Schweiz
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Heute entscheidet der Bundesrat über die künftige EU-Politik.  Bild: KEYSTONE

Portugals Premier warnt die Schweiz davor, «nur die Rosinen zu picken»

Portugals Premierminister António Costa spricht im Interview mit der «Nordwestschweiz» über Migration und das Verhältnis der EU zur Schweiz.

31.01.18, 05:49 31.01.18, 06:25

Patrik Müller / Nordwestschweiz



Am Weltwirtschaftsforum in Davos gab es für Portugals Premierminister António Costa viel Lob. Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds IWF, erklärte, dass Portugal dank einer guten Wirtschaftspolitik den Weg aus der Finanz- und Euro-Krise schneller gefunden habe als Spanien und Griechenland.

Die Arbeitslosenquote unter den 15- bis 24-Jährigen liegt in Portugal mit 23 Prozent zwar immer noch sehr hoch, aber sie betrug vor vier Jahren fast 40 Prozent. In Griechenland und Spanien liegt sie nach wie vor über 35 Prozent. Die «Nordwestschweiz» sprach in Davos mit António Costa darüber, wie sich der Aufschwung auf die Auswanderung in die Schweiz auswirkt.

Herr Ministerpräsident, die Portugiesen stellen die drittgrösste ausländische Bevölkerungsgruppe in der Schweiz. Was macht die Anziehungskraft der Schweiz aus?
António Costa: Dass so viele Portugiesen in der Schweiz leben, hat vor allem mit der Auswanderung in den 1960er- und 1970er-Jahren zu tun. Da war die Schweiz ein traditionelles Zielland, wo es Arbeit gab. Danach ging die Migration zurück, sie stieg dann allerdings im Zuge der Finanz- und Euro-Krise vor einigen Jahren kurzzeitig wieder an.

António Costa, Premierminister von Portugal. Bild: EPA/EPA

In Ihrem Land scheint die grosse Krise überwunden. Hoffen Sie darauf, dass nun viele Portugiesen wieder zurückkehren?
Das ist bereits passiert. In Portugal ist die Arbeitslosigkeit gesunken, deshalb wandern viel weniger Mitbürger aus – und mehr und mehr kehren in ihre Heimat zurück. Ich gehe davon aus, dass sich dieser Effekt noch verstärken wird, denn unsere Wirtschaft schafft laufend neue Jobs. Das ist erfreulich.

Die Einwanderung aus der EU in die Schweiz hat generell abgenommen. Dennoch wurde eine Initiative zur Kündigung der Personenfreizügigkeit gestartet. Was wären die Folgen bei einem Ja aus Ihrer Sicht?
Es ist an der Schweiz, die richtige Entscheidung zu treffen. Sie muss wissen, wie sie die Zuwanderung und andere Fragen mit der EU regelt.

«In der Beziehung der Schweiz zur EU verhält es sich wie in einer Ehe: Es gibt gegenseitige Abmachungen. Wenn die eine Seite nur die Rosinen herauspickt, funktioniert die Beziehung nicht mehr»

Wäre eine Kündigung der Personenfreizügigkeit für Portugal ein Problem?
Es geht um die EU. In der Beziehung der Schweiz zur EU verhält es sich wie in einer Ehe: Es gibt gegenseitige Abmachungen. Wenn die eine Seite nur die Rosinen herauspickt, funktioniert die Beziehung nicht mehr. In der EU sind die vier Grundfreiheiten zentral.

Mit der Personenfreizügigkeit fiele eine Grundfreiheit dann weg. Hiesse das, dass die EU dann der Schweiz den Marktzugang einschränken würde?
Das sage ich nicht. Klar ist, dass sich die Dinge ändern würden, wenn die eine Seite eine Grundfreiheit aufgeben würde.

Wie bewerten Sie die EU-Mitgliedschaft Portugals?
Wir hatten in diesen 30 Jahren gute und weniger gute Jahre, aber insgesamt ist unsere Mitgliedschaft in der EU eine Erfolgsgeschichte.

Sie konnte Ihr Land aber nicht vor der schweren Wirtschaftskrise bewahren, die vor zehn Jahren begann. Die Jugendarbeitslosigkeit in Portugal ist enorm hoch, wie auch anderswo in Südeuropa.
Das stimmt, aber seither gab es grosse Fortschritte. Auch weil mithilfe der EU eine sogenannte Jugend-Garantie eingeführt wurde. Sie besagt: Alle Menschen unter 25 Jahren, die arbeitslos geworden sind, müssen innerhalb von vier Monaten entweder ein Beschäftigungsangebot, eine Weiterbildung oder ein Praktikum bekommen. Wir versuchen zudem, älteren Arbeitnehmern die Möglichkeit zu geben, ihre Arbeitszeit zu reduzieren, um für junge Arbeitskräfte Stellen zu schaffen. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 01.02.2018 05:58
    Highlight Dummes Zeug dieser Spruch vom Rosinenpicken! Die Schweiz gibt vielen Zuwanderern Arbeit, zahlt ohne Not Kohäsionsmilliarden, importiert mehr Güter aus der EU als sie dorthin exportiert, erstellt ohne EU-Hilfe eine gute Transitinfrastruktur. Es ist endlich Zeit, diesen dummen Sprüchen entgegenzutreten.
    5 1 Melden
    • Fabio74 01.02.2018 21:17
      Highlight Falsch. Der prozentuale Anteile der Exporte der Schweiz in die EU ist wesentlich höher als umgekehrt.
      Die Sprüche sind salopp aber nicht dumm.
      Die CH steht ausserhalb der EU möchte aber überall mitmischen ohne Verantwortung zu übernehmen.
      0 4 Melden
    • Schneider Alex 02.02.2018 05:47
      Highlight @Fabio74
      Es geht beim Handel um die absoluten Zahlen, nicht um Prozente. Verantwortung wofür? Für die armen EU-Staaten? Da zahlen wir Milliarden ohne mitreden zu können.
      2 0 Melden
  • chäsli 31.01.2018 13:33
    Highlight Ich bin total gegen Sanktionen für solche Länder, was wir tun sollten, alle Portugiesen die sich kriminell bei uns betätigen heimschicken, die können sie behalten.
    6 11 Melden
  • flying kid 31.01.2018 11:37
    Highlight Muss immer lachen, wenn Minister und Präsidenten von Pleite-Staaten erzählen was gut ist und was nicht.
    Aber vom hohen Ross mit fremdem Geld um sich werfen ist natürlich schön und einfach.

    Weil es Portugal ja so gut geht und sie auch ein guter Geldgeber sind in der EU, darum dürfen sie auch so viel mitreden/mitbestimmen. Oder doch eher nicht.
    Zeit zum aufwachen Herr Costa!
    28 11 Melden
    • Fabio74 01.02.2018 21:18
      Highlight nun gilt halt Meinungsäusserungsfreiheit auch in Portugal und ist nicht an Einkommen oder VErmögen gebunden.
      0 1 Melden
  • Wald Gänger 31.01.2018 11:14
    Highlight Sich den Hintern retten zu lassen, wenn man ein Land völlig Pleite gewirtschaftet hat und dabei im Gegenzug so ziemlich gar nichts bringen zu können, ist in dem Fall nicht "Rosinen picken"?
    24 7 Melden
  • Saul_Goodman 31.01.2018 10:41
    Highlight Haha ich glaube nicht das all die portugiesen hier irgend etwas mit rosinenpicken zu tun haben... in der schweizer einwanderungspolitik werden wohl eher faule äpfel gepflückt...
    Es würde schon sinn machen eine einwanderungspolitik à la canada zu betreiben. Nicht das man die einwanderung unterbinden sollte, aber sie sollte selektiv, hart und fair sein!
    22 7 Melden
  • Lowend 31.01.2018 10:26
    Highlight Wenn man derart in den Verteidigungsmodus schaltet und giftige Häme versprüht, wie das einige echte rechte Schweizer hier tun, wenn das Gegenüber das Wort «Rosienenpicken» nur schon in den Mund nimmt, zeigt man eigentlich nur, dass in diesen Worten wohl ein ganzes Stück Wahrheit steckt, denn wie heisst es so schön: «Getroffene Hunde bellen!»
    18 24 Melden
  • Der Rückbauer 31.01.2018 09:39
    Highlight Der Herr Premierminister vergisst die direkte Demokratie, etwas, das man in der gesamten EU (ex GB) vergeblich sucht. Falls er das aber doch im Kopf hat, sagt er ja indirekt, alle Schweizer seien Rosinenpicker......ein Volk von Rosinenpickern.
    22 12 Melden
  • N. Y. P. 31.01.2018 09:33
    Highlight Wäre eine Kündigung der Personenfreizügigkeit für Portugal ein Problem?

    Es gibt gegenseitige Abmachungen. Wenn die eine Seite nur die Rosinen herauspickt, funktioniert die Beziehung nicht mehr. (zitat António Costa)

    Jetzt die Frage :
    Hält der portugiesische Premier die Personenfreizügigkeit also auch für einen Riesenhaufen Mist ?
    Wieso wird die PF als Freiheit bezeichnet, obwohl sie die meisten Europäer nicht ausstehen können ?

    Und jetzt will also die EU drauf pochen, dass wir nicht mehr die Löhne (Flankierende) kontrollieren können. Man ist nur noch sprachlos..
    22 9 Melden
  • Posersalami 31.01.2018 09:23
    Highlight "Wir versuchen zudem, älteren Arbeitnehmern die Möglichkeit zu geben, ihre Arbeitszeit zu reduzieren, um für junge Arbeitskräfte Stellen zu schaffen."

    Ich fand das erstmal total absurd nur um dann festzustellen, dass Portugal nicht unser Demographieproblem hat.

    Die Frage ist doch, ob die hohe Jugendarbeitslosigkeit nicht etwas mit dem Arbeitsrecht zu tun haben könnte? Weil eigentlich arbeiten doch auch in Portugal die Jungen günstiger als die Älteren?
    13 2 Melden
  • Graustufe Rot 31.01.2018 09:06
    Highlight Wir sollten gegenüber dem EU-Ausland die SVP Initiative zur Kündigung der PFZ nicht erwähnen! Das erweckt den Eindruck, das Volk, die Schweiz wolle die PFZ abschaffen! Diese SVP-Initiative wird nie durchkommen. Doch das dauernde Gerede darüber zementiert in den Köpfen das Bild von der CH als Rosinenpickerin. Das ist sie nicht!
    8 17 Melden
  • Max Dick 31.01.2018 09:04
    Highlight All die, die jetzt gegen Costa schiessen: Lest doch das ganze Interview und nicht einfach die reisserisch gewählte Überschrift. Im gesamten Kontext gesehen hat er nichts böses gesagt über unsere schöne Heimat (genaugenommen hat er gar nichts Interessantes gesagt im ganzen Interview). Könnt also das Sturmgewehr wieder in den Schrank stellen, es gab keine Vaterlandsbeleidigung, Fehlalarm.
    31 12 Melden
    • Lichtblau 31.01.2018 19:45
      Highlight Nun ja, das Interview ist ausgesprochen überschaubar, das wird wohl jeder hier "ganz" gelesen haben. Und stimmt, Costa hat nichts Böses gesagt, sondern eigentlich nur Worthülsen abgeliefert. Das könnte aber auch an den an Harmlosigkeit nicht zu überbietenden Fragen liegen.
      2 0 Melden
  • mrmikech 31.01.2018 09:03
    Highlight Das soll ein interview sein? Und wurde wahrscheinlich nur wegen die rosinenpicken aussage hier publiziert: clickbate. Hat geklappt wann ich die kommentare lese.
    26 0 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 31.01.2018 12:12
      Highlight Und sowas nennt sich 4te Macht...
      3 3 Melden
  • Shabina 31.01.2018 09:00
    Highlight Sehr geehrter Herr Costa
    Sie schreiben:
    "In der EU sind die vier Grundfreiheiten zentral."
    Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital...
    Leider ist nur die Personenfreizügigkeit voll umgesetzt. Die anderen Grundfreiheiten sind nicht vollständig umgesetzt. Könnte man da nicht auch den Schluss zulassen, dass die EU die "Rosine" der Personenfreizügigkeit pickt?
    21 10 Melden
    • Herr Ole 31.01.2018 10:46
      Highlight Auch die PFZ ist nicht voll umgesetzt. Es handelt sich bloss um eine Arbeitnehmerfreizügigkeit.
      10 2 Melden
  • Graustufe Rot 31.01.2018 09:00
    Highlight Die Arbeitslosigkeit bei den 15 bis 24jährigen Portugiesen beträgt noch 23%, früher waren es 40%. Damit sollte sich die portugiesische Regierung nicht brüsten. Die Zahl ist gesunken, weil die Arbeitslosen über die PFZ ausgewandert sind, dorthin wo es Arbeit gibt. Das nennt man Selbstverantwortung wahrnehmen.
    20 8 Melden
  • demokrit 31.01.2018 08:49
    Highlight "Herr Ministerpräsident, die Portugiesen stellen die drittgrösste ausländische Bevölkerungsgruppe in der Schweiz."

    Sieht eher so aus, als würden sich die Portugiesen die Rosinen picken.
    22 15 Melden
    • goncman 31.01.2018 10:56
      Highlight Die Portugiesen arbeiten in der Schweiz und werden dafür finanziell entschädigt. Die Portugiesen haben einen höheren Lohn und die schweizer Wirtschaft entwickelt sich weiter, also eine Win-Win-Situation. Unter Rosinen picken verstehe ich etwas anderes.
      14 4 Melden
    • äti 31.01.2018 11:11
      Highlight ... du weisst schon, welche Jobs die Portugiesen hier ausführten/ausführen? Dein Kommentar ist dumme Beleidigung von Arbeitskräften.
      12 4 Melden
    • kurt3 31.01.2018 11:32
      Highlight Wenn die Portugiesen in der Schweiz arbeiten , nennst Du das Rosinenpicken ?
      9 3 Melden
    • demokrit 31.01.2018 11:42
      Highlight Jobs, die offenbar in Portugal dank wirtschaftspolitischen Entscheidungen nicht vorhanden sind.. also, wer pickt nun Rosinen?

      " Die Portugiesen haben einen höheren Lohn und die schweizer Wirtschaft entwickelt sich weiter, also eine Win-Win-Situation."

      Ja, ja, ich kenne dieses neoliberale Credo und unsere Infrastrukturen werden natürlich dabei nicht übernutzt und Zersiedelung findet auch nicht statt. Alles bestens. Nicht.
      7 7 Melden
    • goncman 01.02.2018 11:20
      Highlight Die Infrastruktur wird in der Schweiz nicht übernutzt. Wenn du wissen willst, was Übernutzung von Infrastruktur bedeutet, dann geh in ein portugiesisches Spital. DAS ist Übernutzung der Infrastruktur! Und weisst du auch noch was? Es liegt nicht an den Ausländern! Der Ausländeranteil ist nämlich sehr tief in Portugal...
      2 0 Melden
    • demokrit 01.02.2018 12:14
      Highlight Du kannst dir gerne einmal die Statistiken zur Bevölkerungsentwicklung und Zersiedlung in der Schweiz heraussuchen, dann weisst du was Übernutzung und Flächenverbrauch ökologisch bedeuten.
      1 0 Melden
  • Domino 31.01.2018 08:38
    Highlight 270‘000 Portugiesen leben in der Schweiz, von wohl viele im Heimatland arbeitslos wären. Portugal hat 9% Arbeitslose, bei den Jugendlichen ist es 1/4. Würden die Schweizer und die hier lebenden Portugiesen Portugal in den Ferien meiden wären es wohl noch mehr.
    Irgendwie hat der Herr keine Ahnung von seinem Job.
    17 9 Melden
  • John Carter 31.01.2018 08:27
    Highlight Haben die denn nicht genug Probleme mit ihren eigenen Ländern die sich nicht an ihre eigenen EU-Gesetze halten.

    Aber nein, es lenkt ab permanent auf die Schweiz einzudreschen weil man weiss, dass diese in vorauseilendem Gehorsam alles tut was ihr die EU befiehlt. Wären Griechenland, Italien, Portugal, Spanien, Bulgarien, Rumänien, Polen so vorbildlich wie die Schweiz, die EU wäre ein "Muster-Land".
    41 13 Melden
    • Graustufe Rot 31.01.2018 09:16
      Highlight "....Länder, die sich nicht an ihre eigenen EU-Gesetze halten." Genau. Siehe Polen, siehe Ungarn. Die nehmen das EU-Geld, unsere Kohäsionsmilliarde, lassen unter der Augen einer hilflosen EU einen Teil davon in den Kanälen der Korruption und einer überbordenden Bürokratie versickern. Die autokratischen Regierungen machen jederzeit nur das, was sie wollen, pfeifen auf die Demokratie und schimpfen in jeder Rede über die EU.
      16 1 Melden
  • Steven86 31.01.2018 08:22
    Highlight Ja klar und die EU Pickt keine Rosinen. So ein schwach Sinn.
    48 12 Melden
  • rudolf_k 31.01.2018 07:56
    Highlight Leere Worthülsen, mehr nicht. Die Schweiz mit 12 Millionen Einwohner vollzustopfen ist keine Rosinenpickerei, sondern höchstens suizidal.
    60 23 Melden
  • Wie funktioniert das...? 31.01.2018 07:50
    Highlight ...warum, Herr Minister arbeiten so viele Portugiesen in der Schweiz? Auch sie picken Rosinen.
    59 19 Melden
    • John Carter 31.01.2018 08:29
      Highlight Mal schauen was passiert, wenn wir übermorgen alle zurück schicken.

      Wir wollen ja verhindern, dass Portugiesen auch Rosinen Picken müssen....

      Aber dazu hat der Bundesrat und das Parlament keine Ei...
      33 27 Melden
    • Graustufe Rot 31.01.2018 09:22
      Highlight Sie picken keine Rosinen. Sie arbeiten hart für rel. wenig Geld! Nur sollte sich der Regierungschef nicht damit brüsten, dass die Jugendarbeitslosigkeit von 40 auf 23% gesunken ist, wenn fast das halbe Land (12 Mio. Einwohner) ausgewandert ist, dahin wos Arbeit gibt.
      14 3 Melden
    • John Carter 31.01.2018 10:33
      Highlight ...das war ja auch mehr sympolisch gegen den Portugiesischen Minister gemeint...
      3 1 Melden
  • Ohniznachtisbett 31.01.2018 07:38
    Highlight Also seh ich das richtig? Der Präsident eines Landes, das noch nie Nettozahler war, das mit EU-Geldern die gesamte Infrastruktur erneuert hat, das froh sein kann, dass u.A. die CH so vielen Portugiesen Arbeit und Perspektive gegeben hat, warnt uns vor Rosinenpickerei. Ja ne, is klar...
    75 17 Melden
    • Graustufe Rot 31.01.2018 09:24
      Highlight Mich ärgert eigentlich weniger seine Aussage, (sie ist nur dumm und falsch) als dass ein Medium ihm eine Plattform gegeben hat uns als Rosinenpicker zu bezeichnen.
      9 6 Melden
  • Dagobert Duck 31.01.2018 07:34
    Highlight Purer Neid. Nur weil der andere was besser macht, heisst das noch nicht, dass es durch Rosinenpickerei zustandegekommen ist. Die Hilfs Milliarden gingen wohin? Sicher nicht in die CH.
    206 76 Melden
    • Tsunami90 31.01.2018 08:21
      Highlight Das die Schweiz historisch betrachtet bis vor knapp hundert jahren als Armenhaus Europas galt und man destwegen eher grosszügig mit ihr umging, ist ihnen wohl nicht bekannt...
      30 36 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 31.01.2018 08:57
      Highlight @Tsunami, jetzt sind wir ja alles andere als ein Armenhaus, da könnten wohl einige Nachbarn etwas aus unserer Geschichte lernen.
      12 5 Melden
    • Ohniznachtisbett 31.01.2018 09:02
      Highlight Tsunami: Mit dem Armenhaus magst du wohl Recht haben. Nur: Ich kann mich nicht erinnern irgendwo gelesen zu haben, dass uns die Europäischen Fürsten und Könige Kohäsionsmilliarden zukommen liessen. Im Gegenteil, sie haben diese Armut ausgenutzt und unsere Zweit-, Dritt- und Siebtgebohrenen als Söldner für ihre Kriege angeheuert. So dass der Ueli für Frankreich und der Fritz für Mailand kämpfen musste, im schlimmsten Fall gegen seinen eigenen Bruder. Ich glaube nicht, dass wir den Vorgängerstaaten der heutigen EU-Staaten zu irgendeinem Dank verpflichtet sind...
      19 4 Melden
    • Graustufe Rot 31.01.2018 09:09
      Highlight Der portugiesische Regierungschef sollte besser schauen, dass sich die Wirtschaft in seinem Land entwickelt, anstatt hier frech Noten zu verteilen, an ein Land wie die Schweiz, das jedes Jahr Tausenden von arbeitslosen Portugiesen Arbeit gibt! .
      12 4 Melden
    • Patrik Hodel 31.01.2018 09:09
      Highlight @Tsunami: und dann haben sich die Schweizer aufgerafft, ihren A... bewegt undcetwas geschaffen.
      Und z. B. Portugal?
      8 7 Melden
    • Alnothur 31.01.2018 09:12
      Highlight "destwegen eher grosszügig mit ihr umging"

      Guter Witz.
      10 3 Melden
    • John Carter 31.01.2018 13:29
      Highlight Also das man grosszügig mit ihr umging habe ich nirgends gelesen. Im Gegenteil die Leute mussten nach Brasilien auswandern und wurden dort übel unterdrückt und als billig Arbeiter missbraucht. So viel zur Grosszügigkeit.
      3 1 Melden
  • Eron Thiersen 31.01.2018 07:26
    Highlight Die Personenfreizügigkeit wie sie jetzt ist, mit Fehlern in den Entsenderichtlinien, mit einem Arbeitsmarkt die ganze EU umfasst, hat negative Auswirkungen auf alle Länder. Die reichen Länder (Unternehmen und Konzerne) profitieren, indem sie durch Mithilfe der Politik Rosinen picken, die Gesellschaftstruktur in den wirtschaftich starken Ländern schwächen und in den schwachen ebenso. Braindrain betrifft alle schwächeren Länder. Wieso das geduldet wird ist auch klar, man nimmt den Druck auf korrumpierte Regierungen die sich dringenden Reformen weiterhin widersetzen, doch die nächste Krise kommt!
    51 11 Melden
  • kleiner_Schurke 31.01.2018 07:25
    Highlight Ja und aus irgendeinem Grund wandern ja all die Portugiesen aus in Richtung Rosinenpicker-Land Schweiz aus... mal darüber nachgedacht Herr Costa?
    84 31 Melden
    • Don Manolo 31.01.2018 07:58
      Highlight Ich glaube dieser Politiker hat sich sicher mal sehr neutral geäußert. Und die beschriebene Beziehung, da habe ich auch schon dämlicheres von unseren lokalen Politiker gehört.
      23 14 Melden
    • Bruno S. 88 31.01.2018 08:07
      Highlight Ja, aber wir Portugiesen stellen dafür die Ressource Arbeit zur Verfügung. Ist ja nicht so dass wir für Sozialmissbrauch bekannt sind. Gleichzeitig bezahlen wir Steuern und unterstützen die AHV. Einnahmen die der Schweizer Staat dankend entgegen nimmt. Soviel zum Thema Rosinen picken.
      31 38 Melden
    • John Carter 31.01.2018 08:33
      Highlight Was würden denn Portugiesen sagen, wenn Schweizer zu zehntausenden einwandern würden. Diese Massen-Einwanderungsproblematik ist überall das gleiche. Wenn zu viel fremdes kommt, fühlt sich der Einheimische unwohl.

      Sogar in Südafrika gibt es Tod und Mordschlag, weil zu viele aus den benachbarten, ärmeren Ländern kommen.
      32 17 Melden
    • Bruno S. 88 31.01.2018 08:43
      Highlight @John Carter
      Die Portugiesen hätten natürlich keine Freude daran. Ist klar. Wir sind auch nur Me schen und diese Ängste die sie beschreiben sind menschlich. Aber trotzdem darf die Situstion aus wirtschaftlicher Sicht nicht ignoriert würden. Würden alle Portugiesen von Heute aufnMoegen das Land wieder Richtung Heimat verlassen gäbe es einen enormen Mangel an Arbeitskraft in diversen Branchen! Insbesondere im 2. Wirtschaftssektor. Dir 1.Säule hätte ebenfalls ein enormes Problem. Renten für Schweizer Rentner würden ausbleiben. Es profitieren beide Parteien voneinander.
      9 8 Melden
    • Shabina 31.01.2018 08:55
      Highlight @Bruno S
      Ich würde niemals sagen dass Portugiesen mehr Sozialmissbrauch betreiben als andere. Das wir Arbeitslosengeld ins Ausland bezahlen finde ich aber nicht richtig. Werde ich Arbeitslos, und ins Ausland möchte muss ich "Ferien" beziehen. Bin ich aus irgendwelchen Gründen nicht vermittelbar, wie das Portugiesen im Ausland sind, wird das Arbeitslosengeld gestrichen...
      https://www.srf.ch/news/schweiz/schweiz-bezahlt-arbeitslose-gastarbeiter-in-portugal
      10 4 Melden
    • Graustufe Rot 31.01.2018 11:13
      Highlight @Bruno S. Stimme Ihnen voll zu. Versteh die Blitze nicht. Der Mensch geht da hin, wo man Arbeit für ihn hat. Als ich vor 22 Jahren arbeitslos wurde, habe ich in Zürich monatelang keinen Job in meinem Beruf gefunden. Später habe ich ein Angebot aus dem Aargau bekommen und bin jeden Tag 140 km gependelt. Musste mir dann auch den einen oder andern blöden Spruch anhören (Tenor: was macht die hier). Hier geht es ja nicht um die Portugiesischen Arbeitnehmer, sondern um die Bemerkungen des Regierungschefs. Der sollte besser mal sein eigenes Land auf Vordermann bringen.
      6 1 Melden
    • Lichtblau 31.01.2018 20:00
      Highlight Wäre schön, wenn Portugal in der Lage wäre, seine in die Schweiz ausgewanderten Leute in der Heimat wieder in Lohn und Brot zu bringen, Senhor Costa. Auch wenn man den Portugiesen eine Grundmelancholie nachsagt: Mir scheint, sehr viele haben Heimweh und gingen lieber heute als morgen zurück zu Sonne, Fado und família.
      1 0 Melden
  • Ökonometriker 31.01.2018 07:19
    Highlight Wenn die EU 4 Freiheiten in der CH einfordert, sollte die CH dasselbe tun. Derzeit haben EU Unternehmen in der CH mehr Rechte als CH Unternehmen in der EU.

    Zudem soll die EU statt zu klagen Lösungsvorschläge bringen, wie man die Personenfreizügigkeit aufrechterhalten und trotzdem die Arbeiter schützen und die Bevölkerungszahl halbwegs konstant halten kann. Hier kam von Seiten der EU bisher noch sehr wenig Konstruktives.
    Leere Drohungen werden langfristig kein Problem lösen. Es ist Zeit, mit konstruktivem Denken anzufangen.
    149 26 Melden
    • Tsunami90 31.01.2018 08:23
      Highlight Jetzt soll die EU auch noch unsere Probleme für uns lösen? Uns gehts wohl echt zu gut.....
      16 30 Melden
    • Ökonometriker 31.01.2018 08:44
      Highlight @Tsunami90: wir haben ja Verträge mit flankierenden Massnahmen. Die EU hat ein Problem mit ihren eigenen Verträgen. Ein Grundsatz der diplomatischen Verhandlung ist, dass man die gegenseitigen Interessen offen legt - siehe Harvard Verhandlungsmodell.

      Im Falle Liechtensteins zeigte die EU ja Kooperationsbereitschaft. Vielleicht kann man eine Lösung finden, die den Nutzen für alle maximiert? Wenn eine Seite unzufrieden ist wird die Lösung nicht nachhaltig sein. Daher wird wohl auch die Lösung mit flankierenden Massnahmen nicht überdauern.
      6 1 Melden
    • Graustufe Rot 31.01.2018 09:11
      Highlight Die EU verhält sich gegenüber der Schweiz und England wie ein Gangster: wer nicht spurt wird erpresst und bedroht.
      13 4 Melden
    • Posersalami 31.01.2018 09:41
      Highlight Ja, fangen wir doch mal an mit Denken, am besten gleich bei ihnen:

      Starten wir doch mal mit der Frage, wie unsere Sozialsysteme ohne Nettozuwanderung funktionieren sollen, ohne die Rentner massenhaft in absolute Armut zu stürzen.

      "Ohne Migration wäre die erste Säule des Schweizer Rentensystems, die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), seit 1992 defizitär."
      https://tinyurl.com/ycouhpya

      Ich habe noch weitere knifflige Denkaufgaben, aber beantworten sie doch erst mal diese vergleichsweise einfache Frage.
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    • John Carter 31.01.2018 10:37
      Highlight Deine Logik ist aber nicht zu Ende gedacht Posersalami. Das Finanzierungsproblem verschiebt sich immer mehr nach hinten.

      Weil es müssten ja dann jedes Jahr mehr Einwandern, um die vorher gekommenen zu finanzieren.

      So viel zur kniffligen Aufgabe....;-)
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    • rudolf_k 31.01.2018 10:54
      Highlight Wow, du bist aber ein ganz witziger Knobel-Prinz! Hier die Gegenfrage zu deinem Quiz: Wie kann man ein Schneeball-System am Leben erhalten, ohne das Schneeball-System am Leben zu erhalten?
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    • Posersalami 31.01.2018 12:09
      Highlight @ Abbaio: Die EU verhält sich zu uns so, wie wir uns verhalten würden, wenn wir 500mio Einwohner und ein BIP von 16270 mia hätten (Schweiz: 8mio Einwohner, 650mia BIP).

      Darum ist die EU auch ein so wichtiges Projekt, wenn man als Europa gegen China, die USA und zukünftig Indien nicht völlig untergehen will. Der Stärkere bestimmt in einer Verhandlung meistens, so ist nunmal das Leben.
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    • Ökonometriker 31.01.2018 16:16
      Highlight @Posersalami: das ist eben genau NICHT der Kern der EU. Die EU basiert auf Prinzipien der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit, nicht auf Machtpolitik. Die Machtpolitik ist in Europa schon mehrfach grandios gescheitert.
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    • Posersalami 31.01.2018 17:35
      Highlight Innerhalb der EU mag das gelten, nach aussen aber sicher nicht. Als Beleg verfolgen sie doch bitte die Brexit Verhandlungen.
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  • redeye70 31.01.2018 07:08
    Highlight Ich musste mir ein Lachen verkneifen. Ein portugiesischer Politiker will moralisieren. Ja klar, ja nicht Rosinen picken liebe Schweizer! Aber sein Land dank den tiefen Zinsen des Euro mit Krediten absolut masslos in die Verschuldung und Ruin zu treiben um sich dann wieder von den anderen aufpäppeln lassen ist ja voll okay. Was für ein zahnloses Interview! Während es dem Volk schon jahrelang dreckig geht, haben diese verantwortungslosen Politiker kein bisschen auf ihre Privilegien verzichtet und dank Korruption noch dazu verdient.
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  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 31.01.2018 07:06
    Highlight António wer? 😂
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    • The Destiny // Team Telegram 31.01.2018 08:59
      Highlight Banderas ~~
      7 1 Melden
  • hävi der spinat 31.01.2018 06:59
    Highlight

    Überlegen wir uns doch mal das Gegenteil von "Rosinenpicken".


    Das Gegenteil wäre:

    "Es wird gegessen was auf den Tisch kommt"!

    "Fertig"!

    Ach so?

    Auch wenn es eine Lebensmittel Vergiftung davon gibt?

    Sollten es unsere Politiker und Diplomaten tatsächlich schaffen, NUR die Rosinen zu picken, (was allerdings bezweifelt werden darf) müssten wir eigentlich nicht alle
    applaudieren und sagen:

    Bravo! ?

    Gute Leistung.

    Für genau diesen Job wurdet ihr ja auch eingestellt.
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  • Majoras Maske 31.01.2018 06:22
    Highlight Und wie funktioniert "Jugendgarantie" denn? In der Schweiz ist die Gruppe der unter 25-Jährigen auch seit Jahren jene mit der höchsten Arbeitslosigkeit und die Quote will und will nicht runterkommen...
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  • Wilhelm Dingo 31.01.2018 06:02
    Highlight Haha, guter Witz, Portugal welches ESM Gelder der EU Steuerzahler beansprucht beklagt sich. Und by the way: in der Schweiz arbeiten tausende gute und geschätzte portugisische Arbeitskräfte. Wer proditiert nun von wem? Ich vermisse eine klare Ansage unserer Regierung.
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    • Bruno S. 88 31.01.2018 08:11
      Highlight Sowohl der Schweizer Staat wie auch wir Portugiesen profitieren von der Arbeit die wir hier verrichten. Der Staat strebt die Vollbeschäftigung an und trotzdem herrscht hier eine geringe Arbeitslosigkeit. Also gehe ich auch davon aus, dass wir niemandem die Jobs klauen.
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    • John Carter 31.01.2018 08:38
      Highlight Es herrscht nur eine geringe Arbeitslosigkeit auf dem Papier. Leider werden alle Ausgesteuerten und das sind ca. 3000 pro Monat, nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik mit eingerechnet. Warum das so ist konnte mir bisher noch niemand erklären.

      Aber man rechnet, 3000 pro Monat mal 12 = 36 000 pro Jahr. Dann sind wir dann schnell bei 8% Arbeitslosigkeit und mehr.
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    • Wilhelm Dingo 31.01.2018 08:54
      Highlight @Bruno S. 88: Ich schätze die Arbeit von jedem hier, egal woher er kommt! Es ist nur voll daneben, dass der gute Premier von Rosinenpicken spricht. Es geht darum, Stimmung zu machen und die Schweiz ein weiteres Mal zahlen zu lassen, schlussendlich geht es ums Geld.
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    • Alnothur 31.01.2018 09:14
      Highlight Bruno, hast du psychische Probleme? Oder wieso unterstellst du unter diesem Beitrag allen Rassismus, wo keiner ist, widersprichst Aussagen die nicht mal gemacht wurden?
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    • Wilhelm Dingo 31.01.2018 10:20
      Highlight @John Carter: das Problem sind aktuell nicht unbedingt die Arbeitslosenzahlen sondern eher die stagnierenden Löhne verursacht durch das unendlich Reservoir an verfügbaren Arbeitskräften in der EU. Wenn die PFZ weiter so bleibt werden sich aber logscherweise auch die Arbeitslosenzahlen der EU angleichen.
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    • Bruno S. 88 31.01.2018 11:01
      Highlight @Wilhelm Dingo
      Bin mit ihnen einverstanden. Die Aussage des Premiers war daneben. und unnötig!
      Mich stört aber anderseits auch die Reaktion einiger hier, die so tun als mache man den Portugiesen einen Gefallen indem sie hier arbeiten dürfen. Ist ja nicht so als ob sich Schweizer um Jobs als Reinigungskraft und im Strassenbau grossartig bewerben würden. "isch es gäh und es näh!"

      @Alnothur
      Ich habe keine psychischen Probleme. Und du?
      ich weder Rassismus unterstellt noch sonst was von dem was du behauptest.
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    • Graustufe Rot 31.01.2018 11:21
      Highlight @Alnothur. ???? Wie kommen Sie auf das Wort Ras.....s???? Ich lese nichts dergleichen aus seinen Worten.
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Nationalrat debattiert die Selbstbestimmungs-Initiative – und die SVP macht den Kasperli

Der Nationalrat hat am Mittwoch die Debatte zur Selbstbestimmungsinitiative der SVP fortgesetzt. Erneut ging es um grosse Themen - um Demokratie, Rechtsstaat, Freiheit und die Frage, in welchem Verhältnis diese zueinander stehen. Auch Showeinlagen fehlten nicht.

Entscheiden wird der Rat erst kommenden Montag nach einer Open-end-Sitzung. Insgesamt 83 Ratsmitglieder wollen sich äussern. Bisher kam etwa die Hälfte zu Wort. Die SVP-Vertreter stellten erneut viele Fragen, allerdings nicht mehr den Votanten aus den eigenen Reihen.

Sie zeigten sich dafür kreativ. Thomas Aeschi (SVP/ZG) hantierte mit einer Marionette, um zu verdeutlichen, dass «fremde Richter» über die Schweiz bestimmten. Andreas Glarner (SVP/AG) klebte sich mit EU-blauem Pflaster den Mund …

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