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Umfrage zeigt: 2 von 3 Schweizern sind die Bilateralen wichtiger als die MEI-Umsetzung 

Umfrage zeigt: 2 von 3 Schweizern sind die Bilateralen wichtiger als die MEI-Umsetzung 

03.05.2016, 09:0403.05.2016, 09:57

Der Erhaltung der bilateralen Verträgen wird gemäss einer Umfrage derzeit klar Priorität gegenüber der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative eingeräumt. Rund zwei Drittel der Stimmenden würden sich für die bilateralen Verträge entscheiden.

Das Forschungsinstitut gfs.bern hat in einer Analyse der Volksabstimmung vom 28. Februar 2016 zwei Zusatzfragen über den Themenbereich der Zuwanderung und der bilateralen Verträge gestellt, wie es am Dienstag mitteilte.

Bilaterale für Mitte-Links-Wähler besonders wichtig

Wenn sie zwischen der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative und der Erhaltung der bilateralen Verträge wählen müssten, würde sich eine klare Mehrheit für die bilateralen Verträge entscheiden, heisst es.

Die Bereitschaft, den bilateralen Verträgen Priorität einzuräumen, sei bei der Anhängerschaft der Mitte-Links-Parteien besonders hoch, während die Stimmenden, die sich dem äusseren Rand des politischen Spektrums zugehörig fühlten, der Umsetzung der Initiative eindeutig den Vorrang geben würden.

Für die repräsentative Umfrage wurden 1509 stimmberechtigte Personen innerhalb von zwei Wochen nach der Volksabstimmung einbezogen. Die Fehlermarge wird mit rund plus/minus 2,6 Prozent angegeben. (whr/sda)

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