Schweiz
Drogen

Webdoku «Highweh»: Ein Ex-Junkie blickt zurück

1 / 13
Highweh – der Leidensweg eines Junkies
«Ich erinnere mich wirklich ungern an die Zeit der Heroinsucht. Warum es dazu kam, scheint mir in vielen Punkten heute noch ein Rätsel zu sein ...»
quelle: marlo limacher
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Webdoku «Highweh»: Ex-Junkie Reto blickt zurück auf das Drogen-Elend der 90er

Reto kehrt zurück. An die Orte, an denen er in den 1990er-Jahren die schwerste Zeit seines Lebens durchmachte: an den Zürcher Platzspitz, an den Letten, in die Entzugskliniken. Eine Webdoku erzählt vom Leidensweg des Heroin-Junkies.
05.06.2016, 10:1305.06.2016, 15:40

Er war schwerstabhängiger Heroin-Konsument, der sich tagelang in der grössten offenen Drogenszene Europas herumtrieb: Reto verbrachte seine jungen Jahre auf dem Platzspitz in Zürich und am Letten, im Drogen-Elend. Nur mit viel Glück hat er überlebt.

Heute ist Reto clean und erzählt in der Webdoku «Highweh» von seinem Leben als Junkie. Die Webdoku erzählt aber nicht nur das Schicksal von Reto, sondern die Geschichte einer ganzen Generation, die vom Heroin-Konsum, der Gier nach dem nächsten Schuss und dem Drogen-Elend mitten in Zürich geprägt ist.

Bild
Der Autor
Marlo Limachers Webdoku «Highweh» ist im Rahmen seiner
Diplomarbeit des Studiengangs Cast/Audiovisuelle Medien an der Zürcher Hochschule der
Künste entstanden.

Die ganze Webdoku findest du hier

Weitere Infos zum Projekt:
>>> Facebook-Seite von Highweg
>>> Webdoku auf Vimeo
>>> mehr Bilder auf Instagram

Marlo Limacher, der Autor von «Highweh», will mit der Webdoku aber auch Aufklärungs- und Präventionsarbeit leisten: «Ich möchte damit Teenager oder junge Erwachsene ansprechen. Denn in diesen Altersgruppen gibt es am meisten Erstkonsumenten von illegalen, aber auch von legalen Drogen.»

Episode I

Episode II

Episode III

Passend dazu: Die Nyaope-Drogenszene in Johannesburg

1 / 31
Nyaope-Drogenszene in Johannesburg
Auf dem Weg ins Township Thokoza.
quelle: lindokuhle sobekhwa
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
9 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Amadeus
05.06.2016 11:29registriert September 2015
Sehr eindrücklich. Danke für diese spannende und einfühlsame Webdoku.
10
Melden
Zum Kommentar
avatar
goschi
05.06.2016 15:10registriert Januar 2014
Sehr beeindruckende aber auch bedrückende Dokumentation, danke dafür!
20
Melden
Zum Kommentar
9
Vicafe plant 11 neue Standorte – Chef verrät, weshalb er keinen Café Crème verkauft
Ramon Schalch, Chef des einheimische Starbucks-Konkurrenten Vicafe, über seine Wachstumsstrategie, höhere Cappuccino-Preise und den Plastikbecher-Abfallberg.
Es weht ein Hauch von New York durch den hohen Raum. An den meisten Tischen sitzen junge Leute, mit dem Laptop und Kaffee vor sich, und befinden sich mit ihren Teammitgliedern, die sich wo auch immer befinden, in Online-Videositzungen. Hier, am urbanen Hauptsitz der Kette Vicafe in Zürich-Altstetten befindet sich nicht nur die Rösterei, die den Duft der gemahlenen Bohnen verbreitet, sondern auch ein Café mit Sitzplätzen. Ansonsten hat sich Vicafe in Zürich und Basel auf Espresso-Take-Away-Bars spezialisiert. Und davon soll es in der Schweiz bald mehr geben, wie Geschäftsführer Ramon Schalch erklärt.
Zur Story