plattform ist sei jetzt mal dahingestelt. Was meint ihr dazu?
    • Fulehung1950 06.06.2017 14:01
      Highlight Highlight Natürlich muss es "die" Diskussion geben! Aber nicht nur über den extremen Islamismus. Sondern auch darüber, wie die Nah-Ost-Region durch Christen wieder und wieder destabilisiert wird. Darüber, dass unnötige US-Interventionen Chaos hinterlassen haben, auf dem der extremistische Islam blüht. Darüber, dass wir den Ländern, die diesen Extremismus unterstützen (Katar, Saudis) Kriegsmat liefern.

      Hat Herr Pfister gebrüllt, als Trump den Saudis Waffen für mehrere 100 Mrd zusagte? Oder als die Saudis mit ihrem Boykott gegen Katar weiter zündelten? Natürlich nicht! Wer will schon Business gefährden!
    • Burdleferin 06.06.2017 14:03
      Highlight Highlight Auf jeden Fall drängt sich die Diskussion mehr und mehr auf.
      Social Media halte ich aber auch für eine ungeeignete Plattform dafür. Egal ob der Inhalt dann populistisch ist oder nicht, der Weg den der Schreiber gewählt hat macht es zu Populismus.
  • FrancoL 06.06.2017 13:06
    Highlight Highlight Bei Pfister werde ich nie den Gedanken los, dass er den Islam, gleich in welcher Aufmachung an den Pranger stellen will und das nicht wegen dem Terror sondern um das "C" seiner Partei zu rechtfertigen.
    Das scheint mir mehr als nur scheinheilig, es IST peinlich.

    Selbstverständlich gehört der Islam-Terror verurteilt, verfolgt und so schnell als möglich vernichtet. Dies wird aber kaum mit einem Generalverdacht gegenüber allen Muslimen gelingen.
  • Moudi 06.06.2017 13:01
    Highlight Highlight Danke für den Amüsanten Artikel!
  • espe 06.06.2017 12:51
    Highlight Highlight Wenn ich mich richtig erinnere, waren es SP und Grüne, die die Ausbilung von muslimischen Glaubenslehrern unter staatliche Obhut stellen wollten. Dies wurde schlussendlich jedoch verhindert durch die Bürgerlichen.
    Auch das Institut für Islamwissenschaften an der Uni Fribourg wurde teils von Bürgerlichen bekämpft. Es dient jedoch der aufgeschlossenen Lehre des Islams statt der Verbreitund radikaler Ideen.
    • pachnota 06.06.2017 14:30
      Highlight Highlight @espe
      Da hast du recht.
      Es ändert allerdings nicht,s daran, das sich die Grünen/SP ler auf Schmusekurs mit dem Islam befinden.
    • espe 06.06.2017 15:26
      Highlight Highlight Das kann ich für eine längere Zeit in der Vergangenheit nicht bestreiten. Das Problem wurde verkannt und die Angst in der Bevölkerung heruntergespielt. Mittlerweile hat sich das geändert, auch wenn es noch nicht bei allen SPler und Grünen gleich durchdringt. Man ist auf dem Weg der Besserung. Zumindest meiner Ansicht nach.
      Es wird immer solche geben, die das Problem verkennen, unabhängig vom Thema.
  • Grundi72 06.06.2017 12:51
    Highlight Highlight Wenn die Linken über etwas nicht reden wollen stellen sie das Gegenüber als populistisch oder braun hin..

    Wer keine Argumente hat..
    • poesie_vivante 06.06.2017 13:39
      Highlight Highlight Grundi72, du hast mir aus dem Herzen gesprochen.
    • pachnota 06.06.2017 14:28
      Highlight Highlight @banda69

      kein Problem, nur in diesem Forum lesen. Kommt jeden Tag vor.
  • henk 06.06.2017 12:48
    Highlight Highlight Warum hat die Schweiz bisher nicht so ein grosses Extremismus-Problem wie andere europäische Länder? Schliesslich haben wie auch einen grösseren Anteil an Muslimen. Ganz einfach: Die Schweiz integriert die Menschen besser in die Gesellschaft, als Frankreich oder Grossbritannien. Und das liegt ganz sicher nicht an der SVP oder an der CVP... Die Linken werden gerne als Sündeböcke hingestellt, dabei sind es genau die Linken, die Imtegrations-Programme etc fördert, während andere Parteien nur verhindern wollen.
    • Fulehung1950 06.06.2017 14:03
      Highlight Highlight Genau so ist es! Bravo Henk!
  • Füdlifingerfisch 06.06.2017 12:48
    Highlight Highlight Ich mag Mansour. Er sagt recht genau, was ich auch denke.

    Als Linker bin ich es schon lange leid, dass "meine Vertreter" sich ungenügend und auch falsch mit dem Islamismus auseinandersetzen. Diesem Islamfaschismus darf hier nicht nachgegeben werden. Wacht auf! http://Ine
    • El Vals del Obrero 06.06.2017 13:38
      Highlight Highlight Und was sollen die Linken deiner Meinung nach genau konkret tun?
  • Scott 06.06.2017 12:48
    Highlight Highlight Die Links-grünen und die Islamisten haben dasselbe Ziel, die Abschaffung der westlichen Werte.

    Hochachtung vor Ahmad Mansour, der das erkannt hat und anprangert.
    • Fulehung1950 06.06.2017 14:10
      Highlight Highlight Und wenn Scott uns jetzt noch erklärt, was diese westlichen Werte sind, können wir diskutieren. Z.B. darüber, dass der ach so christliche Pfister wohl seinen Glauben nicht so ernst nimmt. Ich als Agnostiker muss ihm Math. 25, 36-41 in Erinnerung rufen? Aber fleissig "Du hoch Erhabener, Heiliger" und "Betet, freie Schweizer, betet!" singen? Heuchler!
    • Gender Bender 06.06.2017 14:39
      Highlight Highlight @Fulehung. Freiheit, Gleichheit und andere nichtssagende Begriffe. Für diese Werte sind viele Europäer und Amis gestorben. Ist echt kein Witz.
    • espe 06.06.2017 15:31
      Highlight Highlight Und wann genau wollten/wollen Linke Freiheit und Gleichheit abschaffen? Wenn es etwas an Linken zu monieren gibt, dann ja wohl, dass sie zu viel Freiheit lassen (zumindest was den radikalen Islam angeht).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Döst 06.06.2017 12:46
    Highlight Highlight Kuschelpolitik und Kuscheljustiz ganz im Sinne des IS.
    Man erinnere sich an diesen Fall:
    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Schaffhauser-ISZelle-darf-sich-auf-mildere-Strafen-freuen/story/17990992

    Kommt nicht gut diese Toleranz für die falschen Leute...
  • Hallo22 06.06.2017 12:44
    Highlight Highlight Da hat Pfister aber denn Nagel auf den Kopf getroffen...!
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 06.06.2017 12:42
    Highlight Highlight Endlich spricht auch einmal ein Politiker der Vernunft Klartext.
  • Raembe 06.06.2017 12:38
    Highlight Highlight Obwohl ich Pfisters Tweet nicht gut heisse, muss ich ihm teilweise Recht geben. Das Thema radikaler Islamismus muss angepackt werden.
  • pachnota 06.06.2017 12:30
    Highlight Highlight Die vermutlich größte Irrung, der Linken, im ausgehenden 21. Jahrhundert, das sie sich mit einer besitzergreifenden Weltreligion verbrüdert.

    Christian Levrat täte gut daran, seine Politik zu überdenken, anstatt den empörten zu mimen.
  • Karl33 06.06.2017 12:25
    Highlight Highlight Es ist schon so: Die Linke fällt eher durch merkwürdige Positionen und durch Augenzumachen auf, wenn es um islamistische Täter geht. Sei es nach Köln, sei es nach Vergewaltigungen (die junge deutsche Linkenpolitikerin, die ihren Vergewaltiger nicht anzeigte, weil er islamisch und Ausländer war), und eben auch nach all diesen Attentaten.
  • Hänsel die Gretel 06.06.2017 12:22
    Highlight Highlight Das Problem mit den linken ist ein political correctness Problem, Obama nannte islamischen Terror nie beim Namen, damit wird es tabuisiert. Ganz nach dem Motto: "Aus den Augen aus dem Sinn."
    • Hänsel die Gretel 06.06.2017 20:49
      Highlight Highlight Schau dir auf youtube die rede von obama nach dem massaker von san bernardino an. Nur eines der beispiele
  • atomschlaf 06.06.2017 12:18
    Highlight Highlight Pfister hat völlig Recht.
    Es ist schlicht erbärmlich, wie die Linke vor dem Islam kuscht und ihre Werte verrät.

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