Schweiz
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13 prominente Frauen benoten die Gleichstellung von 1 bis 10 – welche Note gibst du?

Zum Tag der Frau haben wir prominente Schweizerinnen gefragt, wie weit die Gleichberechtigung in ihrer Wahrnehmung bereits fortgeschritten ist. Die erstaunlichen Antworten. 

Team watson
Team watson



Gülsha Adilji

Moderatorin

gülsha

Bild: srf

Gleichstellungs-Note

Skala Tag der Frauen Gleichberechtigung

80% perfekt, also gebe ich acht Punkte.

Wann fühle ich mich als Frau diskriminiert:
Wenn ich diskriminiert werde, fühle ich mich diskriminiert.

Woran liegt es, dass Frauen noch immer nicht gleichberechtigt sind?
Das ist eine Suggestivfrage. Ich möchte sie trotzdem beantworten, weil ich sie nicht diskriminieren will, nur weil sie eine Suggestivfrage ist. Es wäre ja absolut dumm, jemanden oder etwas zu benachteiligen oder ihnen nicht dieselbe Chance zu geben, nur weil sie so sind, wie sie sind. Zu meiner Antwort: Frauen sind noch nicht gleichberechtigt, weil sie eine schönere Schrift haben, besser singen können und besser ausweichen können beim Fangis-Spielen. Es ist also eine Eifersuchtssache. I guess.

«Am 6. September im Jahr 2189.»

Was muss noch getan werden?
Noch einiges. Man könnte aber smooth anfangen und den Film «Miss Representation» anklicken auf Netflix.

Bis in welchem Jahr wird die totale Gleichberechtigung erreicht sein?
Am 6. September im Jahr 2189.

Was ich sonst noch sagen wollte:
Meine Antworten habe ich mit dem Zehnfingersystem geschrieben. Ich musste nur bei „Y“ auf die Tastatur schauen. Und ich bin nicht nur im Fangis besser als die Buben, sondern auch beim Völkerball.

Regula Rytz

Präsidentin der Grünen

ZUR MELDUNG, DASS ADELE THORENS IHR AMT ALS CO-PRAESIDENTIN DER GRUENEN ABGIBT UND ALLES AUF EINE ALLEIN-PRAESIDENTSCHAFT VON REGULA RYTZ HINDEUTE, STELLEN WIR IHNEN AM SONNTAG, 13. DEZEMBER 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Portrait von Regula Rytz, Nationalraetin der Gruene des Kantons Bern, aufgenommen am 7. Dezember 2015 in Bern. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Gleichstellungs-Note

Skala Tag der Frauen Gleichberechtigung

Die Leistung bei der Gleichstellung ist klar ungenügend. Beim Stimm- und Wahlrecht, bei der Familienpolitik und bei der Lohngleichheit ist die Schweiz dem Fortschritt immer hinterhergehinkt. Man stelle sich vor: Bis 1988 waren Männer per Gesetz das Oberhaupt der Familie und konnten «ihren» Ehefrauen eine Erwerbstätigkeit oder die Anschaffung eines Kühlschrankes verwehren. Reines Mittelalter!

Wann fühle ich mich als Frau diskriminiert:
Wenn Männer die Norm sind und Frauen die Ausnahme. Das ist überall dort der Fall, wo es um Einfluss, Geld und Prestige geht. Zum Beispiel in der Politik.

Woran liegt es, dass Frauen noch immer nicht gleichberechtigt sind?
An der Kleinräumigkeit. In kleinen Gemeinden und Organisationen sind fortschrittliche, freiheitsliebende Menschen oft isoliert. Nur wenn sich emanzipierte Frauen und Männer in grosser Zahl zusammenschliessen, können sie Veränderungen durchsetzen.

«So wie ich die Schweiz heute kenne, dauert das noch 1000 Jahre.»

Was muss noch getan werden?
Die Frauen haben mit Mut und Hartnäckigkeit viel erreicht. Nun wollen sich auch immer mehr Männer aus ihrem Rollenkorsett befreien. Sie fordern Zeit für ihre Familie, Vaterschaftsurlaub und Teilzeitarbeit. Wenn wir das alles erreichen, ist wirkliche Partnerschaft und Chancengleichheit möglich!

Bis in welchem Jahr wird die totale Gleichberechtigung erreicht sein?
Sie ist dann erreicht, wenn Krankenpfleger genauso normal sind wie Physikprofessorinnen. Wenn kochende Väter genauso häufig sind wie Fussballtrainerinnen. Wenn Sexismus und Gewalt in der Familie überwunden sind. So wie ich die Schweiz heute kenne, dauert das noch 1000 Jahre. Aber ich lasse mich gerne überraschen!

Was ich sonst noch sagen wollte:
Im Bundeshaus arbeiten die Frauen wieder vermehrt über die Parteigrenzen hinweg zusammen. Das ist ein Grund zur Hoffnung!

Regula Stämpfli

Politologin

Regula Staempfli, Politologin, spricht an der Dreikoenigstagung des Medieninstituts im World Trade Center in Zuerich Oerlikon am Dienstag, 8. Januar 2013. Die Tagung soll als Seismograph fuer das Medienjahr 2013 dienen und die Stimmung in der Schweizer Medienbranche aufzeigen. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Gleichstellungs-Note

Skala Tag der Frauen Gleichberechtigung

9,5 im Vergleich zu Saudiarabien und 4 im Vergleich zu Schweden. Voraussetzungen um überhaupt Mensch und Bürgerin sein zu dürfen, sind immer: Wahl- und Stimmrecht, Gleichstellungsartikel, gleiche Chancen beim sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Aufstieg. Dann selbstverständlich die Garantie einer gemeinschaftlichen und guten Kinderkrippen- und Tagesschul-Struktur.

Wann fühle ich mich als Frau diskriminiert:
Ich bin eine Frau? Das hat mir bis jetzt noch niemand vorgeworfen! (lacht). Ich lasse mich nicht diskriminieren. Schon gar nicht als Frau.

Woran liegt es, dass Frauen immer noch nicht gleichberechtigt sind?
Wie lange haben Sie Zeit? Bis ins Jahr 2062? Die Welt ist nicht gerecht. Weshalb? Lesen Sie Yuval Noah Harari. Wie die Welt durchaus gerechter werden kann, lesen Sie meine unzähligen Bücher, wissenschaftlichen Artikel und Vorträge. Hier nur soviel: Es geht tatsächlich um Geld.

«Ich wäre schon sehr dankbar, wenn das schweizerische Schlaf- und Männerparlament endlich die Lohngleichheit durchsetzen würde.»

Was muss noch getan werden?
Die Demokratisierung der Welt, die Beseitigung von Armut und die Errichtung einer ökologischen Utopie – easy oder etwa nicht?

Bis in welchem Jahr wird die totale Gleichberechtigung erreicht sein?
Hoffentlich nie. Denn «total» ist nie eine gute Botschaft. Ich wäre schon sehr dankbar, wenn das schweizerische Schlaf- und Männerparlament endlich die Lohngleichheit durchsetzen würde.

Was ich sonst noch sagen wollte:
Meine Antworten können ironische Bemerkungen beinhalten. 

Monika Rühl

Direktorin economiesuisse

Monika Ruehl, Vorsitzende der Geschaeftsleitung Economiesuisse, spricht waehrend der Jahresmedienkonferenz, am Donnerstag, 26. Januar 2017, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Gleichstellungs-Note:

Skala Tag der Frauen Gleichberechtigung

Ich gebe ihr die Note 7, weil wir zwar grosse Fortschritte erzielt haben, aber im Alltag noch deutliches Steigerungspotenzial besteht.

Wann fühle ich mich als Frau diskriminiert?
Wenn ich dauernd unterbrochen werde oder meine Argumente nicht ernst genommen werden.

«Frauen, seid selbstbewusst! Und: Männer, seid achtsam.»

Was muss noch getan werden?
Frauen sind heute sehr viel eher gleichberechtigt als in meinen Jugendzeiten. Trotzdem sind wir noch nicht am Ziel. Wir alle können darauf hinwirken, Tag für Tag, indem wir Diskriminierungen ansprechen und Lösungen anpacken.

Bis in welchem Jahr wird die totale Gleichberechtigung erreicht sein?
In der Schweiz dauert halt auch dieser Prozess etwas länger…

Was ich sonst noch sagen wollte ...
Frauen, seid selbstbewusst! Und: Männer seid achtsam.

Dominique Rinderknecht

Moderatorin

Bild

Bild: instagram/Dominique Rinderknecht

Gleichstellungs-Note:

Skala Tag der Frauen Gleichberechtigung

Hmmmm.. 7? Definitiv nicht 10. Wir Frauen verdienen in vielen Fällen ohne Gründe weniger als Männer, teilweise sogar massiv. Und als Frau wird man häufig zuerst einmal nicht ernst genommen und muss sich um einiges mehr beweisen oder bemühen, um das Gleiche erreichen zu können wie ein Mann.

Wann fühle ich mich als Frau diskriminiert:
Wenn in einer Gruppe nach Lösungsvorschlägen für ein Problem gefragt wird und die Vorschläge aller Männer zuerst ausprobiert werden, meiner nicht mal beachtet wird und schlussendlich aber der ist, der funktioniert. Im besten Fall wird dann am Schluss auch noch so getan, als käme die Idee nicht von mir.

Woran liegt es, dass Frauen noch immer nicht gleichberechtigt sind?
Das frage ich mich auch! Alles andere als Gleichberechtigung ist absolut nicht gerechtfertigt.

Was muss noch getan werden?
Ganz einfach: Gleichberechtigung! Nicht mehr und nicht weniger.

Bis in welchem Jahr wird die totale Gleichberechtigung erreicht sein?
Ich hoffe mal 2018!!!!

Was ich sonst noch sagen wollte:
Schlimm, dass wir 2018 überhaupt dieses Interview führen müssen!

Chantal Galladé

SP-Nationalrätin

Chantal Gallade, Nationalraetin ZH, von der SP Schweiz orientiert an einer Medienkonferenz ueber die Reformorientierte Plattform der SP Schweiz zur Praesentation

Bild: KEYSTONE

Gleichstellungs-Note:

Skala Tag der Frauen Gleichberechtigung

Ich kann das mit den Noten nicht – ich habe schon als Lehrerin nicht gerne benotet. Es kommt immer darauf an, mit was man vergleicht. Wenn wir uns mit gewissen skandinavischen Ländern vergleichen, sind wir im Rückstand, wenn wir mit Ländern vergleichen, in denen Frauen nichts zu sagen haben oder eine tiefe Alphabetisierungsrate haben, stehen wir gut da…

Wann fühle ich mich als Frau diskriminiert:
Ich selber fühle mich nicht diskriminiert.

«Das unbewusste Bild in den Köpfen ist wohl immer noch vorhanden.»

Woran liegt es, dass Frauen noch immer nicht gleichberechtigt sind?
Das unbewusste Bild in den Köpfen ist wohl immer noch vorhanden. Sonst würden die Medien nicht vor allem bei Frauen über Aussehen und Kleidung statt über Leistung berichten und sonst hätte es mehr Frauen in entscheidenden Gremien.

Was muss noch getan werden?
Für mich ist die Lohndiskriminierung ein Thema und der Grundsatz gleiche Löhne für gleiche Arbeit wichtig. Auch dass wir mehr Frauen in Führungspositionen und Verwaltungsräten haben. Dazu braucht es auch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Bis in welchem Jahr wird die totale Gleichberechtigung erreicht sein?
Wenn ich das wüsste…

Kathrin Bertschy

GLP-Nationalrätin

Kathrin Bertschy, Fraktionspraesidentin und Nationalraetin GLP-BE, spricht an einer Medienkonferenz zum Parteipraesidium der Gruenliberalen Schweiz (GLP), am Freitag, 30. Juni 2017 im Medienzentrum im Bundeshaus in Bern. Der Vorstand der Gruenliberalen nominiert Juerg Grossen als neuen Parteipraesidenten. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Gleichstellungs-Note

Skala Tag der Frauen Gleichberechtigung

Die Gesellschaft wandelt sich und das ist erfreulich. In politischen Entscheiden, die die Gleichstellung betreffen, in der Zusammensetzung politischer Gremien oder in den Unternehmensleitungen ist dieser Wandel aber kaum sichtbar, und dreht sich eher wieder ins Gegenteil. International gesehen liegt die Schweiz in der Gleichstellung von Frau und Mann deutlich im Rückstand. 

Wann fühle ich mich als Frau diskriminiert:
Wenn ich sehe, dass 94 von 100 Geschäftsleitungsmitgliedern Männer sind, dass 39 von 46 Ständeratsmitgliedern Männer sind. Wenn ich gleichzeitig weiss, dass Frauen gleich talentiert und ausgebildet sind und eine Demokratie nur lebt und sich eine solche nennen kann, wenn alle Bevölkerungsgruppen repräsentativ in den politischen Entscheidgremien vertreten sind.

«Eine Anpassung wäre einfach. Sie scheitert aber schlicht am Willen der politischen und vorwiegend männlichen Mehrheit.»

Was muss noch getan werden?
Frauen haben zwar gleiche Rechte auf dem Papier. Nicht aber in der Realität. Diverse Gesetze und Rahmenbedingungen behindern zurzeit aktiv die Gleichstellung. Eine Anpassung wäre einfach. Sie scheitert aber schlicht am Willen der politischen und vorwiegend männlichen Mehrheit.

Bis in welchem Jahr wird die totale Gleichberechtigung erreicht sein?
Wenn wir im selben Tempo weitermachen wie bisher, dann wird es leider knapp im 21. Jahrhundert.

Tamy Glauser

Model

Bild

Bild: Instagram/tamy glauser

Gleichstellungs-Note

Skala Tag der Frauen Gleichberechtigung

Eine 5, weil ich Frau und homo bin. Aber immerhin werde ich nicht verfolgt und darf wählen.

Wann fühle ich mich als Frau diskriminiert:
Wenn ich beim Coiffeur trotz meiner kurzen Haare mehr bezahlen muss als Männer.

Woran liegt es, dass Frauen noch immer nicht gleichberechtigt sind?
Das wüsste ich auch gern. Hysterie?

«Future is female.»

Was muss noch getan werden?
Preise beim Coiffeur bitte nach Haarlänge, nicht nach Geschlecht festlegen. Lohngleichheit wär auch toll.

Bis in welchem Jahr wird die totale Gleichberechtigung erreicht sein?
2071?

Was ich sonst noch sagen wollte:
Future is female.

Nicoletta della Valle

Direktorin Fedpol

Nicoletta della Valle, Direktorin Fedpol, spricht ueber die Eroeffunung der Vernehmlassung zum Bundesgesetz ueber polizeiliche Massnahmen zur Bekaempfung von Terrorismus, am Freitag, 8. Dezember 2017, in Bern. (KEYSTONE/PeterSchneider)

Bild: KEYSTONE

Gleichstellungs-Note

Skala Tag der Frauen Gleichberechtigung

In der Schweiz herrscht theoretisch Gleichstellung von Frau und Mann. Die Praxis sieht anders aus: Zur Lohngleichheit muss ich nichts mehr sagen. Nach wie vor ist es nicht selbstverständlich, dass Frauen Kinder kriegen und arbeiten. Es ist nicht selbstverständlich, dass Männer und Frauen gemeinsam Kinder aufziehen und arbeiten. 

Wann fühle ich mich als Frau diskriminiert:
Ich fühle mich eigentlich nie diskriminiert. Aber auch, weil ich gelernt habe, gewisse Dinge auszublenden. Aber manchmal nervt es, wenn ein Verhalten bei einer Frau völlig anders gewertet wird als bei einem Mann. Beispiel: Wenn ein Chef durchgreift und auch mal deutlich wird, ist er führungsstark. Wenn eine Frau dasselbe tut, ist sie im besten Fall hysterisch oder sonst einfach ein Drache.

«Tja, jetzt üben wir schon 2000 Jahre…»

Woran liegt es, dass Frauen noch immer nicht gleichberechtigt sind?
Betrachten wir es einmal rein wirtschaftlich: Der Schweiz geht es offenbar immer noch so gut, dass sie es sich leisten kann, jedes Jahr viel Geld in die Ausbildung von Frauen zu investieren und diese gut ausgebildeten Frauen dann sang- und klanglos aus dem Arbeitsmarkt oder in Teilzeitstellen verschwinden zu lassen, sobald sie Kinder haben.

Was muss noch getan werden?
Es braucht Strukturen, damit das Weiterarbeiten auch mit Familie für Frauen und Männer nicht nur möglich, sondern auch erstrebenswert wird. Es braucht eine bezahlte Elternzeit.

Bis in welchem Jahr wird die totale Gleichberechtigung erreicht sein?
Tja, jetzt üben wir schon 2000 Jahre… was soll ich Ihnen sagen…

Was ich sonst noch sagen wollte ...
Time’s up.

Tamara Funiciello

Präsidentin JUSO

Tamara Funiciello, Kandidatin als neue JUSO-Praesidentin, vor der Delegiertenversammlung der JUSO in Zuerich am Samstag, 18. Juni 2016. Am 18. Juni tritt Fabian Molina als JUSO-Praesident zurueck. Samira Marti und Tamara Funiciello haben sich als neue JUSO-Praesidentin beworben. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Gleichstellungs-Note

Skala Tag der Frauen Gleichberechtigung

Rechtlich haben wir Fortschritte gemacht, da die Frauen dafür gekämpft haben, aber es fehlt noch einiges. Wir müssen das Militär abschaffen, Elternzeit einführen, Lohngleichheit erreichen (Göttin, lass es Vernunft regnen!). Gesellschaftlich werden die Frauen in den unterschiedlichsten Bereichen diskriminiert: Frauen werden nach wie vor weniger ernst genommen, sie müssen mehr leisten, sie werden nach ihrer Performance und nicht wie die Männer nach ihrem Potential bewertet. 

Wann fühle ich mich als Frau diskriminiert:
Es geht nicht um mich. Es geht um uns alle. Frauen werden diskriminiert, weil sie Frauen sind. Also fragen Sie ihre Schwester, Tochter, Mutter, Freundin, Partnerin, Nachbarin, Busfahrerin, Mechanikerin, Anwältin... Jede wird ihnen etwas erzählen können. #metoo

«Die Revolution wird feministisch oder sie wird nicht.»

Woran liegt es, dass Frauen noch immer nicht gleichberechtigt sind?
Wir sind gleichberechtigt. Aber das Recht zu haben, etwas zu tun, heisst noch lange nicht, die Macht und die Möglichkeiten zu haben, es zu tun. Um eine freie Gesellschaft zu haben, müssen wir Strukturen abschaffen, die Menschen diskriminieren, aufgrund ihrer Herkunft, ihres Geschlecht und ihrer sexuellen Orientierung. 

Was muss noch getan werden?
Patriarchat abschaffen. Kapitalismus überwinden. Sich selbst reflektieren und an sich arbeiten. Also, an die Arbeit!

Bis in welchem Jahr wird die totale Gleichberechtigung erreicht sein?
Wenn wir so weitermachen? Nie. Wenn wir beginnen, Machtstrukturen wirklich in Frage stellen, dann kann das rasch gehen.

Was ich sonst noch sagen wollte ...
Die Revolution wird feministisch oder sie wird nicht.

Laura Zimmermann

Co-Präsidentin Operation Libero

Bild

Bild: KEYSTONE

Gleichstellungs-Note

Skala Tag der Frauen Gleichberechtigung

Die wichtigsten Gründe für diese Note: zu grosse Lohnunterschiede für gleiche Arbeit einzig wegen des Geschlechts, zu wenig Betreuungsmöglichkeiten für arbeitstätige Mütter, zu wenig Teilzeitstellen für arbeitstätige Väter, zu wenig Wille der konservativen Kräfte im Parlament, daran etwas zu ändern und ein zu langsamer Lernprozess in der Wirtschaft, dass sich solche Entwicklungen auch ökonomisch auszahlen würden.

Wann fühle ich mich als Frau diskriminiert:
Wenn ich nicht anhand meiner Fähigkeiten und meiner Handlungen beurteilt und behandelt werde, sondern aufgrund meines Geschlechts. Oder wenn wiedermal der ältere, männliche Podiumsgegner findet: «Ach Frau Zimmermann, Sie meinen es ja schon gut, aber Sie sind halt noch etwas unerfahren und jung» und mich dann belehrt, wie die Welt aussieht. Passiert etwa an jedem dritten Podium!

Woran liegt es, dass Frauen noch immer nicht gleichberechtigt sind?
Es ist ein strukturelles Problem. Machtpositionen sind im Jahr 2018 immer noch mehrheitlich von Männern besetzt.

«Anstatt uns einfach zu beschweren, sollten wir das Problem einfach endlich beheben.»

Was muss noch getan werden?
Für mich stellt sich viel mehr die Frage, wann wir endlich damit beginnen, das in einer liberalen Gesellschaft eigentlich Selbstverständliche zu tun.

Bis in welchem Jahr wird die totale Gleichberechtigung erreicht sein?
Fragen Sie die Herren Ständeräte, welche sich letzte Woche gegen Lohngleichheitsmassnahmen eingesetzt haben. 

Was ich sonst noch sagen wollte ...
Eigentlich nichts. Wir sollten nicht immer nur darüber reden, dass wir ein Gleichstellungsproblem haben. Und anstatt uns einfach zu beschweren, sollten wir das Problem einfach endlich beheben.

Vania Alleva

Präsidentin Gewerkschaft Unia

Unia-Praesidentin Vania Alleva spricht zu den Konflikten in der Unia Region Zuerich Schaffhausen, am Freitag, 16. September 2016 in Bern. Die Gewerkschaft Unia zieht Konsequenzen aus dem Fehlverhalten ihres Mitarbeiters Roman Burger. Ihm wird sexuelle Belaestigung einer Mitarbeiterin via SMS vorgeworfen. Der zurueckgetretene Leiter der Region Zuerich-Schaffhausen sei freigestellt und werde nicht mehr bei der Gewerkschaft arbeiten. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bild: KEYSTONE

Gleichstellungs-Note

Skala Tag der Frauen

Eine 4,5 – knapp im Mittelfeld, aber weit weg von der Höchstnote. Warum? Weil es noch viel zu tun gibt! Die Lohngleichheit, die mir als Gewerkschafterin speziell wichtig ist, ist seit 37 Jahren in der Bundesverfassung verankert und seit 22 Jahren im Gleichstellungsgesetz, doch nach wie vor nicht umgesetzt. Den Frauen und damit auch den Haushalten entgehen jährlich 7,7 Milliarden Franken. Das ist skandalös!

Wann fühle ich mich als Frau diskriminiert:
Letzte Woche hat der Ständerat die Revision des Gleichstellungsgesetzes an die vorberatende Kommission zurückgewiesen. Damit verzögern die bürgerlichen Politiker die Umsetzung der Lohngleichheit. Das ist inakzeptabel und ein Schlag ins Gesicht aller Frauen! Denn gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist nicht etwa Geschenk an die Frauen, sondern Verfassungsauftrag!

«Laut dem Gender Gap Report von 2017 dauert es noch 217 Jahre, bis die Lohnungleichheit aufgehoben ist.»

Was muss noch getan werden?
Seit Jahrzehnten kämpfen Frauen gemeinsam mit solidarischen Männern für ihr Recht auf Lohngleichheit. Doch die Arbeitgeber und das bürgerliche Parlament missachten die Verfassung und sprechen den Frauen ab, was ihnen zusteht. Es ist Aufgabe des Parlaments, den Verfassungsauftrag endlich umzusetzen. Aber auch die Arbeitgeber sind in der Pflicht.

Bis in welchem Jahr wird die totale Gleichberechtigung erreicht sein?
Laut dem Gender Gap Report von 2017 dauert es noch 217 Jahre, bis die Lohnungleichheit aufgehoben ist. Das ist eine lange Zeit! Als Optimistin und Kämpferin für soziale Gerechtigkeit sage ich: Wir werden dann die totale Gleichberechtigung erreicht haben, wenn alle Menschen unabhängig vom Geschlecht dieselben Möglichkeiten haben und gleichermassen anerkannt sind.

Was ich sonst noch sagen wollte ...
Kommt heute alle an die Demo in Bern: Es gibt heissen Punsch und feurige Reden zum Frauenkamptag! 12-13 Uhr, Waisenhausplatz, Bern.

Sylvia Flückiger

SVP-Nationalrätin

Portrait von Sylvia Flueckiger-Baeni, Nationalraetin der SVP des Kantons Aargau, aufgenommen am 8. Dezember 2015 in Bern. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Skala Tag der Frauen Gleichberechtigung

Diese Fragen kann ich gar nicht beantworten. Ich bin froh eine Frau zu sein, ich sehe darin keinerlei Nachteile. Die Frauen sind längst gleichberechtigt und das ist gut so.

Ich verstehe das Gejammer gewisser Frauen einfach nicht, und wenn etwas nicht stimmt, kann man sich schliesslich wehren. Generell aber wäre wohl etwas mehr miteinander statt gegeneinander wünschenswert. 

«Ein Mann ist immer ein Mann und eine Frau ist immer eine Frau.»

Marthe Gosteli, die Schweizer Frauenrechtlerin, hat etwas Treffendes gesagt: Gleichstellung ist nicht Gleichmacherei; jeder und jede soll seinen oder ihren Teil zur Gesellschaft beitragen. Das heisst, ein Mann ist immer ein Mann und eine Frau ist immer eine Frau. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist eine Selbstverständlichkeit!

Frauen monieren den Karriereknick wegen Familienpflichten – dann müsste man sagen, dass auch Männer einen Karriereknick verkraften müssen wegen Militärpflichten, nur höre ich da niemanden jammern.

Ergibt eine Durchschnittsnote von:

Weltfrauentag

Und jetzt bist du dran:

Umfrage

Welche Note gibst du der Gleichstellung in der Schweiz?

3,384

  • 11%
  • 21%
  • 35%
  • 410%
  • 59%
  • 612%
  • 715%
  • 818%
  • 911%
  • 1017%

Wir fingen mit Gülsha an und hören mit Gülsha auf

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Video: watson/Gülsha Adilji, Emily Engkent

51 Bilder aus aller Welt von 51 Frauen in 51 Berufen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Florian Harold 10.03.2018 20:44
    Highlight Highlight Leider ist es so, dass Frauen heute noch ca. 20 Prozent weniger verdienen. Auch ein Ausländern hat ca. 20 Prozent weniger Lohn. Eine weiblicher Deutscher Anwalt in Zürich hat also ca. 40 Prozent weniger. Vgl. https://m.tagesanzeiger.ch/articles/58be602eab5c372372000001 Und http://www.anwalt-schweiz.attorney und http://www.wittib-law.ch und http://www.anwalt-deutschland.attorney
  • KING FELIX 09.03.2018 12:23
    Highlight Highlight Also ich als mann fühle mich peinlich berührt wenn ich mir die kommentare der männer durchlese. Gefühlte 90% der männer fühlen sich unglaublich von emanzipierten frauen bedroht.
    Aber es entspricht meiner meinung über die meisten männer. Kleingeistig, unfähig sich selber zu reflektieren, gefangen in ihrem altertümlichen rollenbild. Ich unterstelle euch allen peniskomplexe und kleinhirnathropie.
    Schweizer männer schämt euch, ihr seid echte muschis.
  • LeChef 08.03.2018 21:18
    Highlight Highlight 8.5/10
  • mostlyharmless 08.03.2018 20:51
    Highlight Highlight So viel zu tun – z.B. der Lady, die die berufstätige Frau fragt, wieso sie bei einem Mann bleibt, der kein Geld nach Hause bringt (Hausmann und Vater) ein «Pfrässi» mitten ins Gesicht, dem Chef, der nach dem Apéro findet, die beiden Lehrtöchter (von insgesamt 6 Lehrlingen) sollen abwaschen den Waschlappen in d’Pfrässi.

    Könnten wir einfach festhalten, dass Gleichstellung noch längst nicht erreicht ist, auf keiner Seite, dann das eigene Verhalten analysieren, ein paar kleine Korrekturen vornehmen und weitermachen, bitte?
    • Anam.Cara 09.03.2018 07:57
      Highlight Highlight Das sind tolle Beispiele, mostlyharmless.
      Gleichstellung fäng im Kopf an und beim Respekt, den man anderen gegenüber aufbringen kann.
      Ich werde mich heute besonders darauf achten, ob es bei mir noch irgendwelche Denkmuster oder Rest-Reflexe in dieser Richtung gibt. Aber nicht nur in Bezug auf Frauen.
      Mein kleiner Beitrag an die Gleichstellung aller Menschen.
  • evelinebuehler 08.03.2018 20:34
    Highlight Highlight ... schaut bitte mal über den Tellerrand hinaus und informiert euch mal richtig.
    Echt unglaublich was hier kommentiert wid.
  • RacKu 08.03.2018 20:15
    Highlight Highlight 😍 Gülsha. Konnte den Artikel leider nicht weiterlesen. Bin bei ihr hängengeblieben...
  • Luchs 08.03.2018 20:02
    Highlight Highlight Ganz kurz: in der Schweiz gibt es mehr Stimmberechtigte Frauen als Männer.
    Frauen wählen Frauen.
    Fauen hätten die Macht
    Frauen könnten mit Intiativen alles klarmachen.
    Leider ist da der Neid!
    • John Carter 09.03.2018 09:12
      Highlight Highlight Der Frauen ärgster Feind ist die Frau! Das will nur keiner wahrhaben hier, sonst wäre es wie Du beschreibst...
  • Lowend 08.03.2018 19:07
    Highlight Highlight Hier ein Symbolbild, dass zeigt, welcher altmodische Geist meiner Meinung nach aus diesen rechtslastigen Voten zum Thema Gleichstellung trieft. Echte Alpentaliban halt und für die dient dieses Bild sicher zur Heiligenverehrung.
    Benutzer Bild
  • Phrosch 08.03.2018 17:54
    Highlight Highlight Vor 30 Jahren war ich sicher, dass dieses Thema bis heute erledigt sein würde. Daher frustriert es mich schon, dass uns das immer noch auf allen Ebenen beschäftigt. Vieles ist besser, aber halt erst besser und offensichtlich noch nicht gut. Jetzt hoffe ich, dass es meinen künftigen Grosskindern anders gehen wird und sie bald sagen werden: jetzt ist es gut.
    • LeChef 08.03.2018 21:20
      Highlight Highlight Die meisten Menschen sind leider ihrem Wesen nach unzufrieden.
    • Steven86 08.03.2018 22:32
      Highlight Highlight Mann und Frau hat Vor- und Nachteile, aber die Vorteile werde verschwiegen und als Normal angesehen. Man sieht nur immer den Nachteil das Negative. So wird auch in 100 Jahren nichts ändern.
  • Timmy :D 08.03.2018 17:40
    Highlight Highlight Ich studiere laut Frau Rytz in einem klar diskriminierenden Studiengang. Der Frauenanteil liegt bei etwa 5% doch werden diese wenigen Frauen wertgeschätzt und freundlich behandelt. Leider liegt das Interesse der grossen Masse nicht in Berufsrichtungen der abstrakten Physik. Kann mir jemand sagen, weshalb dieses Interesse nicht vorhanden ist? Sollte hier allenfalls auch eine Frauenquote geschaffen werden?
    • pedrinho 08.03.2018 21:10
      Highlight Highlight die schweiz haengt hinterher, deutschland scheint da schon einen schritt weiter, quoten werden gebietsuebergreiffend geschaffen ;)

      http://www.der-postillon.com/2012/03/frauenquote-soll-zahl-weiblicher.html?
    • Simonetta 10.03.2018 12:37
      Highlight Highlight Eine Frauenquote für Physikstudenten könnte zur Folge haben, dass statt 95 Studenten plus 5 Studentinnen nur noch 5 Studenten plus 5 Studentinnen studieren dürfen, weil man nirgends mehr Frauen finden kann.
      Es würde aber auch heissen, dass für jede Studentin, die an den Prüfungen durchfällt, ein Student rausgeschmissen werden muss, egal, ob er bestanden hat. Denn sonst bliebe die Quote vielleicht nicht erfüllt.
      Man sieht: Quoten sind unsinnig und ungerecht. Quoten sind diskriminierend.
  • cocorumo 08.03.2018 17:20
    Highlight Highlight Mal angesehen von der Lohnfrage - Ist die Idee denn so abwegig, dass es geschlechterspezifische Präferenzen gibt was die Berufswahl betrifft? Nur weil hier einige davon sprechen, dass Gleichheit 50/50 heissen muss...
    Btw: Absolute Lohntransparenz ist m.E. unter anderem auch wegen den Lohnungleichheiten schon lange überfällig.
  • Simonetta 08.03.2018 16:50
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist abgrundtief sexistisch, weil hier 10 Frauen und 0 Männer zu Wort kommen, und das ausgerechnet zum Thema Geschlechtergerechtigkeit!
    • KING FELIX 08.03.2018 19:11
      Highlight Highlight Vielleicht weil weltfrauentag ist?
    • Simonetta 09.03.2018 09:20
      Highlight Highlight Das überlasse ich Deiner Fantasie.
      Die Unterscheidungskriterien sind in diesen Tagen ja nicht mehr ganz so simpel wie einst.

      ps: Hatte mich verlesen, darum 10 statt 13.
  • G. Schmidt 08.03.2018 16:10
    Highlight Highlight Ist die absolute Gleichstellung überhaupt möglich? Oder sollte dies nicht eher mehr mit Gerechtigkeit zu tun haben?
    Frauen werden biologisch gesehen immer Kinder bekommen, aber es sollte möglich sein für Frau und Mann die Arbeit fair zu teilen und beide die Möglichkeit haben eine Karriere anzustreben, ohne dass jemand verzichten muss.
    • Phrosch 08.03.2018 17:48
      Highlight Highlight Gleichstellung heisst ja nicht Gleichmachung. Die gleiche Stellung für alle müsste doch machbar sein: nach Fähigkeit eingestellt und nach Leistung entlöhnt werden, egal ob als vornehmlich weibliche Kindergärtnerinnen oder vornehmlich männliche Ingenieure.
    • AnDerWand 08.03.2018 17:53
      Highlight Highlight Genau meine Worte!!!
  • Blubber 08.03.2018 16:08
    Highlight Highlight Krass wie verhärtet die Fronten sind.. Mir geht es als Frau in der Schweiz gut ABER was mich stört ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hier könnte man ansetzen. Ich finde es zB sehr schade, dass es keinen Vaterschaftsurlaub gibt. Das impliziert doch ganz klar ein veraltetes Rollenbild. Warum sollten Männer nicht auch einige Monate zuhause bleiben dürfen? Dann könnte man sich wunderbar unterstützen. Und was das Militär betrifft: gleiche Regeln für alle, aber nur wenn es auch einen Vaterschaftsurlaub gibt.
  • Maschinist460 08.03.2018 15:58
    Highlight Highlight Aber wenn ein Olympionike mit nacktem Oberkörper herumläuft, ist das natürlich völlig in Ordnung.... Da darf Frau natürlich auch hinschauen, kommentieren und anfassen...
  • Wir2.0 08.03.2018 15:15
    Highlight Highlight Als Mann erlebe ich das meistens anders, in unserem Freundeskreis ist es so dass meistens wir Männer nach der Pfeifender Frauen tanzen. Ist es schlim? Nein! Ich frage mich wie viele Firmen tatsächlich denken: Ah sie ist eine Frau, der bezahlen wir weniger. Wenn es duese gibt sind es sehr sehr wenige.
    Genauso bezweifle ich, dass Männer sagen: du musst jetzt auf das Kind schauen und darfst nicht arbeiten gehen.
    Sonderns dass viele Frauen denken sie wollen lieber zuhause bleiben und ihr Kind erziehen. Wenn sie arbeiten wollen dann könnten sie das ohne grösseres Problem oder?
    • Blubber 08.03.2018 16:39
      Highlight Highlight Das Problem ist doch, dass Frauen spätestens ab 30 für die Arbeitgebenden ein Risiko darstellen, da sie ausfallen könnten. Dies führt zu einem Rattenschwanz an Konsequenzen, u.a. tieferer Lohn. Ich glaube es wäre von Vorteil, wenn man hier ansetzt. Mit der Konsequenz dass Mann und Frau potentiell einige Monate ausfallen und danach allenfallsteilzeit arbeiten wollen. Im Moment ist es doch so: Frau wird schwanger und bekommt Mutterschutz, also kümmert sie sich auch langfristig um die Familienarbeit. Weil es einfacher ist.
    • Simonetta 08.03.2018 16:55
      Highlight Highlight Stimmt. Und darin liegt eine Ungerechtigjeit: dem Mann wird die Wahl zwischen dem Dasein als Berufsmann, oder als Hausmann zumeist nicht zugestanden.
  • thomi92 08.03.2018 14:52
    Highlight Highlight Warum fragt ihr nur Frauen? Gleichstellung ist auch Männersache.
    • WStern 08.03.2018 18:57
      Highlight Highlight Darum diskutieren ja hier unter anderem auch Männer.
  • derEchteElch 08.03.2018 14:46
    Highlight Highlight Hahaha! Über 50% der watson-Leser sind der Meinung, dass die Gleichberechtigung zu 80-100% erfüllt ist.

    Da sieht man wieder, dass Juso-, Grüne-, GLP-Frauen, Models sowie der Grossteil jener oben zitierten Frauen völlig an der Bevölkerung vorbei politisiert..
    Benutzer Bild
    • FrancoL 08.03.2018 15:30
      Highlight Highlight Interessant Elch, dann liegt also die Mehrheit der Watsonleser hier Gold richtig und Du bist dieser Meinung dass dies auch so stimmt!
      Wieso findest Du denn sonst die Mehrheit der WatsonGemeinschaft sei auf dem falschen Dampfer? Weil sie dann nicht Deiner Meinung sind?
    • Rasta281 08.03.2018 16:04
      Highlight Highlight Fast 80% sind der Meinung, dass Gleichberechtigung noch nicht dort ist wo sie sein müsste. So kann man diese Statistik auch lesen. So viel zum Thema am Volk vorbei politisiert.

      Aber hauptsache gegen links gepoltert.

      (Wer hier alles aus welchen Gründen abgestimmt hat lässt sich auch nicht rauslesen.)
    • Olla 08.03.2018 16:14
      Highlight Highlight Das Resultat zeigt nur, dass die Watson-Leser mehrheitlich männlich sind und nicht in der Lage sind, gedanklich einen Perspektivenwechsel zu vollziehen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 08.03.2018 14:35
    Highlight Highlight Und alle Männer so: Alles Quatsch, die haben alle keine Ahnung, es gibt für alles eine Erklärung, aber bestimmt nicht das Geschlecht!!!

    Was wäre denn so schlimm daran, wenn wir es einfach wie die Skandinavier handhaben? Befürchtet ihr etwas zu verlieren?
    • greeZH 08.03.2018 15:39
      Highlight Highlight Ist der (unbereinigte) Gender Pay Gap im Norden nicht genau so hoch? Und die Unterschiede der Geschlechter in gewissen Branchen besonders hoch.
    • WStern 08.03.2018 18:59
      Highlight Highlight "Unsere Prinzessinnen"? Komm, das kannst du besser.
    • Platon 09.03.2018 00:29
      Highlight Highlight @gusg
      Wehrpflicht ganz abschaffen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 08.03.2018 14:35
    Highlight Highlight Frage: Was ist der Grund, dass eine Person es nicht in ein Führungsgremium schafft?

    Mann: Er war nicht gut genug.
    Frau: Sie wurde diskriminiert.

    Liebe Frauen, wir Männer wissen, dass ihr aus objektiven Gesichtspunkten die gleichen Chancen und gleichen Lohn/Leistungsverhältnisse zugute habt.

    Doch wäre ich Arbeitgeber, hätte ich trotzdem Bedenken. Wollen sich Bewerberinnen heute über ihre Leistung definieren, oder doch lieber über Klagelieder oder Quoten? Stünde ich unter Generalverdacht der Diskriminierung, würde ich es wagen, bei einer Beförderung einen Mann einer Frau vorzuziehen?
    • Olla 08.03.2018 16:15
      Highlight Highlight Hätten Sie in ihrem fiktiven Unternehmen eine ungefähr gleichmässig Verteilung von Männern und Frauen in Führungspositionen müssten Sie sich solche Gedanken im Einzelfall eben genau nicht mehr machen...
    • Simonetta 08.03.2018 17:07
      Highlight Highlight @Olla
      Falsch!
      Weil in Realität auf eine Karrieristin etwa 10 bis 20 Karrieristen kommen, die sich für einen Führungsposten bewerben.
      Eine ganz auf Eignung und nicht auf das Geschlecht ausgelegte und darum gerechte Selektion muss zu einer Geschlechterverteilung bei den Füḧrungsposten von etwa 5 bis 10 Prozent Frauen führen.
      Alles andere wäre sexistische Diskriminerung.
    • WStern 08.03.2018 19:04
      Highlight Highlight Zu Ursachen und Folgen des geringen Anteils an Frauen in Führungsetagen: http://www.ey.com/ch/de/newsroom/news-releases/medienmitteilung-ey-frauen-halten-nur-schleppend-einzug-in-die-fuehrungsetagen
  • Toaster97 08.03.2018 14:32
    Highlight Highlight Wie misst man Gleichberechtigung?
    Der Lohn wiederspiegelt sie nicht gut, es bestehen immer Lohn unterschiede zwischen jeder Person die man vergleicht, welche den selben Job ausführt.
    Das Argument mit der Jobwahl sagt ebenfalls nichts aus. Mehr Frauen entscheiden sich für Sozialeberufe, ob Kleinkindererziehrin oder Pflegefachfrau, das wichtige dabei ist, sie ENTSCHEIDEN sich dafür. Eine 50/50 verteilung ist eine Frauen-resp.Männerquote die immer wieder Gefordert wird, sind doch eher Indizien für einen Zwang. Damit hätte man eine gleichstellung aber zu welchen Preis?
    • klarabella 08.03.2018 18:04
      Highlight Highlight einverstanden, dass die frauen (und auch die männer) sich für einen beruf entscheiden. warum ist es aber so, dass die "männerberufe" generell ein höheres lohnniveau haben als "frauenberufe"? und warum ist es so, dass das lohnniveau in "männerberufen" sinkt, wenn der frauenanteil dort zunimmt?
  • Steffan Griechting 08.03.2018 14:31
    Highlight Highlight Ich gebe eine glatte Notte 99. Klare Überemanzipation in unserer Gessellschaft!
    1. Mutterschaftsurlaub 2. Kein Milidär 3. Günstigere Autoversicherung
    Was wolld ihr noch, Ladies?:0
    • Olla 08.03.2018 16:17
      Highlight Highlight Haha - du hast vergessen "Irony off" zu schreiben. - Oh, ach, du meinst das wirklich ernst? Ja gut, sorry, dann kann man dir halt nicht mehr helfen.
    • Madmessie 08.03.2018 16:36
      Highlight Highlight Bester Kommentar bis jetzt :-)

      "Milidär"

      Ich kann nicht mehr....
    • Blubber 08.03.2018 17:34
      Highlight Highlight Ich finde Punkte 1 &2 als Frau nicht unbedingt gut, weil sie die Ungleichheit fördern. Ich würde Elternzeit (Also auch Vaterschaftsurlaub und zwar gleich lange wie Mutterschaftsurlaub) und allgemeinen (oder noch besser freiwilligen) Militärdienst für alle begrüssen. Zu Nummer 3 kann ich nix sagen, habe kein Auto, stimmt das überhaupt?
  • Steven86 08.03.2018 14:18
    Highlight Highlight Ein Bericht über die Vorteile einer Frau währe auch nicht schlecht. Nur so als Gleichberechtigung zu diesem Artikel.
  • Nonqi 08.03.2018 14:16
    Highlight Highlight "Wenn ich dauernd unterbrochen werde oder meine Argumente nicht ernst genommen werden."
    Und die logische Schlussfolgerung ist, dass das aufs Geschlecht zurück zu führen ist? Vielleicht sind deine Argumente einfach schlecht...
    Es hat doch einige widersprüchliche Aussagen in diesem Text...
    • You will not be able to use your remote control. 08.03.2018 15:19
      Highlight Highlight > Vielleicht sind deine Argumente einfach schlecht.

      Nein, wenn man unterbrochen wird, sind die Unterbrechenden Ärsche.
    • Olla 08.03.2018 16:19
      Highlight Highlight Auf Grund einer einzelnen Aussage mag das zweifelhaft sein. Nur, solche Erfahrungen höre ich (Mann, 36 in leitender Funktion) immer wieder, aber nur von Frauen (in leitender Funktion und definitiv sehr kompetent), nie aber von Männern, egal in welcher Funktion. Das ist halt schon ein Muster, das nicht dem subjektiven Empfinden einer - oder weniger - Frauen entspringt, sondern kollektiver Erfahrungen.
    • KING FELIX 08.03.2018 19:21
      Highlight Highlight Es ist schon so, es gibt subtile sexistische verhaltensformen die männer anwenden ohne sich dessen bewusst zu sein. Gut gemeintes 'mansplaining' als beispiel, passiert mir öfters, ohne böse intention.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JJ17 08.03.2018 14:13
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht wie sich Frauen darüber beklagen können, dass es im Parlament zu wenig Frauen. Es sind über 50% unserer Bevölkerung weiblich, ihr habt die Chance dies zu ändern wenn es euch stört!
    • Olla 08.03.2018 16:20
      Highlight Highlight Als wäre es so einfach...
    • Nonqi 08.03.2018 16:26
      Highlight Highlight @Olla
      Wer hat behauptet es sei einfach? Aber lieber durch eine Quote ans Ziel kommen als den harten und steinigen Weg gehen...
    • Smiley99 08.03.2018 16:49
      Highlight Highlight Jeder, der will hat die Möglichkeit in die Politik einzusteigen. Und wer ein Ziel vor Augen hat kann es erreichen, egal ob Frau oder Mann, ich finde die Disskussion lächerlich, abgesehen von der Lohngleichheit, ansonsten geht es uns Frauen sehr gut. Und es ist nun Mal so, dass Frauen andere Stärken als Männer haben. Daran lässt sich nichts ändern
    Weitere Antworten anzeigen
  • pedrinho 08.03.2018 14:12
    Highlight Highlight .......der tag der frau wurde eigentlich auf den 6. maerz geplant, musste aber verschoben werden, da nicht alle die passenden schuhe fuer den anlass fanden

    ......auch ein "tag des mannes" wurde geplant, doch wie ueblich, diese haben das datum vergessen
  • Phiilofofi 08.03.2018 14:06
    Highlight Highlight Die ganze Diskussion hatte wohl den Anspruch, gesellschaftliche Unterschiede von Frau und Mann aufzuheben und die Sichtweise dadurch näher zu einem Wesen, dem Menschen zu bringen.

    Stattdessen scheint diese Thematik Menschen auseinanderzureissen... in "den" Mann und "die" Frau.
  • einmalquer 08.03.2018 14:04
    Highlight Highlight Männer mit Selbstbewusstsein sind für Gleichstellung,

    die anderen können es sich nicht leisten
  • lilie 08.03.2018 13:59
    Highlight Highlight Hier werden wieder einmal Begrifflichkeiten vermischt:

    Gleichberechtigung herrscht in der Schweiz schon lange. Das bedeutet, dass Mann und Frau die gleichen Rechte einfordern dürfen.

    Tatsächlich sind die Männer sogar benachteiligt gegenüber der Frau, sie kriegen viel weniger oder keinen Vaterschaftsurlaub, müssen ins Militär, müssen bei Scheidung Alimente zahlen, müssen ein Jahr länger arbeiten bis zur Pensionierung...

    Das, was viele ansprechen - z.B. Lohnungleichheit - ist nicht mangelnde Gleichberechtigung, sondern Diskriminierung. Die findet nicht im Gerichtssaal, sondern im Kopf statt.
    • Stachanowist 08.03.2018 14:27
      Highlight Highlight "Gleichberechtigung herrscht in der Schweiz schon lange."

      Soso.

      Art. 2 Abs. 1 MG: "Jeder Schweizer ist militärdienstpflichtig."

      Art. 3 Abs. 1 MG: "Die Schweizerin kann sich freiwillig zum Militärdienst anmelden."
    • Stachanowist 08.03.2018 14:31
      Highlight Highlight Zur Klarstellung: Stimme Ihrem Kommentar zu, aber nicht der Definition der Gleichbereichtigung, Lilie. Sie bedeutet meines Wissens nicht Einklagbarkeit, sondern die tatsächliche Realisierung von Gleichheit vor dem Gesetz.
    • Nausicaä 08.03.2018 14:35
      Highlight Highlight Das korrekte Wort zu dieser Diskussion ist Gleichstellung (korrekter wäre Gleichstellung der Geschlechter, ist aber vielen zu lang). Im Artikel zumindest wurde zumeist der richtige Begriff verwendet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 08.03.2018 13:51
    Highlight Highlight Gülsha Adilji : 9 . Sie lebt und bleibt sich selbst.
    Diese Frau Regula Rytz hat ein Problem mit dem Frau sein.
    Die ach so schlaue Frau Regula Stämpfli lässt sich einfach als Frau nicht diskriminieren, weil sie so viele Bücher geschrieben hat. Andere haben keinen Plan. Das die Zukunft, bei anderen Revolution genannt, feministisch wird, diskriminiert den Mann. Das die Frau heute etwas weniger verdient obwohl sie doch alles kann, stimmt das etwa nicht? Stimmt schon, aber machen tut sie nicht alles.
  • SeboZh 08.03.2018 13:50
    Highlight Highlight "Wir Frauen verdienen in vielen Fällen ohne Gründe weniger als Männer, teilweise sogar massiv. "

    Müssen aber nicht so lange arbeiten, Müssen nicht die gleichen abgaben auf den lohn begleichen ezc. Merkt ihr was? So unerklärlich scheint es ja nicht zu sein
    • p4trick 08.03.2018 15:01
      Highlight Highlight Könntest du das mit den Abgaben erklären? Wieso sollten die nicht gleich sein?
    • Citation Needed 10.03.2018 12:23
      Highlight Highlight P4trick: er meint wohl Militärdienstersatz und so. Pensionsalter wurde, gerade weil Frauen traditionellerweise viel schlechtere (ergo auch weniger erfüllendere) Jobs machen, wegen Kinder-Karriereknick und Rückstand (so lange sind berufstätige Frauen noch keine Normalität, fragt mal Mutti und Omi), eben auch früher angesetzt. Lange hiess es seitens BR, man wolle warten, bis die Ungleichheit gemildert sei, bevor man Rentenalter Frau erhöhe. Da hat sich in den letzten Jahren viel getan, eine Anpassung wird wahrscheinlich bald auch seitens BR angestrebt.
  • Roland Strauss 08.03.2018 13:45
    Highlight Highlight Das Begriffsdurcheinander ist wieder unsäglich. Gleichberechtigung und Gleichstellung schliessen sich gegenseitig aus. Das erste ist seit vielen Jahren eine Selbstverständlichkeit. Jeder ist selber verantwortlich, was er aus seinen Rechten macht. Das zweite, also Gleichheit des Ergebnisses, ist ein marxistisches Konzept und führt zu umfangreichem Social Engineering und kann nur mit einer Diktatur aufrechterhalten werden.
    • Stachanowist 08.03.2018 14:23
      Highlight Highlight "Gleichberechtigung und Gleichstellung schliessen sich gegenseitig aus. Das erste ist seit vielen Jahren eine Selbstverständlichkeit."

      Für Frauen vielleicht, ja. Als ich das Jahr nach der Matura im Zwangs-Staatsdienst verbrachte, während meine Schulkolleginnen durch Brasilien und Australien tourten, wurde mir klar, dass ich als Mann vom Gesetz anders behandelt werde. Gleichberechtigung my ass.
    • Der müde Joe 09.03.2018 08:36
      Highlight Highlight Und die anderen die den Zwangs-Staatsdienst aus gesundheitlichen Gründen nicht machen konnten, dürfen bis 30 einen schönen Batzen bezahlen. Bei mir waren das insgesamt über 10‘000 Franken. Hätte auch eine schöne Ferien gegeben.😎
  • Chains 08.03.2018 13:39
    Highlight Highlight Alsooo, müssten wir Frauen zwingen sich in Zukunft für Fussball zu interessieren? Sonst gäbe es wohl keine weiblichen Fussballtrainer(inneren?).

    Kann ich unterstützen, meine Freundin und ich streiten uns immer darum ob Fussball oder Shopping Queen geguckt wird. Top!
  • SidtheKid48 08.03.2018 13:38
    Highlight Highlight Gleichstellungs-Note 3!!! Und was für eine Note geben die Frauen in Saudiarabien oder unsere Grossmütter? Das ist ja wohl nicht euer ernst.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 08.03.2018 13:33
    Highlight Highlight Das Thema Lohngleichheit wurde auch hier im Forum schon oft genug durchgekaut.
    Die Antworten von Gülsha Adilji verstehe ich überhaupt nicht, soll das witzig sein? Wir sprechen immernoch von einem ernsten Thema.
  • Flötist 08.03.2018 13:33
    Highlight Highlight Solche Feministinnen müssen mal aus der Opferhaltung rauskommen.
  • Arneis 08.03.2018 13:25
    Highlight Highlight Der Artikel scheint bei gewissen Leuten den Geschlechterkampf zu triggern.
    Eigentlich sollten doch alle zusammenstehen und für die Interessen aller kämpfen, Geschlecht hin oder her.
  • Misel 08.03.2018 13:24
    Highlight Highlight An all die MIMIMIs die jetzt auf einzelnen Aussagen rumreiten: Es ist ein Fakt das Frauen an vielen Orten auch noch heute in der Schweiz diskriminiert werden!
    Und ja, ihr habt recht Männer sind an vielen Orten auch nicht gleichberechtigt und das ist genau so schlimm! Aber heute ist TAG DER FRAU!, also versucht euch doch nur heute mal in eure Ehefrauen, Freundinnen, Kolleginnen oder Mütter hineinzuversetzen und zeigt ihnen das ihr hinter ihnen steht.
    • Misel 08.03.2018 16:30
      Highlight Highlight Scheint ja so als wären hier viele (vor überwiegend Männer) der Meinung ihre Liebsten wären schon im Vorteil oder gleichberechtigt, da finde ich sie könnten wenigstens am Weltfrauentag mal nichts zu einem Thema sagen, dass sie nicht betrifft :)
    • Misel 08.03.2018 16:43
      Highlight Highlight Und lustig wie viele Kommentare hier am Artikel, geht dein Kommentar inhaltlich an meinem vorbei.. Thema verfehlt!
    • Der müde Joe 08.03.2018 17:12
      Highlight Highlight Ich stehe gerne hinter meiner Frau!😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der müde Joe 08.03.2018 13:04
    Highlight Highlight Ich sage immer: „Frauen an die Macht, aber Hauptsach es git znacht!“
  • Tenno 08.03.2018 13:03
    Highlight Highlight Jetzt habt ihr mit Emily eine interessante Frau in der Redaktion, welche durchaus auch mal einen Vergleich SUI-CAN herbeiführen könnte aber nein man befragt lieber irgendwelche Würste wie Glauser oder Rinderknecht
    Pro mehr Emily!
  • Biindli 08.03.2018 13:01
    Highlight Highlight Mich nervt am meisten, wenn man zu mir sagt: 60% arbeiten, geht das mit so kleinen Kindern. Wenn es aber gleichzeitig keine Sau interessiert wie es denn um Himmelswillen mein Mann mit 100% schafft. Und als wir am Modell 80/80 rumstudierten hörte ich immer: so viel arbeiten!! Wieso hast du Kinder? Und mein Mann : ja gell so Karriere und Teilzeit.. doch eher schlecht. Gleichberechtigung scheitert an der Gesellschaft.
  • Braveheart 08.03.2018 12:59
    Highlight Highlight Als Mann überschätze ich vielleicht den Fortschritt der Gleichberechtigung in der Schweiz, aber wenn hier jemand 3er oder 4er verteilt warden (also eine Gleichberechtigung zu 30% oder 40%), dann kann ich das leider wirklich nicht ernst nehmen.
  • drüber Nachgedacht 08.03.2018 12:56
    Highlight Highlight Wenn ein Model sagt, sie werde von den Männern nicht ernst genommen liegt es wohl daran, dass sie ein Model ist und nicht weil sie eine Frau ist. GNTM hilft uns da ja die Cliches von Models zu bilden.

    Ansonsten wurde bei allen Frauen nur die Lohnungleichheit bemängelt. Ist das wirklich noch der einzige Punkt der Benachteiligung?


  • Dmnk 08.03.2018 12:55
    Highlight Highlight Sehr wertvoller Beitrag von dieser. Frauen verdienen immer noch weniger und diese Dame beschwert sich über den Preis beim Coiffeur... Da hätte man wohl auch Kim Kardashian fragen können. Ach ja Tamy, "the future is female"?? Wie wärs mit "the future is human"?
  • Ass 08.03.2018 12:48
    Highlight Highlight - Angestellt nach GAV verdienen alle gleich
    - In technischen Berufen verdienen Frauen mehr, da sie sehr selten sind
    - Berufe ohne GAV und nicht technisch -> kann ich nicht bewerten
    - In der Chefetage verdienen Frauen massiv weniger z.B. Postchefin müsste im Vergleich zum Swisscomchef ca. 4-5 Mio verdienen......
    aber mein Mitleid hält sich in Grenzen!
    • Simonetta 08.03.2018 17:31
      Highlight Highlight kein CEO verdient gleichviel, ganz egal, welches Geschlecht sie hat.

      Insofern sind die CEO-Löhne diskriminierungsfrei.

      Und: es gibt keinen Grund, weswegen die CEOs von Swisscom und Post gleichviel verdienen sollten
  • Rabbi Jussuf 08.03.2018 12:48
    Highlight Highlight Och, die arme Rytz!
    Mit ihren Wunschträumen kann sie allerdings noch lange warten. Das ist mal wieder eine Utopie fern jeder Realität.
    Vielleicht sollte sie zu den Amazonen auswandern?
  • Caturix 08.03.2018 12:42
    Highlight Highlight Ich fühle mich als Mann auch diskriminiert.
    Bei einer Scheidung.
    In der Schule. Der Unterricht wird immer mehr für Mädchen gemacht.
    Im Militär.
    AHV alter.
    Mutterschaftsurlaub.
    Röcke ;) warum nur für Frauen.
    ...
    • Dr. Ian Malcolm 08.03.2018 13:48
      Highlight Highlight Ach Gott, hier geht‘s jetzt um FRAUEN!

      Schon klar nehmen die Frauen euch Männer nicht ernst, wenn ihr immer so lächerlich herum jammert!
    • blobb 08.03.2018 13:51
      Highlight Highlight "Der Unterricht wird immer mehr für Mädchen gemacht."
      Kannst du das mir erklähren, wie du das meinst?
    • blobb 08.03.2018 14:06
      Highlight Highlight wtf, minus das eine "das" :D
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fabio Haller 08.03.2018 12:39
    Highlight Highlight Wieviele Menschen immer wieder davon reden dass die Schweiz einer der letzten demokratischen Länder wahren die das Frauenwahlrecht einführten und dass ja eine Schande sei.

    1988 bin ich nicht einmal geboren und wir bewegen uns ja in die richtige Richtung es geht nunmal nicht von heut auf morgen. Jeder einzelne Schweizer hat eine andere Meinung. Da kann man noch so rummotzen. Die Durchsetzung über etwas landesweitem geht immer sehr lange, egal wechels Geschöecht man ist.
  • Ohniznachtisbett 08.03.2018 12:39
    Highlight Highlight Ich kann das Gejammer nicht mehr hören. Ich spreche mit sehr vielen Frauen im Geschäft oder im Privaten auch mal über solche Themen. Keine fühlt sich diskriminiert. Und wenn ihnen etwas nicht passt, dann können sich diese Frauen auch zur Wehr setzen. Interessant wie vorallem Linke Frauen, "die Frauen" gerne zu den armen wehrlosen Huschelis machen, die sie beschützen müssten. Nein so ist es nicht. Und zum Lohngap: Ich verstehe jeden Arbeitgeber der Geschlechtsunabhängig einer 50% Kraft weniger als 50% des Lohnes einer 100% Kraft gibt. Da vermute ich einen grossen Teil des Gaps...
    • Blubber 08.03.2018 16:45
      Highlight Highlight Warum sollte jemand der 50% arbeitet weniger als 50% verdienen?
    • Alnothur 08.03.2018 17:20
      Highlight Highlight Verwaltungs-Overhead für eine zusätzliche Arbeitskraft, um die 100% vollzumachen.
    • Blubber 08.03.2018 17:26
      Highlight Highlight Kleine Präzisierung für die Blitzer: Ich weiss es wirklich nicht und würde mich über Antworten freuen. Ist es weil in unserer Leistungsgesellschaft 100% = 120%+ bedeuten?
  • Gummibär 08.03.2018 12:33
    Highlight Highlight Elemantary, my dear watson.
    Jetzt fehlt die Gegenüberstellung des gleichen Interviews mit 13 "prominenten" Männern.
    Unbedingt !
  • aglio e olio 08.03.2018 12:32
    Highlight Highlight «Ein Mann ist immer ein Mann und eine Frau ist immer eine Frau.»

    Darauf möchte ich erwidern, dass Männer und Frauen immer Menschen sind.
    • Bündn0r 08.03.2018 13:57
      Highlight Highlight Menschen und Hunde sind auch immer noch Säugetiere. Wo wollen Sie hin?
      Diese Argumentation kann ad absurdum geführt werden und sagt nichts aus.
  • Pisti 08.03.2018 12:30
    Highlight Highlight Dominique Rinderknecht verbreitet also auch Fake News dass Frauen weniger verdienen als Männer. Nun da kontere ich mit Fakten. Der Mister Schweiz zum Beispiel verdient massiv weniger als die Miss Schweiz!
    Männer wehrt euch wir werden diskriminiert! #metoo 😂😂
  • a-minoro 08.03.2018 12:26
    Highlight Highlight Anscheinend fühlen sich einige (männliche) Kommentarschreiber ja ziemlich angegriffen von den Forderungen der Frauen... 🙄 Aber keine Angst, das 'Schnäbi' schneiden sie euch schon nicht ab!
    • Tornado 08.03.2018 13:50
      Highlight Highlight Das Schnäbi ist schon längst ab und Tami sagts richtig in welche Richtung dass es den meisten Feministinnen geht «Future is female.»
    • Lezzelentius 08.03.2018 14:06
      Highlight Highlight Ich mag das Totschlagargument: "Oh, es werden widersprechende Meinungen und Statistiken genannt; müsst euch wohl angegriffen fühlen lol."
  • glointhegreat 08.03.2018 12:21
    Highlight Highlight @gülsha.
    Super antworten. Endlich mal jemand der diesem thema die aufmerksamkeit schenkt die es verdient.... Nämlich keine.
    @Frau ritz. Für mich und alle die ich kenne ist eine physikprofessorin genau so normal wie ein krankenpfleger oder eine fussballtrainerin, aber wenn sie im jahr 1988 hängen geblieben sind und sich selbst so abhängig von der männerwelt sehen tun sie mir leid.
    In der steinzeit war es übrigens noch viel diskriminierender.... Bringen sie doch diesen vergleich zu uns heutigen männern. Ihr emanzipierten könnt euch gerne zusammentun und zusammen auf den mond fliegen.
  • Frances Ryder 08.03.2018 12:21
    Highlight Highlight Wenn euch die Gleichstellung von Mann und Frau so wichtig ist, dann setzt doch ein Zeichen und leistet freiwillig Militärdienst mit euren männlichen Mitbürgern, die dazu gezwungen werden oder hört da die Solidarität auf?
    • moringa 08.03.2018 16:07
      Highlight Highlight Ja, das werden wir tun, sobald Männer Kinder kriegen können. Jede/r leistet seinen Teil zur Gesellschaft.

      P.s. Was ist denn dein Argument, wenn der Militärdienst abgeschafft oder fakultativ wird? Von mir aus kann man das sofort umsetzen.
    • Blubber 08.03.2018 16:48
      Highlight Highlight Ich als Frau bin auch für Gleichberechtigung was Militärdienst angeht (egal ob für alle freiwillig oder nicht) aber dann bitte gleichzeitig Vaterschaftsurlaub einführen.
    • Frances Ryder 08.03.2018 17:13
      Highlight Highlight @moringa
      Vergleichst du gerade den staatlichen Zwang Militärdienst zu leisten mit Kinder kriegen? Seit wann zwingt dich der Staat Mutter zu werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stachanowist 08.03.2018 12:17
    Highlight Highlight Sehr aussagekräftig ist vor allem, dass allein Frauen zur Gleichstellung befragt werden. Gleichstellung sollte darauf hinarbeiten, dass niemandem aus seinem Geschlecht ein Nachteil erwächst. Gleichstellung ist deshalb nicht deckungsgleich mit Frauenbewegung, sondern bekämpft Diskriminierungen beider Geschlechter. Dass Watson und die allermeisten Befragten das mit keiner Silbe erwähnen, spricht Bände.

    Im Sinne der Gleichstellung hätte man auch Männer ihre Meinung äussern lassen sollen. Schliesslich gibt es in der Schweiz genug Gesetze, die Männer diskriminieren.
  • grind 08.03.2018 12:17
    Highlight Highlight Gülsha <3
    • Loeffel 08.03.2018 13:03
      Highlight Highlight Yap. Gülshas antworten sind geiler als jeder Johannes! Hammer
    • Flötist 08.03.2018 13:31
      Highlight Highlight Das glaube ich nicht, dass Gülschas Bewertung kleiner als 3 sei.
  • iHero 08.03.2018 12:16
    Highlight Highlight Liebe Watson, wie sagt man so schön? Stop making stupid people famous. Die Gleichstellung von Mann und Frau ist ein wichtiges Thema und muss in verschiedenen Bereichen sehr konkret und sehr bald angegangen werden. Dass die Schweiz dabei, wie in so vielen Sachen, behäbig ist, war zu erwarten. Was die Knalltüten in Ihrer Liste aber so raushauen ist zumeist jenseits von Gut und Böse.
  • Resistance 08.03.2018 12:15
    Highlight Highlight Das eine frischgebackene Mutter nach 3 monaten eine arbeitlose ist! Das finde ich eine frechheit!
    Die soll doch arbeiten gehen das man die Krippe bezahlen kann!
    So etwas habe ich bei sollchen „feministen“ noch nie gehört!
  • Pius C. Bünzli 08.03.2018 12:14
    Highlight Highlight In solchen Artikeln ist immer davon die Rede, dass Frauen im selben Beruf den schlechteren Lohn hätten. Wäre interessant mal ein Beispiel zu sehen und nicht immer diese Verallgemeinerung. Bin mir da nicht so sicher ob eine Krankenpflegerin nach der Lehre weniger Lohn hat als ein Krankenpfleger..
    • broccolino 08.03.2018 13:27
      Highlight Highlight Ich verdiene 1300.- weniger als mein Kollege. Ich habe einen Bachelor in unserer Branche, er eine Berufslehre auf dem exakten Job. Er ist einige Jahre älter, was einen Lohnunterschied durchaus rechtfertigt. Aber: ich habe mehr Aufgaben als er, die bessere Ausbildung, unsere Arbeit ist messbar auf derselben Ebene. Weil es aber in diesem Beruf kaum Jobs gibt und es mir auch Spass macht, kommt ein Wechsel nicht in Frage. Trotzdem verstehe ich diesen krassen Unterschied nicht.
    • glointhegreat 08.03.2018 13:59
      Highlight Highlight @alana
      Mein Chef verdient bestimmt das doppelte wie ich obwohl er nichts tut und alle Verantwortung auf mich schiebt..... Ich bin halt leider keine Frau und kann mich darum nicht auf Gleichstellung berufen..... aber hey, that's Life.
    • Lezzelentius 08.03.2018 14:08
      Highlight Highlight Hast du nachgefragt Alana?
  • Knety 08.03.2018 12:12
    Highlight Highlight Die Türen sind alle offen liebe Frauen. Durchgehen müsst ihr allerdings schon selber!
  • MacB 08.03.2018 12:07
    Highlight Highlight Wann ist totale Gleichstellung erreicht?
    "...Wenn Sexismus und Gewalt in der Familie überwunden sind... "

    Danke Regula Rytz, dass Sie wiederholt alle Männer als sexistische Schläger abstempeln! Chapeau!
    • WStern 08.03.2018 18:15
      Highlight Highlight Und wo genau macht sie das? Sie weist darauf hin, dass Sexismus in der Gesellschaft und Gewalt in der Familie eine Realität sind. In der Schweiz des
      21. Jahrhundert notabene. Von einem Generalverdacht lese ich hier nichts.
  • Alex_Steiner 08.03.2018 12:06
    Highlight Highlight Gibt es hier noch Gesetze die sich gegen Frauen richten? Weil es gibt noch welche die sich gegen Männer richten... aber welche gegen Frauen fällt mir grade nichts ein.

    Kein Vaterschaftsurlaub und natürlich die Dienstpflicht.
    • Citation Needed 08.03.2018 13:38
      Highlight Highlight Der Vaterschaftsurlaub stand zur Debatte, abgeschmettert hat ihn aber unsere liebe Politik, nicht "die Frauen". Feministinnen sind übrigens sehr für den Vaterschaftsurlaub. Denn nur wenn es für Männer auch heissen würde beim Job zu fehlen oder kürzerzutreten, sobald Kids da sind, dann haben Frauen mehr Chancen nicht aufgrund potentieller Mutterschaft diskriminiert zu werden.

      Dienstplicht? Kommt in JEDEM Artikel zum Thema. Von mir aus bitte abschaffen, je schneller, desto besser.
    • Blubber 08.03.2018 18:07
      Highlight Highlight Ich als Frau bin für Vaterschaftsurlaub und meinentwegen für eine allgemeine Dienstpflicht (oder freiwilliges Militär, das wäre noch besser). Der Mutterschaftsurlaub ist prinzipiell gut und wichtig aber ohne Vaterschaftsurlaub in meinen Augen nur ein Trostpflaster oder vielleicht sogar schädlich für die beruflichen Möglichkeiten der Frauen. Ich verstehe nicht, wieso wir in diesen Punkten keine Gleichberechtigung haben.
  • T0815 08.03.2018 12:04
    Highlight Highlight Der Frauenanteil ist definitiv zu tief. Bei uns in der Feuerwehr liegt der bei knapp 10% Im Militär war er noch tiefer. Da muss noch viel gemacht werden.
    • Maragia 08.03.2018 13:34
      Highlight Highlight Du hast da was falsch verstanden, Frauen wollen nur gleich viel verdienen wie Männer (obwohl das schon lange der Fall ist)!
    • Citation Needed 08.03.2018 13:39
      Highlight Highlight Wenn man sich die Fasnachstblätter gewisser Feuerwehren in der Innerschweiz so anschaut, dann verstehe ich jede Frau, die nicht freiwillig bei so einer Truppe mitmacht. Militär: schafft den Dreck doch endlich ab.
    • mostlyharmless 08.03.2018 20:26
      Highlight Highlight Eine Arbeitskollegin von mir wollte zur Feuerwehr, es gab mehrere Briefwechsel. Schlussendlich wurde sie von ihrer Ersatzabgabepflicht entbunden, die Jungs wollten unter sich bleiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. Ian Malcolm 08.03.2018 12:04
    Highlight Highlight Anhand der Kommentare hier sieht frau mal wieder, dass in der Schweiz noch sehr, SEHR viel Aufklärungsarbeit für die Männer nötig ist! Am Besten ab jetzt Männer ignorieren, Männern im Berufsleben Kompetenzen absprechen und disqualifizieren, Lohn massiv kürzen und und und.

    Übrigens, meine Stimme hat Tamara Funinciello!!
    • KeWin 08.03.2018 13:46
      Highlight Highlight Mir ist auch aufgefallen wie übwerwiegend männlich die Watson Leser anscheinend sind. Oder zumindest die Kommentarschriebenden...
    • SeboZh 08.03.2018 13:52
      Highlight Highlight Da sie ja anscheinene Kenntnisse haben, die vielen hier nicht haben. Wieso teilen sie diese Fällen nicht mit uns? Nur allgemeine phrasen dreschen, bringt niemanden weniger.
    • Citation Needed 08.03.2018 19:23
      Highlight Highlight KeWin: die NZZ brachte kürzlich eine Studie zu den Kommentarspalten raus. Resultat haufenweise Männer, fast keine Frauen. Ihr seid (fast) unter Euch, Jungs!
  • Tomjumper 08.03.2018 11:58
    Highlight Highlight Zitat: 39 von 46 Ständeratsmitgliedern Männer sind. Die werden doch direkt vom Volk gewählt? Wurden bei den Gleichstellungs-Noten nur Nachteile von Frauen oder auch die Vorteile berücksichtigt?
  • Z200 08.03.2018 11:55
    Highlight Highlight Und was ist mit der Diskriminierung der Männer in der Bundesverfassung? Das ist eine gesetzlich vorgeschriebene Diskriminierung!!!
    Benutzer Bild
  • ströfzgi 08.03.2018 11:53
    Highlight Highlight Gülsha auf Pilzli? Oder soll das lustig sein? Smooth anfangen… ähä 🤦‍♂️
  • der Denker 08.03.2018 11:53
    Highlight Highlight Also in der Model und Porno Industrie verdienen Frauen auch deutlich mehr. Wo ist den da plötzlich die eine Lobby welche sich für gleiche Löhne einsetzt? Bitte nicht zu ernst nehmer
  • Dr. Ian Malcolm 08.03.2018 11:52
    Highlight Highlight Die Kommentare hier sind wieder einmal zum heulen. Nichts, aber auch gar NICHTS haben die Männer begriffen bis jetzt! Am liebsten würde frau alle Männer abschaffen.
  • Radesch 08.03.2018 11:50
    Highlight Highlight Ich verstehe es nicht... Wenn man als Frau Gleichberechtigung will, dann sollte man auch so leben. Das heisst: Sich z. B. einen Partner suchen, der das mitmacht.

    Was Kariere angeht sieht das bei Männern auch nicht anders aus. Wenn ich z. B. Vater werden will, kann ich nur schwer CEO sein, weil ich dann eventuell die Familie vernachlässigen würde. Man muss dann halt entscheiden was einem wichtiger ist.

    Genauso hat Frau das Recht sich einen Hausmann zu suchen. Das ist ja alles nicht verboten. Ich für meinen Teil würde eine Partnerin vorziehen die auch auf die Kinder aufpassen und kochen kann.
    • Maracuja 08.03.2018 13:23
      Highlight Highlight @Radesch

      Als Frau einverstanden mit ihrem Beitrag. Aber als ich heute zu einem anderen Artikel folgendes geschrieben haben: „Nicht zur Teppichetage zu gehören, ist für Männer wie Frauen mit gleichen Nachteilen verbunden, Teilzeitarbeit wegen Familie führt bei Männern und Frauen zu schlechteren Berufsaussichten“ hat mich einer verdächtigt ein Mann zu sein und mit 5(!) facepalms eingedeckt.
    • Citation Needed 08.03.2018 13:42
      Highlight Highlight Radesch, wie viele männliche CEOs kennst Du, die keine Familie haben? Wieviele weibliche, die Familie haben?
  • Snaggy 08.03.2018 11:50
    Highlight Highlight Gülsha <3
  • peterli90 08.03.2018 11:50
    Highlight Highlight Ich kann es nicht mehr hören, Lohngleicheit.

    Lohnunterschiede bestehen auch zwischen Männern --> nehmen wir junge Anwälte: In einer Grosskanzlei in ZH verdient man vielleicht 10'000 pro Monat, in einer kleinen auf dem Land 7'000, also 30% weniger als in ZH, mit gleicher Ausbildung etc. Wer schreit hier: Lohngleichheit!? So schwer zu verstehen?

    Zudem ist Lohn Verhandlungssache, wie bei jedem zweiseitigen Vertrag, auch wenn ich zb ein Auto kaufe. Wenn Frauen weniger agressiv verhandeln sollten: sorry, ihr Problem.
    • frau_kanone 08.03.2018 13:16
      Highlight Highlight Geschlechtsspezifische Abstufungen mit ortsgebundenen Unterschieden vergleichen. Aha. Ich schäme mich gerade ein bitzli für deine Argumentationsweise und hoffe du bist nicht im juristischen Dienstleistungssektor tätig.


  • Wilhelm Dingo 08.03.2018 11:49
    Highlight Highlight Schade wurde der Masstab vorher nicht definiert. Vergleichen wir mit Saudiarabien oder mit Norwegen?
  • Nausicaä 08.03.2018 11:47
    Highlight Highlight Note 4. Gleichstellung ist, wenn Frau und Mann gleich behandelt werden und sich als Gleiche behandeln, wenn es keine stupiden Rollenzwänge mehr gibt. Wenn beide einfach Mensch sein dürfen.

    Für Frauenquoten bin ich gar nicht. Aber dafür, dass sich die Strukturen dahingehend ändern, dass diese gar nicht diskutiert werden müssen. Stichwort hier z.B. Arbeitsteilung und Teilzeitarbeit bei Familiengründung.
  • mxpwr 08.03.2018 11:46
    Highlight Highlight "Frauen haben zwar gleiche Rechte auf dem Papier. Nicht aber in der Realität. Diverse Gesetze und Rahmenbedingungen behindern zurzeit aktiv die Gleichstellung." Was ist denn ein Gesetz wenn nicht ein "Recht auf dem Papier"?
    • mxpwr 08.03.2018 11:54
      Highlight Highlight ...unabhängig davon ob ich nun der Meinung bin, dass Frauen die gleichen Rechte haben oder nicht.
  • stereo 08.03.2018 11:41
    Highlight Highlight Gottseidank ist Prominenz Ansichtssache....
  • paterpenn 08.03.2018 11:41
    Highlight Highlight s'erscht mol dasi are svp nationalrätin voll und ganz zuestimme mues
  • Triumvir 08.03.2018 11:39
    Highlight Highlight 20 Prozent haben eine 10 gegeben. Da scheint mir noch einiges an Aufklärungspotential vorhanden sein...Das waren bestimmt praktisch ausschliesslich verknöcherte Dreibeiner gewesen, die so abgestimmt haben ;-P
    • der Denker 08.03.2018 11:51
      Highlight Highlight Stimmt eine 10 ist eigentlich zu niedrig. Frauen werden ja schliesslich per Gesetz besser gestellt. Militärdienst, AHV alter, Mutterschaftsurlaub. Und bitte nicht mit den Löhnen kommen, diese können eingeklagt werden, daher auch hier gleichberechtigung.
    • drüber Nachgedacht 08.03.2018 12:59
      Highlight Highlight Dann sag uns verknöcherten Dreibeinern doch bitte wo genau Frauen benachteiligt werden?

      Die Damen in den Interviews konnten als einzigen Punkt die Lohndiskrimminierung nennen. Ich habe nichts trotz zweimaligem Durchlesen nichts weiteres gefunden...
    • Phiilofofi 08.03.2018 17:24
      Highlight Highlight "Verknöcherte Dreibeiner"

      ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • ATHENA 08.03.2018 11:37
    Highlight Highlight Ich selbst vergebe die Note 8. Aber ich würde auch für Männer die Note 8 geben. Für Kühe wahrscheinlich die Note 7. Es liegt wohl auch nicht in der Natur des Menschen vollkommen zufrieden zu sein.
    Übrigens - die 3 von Regula Rytz finde ich einen Schlag ins Gesicht von jedem Schweizer und jeder Schweizerin. Das ist nur politische Klientelbewirtschaftung und keine ehrliche Antwort. Sowas kotzt mich an.
    • WStern 08.03.2018 18:48
      Highlight Highlight Klientelbewirtschaftung? Weil man für die Rechte
      der Frau einsteht? Das ist natürlich verwerflich. Und was genau lässt dich zum Schluss kommen, dass die Antwort nicht ehrlich war? Um die persönliche Zufriedenheit oder Unzufriedenheit oder um irgendeine wie auch immer geartete conditio humana geht es glaube ich weniger - eher darum, dass man am Ende des Tages mit dem gleichen Lohn und der gleichen Wertschätzung für gleichwertige Arbeit nach Hause geht. Ist das so abwegig?
    • Watson=Propagandahuren 08.03.2018 20:40
      Highlight Highlight @Stern: Und wann berichtet ihr jetzt mal über die "Lohngleichheit" bei watson?
      Oder antwortet wenigstens ein einziges Mal auf einen Kommentar der dies anspricht?
  • Alex_Steiner 08.03.2018 11:37
    Highlight Highlight "Wir Frauen verdienen in vielen Fällen ohne Gründe weniger als Männer, teilweise sogar massiv. "

    HAHAHA! Das MODEL sagt das! Frauen verdienen ohne Grund mehr als männliche Models.
    • Platonismo 08.03.2018 13:01
      Highlight Highlight Habe ich mir auch gedacht 🤦🏻‍♂️
    • Brothamster 08.03.2018 13:01
      Highlight Highlight Angebot und Nachfrage. Aus demselben Grund verdient Cristiano Ronaldo zig Millionen Euro im Jahr und ich als 5.-Ligist keinen Rappen mit Fussball.
    • zeromg 08.03.2018 13:11
      Highlight Highlight Das hört sich vielleicht für dich lustig an, aber wie sieht dies beim horizontalen Gewerbe aus? Verdienen hier die Frauen auch ohne Grund mehr als Männer? Ausbeutung, Nachfrage vs. Verdienst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mafi 08.03.2018 11:36
    Highlight Highlight "Wenn ich diskriminiert werde, fühle ich mich diskriminiert."

    Wow. Richtig philosophisch!
  • Armend Krasniqi 08.03.2018 11:35
    Highlight Highlight In diesem Land gibt es mehr Stimm -und Wahlberechtigte Frauen als Männer. Frauen dürfen studieren. Frauen dürfen keine Kinder haben. Frauen dürfen Karriere machen. Nur weil Feministen einen Selbsthass zelebrieren, welcher durch das Narrativ der Medien gefördert wird, ist das kein Grund dies auf die Mehrheit der Bevölkerung umzusetzen. Es ist schlichte Propaganda.
    • rfabienne 08.03.2018 12:03
      Highlight Highlight Ah da haben wir wieder den Mann, der sich so unsensibel in eine feministische Diskussion einbringt. Deine Meinung interessiert wirklich niemanden.
    • Knety 08.03.2018 13:01
      Highlight Highlight Mich interessiert es aber!
    • DerRabe 08.03.2018 13:11
      Highlight Highlight sehr sensibel geschrieben, Fabienne ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Altweibersommer 08.03.2018 11:35
    Highlight Highlight Also ich würde Gülsha sofort wählen
    • Loeffel 08.03.2018 13:07
      Highlight Highlight Ernsthaft, keine Ahnung wer Gülsha ist, aber jederMann der die offentliche Intelligenz dieser Frau in ihren Antworten nicht erkennt, ist dämlich.
  • frau_kanone 08.03.2018 11:34
    Highlight Highlight Warum muss Frau Adilji eine solche Thematik ins Lächerliche ziehen? Bei der Berufsbezeichnung ist Moderatorin und nicht Komikerin erfasst? Zudem sind ihre Aussagen nicht mal wirklich geistreich witzig.

    Und warum wird genau ihre Kommentierung dann zuoberst freigeschalten, was dem ganzen (ansonsten spannenden und an Gesichtspunkten vielfältige) Beitrag einen etwas faden Geschmack hat?
    • Dinolino 08.03.2018 11:59
      Highlight Highlight vielleicht will sie Paroli bieten zu den Ansichten wie sie Ryz/Funi. in die Welt hinaus posaunen? Damit man es ein wenig lockerer nimmt und respektiert? Frag doch mal Deine Grossmutter wie es vor ~1970 war, dann vergleich das mal mit Deiner heutigen Situation. Ausserdem, eine selbstbewusste Frau, stellt mich nicht als Chauvinist hin, nur weil ich galant sein will und Ihr in die Jacke helfen möchte oder sie zuerst durch eine Tür lasse.
    • frau_kanone 08.03.2018 12:16
      Highlight Highlight Ich hatte erst jetzt einen Kaffi und sehe mit Entsetzen meine Satzstellung im 2. Absatz. Sorry gället. Aber auch Frauen sind nicht perfekt. Höhö.
    • frau_kanone 08.03.2018 12:45
      Highlight Highlight @dinolino

      Dieser Beitrag dient meiner Meinung nach dazu, gewissen Frauen einen ernst gemeinte Plattform zu dieser Thematik zu gewähren. Die Auswahl der Frauen sei dahingestellt. Ich bitte lediglich darum, dass das Thema von diesen auserwählten Damen dann auch mit Ernsthaftigkeit zu behandeln ist. Paroli kann dann auch durchaus in Form wie bei Frau Flückiger stattfinden. Obwohl ich da ehrlich gesagt auch nicht ganz sicher bin, ob diese Antwort an Satire grenzt.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Die verwirrte Dame 08.03.2018 11:33
    Highlight Highlight Es geht um Gleichberechtigung. Und dann bei "Was ich sonst noch sagen möchte" als Antwort: Future is female. Autsch.
  • Resistance 08.03.2018 11:32
    Highlight Highlight Da gebed gwüssi es 3? Was?
  • vierundzwanzigsieben 08.03.2018 11:32
    Highlight Highlight Von GLEICHBERECHTIGUNG sprechen und dann ein "future is female" raushauen!! Bin absolut für GLEICHstellung aber wenn ich so etwas sehe/lese, kann ich gewisse Frauen nicht ernst nehmen.
    • T0815 08.03.2018 13:24
      Highlight Highlight Leider sind es genau solche Frauen, die der Gleichstellung schaden und das ganze dann fast schon ins lächerliche ziehen.

      Wie bei dem #metoo Hype, jeder C-Promi musste sich da zu Wort melden, so dass die richtigen Opfer gar nicht wahrgenommen wurden/werden.
    • WStern 08.03.2018 18:52
      Highlight Highlight @T0815: Ich glaube, ganz ehrlich gesagt, es sind nicht irgendwelche Parolen, die hier der Sache schaden, sondern die Rückständigkeit gewisser Parlamentarier, Unternehmer, Wissenschafter, usw. die es fertigbringen, jahrein jahraus an überholten und antiquierten Strukturen herumzuwerkeln. Ein Blick in den Ständerat vergangene Woche genügt.
    • Simonetta 09.03.2018 09:31
      Highlight Highlight @WStern
      Stimmt ganz genau! Nach 40 Jahren Kampf für die Gleichberechtigung der Geschlechter gibt es immer noch keinen Vaterschaftsurlaub, nur selten für Väter das Sorgerecht, bzw. die Obhut über die Kinder. Die Lebenserwartung der Männer ist immer noch deutlich tiefer, die Erwerbstätigkeit der Männer immer noch höher, genau wie das AHV-Alter. Und de Wehrpflicht wurde immer noch nicht auf die Frauen ausgedehnt, und immer noch gibt es keine Witerrente, keine Fördermassnahmen für Buben in Berufen, wo Männer stark untervertreten sind, etc. etc.
      Ja, die Rückständigkeit ist gross!!!
  • Cool Hand Luke 08.03.2018 11:28
    Highlight Highlight Vielleicht sollte die Gleichstellung einmal 13 prominente Frauen benoten ?

Neue Studie zeigt: 33'000 Suizidversuche innert eines Jahres in der Schweiz

Die Studienautoren sind selber erstaunt, wie viele Befragte über Suizidversuche berichten. Am höchsten sind die Zahlen bei Menschen mit geringer Bildung und bei Alleinstehenden.

Je höher die Bildung, desto seltener versuchen Menschen, sich das Leben zu nehmen. Das hat sich in einer Befragung von fast 20 000 in der Schweiz wohnenden Menschen deutlich gezeigt. In den zwölf Monaten vor der Befragung hatte im Schnitt jede tausendste Person mit einem Hochschul- oder Fachhochschulabschluss einen Suizidversuch gemacht. Bei denjenigen, die nur die obligatorische Schule abgeschlossen haben, waren es dreizehn von tausend.

Erstaunt sind die Autoren darob nicht. «Wenn wir …

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