DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Diese faltbare Liefer-Drohne aus Lausanne ist der Pöstler der Zukunft



Forschende der ETH Lausanne haben eine Origami-inspirierte Drohne entwickelt, die Päckchen von bis zu einem halben Kilo transportieren kann und sie dabei besonders schützt: Das faltbare Design bildet eine Art Käfig um die Fracht.

abspielen

Youtube

Drohnen als Postboten der Zukunft – diese Vision wird derzeit von einigen Unternehmen rege verfolgt. Auch Empfindliches liesse sich künftig sicher transportieren dank einer neuen Drohne, die Forschende um Przemyslaw Kornatowski von der ETH Lausanne (EPFL) entwickelt haben: Sie lässt sich zu einem schützenden «Käfig» um die sensible Fracht ausklappen und anschliessend wieder platzsparend zusammenlegen.

Das Kohlenstofffaser-Gerüst bewahrt sowohl das Päckchen als auch die Drohne vor Schäden, falls es zu einem Absturz oder einer Kollision kommen sollte, wie die EPFL am Dienstag mitteilte. Für den Notfall besitzt sie auch einen Fallschirm.

Schutz vor Verletzung

Dank des Käfigs könne der Empfänger die Drohne zudem einfach aus der Luft greifen, ohne sich an den Propellern zu verletzen, hiess es weiter. Diese sitzen im Inneren des Kohlefaser-Gerüsts und stoppen automatisch, sobald es geöffnet wird.

Nach erfolgter Lieferung findet die Drohne selbstständig den Weg zurück. Die integrierte Software erlaubt der Drohne, ihren Flugplan zu berechnen und sorgt dafür, dass das Fluggerät Bäumen und Gebäuden ausweicht. Der gesamte Weg des Geräts lässt sich dabei am Tablet oder Smartphone verfolgen, schrieb die EPFL. Ein Sicherheitssystem verhindere zudem, dass das Gerät gehackt werde.

Der Prototyp der Drohne kann bis zu 500 Gramm schwere Päckchen über eine Distanz von zwei Kilometern transportieren. Getestet haben die Forschenden ihr Konzept auf dem EPFL-Campus bei über 150 Testflügen. Sie arbeiten jedoch weiter an Optimierungen, wie Kornatowski betont: «Neben einer verbesserten Fähigkeit, Objekte zu erkennen und ihnen auszuweichen, wollen wir auch die Ladekapazität und die Autonomie der Drohne ausbauen.» (whr/sda)

Drohne + Alkohol = ... Ach, schau selbst!

Video: watson

Schweizer Drohne im Höhenflug

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Twint-Nutzer können mit Sonect neu Bargeld beziehen

Nutzer der Bezahl-App Twint können neu an den Kassen von verschiedenen Läden auch Bargeld beziehen. Möglich macht dies eine Zusammenarbeit mit dem Zahlungsanbieter Sonect, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

Den Angaben zufolge wird den Twint-Nutzerinnen und Nutzern der Bargeld-Bezug an 2300 verschiedenen Standorten in der Schweiz ermöglicht, u.a. an den k Kiosken von Valora und in den Filialen des Detailhändlers Volg. Damit erhielten sie Zugang zum «grössten Bargeldbezugs-Netzwerk der …

Artikel lesen
Link zum Artikel