Schweiz
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Frauen fordern Lohngleichheit am 1. Mai-Umzug in Basel am 1. Mai 2011. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Das Durchsetzen der Lohngleichheit hat auch heute noch einen schweren Stand. Bild: Unia-Frauen demonstrieren im Juni 2011 für Lohngleichheit. Bild: KEYSTONE

Gleichberechtigung? Besser nicht! Die 6 Lieblings-Argumente der «Lohnpolizei»-Gegner

Eigentlich hat ja niemand etwas gegen gleiche Löhne für Mann und Frau. Eigentlich. Dennoch stösst selbst die sanfteste gesetzliche Massnahme zur Herstellung von Lohngleichheit auf Widerstand. Das sind die sechs häufigsten Argumente gegen Lohnkontrollen.



Der Bundesrat will Unternehmen mit mindestens 50 Angestellten per Gesetz dazu verpflichten, alle vier Jahre eine Lohnanalyse durchzuführen und intern über die Ergebnisse zu informieren – ohne Meldepflicht gegenüber der Öffentlichkeit. Damit soll die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen bekämpft werden.

Übrigens: In diesen Branchen ist die Lohnungleichheit am grössten 👇

Obwohl dieses Kontrollinstrument weit sanfter ist als die ursprünglich von Bundesrätin Simonetta Sommaruga geforderten Massnahmen zur Herstellung von Lohngleichheit, stösst die Regierung damit weiterhin auf Widerstand.

Was bemängeln die Gegner von Lohn-Kontrollmassnahmen? Und was gibt es dagegen zu sagen? Die wichtigsten fünf Argumente und Gegenargumente.

Ungleichheit ≠ Diskriminierung

Es sei nicht erwiesen, ob und in welchem Ausmass Frauen bei den Löhnen diskriminiert werden, schreibt der Arbeitgeberverband in einem Positionspapier vom Donnerstag, mit dem er auf den bundesrätlichen Beschluss reagiert. Der Arbeitgeberverband stützt sich damit unter anderem auf das Argument, Ungleichheit sei nicht gleich Diskriminierung.

Valentin Vogt, president de l'Union Patronale Suisse, parle lors d'une conference de presse de l'UPS, Union Patronale Suisse, sur le theme,

Valentin Vogt, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes. Bild: KEYSTONE

Gegenargument: Es stimmt, dass zwischen Lohnungleichheit und -diskriminierung unterschieden wird. Ungleichheit lässt sich teilweise durch strukturelle Faktoren erklären (Unterschiede im Bildungsstand, Anzahl Dienstjahre, ausgeübte Kaderfunktion), dort wo die Lohnunterschiede nicht erklärbar sind, handelt es sich aber um Diskriminierung.

Anders als vom Arbeitgeberverband kolportiert kann eine Aussage darüber gemacht werden, in welchem Ausmass Frauen diskriminiert sind. Dieser Anteil betrug 2012 gemäss Bundesamt für Statistik (BfS) – heruntergerechnet auf einen Monatslohn in der Privatwirtschaft – 687 Franken.

Die Unternehmen in der Schweiz schulden den Frauen damit rund acht Milliarden Franken im Jahr, weil sie ihnen für die gleiche Arbeit nicht den gleichen Lohn bezahlen wie ihren Kollegen. Frauen verdienen bei gleicher Arbeit 15 Prozent weniger.

Bild

Grafik des «Tages-Anzeigers» zum Global Gender Gap Report 2016. bild: tages-anzeiger.ch

Staatliche Einmischung

«Wir wollen keine staatliche Einmischung in die Lohnpolitik», sagte der ehemalige CVP-Parteipräsident Christophe Darbellay 2013 gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Er ist damit nicht allein. Bürgerliche kritisieren in erster Linie, dass eine «Lohnpolizei» dem Arbeitgeber ungerechtfertigt die Kontrolle über die Löhne entzieht. Noch weiter gehen jene, die behaupten, der Bund würde damit an einer Planwirtschaft werkeln.

ZU DEN EIDGENOESSISCHEN WAHLEN VOM 18. OKTOBER 2015 STELLEN WIR IHNEN ZU DEN RUECKTRITTEN VON NATIONAL- UND STAENDERAETEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - WEITERE BILDER FINDEN SIE AUF UNSERER WEBSEITE

Die CVP ist in der Lohngleichheits-Frage gespalten: Männer warnen vor Zwang, Frauen befürworten.  Bild: KEYSTONE

Gegenargument: Abgesehen davon, dass die freiwillige Lohnüberprüfung gescheitert sei, sei Lohndiskriminierung ein strukturelles Problem, weshalb es auch staatliche Interventionen brauche. So lautet das Gegenargument der Gewerkschaft Unia. Zudem gibt es in allen anderen Bereichen der Arbeitswelt Kontrollmechanismen: Mindestlöhne, Kündigungsschutz, geregelte Arbeitszeiten, Versicherungspflicht. Nur bei den Frauenlöhnen nicht.

Nicht zuletzt scheinen die Unternehmer, im Gegensatz zu den Politikern, gar nichts dagegen zu haben: Laut einer Studie des Bundes befürworten zwei Drittel der Unternehmen, die die Lohnanalyse bereits durchgeführt haben, staatliche Massnahmen. 

«Verraten Sie uns Ihren Lohn?» watson hat auf der Strasse nachgefragt:

abspielen

Video: watson.ch

Frauen sind selber verantwortlich

Damit sorgte Roland Müller für Furore: Der Direktor des Arbeitgeberverbandes sagte 2014, die «innere Einstellung» der Frauen zur Berufsausübung sei für die Lohndifferenz verantwortlich. Für gewisse Stellen müsse man bereit sein, höhere Anstrengungen auf sich zu nehmen. In die gleiche Kategorie gehört das Argument, Frauen könnten sich bereits jetzt vor Arbeitsgericht wehren, wenn sie betreffend Lohn diskriminiert werden. 

Roland Müller arbeitgeber.ch Arbeitgeberverband

Roland Müller, Direktor des Arbeitgeberverbandes. bild: arbeitgeber.ch

Gegenargument: Gemäss der Lohnstrukturerhebung 2012 sind die Differenzen umso grösser, je mehr Verantwortung Frauen übernehmen. Das zeigt unter anderem auch die Erhebung des Thinktanks Avenir Suisse aus dem Jahr 2015.

Bild

Im obersten, oberen und mittleren Kader betragen die Lohnunterschiede 23 Prozent, im unteren Kader 15 Prozent, im untersten Kader und ohne Kaderfunktion elf Prozent. quelle: Avenir suisse

Dass Frauen der Gang vor Arbeitsgericht offen steht, stimmt. Allerdings riskieren Frauen eine Entlassung, in dem sie sich exponieren. Vor Rache-Kündigungen sind sie nur während sechs Monaten geschützt. 

Unnötig und teuer

Gegner der Kontrollmassnahmen halten das Instrument für unnötig und teuer. Es sei lediglich ein ressourcenfressender Bürokratieapparat, der Mehrkosten verursache – beim Bund und bei den Unternehmen. Das brachte beispielsweise Markus Somm, Chefredaktor der «Basler Zeitung» in einem gepfefferten Kommentar gegen Regulierungsmassnahmen zum Ausdruck: «Die Kontrollen dürften viel kosten und wenig bewirken.»

BaZ-Chefredaktor Markus Somm, rechts, spricht mit Bundesrat Ueli Maurer, links, an der 28. Albisguetli-Tagung der Zuercher SVP in Zuerich am Freitag, 15. Januar 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Markus Somm, Chefredaktor der BaZ (rechts) mit SVP-Bundesrat Ueli Maurer. Bild: KEYSTONE

Gegenargument: Dass die Kontrollmassnahmen etwas kosten werden, ist unbestritten. Gemäss einer Regulierungsfolgeabschätzung, die der Bundesrat vor einem Jahr veröffentlichte, würde der Aufwand für mittlere Unternehmen zwei Tage betragen. Doch eine Untersuchung zeigte bereits, dass die Lohnanalyse wirkt: Von jenen Unternehmen, die bereits eine solche durchgeführt haben, hat die Hälfte Korrekturmassnahmen vorgenommen – in erster Linie wurden die Löhne der Frauen angepasst. 

Nicht strukturell bedingt, also nicht klärbar 

Gegner von Kontrollmassnahmen berufen sich darauf, dass ein Grossteil der Lohnungleichheit nicht durch strukturelle Mechanismen zu erklären sei. So könne bei Vergleichsinstrumenten die effektive Leistung eines Arbeitnehmenden nicht, beziehungsweise nur indirekt berücksichtigt werden. Die Aussagekraft sei deshalb nicht gegeben.

Bild

Ruth Derrer, Schweizerischer Arbeitgeberverband, warnt vor einem «absurden Kontrollapparat für Fälle, die am Schluss nur sehr schwierig zu klären» seien. bild: screenshot youtube

Gegenargument: «Das stimmt nicht», entgegnet Unia-Sprecherin Leena Schmitter. Tatsächlich gibt es einfache Methoden, um den Anteil der Diskriminierung der Löhne ausweisen zu können – zum Beispiel mit dem Selbsttest-Tool «Logib» des EBG. Dieses berücksichtigt persönliche Qualifikationsmerkmale, bei der ausschliesslich individuelle Merkmale wie Ausbildung, Berufserfahrung und Dienstjahre berücksichtigt werden sowie arbeitsplatzbezogene Faktoren (Anforderungsniveau und berufliche Stellung. Die Methode ist international anerkannt, gilt als verlässlich und aussagekräftig.

Standortvorteil in Gefahr

«Eine staatliche Lohnpolizei, die die Löhne von Männern und Frauen kontrollieren soll, bremst diese Frauen aus, anstatt sie zu unterstützen», schreibt Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands und FDP-Nationalrat, in einer Mitteilung.

Mit Vorschlägen wie jenem des Bundesrates opfere die Regierung zudem den liberalen Arbeitsmarkt «auf dem Altar der staatlichen Überregulierung». Die liberalen Rahmenbedingungen seien einer der wichtigsten Standortvorteile der Schweiz.

Hans-Ulrich Bigler (FDP/BE) aeussert sich zum Innosuissegesetz am Montag, 7. Maerz 2016 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler. Bild: KEYSTONE

Gegenargument: Von Überregulierung kann beim bundesrätlichen Beschluss nicht die Rede sein. Mit der Abkehr von der Meldepflicht gegenüber der Öffentlichkeit setzt der Bundesrat auf die Selbstverantwortung der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Die Regierung sei überzeugt, sagte Sommaruga am Mittwoch, dass durch die geplante schlanke Gesetzesregelung eine positive Dynamik entstehe.

Auch die Unia hält Gegensteuer: Lohngleichheit sei eine Motivation für die Mitarbeitenden, für das Unternehmen zu arbeiten, sagt Gewerkschaftssprecherin Schmitter. Studien zeigen: Mitarbeitende in Unternehmen, in denen Lohngleichheit herrscht, sind zufriedener. Auch das ist ein Standortvorteil.

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 29.10.2016 10:46
    Highlight Highlight Mir ist da gerade aufgefallen, dass diejenigen, die das Problem der Lohn-Ungleichheit zwischen Männern und Frauen verneinen, oder klein reden, eigentlich alles Männer sind...
    Unterschiedliche Perspektiven halt.
    Ich kann den Schmerz eines anderen Wesens nicht gleich nachempfinden, vor allem wenn ich mir als Mitglied der "Stahlhelm-Fraktion" jegliches Mitgefühl ausgetrieben habe...
  • Der Zahnarzt 29.10.2016 08:06
    Highlight Highlight Diese ganze Diskussion zeigt nur, wer der wahre Gewinner und lachende Dritte ist: Der Neoliberale Arbeitgeber. Dank PFZ kann er Ausländer gegen Inländer ausspielen, wegen Lohnunterschieden kann er Männer gegen Frauen ausspielen etc.
  • Lowend 28.10.2016 17:07
    Highlight Highlight Warum checkt eigentlich niemand von den Gleichstellungsgegnern, dass gerechtere, sprich höhere Löhne für die Frauen, auch mehr Steuereinnahmen bedeuten und so dem Staat und damit uns allen nützen?
    Ich werde, das Gefühl nicht los, dass der wahre Grund der Ablehnung der Lohngleichheit ganz wo anders liegt und viele Männer einfach nur Angst davor haben, dass ihre Frauen mit einem besseren Lohn auch viel unabhängiger werden würden und dass dies der eigentliche Grund ist, dass die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit derart vehement bekämpft wird.
    • Oberlehrer 28.10.2016 17:45
      Highlight Highlight Der Coiffeur-Salon von Vreni macht einen Umsatz von CHF 15'000 pro Monat. Vrenis Angestellte Michaela verdient CHF 3'500, ihr Angestellter Angelo CHF 4'000 im Monat. Nachdem Vreni Fixkosten (= CHF 2'500) und Löhne bezahlt hat, verbleiben ihr jeweils CHF 5'000 im Monat als Gewinn / Einkommen. Wenn Vreni Lohngleichheit zwischen Angelo und Michaela herstellen will oder muss, dann ändert sich bei einem linearen Einkommenssteuersatz von z.B. 20% nichts an den Steuereinnahmen. Die Steuereinnahmen betragen unabhängig von der Verteilung immer CHF 2'500.
    • Alnothur 28.10.2016 17:50
      Highlight Highlight Öhm nö, der Lohnunterschied existiert schlicht nicht, siehe meinen Kommentar unten...
    • Lowend 28.10.2016 17:56
      Highlight Highlight Eine bewusst irreführende Annahme, denn wer sagt, dass die Löhne sinken müssen? Vielleicht muss halt dann der Besitzer statt Mercedes einen Opel fahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kaderschaufel 28.10.2016 13:58
    Highlight Highlight In dieser ganzen Diskussion wird immer stillschweigend vorausgesetzt, dass Frauen gleich produktiv sind wie Männer. Ich sage nicht, dass das falsch ist, aber es ist einfach eine unbewiesene Behauptung, und auf dieser Basis Gesetze zu beschliessen finde ich heikel.
    • Lami23 28.10.2016 14:12
      Highlight Highlight Also muss zuerst eine produktivitätsstudie erhoben werden?
    • solani 28.10.2016 15:16
      Highlight Highlight Haha. Und du kannst beweisen, dass Frauen weniger produktiv sind? I'm waiting.

      Im Zweifel, sagen wir doch einfach mal Frauen seien weniger produktiv als Männer. xP
    • kaderschaufel 28.10.2016 16:01
      Highlight Highlight Im Zweifel würde ich sagen, wir lassen den Markt spielen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Prof. Dr. Dr. D. Trump 28.10.2016 13:56
    Highlight Highlight Der Unterschied der Löhne von In- und Ausländern ist viel grösser, als jener zwischen Männern und Frauen. Genauso ist es zwischen Alten und Jungen. Aber niemand käme auf die Idee Rassismus oder Jugenddiskriminierung zu unterstellen.
    Der Kardinalfehler der Feministen ist es, die geringfügigen Lohnunterschiede, die nach Berücksichtigung aller bekannten Faktoren übrigbleiben, ohne einen Hauch eines Beweises, chauvinistisch dem Sexismus zuzuschreiben.
    Es ist falsch zu sagen, es müsse Diskriminierung sein, weil der Unterschied nicht erkärbar sei. Das heisst nur, dass man zu wenig davon versteht.
    • Dewar 28.10.2016 17:12
      Highlight Highlight Ähm, ich hoffe doch sehr, dass ein Inländer für den selben Job mit gleichen Qualifikation auch densaoben Lohn erhält wie ein Ausländer. Bei der geschlechterspezifischen Lohndiskriminierung geht es ja genau darum, dass alle Faktoren wie Ausbildungsgrad, Arbeitserfahrung etc. eliminiert werden. Ich traue dem BfS da schon zu, sorgfältig zu rechnen.
    • Tobi321 28.10.2016 18:58
      Highlight Highlight Mehrere Arbeitskollegen von mir stammen von Deutschland und wurden auch dort angeworben. Ich habe nicht nur einmal gehört, dass sie gar nicht wussten, was für einen Lohn sie (für die gleiche Funktion) in der Schweiz genau fordern können.
      Daher denke ich, dass ein Lohnunterschied zwischen In- und Ausländer gut möglich ist.
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 28.10.2016 20:06
      Highlight Highlight Was ich zu den Lohnunterschieden gesagt habe, kann man übrigens in den Lohnstrukturerhebungen des Bundesamtes für Statistik nachschlagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kaderschaufel 28.10.2016 13:51
    Highlight Highlight Also, ich stelle mir jetzt vor, ich sei ein Arbeitgeber, will jemanden anstellen, habe einen Mann und eine Frau zur Auswahl, beide sind gleich qualifiziert und verlangen den gleichen Lohn: ich würde den Mann einstellen, weil bei der Frau (wegen Schwangerschaft), das Risiko grösser ist, dass sie für längere Zeit ausfällt, und ich jemanden neues suchen muss.

    Ein gesetzlich verankerter Vaterschaftsurlaub würde diesem Effekt vielleicht entgegenwirken.
    • solani 28.10.2016 15:18
      Highlight Highlight Erster Teil: Blitz
      Zweiter Teil: <3
    • äti 28.10.2016 21:36
      Highlight Highlight Ich würde den Mann anstellen, der zu etwas tieferem Gehalt 11 Std arbeitet und seinen eigenen Compi, 3d Drucker mitbringt. Und lächelt.
    • lilie 29.10.2016 07:54
      Highlight Highlight @kaderschaufel: Tatsächlich fallen wehrpflichtige Männer über ihr Arbeitsleben gerechnet länger aus als Frauen durch Schwangerschaft.
  • Maett 28.10.2016 13:47
    Highlight Highlight "Eigentlich hat ja niemand etwas gegen gleiche Löhne für Mann und Frau." - doch. Der Lohn ist eine Belohnung für Leistung, und nicht für das Geschlecht.

    Wenn ein Mann bessere Arbeit liefert als eine Frau, hat er Anspruch auf ein höheres Entgelt.

    Wenn eine Frau bessere Arbeit liefert als ein Mann, hat sie Anspruch auf ein höheres Entgelt.

    Der Kapitalismus sorgt ja ganz gut dafür dass man leistungsgerecht bezahlt wird. Wenn man dieses Prinzip abschaffen würde, würde es ja keinen Sinn mehr machen, auch nur ein Mü mehr als der Schlechteste eines Teams zu leisten. Der erhält ja dann gleich viel.
    • Citation Needed 28.10.2016 18:25
      Highlight Highlight Maett, es geht immer um gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Du tust ja so, als wollte man den Kommunismus einführen? Will man nicht. Aber man will nicht, dass eine Frau für gleichwertige Arbeit weniger bekommt.
      Du denkst, Frauen wollen für weniger Leistung mehr. Wie kommst Du drauf? Das ist nicht die Diskussion. Not at ALL.
    • atomschlaf 29.10.2016 08:48
      Highlight Highlight @Citation Needed: Gleiche Arbeit heisst nicht gleiche Leistung.
    • Firefly 29.10.2016 21:47
      Highlight Highlight Also ich habe viele Männer erlebt, die ihren Lohn nicht verdienten, entweder weil ein grosses Maul und wenig dahinter oder weil hohe Position wo man den Lohn gar nicht mehr mit Leistung rechtfertigen kann. Beides existiert im realen Kapitalismus der leider nicht so funktioniert wie die Schulbücher das gerne hätten
    Weitere Antworten anzeigen
  • diefoge 28.10.2016 13:44
    Highlight Highlight Würden Frauen exakt die gleiche Leistung für weniger Geld liefern, würden Unternehmen nur Frauen anstellen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Mitarbeiterin schwanger wird und deshalb teilweise oder ganz ausfällt, schlägt sich im Lohn nieder. Es gibt durchaus plausible Gründe weshalb es unterschiedliche Löhne.. Jedesmal gleich "Diskriminierung" zu brüllen bringt da nicht wirklich viel..
  • Lowend 28.10.2016 13:28
    Highlight Highlight Warum gibt es eigentlich einen solchen Aufstand, wenn Frau Sommaruga, nach mehr als 20 Jahren des Zuschauen und Nichtstun der Politik, wenigstens mal mit sehr sanften Methoden probiert den Volkswillen umzusetzen und der Verfassung Geltung zu verschaffen?
    • Hand-Solo 28.10.2016 14:02
      Highlight Highlight Lowend, bitte informiere dich besser über Schweizer Staatskunde. Die PFZ entspricht auch dem Volkswillen. Ob der momentane Lösungsvorschlag dem Volkswillen entspricht wird sich erst noch Zeigen: entspricht die Lösung nicht dem Willen des Volkes, muss es das sie fakultativem Referendum ablehnen.

      Du musst das Volk wie ein Patron eines KMU's sehen: Der Patron erteilt den Mitarbeitern einen Auftrag zur Lösung eines Problems. Die Mitarbeiter präsentieren darauf ihre Lösung. Ist Patron damit nicht einverstanden, schickt die Mitarbeiter zurück an die Arbeit (per Referendum in diesem Fall)...
    • Lowend 28.10.2016 14:26
      Highlight Highlight Danke für Ihre herablassenden Belehrungen, aber Sie sollten sich besser mit dem Thema Gleichstellung beschäftigen, denn die ist seit dem 24. März 1995 bei uns Gesetz.
      Was ihre Ausführungen betrifft, muss ich zudem sagen, dass die schlicht falsch sind und bestenfalls in einer Diktatur der Mehrheit richtig wären, aber im System der direkten Demokratie hat das Parlament die ganzen Verfassung zu berücksichtigen und beschliesst nach freien Willen.
      Für unbelehrbare Oberlehrer hier deshalb der Gesetzestext zum selber nachlesen.
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19950082/index.html
    • Hand-Solo 28.10.2016 15:00
      Highlight Highlight Ich kenne das Gleichstellungsgesetz, danke. Was hat das aber jetzt mit Sommaruga, oder generell mit dem Volkswillen zu tun?

      Und meine Ausführungen sind im übrigen nicht falsch. So funktioniert unser Politisches System nun mal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 28.10.2016 13:22
    Highlight Highlight Die Diskussion um gleiche Löhne ist ein Symptom, dessen Ursache im Familienbild der Schweiz gründet. Gemäss Bundesstatistik sind 3/4 der Frauen in Teilzeit tätig, während der Mann mehrheitlich der Hauptverdiener ist. Der Mann kriegt keinen Vaterschaftsurlaub oder andere Zugeständnisse für seine Familienarbeit. Sanft aber nachhaltig wirkt sich diese Rollenverteilung auf den Lohn aus. Diese These stützt, dass Frauen, welche auf Kinder/Familie verzichten, durchaus gleich viel verdienen wie Männer. Lösen wir uns von den verstaubten Rollenbilder, löst sich auch das Lohnproblem ganz von alleine.
    • Maett 28.10.2016 13:49
      Highlight Highlight @dracului: für eine statistische Mehrheit funktioniert dieses Rollenbild aber, deshalb wird sich nicht so schnell was daran ändern.
    • Citation Needed 28.10.2016 18:32
      Highlight Highlight Maett: Das Rollenbild, das Du meinst, ist in der Auflösung begriffen. Es funktioniert auch für die meisten nicht mehr, schon lange nicht mehr (Scheidungsrate? Patchworkfamilien? Massive Zunahme berufstätiger Frauen?...). Dummerweise hinkt aber die Mentalität vieler Leute hinter den aktuellen Realitäten hinterher und sie wollen an etwas glauben, das es nicht mehr gibt. Probier mal die Mehrzahl der heranwachsenden jungen Frauen und Männer von Deinem Rollenbild zu überzeugen, sie werden Dich nur fragend anschauen.
  • Samstirn 28.10.2016 12:30
    Highlight Highlight Eine weitere Frage bezüglich ist Lohnungleichheit durch spezifische Frauen oder Männerstellen oder Jobs. Als Sozialarbeiter an einer Schule erhalte ich mach meinem Studium einen Lohn von 2400.- bei 60% Anstellung. Als Lehrperson oder als Techniker (typischer Männerberuf) mit einem entsprechend gleichen Abschluss auf Bachelorstufe würde ich mindestens 1000.- mehr verdienen. Gleiches kann man von typischen Spezifischen Arbeitsbereiche aufzeigen. Ein Sozialarbeiter bei der Kesb oder im Strafvollzug verdient beachtlich mehr als ein Sozialarbeiter in einem Heim oder an einer Schule.
  • Peter Pulverschnee 28.10.2016 12:17
    Highlight Highlight Durch Wiederholung der immer gleichen Argumente werden diese leider auch nicht besser. Klar, wenn ich Ausbildung, Dienstjahre und Erfahrung teste und den Rest als Diskriminierung definiere, komme ich auf das selbe Resultat. Stimmen tut es dennoch nicht. Je mehr Variablen ich teste, desto mehr wird erklärt. Gewisse Faktoren erschweren aber eine statistische Erfassung.
    Kleiner Tipp: Klagt mal an, dass eine Diskriminierung der Frauen bei der Einladung zu Job-Interviews herrscht. Dies kann leicht getestet werden mit gleichen Bewerbungsunterlagen aber ausgetauschtem Geschlecht&Kontrollgruppe.
  • andrew1 28.10.2016 12:11
    Highlight Highlight Unsere Justizministerin würde sich besser mal darum kümmern, dass das völlig unverhältnismäßige und ungerechte via sicara zurückgezogen wird, gegen einbrüche vorgehen und die ausweisungen konsequenter umsetzen als das haar in der suppe zu suchen....
    • EvilBetty 28.10.2016 14:56
      Highlight Highlight Olorin: aber vom Feinsten!
    • atomschlaf 29.10.2016 09:01
      Highlight Highlight @andrew1: Grundsätzlich einverstanden, aber über solche Dinge entscheidet SS nicht im Alleingang, da ist der Gesamtbundesrat zuständig.
      Bei Via Sicura war zudem das UVEK (Leuenberger/Leuthard) federführend.
      Erschreckend finde ich einzig, dass ein angeblich "bürgerlicher" Bundesrat solchen bürokratischen Unsinn auf derart vager Grundlage beschliesst.
  • Theor 28.10.2016 12:01
    Highlight Highlight Pro Gleicher Lohn für beide Geschlechter.

    Hoffe aber, die Gleichberechtigung ist ohne Einheitslohn durchsetzbar. Wäre ja blöd, wenn man in Zukunft den gleichen Lohn auf sicher hätte, ohne zu honorieren, ob man sich anstrengt.
    • Citation Needed 28.10.2016 18:36
      Highlight Highlight Es ist gleicher Lohn für gleiche Arbeit, nicht Einheitslohn. Und die Forderung existiert, weil man davon ausgeht, dass Frauen bei gleicher Quali/Leistung weniger bezahlt wird als Männern. Was dann eher der Fall sein wird ist, dass sich gewisse Männer werden mehr anstrengen müssen, wenn sie bisher wegen ihres Geschlechts mehr kassierten.. Mein Freund nennt die Sorte Profiteure "Quotenmänner" und er kennt sich da aus. ;-)
    • atomschlaf 29.10.2016 09:03
      Highlight Highlight @Citation Needed: Wieder derselbe Denkfehler. ;-)

      Also nochmals:
      gleiche Arbeit <> gleiche Qualifikation <> gleiche Leistung
    • Citation Needed 30.10.2016 13:09
      Highlight Highlight Ach Atomschlaf..
      Der Punkt ist, es geht nicht um Einheitslohn, sondern darum, dass eben nicht pauschal entlöhnt werden soll, sondern gemäss der üblichen Kriterien, aus denen sich ein Lohn (für eine Arbeit ;-) zusammensetzt.
      By the way: Quali ist aktuell in so gut wie allen Löhnen eingerechnet, Leistung bei weitem nicht! Darf aber gerne rein, sofern 'messbar'.

      Und was in aller Welt soll <> heissen? 'Nicht gleich' wäre ein anderer Junktor (dieser da: ≠)..

      Kein 'Denkfehler', nur Spitzfindigkeit von Dir. Aber dann nörgel halt an der Wortwahl rum, wenn Du nichts anderes vorzubringen hast.
  • Menel 28.10.2016 11:49
    Highlight Highlight 8 Milliarden die nicht versteuert werden!!! Wieso wird darüber von Arbeitnehmern noch diskutiert? Ein Arbeitnehmer verliert ja nichts, wenn Löhne angepasst werden, im Gegenteil.
    • Menel 28.10.2016 12:48
      Highlight Highlight Sie verlieren den Arbeitgeber?
    • bokl 28.10.2016 13:10
      Highlight Highlight @Menel
      Natürlich verlieren die Besserverdienenden was. Die Summe welche für die Lohnangleichungen bereitgestellt wird, fehlt dann einfach im Topf für die regulären Lohnerhöhungen in den Folgejahren.
    • Menel 29.10.2016 07:34
      Highlight Highlight Also gebt ihr zu, dass Frauen weniger verdienen und die Arbeitgeber so jedes Jahr 8 Milliarden einsparen? Und das findet ihr gut?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Petrum 28.10.2016 11:46
    Highlight Highlight Folgendes Beispiel aus der Realität und soll ein kleines Wachrütteln an beide Seiten sein, an Männer und Frauen.

    Wir mussten drei neue Mitarbeiter für die gleiche Position einstellen und hatten unser Budget, die Stelle war ausgeschrieben, Lohn bei 4'800.-

    Die drei Kandidaten waren zwei Männer und eine Frau.

    Mann 1: Keine Lohnverhandlung geführt, Stelle angenommen.
    Frau: Keine Lohnverhandlungen geführt, Stelle angenommen.
    Mann 2: Lohn nicht akzeptiert, Verhandlungen geführt und uns auf 5'700.- geeinigt mit 200.- Erhöhung nach bestandener Probezeit. Das sind 1'100.- mehr pro Monat.

    • Matthias Studer 28.10.2016 12:10
      Highlight Highlight Dann wurde ich mal das Budget überdenken. Denn wenn das richtig gerechnet wäre, würdet ihr jetzt drauf legen. Denn irgendwie muss das Geld reinkommen. Und das macht nicht, bloss weil es so im Budget steht.
    • Maett 28.10.2016 13:52
      Highlight Highlight @Matthias Studer: es gibt meistens bis immer eine Differenz zwischen Budget und Lohn... wer als Arbeitsnehmer nicht raufhandelt ist selbst schuld.
    • lilie 29.10.2016 07:45
      Highlight Highlight @Petrum: Was soll das nun heissen? Dass Frechheit gewinnt? Ihr hättet ja einen der anderen nehmen können. (Ausser ihr habt einen Aussendienstmitarbeiter angestellt, dann war sein Verhandlungsgeschick natürlich eine Empfehlung für ihn ;).
  • Safster 28.10.2016 11:40
    Highlight Highlight Als Gleichstellungsverfechter plädiere ich für korrekte Erfassung der Lage. Also beginnt endlich euch einzulesen, anstatt immer nur denselben Mist zu wiederholen. Zum Argument 1: Die Studie der Uni Bern hat recht glaubwürdig belegt, dass „nicht erklärbar“ nicht mit „Diskriminierung“ gleichzusetzen ist. Der nicht erklärbare Teil verringert sich je nach Detaillierungsgrad bis auf 2%. Man kann sich also durchaus ernsthaft fragen, ob der Diskriminierungsgrad so hoch ist, dass darauf basierend die Lohnpolizei eingeführt werden soll. Für Unternehmen ab 50 Leuten? Wirklich?
  • Thinktank 28.10.2016 11:28
    Highlight Highlight Die Schweizer Arbeitgeber scheinen die dümmsten der Welt zu sein oder wir sollten den Lehrplan der HSG überdenken.
    Sie könnten problemlos 20% Lohnkosten sparen, wenn sie nur noch Frauen beschäftigen.
  • kaiser 28.10.2016 11:16
    Highlight Highlight Ich bin für Lohntransparenz. Dann würde das - bitte entschuldigen Sie den Ausdruck - feministische Gejammer wegen Lohndiskriminierung endlich aufhören. Dann würde man endlich die Wahrheit sehen: nämlich, dass die aller allermeisten Frauen (und Männer) gar nicht diskriminiert werden.
    • Citation Needed 29.10.2016 08:20
      Highlight Highlight Woher Du OHNE bestehende Transparenz wissen willst, dass Transparenz Gerechtigkeit beweisen würde, bleibt Dein Geheimnis, gell! 🙃
    • atomschlaf 29.10.2016 09:08
      Highlight Highlight Vor allem sollte man den Löhnen auch die jeweilige Leistung (sofern messbar) gegenüberstellen.
    • kaiser 30.10.2016 09:19
      Highlight Highlight @Citation Needed

      Weil ich in die Löhne von über 1000 Mitarbeiter einer börsenkotierten Schweizer Firma Einsicht nehmen durfte und analysiert habe.

      Mit demselben Argument - also ohne Lohntransparenz - Diskriminierung auszurufen, bleibt auch ein Geheimnis...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alex_Steiner 28.10.2016 10:58
    Highlight Highlight "dort wo die Lohnunterschiede nicht erklärbar sind, handelt es sich aber um Diskriminierung."
    Stimmt nicht. Es kann auch einfach daran liegen das Männer öfters nach einer Lohnerhöhungen fragen als Frauen.

    Ausserdem woher hast du die 15%? Im Artikel den du als Quelle verwendest steht 8,7%. Und eben 8.7% unerklärbar = nicht umbedingt diskriminierend.
    • Oberlehrer 28.10.2016 13:28
      Highlight Highlight Kleines statistisches Beispiel:
      Frau Meier und Herr Müller haben gleich viel Berufserfahrung, gleich lange BWL an der HSG studiert, arbeiten (laut Organigramm) auf der gleichen Hierarchiestufe im gleichen Unternehmen und auch in den restlichen erfassten(!) Variablen besteht absolute Gleichheit. Herr Müller verdient aber CHF 4'000 pro Monat mehr als Frau Frau Meier.

      Das BFS sagt: CHF 4'000 durch das statistische Modell unerklärte Lohndifferenz.

      Watson sagt: CHF 4'000 Lohndiskriminierung.

      Von der Statistik nicht erfasst: Herr Müller ist CFO, Frau Meier Leiterin Marketing.
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 28.10.2016 14:11
      Highlight Highlight @Oberlehrer: Klasse Beispiel, das den allergrössten blinden Fleck der Statistik demonstriert.
      Der Feminist wird antworten: Klarer Fall, sie erhält weniger, weil sie eine Frau ist.
      Der Weise sagt: Kein Wunder, die Löhne sind verschieden, weil es verschiedene Berufe sind.
      Ich sage: Sie hätte den Job schon gar nicht erst gekriegt, wenn nicht noch eine Quotenfrau her hätte müssen.
    • B1O 28.10.2016 15:05
      Highlight Highlight Und wieso nicht Herr Prof. Dr. Dr. ?
      Sie hätte ja wie oben erwähnt genau die gleichen Qualifikationen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 28.10.2016 10:58
    Highlight Highlight Eine These: Ich behaupte, dass in Branchen ohne GAV, wo der Lohn zwischen Arbeitnehmer und -geber, individuell verhandelt wird, jeder, ob Mann oder Frau, selbst schuld ist, wenn er/sie, zuwenig aushandelt. In Branchen mit GAV sind die Mindestlöhne häufig vorgeschrieben. Der Rest wird auch verhandelt. Dass ein Arbeitgeber, bei gleicher Qualifikation, Alter, Erfahrung etc. bei einer Frau Betrag X nicht zahlen will, einem Mann aber schon, also selbst anders verhandelt, kann ich mir nicht vorstellen.

    Dies ohne Anspruch auf Wahrheit. Bin vielleicht zu naiv.
  • Hand-Solo 28.10.2016 10:53
    Highlight Highlight Die Gegenargumente zu den Punkten 1, 3 und 5 Vernachlässigen jeweils den Fakt, dass der Lohn Verhandlungssache zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist, und sich dieser Faktor nicht statistisch erfassen lässt. Wodurch die Hälfte der Gegenargumente für mich keine Argumente sind. Ergo: 50% Der Argumente sprechen für eine Kontrolle, 50% dagegen. Das nenne ich mal Objektivität ;-)
  • andrew1 28.10.2016 10:42
    Highlight Highlight Naja schon nur nach der lehre hatte ich in der rs während 21 wochen nur 1600 fr im monat statt 4600. Danach in jedem wk nur 80% lohn. Wer setzt sich jetzt für meine fehlenden 20000 fr ein? Zudem haben frauen vorteile bei sorgerechtsstreitigkeiten und gehen dort immer als sieger heraus. Des weiteren werden sie noch 1 jahr früher pensioniert obwohl sie im schnitf 6 jahre älter werden. Von diskriminierung bei eintritten und einlass in clubs für männer fange ich jetzt erst gar nicht an. Unter dem strich haben es frauen mmn deutlich einfacher und eine gleichberechtigung würde für sie mehr nachteile
  • kliby 28.10.2016 10:40
    Highlight Highlight Frauen, ihr armen jammernden Opfer.

    ps. Die 3% Wehrpflichtersatzsteuer der Männer habt ihr bei der 'Berechnung' natürlich elegant vergessen. Sind ja selbst schuld, die dofen Männer, dass sie ins Militär müssen.
    • Louie König 28.10.2016 12:23
      Highlight Highlight @kliby, du kleiner Chauvinist: 1. Bei welcher Berechnung? 2. Wehrpflichtersatz muss nur gezahlt werden, wenn kein Dienst geleistet wird, daher kann man den sicher nicht pauschal in eine Rechnung nehmen. 3. Ja, bis zu einem gewissen Grad sind wir selbst Schuld, dass wir ins Militär müssen. Wir hatten einige Chancen, die Wehrpflicht zu beenden. 4. Was hat die Ersatzabgabe eigentlich mit dem Thema zu tun? Hat die einen Einfluss auf deinen Lohn? Oder sind Frauen Schuld, dass du sie bezahlen musst?
    • pamayer 28.10.2016 12:41
      Highlight Highlight Genau so isses!
    • Hand-Solo 28.10.2016 12:48
      Highlight Highlight Ok, wenn ich euch richtig verstehe, dürfen sich Frauen über Ungerechtigkeiten, welche nicht wirklich belegbar sind, beklagen (also die so genannte Lohndiskriminerung). Wenn die Männer dann aber mit tatsächlich belegbaren Ungerechtigkeiten daherkommen (Die Dienstpflicht bzw. den Wehrpflichtersatz in diesem Fall) soll Mann das gefälligst ertragen wie ein Mann.

      D.h: Man darf sich über eine Diskriminierung nur beklagen wenn man eine Frau ist? Wer die Frage mit ja beantwortet soll bitte mal den Begriff "Sexismus" in einem seriösen Nachschlagewerk anschauen
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 28.10.2016 10:35
    Highlight Highlight Danke für den tollen Artikel.
    Einfach beschämend, wie sich Gegner der Lohngleichheit rausfinden, anstatt dazu stehen, dass sie Frauen einfach weniger wert finden, wie es schon in der Bibel steht.


    Eine kosovarin erzählte mir vor gut 10 Jahren den makaberen Witz, dass im Kosovo jetzt Frauen nicht mehr hinter den Männer gehen müssen, sondern vor ihnen.
    Wegen den vielen Minen.
    • Maett 28.10.2016 13:56
      Highlight Highlight @pamayer: "wie es schon in der Bibel steht" - uh... noch alle Tassen im Schrank?

      Es geht doch nicht darum, wie einzelne Gruppen bezahlt werden. Es geht um die Berufswahl, das Verhandlungsgeschick und die Leistung.

      Die tatsächliche Diskrepanz ist in der Schweiz ja wirklich zu vernachlässigen.
  • Nordmann 28.10.2016 10:31
    Highlight Highlight Weshalb die erhobenen Daten mit Vorsicht zu genießen sind und Äpfel nicht mit Birnen verglichen werden sollten:

    http://www.nzz.ch/wirtschaft/wie-laesst-sich-lohndiskriminierung-messen-1.18655773
  • pamayer 28.10.2016 10:29
    Highlight Highlight Die Argumente gegen eine lohngleichheit kommen alle von sehr rechts, wo Diskriminierung gross geschrieben wird.

    Ist's einfach der gebärneid der alten inkontinenten Säcke oder leben sie ausschliesslich in ihrer white rich man's world und wollen um keinen Preis was teilen, zuletzt mit der eigenen Frau.

    Einsame, Arne büebli.
    Aber mächtig.

    'I am a Trump'
    • Nordmann 28.10.2016 10:44
      Highlight Highlight Wusste gar nicht, dass statistische Messverfahren eine politische Gesinnung haben... :D.
    • Hand-Solo 28.10.2016 10:56
      Highlight Highlight Muss ich mich jetzt als wiesser Mann schlecht fühlen, wenn ich mit meinem Lohn nicht zufrieden bin, und deshalb mit meinem Chef über eine Lohnerhöhung für mich verhandle? Und, Gott behüte, diesen dann sogar noch bekomme weil ich gut verhandelt habe?
    • Alnothur 28.10.2016 11:13
      Highlight Highlight Komisch, ich höre immer nur von links "Mimimimimimimimi rechts von mir ist alles gegen Lohngleichheit", obwohl das nicht stimmt - und wenn man die Bullshitargumente widerlegt, kommt erneut nur "mimimimimimi".
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  • Mate 28.10.2016 10:26
    Highlight Highlight Gegenargument zu Punkt 1: "...dort wo die Lohnunterschiede nicht erklärbar sind, handelt es sich aber um Diskriminierung."
    Woher nehmt ihr den diese Information, das es Diskriminierung ist? Es ist ein UNBEKANNTER Rest in der Lohndifferenz. Bis ihr den Beweis bringt, dass es Diskriminierung ist, bleibt doch bitte faktisch korrekt.
  • dääd 28.10.2016 10:23
    Highlight Highlight Hmm, eigenartige Kultur: Wenn es um Synbolisches wie staatliche Kleidervorschriften geht (Stoffpolizei), melden sich plötzlich so viele Frauenversteher. Wenn es um Handfestes wie Löhne geht, warnt man vor der Lohnpolizei.
    • Hand-Solo 28.10.2016 13:12
      Highlight Highlight Jetzt darf man sich also nur aufgrund seines Geschlechts nicht mal mehr an gewissen Diskussionen beteiligen? Das ist, mit Verlaub, Sexismus
  • walsi 28.10.2016 10:15
    Highlight Highlight Warum soll ich als Unternehmer Männer einstellen, wenn ich die Frauen, die ja den gleichen Job mit der gleichen Leistung für weniger Geld machen, kriege? Natürlich ist diese Aussage polemisch. Aber sie bringt es auf den Punkt. Die Unternehmen, die den Männern mehr bezahlen, wenn es denn so ist, gehen davon aus, dass sie auch mehr bekommen für dieses Geld. Ende Jahr will ein Unternehmer mit seinen Mitarbeiter Geld verdient haben. Wenn er eine Frau mit den gleichen Leistungen wie ein Mann für, sagen wir 10% weniger, kriegt, könnte er seinen Gewinn und Lohn dem entsprechend steigern.
    • Oberlehrer 28.10.2016 10:51
      Highlight Highlight 2 Thesen sind weit verbreitet:

      These 1: Unternehmen sind Profitmaximierer bzw. Lohndrücker und stellen deshalb in der Regel diejenige Person an, welche eine gegebene Arbeitsleistung zum tiefsten Lohn erbringt.

      These 2: Frauen werden diskriminiert. Für die gleiche Arbeitsleistung werden sie schlechter entlöhnt als Männer.

      Ich weiss nicht, welche der beiden Thesen wahr bzw. falsch ist. Rein logisch können sie jedoch nicht beide wahr sein, da sie sich gegenseitig widersprechen. Wer beide Thesen vertritt, steht mit rationalem Denkem auf Kriegsfuss. Zumindest das steht fest.
    • Hand-Solo 28.10.2016 11:01
      Highlight Highlight Wie kannst du es wagen, Logik in die Diskussion zu bringen? ;-)
    • Maett 28.10.2016 13:59
      Highlight Highlight @Oberlehrer: der Kapitalismus spricht für die These 1. Warum sollten Frauen denn diskriminiert werden?

      Klar, der Schwangerschaftsurlaub, den man als Arbeitsnehmer bezahlen muss, ist ein Problem, und wird beim Lohngefüge vermutlich berücksichtigt. Aber das ist dann auch schon der einzige relevante Unterschied.
  • Bruno Wüthrich 28.10.2016 10:12
    Highlight Highlight Lohn ist Verhandlungssache und das soll so bleiben.

    Andererseits macht gleicher Lohn für gleiche, messbare Leistung (nicht für gleiche Arbeit) eben schon Sinn. Ein wirkliches Gegenargument für diese Forderung gibt es nicht.

    Es gäbe jedoch eine wirkungsvolle Massnahme, die den Frauen zumindest helfen würde, sich bezüglich der Löhne anzunähnern. Das wäre die volle Lohntransparenz. Und zwar für jede/n im Unternehmen.

    Alles andere (z.B. Lohnpolizei) ist meines Erachtens, entschuldigen Sie den Ausdruck, Frau Wild, purer Unsinn. Damit ist den Frauen nicht geholfen.
    • Der Zahnarzt 28.10.2016 11:09
      Highlight Highlight Bei allem Respekt:

      - Wenn Lohn Verhandlungssache ist, dann bekommt derjenige mehr Lohn, der besser verhandeln kann und nicht derjenige, der besser arbeitet, mehr leistet etc.

      - Lassen Sie die Frauen selber entscheiden, womit ihnen (= den Frauen) geholfen wäre.

      - Besser als Lohntransparenz wäre Lohntransparenz + Leistungstransparenz (wenn überhaupt messebar)
    • Maett 28.10.2016 14:01
      Highlight Highlight @Der Zahnarzt: "Wenn Lohn Verhandlungssache ist, dann bekommt derjenige mehr Lohn, der besser verhandeln kann" - zur Verhandlung gehört die Arbeitsleistung, man verhandelt ja nicht nur zu Beginn über das Gehalt. Oder werfen Sie Unternehmen kollektive Dummheit in der Lohnpolitik vor?

      "Lassen Sie die Frauen selber entscheiden, womit ihnen (= den Frauen) geholfen wäre." - warum? Das hier hätte auch für Männer in hohem Masse Konsequenzen. Von Sprech- und Redeverboten ausserhalb von Diktaturen halte ich nichts.

      Und Leistungstransparenz setzt extremen Druck auf. Auch schon erlebt...
    • Bruno Wüthrich 28.10.2016 14:40
      Highlight Highlight @ Der Zahnarzt, aus meiner Sicht ist ein Arbeitsverhältnis ein Deal zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Und einen Deal handelt man aus. Und zwar wenn möglich selbst. Falls man dazu nicht in der Lage ist, gibts ja auch noch die Gewerkschaften.

      Und nein: nur der dumme Mann lässt die Frauen selbst entscheiden. Natürlich sind die Frauen «manns» genug, selbst für sich entscheiden zu können. Doch wenn die Frauenlöhne steigen, betrifft dies auch die Männer. Denn irgendwo müssen die gestiegenen Kosten nämlich wieder eingespart werden. Sie würden wohl allein die Frauen entscheiden lassen, wo.
  • LeChef 28.10.2016 10:06
    Highlight Highlight Die 15% stimmen sicher nicht Daria. Laut Bfs Lohstrukturerhebung sind die Medianlöhne für Männer 14% höher; da wurde aber noch für gar nichts kontrolliert. Die üblichen Studien kontrollieren für Beruf, Ausbildung, Beschäftigungsgrad und Berufserfahrung. Es gibt aber noch viele andere Faktoren. Nur ein Beispiel: Bei Frauen ist das Risiko eines Ausfalls höher, 1. wegen Schwangerschaften, 2. weil Frauen auch ohne Schwangerschaft etwas mehr Absenzen haben, als Männer. Dieses Risiko geht zwangsläufig mit einem tieferen Lohn einher. Und wo du die 687.- her hast, ist mir auch nicht ganz klar.
    • who cares? 28.10.2016 10:54
      Highlight Highlight Aha. Also weil ich eine Frau bin und damit naturgemäss theoretisch die Möglichkeit hätte schwanger zu werden, rechtfertigt das meinen pauschal tieferen Lohn. Das nennt man dann Diskriminierung übrigens. Muss ich mir etwa die Gebärmutter herausreissen, damit ich gleich viel Lohn bekomme?
      Werde übrigens meinem ersten Arbeitgeber sagen, dass ich keine Kinder bekommen kann (auch wenns nicht stimmt), wenn dann mal die Frage aufkommt.
    • Alnothur 28.10.2016 11:12
      Highlight Highlight Korrekt; andere Untersuchungen haben gezeigt, dass Frauen im gleichen Job mit gleichen Arbeitszeiten, gleicher Arbeitsleistung und gleicher Arbeitserfahrung (also keine "Babypause") je nach Job entweder gleich viel oder max. 2% weniger als Männer verdienen (diese 2% sind fast ausschliesslich auf Lohnverhandlungen zurückzuführen).
    • LeChef 28.10.2016 11:45
      Highlight Highlight @whocares: Mag sein. So ist das Leben. Verallgemeinerungen, Vorurteile, Durchschnitte, Erwartungswerte. Das alles funktioniert nun mal ziemlich gut unter Unsicherheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schaeferin 28.10.2016 09:56
    Highlight Highlight Wer Produktivität erwartet, muss Leistungs-abhängige Entlohnung bieten - unabhängig von jedem anderen Faktor. Was Unternehmertum mit dem Festhalten an der klassischen Rollenverteilung zu tun hat, ist weder eine lohnpolitische, noch eine wirtschaftliche Frage, sondern eine rein ideologische. Schade, dass wir im Jahr 2016 eine öffentliche Debatte immer noch auf diesem Niveau und vor dem Hintergrund einer überholten Ideologie diskutieren müssen.
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 28.10.2016 14:33
      Highlight Highlight "Wer Produktivität erwartet, muss Leistungs-abhängige Entlohnung bieten - unabhängig von jedem anderen Faktor."

      Was, wenn die Produktivität geschlechterspezifisch ist?
      Dann wären geschlechtergleiche Löhne nicht optimal, rein ökonomisch betrachtet.
    • Schaeferin 28.10.2016 17:45
      Highlight Highlight Prof. Dr. Dr. D Trump - der Name ist gut gewählt, angesichts deiner Geisteshaltung zum Thema. Auto-Schachmatt, würd ich sagen...
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 28.10.2016 20:35
      Highlight Highlight @Schläferin: Danke für das Kompliment. Ich bin also der einzige, der mich schlagen kann.

      Was habe ich denn für eine Geisteshaltung?
      Unbequeme Fragen zeichnen einen wachen Geist der Aufklärung aus. Stört Sie das?
  • 7immi 28.10.2016 09:45
    Highlight Highlight mit gleichem lohn für gleiche arbeit bei gleichem dienstalter bin ich voll einverstanden. dann muss für frauen aber auch ein das gleiche rentenalter gelten... ansonsten ist der gleiche lohn unfair für männer, die bis 65 arbeiten müssen.
    • Maett 28.10.2016 14:06
      Highlight Highlight @7immi: aber ja. Scheiss auf Weiterbildungen, Berufserfahrungen, Sprachkenntnisse, tatsächlich erbrachte Leistung und so weiter. Hauptsache selbes Dienstalter.

      Vergessen Sie's man kann Löhne nicht vergleichen.
  • Madison Pierce 28.10.2016 09:35
    Highlight Highlight Bei der Diskussion geht vergessen, dass das Arbeitsverhältnis nicht mit dem Staat besteht, sondern zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber will möglichst wenig bezahlen, der Arbeitnehmer möglichst viel erhalten. Wo man sich trifft, ist Sache der Leistung und (leider) noch mehr des Verhandlungsgeschicks.

    Ich beobachte im Alltag, dass Frauen weniger hartnäckig verhandeln als Männer. Sei es, weil sie sich nicht trauen, falsche Bescheidenheit zeigen oder weil ihnen ein gutes Arbeitsklima und interessante Arbeit wichtiger sind als der Lohn.
    • Macke 28.10.2016 10:24
      Highlight Highlight Wenn Frauen bei Lohnverhandlungen hartnäckig verhandeln, wird es ihnen zum Nachteil ausgelegt. Sie werden dann vom Arbeitgeber als "schwierig" eingestuft. Ich überlasse es dir, nach den entsprechenden Studien zu suchen und dir eine der doch recht vielen zu diesem Thema zu Gemüte zu führen. Aber Achtung: Es könnte sein, dass du deine Meinung wechselst.
    • Macke 28.10.2016 13:18
      Highlight Highlight @Frau Rotvier für dich: Dann beweise mir doch bitte das Gegenteil. Da ich mich nicht immer in den Kommentarspalten tummle, habe ich nichts mitbekommen, was dagegen spricht.
  • Toerpe Zwerg 28.10.2016 09:32
    Highlight Highlight Da ich Ihnen keine bewusste Manipulation untrrstellen will .... vielleicht liegts an mangelhaften Fertigkeiten im Prozentrechnen und in der Interpetation statistisch erhobener Daten z.B.:

    "Dieser Anteil betrug 2012 gemäss Bundesamt für Statistik (BfS) – heruntergerechnet auf einen Monatslohn in der Privatwirtschaft – 687 Franken. (...)
    Die Frauen verdienen bei gleicher Arbeit 15 Prozent weniger.

    Die zitierte Studie sagt:

    "Frauen verdienen 21,3 Prozent weniger als Männer für «gleichwertige Arbeit». 40 Prozent davon oder 678 Franken pro Monat sei das Ergebnis von «Lohndiskriminierung»,"
  • rodolofo 28.10.2016 09:31
    Highlight Highlight Die "Weissen Männer" wehren sich für ihre Privilegien und Pöstchen, die sie einander gegenseitig zuschanzen.
    Der Präsidentschaftskandidat Donald Trump, der seinen Wahlkampf ganz auf diese Klientel des "Weissen Mannes" ausgerichtet hat, verdeutlich diesen Tatbestand des "Abendländisch-Patriarchalen Teile und Herrsche" ganz besonders!
    In der Wirtschaft leben wir immer noch in einer Art "Apartheid", in der Frauen als 2.Klassig diskriminiert werden.
    Langsam aber sicher ändert sich das.
    Und das geschieht nur zu unserem Besten!
    Auch wir Männer profitieren, wenn sich die Frauen endlich emanzipieren!
    • wonderwhy 28.10.2016 11:52
      Highlight Highlight Hallo "white privilege"! Schön dass Du es endlich zu uns in die Schweiz geschafft hast!

      @rodolfo: Du verbringst zu viel Zeit auf tumblr
    • Maett 28.10.2016 14:08
      Highlight Highlight @Frau Rotvier für dich: wonderwhy nervt sich über den künstlichen Empörungsimport, wegen eines Problems, das in den USA vorhanden ist.

      Warum sollten wir uns damit beschäftigen?
    • rodolofo 28.10.2016 14:53
      Highlight Highlight @ Maett
      Und warum schreibst Du hier einen Kommentar, wenn wir uns doch gar nicht mit diesem "künstlichen Empörung-Import aus den USA" beschäftigen sollten?
      Anscheinend bestimmen wir immer noch selbst, mit was wir uns beschäftigen wollen und mit was nicht!
      Oder sollen wir Dich vorher um Erlaubnis fragen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dä dingsbums 28.10.2016 09:28
    Highlight Highlight Ein Argument das niemals fehlen darf:

    Frauen müssen ja auch nicht ins Militär
    • Maett 28.10.2016 14:09
      Highlight Highlight @dä dingsbums: Männer auch nicht. Wenn schon dann: Frauen haben keine Dienstpflicht.
    • dä dingsbums 28.10.2016 23:40
      Highlight Highlight @Maett:

      Play Icon
  • Alnothur 28.10.2016 09:27
    Highlight Highlight " Frauen verdienen bei gleicher Arbeit 15 Prozent weniger." hier hab ich mit dem Lesen aufgehört. Dieser komplette Bullshit (anders kann man es wirklich nicht mehr nennen...) geistert nur noch in linksalternativen Kreisen herum und wurde schon so oft widerlegt, dass ich mich mittlerweile fast fremdschäme, wenn ich das Argument höre.
    • pamayer 28.10.2016 10:22
      Highlight Highlight Lies mal die entsprechenden Statistiken des Bundesamt für Statistik.

      Und das Bundesamt für Statistik ist sicher auch links unterwandert von studierten, die sonst keinen Job fänden, oder??
    • SuicidalSheep 28.10.2016 10:54
      Highlight Highlight Alnothur, ich als linksalternative stimme dir voll und ganz zu! Danke.

      (Und nein, das war nicht sarkastisch, falls es so rüber kam)
    • Alnothur 28.10.2016 11:06
      Highlight Highlight Informieren, dann quatschen... Die "berühmten" 15% ergeben sich daraus, dass ohne Rücksicht auf den entsprechenden Job einfach querbeet Löhne verglichen werden. Das ist aber völliger Blödsinn, und resultiert dann in solchen Absurditäten dass es in dieser Statistik den Durchschnittslohn der Frauen hinunterzieht, weil es mehr Putzfrauen und weniger Informatikerinnen gibt, als entsprechende Männer im Job. Ferner werden in dieser Statistik auch weder Arbeitserfahrung noch Teilzeit/Vollzeit berücksichtigt. Schwachsinniger gehts nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 28.10.2016 09:22
    Highlight Highlight Löhne in der Privatwirtschaft sind Verhandlungsssache.

    Frauen sollten nicht vor Arbeitsgericht gehen, sondern endlich lernen, harte Lohnverhandlungen zu führen.

    Weshalb bieten Frauenorganisationen und Gewerkschaften nicht entsprechende Weiterbildungsangebote an, statt die Wirtschaft mit immer mehr Bürokratie zu belasten?
    • Macke 28.10.2016 10:33
      Highlight Highlight Es gibt mehrere Weiterbildunsprogramme, nur nützen diese nicht viel, wenn die Arbeitgebenden Frauen als "schwierig" einstufen, wenn sie harte Lohnverhandlungen führen. Danach werden sie noch seltener bei Beförderungen und Lohnerhöhungen berücksichtigt. Bitte informiere dich doch das nächste Mal, bevor du falsche Argumente als Fakten ausgibst.
    • Friends w/o pants 28.10.2016 10:35
      Highlight Highlight Die Blitze haben sie sich verdient
    • PuRpLE_KusH 28.10.2016 11:48
      Highlight Highlight Da bin ich deiner Meinung. Es gibt auch unter Männern Lohnungleichheit bei "gleicher Arbeit" einfach weil die mit mehr Verhandlungsgeschickt belohnt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 28.10.2016 09:19
    Highlight Highlight Ich würde lieber mal die Konsumungleichheit unter die Lupe nehmen. Was nützt den Männern der höhere Lohn, wenn es am Ende die Frauen sind, die das Geld ausgeben dürfen? Diese Ungleichheit scheint niemanden zu interessieren. Vielleicht weil hier die Opfer das falsche Geschlecht haben?
    • Friends w/o pants 28.10.2016 10:34
      Highlight Highlight Ist das Ihr Ernst?
    • Macke 28.10.2016 10:41
      Highlight Highlight Wirklich? Ernsthaft? Es haben also alle Frauen Zugang zu einem Bankkonto eines Mannes? Davon habe ja noch gar nicht gehört. Ich sollte schleunigst mich bei der UBS informieren.
    • Kronrod 28.10.2016 12:02
      Highlight Highlight @Macke: wir reden hier vom Durchschnitt, wie auch beim Lohn. Niemand sagt dass jeder Mann mehr verdienen als jede Frau. Im Durchschnitt geben Frauen aber mehr Geld aus als Männer und ich fände es gut, wenn man dieses Phänomen einmal genauer unter die Lupe nehmen würde, zumal es in direktem Widerspruch zur Lohnausgleichheit steht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Rohrer 28.10.2016 09:15
    Highlight Highlight Lieber Gleichberechtigung als später.
  • inmi 28.10.2016 09:13
    Highlight Highlight Das wichtigste und einzige Argument das nötig ist: Wenn Frauen tatsächlich 30% weniger für die gleich Arbeit kriegen würden, wieso würde dann jemals noch irgendwer einen Mann einstellen? Macht endlich Schluss mit dem Unsinn.
    • PeterLustig 28.10.2016 09:25
      Highlight Highlight Genau! Ich bin voll für Gleichberechtigung, aber kann jemand mal gegen dieses Argument argumentieren? Nimmt mich echt wunder...
    • Jay_Jay 28.10.2016 09:28
      Highlight Highlight Echt jetzt? Das ist Ihr srgument, dass es kei e Ungleichheiten bzgl Lohn gibt? Es IST erwiesen, dass Frauen weniger verdiene, ob es den Machos und Chauvinisten gefällt oder nicht. Wir Frauen sollten es so genauso machen wie die Frauen Islands nämlich alle zusammen alle Frauen in der Schweiz aufhören zu arbeiten und demonstrieren gehen, dann sehen die Machos und Chauvinisten endlich wie viel die Frauen tatsächlich der Wirtschaft beitragen. Und alle die was anderes behaupten, so wie Sie, haben keine Ahnung was es heisst als Frau nur wegen des Geschlechts diskriminiert zu werden!
    • LeChef 28.10.2016 09:45
      Highlight Highlight Korrekt. Wären Frauen wirklich so günstig einzustellen, wäre jede Firma dumm, deren Belegschaft nicht komplett aus Frauen besteht. Das spricht andererseits aber nicht gegen Transparenz, oder?
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