Schweiz
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Die Gäste der Abstimmungsarena zur Milchkuh-Initiative von links: Andreas Burgener, Walter Wobmann, Filippo Lombardi und Evi Allenmann. Bild: screenshot/srf

Milchkuh-«Arena»: Lombardi überrollt SVP-Wobmann und Notnagel Gaillard blufft mit seinem Lohn

In der Abstimmungs-«Arena» zur Milchkuh-Initiative zeigen sich die Gegner deutlich kampfeslustiger als die Befürworter. SVP-Vertreter Walter Wobmann und Andreas Burgener von Auto-Schweiz guckten ein. Vor allem gegen den tobenden Tessiner Filippo Lombardi. 



Angesichts dessen, dass die Milchkuh-Initiative gemäss der aktuellen SRG-Umfrage von Ende April alles andere als entschieden ist, zeigen sich die beiden Befürworter, SVP-Nationalrat Walter Wobmann und Andreas Burgener, Direktor von Auto Schweiz, wenig überzeugend.

Laut und intensiv wurden in der SRF-Abstimmungs-«Arena» vom Freitagabend nur die Gegner. Die mächtige Bassstimme des Tessiner CVP-Ständerats Filippo Lombardi übertönt die anderen bei weitem, aber auch SP-Nationalrätin Evi Allemann gibt sich wütend. «Eine unsinnige Initiative», da sind sich die beiden einig. Sie löst nichts, das man nicht auch mit dem geplanten Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) lösen könnte. Mit dem Fonds will der Bund nötige Strassenprojekte finanzieren. Die Initianten wollen aber, dass das Geld, das die Autofahrer per Steuern zahlen, direkt wieder in die Strassen fliesst. 

Finanzdirektor Serge Gaillard, der alleine die Stellung halten musste, nachdem sein Chef Ueli Maurer nicht antreten wollte, machte seine Sache gut, blieb aber farblos. Vielleicht gehört sich das für einen guten Finanzdirektor. Ob der Chef wohl zufrieden mit seinem Auftritt sei, konnte der SPler kurz nach der Sendung nicht beantworten.

Gaillards Sternstunde war jedenfalls, als er vorrechnete, wo die 1,5 Milliarden, die in der Bundeskasse bei Annahme der Initiative fehlen würden, gespart werden müssten. Den SVPlern müsste das in den Ohren weh getan haben: «Bei der Landwirtschaft, bei der Armee, bei der Bildung ...», zählte der Eidgenössische Finanzdirektor auf:

Sternstunde Gaillards: «Ich sage Ihnen jetzt, was das bedeutet.»

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Video: streamable

Wahrhaben wollen Burgener und Wobmann das trotzdem nicht. Der Bund könne zum Beispiel bei den externen Beratern sparen, sagen sie. Zurecht wirft Burgener Direktor Gaillard auch die personell aufgeblähte Verwaltung vor. 

Mehr oder weniger Stau? Das ist hier die Frage

«Warum sollten die Autofahrer die Bundeskasse mitfinanzieren müssen?», fragt Wobmann, und Burgener von Auto Schweiz wartet gleich zu Beginn der Sendung mit dem besten Argument der Initianten auf: Dem Stau. 21'500 Stunden stünden die Schweizer jährlich im Stau, zweieinhalb Jahre also, doziert Burgener, der immer wieder gerne seinen lehrerhaften Zeigefinger zückt. Die Staustunden haben sich seit 1994 verzwanzigfacht: «Dies ist nur der Fall, weil die Infrastruktur jahrelang vernachlässigt wurde», sagt er. 

Und gibt damit Evi Allemann das Stichwort, die einen Zeigefinger auspackt, der dem von Burgener in nichts nachsteht: «Wenn man diese Initiative annehmen würde, würde es heissen, dass man weniger Geld in der Bundeskasse hat, also beim Regionalverkehr sparen und die Preise verteuern müsste, was bedeuten würde, dass die Leute wieder auf das Auto umsteigen und noch mehr Stau verursachen würden.»

Lombardi kommt in Schwung

Langsam kommt dann Lombardi in Schwung. Die Schlacht zwischen Strasse und Bahn gehöre endlich der Vergangenheit an, sagt er: «Mit dem NAF haben wir in einem Jahr solide Lösungen für die Strassen.»

Von Krieg will Wobmann dann schon nicht sprechen, doch die rot-grüne Seite sei einfach im letzten Jahrhundert stehen geblieben, meint er. Es habe heute viel mehr Leute auf der Strasse, «vorallem wegen der Zuwanderung» sagt Wobmann, womit er dann auch noch gleich die SVP-Lieblingsthematik untergebracht hat.

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Video: streamable

Es sei nichts als gerecht, wenn, was von den Autofahrern genommen würde, wieder in die Strassen investiert würde. Zu diesem Punkt hält Moderator Jonas Projer einen informativen Einspieler bereit: Tatsächlich, nur etwas mehr als die Hälfte der Einnahmen durch Vignetten, Schwerverkehrsabgabe, Autoimportssteuer und Benzinsteuer fliesst auch wieder in die Strasseninfrastruktur. 

Ein Input, der Lombardi zum Vorglühen bringt: «Auch die Raucher, die Tabaksteuer zahlen, kriegen nicht gleich viel von der Steuer zurück, genau wie die Menschen, die guten Alkohol mögen», sagt er. Gaillard weiss auch noch ein witziges Beispiel: «Wenn meine AHV-Beiträge und die meiner Schwester ausschliesslich für meine Mutter verwendet würden, hätte die eine super Rente», sagt er. Eine kleine Anspielung auf den saftigen Lohn des Finanzdirektors? Vielleicht ist es deswegen nur Lombardi der an diesem Abend Applaus ernten wird: 

Lombardi: «Hören Sie auf mit diesem Krieg!»

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Video: streamable

«Kann man den abstellen?», fragt Wobmann nach Lombardis nächster Wutrede. Doch Lombardi ist nicht zu stoppen. Als die Befürworter ins Feld führen, dass Hunderttausende von Strassenprojekten wegen fehlenden Geldes zurückgestellt wurden, wird er richtig laut: «Das ist ein Scherz», ruft er. «Hebed Sie degäge», fordert Jonas Projer Wobmann und Burgener auf. Doch die beiden müssen sich geschlagen geben: 

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Video: streamable

Den Rest gibt den Befürwortern dann allerdings Moderator Jonas Projer mit einer zentralen Frage: Wer würde denn überhaupt von einer Annahme der Milchkuh-Initiative profitieren? Oder anders gesagt: «Sie sagen in Ihrem Argumentarium, alle würden gewinnen», sagt Projer, «Warum sind dann alle dagegen – Städteverband, der Verband öffentlicher Verkehr, die Kantone, die Gemeinden, der Fussverkehr Schweiz.» Wobmann weiss sich mehr schlecht als recht zu helfen: 

Wobmann: «Das sind halt alles so obrigkeitsgläubige Verbände!»

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Der Totschlag für die Befürworter kommt dann schlussendlich doch von Lombardi: «Jetzt sage ich Ihnen mal gerne etwas», hebt er an: Er sei vor ein paar Jahren angefragt worden, ob er im Komitee mitmache. Er lehnte ab, weil er wusste, dass der NAF kommt. «‹Aber es ist nur ein Druckmittel›, haben Sie zu mir gesagt», sagt er zu Burgener, «und jetzt kommen Sie da nicht mehr heraus. Sie wissen selber, dass die Initiative nichts bringt!»

«Sie wissen selber, dass die Initiative nichts bringt!»

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Video: streamable

Am Ende dieser «Arena» sind es die Worte von Filippo Lombardi, die nachhallen: «Die Bundesbeamten machen mit dem NAF etwas für die Bevölkerung, sie leisten eine Arbeit im Dienste des Schweizer Volkes – die meisten jedenfalls», sagt er. 

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82Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Emperor 09.05.2016 00:30
    Highlight Highlight Die Iniatitive gehört abgelehnt und @watson, eure Videos sind mega leise, ich muss die Audioausgabe immer ganz hochdrehen um irgendwas zu verstehen
  • rodolofo 08.05.2016 07:10
    Highlight Highlight In unseren Diskussionen über die Gestaltung unserer zukünftigen Mobilität könnten wir uns auch mal ganz grundsätzlich fragen, warum bei uns die Mobilität dermassen steil ansteigt...
    Ist es denn da, wo wir leben, nicht schön genug?
    Oder liegen Wohnort und Arbeitsort weit auseinander?
    Warum ist das so?
    Wie können wir unser Leben so gestalten, dass wir nicht mehr (im Extremfall) ständig auf dem Globus hin- und her jeten müssen?
    Und wie bringen wir Wohnen und Arbeiten wieder näher zusammen?
    Eine interessante Utopie heisst "Bolo Bolo" und propagiert eine Art "moderne Stammesgesellschaft".
    • Firefly 08.05.2016 22:59
      Highlight Highlight Das wären die wirklich richtigen und wichtigen Fragen
  • äti 07.05.2016 23:30
    Highlight Highlight Was hat eigentlich die "Auto-Schweiz" in der Arena verloren? Deren 34 Mitglieder sind ja samt und sonders Importeure. In der Abstimmung geht es nicht (oder doch) um Auto-Import sondern Kosten. Tut sich Wobmann schwer mit Helfern, wie weiland mit der Auto-Partei.
    • rodolofo 08.05.2016 07:03
      Highlight Highlight Ich glaube, die Auto-Importeure spielen eine wichtige Rolle innerhalb der SVP.
      Mir kommt da dieser Frey in den Sinn, der doch auch die ZSC-Lions präsidiert und der in der Zürcher Kantonalpartei der SVP Sponsor ist und zum Führungskader gehört, ganz ähnlich wie Blocher im Grossen.
      Und in Russland ist es auch gang und gäbe, dass reiche Oligarchen zugleich führende Mitglieder der Regierungspartei sind und Sportclubs besitzen. Die Hooligan-Fanclubs wiederum sind eine Art Paramilitärische Schlägertrupps, mit denen Rivalen und die politische Opposition eingeschüchtert werden...
  • rodolofo 07.05.2016 21:50
    Highlight Highlight Ich regte mich über das kleinkrämerische Rappenspalten der "Ego-shooter" (Wobmann und Spezi) auf!
    Wenn sie schon sparen wollen, dann aber richtig, und zwar dort, wo es richtig einschenkt:
    Beim Auto!
    Muss es denn immer ein superschneller BMW-Bolide oder ein protziger Offroader sein?
    Mit einer günstigeren Automarke oder mit einer Occasion hätten diese "Milchkühe" so viel Geld gespart, dass sie mühelos weiter Milch geben könnten...
  • rodolofo 07.05.2016 21:41
    Highlight Highlight Wer sehen will, was passiert, wenn einfach das (im Moment) billigere Verkehrsmittel sich gegenüber dem teureren - durchsetzt, soll mal in die USA gehen!
    Ich war da, sah und hustete...
    Immer breitere Autobahnen und trotzdem Staus, den ganzen Tag z.B. in Los Angeles.
    Daneben ein lächerlicher ÖV, der kaum benutzt wird, weil er zu wenig attraktiv ist und nicht zum "American Way of Life" gehört.
    ÖV ist in den USA etwas für "Losers"...
    In der Schweiz ist das zum Glück anders!
    Wir lieben unsere Bahnen und Bähnchen.
    Und weil unser ÖV sehr attraktiv ist, wird er auch benutzt und entlastet die Strassen.
    • naherrawan 08.05.2016 01:18
      Highlight Highlight Ist aber zu teuer.
  • Herbert Anneler 07.05.2016 16:11
    Highlight Highlight Die Milchkuh-Initiative ist nichts anderes als eine Subvention für die Autobranche in der Schweiz und die Autoproduzenten in der EU. Und dass diese nach selbstverschuldetem Abgasschlamassel und infolge unsinniger Preiskämpf zu Batzeli aus der Schweiz sicher nicht nein sagen würden ist klar. Wie "mies" es der Branche geht, zeigt Emil Frey: Multimilliardär! Und auch Amag geht es blendend. Aber: jammern, jammern, jammern - Bauern, Tourismus, Autobranche... De Gaulle empfahl seinen Compatriotes einmal, "ne pas chier au lit" - ein dringend notwendiger Ordnungsruf in der Schweiz heute!
    • Donald 07.05.2016 17:10
      Highlight Highlight Damit hat es nichts zu tun.
    • chicadeltren 07.05.2016 18:06
      Highlight Highlight Sorry, aber es geht um die Autofahrer, nicht um die Autoverkäufer...
    • phreko 07.05.2016 23:19
      Highlight Highlight @Antworter: Wenn Autofahren attraktiver wird, wer profitiert dann?
    Weitere Antworten anzeigen
  • René Obi 07.05.2016 14:59
    Highlight Highlight Ich finde auch, der Verkehr soll ehrlich belastet werden. Also auch mit den 9 Milliarden externen Kosten:

    http://www.are.admin.ch/themen/verkehr/00252/00472/index.html?lang=de&download=NHzLpZeg7t%2Clnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCEeYN9gmym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A
  • Groovy 07.05.2016 11:08
    Highlight Highlight Hab ich wirklich dieselbe Arena gesehen wie im Artikel beschrieben?
    Gegner = Emotionen
    Befürworter = Fakten
    so wars...
    • Pascal Steiger 07.05.2016 12:19
      Highlight Highlight Du hast da was vertauscht
      Befürworter = Herumgespringe von Argument zu Argument
      Gegner = Emotionen + Fakten
    • strieler 07.05.2016 14:22
      Highlight Highlight Fakt ist: Verkehr hats nicht nur auf der Strasse, die Anforderungen an Mobilität sind ganz verschieden und ohne Massentransportmittel könnten wir das mit den Autos dann nebenbei auch vergessen. Was die Befürworter machen: Selbst zugeben, dass die Initiative Müll ist (Druckmittel) und dann trotzdem eine von allen Parteien ausgearbeitete Strategie (Fonds) torpedieren ohne Argumente. Das was sie Fakten nennen ist sowas wie : wenns mehr Strassen hat bei gleich viel Verkehr, hats mehr Platz - mit solcherlei Simplissimus ist hier nicht geholfen!
    • Spooky 07.05.2016 20:45
      Highlight Highlight Hey, Groovy, du verwechselst das feurige, explosive, südschweizerische Temperament von Lombardi mit Emotionen. Das ist nicht das Gleiche.
  • TheCloud 07.05.2016 11:07
    Highlight Highlight Der Stau ist doch nur wegen den zu vielen Ausländern so gross, hat uns die SVP bei der MEI erklärt.
    Also werden wir ab dem 9. 2.2017 Dank der MEI kein Problem mehr haben. Dann heisst es wieder: Freie Bahn für freie Schweizer.
    Gut, wir brauchen dann wieder grosse Investitionen in den Rückbau der zu breiten Autobahnen.
    • naherrawan 08.05.2016 01:21
      Highlight Highlight Ich hoffe dein Kommentar enthält eine Prise Ironie...
  • Luca Brasi 07.05.2016 10:23
    Highlight Highlight Beim Text zum ersten Bild müsste es Evi Allemann heissen. Aber man kann es ja nie alle(n) recht machen. ;)
  • Dewar 07.05.2016 10:18
    Highlight Highlight Die Diskussion regt mich auf. Ich fahre selber Auto, aber nur wenn es für die Strecke keine vernünftige ÖV-Alternative gibt oder ich etwas Grosses transportieren muss. Sorry, aber jemand, der täglich alleine in einem 6-Plätzer SUV auf der A1 von Bern nach Zürich zur Arbeit fährt, soll zahlen. Und sich nicht über den Stau beschweren. Und dabei den ÖV querfinanzieren. Und von mir aus auch noch mehr. Es ist wie bei den AKW: Die Strassen kosten mehr, als nur die Infrastrukturerhaltung. Wenn man die realen Kosten für Umwelt, Gesundheitswesen etc. einberechnet, wäre das Autofahren fast unbezahlbar.
    • manhunt 07.05.2016 10:59
      Highlight Highlight tja so ist das halt mit der solidarität in der schweiz. die wird nur eingefordert wenn es einem selber nützt. wenn diese initiative angenommen wird, werde ich keine krankenkasse mehr bezahlen. schliesslich habe ich in den letzten 20 jahren nicht einmal leistungen bezogen, wieso also sollte ich nach dem solidaritätsprinzip für andere bezahlen? auch den anteil meiner steuern, welcher in den finanzausgleich fliesst werde ich streichen. kann ja schliesslich nichts dafür, das andere kantone ihre finanzen nicht im griff haben. (ironie off)
    • paddyh 07.05.2016 13:41
      Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar. Genau so sehe ich das auch. Es gibt Leute, die auf das Auto angewiesen sind, aber man sollte immer im Hinterkopf behalten, was so ein Fahrzeug alles für "Graukosten" hat.
      Bei deiner Aufzählung würde ich noch den Platzverbrauch hinzufügen. Rund 30% der Siedlungsfläche sind Strassen und Parkplätze.
  • whatwhaaaat 07.05.2016 09:14
    Highlight Highlight Grande Filippo Lombardi!
  • Yolo 07.05.2016 09:04
    Highlight Highlight Und Wobmanns Märchen, dass die Strasse mehr als Selbstdeckend sei, unglaublich! Von wegen Selbstdeckend, über 6.5 Mia. pro Jahr wird auf die Allgemeinheit abgewälzt und werden nicht vom Autofahrer direkt bezahlt.

    Der Grossteil der Kosten des motorisierten Strassenverkehrs, nämlich 90%, wurde von den Verkehrsnutzenden selbst übernommen. Dennoch mussten 6,3 Milliarden Franken an Unfall-, Umwelt- und Gesundheitskosten von der Allgemeinheit getragen werden.
    http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/11/02/blank/04.html
    • atomschlaf 07.05.2016 09:15
      Highlight Highlight @Yolo: Angesichts der Tatsache, dass der ÖV mit mehreren Milliarden jährliche subventioniert wird aber nur ca. 1/4 der Verkehrsleistung erbringt, sind die ungedeckten Kosten des Strassenverkehrs absolut tolerabel und pro Personen-Kilometer erst noch tiefer als beim ÖV.
    • äti 07.05.2016 11:01
      Highlight Highlight Ich bin mir nicht sicher, ob beim Strassenverkehr wirklich alle Kosten erfasst wurden. Nicht bekannt sind mir zB Landkäufe/-Miete und Rückbaukosten. Auch, wenn zur Zeit nicht brennend, in 30-50 Jahren aktuell. (vergl. AKW, Chemie, Renaturalisierung von Flüssen etc).
    • atomschlaf 07.05.2016 11:14
      Highlight Highlight @äti: Wie kommst Du auf die Idee, dass bei den Strassen, abgesehen von Einzelfällen, Rückbaukosten anfallen werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 07.05.2016 08:24
    Highlight Highlight Ich hatte die CVP nach dem Auftritt ihres neuen Präsidenten an der Seite von Bundesrätin Sommaruga als "Waschlappen", der sich bei seinen SVP-Kumpels mit verbalen Bücklingen anbiederte, bereits resigniert als eigenständige politische Kraft abgeschrieben.
    Und da kam doch gestern abend dieser temperamentvolle Volkstribun aus dem Tessin daher und riss mich mit seiner begeisternden Leidenschaft und seiner kämpferischen Überzeugung aus dem Dämmerschlaf!
    Viva la epe ece edde!
    Die anderen Milchkuh-Fans waren ebenfalls super!
    Die "Ego-shooter" von der SVP-Auto-Partei waren wieder mal zum fremdschämen.
    • teufelchen7 07.05.2016 11:01
      Highlight Highlight ja! solche mitte politiker brauchen wir unbedingt mehr!
  • Schnurri 07.05.2016 07:01
    Highlight Highlight Der wichtigste vieler Gründe diese Initiative abzulehnen ist der, dass 1,5 milliarden Franken aus der Bundeskasse in die Strasse gesteckt werden, ohne zu wissen wofür dieses Geld verwendet werden soll. Und zwar direkt nach annahme der Initiative. Plqnlose politik wie es im milchbüchlein steht!
    • Schnurri 07.05.2016 08:20
      Highlight Highlight Viele Projekte sind bereits geplant und finanziert aber noch hängig unteranderem wegen Rekursen. Bestes Beispiel ist der Gubrist!
    • _kokolorix 07.05.2016 09:40
      Highlight Highlight @simpel
      Genau. Enteignungen und eingeschränkte Einsprachemöglichkeiten sind gut für Strassen, aber des Teufels für Asylunterkünfte ...
    • wasylon 07.05.2016 10:50
      Highlight Highlight @kokolorix der Unterschied besteht darin, dass es nicht so viele möglichkeiten gibt wo eine Strasse durchgeht. Bei Asylunterküften gibt es genügend alternativen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 07.05.2016 06:07
    Highlight Highlight Kapazitätsausbau der Verkehrsanlagen erleichtert Mobilität und Zuwanderung (2)

    Dieses wird verursacht durch die wegen der Personenfreizügigkeit übergrosse Zuwanderung, die zu tiefen Mobilitätskosten und den hohen Wohlstand in der Schweiz. Soll jetzt die stringente Zuweisung der Mittel aus der Strassenkasse in den Strassenbau dazu dienen, dieses Mobilitätswachstum via Kapazitätsausbau der Strassen noch anzukurbeln und die Zuwanderung noch mehr zu erleichtern?
    • zombie woof 07.05.2016 08:21
      Highlight Highlight genau, und für das schlechte Wetter ist die Personenfreizügigkeit auch noch grad schuld! Bist entschuldigt, ist noch früh am morgen, da fällt das Denken noch schwer.
  • YaaDede 07.05.2016 06:07
    Highlight Highlight 1. Wir Autofahrerinnen müssen endlich bereit sein, die externen Kosten, welche wir verursachen zu bezahlen! Dies ist bis heute nicht der Fall! Nein, es wird noch gejammert und fälschlicherweise gesagt, dass wir "gemolken" werden.... Nichts als Verdrehung der Fakten...
    2. Privatauto-Leasing endlich den Riegel schieben! So brauchte es dann wohl auch nicht den Ruf nach mehrspurigem Autobahnausbau, etc. und der zunehmenden Verschuldung in unserer Gesellschaft könnte dann zugleich eventuell auch noch mehr Einhalt geboten werden! ;)
    • Knut Knallmann 07.05.2016 09:16
      Highlight Highlight Weil der ÖV im Jahr lediglich 900 Millionen, oder knapp 10 mal geringere externe Kosten verursacht. Wenn man eine Vollkostenrechnung macht, sind privater und öffentlicher Verkehr in punkto Kostendeckung etwa gleich auf - Die Autofanatiker sehen sich trotzdem in der Opferrolle...
    • atomschlaf 07.05.2016 09:22
      Highlight Highlight @Knallmann: Ob die Allgemeinheit die externen Kosten des Strassenverkehrs tragen muss oder mit Milliarden den ÖV subventioniert, kommt auf dasselbe raus. In beiden Fällen tragen die Nutzniesser nicht die vollen Kosten.
      Wenn man eine Vollkostenrechnung macht und dabei berücksichtigt, dass der Strassenverkehr rund 3/4 der Verkehrsleistung erbringt, steht dieser sogar wesentlich besser da!
    • atomschlaf 07.05.2016 09:38
      Highlight Highlight @YaaDede: Wie kommst Du auf die abstruse Idee, ein Leasing-Verbot würde den Verkehr wesentlich reduzieren?
      Die Leute würden einfach ältere und kleinere/billigere Autos fahren, aber die wenigsten würden deswegen ganz aufs Auto verzichten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SwissGTO 07.05.2016 05:19
    Highlight Highlight ...aber trotzdem sprechen die Umfragen für eine Annahme der Initiative....
  • Der Kritiker 07.05.2016 04:45
    Highlight Highlight Und wiederum weiss keiner dieser "gladiatoren", wohin die reise geht und wie der verkehr der zukunft aussehen wird. Bevor man Milliarden hin- und herschiebt, sollte ein Verkehrskonzept entworfen und erarbeitet werden. Hightech-Firmen arbeiten schon lange daran. Lasst Euch unterrichten, wie die Zukunft aussehen mag und trefft erst dann den Entscheid, Kühe zu melken.
    • NicolasFlammel 07.05.2016 11:07
      Highlight Highlight "Lasst euch unterrichten, wie die Zukunft aussehen mag...."
      Ja genau, lasst euch von den Experten und vom Staat erklären, wie die Zukunft aussehen wird. Was die Leute wollen ist Ihnen offenbar egal. Noch Obrigkeitsgläubiger gehts nicht mehr!
    • R&B 07.05.2016 11:53
      Highlight Highlight @cassio77: Wie Lombardi und Allemann mehrmals in der Arena sagten, stehen die Pläne für den Ausbau schon längst, aber werden mittels Einsprachen verhindert. Tragischerweise anscheinend sogar von einem SVP-Gemeindepräsidenten, der den Ausbau Gubrist verhindern will.....
      Ein Verkehrskonzept, wie Sie es wollen, ist aus heutiger Sicht sehr schwierig zu erstellen. Angenommen wir würden in der Zukunft alle selbstfahrende Elektroautos fahren, würde es mindestens 20-30 Jahre gehen, bis dies Alltag ist. Wir haben aber jetzt Stau und dafür gibt es Projekte, die von Anwohner verzögert werden.
  • pamayer 07.05.2016 03:07
    Highlight Highlight die svp-ler benehmen sich nicht nur idiotisch, sie sind es.
    • Tschüse Üse 07.05.2016 06:44
      Highlight Highlight Beweise für deine Aussage? Komm jetzt aber bitte nicht mit Blocher, den nimmt niemand mehr ernst.
    • samy4me 07.05.2016 06:54
      Highlight Highlight Köppel? Ueli? Hier ein kleines Zückerli...
      Play Icon
    • Tschüse Üse 07.05.2016 06:58
      Highlight Highlight Na klar, Ausschnitt aus der Comedy Serie Ratpack. Sehr aussagekräftig.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness_3 07.05.2016 02:23
    Highlight Highlight "Gaillard blufft mit seinem Lohn", schade um die etwas irreführende Überschrift.
    • Angelo C. 07.05.2016 03:13
      Highlight Highlight Richtig, passt echt nicht....

      Aus Gaillards blossem AHV-Spruch "bluffen" abzuleiten, ist wieder einmal eine dieser dümmlichen Effekthaschereien rund um einen reisserischen Titel 🙄!
    • dä dingsbums 07.05.2016 08:20
      Highlight Highlight Ja, Effekthascherei und unnötig. Ich lese die Arena Zusammenfassung sowieso. Trotz dieser Überschriften. ;-)
    • Ketchum 07.05.2016 09:05
      Highlight Highlight Das ist ein guter Titel. Der Vorwurf der Effekthascherei spricht auch für diese Sichtweise, denn darum geht's bei einer Schlagzeile (solange sie inhaltlich korrekt ist). Und Gaillard bluffte nun mal mit seinem Lohn.

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