Schweiz
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Demonstranten an der Mahnwache fuer die getoeteten Flaacher Geschwister und der Forderung nach Entmachtung der KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehoerden), am Freitag, 13. Maerz 2015, in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Nach dem Fall Flaach im Jahr 2015 gab es in der Schweiz Proteste gegen die Kesb. Hier auf dem Bürkliplatz in Zürich.  Bild: KEYSTONE

Wer Ärger mit der Kesb hat, geht zu ihnen – Anlaufstelle Kescha hat viel zu tun

Die Anlaufstelle Kescha berät seit zwei Jahren Kesb-Betroffene. Viele trauen der Behörde nicht. Ein Postulat soll nun Abhilfe schaffen.



Die Anlaufstelle Kindes- und Erwachsenenschutz, kurz Kescha, stösst auf grosses Interesse. Geschaffen wurde die unabhängige Beratungsstelle für Kesb-Betroffene vor zwei Jahren von Unternehmer Guido Fluri. Seither laufen bei dem sechs-köpfigen Beraterteam die Drähte heiss. Im Jahr 2018 behandelte es fast 1100 Fälle.

An die Kescha kann sich wenden, wer mit der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) in Konflikt gerät. Bei der Anlaufstelle erhalten die Hilfesuchenden Rat und psychologische Unterstützung. Die Universität Freiburg hat die Kescha-Fälle von vergangenem Jahr wissenschaftlich untersucht und ausgewertet. Zwei Drittel der Beratungsgespräche betrafen das Kindesschutzrecht, ein Drittel das Erwachsenenschutzrecht. In den Kindesschutzfällen waren es meist die Eltern oder ein Elternteil von betroffenen Kindern, die Rat bei der Kescha suchten. Bei den Erwachsenenschutzfällen war es meist die betroffene Person selbst, die anrief. 

Gemeinsam hatten die Anrufer, dass sie die Kesb nicht als Behörde wahrnehmen, die in den betreffenden Fällen unterstützend und schützend wirkt. Häufig wurde angegeben, dass man den Kesb-Entscheid nicht richtig verstanden hat. Ein Teil der Hilfesuchenden beklagte sich zudem darüber, dass es Probleme mit der Verfügbarkeit der Behörde gab. 

Bei den Kescha-Fällen, die sich um ein Kind drehten, empfanden die Betroffenen eine Gefährdungsmeldung häufig als aus der Luft gegriffen oder gar als böswillig motiviert. Die Universität Freiburg beobachtete, dass in solchen Fällen oft ein Konflikt zwischen den Eltern vorlag und die Gefährdung des Kindes in erster Linie auf diesen Konflikt zurückging.

«Gerade dort, wo nahestehende Personen vorhanden sind, wäre es stossend, wenn die Kesb ohne gewichtigen Grund einem Berufsbeistand den Vorrang geben würde»

SP-Nationalrätin Ursula Schneider-Schüttel

Gefährdungsmeldungen können hilfsbedürftigen Kindern einerseits zwar helfen, schreibt die Kescha in einer Mitteilung. «Aber sie kann auch eine Belastung darstellen.» Um das Kind in solchen Fällen in den Fokus zu bringen, wurde nun ein Leitfaden entwickelt, um zu prüfen, ob eine Gefährungsmeldung bei der Kesb – vor allem bei Paarkonflikten – wirklich angezeigt ist.

Der Kampf gegen die Kesb

Bei den Beratungen, die sich um das Erwachsenenschutzrecht drehten, ging es mehrheitlich um Konflikte mit Kesb-Beiständen. Bemängelt wurde, diese hätten wenig Zeit, seien schlecht erreichbar, blieben untätig, wären überlastet oder es gäbe zu viele personelle Wechsel. Vor diesem Hintergrund empfiehlt nun die Universität Freiburg, dass die Kesb wenn möglich immer private Beistände einsetzen soll. 

Wie der Mitteilung der Kescha zu entnehmen ist, wird hierzu die SP-Nationalrätin Ursula Schneider-Schüttel ein Postulat einreichen. «Gerade dort, wo nahestehende Personen vorhanden sind, die zur Übernahme der Beistandschaft bereit und geeignet wären, wäre es stossend, wenn die Kesb ohne gewichtigen Grund einem Berufsbeistand den Vorrang geben würde», sagt sie. 

In ihrer Untersuchung kommt die Universität Freiburg zum Schluss, dass in vielen Fällen die Arbeit der Kesb und der Beistände in der Bevölkerung kritisch wahrgenommen wird. Sie empfiehlt darum den Kantonen, proaktiv zu kommunizieren, um die Arbeits- und Funktionsweise der Kesb vorzustellen. Bereits getan wird dies im Kanton Schwyz. Die Kesb stellte dort in mehreren Gemeinden an öffentlichen Veranstaltungen ihre Arbeit vor.  

5 Fragen an Kescha-Präsident Guido Fluri

Die Kescha gibt es nun seit zwei Jahren. Wie gross ist das Bedürfnis nach einer solchen Beratungsstelle ein?
Im letzten Jahr haben wir 1100 Personen beraten. Das zeigt: Das Bedürfnis nach unserer neutralen Anlaufstelle, nach Rat und Unterstützung ist gross, die Nachfrage ist konstant hoch. Jeden Tag führen wir rund 10 längere Beratungsgespräche. Wir leisten so einen wichtigen Beitrag zur Deeskalation.

Guido Fluri, Initiant und Vorsitzender der Guido Fluri Stiftung, spricht an einem Point de Presse zur Wiedergutmachungsinitiative an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 15. September 2016 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Kescha-Gründer Guido Fluri wurde als Kind selbst fremdplatziert. Bild: KEYSTONE

Warum ist das Bedürfnis nach Beratung nach wie vor so gross?
Der Grund liegt in den Konflikten, die bei der Kesb landen – die gehen ganz tief. Es geht etwa um Paarkonflikte, worunter die Kinder leiden. Es geht um einen dementen Vater, oder um eine behinderte Tochter, wo es einen Beistand braucht. Das sind komplexe Fragen, die oft mit Verzweiflung einhergehen.

Wie gross schätzen Sie das Misstrauen der Bevölkerung gegenüber der Kesb ein?
Das Misstrauen ist auf jeden Fall zu gross. Klar, wir müssen den Kindes- und Erwachsenenschutz ständig verbessern, und das machen wir konstruktiv mit unserer Kescha. Aber wir müssen auch benennen, was gut läuft: Es gibt 130'000 Kesb-Fälle, und die allermeisten laufen völlig reibungslos. Hier leistet die Kesb gute und wichtige Arbeit.

«Die Kesb müssen ihre Arbeit als Schutzbehörde noch besser erklären, sie müssen besser mit der Bevölkerung kommunizieren.»

Guido Fluri, Kescha-Gründer

Haben Sie das Gefühl, dass sich das Misstrauen in den vergangenen zwei Jahren etwas verkleinert hat?
Nach dem Fall Flaach gab es eine negative Stimmung, die wenig Platz für Differenzierung liess. Heute stehen wir an einem anderen Punkt. Und doch: Die Kesb müssen ihre Arbeit als Schutzbehörde noch besser erklären, sie müssen besser mit der Bevölkerung kommunizieren. Wie etwa der Kanton Schwyz, der öffentliche Veranstaltungen durchgeführt hat. Die Säle waren voll. Damit kann man Vertrauen aufbauen.

Derzeit läuft die Unterschriftensammlung für die Kesb-Initiative von SVP-Nationalrat Pirmin Schwander. Wird mit dem Postulat von Ursula Schneider Schüttel der geplanten Initiative der Wind aus den Segeln gezogen?
Uns geht es einzig und allein um Verbesserungen im Kindes- und Erwachsenenschutz. Polemik interessiert uns nicht. Unsere Lösung ist darum konstruktiv: Im Gegensatz zur Volksinitiative werden die Familienangehörigen und Engagierte in den Gemeinden nur dann mit einem Mandat betraut, wenn sie auch tatsächlich geeignet sind. Das ist der richtige Weg. Die Volksinitiative dagegen will einen Automatismus, unabhängig der Eignung der Familienangehörigen und unabhängig der Art der Beziehung zwischen den Angehörigen. Das ist unseres Erachtens falsch.

Eltern posten Fotos oft trotz Protest der Kinder

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Video: srf/SDA SRF

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25
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    Alle Leser-Kommentare
  • Mirischgliich 26.01.2019 20:01
    Highlight Highlight @ Judge Drett: "dass oft als Quelle die Zeitung mit den vier grossen Buchstaben dient."

    Welche Zeitung ist das?
  • Asho 25.01.2019 18:10
    Highlight Highlight Berechtigt ist der Vorwurf, dass Beistände oft schlecht erreichbar sind und wenig Zeit haben. Ich habe pro Kind und Jahr etwa 3 Arbeitstage zur Verfügung. Wenn ich 4x jährlich ein ausserkantonal platziertes Kind (spezialisierte Institutionen gibt es nicht in jedem Kanton) besuche, ist mein Zeitbudget aufgebraucht. Dann habe ich aber noch keine Berichte geschrieben, die Finanzierung beantragt, Elterngespräche geführt, mit dem Heim, Psychologen, Lehrern telefoniert, Krise bewältigen müssen etc. Klar, der beschriebene Fall gehört zu den Aufwändigeren, zeigt die Problematik aber gut auf.
    • s.johannson 25.01.2019 19:46
      Highlight Highlight Ich schliesse mich dem an. Ich arbeite 80% und habe knapp 70 Mandate, d.h. ich bin Beiständin von 70 Kindern und Jugendlichen. Ich habe schlicht keine Zeit, mich jeden Monat bei jeder einzelnen Familie zu melden. Ich finde, es müssten neben privaten Beistandspersonen (was nicht in jedem Fall geeignet ist) auch mehr Ressourcen resp. Stellenprozente für professionelle Beistände geschaffen werden, so wären diese auch besser verfügbar und es könnte unter Umständen in den einzelnen Fällen viel mehr erreicht werden.
    • Asho 25.01.2019 23:25
      Highlight Highlight Dann habe ich ja noch Glück mit meinen 55 Fällen auf 80%. Sehe es gleich wie du. Unter Umständen könnte auch Geld gespart werden. Wäre es mir möglich, gewisse Familien alle 3-4 Wochen zu sehen / zu besuchen und wöchentliche Telefonate zu führen, könnten ich wohl auf teurere Massnahmen wie z.B. Familienbegleitung verzichten.
    • Pascal91 26.01.2019 16:00
      Highlight Highlight Sind diese Zahlen euer Ernst? 😲 Ich ging von etwa 20 Kinder auf 100% aus... Kein Wunder gibt es diese Negativmeldungen. Man spart wieder bei den Schwachen...
  • Joshuuaa 25.01.2019 15:27
    Highlight Highlight Die KESB kann einschreiten: Dann besteht die Gefahr, dass Menschen sich gegen sie wenden, 《weil sie "ntakte Familien auseinanderreisst.》 Die KESB kann nicht einschreiten: Dann wird es Menschen geben, die sich gegen sie wenden, 《weil sie Menschenleben kaputt macht. Die KESB-Mitarbeiter treffen täglich unglaublich schwierige Entscheidungen - viele davon richtig - das sollte man beim Durchlesen jeder Kritik im Hinterkopf behalten.
  • Butschina 25.01.2019 11:17
    Highlight Highlight Bei alten, nicht dementen Menschen die einen Beistand benötigen kann problemlos eine Privatperson das Mandat übernehmen. Bei allen anderen Beistandschaften für Erwachsene wäre eine emotionale Nähe des Beistandes hinderlich. So sind bereits viele Beziehungen kaputt gegangen. Ein Beistand muss manchmal einen Wunsch verwehren. Viele Bebeiständete können diese negative Entscheide nicht von der eigentlichen Beziehung trennen.
    Bei Kindern ist ebenfalls Vorsicht geboten mit privaten Beiständen. Die Kinder geraten so schnell zwischen die Fronten von Eltern und Beistand.
  • Judge Dredd 25.01.2019 11:14
    Highlight Highlight Schon beachtlich, wie die "KESB" mit ihrem Image in der Bevölkerung zu kämpfen hat. Die aller Wenigsten haben ja zum Glück selbst je zu tun mit dieser Behörde und trotzdem meinen viele genau bescheid zu wissen, welche Missstände dort vorherrschen. Wenn man sie dan fragt, wo sie sich darüber informiert haben wird schnell klar, dass oft als Quelle die Zeitung mit den vier grossen Buchstaben dient. Diese hat mit einseitiger Berichterstattung zu diesem Thema das Bild der KESB schwer geschädigt.
    Ich sage hier NICHT, das die KESB alles super macht, aber sie ist besser als ihr Ruf.
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 25.01.2019 11:59
      Highlight Highlight Da gehe ich mit dir einig - in den Medien gelangen nur die negativen Beispiele.
      Ich hab, bedingt durch meinen Beruf hie und da mit der KESB und auch mit Beiständen zu tun. Bis auf eine Ausnahme habe ich immer gute Erfahrungen gemacht.
      Die KESB arbeitet in meinem Augen sehr professionell und interdisziplinär, die Fälle werden im Team besprochen und Massnahmem gemeinsam gefällt. Die KESB muss über delikate Dinge entscheiden, da kann man es nie allen recht machen.
    • Aglaya 25.01.2019 12:14
      Highlight Highlight Zeitung mit vier grossen Buchstaben? Blick hat 5 (davon nur einer gross), und dass die Bild über die Schweizer KESB schreibt, bezweifle ich.
    • obk 25.01.2019 12:57
      Highlight Highlight Stimme dir voll zu. Es ist zudem wichtig zu unterscheiden; es gibt nicht "die KESB". Die Umsetzung des Kindes- und Erwachsenenschutzrechtes obliegt den Kantonen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fräulein Sarahs Gespür für den ISLAM 25.01.2019 11:08
    Highlight Highlight Ich bin froh, dass es eine private Kontrolle zur Kesb geht.
    Die Macht der Kesb ist schon fast unheimlich.
    Sie reisst Familien auseinander.
    • Butschina 25.01.2019 12:19
      Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass es vor der Kesb schlimmer war als jetzt. Immerhin sind es nun geschulte Personen die entscheiden. zudem sind die Unterstützungsmöglichkeiten die eine Fremdplazierung verhindern grösser geworden. Solche Entscheide sollten nur von Personen gefällt werden, die gelernt haben sich abzugrenzen und nicht nach Gefühlen zu handeln. Das funktionniert nur mit ausgebildeten personen.
      Der grösste Unterschied ist wohl, dass wir seit die Kesb existiert besser informiert sind. Davor wurden die Vorgänge weniger publiziert. Leider entsteht so ein ganz falsches Bild.
    • ingmarbergman 25.01.2019 12:36
      Highlight Highlight Du meinst wenn eine Mutter ihre Kinder umbringt?
      Die KESP hat einen uhuere schwierigen Job. Und wegen den medialen Aufruhr gewisser Kreise, ist die Kesp nun noch vorsichtiger mit ihren Entscheiden.
      Ich kenne persönlich einen Fall aus einer Schule wo ein Kind unter der drogenabhängigen Mutter leidet. Die Kesp entscheidet vorerst nicht und macht endlose Abklärungen bis alles juristisch hieb und stichfest ist, um ja keinen Fehler zu machen.
      Die Kesp macht Fehler, ja. Aber sie ist immernoch 100% Prozent besser als das alte System. Und unter dem medialen Druck leiden vor allem die wirklichen Opfer.
    • Astrogator 25.01.2019 13:36
      Highlight Highlight Wenn es die KESB zu meiner Zeit als Kind schon gegeben hätte, wären mein Bruder und ich womöglich auch fremdplatziert geworden. Wäre sicher keine schöne Erfahrung gewesen, aber über Jahre hinweg regelmässig grün und blau geprügelt zu werden war es auch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 25.01.2019 10:11
    Highlight Highlight Merkwürdige Entwicklung, dass hier private Parallelinstitutionen geschaffen werden, weil gewisse Leute angeblich den offiziellen Behörden nicht trauen. Hat für mich was Verschwörerisches.

    Wo würden wird denn landen, wenn jeder seinen eigenen Club gründet, weil er meint, er wisse es besser als die offiziellen Behörden?
    • papipapo 25.01.2019 12:07
      Highlight Highlight Genau! Und sowieso; Wesshalb ist mein Anwalt vor Gericht kein Beamter, wie das übliche Gericht. Hat doch etwas Verschwörerisches oder? Alle sind bei Papa-Staat angestellt ausser der, der sich für mich einsetzten soll? Ich möchte nicht, dass jemand unabhängiges meint, er wisse es besser als die offiziellen Behörden. Die offiziellen Behörden haben im Kindes- und Erwachsenenschutz noch nie Fehler gemacht. Kann in jedem Geschichtsbuch der offiziellen Behörden nachgelesen werden.
    • Wyserin 25.01.2019 13:46
      Highlight Highlight Ich persönlich habe die Kescha und ihre Arbeit, zumindest gemäss diesem Bericht, ganz anders wahr genommen. Im Gegenteil, ich denke eine solche Anlaufstelle kann sehr viel Positives bewirken. Sie klärt auf und hilft, die Entscheide der KESB zu verstehen und erleichtert damit die Zusammenarbeit der betroffenen Personen. Solange die Kescha professionnel arbeitet und informiert, und nicht gegen die KESB intrigiert, sehe ich persönlich kein Problem.
  • Käpt'n Hinkebein 25.01.2019 10:06
    Highlight Highlight Die Institution KESB war der grösste Fortschritt, den das Schweizer Zivilrecht in den letzten 50 Jahren gemacht hat. Dass eine derartige Entwicklung mit gewissen Kinderkrankheiten zu kämpfen hat, darf nicht erstaunen. Deshalb aber die ganze Institution in Frage zu stellen, ist nicht nötig.

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