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Der Walliser Student hatte seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf der Softwareschlüssel verdient.<br data-editable="remove">
Der Walliser Student hatte seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf der Softwareschlüssel verdient.
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Wie sich ein Walliser Student mit Microsoft anlegte – und böse verlor

Ein Walliser Student verdiente sich mit gefälschten Softwareschlüsseln seinen Lebensunterhalt. Jetzt muss er dafür tief in die Tasche greifen.
28.07.2016, 05:3328.07.2016, 09:58
    Wallis
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Der Preis, den der Student aus Martigny nun für seine Umtriebigkeit bezahlt, ist ziemlich hoch. 40'000 Franken muss er an den Giganten Microsoft blechen, weil er Freischalt-Codes für dessen Software über eine Online-Auktionsbörse verhökert hat. Und das jahrelang. 

Mehr als ein Sackgeld

Dass die Summe so hoch ist, kommt nicht von ungefähr. Der junge Mann asiatischer Herkunft soll mehr als 2000 Kunden die Codes verkauft haben – zu Preisen zwischen 13 und 60 Franken, wie «Le Nouvelliste» schreibt. Nach Meinung der Walliser Staatsanwaltschaft hat er damit 100'000 Franken verdient. Mehr als ein Sackgeld. Zwischen 2009 und 2013 finanzierte er sich ausschliesslich damit seinen Lebensunterhalt. 

Die Staatsanwalt kannte kein Erbarmen und forderte das höchst mögliche Strafmass – und kam damit durch. Die Justiz brummte ihm eine Geldstrafe von 180 Tagessätzen auf. 

Kaum Konsequenzen für Käufer

Mehr als eine Zahlung von 40'000 Franken wollten die Microsoft-Anwälte nicht verlangen, weil der Student über ein geringes Einkommen verfügt.

Mit einem blauen Auge kommen die Käufer der illegalen Codes davon. Sie müssen nicht mit gerichtlichen Konsequenzen rechnen. (rwy)

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version war von 400'000 statt 40'000 Franken die Rede. Dies wurde nachträglich korrigiert.

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