Schweiz
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Des femmes manifestent pendant le grand cortege lors de la Greve nationale des femmes ce vendredi 14 juin 2019 a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Der Weg zur Gleichstellung ist noch immer steinig. Doch die kleinen Schritte, mit denen es in den letzten zwölf Monaten vorwärts gegangen ist, erfreuen dennoch. Bild: KEYSTONE

8 erfreuliche Dinge, die seit dem Frauenstreik 2019 passiert sind

Vor genau einem Jahr waren landesweit hunderttausende Frauen auf der Strasse und standen für ihre Rechte und die Gleichstellung ein. Seither hat sich bei ihren Forderungen etwas getan – ein Überblick.



Sie demonstrierten für gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, für mehr Respekt und gegen sexualisierte Gewalt. Am Frauenstreik vor einem Jahr sind hierzulande 500'000 Frauen (und Männer) für ihre Forderungen auf die Strassen. Auch heute, zwölf Monate später, wird wieder Lärm gemacht. Denn: «Bei der Lohngleichheit hat sich nichts getan, ebenso wenig bei Arbeitsbedingungen, bei der unbezahlten Arbeit», heisst es auf der nationalen Webseite des Frauenstreiks.

Dass die Gleichstellung von Mann und Frau in der Schweiz noch immer nicht am Ziel ist, zeigen zahlreiche Statistiken. Doch wo ist es im vergangenen Jahr dennoch, wenn auch nur minimal, vorwärts gegangen? Eine Auswahl im Überblick:

Noch nie so viele Frauen im Parlament

Die neu gewaehlte Nationalraetin Manuela Weichelt-Picard, Alternative - die Gruenen, wird interviewt im Wahlzentrum in Zug am Tag der Eidgenoessischen Wahlen, am Sonntag, 20. Oktober 2019. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

In Zug wurde Manuela Weichelt-Picard (Alternative – die Grüne) als erste Frau in Zugs Geschichte in den Nationalrat gewählt. Bild: KEYSTONE

Wenige Monate nach dem Frauenstreik standen die Nationalrats- und Ständeratswahlen an. Die Hoffnung auf eine stärkere Vertretung von Frauen in der grossen und kleinen Kammer war gross. Und der Coup gelang: Noch nie wurden so viele Frauen in den Nationalrat gewählt. Der Frauenanteil stieg auf den Höchstwert von 42 Prozent. Im Ständerat hat sich der Frauenanteil fast verdoppelt (von sieben auf zwölf Prozent). Obschon immer noch mehr als doppelt so viele Männer vertreten sind.

Dieser «Frauenrutsch» war einerseits möglich, weil die Kandidatinnen auf besseren Listenplätzen aufgelistet waren. Dafür weibelte die Aktion «Helvetia ruft» bei den Parteien und konnte vermutlich gleichzeitig auch Wählerinnen, die bisher eine tiefere Wahlbeteiligung aufwiesen als Männer, animieren, ihre Stimme den Frauen zu geben.

Noch nie waren so viele Frauen an der Spitze der Wirtschaft

Verwaltungsratspraesidentin Monika Ribar, spricht waehrend der Bilanzmedienkonferenz der SBB, am Dienstag, 20. Maerz 2018 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Monika Ribar ist – trotz Anstieg – als Präsidentin des SBB-Verwaltungsrates eine der wenigen Frauen in dieser Position. Bild: KEYSTONE

Der Männeranteil in 100 Geschäftsleitungen der grössten Schweizer Unternehmen im Jahr 2020 liegt bei 90 Prozent. Auch wenn er noch weit von einem ausgeglichenen Geschlechterverhältnis entfernt ist, erreichte der Anteil Frauen in Geschäftsleitungen dieser Unternehmen das erste Mal eine zweistellige Zahl von 10 Prozent. Im letzten Jahr waren es neun und davor sieben. Das ergab der «Schillingreport» des Personalberaters Guido Schilling. In neu 53 Prozent der Geschäftsleitungen hat es mindestens eine Frau. Eine Publikation des Bundesamts für Statistik zeigte diesen März, dass 2019 17,4 Prozent der befragten Frauen eine Vorgesetztenfunktion innehatten. 2018 waren es noch 16,7 Prozent.

Fünf Tage nach dem letztjährigen Frauenstreik hat der Ständerat entschieden, dass sich börsenkotierte Unternehmen rechtfertigen müssen, wenn sie weniger als 30 Prozent Frauen im Verwaltungsrat und weniger als 20 in der Geschäftsleitung haben. Gemäss Schillingreport ist der Frauenanteil bei den Verwaltungsräten von 21 auf 23 Prozent gestiegen. Heute sitzen demnach 189 Frauen und 636 Männer in 90 untersuchten Verwaltungsräten.

Lohndifferenz gleicht sich (langsam) an

Gewerkschaftsaktivistinnen und -aktivisten demonstrieren fuer Lohngleichheit zwischen Mann und Frau, aus Anlass des Internationalen Frauentag (International Women's Day) vom 8. Maerz, am Donnerstag, 7. Maerz 2013 vor dem Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Bild: KEYSTONE

Im April dieses Jahres hat das Bundesamt für Statistik die Daten der Lohnstrukturerhebung 2018 veröffentlicht. Im Vergleich zu den Jahren 2016 (12 Prozent) und 2014 (12,5 Prozent) ist die Lohndifferenz auf 11,5 Prozent gesunken. Umso höher das Verantwortungsniveau ist, desto grösser ist auch der Lohnunterschied. So verdienten beispielsweise Frauen in Stellen mit hohem Verantwortungsniveau 8872 Franken brutto pro Monat, während Männer auf derselben Stufe 10'893 Franken erhielten, was einer Differenz von 18,6 Prozent entspricht.

In den Tieflohnsegmenten von unter 4500 Franken ist der Frauenanteil mit 58,3 Prozent hoch, umgekehrt sind Frauen bei Löhnen über 16'000 Franken mit einem Anteil von weniger als 18 Prozent deutlich unterverteten.

Seit dem 1. Juni 2020 ist das revidierte Gleichstellungsgesetz in Kraft. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ab 100 Arbeitnehmenden müssen eine betriebsinterne Lohngleichheitsanalyse durchzuführen und diese durch eine externe Stelle überprüfen lassen. Das Ergebnis muss gegenüber den Mitarbeitenden und Aktionärinnen und Aktionären mitgeteilt werden. Bis Ende des nächstes Jahres muss die erste Lohnanalyse durchgeführt werden, bis spätestens Ende Juni 2023 muss das Ergebnis kommuniziert werden.

Mehr Frauen im Sport

ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS FLORENCE SCHELLING SPORTCHEFIN BEIM SC BERN WIRD --- Florence Schelling, ehemalige Schweizer Eishockey-Nationaltorhueterin, in ihrer neuen Funktion als Assistant Coach beim Spiel der Schweizer Damen U18 Eishockey Nationalmannschaft gegen Russland, aufgenommen am Donnerstag, 23. August 2018, in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Die 31-jährige ist die neue Sportchefin des SC Bern. Bild: KEYSTONE

Das Sportbusiness ist männerdominiert. Speziell im Eishockey und Fussball haben vor allem Männer das Sagen – ob auf dem Feld, im Unternehmen oder vor der Kamera. Umso überraschender kam im April die Nachricht, dass die 31-jährige Florence Schelling neue Sportchefin des SC Bern wird. Sie ist die erste Frau, die im Schweizer Eishockey eine solche Position einnimmt. Überhaupt gibt es im Schweizer Sport bisher keine Frau an einer vergleichbaren Stelle.

Einen Monat später der zweite Hammer: Steffi Buchli wird Sport-Chefredaktorin bei der «Blick»-Gruppe. Sie ist die erste Frau, die die «Blick»-Sportredaktion leiten wird.

Im selben Jahr wie der Frauenstreik hat auch die Frauen-Fussball-WM in Frankreich stattgefunden. Der Frauenfussball bekam mehr Aufmerksamkeit als noch vor vier Jahren – sogar der US-Präsident hat darüber getwittert. Im britischen Fernsehen hat der Halbfinal zwischen den USA und England gar die höchste Einschaltquote aller übertragenen Fussballspiele in diesem Jahr verzeichnet.

In der Schweiz forderten Politikerinnen und Politiker mehr finanzielle Mittel und Werbung für den Frauenfussballs. Doch der Fussballverband winkte vergangenen Sommer ab. Der Werbemarkt sei zu wenig lukrativ und man sei seit Längerem auf der Suche nach einem grossen Presenting-Sponsor für die Schweizer Meisterschaft.

Im Juni dieses Jahres dann endlich die Erlösung: Die Axa Winterthur Versicherung wird Hauptsponsor der höchsten Frauen-Liga. Sie ist für zwei Jahre Namensgeberin der National League A und des Schweizer Cupfinals der Frauen.

Leichte Zunahme in der Forschung

ARCHIVBILD ZUR VERLEIHUNG DES WISSENSCHAFTSPREISES MARCEL BENOIST AN NICOLA SPALDING, AM DONNERSTAG, 5. SEPTEMBER 2019 - Nicola Spaldin, professor and director of studies at the Department of Materials of the ETH Zurich, the Swiss Federal Institute of Technology, pictured at the ETH Hoenggerberg in Zurich, Switzerland, on December 6, 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally)..Nicola Spaldin, Professorin und Studienleiterin am Departement fuer Materialwissenschaft der ETH Zuerich, aufgenommen am 6. Dezember 2017 an der ETH Hoenggerberg in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)ARCHIVBILD ZUR VERLEIHUNG DES WISSENSCHAFTSPREISES MARCEL BENOIST AN NICOLA SPALDING, AM DONNERSTAG, 5. SEPTEMBER 2019 - Nicola Spaldin, professor and director of studies at the Department of Materials of the ETH Zurich, the Swiss Federal Institute of Technology, pictured at the ETH Hoenggerberg in Zurich, Switzerland, on December 6, 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally)..Nicola Spaldin, Professorin und Studienleiterin am Departement fuer Materialwissenschaft der ETH Zuerich, aufgenommen am 6. Dezember 2017 an der ETH Hoenggerberg in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)ARCHIVBILD ZUR VERLEIHUNG DES WISSENSCHAFTSPREISES MARCEL BENOIST AN NICOLA SPALDING, AM DONNERSTAG, 5. SEPTEMBER 2019 - Nicola Spaldin, professor and director of studies at the Department of Materials of the ETH Zurich, the Swiss Federal Institute of Technology, pictured at the ETH Hoenggerberg in Zurich, Switzerland, on December 6, 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally)..Nicola Spaldin, Professorin und Studienleiterin am Departement fuer Materialwissenschaft der ETH Zuerich, aufgenommen am 6. Dezember 2017 an der ETH Hoenggerberg in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)ARCHIVBILD ZUR VERLEIHUNG DES WISSENSCHAFTSPREISES MARCEL BENOIST AN NICOLA SPALDING, AM DONNERSTAG, 5. SEPTEMBER 2019 - Nicola Spaldin, professor and director of studies at the Department of Materials of the ETH Zurich, the Swiss Federal Institute of Technology, pictured at the ETH Hoenggerberg in Zurich, Switzerland, on December 6, 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally)..Nicola Spaldin, Professorin und Studienleiterin am Departement fuer Materialwissenschaft der ETH Zuerich, aufgenommen am 6. Dezember 2017 an der ETH Hoenggerberg in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Nicola Spaldin ist Professorin für Materialtheorie an der ETH Zürich. Bild: KEYSTONE

Vor zehn Jahren waren 15 Prozent der Professorinnen und Professoren Frauen. Heute ist der Frauenanteil auf 23,4 Prozent gestiegen. Auch im Vergleich zum Vorjahr ist das eine leichte Zunahme (im 2018 waren es 22,8 Prozent). Insgesamt liegt der Frauenanteil beim Hochschulpersonal bei 45,5 Prozent, 2018 waren es 45,1 Prozent.

Doch das könnte sich bald ändern: 2019 machten mehr Frauen akademische Abschlüsse als Männer. Von den gymnasialen Maturitätszeugnissen fielen fast 60 Prozent auf Frauen, bei den Fachmaturitätszeugnissen fast 80 Prozent. Auch bei den Bachelor- und Masterstudiengängen waren es mehr Frauen, die ein Diplom erhielten.

Vaterschaftsurlaub kommt vors Volk

ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS DER BUNDESRAT GEGEN VIER WOCHEN VATERSCHAFTSURLAUB IST --- Ein Aktionsteilnehmer kommt mit einer Schachtel mit Unterschriften aus dem Kanton Graubuenden und einem Kinderwagen mit dem Logo zur Initiative zum Bundesplatz, bei der Einreichung der Unterschriften fuer die Volksinitiative

Bild: KEYSTONE

Die verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eine der Forderungen des Frauenstreiks. Damit hängt auch der Vaterschaftsurlaub zusammen. Im September haben National- und Ständerat dem zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub zugestimmt. Am kommenden 27. September soll das Volk darüber entscheiden. Bis jetzt sieht es gut aus: 71 Prozent der Stimmberechtigten sind für einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub. Das ergab eine repräsentative Umfrage.

Doch der zweiwöchige Vaterschaftsurlaub ist ein Kompromiss. Ursprünglich forderten die Initiantinnen und Initianten vier Wochen. Die Vorlage, die im September vors Volk kommt, ist ein Referendum gegen den Gegenvorschlag des Parlaments zur Volksinitiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie» vom Sommer 2017. Diese wurde mittlerweile zurückgezogen.

Doch das soll erst der Anfang sein. Bereits hat man sich für die Elternzeit-Initiative formiert. Diese fordert mindestens 14 Wochen gemeinsamen Mutter- und Vaterschaftsurlaub. Auf einer Webseite informieren die Initiantinnen und Initianten, dass noch diesen Monat die Bundeskanzlei den Initiativtext prüfen soll und im März 2021 Unterschriften gesammelt werden.

Erhöhung des Vergewaltigungs-Strafmasses und Revision des Sexualstrafrechts in Ausblick

Vergewaltigung Symbolbild

Bild: Shutterstock

Diese Woche hat der Nationalrat der parlamentarischen Initiative «Erhöhung des Strafmasses bei Vergewaltigungen» zugestimmt. Die Mindeststrafe würde demnach auf drei Jahre angesetzt werden. Die zuständige Kommission des Ständerats wird sich als nächstes mit der Initiative befassen. Wenn sie zustimmt, muss eine der Rechtskommissionen einen Erlassentwurf erarbeiten. Wenn die Ständeratskommission sich dagegen stellt, muss noch der Ständerat darüber befinden. Sagt auch er Nein, ist das Anliegen vom Tisch.

Gleichzeitig prüft Justizdepartement zurzeit im Auftrag der Rechtskommission des Ständerats, wie das Schweizer Strafrecht sexuelle Handlungen gegen den Willen einer Person behandeln soll, wenn weder Gewalt noch Drohung vorlag. Denn heute anerkennt Strafrecht eine sexuelle Handlung gegen den Willen der betroffenen Person nur dann als schweres Unrecht, wenn das Opfer dazu – etwa durch Gewalt oder Drohung – genötigt wurde. Nach den Sommerferien soll der Vorschlag vorliegen und zuerst in die Vernehmlassung, dann ins Parlament gehen.

Bald tiefere Steuern auf Tampons?

Bild

Im August 2019 stellte die Juso im Kanton Zürich einen 2,5 Meter hohen Tampon auf den Lindenhof. bild: juso kanton zürich

Ein riesiger, selbst gebastelter Tampon war auf Bildern des Frauenstreiks 2019 immer wieder zu stehen. Er sollte die Forderung nach kostenlosen oder tiefer besteuerten Damenhygieneartikel verkörpern. Denn diese gelten noch immer als «Luxusgüter» und werden demnach mit 7,7 Prozent besteuert. Beispielsweise Kaviar, Katzenfutter oder Viagra gelten als «Produkte des täglichen Bedarfs» und haben einen Normalsatz von 2,5 Prozent.

Nun könnte es auch hier demnächst etwas vorwärts gehen: Der Nationalrat hat im März 2019 einer Motion zugestimmt, die den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Damenhygieneartikel will. Als nächstes ist der Ständerat mit der Beratung der Tampon-Steuer dran. Da der Bundesrat hinter der Motion steht, sieht es auch in der kleinen Kammer gut aus für dieses Anliegen.

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Der Frauenstreik vor einem Jahr:

Hunderttausende Frauen streikten

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67Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • raph124 13.06.2020 15:20
    Highlight Highlight Mal sehen ob das neue Parlament die Erwartungen erfüllen kann, von einer erfreulichen Entwicklung würde ich erst sprechen wenn auch konkrete Resultate in der Politik zu sehen sind. Denn wenn die primäre Qualifikation der Parlamentarierinnen ihr Geschlecht ist bewegen wir uns in die falsche Richtung, in erster Linie brauchen wir fähige Leute.
  • Knety 13.06.2020 11:54
    Highlight Highlight Endlich gehts wieder los! Yay!!
  • Glenn Quagmire 13.06.2020 08:05
    Highlight Highlight Eigentlich sollte man mal soweit sein, dass es keine Rolle spielt wer welches Geschlecht hat. ob nun 7 Frauen oder Männer im BR sitzen, Fachkompetenz sollte an erster Stelle kommen nicht das Geschlecht. Genau gleich bei anderen Sachen.

    Ob nun eine Frau Nachfolgerin von Vlädu National oder Patrick Fischer wird oder nicht müsste eigentlich unwichtig sein. Aber statt über die Spiele zu berichten gäbe es dann Schlagzeilen wie „Schöne Natitrainerin hatte tiefen Ausschnitt beim Spiel gegen Deutschland“ usw.
  • Mira Bond 13.06.2020 07:46
    Highlight Highlight Wenn man die Kommentare und Blitze hier anschaut ist klar, dass wir die Gleichstellung in der Schweiz in Tausend Jahren noch nicht erreichen werde. Der Klick dafür muss zuerst im Kopf passieren.
    • Fluffy2020 13.06.2020 10:12
      Highlight Highlight Ja, denn Gleichstellung bedeutet auch gleiche Pflichten für alle. Da ist das weibliche Geschlecht noch "in Tausend Jahren" davon entfernt, sich für gleiche Pflichten einzusetzen.

      Fakt ist, dass das männliche Geschlecht gemäss Verfassung diskriminiert wird (z.B. Wehrpflicht, Wehrpflichtersatzabgabe, Pensionierungsalter, Witwenrente).

      Fakt ist, dass der "Gender Pay Gap" ein Mythos ist und schon mehrfach widerlegt wurde.

      Fazit: Nur gesetzliche Bevorteilung für Frauen erkennbar.

      Nun habe ich fertig "mansplained" und hoffe ich konnte behilflich sein, warum die Kommentare so ausfallen hier.
    • BVB 13.06.2020 10:21
      Highlight Highlight Gleichstellung soll auch nicht erzwungen werde, sondern nur Gleichberechtigung. Es ist z.B. egal ob wir 7 weibliche oder 7 männliche Bundesräte. In den Dingen, bei denen Gleichstellung gefordert wird, ist das Geschlecht meistens egal.
  • Schaaggi 13.06.2020 01:54
    Highlight Highlight Dass heutzutage immer noch ein Spital in Zürich einer sich in Ausbildung befindlichen Pflegefachfrau vorschlägt, zu künden auf die Geburt ihres Kindes spricht Bände.

    Ich denke, es fehlt da sowohl an Bewusstsein, Kenntnis der Gesetzeslage aber auch Fingerspitzengefühl.
    Geht beim niedrigen Ausbildungslohn auch nicht so sehr ums Geld (das ja sowieso aus der EO kommt). Sondern auch um Unterstützung und Wertschätzung.


  • Schaaggi 13.06.2020 01:35
    Highlight Highlight "Im Ständerat hat sich der Frauenanteil fast verdoppelt (von sieben auf zwölf Prozent). Obschon immer noch mehr als doppelt so viele Männer vertreten sind."


    Steh ich da aufm Schlauch oder sind das irgendwie inkonsistente Zahlen?
    Angenommen "mehr als doppelt so viele" von 12% wären z. B. 28%. Damit wären das 40%.

    Ich denke mal der Ständerat ist zu konservativ für 60% Anteil Queer...




  • Nordisch78 13.06.2020 00:13
    Highlight Highlight Erst Frauen und dann Schwarze...vielleicht gehen nun die Männer auf die Strasse und kämpfen gegen die vielen Ungleichbehandlungen!! Penis-Power !!!
  • 7immi 12.06.2020 23:45
    Highlight Highlight Mich stört das ewige "Frauenbevorzugen", die als Gleichberechtigung verkauft wird. So gibt es an technischen Hochschulen Frauenförderung, um Frauen in Männerdomänen zu bringen. An der PH dagegen, an der Frauen übervertreten sind, sucht man die Männerförderung vergebens. Dabei sollte doch ein Geschlechterausgleich erfolgen und keine einseitige Förderung eines Geschlechts. Es gibt gar Firmen, die veranstalten Fraueninfoanlässe (Swiss zb), was aus meiner Sicht eher fragwürdige Signale aussendet. Schliesslich sind alle Infoanlässe öffentlich für beide Geschlechter...
  • Hoci 12.06.2020 22:46
    Highlight Highlight Sorry aber dafür hat schon meine Mutter gekämpft. Als sie 40 war, hötten die heutigen Ziele mindestens erreicht sein müssen. Sie ist jetzt 70.
    Echt es reicht langsam, deshalb mindestens Quote 50/50 in Politik, Justiz und Polizei.
    Und ein anstöndiges Sexualstrafrecht mit ja ist ja, mit längerer Verjährung und genauer definierten Strafen. Nicht fas Ausländer hart bestraft werden und der Schweizer Pädophile der jahrelang wütet mit einem Jährchen davon kommt.
    Lasst euch nicht länger verarschen schweizer Frauen, in Europa seid ihr das Schlusslicht.


    • Сédric Wermutstropfen 12.06.2020 22:51
      Highlight Highlight „Lasst euch nicht länger verarschen schweizer Frauen, in Europa seid ihr das Schlusslicht.“

      Wo denn? Nenne mir bitte nur einen gesellschaftlichen Aspekt, bei welchem Frauen durch Staat/Gesellschaft wirklich diskriminiert werden und komm mir jetzt bitte nicht mit dem statistischen Lohnunterschied.
    • BVB 13.06.2020 10:25
      Highlight Highlight "Echt es reicht langsam, deshalb mindestens Quote 50/50 in Politik, Justiz und Polizei."
      Kannst du mir erklären, warum das Geschlecht in diesen Berufen nicht scheissegal ist? Was ist der Unterschied zwischen einer weiblichen Politikerin und einem männlichen Politiker mit der etwa gleichen Weltanschauung z.B. ?
  • EdnNunji 12.06.2020 21:53
    Highlight Highlight Schon seit Jahren erlangen mehr Frauen aös Männer die gymnasiale Matur, insofern ist das eigentlich keine „Verbesserung“. Viel spannender wäre eine Aufschlüsselung nach den Schwerpunktfächern, ob mehr Frauen in den typischen „Männerdomänen“, den Naturwissenschaftlichen Fächern, die Matur erlangen. Dort muss der Ansatz liegen, nicht einfach in puren Zahlen.
  • eddie_c 12.06.2020 21:32
    Highlight Highlight Der Radikale Feminismus fordert Affirmative Action in jedem Bereich, wo sie Ihre Machtstellung gegen das patriarchische System festigen kann. Ob das gut geht?

    Gleichstellung vor dem Gesetz ja, alles Andere ist Machtanspruch.
    • Hoci 12.06.2020 22:54
      Highlight Highlight Gleichstellung vor dem Gesetz lol? Es wird ja nicht Mal von Richtern umgesetzt. Allein die Lohndiskriminierung, Täterschutz im Sexualstrafrecht... würde sexuelle Gewalt auch nur annähernd von (Täter)Mönnern als Verbrechen betrachtet, würden 60 % hinter Gittern landen und 90 % angezeigt.
    • eddie_c 13.06.2020 13:56
      Highlight Highlight Wäre ich Unternehmer, würde ich nur Frauen anstellen, kosten ja 20% weniger! Spass beiseite, bereinigt ist der Unterschied unwesentlich.

      Sexualstraftaten hat nichts mit "Gleichheit" zu tun, sondern Gerechtigkeit! Diese müssen aber wie jede andere Straftat sehr wohl untersucht und entsprechend bestraft werden.

      Wenn das Gesetz nicht Zeitkonform ist, dann soll sich das ändern.
  • Nate Smith 12.06.2020 20:40
    Highlight Highlight Also leider nur sehr kleine Verbesserungen die wahrscheinlich auch ohne den Frauenstreik passiert wären. Schade dass es nicht mehr bewegt wenn 100000de auf die Strassen gehen.
    Zugegeben die Forderung waren äusserst diffus und divers. Deshalb erstaunt es wenig, dass nichts tun ausser ein Paar Lippenbekenntnissen die Standardantwort der Politik darauf ist.
    • Piwi 12.06.2020 21:18
      Highlight Highlight Es war vor allem eine Empowerment-Bewegung. Die Früchte erntet man mit der nächsten Generation von Mädchen, die sich hoffentlich mehr zutrauen und die Berufsdiversität abseits der gängigen Frauenberufe besser ausnutzen.

      Können tun sie alles, jetzt müssen sie es nur noch wollen. Ein Hoch auf die zukünftigen Ingenieurinnen, Automechanikerinnen und Astronautinnen!

    • Hoci 12.06.2020 22:57
      Highlight Highlight Das ist lächerlich. Ich bin die nächste Genwratiin.
      Übrigens wird Ausländerinnen von der Schweiz abgeraten wegen gläserner Decke und passiv agressive Behinderung durch fehlende Krippen und Ganztagesschulen. Oder ganz schlimm, Kinder werden bei Krankheit heim geschickt. Sowie schwere diskriminierung auch bei sozialversicherung wenn Eltern 50 50 arbeiten statt 1 Person 100%.
    • Сédric Wermutstropfen 12.06.2020 22:59
      Highlight Highlight „Ein Hoch auf die zukünftigen Ingenieurinnen, Automechanikerinnen und Astronautinnen!“

      🤦🏼‍♂️ Wieso immer dieser Wunsch nach unnötiger Diversität. Die wenigsten Frauen hegen den Wunsch Automechanikerin, Ingenieurin etc. zu werden. Nicht weil sie es nicht können, sondern weil sie es nicht wollen. Heute muss sich eine Frau fast schon entschuldigen, wenn sie einen typischen Frauenberuf ausübt oder Hausfrau ist. Sie sei nicht emanzipiert und ein Opfer des Patriarchats, heisst es dann.
  • CalibriLight 12.06.2020 20:19
    Highlight Highlight Babysteps, aber in die richtige Richtung.
  • dali 12.06.2020 19:30
    Highlight Highlight "tiefere Steuern auf Tampons" Dies finde ich massiv am Ziel vorbeigeschossen. Ich bezahle bis 30 Jahre 3% meines steuerbaren Einkommens, da ich aufgrund einer körperlichen Schwäche untauglich bin, in die EO ein. Dies wäre eine Ungleichbehandlung, welcher entgegengewirkt werden sollte und nicht den paar Franken Ersparnis, welche durch die MWST Differenz entsteht.

    Alle weiteren Punkte sind natürlich sehr zu begrüssen.
    • 7immi 12.06.2020 23:39
      Highlight Highlight @dali
      Du zahlst das Geld an den Bund für ins ordentliche Bundesbudget. Dies tust du als Ersatz, da du nicht Dienst leisten kannst. Insofern find ichs richtig, da taugliche Dienst leisten müssen. Dennoch ist es aber diskriminierend, dass nur Männer diesen Dienst / diese kompensierende Abgabe zahlen müssen. Diese zwei Dinge sollte man nicht vergessen. Es ist ja nicht diskriminierend, dass untaugliche bezahlen müssen, sondern dass man aufgrund des Geschlechts Dienst leisten oder zahlen muss.
      Und dann ist da noch das unterschiedliche Pensionsalter...
  • K1aerer 12.06.2020 18:39
    Highlight Highlight Also ist das Ziel, dass es mehr Frauen in Führungsetagen hat? Für die Baustellen verlangen die Frauen ja auch nicht Quoten.
    • bokl 12.06.2020 19:10
      Highlight Highlight "Für die Baustellen verlangen die Frauen ja auch nicht Quoten."

      Und am meisten freut das die Bauarbeiter selbst. Mehr Frauen würde dem Umgangston/Arbeitsklima auf Baustellen sicher gut tun...
    • screnbrake 12.06.2020 20:18
      Highlight Highlight Ganz einfach, Frauen in höheren Positionen haben eine grössere Vorbildfunktion und können oft im eigenen Unternehmen etwas bewirken. Ob Quoten die richtige Lösung sind, darüber lässt sich streiten.

      Ich finde die Unterschiede zwischen Frauen und Männern sind gar nicht so gross. Die meisten Männer mit Bürojob könnten auch nicht von heute auf morgen 100% auf der Baustelle leisten. Alles eine Frage des Trainings. Pauschal kann man auf jeden Fall nicht sagen, dass Frauen nicht für den Bau geeignet sind.

      Ich bin auf jeden Fall dafür, dass die Baubranche mehr Frauen anwirbt.
    • K1aerer 12.06.2020 20:34
      Highlight Highlight Anwerben ist das eine, aber machen sich die Frauen auch Gedanken darüber?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schönbächler 12.06.2020 18:35
    Highlight Highlight Jetzt mal eine ehrliche Frage...
    Kann man wirklich von Vergewaltigung sprechen wenn die anzunehmend Vergewaltigte Person nicht Gezwungen wurde und sich nicht gegen eine sexuelle Handlung mit jemanden ausgesprochen hat? Hä?
    • K1aerer 12.06.2020 23:03
      Highlight Highlight Es gibt eben die Schockstarre. Aber das ganze macht dennoch nicht beweisbarer. Auch wenn es ums Prinzip geht, dass man solch eine Klage machen kann, wird es höchstwahrscheinlich dennoch zu keiner Verurteilung kommen.
    • Hoci 12.06.2020 23:09
      Highlight Highlight Eine Vergewaltigung ist immer erzwungen. Die vergewaltigte Person gibt nicht ihr Einverständnis.
      Das heisst nicht das sie danach körperliche Spuren hat, es sind seelische.
      Ein Opfer wird sich aufgrund angedrohten physischer o. psychischer Gewalt o. massiven berufliche finanziellen Nachteilen (Models, Schauspielerinnen, SportlerInnen a la Weinstein usw.) Bis zu existenzproblemen oft nicht wehren. Meist muss ein Weinstein usw. Oder 100 kilo Brocken das kaum explizit sagen. Es wird genug Drohung, auch körperlich, bis zum Tod , vermittelt.
      Meist gerät man in Schockstarre und sagt gar nix mehr.


  • dali 12.06.2020 18:30
    Highlight Highlight "tiefere Steuern auf Tampons" Dies finde ich massiv am Ziel vorbeigeschossen. Ich bezahle bis 30 Jahre 3% meines steuerbaren Einkommens, da ich aufgrund einer körperlichen Schwäche untauglich bin, in die EO ein. Dies wäre eine Ungleichbehandlung, welcher entgegengewirkt werden sollte und nicht den paar Franken Ersparnis, welcher durch die MWST Differenz entsteht.

    Alle anderen Entwicklungen sind natürlich sehr zu begrüssen!
    • Conci 12.06.2020 22:11
      Highlight Highlight Entschuldige mal. Aber Wehrpflichtersatz muss man nur bezahlen solange die Wehrpflicht besteht, also bis 38. Wurdest du mit 8 ausgehoben?
    • dali 12.06.2020 23:08
      Highlight Highlight "Die Ersatzpflicht richtet sich nach der Dauer der Dienstpflicht. Sie beginnt frühestens am Anfang des Jahres, in dem der Pflichtige das 19. Altersjahr vollendet, und dauert längstens bis zum Ende des Jahres, in dem er das 37. Altersjahr vollendet. Wer dienstuntauglich ist, schuldet die Wehrpflichtersatzabgabe in diesem Zeitraum für höchstens elf Jahre." Quelle: https://www.ch.ch/de/wehrpflichtersatzabgabe/
    • screnbrake 13.06.2020 01:07
      Highlight Highlight Das eine schliesst das andere nicht aus. Wir können eine verhältnismässige Steuer auf Tampons haben und eine Wehrpflicht/Ersatzpflicht/Abgabepflicht für alle fordern.

      Wenn jemand ungleich behandelt wird beginnt man normalerweise nicht bei den Nachteilen, oder? Für mich zumindest ist es klar, dass mit der Gleichberechtigung auch die Anpassung unserer Wehrpflicht einher geht.

      Meine Schlussforderung daraus: nicht mit dem Finger auf den Tampon, sondern auf die Wehrpflicht zeigen.
  • Sauäschnörrli 12.06.2020 18:27
    Highlight Highlight 2,3 und 5 arbeiten mit den Zahlen von 2019, es ist also fraglich wie gross der Impact eines Ereignisses auf diese Daten war, welches erst in der Mitte stattfand.

    6,7 und 8 ist ein Blick in die Zukunft, hier ist der Impact erst recht nicht bezifferbar.
    • The Destiny // Team Telegram 12.06.2020 21:58
      Highlight Highlight Da bleibt ja nur noch 1 und 4, schon etwas mager für einen Artikel, fehlt nur noch der Analyse tag.
  • Basti Spiesser 12.06.2020 18:26
    Highlight Highlight Wieso werden beim Genderpaygap immer die unbereinigten Zahlen verwendet? Bereinigt beträgt der Unterschied max. 2,9% Tendenz sinkend.

    Vielleicht verstehe ich es nicht. Und ich will nicht provozieren, die Frage ist ernst gemeint.

    Quelle:
    https://www.nzz.ch/wirtschaft/weshalb-verdienen-frauen-weniger-als-maenner-schweizer-lohnluecke-mit-am-geringsten-ld.88695

    • Nocciolo 12.06.2020 22:13
      Highlight Highlight Weil die Bereinigung relativ ist. Wann ist eine Tätigkeit vergleichbar? Grundsätzlich ist doch das Problem, dass Frauenberufe zu tief bezahlt werden. Die NZZ findet dann einfach, man darf nur Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner auf der gleichen Kaderstufe vergleichen. Warum sollte man aber nicht einen Informatiker mit einer Pflegefachfrau vergleichen? Bei der NZZ heisst es dann auch noch, dass individuelle Entscheide beeinflussend wirken, wie Kinderbetreuung. Dabei entscheiden sich doch gerade viele Eltern für das "klassische" Modell, weil die Erwerbsarbeit der Frau schlechter bezahlt ist
    • Alnothur 12.06.2020 22:30
      Highlight Highlight Mit grösseren Zahlen kann man mehr Klicks und Empörung generieren.
    • Hoci 12.06.2020 22:51
      Highlight Highlight Diese Zahlen sind falsch. Denn es wird gleiche Stellung verglichen, da aber Frauen deutlich weniger Befördert + dann weniger Lohn bekommen ist die Differenz riesig.
      Im Prinzio müsste man den Durchschnuttslohn aller Frauen mit dem dwr Männer vergleichen. Erst wenn dieser +das Vermögen gleich gross ist, haben wir Gleichberechtigung.
      Das beinhaltet auch Teilzeitjobs wegen Kinderbetreuung.
      Die krasse Diskriminierung passiert auf verschiedenen Ebenen.

      Zum Beispiel werden gezielt zb von SVP Ganztagesschulen, Kinderkripoen usw verhindert. Damit haben selbst aufgeschlossene Paare keune Chance.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JJTheBigDog 12.06.2020 18:25
    Highlight Highlight Wird sich die Politik auch bemühen die Abschlussquote von höheren Ausbildungen wieder zu korrigieren? Wie sieht es aus mit der Förderung von Frauen in Berufen, wie zum Beispiel Gerüst -oder Strassenbau? Wann kommt die allg. Militär -oder Zivilschutzpflicht?
  • BVB 12.06.2020 18:25
    Highlight Highlight Fast die Hälfte davon ist einfach dass Frauen etwas weniger machen wollen, bzw. beim Parlament nicht gleich viele haben die ihre Politik gut finden. Also Scheinprobleme. Gleichberechtigung ja, Gleichstellung bitte nicht erzwingen.
  • Frances Ryder 12.06.2020 18:23
    Highlight Highlight Geht mir nicht in den Kopf wieso auf Tampons & Binden ein reduzierter Steuersatz angewendet werden soll, aber auf jeden anderen Hygieneartikel wie WC-Papier, Windel oder Seife nicht.
    • Ciri 13.06.2020 01:56
      Highlight Highlight weil auf kaviar und viagra ein anderer steuersatz gilt.

      Verdammt ich blute einmal alle 4 wochen, das ist kein "luxusartikel"! Was spricht dagegen die Blutsteuer abzuschaffen? Sage mir was ich dafür kann?
      nur weil meine Biologie sagt, dass ich blute, muss ich einen höheren MwSt Satz bezahlen als mit 60 einen hoch zu bekommen?

      Und jetzt disst mich. Ich geh ne runde bluten
    • nichtMc 13.06.2020 12:03
      Highlight Highlight Wieso sollte für Binden ein geringer MwSt-Satz als für Verbandsmaterial angewendet werden?
      Diesen "Luxus" gönnen sich Frau umd Mann, wenn sie bluten.

      PS: Der Medikamentenvergleich ist Quatsch, Sie wissen schon "Äpfel und Birnen..."
  • N. Y. P. 12.06.2020 18:23
    Highlight Highlight Gut, dass es vorwärts geht.

    Aber die gute Frau Ribar eignet sich suboptimal als Vorzeigefrau:

    Zum Zeitpunkt ihrer Wahl an die SBB-Spitze sass Ribar im Verwaltungsrat der Offshore-Gesellschaft Capoinvest Limited. Das Unternehmen finanziert den Bau eines Tiefseehafens in Angola. Mehrheitsaktionär ist der wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung verurteilte Schweiz-Angolaner Jean-Claude Bastos.

    Bei ihrer Bewerbung um das SBB-Präsidium hatte Ribar das heikle Mandat nicht deklariert – nach eigenen Angaben hatte sie es vergessen.

Eine Frau zu sein ist gefährlicher als...

7'576 Frauen erlebten in der Schweiz im vergangenen Jahr häusliche Gewalt. Zum internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen nehmen wir diese Zahl unter die Lupe.

Wir schreiben das Jahr 2019 und noch immer werden jährlich tausende Frauen in der Schweiz Opfer von häuslicher Gewalt. Du denkst, wir übertreiben? Dann schau dir mal die Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik an.

2018 wurden in der Schweiz in 365 Tagen ...

... Opfer durch häusliche Gewalt. Das sind ...

Oder ...

Beinahe jede Stunde wird also eine Frau Opfer von häuslicher Gewalt. Im Jahr 2018 wurden dabei insgesamt 24 Frauen getötet. Oder anders ausgedrückt:

Zudem kam es in der Schweiz im Jahr …

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