Schweiz
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Die Post erlebte 2019 eine Paketschwemme. Mit über 148 Millionen verarbeiteten Paketen verzeichnete sie wiederum einen Allzeitrekord. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

Die Post ertrinkt fast in der Paketflut – und will nun ein Päckli-Limit

Wegen des grossen Paketvolumens setzt die Post Mengenkontingente für die hundert grössten Kunden fest. Diese sind nicht erfreut. Doch der Paketversorgung drohe sonst der Kollaps, warnt der gelbe Riese. Die Post ertrinkt fast in der Paketflut – und will Kontingente für die 100 grössten Versandhändler einführen

Roman Schenkel und Maurizio Minetti / ch media



Die Post transportiert derzeit so viele Pakete wie sonst in der Vorweihnachtszeit. Das sagte Post-Chef Roberto Cirillo letzte Woche im Interview mit CH Media. Aufgrund des Coronavirus muss das Unternehmen die Päckliflut jedoch mit deutlich weniger Personal bewältigen.

2300 Angestellte waren am Mittwoch krank geschrieben – gemäss NZZ sind 65 davon positiv auf das Coronavirus getestet. Hinzu kommen 2500 Personen, die nicht zur Arbeit können, da sie zur Risikogruppe gehören.

Unterwegs mit dem Paket-Pöstler Stefan „Tschudi“ Bütler auf seiner Route durch Muri kurz vor Weihnachten.
Im Bild:  Im Verteilzentrum Mägenwil beginnt um 5.30 Uhr die Arbeit: Pakete, die von der Verteilzentrale in Härkingen ankommen, werden sortiert und in die entsprechenden Lieferwagen geladen.

Das Verteilzentrum Mägenwil Bild: aargauer zeitung/Sandra Ardizzone

Die Post hat deswegen schon in der vergangenen Woche ihre Dienstleistungen reduziert. So hat sie die Zustellung von Sperrgutpaketen eingeschränkt. Zugestellt werden nur noch Waren, die unter Einhaltung der Social-Distancing-Regeln transportiert werden können. Gartenutensilien, Möbel, Lampen, Fitnessgeräte und Fernseher können nicht über den Postweg geliefert werden.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Die Händler müssen nach Alternativen suchen. Das ist mit Verzögerungen und Mehrkosten verbunden. Gemäss Post gab es beim Volumen der Stückgutsendungen immerhin eine gewisse Entspannung. Zudem wurde bei den zehn grössten Händlern auch bei den Standardpaketen eine Mengenbeschränkung festgelegt – ohne wirkliche Verbesserung.

Paketversorgung in der Schweiz gefährdet

Nun geht die Post aber noch einen Schritt weiter. Sie legt für die hundert grössten Händler Mengenkontingente für Standardpakete fest. «Wir haben in den letzten Tagen mehrfach auf die enorme Zunahme der Paketmengen hingewiesen.

ARCHIVBILD ?  ZUR UEBERLASTUNG DES ONLINEHANDELS WEGEN DEM CORONAVIRUS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG ? View into the central warehouse and logistics center of Digitec Galaxus in Wohlen in the Canton of Aargau, Switzerland, pictured on January 25, 2018. Digitec Galaxus AG is the largest online retailer of Switzerland. The Swiss company operates the online stores Digitec and Galaxus as well as ten branches in the German and French-speaking parts of Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)..Blick ins Zentrallager und Logistikzentrum von Digitec Galaxus in Wohlen im Kanton Aargau, aufgenommen am 25. Januar 2018. Das Schweizer Unternehmen Digitec Galaxus AG betreibt die beiden Onlineshops Digitec und Galaxus sowie zehn Filialen in der deutsch- und franzoesischsprachigen Schweiz. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Das Zentrallager von Digitec/Galaxus. Bild: KEYSTONE

Nun ist die Post gezwungen, als Notfallmassnahme ab sofort bei den Standardpaketen ein Mengenkontingent pro Arbeitstag einzuführen», sagt eine Post-Sprecherin. Betroffen davon sind die hundert grössten Kunden im Bereich Paket. Die betreffenden Kunden wurden heute Donnerstag informiert. «Wir können die schiere Menge nicht mehr bewältigen. Damit ist die Paketversorgung der Schweiz als Ganzes gefährdet», sagt die Post-Sprecherin.

Einer der betroffenen Onlinehändler ist Lehner Versand aus Schenkon LU. Für den Versandhändler legte die Post eine täglich maximale Paketmenge von 3000 Sendungen fest. Das geht aus einem Schreiben der Post vor, das CH Media vorliegt. Darin wird die «unpopuläre Massnahme» mitgeteilt. Sollte das Kontingent nicht ausgeschöpft sein, ergebe sich sich daraus kein zusätzliches Kontingent für den Folgetag, betont die Post darin. Eingeschränkt werden auch die Abholungen durch die Post beim Händler.

Lehner-Chef Thomas Meier ist verärgert über die Einschränkung. Kein Wunder: Lehner verschickt normalerweise rund 5000 Pakete mit der Post. «Können wir täglich nur 3000 Pakete liefern, bleiben pro Tag 2000 Stück liegen. Nach Ostern sitzen wir auf einem Berg von 20'000 Paketen», sagt er. Lehner hat zudem viele Fragen zur Beschränkung. «Eigentlich fallen ja sämtliche Pakete von asiatischen Paketdienstleistern weg, da müsste die Post doch mehr verarbeiten können.»

Tatsächlich können Sendungen von chinesischen Anbietern wie Wish oder Aliexpress nicht geliefert werden, da derzeit nur wenige Transportflugzeuge in die Schweiz fliegen. «60'000 bis 100'000 Pakete fallen so täglich weg, da müsste die Post doch eigentlich mehr Kapazitäten haben», sagt Meier. In einem Brief an alle National- und Ständeräte fordert er, dass die Post in diesen «speziellen Zeiten» Sonntagseinsätze einführt und zudem Schweizer Webshops mit Arbeitsplätzen vor Ort generell bevorzugen müsste.

«Neue Webshops, die die ganze Logistik verstopfen»

Seit 37 Jahren sei Lehner Kunde der Post. «Doch nun entstehen über Nacht zahlreiche neue Webshops, welche die ganze Postlogistik verstopfen», ärgert sich Meier. Stammkundenpflege stelle er sich anders vor. Lehner vermutet auch eine Ungleichbehandlung: «Werden etwa gewisse Händler priorisiert? Zum Beispiel Anbieter von Nahrungsmitteln oder Medikamenten?» Das dürfe nicht sein.

Die Post bedauere diese Massnahme. «Doch operationell können wir die Paketflut derzeit nicht mehr auffangen», sagt eine Sprecherin. Hinzu kommen die Einhaltung der Schutzmassnahmen des Bundesamts für Gesundheit zum Schutz der Mitarbeitenden. «Diese gehen vor. Die Gesundheit unserer Mitarbeitenden hat für uns oberste Priorität.» Die Post suche intensiv nach möglichen Massnahmen, um die Kontingentierung so schnell wie möglich wieder zu lockern.

Am späten Donnerstagabend teilt die Post noch mit, dass sie die Massnahme nicht wie vorgesehen per sofort umsetzen werde, sondern am Freitag (3. April) erneut das Gespräch mit den Kunden suchen wolle. Zudem muss sie für die Kontingentierung einen Antrag beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation einreichen. «Wir möchten deutlich betonen, dass die Zeit eilt, wenn wir nicht einen Kollaps der Paketversorgung der Schweiz riskieren wollen», so die Post-Sprecherin. (aargauerzeitung.ch)

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162Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Trittst im Morgenrock daher 05.04.2020 04:39
    Highlight Highlight Das kommt halt davon wenn man als Post dauernd abspeckt und nur noch Rendite machen will. Die Post wurde aus Steuergeldern aufgebaut und nun ist diese abgespeckt nicht mehr leistungsfähig.
  • peterpan42 04.04.2020 11:51
    Highlight Highlight Erstmal sollte die Post ihr System optimieren..
    - Warum liefern sie z. B. 3 Tage hintereinander immer 1 Paket an? Fahrt Quartiere z.B. nur alle zwei, drei Tage an und liefert gestaffelt.
    - warum werden Pakete von Galaxus in Härkingen sortiert, nach Frauenfeld gekarrt und erneut sortiert? -> lasst die grossen Händler bereits nach Regionen sortieren (Oder direkt nach PLZ und dann ggf. direkt durch externe Logistikunternehmen anliefern.
    - Zustellung von Paketen könnte ggf. auch durch Taxifahrer und Co erledigt werden.
  • TZL 03.04.2020 16:23
    Highlight Highlight Das Problem liegt nicht am fehlenden Zustellpersonal sondern daran, dass in den Paketzentren die Gesundheitsvorgaben nicht eingehalten werden können wenn mehr Personen darin arbeiten. Wer das nicht glaubt soll zuerst mal eine Führung durch ein Paketzenter machen. Die aus der Grundorganisation fehlenden Mitarbeiter der Paketpost werden mit Personal der nicht ausgelasteten Briefpost abgedeckt, was sehr sinnvoll ist. Aber eben: Auf dem Balkon für die Leute an der Front klatschen und dann motzen wenn der Gartentisch länger braucht.
  • soundrh 03.04.2020 15:26
    Highlight Highlight Ich kann vorherigen Kommentaren nur Recht geben:
    Das ganze war absehbar und ist eine Ausrede der Post.
    Auch verstehe ich die Argumentation, dass gewisse Lieferung warten können, über eine Woche mehr finde ich jedoch zuviel. (Z.B. auf Ersatz-Teile für die Waschmaschine, jetzt wo man öfters wäscht).

    Die Armee könnte auch hier ihren Beitrag leisten. Mit Ausnahme der Mobilisierung der Sanitäter ist diese Institution meiner Meinung nur eine Ressourcen-Verschwendung.
  • humpalumpa 03.04.2020 13:12
    Highlight Highlight Gibt ja noch andere Anbieter für den Paketversand. Es lebe die freie Marktwirtschaft bei den Paketen.
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 03.04.2020 13:11
    Highlight Highlight Wie wärs mit mehr Leute einstellen? Gibt ja massig Arbeitslose grad.
    • Calimoerchen 03.04.2020 14:40
      Highlight Highlight Man kann nicht einfach so die Lohnkosten hochtreiben. Aber wie wäre es mit Freiwilligenarbeit? Ich hätte ca. 20 Personen zur Verfügung, die alle gerne helfen würden. Ohne Kosten.
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 03.04.2020 16:24
      Highlight Highlight Mehr zu tun = mehr einnahmen = mehr geld für mehr arbeitskäfte..
      Der unterberschäftigte Eventplaner zB kann ins Lager arbeiten gehen usw usf..
    • Calimoerchen 03.04.2020 16:24
      Highlight Highlight Diejenigen die hier blitzen haben es offensichtlich nicht verstanden Es bieten sich Leute an, die gerne freiwillig helfen und ihr blitzt! Und deshalb soll die Post nur noch das nötigste verschicken! Und euch Ignoranten einfach damit strafen. ihr seid nämlich die ersten, die ja dann wieder jammern, dass ihr eure Billigklamotten von Zalando nicht bekommt! Was es heisst, Leute einzustellen ist euch ja auch nicht im Klaren. Einfach mal daherschwurbeln!

    Weitere Antworten anzeigen
  • B0bbleeeee 03.04.2020 12:57
    Highlight Highlight Ha! Wer braucht denn schon Medikamente und Nahrungsmittel ey, wird komplett überbewertet heut zu Tage.
    Hauptsache meine Taschenmuschi kommt pünktlich bei mir an!!
    Sonst hagelts 1 Sterne Bewertungen meine Freunde.
  • Denk Mal 03.04.2020 12:48
    Highlight Highlight Da soll einer noch durchblicken: ich habe mich für diese schwierige Phase (als ehemaliger Logistiker) als temporäre Kraft dort beworben. Was war die Antwort: Personalstopp, keine neuen Einstellungen.
  • Scrj1945 03.04.2020 12:39
    Highlight Highlight Herr lehner scheint zimlich weit von der realtät zu leben und ein egoist zu sein. 1. am sonntag zu arbeiten, wenn alle paketboten schon täglich 10 oder mehr stunden arbeiten. Und wenn wir am samstag arbeiten, dann ist unser kompensationstag gestrichen worden.
    Und 2. nahrungsmittel und medikamente müssen vorrang haben! Das braucht man in dieser kriese wirklich zu leben! Nich so lehner, zalando usw. schnickschnack!
  • M.A.S.H2020 03.04.2020 12:22
    Highlight Highlight Wenn keine anderen Läden offen sind und sich die Menschen nicht anders versorgen können, geht es eben über Onlineshops.

    Entweder die Läden unter Einhaltung der Hygieneregeln wieder öffnen oder die Post muss sicherstellen, dass sie die Pakete befördern können.

    Liebe Post, einfach aus der Verantwortung stehlen geht nicht, jetzt können die teuren Manager mal zeigen was sie drauf haben.
    • ScottSterling 03.04.2020 14:34
      Highlight Highlight "Entweder die Läden unter Einhaltung der Hygieneregeln wieder öffnen oder die Post muss sicherstellen, dass sie die Pakete befördern können."

      Das sind zwei komplett voneinander losgelöste Themen, da ist Äpfel und Gurken vergleichen ja noch sinnvoller. Die Post kann genau nichts dafür, dass viele Läden schliessen müssen.
    • M.A.S.H2020 03.04.2020 17:53
      Highlight Highlight @SSScottSterling.
      Die Post ist ein Stastsbetrieb und eine kritische Infrastruktur, wir haben sie damit sie funktioniert und nicht damit sie einfach sagt, wir haben ein Problem, jetzt gibts einfach weniger.

      Bei Gurke und Äpfel kann ich Dir sagen, wenn die Leute Früchte oder Gemüse brauchen, dann gibt es entweder Äpfel oder Gurken, aber etwas muss es geben. Wenn die Leute einkaufen müssen, geht das entweder im Laden oder Online. Zusammenhang erkannt? Nicht? 🤷
  • Swen Goldpreis 03.04.2020 12:18
    Highlight Highlight Ich habe das schon einmal geschrieben: Ich kenne in meinem Umfeld zahlreiche Künstler und Selbständige, die keinerlei staatliche Hilfe bekommen und ohne jeden Lohn dastehen.

    Viele von ihnen wären noch so dankbar, wenn sie für ein paar Wochen bei der Post oder auch anderswo temporär jobben könnten. Stellt diese Leute doch verdammt nochmal ein.

    Wenn die ganzen Länden nun auch nicht mehr per Post ihre Waren verkaufen können, ist unsere Wirtschaft in einer paar Wochen so im Eimer, dass wir bald von Schweizer Wirtschaftsflüchtlingen hören, die auf der Flucht nach Afrika im Mittelmeer ertrinken.
    • Mimimi_und_wow 03.04.2020 13:01
      Highlight Highlight Wenn die eingestellten Personen Arsch an Arsch (im besten Fall) stehen, ist Social Distancing nicht möglich.
      Es ist nicht allein das fehlende Personal, sondern eben auch die spezielle Infrastruktur die aktuell gefragt ist.
      Aktuell werden die Arbeitnehmer in diesen Zentren zu unterschiedlichen Zeiten aufgeboten, Schichten werden mehrfach gesplittet, damit die räumliche Distanz gewährleistet ist.
      Ansonsten wäre das mit temporärem Personal einstellen wohl das kleinste Problem und jeder Selbständige und Künstler willkommen.
    • Mcapple 03.04.2020 13:10
      Highlight Highlight Wie viele von Ihren Freunden haben sich aktiv gemeldet?
    • M.A.S.H2020 04.04.2020 19:18
      Highlight Highlight Künstler? Die Landwirtschaft braucht dringend Hilfe, also hopp hopp
  • Weilenmann03 03.04.2020 12:17
    Highlight Highlight Kann man bei der Post aushelfen? Ich mache gerade eime Lehre und erhalte wenig Aufträge.
  • justmee 03.04.2020 12:12
    Highlight Highlight Wenn die Wirtschaft nun online läuft ist es doch super und wir müssen alle Unterstützten die das aufrecht halten. Warum können Personen die gerade keine Arbeit haben die Post unterstützen?
    Galaxus hat auch bei Unternehmen angefragt, ob jene die Kurzarbeit haben Personen für sie zur Verfügung stellen können. So können wir wenigstens ein Teil der Wirtschaft retten …
  • sowhat 03.04.2020 12:06
    Highlight Highlight ah ja klar, Medikamente und Nahrungsmittel sind in dieser Zeit wirklich nicht so wichtig wie eine neue Jacke *facepalm*

    Lehner disqulifiziert sich grade mächtig!
  • p4trick 03.04.2020 11:42
    Highlight Highlight Liebe Post, Coop, Migros und alle anderen Nahrungsmittel Lieferanten stellt Taxifahrer an für Kurierfahrten!
    Es ist egal wenn Digitec den PC später liefert doch wenn alle zuhause sind steigt der Nahrungsmittel Verbrauch da alle Restaurants wegfallen. Jetzt ist nicht die Zeit für Limitierungen sondern um produktive Lösungsansätze!
    Lebensmittel Läden sind jetzt schon limitiert und die einzige Alternative sind nun mal Lieferdienste!
  • Natürlich 03.04.2020 11:41
    Highlight Highlight (2)
    Ich bin sehr froh Arbeit zu haben in diesen Tagen und mache diese Arbeit sehr gerne.
    Die Leute sind sehr oft positiv überrascht, dass das Paket schon da ist. (am Morgen bestellt, am selben Abend geliefert, sofern alles nach Plan verläuft)
    Man kann direkt via FollowMe App verfolgen wann das Paket ankommt und wählen ob man es im MK deponiert haben möchte, ob geklingelt werden soll oder lieber angerufen etc.
    Sehr kundenfreundlich wie ich finde.

    Das wollte ich euch einfach rasch mitteilen, damit ihr wisst, dass es neben der Post, DPD, DHL, Ups, Fedex usw noch einen weiteren Anbieter gibt. 😊
    • TZL 03.04.2020 16:34
      Highlight Highlight Vielen Dank, jedoch seit ihr nicht der Post angegliedert sondern gehört ihr zu Mehrheitsanteilen. Was Notime aber gerade an kundenorientierter Innovation unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit macht ist sehr toll
  • Natürlich 03.04.2020 11:37
    Highlight Highlight (1)
    Ich arbeite selber als Paketzusteller (
    allerdings nicht bei der Post selber sondern beim Start-Up Notime.
    Ist allerdings an die Post angegliedert
    Wir liefern überall in den grossen Städten aus (Zürich, Basel, Genf etc)
    Ich selber fahre in Luzern.
    Wir liefern jeweils abends so zwischen 5 und 10 sogenannte Same Day Deliveries aus mit dem Elektrodreirad DXP, den die Post morgens für die Briefzustellung braucht.
    Wir liefern momentan hauptsächlich für Microspot.
    Natürlich ist auch bei uns das Paketvolumen um ein vielfaches höher als normalerweise zu dieser Zeit.
  • El Vals del Obrero 03.04.2020 11:36
    Highlight Highlight Konsumkritik ist ja durchaus sinnvoll.

    Aber einfach zu vermuten, dass es sich bei der Mehrheit der Bestellungen nur um Sucht-Kaufverhalten von unnützen Dingen handelt, ist auch etwas gar einfach.

    Nur als Beispiel: Ohne IT-Ausrüstungen funktioniert auch Home-Office nicht. Nicht jeder war auf diese Situation vorbereitet. Und ohne Home-Office funktionieren auch irgendwann Dinge wie Lebensmittelversorgung nicht mehr.
    • sowhat 03.04.2020 12:09
      Highlight Highlight Lehner liefert Kleider, soviel ich weis. oder?
    • El Vals del Obrero 03.04.2020 12:24
      Highlight Highlight Keine Ahnung was unter anderen erwähnte Beispiel Lehner (zuvor noch nie gehört) liefert, meinte es eher allgemein, diese Überheblichkeit von manchen nervt etwas.
    • Mimimi_und_wow 03.04.2020 13:04
      Highlight Highlight Wenn Paketautos halbvoll mit Zalando-Paketen ist... auch fragwürdig.
      Ich habe bei Galaxus auch was bestellt. Mir wäre es egal gewesen, wenn ich hätte ankreuzen können: bevorzugte Behandlung (HomeOffice / Krankenpflege)
      oder sekundäre Behandlung (Zeitvertreib o.ä.)
      Ich würde das gerne jeweils angeben
  • rodolofo 03.04.2020 11:27
    Highlight Highlight Die Menschen, die in den Paketzentren arbeiten, sind genauso "Helden und Heldinnen des Alltags", wie die Leute, welche im Gesundheitswesen, in der Landwirtschaft, in der Lebensmittelversorgung und in der sonstigen "Grundversorgung" arbeiten!
    In dieser Pandemie wird uns ihre enorme Wichtigkeit richtig bewusst. Und so bekommen diese Leute einmal die Beachtung und Wertschätzung, die sie verdienen!
    Unter ihnen sind sehr viele "AusländerInnen".
    Ich betone das, weil rechtsnationalistische Kreise versuchen, die Pandemie für ihre Zwecke der Abschottung und der Fremdenfeindlichkeit zu missbrauchen.
  • Krakoki 03.04.2020 11:23
    Highlight Highlight In jedem anderem Land würde man sich reissen für eine temporäre Arbeit und einem Zustupf. Man könnte sogar gewisse Strukturen in Zelten auslagern und das ausliefern der Pakete wäre das kleinste Problem für jüngere Leute. Ins Ausland helfen gehen in der Not aber im eigenem Land nichts davon. Was für ein verwöhntes Volk. Schrecklich.
  • Nerd077 03.04.2020 10:56
    Highlight Highlight Habe nur eine Frage zum Ganzen: Was läuft mit dem Herr Meier falsch?
  • passiver Überströmer 03.04.2020 10:55
    Highlight Highlight Die liebe Post hat sich in den letzten Jahren auch wahnsinnig auf ihr Kerngeschäft fokussiert. Zum Glück gibts noch fedex, dhl, dpd usw.
  • Antichrist 03.04.2020 10:51
    Highlight Highlight Den Leuten wird schon bald das Geld ausgehen. Liebe Post freut Euch, solange ihr noch liefern könnt.
  • Antichrist 03.04.2020 10:40
    Highlight Highlight Vielleicht versteht jetzt auch der letzte Naivling, warum es Menschen gibt, die Hamsterkäufe machen. Diese nennt man vorausschauend im Gegensatz zu unserem Staat.
    • Mimimi_und_wow 03.04.2020 17:23
      Highlight Highlight Schau mal in den Wagen eines Paketbotens, wenn der vor der Tür steht: das meiste sind Zalando-Pakete. Und jetzt echt: Kleiderhamstern? Echt jetzt? Die die bei Zalando kaufen, sind wohl nicht gerade die, die nächsten Sommer die gleichen Kleider tragen wie diesen Sommer...
  • Holunderblütensirup 03.04.2020 10:29
    Highlight Highlight Bekleidung, Textilien nicht mehr liefern bis zur lockerung des Ausnahmezustands - Problem gelöst. Oder braucht man die neuen Schuhe um zuhause den Berg aus Pizzakartons und gelagertem Klopapier zu besteigen?
  • HAL1 03.04.2020 10:28
    Highlight Highlight Ich ärgere mich nicht über längere lieferzeiten... dass ist jetzt halt so aber was ich nicht verstehe, warum baut die post ihre kapazitäten nicht aus? Seit jahren heulen sie rum dass sie nicht nachkommen anstatt sich zu freuen, nachhaltig zu wachsen und arbeitsplätze zu schaffen. Ich höre weder dhl noch dpd motzen. Lieber rumheulen und poststellen schliessen ist m.M. nicht der optimale weg.
    • Mimimi_und_wow 03.04.2020 17:26
      Highlight Highlight Weil es keinen Platz hat, da wo die Pakete verarbeitet werden, für mehr Menschen. Weil gem. BAG, und eigentlich allgemein Wissen, genau so die Viren übertragen werden: viele Menschen die nahe nebeneinander arbeiten/leben/feiern übertragen Krankheiten, auch wenn sie symptomfrei sind.
      Wie kann die Post da mehr Kapazitäten schaffen? Die Pakete beim Bauern im Heuschober vorsortieren?
  • Fastadi 03.04.2020 10:26
    Highlight Highlight Es wäre auch schön wenn die Versandhändler nicht jedes Produkt einer Bestellung in einem einzelnen Paket versenden würden..
    • kobL 03.04.2020 11:36
      Highlight Highlight Ist vermutlich nicht nur schlecht, viele kleinere Pakete lassen sich in den Container und Verteilwagen besser stapeln und es wird weniger Luft transportiert. Aber nerve mich auch daran: 2 Bestellungen bei Unterschiedlichen Händlern mit 5 Produkten => 5 Pakete.

      Der Grund warum die Versandhändler mehrere Pakete pro Bestellung aufsplitten ist Simpel: Nicht alles kommt von demselben, zentralen Lager. Die Lieferanten der Versandhändler schicken die Produkte direkt an die Endkunden, anstatt zuerst zum Versandhändler. Das geht a. schneller und b. spart einiges an Lagerflächen und ist günstiger.
  • Scrat 03.04.2020 10:23
    Highlight Highlight Dann dauert die Zustellung halt etwas länger als gewohnt. Who cares? Einzig Lieferungen z.B. von Medikamenten oder anderen überlegenswichtigen Gütern sollten prioritär behandelt werden.
    Selbst nach Ende dieser Krise wird die Post weiter in der Päckli-Flut ertrinken, denn dann gelangen alle Päckli-Rückstände aus Fernost wieder zu uns.
    Und mal ehrlich: ist das wirklich so relevant, ob ein Päckli schon Morgen oder erst in einer Woche ankommt?
  • Donald 03.04.2020 10:16
    Highlight Highlight Kann ich nachvollziehen. Offenbar gibt es hier falsche Anreize. Habe bei Microspot eine Bestellung mit 11 Artikeln aufgeben. Diese haben sie mir in 5 Paketen zugestellt...
    • Natürlich 03.04.2020 11:27
      Highlight Highlight Wohnst du in einer grösseren Stadt?
      Wurde alles von der Post geliefert?
  • HeforShe 03.04.2020 10:05
    Highlight Highlight Wir haben uns Pflanzen bestellt (vom Versand unserer üblichen Gärtnerei), da warten wir sicher 2 Wochen - ist ok. Ich meine, wir haben den Luxus a) genug Geld und b) die Möglichkeit zu besitzen überhaupt Pflanzen kaufen zu können!

    Das andere war ein selber geschnürtes Fresspäckchen an meine Tante, die nicht mehr raus darf und der Postbote, der die Einkäufe für sie und andere macht, kann zeitlich natürlich nur die Grundmittel holen. Jetzt bekommt sie mit ein bisschen Glück noch heute ganz viel Schokolade, Gebäck und Nagellack. Für die Seele.

    Eine Priotisierung finde ich auch sinnvoll!
    • HeforShe 03.04.2020 14:07
      Highlight Highlight Sie hat gerade geschrieben, das Päckchen ist angekommen! Die Post war schnell, sie freut sich sehr und ich mich mit ihr. Danke an die Mitarbeiter der Post dafür!
  • Alfred Escher 03.04.2020 10:03
    Highlight Highlight Nun ja, Lehner Versand hat ja auch keine Artikel für den täglichen Bedarf. Somit sollte man das Kontingent auf 500/Tag reduzieren und den wichtigen Lieferungen Vorrang geben.
    • Xonic 03.04.2020 10:27
      Highlight Highlight Mol Bettwäsche isch hönnewichtig. 😌
  • Raphael Stein 03.04.2020 10:01
    Highlight Highlight Die Händler müssen nach Alternativen suchen.

    Gut möglich dass eben diese Händler bei den Alternativen bleiben werden.
  • Rezeptilop20 03.04.2020 09:59
    Highlight Highlight das hat man davon wenn man jahrelang ein quasi monopol unterstützt. wäre der post markt vollständig liberalisiert, würden dhl, ups, dpd und co auch jetzt noch mit der post um dem besten service konkurrieren.
    • ScottSterling 03.04.2020 11:47
      Highlight Highlight Seit 2009 ist der Postmarkt offen. Einzige, kleine Ausnahme: Restmonopol für Inlandbriefe bis 50g.
    • Emma Jones 03.04.2020 11:50
      Highlight Highlight Das Paketmonopol der Post wurde 2004 vollständig aufgehoben.
    • Scrj1945 03.04.2020 12:43
      Highlight Highlight Die von ihnen erwähnten firmen können nicht mit der post konkurrieren. Die post ist mehr regional von strasse zur strasse zuständig. Dhl usw, machen 300 kilometer am tag und liefern wenige pakete dafür im grösseren radius
    Weitere Antworten anzeigen
  • ManuelSeiz 03.04.2020 09:43
    Highlight Highlight Zuerst beklagen sich alle über Kurzarbeit. Danach sagen alle, wie es der Wirtschaft schlecht geht. Ihr könnt den Zusammenhang sehen? Wenn die Post nicht liefert, braucht es weniger Arbeitsplätze bei den Online Händlern, bedeutet mehr Kurzarbeit und schlechtere Wirtschaftslage. Die Post soll doch Lagermitarbeiter übernehmen, die gerade keinen Job haben und die nicht auslieferbaren Pakete kurzfristig einlagern und versenden sobald Kapazität besteht? Wenn jetzt keiner mehr bestellt, wie so manche fordern, fällt dieser Wirtschaftszweig auch weg! Zuerst nachdenken bevor man fordert...
  • Markus Stoller 03.04.2020 09:40
    Highlight Highlight Überlegt euch gut, was ihr in 4-6 Wochen so braucht 🤗
  • struppine 2.0 03.04.2020 09:39
    Highlight Highlight Können wir nicht mal ein bisschen weniger konsumieren. Ist denn Shopping schon Lebensinhalt geworden, auf den niemand verzichten mag, so dass wir bei geschlossenen Läden alles online kaufen...?
    Ich will gar nicht wissen wie viel von diesen Päckchen mit Klamotten gefüllt ist, die jetzt sowieso niemand "auführen kann"
    • Coffeetime ☕ 03.04.2020 13:33
      Highlight Highlight Das frage ich mich auch🤔

      Aber was soll's ich warte auf nichts, weil ich nichts bestellt habe. Aber fairerweise muss schon gesagt werden, dass die Onlinehändler extrem aggressiv Werbung machen mit vielen Rabatten. Wenn man also nicht viel Geld übrig hat, ist es schon verlockend, von denen profitieren zu wollen.
  • joshuabeny1999 03.04.2020 09:35
    Highlight Highlight Eine Frage habe ich:

    Warum kann die Post nicht einfach wie Digitec ein Aufruf machen und temporäre Mitarbeiter anstellen? Ganze Firmen, wie solche die in der Eventbranche tätig sind könnten doch tatkräftig die Post unterstützen.

    Und das Problem ist gelöst.
    • Älü Täme 03.04.2020 10:39
      Highlight Highlight Dank den Gewerkschaften wird das grandios verhindert. So unkompliziert ist die Welt leider nicht mehr...
    • Frausowieso 03.04.2020 11:59
      Highlight Highlight Sortieranlagen haben nun mal eine Kapazitätsgrenze. Lieferwagen, Postgeräte etc lassen sich auch nicht einfach aus der Luft zaubern.
    • Scrj1945 03.04.2020 12:45
      Highlight Highlight Geht um die social distancing regel. Die post würde gerne mehr leute einstellen, aber man kann den vorgegebenen abstand dann nicht einhaltena
  • Paedu87 03.04.2020 09:34
    Highlight Highlight Könnte die Post nicht andere Logistikunternehmen einspannen um die Flut zu bewältigen? Oder ist die automatisierte Infrastruktur überlastet?
    Es gibt viele Leute die aktuell nicht arbeiten können. Vielleicht würden die ja temporär Pakete verteilen, die wären evtl sogar froh um das Einkommen. Ich war mal für ein paar Tage Paketbote (Stage während der Lehre), mit Führerschein und Ortskenntnissen könnte man relativ schnell einen gewissen Mehrwert bieten.

    Für das Gewerbe wird mit der Begrenzung der wahrscheinlich letzte Vertriebsweg eingeschränkt. Das sollte man unbedingt verhindern.
    • YS&P 03.04.2020 13:15
      Highlight Highlight Habe vor wenigen Jahren meine Lehre bei der Post abgeschlossen. Das Problem ist, dass die Paketzentren bei so einer Flut nicht mehr nachkommen (da die Ps
    • YS&P 03.04.2020 13:17
      Highlight Highlight *entschuldige, bin aus Versehen auf den "Abschicken" Button gekommen. (vor Weihnachten gibt es eine enorm erhöhte Paketflut, dies verstopft die Maschinen, dann kommt es vielleicht 30min - wenige Stunden zu einem Unterbruch was zu Verspätungen führt)
    • Paedu87 03.04.2020 23:43
      Highlight Highlight Spannend. Vielen Dank die Info.

      Irgendwie habe ich es befürchtet. Das erschwert die Geschichte natürlich.
  • Plan B 03.04.2020 09:33
    Highlight Highlight Man kann das immer von zwei Seiten betrachten. Ich als Risikoperson, halte mich strikt an die vom Bund verhängten Massnahmen. Dementsprechend gehe ich nicht mehr einkaufen.
    Da es doch nicht immer ganz interessant ist, alleine zu Hause zu sein, habe ich mir vorgenommen eine Sprache zu lernen. Für das habe ich ein Buch, sowie Karten bestellt. Diese wurden vor 7 Tagen der Post übergeben. Lieferungsdatum unbekannt.
    Eventuell würde es Sinn machen, dass Pakete mit Lieferkosten, Medikamenten und Esswaren priorisiert werden. Denn auf Zalando darf man ruhig etwas länger warten.
    • miini meinig 03.04.2020 10:45
      Highlight Highlight Auch auf Bücher und sonstige Sachen kann verzichtet werden, denn diese kann man auch gerne auf sein PC oder Handy laden? Aber hier sieht dies halt jeder anders. Denke dass Esswaren und EMdis prio ahben, alles andere darf ruhig liegen bleiben.

      Trotzdem viel Spass beim lernen und bleib gesund ;-)
    • Plan B 03.04.2020 14:50
      Highlight Highlight Ist schön und gut was du sagst. Aber trotzdem, darf man zumindest erwarten, dass man ein Mail erhaltet bis wann man damit rechnen kann.
      7 Tage ohne irgend eine Meldung finde ich dann doch etwas zu viel. Es könnten ja Esswaren oder Medikamente drin sein ;-)
  • Gubbe 03.04.2020 09:22
    Highlight Highlight Es wird nur noch geklagt. Jetzt auch die Post. Es wird auch geklagt, wenn die teuren Verteiler nicht ausgelastet sind. Nun sind sie es, aber, es wird geklagt. Jeder kann nur nach seiner Ausrüstung und Möglichkeiten arbeiten. Das die Post schon lange hinter den Terminen nachläuft, scheint keine Rolle zu spielen. Das scheint mir eine Organisationsfrage zu sein. Heute gibt es sicher mehr Paketpost, das ist eigentlich gut, die Preise dafür sind nicht gerade niedrig, so kommt Geld rein.
    • sowhat 03.04.2020 12:15
      Highlight Highlight schön, aber wenn die Mitarbeitenden krank sind, sind sie eben nicht da. und wenn man den Abstand in den Paketdrehscheiben wahren will, geht's eben auch nicht gleich schnell.

      Die, die jetzt motzen wegen der Post würden auch motzen, wenn die Post die Leute doppelt so eng arbeiten liesse

  • Matrixx 03.04.2020 09:21
    Highlight Highlight Mir stellt sich eher die Frage, warum soviele plötzlich Möbel und neue Fernseher brauchen...
    Geht das wirklich alles genau jetzt kaputt?
    • PlayaGua 03.04.2020 10:13
      Highlight Highlight Möbel und Fernseher nimmt die Post gar nicht mehr an.
    • NotWhatYouExpect 03.04.2020 10:55
      Highlight Highlight @Matrixx: Wenn man mehr zuhause ist merkt man, dass man nun noch dieses und jenes gebrauchen oder tauschen könnte.
    • Matrixx 03.04.2020 12:17
      Highlight Highlight Idee:
      Schreibt auf, was ihr brauchen/tauschen könntet, und kauft es, wenn das alles vorbei ist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Xiakit 03.04.2020 09:20
    Highlight Highlight Dann wird eben die Post verzögert für alle nicht wichtigen Dinge. Lieber bekomme ich meine Pakete später als die Mitarbeiter der Post zu überlasten.
  • Blitzesammler 03.04.2020 09:16
    Highlight Highlight Ich bin überzeugt davon, dass die meisten Bestellungen aus irgend welchen ,,Langeweile-Online-Shopingtouren,, entstanden sind! Diese ICH, ICH, ICH, Mentalität hatten wir ja schon vor Corona. Das sind dann sicher auch diejenigen die sich beschweren, weil IHR Päckli (eins von zwanzig) nach 24 Stunden nicht angekonnen ist. Rücksicht nehmen auch hier! Es wäre sicher möglich ohne mega viel zu leiden, auf etwas zu verzichten. Wir müssen den Menschen die jetzt noch arbeiten, Acht geben! Sonnst bricht bald alles zusammen!!
    • joshuabeny1999 03.04.2020 10:38
      Highlight Highlight Ja oder gestern haben bestimmt viele Leute bei Daydeal zugeschlagen am Nintendo-Switch-Day und erwarten ihre Bestellung heute und motzen nur rum. Ich habe zwar auch zugeschlagen, weil es gute Angebote hatte, aber kann auch gerne länger drauf warten. Mir ist es egal, wenn ich die Lieferung erst in einer Woche oder so kommt. Ist ja nichts Lebensnotwendig und ich kann mich so mehr freuen auf die Produkte. Es ist nun eine Überraschung wann ich das Paket bekomme :-)
    • Swen Goldpreis 03.04.2020 12:28
      Highlight Highlight Rücksicht nehmen auf die Leute, die jetzt noch einen Job haben, bedeutet eigentlich vor allem eins: Kaufen, Kaufen, Kaufen.

      Jeder der aus Faulheit oder Geiz jetzt nicht einkauft, sorgt dafür das bald alles zusammenbringt. Diese ICH ICH ICH Mentalität hatten wir schon vor Corona. Aber das sind dann die, die sich später über die hohen Steuersätze beschweren, weil sie die ganzen Arbeitslosen von den Bankrotten Firmen nicht finanzieren wollen.

      Acht geben, sonst bricht bald alles zusammen!!
    • Scrj1945 03.04.2020 12:48
      Highlight Highlight 32 egoisten sehen das anders
  • Butschina 03.04.2020 09:14
    Highlight Highlight Ich bin letztens voll reingefallen. Ich bin zwar aktuell gesund, wollte aber mein Fieberthermometer funktionsfähig halten. Beim überprüfen merkte ich, dass die Batterie am abliegen ist. Coop und Migros haben keine 1632er Knopfzelle gehabt. Also ging ich in die Apotheke wo das Thermometer herkommt. Diese dürfen die Batterie im moment nicht verkaufen. Also blieb nur die Onlinebestellung. Da ich es dämlich fand nur eine Batterie zu kaufen, bestellte ich noch Druckerpatronen. Nur wusste ich nicht, dass die Artikel von verschiedenen Orten geliefert werden. Dumm gelaufen...
  • Ökonometriker 03.04.2020 09:08
    Highlight Highlight Warum diskriminiert man die Anbieter? Wäre doch besser, wenn man die Shopaholics ein bisschen einschränken würde. Beispielsweise nur noch 2 Päckchen pro Empfänger und Woche. Den meisten wäre das genug. Aber gewisse Leute müssen eben jeden Tag 5 neue T-Shirts anprobieren...
    • maylander 03.04.2020 09:42
      Highlight Highlight Im Schnitt kommt man doch nie auf zwei Päckchen pro Person pro Woche. Bei einer vierköpfigen Familien wären das dann 16 Pakete pro Woche.
      Andereseits ist man jetzt gezwungen Dinge online zu bestellen, die ja viele Läden zu sind.
    • ManuelSeiz 03.04.2020 09:45
      Highlight Highlight Gewisse Leute bezahlen aber so Arbeitsplätze! Ich denke, da spricht oft der Neid mit...
    • Ökonometriker 03.04.2020 09:54
      Highlight Highlight @maylander: die genaue Quantität müsste natürlich die Post definieren. Kann auch pro Haushalt o.ä. sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sberni 03.04.2020 09:06
    Highlight Highlight Die Post ist noch nicht auf die Idee gekommen, diese 5000 fehlenden Mitarbeiter durch Temporäre zu "ersetzen"? Gibt aktuell sicher genug Leute, die zuhause sitzen und gerne arbeiten würden. Hat digitec zur Bewältigung der Bestellflut ja auch gemacht.
    Pakete sortieren/scannen/zustellen braucht wohl keinen ETH Master oder extrem lange Einarbeitungszeit...
    • Nonkonformist 03.04.2020 09:44
      Highlight Highlight Wenn man keine Ahnung hat...
      Die Einarbeitungszeit beträgt 2-3 Wochen. Social Distancing kann in dieser Zeit nicht eingehalten werden. Die meisten halten den Stress der Paketzustellung keine Woche aus.
      Es müssen sich jetzt halt alle ein wenig einschränken, auch beim Online Shopping
    • _stefan 03.04.2020 13:47
      Highlight Highlight @Nonkonformist: Bei allem Respekt, aber man weiss schon seit über 4 Wochen, dass diese Probleme auftauchen werden.

      Die Postlogistik ist zurzeit das Rückgrat für das Weiterfunktionieren vieler Unternehmen. Es sollte also alles daran gesetzt werden, dass innert kürzester Zeit das System hochskaliert werden kann. Das beinhaltet fehlende Mitarbeiter zu ersetzen und die Infrastruktur mithilfe von Armee/Bund zu erweitern.
      Die Armee hat tausende Fahrzeuge, grosse Lagerkapazitäten und junge, motivierte Fahrer/Logistiker. Das bürokratische Management muss halt endlich flexibel sein.
  • JonnyB 03.04.2020 09:06
    Highlight Highlight Ich wiederhole mich gerne: Im 2019 hat die liebe Post auch jedes 2te Päckchen, dass mit A-Post raus ging 2, 3 Tage später ausgeliefert. Ein User hatte mich nach der Quelle gefragt: Eigene Erfahrung!
    Beispiel: Paket wurde falsch eingelesen und sollte wiederrum mir, dem Versender zugestellt werde... Etikett war korrekt beschriftet.
    Beispiel 2: Pakete die nach 11.30 abgegeben werden, kommen erst übermorgen an. Hallo? Was ist das für ein Service? Und das nich mal in Coronazeiten.
    Jetzt kann die Post jemanden die Schuld zuschieben für ihr Versagen...
    • Nonkonformist 03.04.2020 09:46
      Highlight Highlight Im Jahr 2019 kamen ca. 97% der Prio Pakete rechtzeitig an. Hören sie auf solche Lügen zu verbreiten.
    • kobL 03.04.2020 09:58
      Highlight Highlight Jede Poststelle hat verschiedene Annahmeschlüsse, die man online nachschlagen kann auf post.ch. Wenn du deine Sendung nach Annahmeschluss aufgibst, dann wird sie halt erst am nächsten Tag abgeschickt. Damit Priority oder A-Post funktioniert, braucht es Deadlines in der Lieferkette. Je grösser die Poststelle ist, desto später ist üblicherweise die Annahmefrist. Wenn es wirklich am nächsten Tag ankommen muss, kannst du eventuell auch per Swiss Express "Mond" versenden, kostet halt mehr.

      Das mal ein Etikett falsch eingelesen wird kann mal vorkommen, das wird sicher nicht allzu oft passieren.
    • meerblau 03.04.2020 10:03
      Highlight Highlight Dann werde Postchef und mach es besser. Werde dem Bund, dem öffentlichen Auftrag, dem Auftrag der finanziellen Selbsttragung und den Nörglern deines Kalibers gerecht.
      Wird ja wohl nicht do schwer sein, hä?
  • Hochstapler 03.04.2020 09:02
    Highlight Highlight Nur ein Gedanke:
    Da baut der „gelbe Riese“ Jahr für Jahr seine Infra-Struktur und Dienstleistungen ab.
    Und kommt er bei der ersten grösseren Ausnahmesituation an seine Grenzen.
    Müsste eine solche Institution Nicht gerade während solchen Zeiten die Versorgung ohne grösseren Einschränkungen bewältigen und sicherstellen können.
    Hat man da eventuell ein Fehler gemacht?

    Man kann ja mal darüber nachdenken
    Allen viel Geduld und Durchhaltevermögen und das Wichtigste bleibt alle gesund

    LG Hochstapler
    LG HOCHSTAPLER
    • kobL 03.04.2020 10:17
      Highlight Highlight Die Paketinfrastruktur wurde ganz sicher nicht abgebaut, sondern ausgebaut. Sonst gäbe es schon länger gröbere Probleme, da immer mehr Pakete versendet werden.

      Nur ein Beispiel, warum es jetzt zu Engpässen kommt: Ein Container darf nun nur noch von einer Person be- und entladen werden wegen den Abstandsregeln. Sonst war es üblich, dass zwei Personen gleichzeitig in einem Container arbeiten. Ein Paketzentrum hat nun aber nicht plötzlich dopplet so viel Plätze für die Be- und Entladung von Containern, also geht alles ein bisschen länger und die Kapazität schrumpft.
    • ScottSterling 03.04.2020 11:50
      Highlight Highlight Die Post baut gerade 3 neue regionale Paketzentren - so viel zum Infrastrukturabbau.
  • Roro Hobbyrocker 03.04.2020 09:01
    Highlight Highlight Ich glaube der Bund könnte da vielleicht ein bisschen helfen. Ich glaube gestern ein Thema in SRF war, dass die Risikogruppen zu allgemein sind (z.B. Bluthochdruck). Zudem würde es vielleicht auch entschärft werden, wenn teils Läden wieder öffnen könnten (wie Gärtnereien oder Baubedarf). Dort sehe ich das Risiko als gering ein, dass etwas passiert, da sich weniger Leute in einem Laden befinden als in der Migros oder Coop. Zudem würde es vielleicht etwas bringen auch am Sonntag die Läden zu öffnen.
    • PlayaGua 03.04.2020 09:17
      Highlight Highlight Gärtnereien sind im Frühling voller als alles andere.
    • Vanessa_2107 03.04.2020 10:03
      Highlight Highlight Bei vielen Gärtnereien kann man anrufen und mitteilen, was man gerne hätte. Sie bereiten die Ware mit Rechhnung vor und stellen einem das Bestellte beim Geschäft hin.
    • Cyrillius 03.04.2020 10:11
      Highlight Highlight Das bereits überarbeitete Personal im Detailhandel muss jetzt wirklich nicht auch noch Sonntags zur Arbeit kommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Das ist doch... 03.04.2020 09:01
    Highlight Highlight ...kein Argument. Finde ich etwas in China nicht, bestelle ich einfach in der Schweiz. Kann mir nicht vorstellen, dass das China-Argument greift. Im gegenteil, unsere Versandhändler profitieren wohl unter dem Strich.
    Die Post macht einen grossartigen Job und steuert einen bemerkenswerten Teil unserer Grundversorgung bei. In Zeiten wie diesen, dürfen meine Kleiderbestellungen gerne etwas länger unterwegs sein.
    Danke Post und andere Lieferanten!
  • Vanessa_2107 03.04.2020 08:59
    Highlight Highlight Seit 3 Wochen müssen halt Alle ein oder mehrere Gänge runterschalten. Geduld und Verständnis ist angesagt. Zum Coiffeur kann man nicht, kein Training im Fitness, keine Therapie, kein Ausgang, kein Kino, u.s.w. Trotzdem sind das doch Luxusprobleme, wie auch verspätete Lieferungen. Man schaut für uns, wir haben zu Essen. Mir tun z. B. die Amerikaner leid, auf die kommt eine noch grössere Katastrophe zu. Viele haben den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt. Ich bin glücklich, in der Schweiz zu wohnen, auch wenn ich momentan auf viel verzichten muss. Wir sitzen Alle im selben Boot.
    • ManuelSeiz 03.04.2020 09:48
      Highlight Highlight Tja, wenn man die Healthcare nicht braucht.. und Donny hat ja alles im Griff.
  • Schnurri 03.04.2020 08:54
    Highlight Highlight Als Info an Lehner... die Asien-Pakete werden zum grössten Teil nicht als Paket sondern als Briefsendung verarbeitet. Bez. Mehrkosten: Wieviel Mehrumsatz wird eohl momentan generiert. Ich höre da nur Mimimi von einem der eigentlich gar nichts zu jammern hat! Ich schlage vor man bestelle nichts mehr bei Lehner damit hat sich das Problem dann auch erledigt.
  • Tekk 03.04.2020 08:53
    Highlight Highlight Man könnte auch die ganzen selbständigen welche jetzt nicht mehr arbeiten können bei der Post vorrübergehend anheuern. Wenn Spargelstechen und in Lebensmittelgeschäften helfen geht, dann sicher auch in den Logistikzentren arbeiten und Pakete austragen.
    • Schnurri 03.04.2020 14:35
      Highlight Highlight Das Problem sind nicht nur die Anzahl Mitarbeiter sondern hauptsächlich der Platz... da nutzen neue Mitarbeiter auch nichts!
  • mrmikech 03.04.2020 08:41
    Highlight Highlight Amazon, Zalando, Galaxus und co sollten schon längst selber die Zustellungen machen und könnten sofort damit anfangen, damit das normale Post- und Paketverkehr weiterhin funktioniert.
    • ManuelSeiz 03.04.2020 09:48
      Highlight Highlight Die Post könnte auch einfach keine Mitarbeiter entlassen? Dann hätten sie auch genug Ressourcen...
    • Xonic 03.04.2020 10:30
      Highlight Highlight Die Post hat im Paketbereich wohl kaum Mitarbeiter entlassen.
    • ManuelSeiz 03.04.2020 11:36
      Highlight Highlight Wissen tun Sie es aber nicht, oder? ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • philosophund 03.04.2020 08:41
    Highlight Highlight «Werden etwa gewisse Händler priorisiert? Zum Beispiel Anbieter von Nahrungsmitteln oder Medikamenten?»
    Naja man muss nicht sonderlich Intelligent sein zu erkennen, dass eine Packung Milch gegenüber einer elektrischen Schuhheizung oder Abflussstopfen priorisiert werden sollte.
  • 45rpm 03.04.2020 08:41
    Highlight Highlight Die Post könnte ja ähnlich wie Digitec 200 neue Temporärstellen schaffen, gibt sicherlich jetzt genug Leute von anderen Branchen, die gerade nichts zu tun haben.
    Ausserdem könnten die Händler auch temporär wieder Versandkosten einführen.
  • ChrisG 03.04.2020 08:38
    Highlight Highlight Momentan sind halt Onlineshops die einzige Möglichkeit an gewisse Waren zu kommen. Ich persönlich versuche damit zur Entlastung beizutragen, indem ich Bestellungen sammle. Früher hätte ich viele Dinge einfach sofort beim günstigsten Anbieter bestellt. Jetzt versuche ich zu bündeln und alles bei einem Händler zu kaufen. Vieles ist ja nicht dringend in diesen Tagen. Wenn dann aber der Händler jeden Artikel einzeln in ein Paket packt und nachher doch 5 halb leere Päckli bei mir ankommen, kann ich auch nicht mehr helfen.
  • Menü 1 mit Suppe 03.04.2020 08:36
    Highlight Highlight Die einen haben zuviel Büez, die anderen mussten ihre Läden schliessen. Schade werden hier nicht unkompliziert Arbeitskräfte umdisponiert. Ich denke viele die daheim sitzen würden auch einer anderen Tätigkeit nachgehen.
  • Harry Schlender 03.04.2020 08:34
    Highlight Highlight die arme post. zuerst heulen weil niemand mehr briefe verschiclt und wenns dann halt viel zu tun gibt weil der onlinehandel in corona-zeiten blüht ist es dann auch wieder nicht recht.
    • sowhat 03.04.2020 12:25
      Highlight Highlight Apfel Birnen
      kennsch?
    • Harry Schlender 03.04.2020 20:09
      Highlight Highlight klar ist es ein apfel/birnen-vergleich. ich habe einfach den eindruck, dass man es der post als konsument nicht recht machen kann und dass der laden ziemlich stur und schwerfällig ist. mit der angedrohten reglementierung verärgern sie ihre grössten kunden. wer will es diesen verübeln wenn sie sich nach flexibleren alternativen umsehen? und wenn dann plötzlich niemand mehr seine pakete mit der post verschickt, geht das geheule von vorne los
    • sowhat 04.04.2020 11:44
      Highlight Highlight @Harry,du hast wahrscheinlich sogar recht. Und grade weil die Post nicht flexibel ist, können sie auch die Kapazitäten in ihren Verteilzentren nicht erhöhen. Sie sind da wohl sogar langsamer geworden wg d. Abstände unter den MA. Ist doof stimmt. Die Post darf gerne daran arbeiten kundenfreundlicher zu sein.
  • Roy Bär 03.04.2020 08:33
    Highlight Highlight Das ist wahrscheinlich zu kurz gedacht. Es gibt für fast alles der grossen Anbieter auch kleinere Shops. Diese dürften dann ja nicht unter die Limite fallen.
  • Kaspar Floigen 03.04.2020 08:26
    Highlight Highlight "Grosspapi, erzähl, wie war das so während dieser Corona-Krise als alles stillstand."

    "Es war schlimm, mein Junge. Harte Zeiten. Ich musste ganze fünf Tage länger auf meinen neuen High End Gaming PC warten als erwartet. Langeweile pur. Ich hoffe so etwas wird nie wieder vorkommen müssen."
    • Blitzesammler 03.04.2020 09:05
      Highlight Highlight 👍🤣🤣👍
    • p4trick 03.04.2020 11:44
      Highlight Highlight Witzig aber Coop@Home liefert auch z.T. mit Post!
  • PlayaGua 03.04.2020 08:25
    Highlight Highlight Die Grundversorgung müsste azsgenommen werden. Sonst meines Erachtens nicht akzeptabel. Die Post hat sich halt auch kaputt gespart.
  • Theageti 03.04.2020 08:16
    Highlight Highlight Während dieser Zeit ist jetzt halt einfach etwas Nachsicht bei uns Endkunden/Besteller angebracht. Wenn in einem Unternehmen 5000 Arbeitkräfte fehlen machts schon etwas aus...

    Dann kommt halt das Sofa 4 Tage oder eine Woche später an. Kann toleriert werden oder?!
    • ChrisG 03.04.2020 08:42
      Highlight Highlight Grundsätzlich ja. Aber wenn bei einem Händler tatsächlich nur die Hälfte der Päckli abgeholt werden, dann hat der schnell ein Problem. Dann werden an den Tagen 2 und 3 die Bestellungen von Tag 1 ausgeliefert. Die von Tag 2 kommen an den Tagen 4 und 5 an. Die von Tag 3 an den Tagen 6 und 7. Usw. Nach zwei Wochen bist du dann schon bei zwei Wochen zusätzlicher Lieferzeit. Dann bestellt wohl niemand mehr bei dir.
    • Zinni 03.04.2020 09:18
      Highlight Highlight Man kann sich auch überlegen, ob es denn ausgerechnet jetzt nötig ist, ein sofa zu bestellen. Oder ob es alternativen gibt. Klar, wenn die glühbirne futsch geht, dann brauchts eben eine neue. Aber ein fitnessgerät z.b. muss wahrscheinlich nicht unbedingt jetzt bestellt werden. Wer sich mit training auseinandergesetzt hat, der findet locker einen anderen weg zu trainieren. Wir können die post auch etwas entlasten.
    • Militia 03.04.2020 09:27
      Highlight Highlight Haben Sie schon Mal an einem Buffet angestanden? "Ich zuerst", vor allem da es zuhause nicht so etwas wie soziale Kontrolle gibt.
  • n3rd 03.04.2020 08:14
    Highlight Highlight Die Post könnte auch schauen, dass die Pakete direkt auf die Poststelle geliefert werden anstelle den Umweg über die Zustellung nach Hause zu gehen.

    Unabhängig von Corona finde ich das auch sonst ungeschickt. Wenn der Pöstler kommt mit dem Paket bin ich in der Regel eh nicht zu Hause. Also könnte es von Anfang an auf der Poststelle abgelegt werden.
    • JayPi 03.04.2020 08:33
      Highlight Highlight Man kann bei der Post ein Onlinekonto anlegen und unter "Dauereinstellungen" anpassen wie die Post deine Pakete zustellen soll. Ausserdem gibt es auch MyPost24 Automaten wo man das Paket direkt abholen kann.
    • Kyle C. 03.04.2020 08:33
      Highlight Highlight Das Problem dürfte nicht nur der Pöstler sein. Das Paket muss ja auch noch über das Verteilerzentrum. In der Postfiliale muss es dann auch noch bearbeitet werden und die Konsequenz daraus ist dann, dass vor der Poststelle 50 Leute anstehen. Problem also nicht nur verlagert, sondern verschlimmert, wenn alle Paketkunden die Postfilialen belagern.
    • kobL 03.04.2020 08:53
      Highlight Highlight Der Engpass besteht nicht nur bei der Auslieferung. Auch die Paketzentren Frauenfeld, Daillens, Härkingen und Cadenazzo sind davon betroffen. Normalerweise be- und entladen zwei Personen die Container. Momentan darf aber wegen Corona nur eine Person im Container sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Philipp Hauser 03.04.2020 07:42
    Highlight Highlight Wieso Kontingente setzen wenn die Post nicht mehr kann?
    Zum Glück haben wir schon lange kein Monopol mehr und mit DPD oder Planzer Paket zwei gute Alternativen, welche die Grundversorgung sicherstellen.
    • sowhat 03.04.2020 12:29
      Highlight Highlight da müssten die Versender sich eben bewegen. Scheint Lehner zu mühsam zu sein....
  • Xonic 03.04.2020 07:38
    Highlight Highlight "Lehner hat zudem viele Fragen zur Beschränkung. «Eigentlich fallen ja sämtliche Pakete von asiatischen Paketdienstleistern weg, da müsste die Post doch mehr verarbeiten können.»"

    Eigentlich sollte Lehner auch wissen, dass die asiatischen Päckli mit dem Briefpöstler ausgeliefert werden...

    Bei uns liefert zurzeit der Briefpöstler Briefe und Pakete aus, zusätzlich zum normalen Paketpöstler, aber die Kapazität ist auch hier endlich.

    Dann soll sich Lehner-Versand nach einer Alternative umsehen, Planzer Paket, DPD, DHL usw.
    • joshuabeny1999 03.04.2020 09:27
      Highlight Highlight Wobei meiner Meinung nach die Post den Service am besten kann und froh bin, wenn die Pakete mit der Post kommen. Mit DPD, DHL usw. habe ich schon einiges erlebt...
    • Xonic 03.04.2020 10:33
      Highlight Highlight Planzer Paket findet nichtmal die Adresse, gibts schon seit 20 Jahren aber anscheinend unauffindbar.
      Dazu kam nichtmal eine Benachrichtigung, das Paket lag einfach eine Woche im Lager rum...
  • Jeremy Liquidpsy 03.04.2020 07:34
    Highlight Highlight "Lehner vermutet auch eine Ungleichbehandlung: «Werden etwa gewisse Händler priorisiert? Zum Beispiel Anbieter von Nahrungsmitteln oder Medikamenten?» Das dürfe nicht sein."

    Da bin ich überhaupt nicht einverstanden mit herr lehner.. natürlich sollte man anbieter von lebensmittel und medikamente priorisieren!
  • Arthur Philip Dent 03.04.2020 07:29
    Highlight Highlight «Werden etwa gewisse Händler priorisiert? Zum Beispiel Anbieter von Nahrungsmitteln oder Medikamenten?»

    Ehrlich gesagt fänd ich das jetzt sogar vernünftig... 🤔
    • Blitz Gordon 03.04.2020 08:11
      Highlight Highlight Nicht solange Einkaufsläden und Apotheken offen sind, nein.
    • Kyle C. 03.04.2020 09:47
      Highlight Highlight Blitz, Einkaufsläden und Apotheken bedingen aber, dass man raus geht. Somit durchaus berechtigt, wenn Leute Medis und Essen online bestellen. Doch, m.M.n. geht das i.O. wenn man das priorisiert.
    • Blitz Gordon 03.04.2020 11:26
      Highlight Highlight Kyle, nur bedingt. Man kann auch einkaufen lassen. Eine Person aus der Nachbarschaft kann für die Siedlung einkaufen. Ist das nicht sinnvoller, als dass die Post täglich einen Lieferwagen mit Essen in die Siedlung schicken muss, weil jeder sein Essen nur noch bestellt?
  • Triumvir 03.04.2020 07:22
    Highlight Highlight Tausende Menschen sind derzeit arbeitslos. Wieso stellt die Post nicht temporär MEHR MENSCHEN ein!? Einige wären wohl froh darüber...btw. Was ist eigentlich mit dem Kapazitäten der Konkurrenz? Dort müsste es doch noch freie Kapazitäten haben und zumindest dort könnte man doch problemlos noch Personal aufstocken...
    • sowhat 03.04.2020 12:31
      Highlight Highlight Evtl. weil die Verteilzentren nicht doppelt so viel Platz haben ...

Wenn die SwissCovid-App warnt, soll der Test gratis sein – aber was ist mit Lohnausfall?

Bald soll die SwissCovid-App für alle Schweizer und Schweizerinnen zugänglich sein. Der Ständerat hat am Mittwoch die Gesetzgebung auf den Weg gebracht.

Die SwissCovid-App ist einen Schritt weiter. Der Ständerat hat am Mittwoch grünes Licht für die gesetzliche Grundlage zur App gegeben.

«Die Proximity-Tracing-App ist ein Experiment, das Gesetz ist auf zwei Jahre befristet», sagte Paul Rechtsteiner (SP/SG) namens der Kommission. «Durch die Nachverfolgung der Infektionsketten soll die Wiederausbreitung der Epidemie verhindert werden. Bei dieser Aufgabe hat das neue, digitale Instrument eine unterstützende Funktion», so Rechtsteiner.

Korrigierend …

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