Schweiz
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Hacker aus Korea und London beissen sich an Wasserversorgung von Ebikon LU die Zähne aus



Hacker haben im November die IT-Infrastruktur der Wasserversorgung der Gemeinde Ebikon angegriffen. Das System, das im letzten Herbst installiert worden war, konnte die Attacken abwehren. Als Konsequenz wurde die Sicherheitsstufe erhöht.

Mehrere tausend Mal sei die Software von bösartigen Anfragen aus London und Korea angepingt worden, teilte die Gemeinde am Mittwoch mit. Der Systembetreiber habe die Angriffe registriert und der Gemeinde gemeldet, sagte Markus Dubach, Leiter der Wasserversorgung, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Neuestes Betriebssystem Europas

Es habe sich um Eindringungsversuche ins Netzwerk gehandelt, das etwa Pumpen steuere, Reservoire überwache und bei Wasserdiebstahl Alarm schlage. Dank einer sehr guten Verschlüsselung hätten die Angreifer aber keinen Erfolg gehabt. Der Systembetreiber habe die IP-Adressen der Hacker zurückverfolgen und so den Ursprungsort ermitteln können. Es sei der erste solche Angriff, sagte Dubach.

Bei der autonomen Betriebssteuerung handle es sich um das neuste Betriebssystem in Europa. Wäre trotz der Sicherheit ein Hacker erfolgreich, so könnten die Betreiber das System herunterfahren und die Anlagen manuell bedienen.

Ebikon versorgt 26'500 Personen mit Wasser. Angeschlossen sind weitere Gemeinden, etwa Adligenswil, Buchrain oder Dierikon. Zudem liefert Ebikon Notwasser nach Root. (whr/sda)

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • nick11 19.12.2018 16:05
    Highlight Highlight Nettes Bashing hier von allen "Spezialisten", ohne zu wissen, wie der Angriff ausgesehen hat.
    Ich gehe mal davon aus, dass dies ein gezielter Angriff war und nicht bloss das übliche was man im Sekundentakt rein bekommt. Das lässt sich durchaus unterscheiden.
    Und bei einem gezielten auf das System abgestimmten Angriff darf man durchaus stolz sein, diesen erfolgreich abgewehrt zu haben. Könnte mir z.B. auch einen DDoS Angriff vorstellen.
    Von "anpingen" zu reden ist natürlich Quatsch, aber das würde doch sicher keiner melden.
    • illoOminated 21.12.2018 02:10
      Highlight Highlight Dann ist aber halt, mit Verlaub, auch der Artikel grottenschlecht geschrieben.
    • nick11 21.12.2018 07:42
      Highlight Highlight Das würde ich nicht verneinen.
  • _stefan 19.12.2018 15:27
    Highlight Highlight Super Eigenwerbung für den Betreiber!
    Wenn er sich wirklich so sicher fühlt, soll er doch das nächste Mal direkt die IP-Adressen in den Bericht schreiben...
  • p4trick 19.12.2018 14:54
    Highlight Highlight Nachdem das System angepingt wurde, haben die Betreiber die Sicherheit massiv heraufgesetzt und ICMP blockiert. Nun beissen sich die Hacker am System die Zähne aus, weil es nicht mehr auf Pings reagiert.
    So habe das mal zusammengefasst. Eine wirklich gute Geschichte, hoffe der Spezialist der ICMP erfolgreich blockieren konnte hatt auch zünftig abgesahnt. o_O
  • sheimers 19.12.2018 13:09
    Highlight Highlight Ich dachte, es sei der Normalfall, dass jeder Rechner mit eigener IP andauernd angegriffen wird. Ich hatte mal einen Raspi aus Versehen mit Standardpasswort am Netz, ein paar Tage später war er gehackt.
    • cypcyphurra 19.12.2018 13:45
      Highlight Highlight no offence ... aber das war kein Hack sonder eher eine Einladung von deiner Seite :)
  • Hardy18 19.12.2018 12:42
    Highlight Highlight Herrlich zu lesen die Kommentare. 😄 und jeder hat Ahnung - ausser ich.
  • Imnon 19.12.2018 12:35
    Highlight Highlight Warum würde jemand aus Korea oder London die Wasserversorgung in Ebikon manipulieren wollen?
    Benutzer Bild
  • Mutbürgerin 19.12.2018 12:24
    Highlight Highlight Eilmeldung: Mein PC trotzt täglich bösartigen Angriffen aus der ganzen Welt. Als Abwehrsystem kommt die integrierte Firewall des modernsten Betriebssystem Windows 10 Pro zum Einsatz.
    Ebikon macht sich lächerlich.
    • El Vals del Obrero (ex Meine Senf) 19.12.2018 13:02
      Highlight Highlight Und Medien, die diese Meldung einfach so übernehmen und aus einem Ping ein Pinn machen sich noch mehr lächerlich.
  • DailyGuy 19.12.2018 12:11
    Highlight Highlight Die Hacker maskieren ihre Angriffe durch ein Netzwerk von Servern. Die Server in London und Korea (sowieso: Welches Korea? Nord- oder Südkorea?) waren dabei wohl der Kommunikationspunkt gegenüber der Software.
    Die Hacker könnten auch in Ulan Bator oder in der Moosegg gesessen sein.
    • Xonco 19.12.2018 13:48
      Highlight Highlight Wenn nicht ausdrücklich Nordkorea geschrieben wird, sonder nur Korea, kannst du davon ausgehen es war Nordkorea.

      Lifehack: Wenn in der Zeitung was von Täter steht, aber nichts von der Herkunft, ist es kein Ausländer. Wenn Ausländer, dann steht es auch dementsprechend.
    • EinePrieseR 20.12.2018 14:12
      Highlight Highlight @Xonco: Wenn nur Korea steht würde ich eher davon ausgehen, dass Südkorea gemeint ist.
    • Xonco 20.12.2018 14:18
      Highlight Highlight EinePrieseR,

      Jop, hab mich im Korea geirrt :D
  • Madison Pierce 19.12.2018 12:03
    Highlight Highlight Die schützen sich sicher mit KI in der Cloud, gesichert über eine Blockchain vor Angriffen...

    Im Ernst: Auch wenn der Artikel etwas lächerlich tönt, ist es gut, dass der Sicherheit solcher Anlagen Beachtung geschenkt wird.

    Zur Steuerung der Wasserversorgung einer Nachbargemeinde kommt ein 24/7 laufender PC mit Windows 2000 zum Einsatz. Der Zugriff erfolgt über einen DynDNS-Namen per RDP, Username "Administrator", PW sehr sehr einfach...
    • cypcyphurra 19.12.2018 13:51
      Highlight Highlight Danke für den Beitrag. Das Buzzword-Bingo am Anfang hat mich zum schmunzeln gebracht.

      Gib dir absolut Recht. Viele Infrastrukturanlagen sind erschreckend schlecht geschützt.
  • ARoq 19.12.2018 11:57
    Highlight Highlight Mein privater Server hat auch dutzende bis mehrere hundert "Hackversuche" pro Tag. z.B. SQL-Injection Versuche an php-scripts. Ich sehe da nichts ungewöhnliches.
  • #Technium# 19.12.2018 11:50
    Highlight Highlight Alles kann man hacken das mit einem Netzwerk, sprich Internet verbunden ist. Nur ein in sich geschlossenes System, komplett abgekoppelt vom externen Netzwerk ist relativ sicher. Naja, insofern sich nicht ein Schelm ins Gebäude schleicht mit einem USB-Stick, denn dann kann man selbst das interne System schön verpfuschen. 😉
    • rolf.iller 19.12.2018 20:28
      Highlight Highlight Na, die jungs die Stuxnex platziert hatten, hatten einfach den Hardwarlieferant zuerst infisziert. Da hat dann das ganze vom Internet getrennt sein nix gebracht. Zur Erinnerung: Stuxnet hatte iranische Zentrifugen zur Urananreicherung massenhaft zerstört und zwar so, dass lange Zeit niemand die Urache gefunden hatte.
  • rolf.iller 19.12.2018 11:49
    Highlight Highlight Mit der News outet sich die Wasserversorgung aus Ebikon als Komplettamateure! Was ist da alles falsch?
    1. Systeme die am Internet hangen werden in der Regel täglich vielfach angegriffen
    2. Ein erkannter nicht erfolgreicher Angriff ist sicher kein Grund zum feiern, sondern daily Business
    3. Nur weil es eine Koranische IP war, heisst das nicht, dass koreanische Hacker dahinter sind.
    4. Systeme können gehackt werden auch bei ertklassiger Verschlüsselung.
    5. Offenbar blinder glaube in die schöne neue Topsoftware aus Europa. Skepsis und Vorsicht sind immer angebracht.
  • walsi 19.12.2018 11:31
    Highlight Highlight Die Hacker könnten überall auf der Welt sein. Wenn die ihr Handwerk beherrschen wissen die wie sie ihren wahren Standort verschleiern.
  • WID 19.12.2018 11:27
    Highlight Highlight "angepinnt": keine Ahnung habt ihr! Lass doch solche Berichte lieber sein. Abgesehen davon , dass systematisches anpingen alltäglich ist von Systemen welche mit dem Internet verbunden sind.
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 19.12.2018 22:33
      Highlight Highlight Tut der Finger schon weh vom vielen Klicken?
  • Denk nach 19.12.2018 11:22
    Highlight Highlight Da fragt man sich, welche Wasserversorgungsbetriebe die Angriffe auch hatten, aber nicht bemerkt wurden...
  • coheed 19.12.2018 11:12
    Highlight Highlight Wenn man eine Sicherheitssoftware bei sich im Router installieren würde, würde man sehen, dass man selbst täglich von etlichen IP-Adressen angepinnt wird.
  • derEchteElch 19.12.2018 11:02
    Highlight Highlight Warum eine Wasserversorgung online sein muss, wenn die Steuerung auch manuell funktioniert (Artikel), ist mir schleierhaft...
    • Redly 19.12.2018 11:28
      Highlight Highlight Warum du privat oder geschäftlich online sein musst, obwohl du manuell auch funktionieren würdest, ist mir schleierhaft...
    • Turrdy 19.12.2018 11:31
      Highlight Highlight Damit der Betreiber bei sich im Büro hocken kann und nicht den ganzen Tag in der Gegend rumtuckern muss. Effizienz und so.
    • rolf.iller 19.12.2018 11:53
      Highlight Highlight Ich weiss nicht warum du die Blitzer verdienst. Finde die Frage gut, warum muss man sich dem Risiko Internet überhaupt aussetzen. Wie Stuxnet zeigte, lassen sich auch vom Internet getrennte Systeme hacken, aber nur mit sehr viel höherem Aufwand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SparkintheDark 19.12.2018 11:02
    Highlight Highlight Der angreifende Server Stand in Korea, nicht der Hacker.

    Habt ihr bei Watson eigentlich auch so einen Hauch von IT-Kenntnissen oder wird das auf dem Altar des Holy Klickbait einfach geopfert?
    • aglio e olio 19.12.2018 11:21
      Highlight Highlight Ein Server kann nicht angreifen da er nur ein Werkzeug ist. Hast du in the Dark eigentlich einen Hauch von...? 😉
  • dontmindme 19.12.2018 11:01
    Highlight Highlight Wieso genau greifen Hacker eine kleine Gemeinde in der Schweiz an? Wussten die vielleicht vom neuen System und wollten testen, ob sie reinkommen? 🤔
    • Mia_san_mia 19.12.2018 12:35
      Highlight Highlight Ja das habe ich mich auch gefragt...
  • P. Silie 19.12.2018 11:00
    Highlight Highlight Wenn man die bloss erwischen könnte! Denen sollte man zur Strafe einen 10 Jahre alten Laptop mit Windows 10 aufbrummen!
    • Rasti 19.12.2018 11:57
      Highlight Highlight Windows XP, also bitte...
    • P. Silie 19.12.2018 13:37
      Highlight Highlight @ Rasti: OK, aber nur in Verbindung mit einem 28.8kb Modem!
  • My Senf 19.12.2018 10:58
    Highlight Highlight Der Krieg der Zukunft hat schon lägst begonnen
  • dmark 19.12.2018 10:45
    Highlight Highlight Äh, anpingen ist bereits ein Angriff? Meine Domains werden tagtäglich "abgeklopft" und auf offene Ports gescannt - das ist normal. Der Log zeigt mir auch woher diese Pings kamen - grafisch.

    Aber hey, lieber Systembetreiber, du hast deinen Job gut gemacht und 26'500 Menschen vor dem Verdursten durch die böse Hackern gerettet, welche sich genau diese neue Betriebssteuerung, im Herzen der Schweiz zum Knacken vorgenommen hatten, um damit die Weltherrschaft an sich zu reissen...

    Sorry, aber für mich klingt das etwas nach plumper Eigenwerbung.
    • Charlie Brown 19.12.2018 11:30
      Highlight Highlight Sie wurden angepinnt, nicht angepingt. Eahrscheinlich so ein Voodoo-Kult mit Stecknadeln.
    • Mizzi 19.12.2018 12:58
      Highlight Highlight 🤣
    • Lörrlee 19.12.2018 13:14
      Highlight Highlight Der Artikel spricht aber von "bösartigen" Pings. BÖSE!
      Und wir alle wissen, dass das ein Fall für Meerjungfraumann und Blaubarschbube ist!
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