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Erster Antrag für kultiviertes Fleisch in der Schweiz gestellt

Erster Antrag für kultiviertes Fleisch in der Schweiz gestellt

26.07.2023, 15:3126.07.2023, 15:31

Ein israelisches Start-up-Unternehmen hat in der Schweiz den ersten Antrag für kultiviertes Fleisch in Europa eingereicht. Vor 2030 dürfte das Produkt allerdings nicht in die Läden kommen.

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In einigen Jahren dürfte Laborfleisch auch in der Schweiz verfügbar sein. Bild: newser.com

Dies teilte Aleph Farms am Mittwoch mit. Das Start-up hat den Antrag beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) eingereicht, um gemäss eigenen Angaben die «weltweit ersten kultivierten Rindersteaks unter der Marke Aleph Cuts» in der Schweiz zu verkaufen. Der Antrag ist in Zusammenarbeit mit der Migros erfolgt, wie die Migros auf Anfrage von Keystone-SDA bestätigte. Sie hat seit 2019 in das Unternehmen investiert.

Aleph Farms ist in Israel ansässig. Die Firma bezeichnet sich als Unternehmen für zelluläre Landwirtschaft, welches die Nachhaltigkeit, die Lebensmittelsicherheit und das Tierschutzniveau verbessern will. Sollten die Behörden den Antrag gutheissen, wäre dies eine Premiere in Europa. Ähnliche Anträge sind auch in Asien und in den Vereinigten Staaten gestellt worden.

Sobald die Behörden ihre Zustimmung gegeben haben, dürfte das Produkt zunächst in der gehobenen Gastronomie erhältlich sein. Dies sagte Migros-Sprecher Tristan Cerf auf Anfrage. Vor 2030 werde es kaum möglich sein, kultiviertes Fleisch in Supermärkten zu kaufen. (saw/sda)

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