Schweiz
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Die Krankenkassenprämien werden Jahr für Jahr teurer. © Keystone/GAETAN BALLY

So kann der Anstieg der Krankenkassen-Prämien gestoppt werden – 6 Massnahmen

Die Prämien 2018 sind schon berechnet. Trotzdem können die Versicherten nicht aufatmen. Dabei gäbe es durchaus Massnahmen, die eine Linderung versprächen, ohne bei der Qualität zu sparen. Ein Überblick.

Anna Wanner und Andreas Möckli / Nordwestschweiz



Wenn Bundesrat Alain Berset im Herbst die Prämien fürs nächste Jahr bekannt gibt, geht die Klage wieder los: Das Gesundheitssystem in der Schweiz ist zu teuer! Der Bundesrat wird sagen, dass ein Grossteil des Kostenschubs auf die Alterung der Gesellschaft und den technologischen Fortschritt zurückzuführen sei. Übersetzt heisst das: Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Schweizerinnen und Schweizer in ihrem Leben ein neues Hüftgelenk erhalten oder das Knie operieren müssen. Zudem können neue Therapien die Lebensqualität massiv erhöhen, doch kosten sie eben auch sehr viel Geld.

Müssen wir uns also mit den steigenden Kosten abfinden? Wenn wir bei der Qualität keine Abstriche machen wollen, werden wir in Zukunft sicher nicht weniger für unsere Gesundheit ausgeben. So gehört die Schweiz nicht nur in der Qualität zu den Spitzenreitern, sondern auch bei den Kosten. Gemessen am Bruttoinlandprodukt belegt unser Land nach den USA den zweiten Rang.

So wird es auch nächstes Jahr keine Entlastung geben. Laut dem Krankenkassenverband Santésuisse stiegen die Kosten in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent. Das verheisst auch für die Prämien nichts Gutes, da man davon ausgeht, dass diese analog zu den Kosten wachsen.

Einsparpotenzial gäbe es zuhauf, zumal das Schweizer Gesundheitswesen mit zahlreichen Fehlanreizen und ineffizienten Systemen gespickt ist. Die «Nordwestschweiz» hat die wichtigsten Baustellen zusammengestellt und zeigt gleichzeitig die zentralen Probleme und die verschiedenen Lösungsansätze auf.

Ärztelöhne den Kosten anpassen

Seit Jahren schon streitet die Ärzteschaft mit den Krankenkassen über eine umfassende Revision des Ärztetarifs Tarmed. Dieser umfasst ganze 4600 Positionen, anhand derer die Ärzte ihre Leistungen mit den Krankenkassen abrechnen. Das erbitterte Feilschen um einen Kompromiss scheiterte letztmals 2016.

Inzwischen hat Gesundheitsminister Alain Berset die Geduld verloren und selber einen Vorschlag ausgearbeitet, mit dem der Tarmed angepasst werden soll. Berset verspricht sich mit den Änderungen jährliche Einsparungen von 700 Millionen Franken.

Mit der Anpassung soll der medizinische Fortschritt abgebildet und Fehlanreize eliminiert werden. Obwohl die Ärzte mit diesem generellen Ansinnen einverstanden sind, kam es im Rahmen der Vernehmlassung zu einem Aufschrei. Diverse Fachrichtungen sehen sich einseitig benachteiligt und machen teils Existenzängste geltend.

Zu den schärfsten Kritikern zählen Psychiater, Radiologen und Hautärzte. Letztere rechnen mit Einbussen von bis zu 30 Prozent, was von den Krankenkassen jedoch bestritten wird. Die Psychologen und Psychiater fürchten ebenfalls, dass ihr vergleichsweise schon geringer Lohn noch weiter sinkt. Damit werde der Beruf noch weniger attraktiv, obwohl schon ein Nachwuchsproblem bestehe, sagen Psychiater. Es drohten Wartezeiten, wie man sie in Deutschland kenne. Dort müssen sich Patienten über 20 Wochen für einen Termin gedulden.

Günstigere Krankenkasse für einen gesunden Lebensstil

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Video: srf

Wie der Bundesrat auf die Kritik reagieren wird, ist noch nicht bekannt. Bis Mitte Juni dauerte die Vernehmlassung. Erklärtes Ziel ist, dass der neue Tarif Anfang nächstes Jahr in Kraft tritt. Der Bundesrat wird also in den nächsten Monaten den definitiven Tarif verabschieden.

Als Nächstes dürfte eine generelle Überarbeitung des Tarmed anstehen. Künftig sollen Ärzte vermehrt über Pauschalen statt über einzelne Tarife abrechnen. Der Krankenkassenverband Santésuisse wollte den Bundesrat zusammen mit den Chirurgen dazu bewegen, dies bereits bei der laufenden Revision zu tun, kam mit dem Ansinnen aber nicht durch. Angesichts des Gezerres beim Tarmed dürfte dies jedoch nicht allzu rasch umgesetzt werden.

Finanzierung aus einer Hand

Der medizinische Fortschritt macht es möglich, dass viele Eingriffe so durchgeführt werden können, dass der Patient am Morgen eintritt, behandelt wird und am Abend wieder nach Hause gehen kann.

Die ambulante Behandlung ist meist günstiger und angenehmer für den Patienten. Nur: Im internationalen Vergleich hinkt die Schweiz diesbezüglich anderen Staaten hinterher. Die Beratungsfirma PWC schätzt, dass über eine Milliarde Franken pro Jahr gespart werden könnte, wenn in hiesigen Spitälern mehr ambulant behandelt würde.

Was also spricht dagegen? Fehlanreize bei der Finanzierung: Ambulante Behandlungen werden zu 100 Prozent über die Krankenkassen abgerechnet. Die Versicherer wehren sich gegen eine Verschiebung, weil die Kantone stationäre Leistungen zu 55 Prozent mittragen.

Die Versicherer fahren also mit dem heutigen System meist günstiger, weil sie nur die restlichen 45 Prozent aufwenden müssen. Kurz: Eine weitere Verschiebung weg von stationären hin zu ambulanten Leistungen würde die Prämienzahler teuer zu stehen kommen. Nicht nur die Versicherer verlangen deshalb eine einheitliche Finanzierung. Sie erhalten Unterstützung von den Ärzten, Spitälern, von der Patientenstiftung und der Pharma.

Die Kantone wehren sich mit Vehemenz dagegen. Sie wollen keine Kompetenzen abgeben und warnen davor, die Krankenkassen derart zu bemächtigen, dass sie über die Finanzierung aller Gesundheitsleistungen verfügen können. Stattdessen haben einzelne Kantone Listen eingeführt, die bestimmen, welche Operationen nur noch ambulant durchgeführt werden dürfen – ebenfalls mit dem Ziel, Kosten zu sparen.

Urs Stoffel, Mitglied des FMHZentralvorstandes, Departementsverantwortlicher Ambulante Versorgung und Tarife, spricht waehrend an einer Medienkonferenz von FMH ueber

Urs Soffel, Vorstand des Ärzteverbands FMH. Bild: KEYSTONE

Über diese Listen ärgern sich wiederum die Ärzte. «Ob ein Eingriff ambulant oder stationär stattfinden soll, muss ein Arzt beurteilen und darf kein amtlicher Entscheid sein», sagte Urs Stoffel, Vorstand des Ärzteverbands FMH, unlängst an einer Medienkonferenz. Stoffel verwies auf ein weiteres Problem:

«Wenn Operationen nur noch ambulant durchgeführt werden, dann bleiben die Operationssäle am Nachmittag leer.»

Urs Stoffel, Vorstand des Ärzteverbands FMH

Trotz Widerstand der Kantone bastelt eine Subkommission des Nationalrats seit Jahren an einer einheitlichen Finanzierung. Wie genau das Konstrukt am Ende aussehen soll, ist noch offen. Streit ist aber programmiert. So sind nicht nur die Kantone skeptisch, ob den Versicherern die Kontrolle über die Finanzen überlassen werden soll. Auch Patientenschützer sind dagegen. Eine mehrheitsfähige Lösung liegt noch in weiter Ferne.

Medikamente zu fairen Preisen

Mindestens 13 Prozent aller Ausgaben im Gesundheitswesen werden für Medikamente ausgegeben. Die Zahl dürfte jedoch deutlich höher liegen. Da die Spitalaufenthalte mit Fallpauschalen abgerechnet werden, ist nicht bekannt, wie viel Geld hier zusätzlich für Pillen und Ampullen fliesst.

Die vom Bund festgelegten Medikamentenpreise wurden letztmals 2014 angepasst. Mit ein Grund für die Pause war ein Bundesgerichtsurteil, dass es dem zuständigen Bundesamt für Gesundheit (BAG) untersagte, sich bei der Berechnung lediglich auf die ausländischen Preise abzustützen. Inzwischen wurde die Verordnung angepasst, damit auch die Wirkung eines Arzneimittels im Vergleich zu anderen wieder stärker berücksichtigt wird.

Nun werden in diesem Jahr wie üblich ein Drittel aller Medikamentenpreise angepasst. Das BAG rechnet mit Einsparungen von rund 180 Millionen Franken ab dem nächsten Jahr. Obwohl nur ein Drittel überprüft wird, hinke das Bundesamt mit seinem Zeitplan hinterher, sagt ein Pharmamanager. Das BAG ist vorsichtig optimistisch:

«Trotz knapper Ressourcen hoffen wir, bis Ende November sämtliche Medikamente, die in diesem Jahr an der Reihe sind, überprüft zu haben»

Jörg Indermitte, Co-Leiter Sektion Medikamente

Die Medikamentenpreise sind schon seit Jahren ein Zankapfel. Krankenkassen, Konsumentenschützer und der Preisüberwacher orten ein grosses Sparpotenzial, würden die Preise anhand aktueller Wechselkurse angepasst. Gleichzeitig verlangen sie, dass jedes Jahr sämtliche Medikamentenpreise überprüft werden und nicht wie heute nur ein Drittel.

Schliesslich fordern sie ein Einspracherecht, sollten sie mit einem vom Bund festgelegten Preis nicht einverstanden sein. Bislang sind all diese Forderungen wirkungslos verpufft.

Mit der Pharmaindustrie steht ihr ein mächtiger Gegner gegenüber, der es versteht, in Bundesbern für seine Interessen gezielt zu lobbyieren. Die Branche moniert, die Medikamentenpreise könnten mit dem heutigen System nur sinken, eine Erhöhung – etwa wechselkursbedingt – sei nicht möglich. Mittlerweile kommen Forderungen auf, das System radikal umzubauen. Doch ob diese es je ins Parlament schaffen, ist ebenso unklar wie die Frage, wann esdamit so weit sein könnte.

Schweizweiter Versorgungsplan

Braucht die Schweiz 36 175 Ärzte und 290 Spitäler? Diese Frage lässt sich nicht schlüssig beantworten. Haus- und Kinderärzte gibt es je länger, je seltener, hingegen konzentrieren sich einzelne Fachspezialisten wie Psychiater in den Städten. Weil bei medizinischen Leistungen das Angebot die Nachfrage schafft, der Arzt also dem Patienten sagt, wie oft und lange er eine Therapie braucht, versucht die Politik seit 15 Jahren, die Zulassung von Ärzten zu steuern. Bisher erfolglos.

Die Ausgaben im ambulanten Bereich wuchsen im Vergleich zu anderen Gesundheitskosten überproportional stark. Aktuell erarbeiten Bundesrat und Parlament eine neue Lösung, um die Zahl der Ärzte begrenzen zu können. Und es besteht Grund zur Hoffnung: Falls die Kantone bei der Finanzierung einlenken, würden die Leistungserbringer und das Parlament den Kantonen mehr Freiraum gewähren, die Zahl der Ärzte im Kanton zu steuern.

Ob dies zum Erfolg führt, ist unklar. Denn bereits heute besitzen die Kantone bei der Spitalplanung ein Instrument, um das Angebot und die Zahl der Spitäler zu steuern. Bloss nutzen sie es nicht, um Kosten einzudämmen. Im Gegenteil: Die Spitäler bauen ihre Kapazitäten aus oder erneuern diese sogar. So schätzt die Credit Suisse in einer aktuellen Studie, dass in den nächsten 20 Jahren 16 Milliarden Franken in die Spitalinfrastruktur gepumpt werden. Versicherer gehen von deutlich höheren Zahlen aus.

Und jetzt: Medikamente neu interpretiert von Zukkihund

Unabhängig davon, wie gross letztlich die Zahl ist, müssen nach neuem Spitalgesetz alle Investitionen aus der laufenden Spitalrechnung bezahlt werden. Sprich: Der Prämien- und Steuerzahler wird zur Kasse gebeten, zahlt nicht nur medizinische Leistungen, sondern den Ausbau.

Anstatt veraltete Strukturen ab- oder umzubauen, wird ein Spitalnetz am Leben erhalten, das viel zu engmaschig und zu teuer ist. Bestrebungen, hoch spezialisierte Medizin an ein paar wenigen Standorten zu bündeln, laufen zwar, aber sehr langsam.

Auch schauen einzelne Kantone bei der Spitalplanung neuerdings über die Kantonsgrenze hinaus, das Wallis, die Waadt oder die beiden Basel, wo die Fusion der kantonalen Spitäler erfolgreich zustande kam, aber durch die Wettbewerbskommission (Weko) verhindert werden könnte. Im Gegensatz dazu gibt es Spitäler, die aus Prestigegründen neue Spezialitäten aufbauen, wie etwa die Herzchirurgie an der Hirslandenklinik Aarau.

Dass Gesundheitsleistungen erfolgreich an wenigen Standorten konzentriert werden können, zeigt das Beispiel Dänemark: Dort sollen in Zukunft 21 Krankenhäuser die Versorgung sicherstellen. Freilich sind die geografischen und demografischen Begebenheiten nicht vergleichbar – und doch haben die Dänen dereinst 270 Spitäler weniger als die Schweizer.

Bessere Qualität für weniger Kosten

Manchmal kann weniger mehr sein. Die Erkenntnis, dass dieses Prinzip gerade auch in der Medizin gilt, hat sich international längst durchgesetzt: Unnötige Behandlungen sind nicht nur teuer, sie können dem Patienten auch mehr Schaden zufügen als nützen. In der Schweiz sickert diese Erkenntnis nur langsam durch.

Vorreiter in diesem Bereich ist die Schweizerische Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin, die 2014 erstmals eine Liste mit Behandlungen veröffentlichte, die häufig unnötig sind. 2016 folgte die zweite Liste. Dabei geht es nicht um Verbote. Der Patient soll mit dem Arzt klären, ob der Nutzen einer Behandlung tatsächlich grösser ist als das damit verbundene Risiko. Im Juni folgten zwei neue Listen für Geriatrie und Intensivmedizin, andere ziehen nach.

Der Bund überprüft seit zwei Jahren, ob einzelne medizinische Massnahmen den Kriterien der Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit entsprechen – darunter Kniearthroskopien und Wirbelsäuleneingriffe. 2016 kamen weitere Behandlungen dazu.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) rechnet mit einem Einsparpotenzial von rund 100 Millionen Franken pro Jahr. Erweisen sich Leistungen als nicht wirksam oder unnötig, können sie auch nicht mehr über die Grundversicherung abgerechnet werden.

Noch harziger läuft die Qualitätsstrategie, welche das Parlament vor mehr als zehn Jahren initiiert hat. Gemäss BAG sterben 2000 bis 3000 Patienten pro Jahr an Behandlungsfehlern. Studien zeigten, dass über sogenannte Checklisten nicht nur Fehler, sondern auch Komplikationen vermieden werden könnten, was wiederum die Sterblichkeitsrate senken würde.

Das Pilotprojekt «Sichere Chirurgie» war ein erster Versuch in der Schweiz, vermeidbare Fehler im Operationssaal auszumerzen. Die Checkliste stellt sicher, dass die richtige Körperseite operiert wird und keine Gegenstände im Körper des Patienten vergessen werden. Verbesserung verspricht man sich nicht nur für die Gesundheit der Patienten, sondern auch für die Kosten. Denn schlechte Leistungen sind teuer. Obwohl eine bessere Qualitätssicherung unbestritten ist, können sich Politiker nicht auf ein Vorgehen einigen. Der Ständerat schmetterte die Qualitätsstrategie des Bundesrats vor einem Jahr ab. Jetzt erarbeitet die zuständige Gesundheitskommission ein neues Projekt.

Transparenz und Effizienz steigern

Die Digitalisierung macht auch vor dem Gesundheitswesen nicht halt. Unter dem Schlagwort «E-Health» werden zahllose Apps, tragbare Messgeräte (Wearables), elektronische Patientendossiers und vieles mehr zusammengefasst. Würden alle 250 Millionen Papierdokumente im Gesundheitswesen elektronisch übermittelt, so könnten gar 2 bis 3 Milliarden Franken an Kosten vermieden werden, rechnet die Swisscom vor.

Grosses Potenzial wird dem elektronischen Patientendossier (EPD) zugemessen. Würden dort alle Daten eines Patienten zentral gesammelt, so liessen sich zahlreiche Untersuchungen vermeiden. Heute werden gerade Röntgenbilder oft doppelt angefertigt, da das letzte gerade nicht zur Verfügung steht.

Seit April dieses Jahres ist ein Gesetz zum EPD in Kraft getreten. Demnach müssen Spitäler innerhalb von drei, Pflegeheime innerhalb von fünf Jahren das EPD einführen. Für Ärzte und ambulante Praxen ist es dagegen freiwillig, auch die Patienten werden nicht gezwungen, ein elektronisches Dossier zu führen.

Verfechter des EPD kritisieren diese Freiwilligkeit. Nur wenn auch die Ärzte mitmachen müssten, würde der Digitalisierung einen echten Schub verliehen. Auch das blosse Hin- und Herschieben von Dokumenten sei zu wenig ambitioniert. Eine Überweisung eines Patienten oder eine Anordnung an einen Physiotherapeuten soll durchweg digital ablaufen, fordern die Vorreiter des EPD.

Eine Achillesferse sind auch kantonale Insellösungen. So haben etwa die Kantone Zürich und Bern zusammengespannt und setzten dabei auf die Swisscom als Technologiepartner. Der Kanton Genf setzt derweil auf die Post.

Die beiden staatsnahen Betriebe sind die führenden Anbieter von E-Health-Lösungen in der Schweiz. Setzen die Kantone auf unterschiedliche Systeme, so besteht die Gefahr, dass diese aufgrund fehlender Schnittstellen nicht miteinander kommunizieren können. Laut dem Bund sollen erste Patienten in der zweiten Jahreshälfte 2018 ein EPD eröffnen können.

(aargauerzeitung.ch)

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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ujay 17.08.2017 10:39
    Highlight Highlight Ohne EINHEITSKRANKENKASSE sind fast alle Vorschlaege unrealistisch. 50 und mehr KK die alleine vor sich hin wursteln, haben nun mal keine Marktmacht gegenueber der Pharma- und Zulieferlobby. Eine solche Krankenkasse koennte den Markt bestimmen, der jetzt von oben genannten hemmungslos ausgesaugt wird.
  • Randy Orton 17.08.2017 10:28
    Highlight Highlight Knapp ein Zehntel der Gesundheitskosten wird durch Medikamente verursacht. Die Pharmakonzerne tricksen gekonnt um die Preise hoch zu treiben, zB. indem in Antibiotikapackungen 12 Tabletten enthalten sind, die Tabletten aber laut Richtlinien 3x täglich über 5 Tage eingenommen werden müssen. So kassiert die Firma für zwei Packungen ab und kann 24 anstatt 15 Tabletten verkaufen.
  • Ruedi Frei 17.08.2017 10:26
    Highlight Highlight Das grösste Sparpotential liegt bei uns selber: Nicht bei jedem Boboli gleich zum Arzt oder in die teuer Spital Notfallsation. Aber vor allem: Gesünder leben! Mind. 30% aller Behandlungen sind inzwischen die Folgen von Bewegungsmangel, Übergewicht und falscher Ernährung. Bald 40-50% der Schweizer sind Übergewichtig! Folgen: Kreislauferkrankungen, Abnutzungserscheinungen, Diabetes, Bluthochdruck, usw. Allein jeder Diabetes Patient kostet ca. 6000.- pro Jahr und die Patienten werden immer jünger und die Anzahl wächst rasant!
  • infomann 17.08.2017 09:41
    Highlight Highlight Ich kaufe mein Medikament wo ich immer brauche in Spanien.
    Hier kostet die Schachtel für vier Wochen
    27Fr....in Spanien 2,30 Euro.
    So etwas darf doch einfach nicht sein!
    • Randy Orton 17.08.2017 10:23
      Highlight Highlight Welches Medikament ist das?
  • dorfne 16.08.2017 18:01
    Highlight Highlight Dann gibt es auch noch hochumstrittene Vorsorgeuntersuchungen, wie z.B. jene gegen Brustkrebs, die gem. mehrerer Studien über die Gesamtzahl gesehen mehr Unheil als Nutzen bringt. Nicht zuletzt weil den meisten "Leistungserbringern" schlicht das Knowhow feht, oder man schaut gar nicht richtig hin, da die Krankenkasse ja eh immer und alles zahlt. Zweifler bitte googeln. Vorsorgeuntersuchungen nur bei begründetem Verdacht, dann aber gründlich und mit weiterführenden Abklärungen.
  • Herbert Anneler 16.08.2017 17:23
    Highlight Highlight Sehr vernünftige Vorschläge! Ein wichtiger Punkt fehlt: Mehr Selbstverantwortung! Bewegung, Ernährung, Gelassenheit, nicht wegen jedem Boboli zum Arzt, sich fragen: Leide ich so sehr, dass ich auch zum Arzt ginge, wenn ich alles selber bezahlen müsste...? Rettungsflugwacht auch bei einer verstauchten Zehe...? Faltenlos auch mit 70...? Ist eine krumme Nase wirklich ein Grund für Depressionen? (Kann auch ganz sexy sein, ebenso ein paar Fettpölsterchen...)
    • Bot 16.08.2017 22:06
      Highlight Highlight Artzbesuche wegen "Boboli" sind eher weniger Kostenverursacher, vor allem da das meist schon der Selbstbehalt auffängt. Unbehandelte Depressionen oder sonstige schwere Erkrankungen schon eher.
      Gerade bei Depressionen gehen die Leute eher zu spät und haben darum lange Behandlungen zu folge.

      Selbstverantwortung ist ja das eine, aber nicht jeder kann sich selbst Diagnostizieren.

      Gute Alternative finde ich das Telmed, da kann man immerhin erste Abklärungen treffen.
  • dorfne 16.08.2017 17:20
    Highlight Highlight Der Beruf des Hausarztes muss aufgewertet werden. Dann braucht es einen Katalog an medizinischen Leistungen, die der Allgemeinmediziner selber erbringen muss, und für die er die Patienten nicht zum Spezialisten schicken darf! Noch vor 30 Jahren hat mein damaliger Hausarzt bei mir eine Eileiterentzündung (unerträgliche Schmerzen) diagnostiziert und erfolgreich therapiert! Heute würde mich der Hausarzt wohl an einen Gynäkologen mit 6-wöchigen Wartefristen überweisen! Damit will ich nur aufzeigen wie aktiv die Hausärzte früher waren. Heute mache ich andere Erfahrungen!
  • ralck 16.08.2017 15:44
    Highlight Highlight Mexikaner haben Drogenkartelle und wir haben die Pharmaindustrie.
    • Elpolloloco 16.08.2017 16:11
      Highlight Highlight ich bin sicher, die Zeit wird kommen, wo wir alle der Pharmaindustrie mal dankbar sein werden, dass sie innovative Medikamente und Behandlungsmethoden entwickelt.

      Mich stört bei den hohen Preisen aber vor allem die Kaufkraftabschöpfung, drum würde ich definitiv den Parallelimport von Medikamenten befürworten - funktioniert bei der Technik (schweizer Händler sind im internationalen Vergleich fast immer günstiger), warum nicht bei Medikamenten?
    • ralck 16.08.2017 16:42
      Highlight Highlight Willst du mir predigen, dass es von höchstem Interesse der Pharmaindustrie sei, Krankheiten gänzlich heilen zu können und wir dafür alle dankbar sein sollen? Bist du ein Missionar von Novartis? :-)
    • Sharkdiver 17.08.2017 08:31
      Highlight Highlight @Riqqo Nein, natürlich sind dass alle Mafioso mit Trenchcoats und Hut, die Jahre lang an der Mafiahighshool studiert und geforscht haben. Alles Gangster. Keiner dieser Ärzte und Forscher wollen Menschen helfen und dabei noch Geld verdienen. Alles Monster. Wären doch alle Menschen so moralisch korrekt wie Sie. Es lebt sich scheinbar ganz gut, wenn man sich die komplizierte Welt mit vereinfachenden Verschwörungstheorien erklärt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sensenmaa 16.08.2017 14:03
    Highlight Highlight Wenns nicht mehr geht zahl ich einfach nicht mehr.
  • nun_kui 16.08.2017 13:49
    Highlight Highlight Als Pflegefachfrau bei der Spitex sehe ich ein grosses Sparpotential wenn Pflegefachpersonen mit einem Bachelor oder Master abschluss vermehrt auch "ärtzliche" Tätigkeiten durchführen dürften und somit dem Hausärztemangel und unnötigen Spitalbesuchen entgegengewirkt werden kann. Lasst uns ausführen, was wir praktisch und theoretisch auch gelernt haben. Die FMH stellt sich da nach wie vor quer.
    • Elpolloloco 16.08.2017 16:07
      Highlight Highlight Die FMH ist ein Katastrophenverein, der sich überall querstellt, wo die Pfründe der Ärzte verteidigt werden müssen.
    • Randy Orton 17.08.2017 10:25
      Highlight Highlight Inwiefern wird da gespart? So werden die Kosten einfach umverteilt.
    • nun_kui 17.08.2017 14:36
      Highlight Highlight Weil Leistungen von Pflegefachfrauen günstiger als die von Ärzten bei Versicherungen abgerechnet werden können. Die FMH ist grundsätzlich sicher gut, müsste einfach offener für Veränderungen sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gulasch 16.08.2017 13:43
    Highlight Highlight Ich denke, es hat definitiv zuviele (auch private) Spitäler!
    Private Kliniken sind sehr effizient und die öffentlichen Spitäler könnten einiges lernen, aber primär sind sie dem Shareholder und nicht der Allgemeinheit verpflichtet und daher folgt ein Gewinnstreben! Desweiteren beteiligen sie sich äusserst wenig an der Ausbildung!
    Weiteres Problem, jeder ist sich selbst am nächsten, kaum ein Politiker oder eine Region will ein Spital schliessen!
    • Hansdamp_f 17.08.2017 08:57
      Highlight Highlight Das stimmt. Aber auch die Bürger und v.a. die Lokalpolitiker sind schuld: Im Zweifelsfall wird das Lokalspital erhalten und sogar ausgebaut, renoviert etc. Muss wirklich das nächste Spital 10 KM weg sein oder reicht auch eine gute ambulante Versorgung vor Ort und 10 Zentrumsspitäler? Dänemark macht's hier vor: http://medizin-und-technik.industrie.de/allgemein/die-zukunft-hat-schon-begonnen/
    • Hansdamp_f 17.08.2017 21:07
      Highlight Highlight Dann viel Spass, Blaubar, wenn Dich ein Arzt operiert, der Deine OP vier Mal im Jahr durchführt.

      Es braucht eine schweizweite Spitalplanung, über die Kantonsgrenzen hinweg, Spezialisierung und eine funktionierende ambulante Versorgung von mir aus in jedem Chrachen. Ambulante Eingriffe können auch da gemacht werden, für eine geplante OP kann man auch mal 40 KM reisen.
  • manu9989 16.08.2017 13:42
    Highlight Highlight Im kleinen anfangen: Wiso nicht mal halb so grosse Medikamentenpakungen verkaufen ?
  • Gubbe 16.08.2017 12:50
    Highlight Highlight Nur bei ambulanten Patienten, bleibt der OP-Saal am Nachmittag leer. So Herr Stoffel. Meine Frage: na und?
    Zu den Spitalzimmerpreisen: Ein Zimmer hat breitere Türen als ein Hotel, meist 2 Personen in Hydraulikbetten. Kosten pro Person um die 1800 CHF die Nacht. Ein 4*Hotel ist für 250CHF / Pers. zu buchen. Ausgebucht 3600 Das Spital, 500 das Hotel. Nach 10 Tagen Belegung, dürften auch die 2 Spitalbetten bezahlt sein. Wo ist der Mehrwert im Spital?
    • Nguruh 16.08.2017 14:10
      Highlight Highlight Hmmm vllt die rundum Betreuung durch medizinisches Fachpersonal?
    • Gubbe 16.08.2017 16:18
      Highlight Highlight Selbstverständlich wird das noch dazu kommen, es geht ja nur ums Bett!
  • dommen 16.08.2017 12:47
    Highlight Highlight Etwa 9% der Gesamtkosten fallen auf die Medikamentenpreise. Meiner Meinung nach liegt ein wesentlicher Teil des Hundes beim momentanen System begraben, welches Fehlanreize schafft. Dadurch werden von vielen Patienten Leistungen bezogen oder Eingefordert, welche gar nicht nötig wären. Und Spitäler schaffen unnötig Geräte an, welche anschliessend teuer amortisiert werden müssen. In der Schweiz gibt es zum Beispiel 10 (!) Kernspintomographrn pro 100000 Einwohner...
  • @BlackStar 16.08.2017 12:39
    Highlight Highlight Da es sich beim KVG um eine "Zwangs-Versicherung" handelt, welche wir abschliessen müssen, sollte die Krankenkassen-Prämie von den Steuern abgezogen werden können. Glaubt mir, Regierung und Parlament würden sofort aktiv an Lösungen arbeiten, welche die Gesundheitskosten und Prämien senkt!
    • Nick_ 16.08.2017 14:40
      Highlight Highlight @ursus

      Die Krankenkassen-Prämie können bereits seit eh und je von den (Einkommens)Steuern abgezogen werden.
      Meinst du vielleicht die selbst getragenen Krankheitskosten (Franchise+Selbstbehalt usw)? Ja, auch diese können abgezogen werden - jedoch mit einem "steuerlichen Selbstbehalt", abhängig vom Einkommen.
  • Nik G. 16.08.2017 12:37
    Highlight Highlight Danke!!!! Endlich ein Bericht der genau auf diese Punkte eingeht welche wirklich zu Kostensenkung führen könnten und nicht immer diese Pseudodiskussionen über Pauschalzahlung bei Notfall Eintritt oder bezahlen wenn die Behandlung nicht begründet ist. Diese bringen gar nichts. Im Gegenteil es könnte sogar teurer werden da sich Personen mit chronischen Krankheiten nicht mehr in Behandlung begeben und dann noch teurer werden wenn es wirklich schlimm ist.
  • aglio e olio 16.08.2017 12:20
    Highlight Highlight Üunkte über die man auch nachdenken sollte:
    Kein Spital sollte privatwirtschaftlich betrieben werden, da die Profite die daraus erwartet werden, irgendwo anders fehlen bzw. von den Patienten, also der Allgemeinheit getragen werden müssen.
    Medizinische Versorgung ist kein Geschäft sondern eine Notwendigkeit.
    Grundversicherung über eine oder wenige Krankenkassen. Öffentliche Krankenkasse ohne Profitstreben. Aber das Thema ist ja erstmal vom Tisch.
    Gesundheitsprävention verbessern. Dazu gehört auch Fehlanreize zu vermeiden. Bsp. ungesunde Ernährung ist für viele bequemer und billiger.


  • Statler 16.08.2017 11:48
    Highlight Highlight Um es platt auszudrücken: solange man mit der Krankheit von Menschen (VIEL!) Geld verdienen kann, werden unsere Prämien sicher nicht sinken.
    Der Anreiz ist per se falsch.
    «Der Markt» ist im Gesundheitswesen schlicht die falsche Lösung, weil er auf Profit und nicht auf Effizienz und den bestmöglichen Erfolg aus ist. Solange wir daran festhalten, dass der Markt das alleinseligmachende Mittel ist, werden die Kosten weiter steigen.
    • Carl Gustav 16.08.2017 13:48
      Highlight Highlight Die meisten Medis und Therapien gäbe es nicht, wäre nicht am Anfang die Motivation, Geld damit zu verdienen.
    • Statler 16.08.2017 18:09
      Highlight Highlight @Terence: Es gab kürzlich diese Meldung, dass Methadon die Wirksamkeit von Chemo-Therapien massiv verstärkt und zu mehr Erfolgen führt.
      Weil aber Methadon mittlerweile so billig ist, dass man damit kein Geld mehr verdient, hat niemand Interesse daran, entsprechende Studien durchzuführen oder zu finanzieren.
      Die Ärztin, die das herausgefunden hat, hatte aber keinerlei finanzielle Interessen, sondern wollte nur ihren Patienten helfen (wie ich das von einem Arzt eigentlich erwarte).
      Man verhindert also auch günstigere, effektivere Therapien, weil sie kein Geld einbringen... tolle Sache, nicht?
    • Carl Gustav 16.08.2017 19:39
      Highlight Highlight Möchten Sie ihre Pensionskasse bei der Pharma investieren, wenn diese Mutter Theresa spielen und dann Konkurs gehen?
      Eher nicht?
      Dann erzählen Sie uns bitte die Geschichte zu Ende von den noblen Ärzten und Forschern, die sich entschieden haben von Luft zu leben
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk nach 16.08.2017 11:29
    Highlight Highlight Hervorragende Punkte!

    Leider haben sie den wichtigsten Punkt vergessen: Es braucht den Umsetzungswillen der Politik!!

    Parteien von links bis rechts sind zu eng verbunden mit der Gesundheitsindustrie.
    In den kantonalen und der eidgenössischen Kommission sitzen zu viele Vertreter der Gesundheitsindustrie und der "normale" Politiker ist überfordert mit der Komplexität der Materie. Das ist meines Erachtens das Grundproblem!
  • Butschina 16.08.2017 11:18
    Highlight Highlight Radiologen und Hautärzte, die Existenzängste haben??? Sie gehören zu den gut verdienenden Fachrichtungen. Psychiater haben zwar eine der längsten Ausbildungen, sind jedoch die schlecht bezahltesten Ärzte. Bei ihnen sollte nicht noch mehr gespart werden. Radiologen, Urologen, ... dürfen gerne etwas weniger verdienen.
  • Posersalami 16.08.2017 11:00
    Highlight Highlight Es wäre mal Transparenz gefragt! Eine schönes Paper, das alle Angebote in allen Spitälern vergleicht, zB. im 5 Jahres Rhythmus erhoben. Die teuersten 20% haben dann 5 Jahre Zeit ihre Kosten auf ø Niveau zu senken und sonst nimmt man ihnen den Bereich einfach weg. Medikamentenpreise gehören rigoros gesenkt, es ist mir nicht klar wieso die Pharmaindustrie Fantastilliarden Gewinn machen muss. Der Gewinn mit dem Schweizer Markt könnte über die Steuer abgeschöpft werden (zB. 75%) und dann zB. in die Prämienverbilligung fliessen. Nur eine Idee von vielen..
    • Faenker 16.08.2017 17:25
      Highlight Highlight Die Idee ist nicht schlecht. Was aber zu Bedenken ist: Zentrumsspitäler/Unikliniken haben meist höhere Kosten weil da die schwereren Fälle behandelt werden.
      Als Ausgangspunkt und Ansatz zur Überprüfung was wo kostet aber eine gute Idee.
    • Posersalami 16.08.2017 20:11
      Highlight Highlight Ja, selbstverständlich müsste in diesen periodischen Erhebungen fair und detailliert hingesehen werden. Eine Milchmädchenrechnung darf man dann natürlich nicht abgeben. Es müsste so gemacht sein, dass die Branche viel mehr zur Innovation in Sachen Effizienz gezwungen wird. Aktuell ist dieser Zwang ja leider nicht genügend gegeben und da sollte jetzt endlich mal regulierend eingegriffen, die Branche zu Wettbewerb gezwungen werden.
  • Töfflifahrer 16.08.2017 10:54
    Highlight Highlight Im Wissen um diese Problematik wird es um so wichtiger zu wissen welche Politiker welche Interessen vertreten (es sind ja wohl eher selten die Interessen des Volkes). Also volle Transparenz der Ämter, Einsitze und Verbindungen. Zudem sollte ein Weg gefunden werden das Lobbying transparent zu gestalten.
    Nur so kann bei den kommenden Diskussionen abgeschätzt werden wie die Aussagen der Politiker zu werten sind. Denn früher oder später werden wir über Initiativen / Referenden bezgl. Gesundheitspolitik an die Urne müssen.
    • Alterssturheit 16.08.2017 11:09
      Highlight Highlight Einverstanden. Nur leider machen sich die allerwenigsten Wähler die Mühe (kann man heute schon) und informieren sich so detailliert über einen Kandidaten. Und wenn, dann wird's noch schwierig, weil Kandidat XY evtl. nicht mit den Kassen/Ärztebund, etc. verbandelt ist (positiv) aber z.B. gegen weitere Gesetze zum Schutz der Tiere ist (negativ).
      Also wählen oder doch nicht.??...
    • Töfflifahrer 16.08.2017 12:49
      Highlight Highlight @Alterssurheit: Ich sage nicht, dass es einfach ist. Das dumme an einer Demokratie ist eben schon, dass man selbst etwas Aufwand betreiben muss um an Informationen zu gelangen oder zu verifizieren um sich bei Wahlen und Abstimmungen ein eigenes Bild machen zu können. Darum ist es aber wichtig, dass die benötigten Informationen auch verfügbar sind.
    • Posersalami 16.08.2017 13:21
      Highlight Highlight Naja, zur Zeit wird es einem aber auch maximal erschwert die Verbindungen der einzelnen Politiker im Auge zu behalten.

      Ich wäre da für 100% Transparenz. Jedes Engagement, jedes Pöstchen, jede auch unentgeltliche Tätigkeit muss zentral und übersichtlich offen gelegt werden. Es gibt heute vernünftige Software, die solche Netzwerke übersichtlich darstellen kann. Natürlich inkl. der Finanzierung der jeweiligen Parteien!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Weinglas 16.08.2017 10:50
    Highlight Highlight Ja, der Kantönligeist ist ungesund. 290 Spitäler für nur gerade 8 Millionen Einwohner. Und Kantonsspitäli wie Glarus wehren sich rechtlich dagegen, dass man ihnen Operationen entzieht, die sie zu selten machen um genug Routine zu haben. In 10vor10 sagt ein Arzt vom Unispital, sie dürften regelmässig die Behandlungsfehler von Regionalspitälern ausbaden, es sei grauenhaft. Teuer, ineffizient und man könnte mit etwas Strukturanpassung die Sterblichkeitsrate massiv senken... Aber wenn du einen Schweizer fragst, kommt mantramässig wie aus der Pistole: "das beste Gesundheitssystem der Welt!"
  • Elpolloloco 16.08.2017 10:47
    Highlight Highlight Korrektur zum EPDG: es ist sogar ERWÜNSCHT, dass es mehrere Anbieter gibt, die Interoperabilität zwischen den Anbietern (Post, Swisscom, HINT) ist da gesetzlich geregelt und wird mittels Zertifizierung geprüft.

    Was aber tatsächlich fragwürdig ist: die Usecases, die eben nicht durch dieses Gesetz geregelt sind, aber trotzdem umgesetzt werden, z.B. elektronische Zu- und Überweisung, Terminbuchungen, etc. - da kann es gut sein, dass wir trotz aller Bemühungen einen Flickenteppich von Insellösungen haben werden. Der Bund versucht aber zu vermitteln und die ANbieter an einen Tisch zu bringen.
    • Samurai Gra 16.08.2017 13:52
      Highlight Highlight eHealth ist auch so ein Kostentreiber da es viel Geld braucht um es zum laufen zu bringen aber ambulante und Patienten müssen nicht mitmachen.

      Man zahlt also viel Geld für etwas das ev. nur wenige wirklich einsetzen (bis auf Spitäler mit Stationärbereich und Altersheime)
    • Elpolloloco 16.08.2017 15:49
      Highlight Highlight Das EPD ermöglicht - zugegebenermassen weit in der Zukunft - massive Einsparungen . Siehe Regulierungsfolgenabschätzung des Bundes zum Nutzen des EPD.

      Zudem: Für Patienten ist das EPD immer freiwillig, nur stationäre LE müssen sich anschliessen - innerhalb von 3 (Spitäler, Reha, Psychiatrien) oder 5 Jahren (Pflegeheime und Geburtshäuser).
      Bei Patienten die an mehreren Krankheiten leiden oder chronisch krank sind behaupte ich mal, dass ein besserer Datenaustausch nicht nur die Behandlung verbessert, sondern sie auch billiger macht und insgesamt sowohl Patient und Behandelnde davon profitieren.

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