Schweiz
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Die «Arena»-Gäste: (v.l.n.r.) Sebastian Frehner, Thomas Heiniger, Ruth Humbel und Barbara Gysi. bild: screenshot/srf

Die Gesundheitskosten-«Arena» macht Kopfweh – und nur einer hat das Gegenmittel

Wer kann die steigenden Gesundheitskosten stoppen? Diese Frage diskutierten die «Arena»-Gäste zusammen mit Moderator Jonas Projer. Eine Antwort darauf gefunden haben nicht die Politiker – sondern ein «Arena»-Zuschauer. 



«1550 Franken bezahle ich pro Monat für die ganze Familie an die Krankenkasse. Und das ist nur die Grundversicherung», eröffnet Moderator Jonas Projer die «Arena» zum leidigen Thema «Steigende Gesundheitskosten».

Müssen die Kosten sinken? Oder sind so hoch, weil wir einfach eine Spitzenmedizin erhalten? Diese Fragen wirft Projer in die Runde – und erhält darauf die wildesten Antworten.

Aber zuerst zu den Fakten. Der eingeladene Experte, Gesundheitsökonom Tilman Slembeck bringt das Problem auf den Punkt: «Die Wirtschaft ist in den letzten zehn Jahren um ein bis zwei Prozent gewachsen. Das Gesundheitssystem aber um ganze vier Prozent», so Slembeck. Da müsse man sich schon fragen, wo das genau hinführt und ob man einfach so weitermachen kann, wie bisher.

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Dass es Reformen braucht, darüber sind sich die «Arena»-Gäste einig. Wer aber schuld an den explodierenden Gesundheitskosten ist und wie man sie eindämmen kann, darüber scheiden sich die Geister.

«Die Spitäler sind die grossen Kostenspieler» poltert der Basler SVP-Nationalrat Sebastian Frehner gleich zu Anfang der Sendung. «In ganz Schweden gibt es gleich viele Spitäler wie im Kanton Bern. Aber Schweden ist 75 Mal grösser.»

Verringere man die Anzahl Schweizer Spitäler, würden auch die Gesundheitskosten sinken, ist sich Frehner sicher. Barbara Gysi, SP-Nationalrätin sieht das Problem an einem anderen Ort. «Es kann nicht sein, dass die Leute für die teuren Pharmaunternehmen aufkommen müssen.» Und Thomas Heiniger, Zürcher Regierungsrat und Präsident der Gesundheitsdirektoren Konferenz meint ganz trocken: «Wir sind selbst schuld an den steigenden Kosten.»

Vorschläge, wie mit den hohen Kosten umzugehen sei, hagelt es wie wild. Zum Teil mit einer solchen Verbissenheit, dass Arena-Dompteur Projer seine Gäste kaum mehr im Zaum halten kann. Oder wie das kleine Mädchen im Screening-Raum am Tisch nebenan haarscharf beobachtet: «Aber diä redäd ja alli ganz durenand!»

Die erste halbe Stunde hilft nicht dabei, den Gesundheitszustand des Zuschauers zu verbessern. Im Gegenteil. Die Gäste diskutieren derart verworren und kompliziert, dass manch einer schon erste Anzeichen von pulsierenden Kopfschmerzen spüren könnte. Es geht um die Gesundheitskostenaufteilung zwischen Bund und Kantonen, um Prämienverbilligungen und den Unterschied zwischen Sozial- und Gesundheitspolitik.

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Vorne weg prescht die SP. Wegen einer Klage der Partei, hat das Bundesgericht vergangene Woche den Kanton Luzern gerügt. Dieser senkte unrechtmässig die Einkommensobergrenze für Prämienverbilligung auf 54'000 Franken pro Jahr. Jetzt muss Luzern nicht nur Rückzahlungen in Millionenhöhe tätigen, sondern die Grenze wieder nach oben verschieben.

Doch damit ist noch nicht genug. «Wir schauen nun auch den restlichen Kantonen auf die Finger», droht der Luzerner SP-Mann David Roth. Leiden tue vor allem der Mittelstand. «Es kann nicht sein, dass eine Mutter ihr Instrument verkaufen muss, um Prämiengelder zurückzuzahlen.»

SVP-Frehner schüttelt den Kopf. Es sei völlig falsch auf die Kantone loszugehen, meint er zu Roth gewandt und erhält dabei Rückendeckung von Heiniger der meint: «Die Kantone geben wesentlich mehr aus als noch 2005. Sie sparen nicht Kosten auf dem Buckel des Mittelstandes.»

So geht es im Zickzack weiter, bis sich Erika Ziltener Präsidentin vom Dachverband der Schweizerischen Patientenstellen einschaltet und zynisch bemerkt: «Wir bewegen uns hier auf einer Flughöhe, die den Versicherten nichts mehr angeht.»

In ihrer flammenden Rede, während der sie Moderator Projer händeringend versucht zu unterbrechen, ruft Ziltener zum Spenden auf. Die Patientenstelle habe einen Fonds, der es Menschen aus dem Mittelstand ermögliche, trotz Schulden bei der alten Krankenkasse zu einer neuen zu wechseln.

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Die Lösung für das Problem der steigenden Gesundheitskosten ist das jedoch auch nicht. Projer wendet sich hoffnungsvoll an CVP-Nationalrätin Ruth Humbel. Ihre Partei will mit einer Initiative zur Kostenbremsung die Kosten eindämmen. Die CVP will, dass der Bund eingreift, wenn die Gesundheitskosten auf längere Zeit mehr steigen als die Löhne. Doch Humbel hat Mühe, den Vorschlag den «Arena»-Gästen schmackhaft zu machen.

«Es braucht einen gewissen Druck durch den Bund, damit die Effizienz im Gesundheitswesen gesteigert wird», beginnt Humbel holprig. Ohne Erfolg. Sogar Projer hat Mühe, den Ausführungen der Nationalrätin zu folgen. Und Heiniger meint nur trocken: «Frau Humbel, das hat niemand verstanden.»

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Knapp vor Schluss muss sogar Moderator Projer ein leises Ziehen im Hinterkopf verspürt haben. Er drückt den Reset-Knopf und zwingt die ganze «Arena»-Runde zu drei Schweigesekunden. Dann wendet sich Projer endlich an den Mann, der der ganzen in die theoretische Irre geleitete Diskussion neuen Antrieb verleit.

Reto Zillig, Physiotherapeut, sieht die steigenden Gesundheitskosten aus den Augen eines Praktikers: Die Anspruchshaltungen würden immer höher werden, so der Therapeut. «Ich bin nun seit 30 Jahren auf dem Beruf und ich sehe, dass die Grenzen zwischen Fitness, Wellness und medizinischer Behandlung immer mehr verwischen.» Das sei der Grund, warum die Kosten steigen und steigen.

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Der Zürcher Regierungsrat Heiniger nickt nachdenklich und wendet sich Zillig zu: «Wie kann man in ihren Augen dieses Problem denn lösen?» Zilligs Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: «Es braucht eine Grundsatzdiskussion in der Gesellschaft, die definiert was Gesundheit und was Krankheit ist.»

Dem pflichtet auch Gesundheitsökonom Slembek in seinem Schlusssatz bei. «Was bisher fehlt ist die ethische Diskussion. Was können und was wollen wir uns wirklich alles leisten?»

Vielleicht ein Thema für eine nächste, weniger Kopfschmerzen heraufbeschwörende «Arena»?

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Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Emily Engkent

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94Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Esmeralda Christen 03.02.2019 15:10
    Highlight Highlight Die Krankenkasse ist eine Versicherung. Eine Versicherung soll in einer Notsituation grössere Kosten weitgehend decken. Bei kleineren Krankheiten geht es nicht um Leben oder Tod und schon gar nicht um das finanzielle Überleben. Die Minimalfranchise sollte für alle Versicherte ohne Prämienverbilligungen signifikant angehoben werden. Dies wäre eine konkrete sowie solidarische Massnahme Kosten einzusparen und die Eigenverantwortung ein wenig zu fördern.
  • nJuice 03.02.2019 14:02
    Highlight Highlight Viele richtige Ansätze, aber dieses Problem muss man von so vielen Seiten wie möglich angehen:
    1. Praxis- und noch höhere Spitalgebühren. Nicht wegen jedem Mist zum Arzt, in den Notfall nur bei Notfall.
    2. Einheitskasse für mehr Effizienz, Transparenz und Verhandlungsmacht mit den Pharmaunternehmen. Vermehrt auf Generika hinweisen.
    3. Überwachung der Ärzte und was diese verschreiben. Verhindern von zu teuren/unnötigen/unnützen Therapien.
    4. Mitgliedschaften in Fitness- UND Sportclubs fördern.
    5. Irgendwann "den Stecker ziehen". Tut weh, aber am Schluss wirds erst richtig teuer.

    Was vergessen?
  • katerli 03.02.2019 08:20
    Highlight Highlight Mir fehlt hier die Disskusion über die Pharmaindustrie. Chemotherapien die fünf- bis sechs -Stellige Kosten verursachen, aber nachgewiesenermassen keine Leben retten. Man sollte in diesem Beteich vielleicht auch mal einen Hebel ansetzen. Oder zumindest die Pharmsindustrie ins Licht zerren und darüber offen reden.
  • murrayB 03.02.2019 01:43
    Highlight Highlight 10 Minuten Arena geschaut und abgeschaltet - Wieso?

    Es zeigt sich das Problem der Parteien symptomatisch auf - die Politiker reden die ganze Zeit um die Finanzierungsverteilung! Linke Tasche, rechte Tasche - es ist kein Rappen gespart...

    Setzt endlich auf der Kostenseite an, denn das ist das wahre Problem!
  • Nickmemme 02.02.2019 15:22
    Highlight Highlight Und nichts zum Roten Mänteli und der flucht zum Blauen Mänteli bis zum SVP grünen Krawätli oder das Orangene nichts das Projer bei Humbel suchte.

    Also ist Projer im Blauen Mänteli ein FDP Wähler weil Sozialismus Rot ist?

    Projer hat offensichtlich die Uniformelle Despektierliche Kurve noch gerade hingekriegt um Neutral zu bleiben. 🤷‍♂️🤔

  • Fairness 02.02.2019 13:26
    Highlight Highlight Ein Beispiel gefällig? Alzheimer-Patient, der kaum mehr etwas mitbekommt hat Makula-Degeneration. Jeden Monat Transport zum Agenarzt und Spritze für 1’500.00. Die Tochter wollte ihm den Schmerz nicht mehr zumuten und insistierte (brauchte einiges), dass das nicht mehr gemacht wird. Seither sind fast zwei Jahre vergangen. Das Auge ist unverändert stabil geblieben. Nutzen also nur für den Arzt? Jede Woche kommt ein Arzt ins Heim und schaut jeweils in ein paar Stunden nach ihm und weiteren drei, vier Patienten. Rechnung im Monat ebenfalls um die 1‘500.00. Man rechne: x 4 für ein paar Std./Woche.
  • Fairness 02.02.2019 13:09
    Highlight Highlight Dass bei unnötigen Operationen Privatversicherter alle Grundversicherten mitbezahlen ist eine Frechheit. Nicht lebensnotwendige OPs sollen NUR von der Zusatzversicherung bezahlt werden, ohne jegliche Beteiligung aus der Grundversicherung. Die notwendigen OPs sollen ebenso ambulant erfolgen wie bei den Allgemeinversicherten. Wenn Gesundheitsdirektor Heiniger meint, die stationären Aufenthalte seien trotz Bevölkerungswachstum nicht steigend, vergisst er - wohl absichtlich - die neu massiv zunehmenden ambulanten Eingriffe, die wegfallen ... Absicht oder Dummheit? Da erstaunt gar nichs mehr.
    • Michael Mettler 02.02.2019 14:29
      Highlight Highlight Gibt Operationen die Privatversicherte erhalten die günstiger und nachhaltiger sind. Und es gibt Operationen bei allgemein Versicherten gemacht werden die für nix sind.
    • Aglaya 02.02.2019 17:58
      Highlight Highlight Dann sollte z.B. ein 60jähriger ohne Zusatzversicherung, aber mit einem kaputten Hüftgelenk bis zu seinem Tod im Rollstuhl sitzen, weil er ein neues Hüftgelenk nicht selbst bezahlen kann, oder wie ist diese Forderung zu verstehen?
    • Robert S 02.02.2019 20:03
      Highlight Highlight Ja
  • Lumpirr01 02.02.2019 12:58
    Highlight Highlight Ja, die Kosten für die Gesundheit wächst jedes Jahr um 4% und die Gesamtzahl der Beschäftigten (von der Pharma - Forschung über den ganzen Sektor von der Apothekenhelferin bis zum Fahrer des Notfallwagens) wahrscheinlich um den gleichen Prozentsatz. Alle Dämpfungsmassnahmen sind und waren bis anhin unbedeutend. Eine Änderung in diesem freien Markt kann nur durch eine Verhaltungsänderung jedes einzelnen Patienten selber oder durch staatliche Eingriffe erreicht werden. Muss man wirklich wegen jedem Boboli zur Notfallaufnahme? Laut RR Heiniger ist ja alles bestens und bedarf keiner Änderung???
  • El Schnee 02.02.2019 12:38
    Highlight Highlight Um Kosten zu senken, müssen sie zuerst analysiert werden. Aber genau und richtig. Offen und ehrlich. Meistens werden die Medikamentenkosten im Gesundheitswesen mit unter 10% angegeben. Das sind jedoch volkswirtschaftliche Werte. Bei den obgliatorischen Leistungen der KK, die für die Prämien verantwortlich sind, machen diese rund 25% aus. Bis jetzt statistisch nicht erfasst wurden die Medikosten, die Spitäler verursachen. Wieso eigentlich? Sehr teure, z.b. Krebsmedis werden vor allem dort angewendet, also muss man sogar davon ausgehen, dass 1/3 oder noch mehr der Prämie zur Pharma fliesst.
    • loquito 02.02.2019 17:14
      Highlight Highlight Ujd das ist das Problem... Stellen Sie sich vor, die Farmaverteidiger könnten das 10%Märchen nixht mehr bringen...
  • Clife 02.02.2019 12:28
    Highlight Highlight Informieren sich eigentlich die Politiker bei Ärzten/Physiotherapeuten/sonstigem bezüglich des Themas? Ich habe das Gefühl, dass sie vor der Sendung 5 Sekunden Google benutzen und den erstbesten Vorschlag auswählen...
  • Lowend 02.02.2019 12:21
    Highlight Highlight «In ganz Schweden gibt es gleich viele Spitäler wie im Kanton Bern. Aber Schweden ist 75 Mal grösser.» poltert der Basler SVP-Nationalrat Sebastian Frehner. Verringere man die Anzahl Schweizer Spitäler, würden auch die Gesundheitskosten sinken, ist sich Frehner sicher.

    Wenn es aber dann darum geht, unrentable Spitäler in den hintersten Ecken des Emmentals zu schliessen, dann ist es die Berner SVP, die dagegen Initiativen lanciert.

    Verlogener geht‘s kaum noch, aber ein schönes Beispiel dafür, dass es den Nationalisten wie immer nur um Radau und Aufruhr, aber nicht um Lösungen geht.
    • Lumpirr01 02.02.2019 17:48
      Highlight Highlight Lieber Lowend: Der Basler SVP ist es egal, wieviele Spitäler ausserhalb von Basel geschlossen werden können. Wenn in der hintersten Ecke im Berner Oberland eine Spitalschliessung droht, dann geht ein Aufschrei durchs Land von allen Leuten aller Partein inklusive derjenigen, welche sich nicht politisch betätigen. Somit ist Deine parteipolitische Meinung zur SVP in meinen Augen nicht korrekt, zumal die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen nicht ins politische Links / Rechts - Schema passen. Wie in der Sendung gesehen, ist jedoch umstritten, wer die stets steigenden Kosten tragen soll.....
    • Lowend 02.02.2019 19:10
      Highlight Highlight Diese Initiative kam aber ganz klar aus SVP Kreisen und der Berner Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg (SVP) gehörte damals zu den Befürwortern! Sparen predigen ist einfach, wirklich zu sparen wagen sie dann aber nicht, vor allem wenn es die im Kanton Bern verhätschelten SVP Wähler treffen würde!

      https://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/berner-kantonsparlament-lehnt-die-spitalstandortinitiative-ab
  • dany1991 02.02.2019 12:07
    Highlight Highlight Unser System, also der Föderalismus funktioniert nicht. Die Kantone haben viel zu viel Macht. Dort muss man erst ansetzen, bevor man die Gesundheitsfragen lösen können
  • Wambolium 02.02.2019 12:03
    Highlight Highlight Unser Gesundheitssystem ist wahsinnig ineffizient. Die Schweiz hat eine sehr hohe Dichte an Spitälern, Ärtzen, Fachspezialisten und Gerätenschaften.

    Beispielsweise hat die Spitalregion Basel (Basel Landschaft und Basel Stadt) vier Da-Vinci-Operationsroboter und somit die höchste Pro-Kopf Dichte solcher Gerätschaften weltweit.

    Wenn wir Synergien besser ausnützen würden und Gerätschaften besser ausschöpfen würden, könnten wir einiges an Geld sparen.
    • dorfne 02.02.2019 16:17
      Highlight Highlight Dazu bräuchte es eine gesamtschweizerische Spitalplanung und dem stehen die Kantone im Weg. Der Föderalismus ist im Allgemeine ein Segen. Aber für das Gesundheitswesen sollte der Bund zuständig sein. Er zahlt schliesslich auch sehr viel für die Prämienverbilligung.
  • Walter Sahli 02.02.2019 11:13
    Highlight Highlight Ethische Diskussion? Gerne! Ab 70 wird nicht mehr operiert, sondern es gibt nur noch Medis damit's nicht mehr wehtut.
    Das wäre mit Abstand die effektivste Methode, die Kosten massiv zu senken. Aber sie ist so unethisch, dass sie den Wunsch nach ethischer Diskussion als Heuchelei entlarvt.
    • dorfne 02.02.2019 16:08
      Highlight Highlight Unethisch? Wer weiss das, die Dikussion darüber gilt als Tabu und findet deshalb gar nicht statt, und so pauschal, wie Sie das schreiben ginge es nicht. Nicht zuletzt, weil auch viele Betagte die horrenden Prämien zahlen müssen.
    • fant 03.02.2019 08:58
      Highlight Highlight Das ist zu einfach. Die Gesundheitskosten steigen in den letzten Monaten vor dem Tod massiv an, egal ob der jetzt mit 55 oder mit 85 kommt...
  • dorfne 02.02.2019 10:54
    Highlight Highlight Gestern wurde kein Wort verloren über die Fallpauschalen, um die vor Jahren ein Hype gemacht wurde. Was haben die gebracht ausser einem gigantischen administrativen Aufwand? Ausserden tricksen die Spitäler, indem sie aus einem Fall zwei, drei machen, aus purer Verzweiflung, weil die Politik will das sie Gewinn machen.
  • kyoryu 02.02.2019 10:32
    Highlight Highlight Ich bin für eine Einheitskasse mit lohnabhängigen Krankenkassenprämien.
    • Hansdamp_f 02.02.2019 15:55
      Highlight Highlight Damit wird das Kostenproblem null gelöst, sondern bloss umverteilt.

      Der Vorschlag ist zudem nicht mehrheitsfähig und ausserdem wird bereits heute ein Grossteil der Gesundheitskosten durch Steuergeld finanziert und ist damit einkommensabhängig.
    • 7immi 02.02.2019 18:24
      Highlight Highlight Auftrag der Krankenkasse ist nicht Umverteilung, sondern Sicherung von medizinischer Versorgung und Abfangen von Risiken. Die Umverteilung ist den Steuern vorbehalten.
    • kyoryu 03.02.2019 08:15
      Highlight Highlight Die Finanzierung der KK und deren Zweck hängen für mich nicht zusammen.
  • dorfne 02.02.2019 10:30
    Highlight Highlight Frehner von der SVP will Spitäler schliessen. Die machen 50% der Kosten aus, sagt er Aber vermutl. will er nur die staatlichen Spitäler schliessen, nicht die privaten. Und mit den Spitälern würden auch die Notfallstationen schliessen. Und von denen braucht es jede einzelne wegen des Hausärztemangels.
  • Munggi83 02.02.2019 10:27
    Highlight Highlight Herr Frehner hat wohl seine Hausaufgaben im Geographieunterricht nicht gemacht. Mit seiner Aussage Schweden sei 75 x grösser als die Schweiz liegt er total falsch. Schweden ist rund 11 x grösser. Das ganze Gesundheits-System ist nicht mehr was es einmal war. Man wartet oft monatelang auf einen OP- Termin. Die Ärzte haben sehr wenig Zeit pro Patienten. Ein Wechsel zum schwedischen SYSTEM wäre verherend.
    • Aglaya 02.02.2019 11:30
      Highlight Highlight Gemäss Artikel hat Frehner nicht behauptet, Schweden sei 75x grösser als die Schweiz, sondern als der Kanton Bern, der ja einiges kleiner ist als die Schweiz.
  • dorfne 02.02.2019 10:22
    Highlight Highlight Es gibt mindestens ein Dutzend Gründe für die steigenden Kosten. Ich würde als erstes die Medizinsendungen am TV verbieten, die mit der Besprechung von hunderten von Krankheiten die Leute verunsichern und in die Arztpraxen treiben. Auch im Internet sollten gewisse Seiten gesperrt werden. Wenn ich "Bauchschmerzen" google kommt gleich ein Link zu Darmkrebs usw. Und die Leute rennen panisch von Arzt zu Arzt. Die Krankenkassen könnten Gratiskurse in Kräutermedizin anbieten. Da ging in den letzten 100 J. viel Wissen verloren.
  • Unkel Wullewu 02.02.2019 10:16
    Highlight Highlight Und wieso sind uns Schweden und Dänemark so weit voraus? Weil aufgrund der Art der Finanzierung die Politiker und Wirtschaftsführer ein starkes Interesse haben, die Kosten unter Kontrolle zu haben.
    Bei uns mit der Kopfprämie lassen sich dagegen noch die privat und halbprivat Versicherten auf Kosten der Grundversicherten doppelt so häufig opperieren. Solange die Umverteilung von unten nach oben stattfindet, werden die Kosten weiter steigen, das Geschäftsmodel ist für unsere Elite einfach zu attraktiv.
    • Zat 03.02.2019 16:14
      Highlight Highlight Und wie wird im Norden denn finanziert?
  • Dominik Treier 02.02.2019 10:15
    Highlight Highlight Ich denke was wir in dieser Kostendiskusion klar aus den Augen verlieren ist das Alter unserer Bevölkerung... Noch vor 50 Jahren war es nichts Ungewöhnliches wenn jemand mit 60 an so einem Mist wie einem Herzinfarkt starb... Jeder der nicht 70 oder gar 80 wurde, litt dann folglich aber auch nie an den typischen Gebrechen deren Risiko im Alter überproportional ansteigt, wie Krebs, neurodegenerative Krankheiten etc. für die Medikamente elend teuer sind... So ist es für mich fraglich, ob das Gesundheitswesen so teuer ist, weil wir zu ungesund leben oder eher weil wir heute gesünder leben...
    • dorfne 02.02.2019 11:12
      Highlight Highlight Ich stelle um mich herum fest, dass Betagte nicht bereit sind ihre Gebresten zu ertragen und sich mit altem Wissen Linderung zu verschaffen. Es sind dann auch die Angehörigen die drängen "geh doch zum Arzt" anstatt dem Opa einen Kirschwickel zu machen und entzündungshemmende Kräuter zu verabreichen.
  • Faenker 02.02.2019 10:15
    Highlight Highlight So schön es wäre, für ein solch komplexes System mit verschiedensten Interessen gibt es keine einfache Lösung. Ich fände es aber wichtig, das diese Diskussionen geführt würden
    1. Gesellschaftlich: beste Medizin sofort, bis ins hohe Alter/ Aufschrei wenns teuer wird?
    2. Personal: gleich viele Bürostellen wie Pflegepersonal? (Angabe USZ)
    3. Krankenkasse: weniger wäre mehr?
    • R. Peter 02.02.2019 12:19
      Highlight Highlight Zu 3. Mit weniger KK könnten wir max. 3% sparen - ich halte es aber für unwahrscheinlich, dass diese KK mit2% Verwaltungskosten durchkommen...
    • Michael Mettler 02.02.2019 14:33
      Highlight Highlight @R.Peter: Genau.
  • /dev/null 02.02.2019 10:01
    Highlight Highlight Ich konnte letztes Jahr zwei Erfahrungen machen. Im Sommer hatte ich einen leichten Unfall und musste zum Arzt. Kaum war klar, dass die NBU bezahlt, musste ich mehrmals Röntgen, mehrmals zur Nachkontrolle und wurde sofort zwei Wochen krankgeschrieben. Dann war ich wegen Kopfschnerzen in TCM Behandlung. Als klar war, dass die Zusatzversicherung bezahlt, wurden mir ganze 25 Sitzungen von der TCM Praxis notwendig verschrieben. Das waren rund 4000.- Kosten, obwohl ich nach der 10 Sitzung schon fühlte, dass es nicht mehr viel bringt. (Man glaubt halt trotzdem dem Arzt)..
  • LeChef 02.02.2019 09:36
    Highlight Highlight Die vielen Spitäler, die umfangreiche Grundversicherung, die teuren Medikamente: Das alles erklärt, warum unser Gesundheitssystem so teuer ist. Aber es kann das überproportionale Wachstum der Kosten nicht erklären!

    Letzteres kommt schlicht daher, dass 1. die Menschen immer älter werden und es damit teurer wird, sie gesund zu erhalten. Und 2. daher, dass es immer mehr Möglichkeiten gibt, Menschen gesund zu erhalten.

    Dadurch dass heute so viele Leiden heilbar sind, erkranken die Menschen über ihre Lebenszeit häufiger. Das ist letztendlich der Kostentreiber: Erkrankungen pro gelebtes Jahr.
    • äti 02.02.2019 14:00
      Highlight Highlight #Dadurch dass heute so viele Leiden heilbar sind, erkranken die Menschen über ihre Lebenszeit häufiger# - das beisst sich doch.
    • LeChef 03.02.2019 15:27
      Highlight Highlight Warum?

      1980: 70-jähriger Patient erkrankt an einem Tumor und stirbt.

      Heute: 70-jähriger Patient erkrankt an einem Tumor und wird mit Chemo geheilt. 1 Jahr später hat er einen Herzinfarkt, bekommt einen Stent. 2 Jahre später rezidiviert der Tumor, wird operariv entfernt. Die Operation führt zu einer Infektion, aber wird mit Antibiotika geheilt... usw. In all den zusätzlichen Lebensjahren braucht der Patient vielleicht auch Blutdrucksenker, Antidiabetika, Immunsuppressiva, vielleicht irgendwann noch Alzheimermedikamente... Und so weiter, und so fort. Nichts von all dem ist gratis.
    • Zat 03.02.2019 16:10
      Highlight Highlight Richtig, Ursache erkannt. Aber Lösungsansatz bietet auch das nicht. Oder wollen Sie die Leute bei der ersten Krankheit sterben lassen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • MarZ 02.02.2019 09:19
    Highlight Highlight Die Gesundheitskosten müssen vermehrt nach dem Verursacherprinzip verteilt werden: die verursachten Kosten durch Zucker, Fett, Alkohol, Nikotin usw., erheben und als vorgezogene Krankheitsgebühr auf die entsprechenden Güter aufschlagen. Die entsprechenden Einnahmen würden einen guten Teil der Kosten decken.
    • Dominik Treier 02.02.2019 10:07
      Highlight Highlight Dann würde einfach alles teurer, denn sind wir mal ehrlich; was ist denn schon nicht ungesund, wenn man es in zu grosser Menge konsumiert?
    • dorfne 02.02.2019 10:36
      Highlight Highlight Das Verursacherprinzip führt zu einer Entsolidarisierung! Da wär ich eher für eine Fett- Chemie- und Zuckersteuer für die Industrie, die diese ungesunden und süchtigmachenden "Lebensmittel" herstellt. Das Geld würde dann in die Vorbeugung gesteckt.
    • Dominik Treier 02.02.2019 11:51
      Highlight Highlight Das stimmt mogad... Wenn wir anfangen Dicke und Raucher mehr zu belasten, kommen bald Sportler, Chronosch Kranke und nicht zu vergessen die, die sich zu tode arbeiten... Wenn wir so anfangen, können wir die Krankenkasse auch gleich abschaffen...
  • Robert S 02.02.2019 09:10
    Highlight Highlight Warum sieht die SP einzig die Pharmas in der Pflicht? Reine Symptombekämpfung, nicht?
    • ujay 02.02.2019 09:53
      Highlight Highlight @Robert. Nein. Was für eine Sendung hast du denn gesehen? Aber die Pharmas sind ein gewichtiger Teil des Problems.
    • Rolf_N 02.02.2019 10:06
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf dass die SP einzig die Pharmafirmen in die Pflicht nimmt? Die letzte Initiative ging gegen die Krankenkassen resp. für eine Einheitskasse bei der Grundversicherung. Sie ist auch gegen die teils exorbitanten Löhne gewisser Ärztegruppen usw.
    • dorfne 02.02.2019 10:40
      Highlight Highlight Barbara Gysi von der SP sagte, die SP hätte 38 Vorschläge zur Kostensenkung gemacht. Ohne Erfolg. Wir haben im bürgerlich dominierten Parlament zuviele Lobbyisten aus Krankenkassen und Pharma, die mit Hilfe Gleichgesinnter Alles blockieren.
  • Skeptischer Optimist 02.02.2019 09:00
    Highlight Highlight Offensichtlich wurden hier nur Thesen, aber wenig Fakten präsentiert.

    Dies deutet auf ein Verwirrspiel hin. Damit wird natürlich keiner schlau.
    • aglio e olio 02.02.2019 11:08
      Highlight Highlight Darum ging's doch in der Sendung. Was man in der Zukunft machen könnte. Was für Fakten/Ergebnisse erwartest du von einer Talkrunde?
      Dafür ist die Legislative zuständig.
  • b4n4n4j03 02.02.2019 08:38
    Highlight Highlight Ich bin für die gleichen forderungen wie zurzeit in den usa:
    Höhere steuern für die superreichen und damit eine einheitskasse finanzieren...
    • zeromaster80 02.02.2019 09:44
      Highlight Highlight Und wenn man die bösen Superreichen dann erfolgreich ausgemerzt hat, denn sie sind ja ein Fehler, dann zahlt nicht nur der dumme Sozialist die Zeche sondern alle. Nein, danke.
    • Peter Muster 02.02.2019 10:42
      Highlight Highlight das wollte man schon mal -
      analog SUVA. die SUVA treibt regelmässig die versicherten in den ruien. prozessiert wegen wenigen 1000.- fr. über jahre. um ja nichts zu bezahlen. viele versicherten haben die nötigen finanziellen mitteln nicht um gegen zu steuern. einfach beschämend!
    • dorfne 02.02.2019 10:49
      Highlight Highlight Ich bin für eine einkommens- und vermögensabhängige Prämie. Allerdings erst ab einem höheren Einkommen und mit Deckelung. Wird nie durchkommen, die Reichen wollen den Sozialstaat ab- und nicht ausbauen.
  • zeromaster80 02.02.2019 08:20
    Highlight Highlight Bravo. Nur damit das allen klar ist, das läuft auf die Streichung von Leistungen hinaus und das ist gut so oder es wird halt von Jahr zu Jahr immer teurer.
    • dorfne 02.02.2019 10:51
      Highlight Highlight Welche Leistungen wollen Sie denn streichen? Je mehr Prämien die Leute zahlen umso anspruchsvoller werden sie und umso mehr steigen die Kosten. Und das kann ich ihnen nicht mal verübeln.
    • R. Peter 03.02.2019 10:55
      Highlight Highlight Mogdad, die Kausalität ist umgekehrt: die Prämien steigen, weil mehr behandelt werden kann. Aber klar, wenn ich bezahlt habe, habe ich diese auch zu Gut. Daher macht es Sinn den Grundkatalog zu verkleinern, damit nicht die kostenbewussteren bestraft werden.
  • Didabelju68 02.02.2019 07:43
    Highlight Highlight Es ist als Laie schwierig die Gründe für die Kostenexplosion im Gesundheitswesen und der persönlichen Kranhenkassenptämien zu durchschauen. In drei Details bin ich mir sicher, dass Sparpotential möglich ist: Gehälter der Ärzte und unser Konsum an medizinischer Dienstleistungen. Gewisse Ärzte verdienen viel, oft zu viel und verschreiben Therapien die unnötig und ineffizient sind. Wir alle sollten nicht wegen jedem „Boboli“ schon zum Arzt rennen. Die Kopfprämie muss weg zu einkommensabhängigem Prämien wie es in andren Ländern schon längst etabliert ist. Einheitskasse (KVG) wäre auch eine Option.
    • Wald81 02.02.2019 10:05
      Highlight Highlight Viele Ärzte verdienen allerdings mit Rücksicht auf Ihre Überstunden verhältnismässig wenig. Besonders im Hinblick auf ihre über 10 jährige Ausbildung. Den meisten macht dies aber nicht viel aus.
      Zudem mache ich als Medizinstudentin die Erfahrung, dass die meisten meiner Mitstudenten sich nicht wegen dem Lohn für die Medizin entschieden haben, sondern weil sie Gutes tun wollen. Kann mir nicht vorstellen, dass diese Menschen plötzlich zu geldgierigen Säcken werden.
      Die Hetzerei gegen Ärzte finde ich daher etwas unfair.
      Ps: aber du sprichst ja auch nur von gewissen Ärzten :)
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 02.02.2019 12:17
      Highlight Highlight Wenn unnötige Therapien verschrieben werden können sie Gift drauf nehmen das die Kassenkodierer und Vertrauensärzte das mitbekommen

      Was viele nicht Wissen das Kassen oft Immense Personalstände an Ärzten und Kodierern (Med. Kontrollern) haben.

      Die wollen gut Bezahlt werden
    • R. Peter 03.02.2019 10:59
      Highlight Highlight Orgin, richtig, dennoch fliessen von den KK Prämien 95% an die Leistungserbringerinnen seiter. Mit dem Rest werden Werbung, Immobilien, Beratung, Verwaltung, Löhne (inkl. deiner Kodierer), etc. Bezahlt.
  • wolge 02.02.2019 07:43
    Highlight Highlight Unsere Gesellschaft hat sich stark verändert und tut dies fortwährend. Unsere Steuer-, Sozial- und Gesundheitssysteme hinken der Realität jedoch Jahrzente hinterher.

    Als diese Systeme ins Leben gerufen wurde arbeiteten unsere Grosseltern 100%, lebten bescheiden und sparten einen Sicherheitsbazen an. Man wollte der Gesellschaft möglichst nicht zur Last fallen und schämte sich gar dafür.

    Heute arbeiten wir oft nur noch 80%, konsumieren quasi grenzenlos, teils gar auf Kredit und versuchen möglichst viel aus den Systemen raus zu holen.

    An diese Realität müssen wir unsere Systeme anpassen
    • dorfne 02.02.2019 10:56
      Highlight Highlight Es ist die auf Wachstum und Konsum getrimmte Wirtschaft die diese Mentalität herangezüchtet hat.
    • wolge 02.02.2019 12:28
      Highlight Highlight @mogad: ja gebe ich dir vollkommen recht. Auch das Wirtschaftssystem muss sich ändern. Hier empfehle ich dir das herausragende Buch Reinventing Organizations von Frederic Laloux
    • Atheist1109 02.02.2019 13:36
      Highlight Highlight Lieber Wolge.
      Wenn ich mir ansehe wieviel schneller ich eine Arbeit erledige als mein Grossvater, müsste ich kaum 20 Prozent arbeiten. Gruss aus der Effizienz gesteigerten Arbeitswelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Muselbert Qrate 02.02.2019 07:30
    Highlight Highlight Ein Kumpel ist Triathlet. Er trainiert wie ein Vollidiot. Und jeden Tag tut ihm etwas anderes weh. Physiotherapie da Elekrtolyse(?)-Behandlung dort. Tablettli hier, Tablettli da... Alles vom Hausarzt verschrieben und von seiner Krankenkasse bezahlt..

    Es wird tatsächlich nicht unterschieden zwischen Krankheit, Gesundheit und Wellness!
    • Rolf_N 02.02.2019 10:13
      Highlight Highlight Deshalb sollte man auch mal genauer auf die Ärzte schauen, die so etwas verschreiben wenn das tatsächlich über die Grundversicherung läuft.
  • Tschüse Üse 02.02.2019 07:29
    Highlight Highlight Stimme dem Zuschauer zu, diese Diskussion braucht es dringend..Bis vor kurzem zahlte ich noch sehr wenig für die Grundversicherung meiner KK. Da war aber auch nurvdas Wichtigste drinn, kein Fitness Abo etc. Nun musste ich die KK wechseln, weil die ehemalige durch eine Gesetzesänderung schliessen musste. Nun zahle ich 100.- mehr pro Monat, unteranderem für Zeugs das ich nicht brauche. Dafür packt man notwenidiges in Zusatzversicherungen. Bsp. Eine Bekannte von mir, darf nicht zu einem Spezialisten nur weil er in einem anderen Kanton arbeitet.
    • zeromaster80 02.02.2019 09:53
      Highlight Highlight Deine Erfahrungsvericht strotzt derart von falschen Aussagen, dass ich auch den Teil mit deiner Prämie anzweifeln muss. KEINE KK zahlt Fitness aus der Grundversicherung! Wohn/Arbeitskanton Einschränkungen sind im Gesetz verankert, wie auch alle Leistungen der Grundversicherung.
    • Tschüse Üse 02.02.2019 10:39
      Highlight Highlight Habe keine Zusatzversicherungen und habe 200.- Rabbatt fürs Fitness. Meine ehemalige KK bot für 300.- Franchise Grundversicherung 265.- Prämie.
    • R. Peter 03.02.2019 11:05
      Highlight Highlight Raembe, sie darf zum Spezialisten im Kanton. Sie dsrf auch zu dem ausserhalb, muss aber die Differenz zum innerkantonalen Tarif bezahlen. Gibts im Kanton keinen, gibt der Kanton Auskunft, welche ausserkantonalen bezahltwerden.
  • Fairness 02.02.2019 07:27
    Highlight Highlight (2) Krankenkassenwerbung und Maklergebühren gehören verboten. Apotheken , mit ihren hohen Zusatzgebühren, und Physiotherapeuten hat es an jeder Ecke, Spitäler viel zu viele - und Lobbyisten auch. Die gehören ebenfalls verboten oder sollen zumindest bei den Abstimmungen wegen Befangenheit in den Ausstand treten müssen. Sonst wird das nie was. Alte Menschen sollen nicht mit Medis endlos am Leben gehalten werden, wenn sie gar nicht mehr mögen und wollen. Das Leben ist endlich. Ohne jegliche Lebensqualität verzichte ich persönlich lieber drauf. Die allgemeine Gier muss einfach aufhören.
    • Richu 02.02.2019 12:33
      Highlight Highlight @Fairness: Deine Analyse ist richtig. Wenn jedoch ein Regierungsrat einen Regionalspital schliessen will, wird er bei den nächsten Wahlen nicht mehr gewählt. Wir "Gesundheitsskonsumenten" sind also auch mitschuldig an den hohen Gesundheitskosten!
  • Fairness 02.02.2019 07:20
    Highlight Highlight Schön wär’s, wenn mal keiner mehr lügen und Fake News verbreiten würde. Die Gesundheitsindustrie muss von der Selbstbedienungsmentalität wegkommen, von der Patientenseite her genauso wie von den Anbietern. Aerzte dürfen ebensowenig unnötige Kontrolltermine, Behandlungen und Operationen durchführen wie Spitäler keine Gewinne schreiben dürfen. Ob die Pharma unbedingt jedes Jahr noch höhere Mia.gewinne schreiben darf, ist auch fragwürdig. Eine Einheitskasse ist sicher günstiger, kosten doch nicht alle VR und GL verhundertfacht. Apotheken und Physiotherapeute hat es bald an jeder Ecke.
    • Faenker 02.02.2019 09:55
      Highlight Highlight Ich verstehe deine Argumente, die Einheitskrankenkasse unterstütze ich.
      Ich hätte aber 1-2 Fragen:
      Wer kann objektiv beurteilen ob ein Arzttermin/Kontrolle nötig ist?
      Wie soll ein Spital Investitionen tätigen ohne Gewinn?
    • dorfne 02.02.2019 11:01
      Highlight Highlight Sie können jetzt gerade den Kampf der Pharma mit dem BAG in bezug auf hunderttausenfränkige Krebsmedikamente mitverfolgen. Die Pharma hat schon so gut wie gewonnen. Wir gönnen jedem die beste Therapie, und die Pharma nützt diesen Grundsatz schamlos aus, ohne einen Hauch von Ethik.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 02.02.2019 12:19
      Highlight Highlight Wenn Spitäler keine Gewinne machen wer Bezahlt von Kassen geforderte Ausbildungen und Geräte sowie Infrastruktur?

      Die Kantone die Beiträge am liebsten streichen möchten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 02.02.2019 06:47
    Highlight Highlight 80,5 Milliarden kostete das Gesundheitswesen 2016, laut admin.ch.

    «Es braucht eine Grundsatzdiskussion in der Gesellschaft, die definiert was Gesundheit und was Krankheit ist.»
    so Zillig.

    Man kann es nicht mehr hören.

    Man hat die Schnauze voll, von all den zu nichts führenden Diskussionen.

    Gestern war es wieder eine Zumutung, wie alle Politiker wieder gleichzeitig redeten.

    Was mir geblieben ist ? Projer zahlt im Jahr satte 18'000.- harte Schweizer Franken an Prämien.

    2025 sind wir bei 100 Milliarden Gesundheitskosten.
    • dorfne 02.02.2019 11:06
      Highlight Highlight Da muss ich Ihnen leider Recht geben. Ich hab manchmal den Eindruck man will das System bewusst in den Abgrund fahren. Nachdem das passiert ist, wird sehr viel Geld frei für weitere Steuersenkungen für die Reichen und Grossunternehmen. Die Reichen werden jeder Zeit Zugang haben zu den besten medizinischen Leistungen. Wenn nicht hier, dann sonstwo auf der Welt. Z.B. bei den chinesischen Freunden.
    • N. Y. P. 02.02.2019 11:33
      Highlight Highlight Bin ganz deiner Meinung. Steuersenkungen sind DAS Reizwort schlechthin.


      Ich bin passionierter Rennvelofahrer (Gümmeler). Velos und deren Komponenten und Velokleider sind schweineteuer.

      Wie spare ich trotzdem Jahr für Jahr 30% ohne geringste Qualitätseinbusse. Indem ich rund 2-4 Jahre "hinterherhinke".
      Weil, wie im Gesundheitswesen, auch bei den Velos JEDES JAHR das fucking (oups) Neuste raus muss.

      Mein Velomodel würde ich auch gerne im Gesundheitswesen haben. Hätte ich 50% Erlass, wenn ich hier 5-7 Jahre hinterherhinke, ja, ich wäre damit einverstanden.
  • Schneider Alex 02.02.2019 06:17
    Highlight Highlight Und das muss gerade ein Physiotherapeut sagen! Wieviel mal habe ich schon eine Kostengutsprache für Physiotherapie erhalten und bin dann doch nicht zu ihm gegangen. Habe einfach gewartet bis es mir wieder besser ging.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 02.02.2019 12:21
      Highlight Highlight Und je nachdem müssen sie in Zehn Jahren mehr Zahlen wegen Spätfolgen
    • dorfne 02.02.2019 15:51
      Highlight Highlight Und vor allem sollte man die Übungen, die einem der Therapeut für zu hause mitgegeben hat auch regelmässig machen, und zwar jahre- wenn nicht von Fall zu Fall sogar lebenslang
  • Jacques #23 02.02.2019 04:30
    Highlight Highlight ... Gefühls- und Lebensbefreite Finanzunternehmen.

    Chemie statt Kochkunst, statt Wissen, was die Römer, die Araber und die Griechen hatten, wieder langsam, also slowly durchdringt. Hihi Emma 💋

    ... Was müssen wir uns leisten? Wir werden von Finanz Institut zu Finanz Institut durchgereicht.

    Wir fressen Mist und haben schlechten Sex? Wir geben dafür Geld aus.

    Niemand, kann einen Menschen ändern. Systematisieren funktioniert jedoch... Zwang.

    Pfuused guet

    🌹😘❤️




  • Watcher 02.02.2019 01:25
    Highlight Highlight Wenn man die zu hohen Gesundheitskosten in weniger Stress bei der Arbeit umwandelt, würden sie vielleicht längerfristig sinken.
    Zudem gibt es nach wie vor viele viel zu teure Medikamente, teilweise sogar ohne nachgewiesene Wirkung. Aber es darf ja nicht günstig sein, mit alternativ viel günstigere Medikamenten ergaunert man nicht überrissen viel Geld.

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Jahrelang hat sich die Flüchtlingsbetreuungsfirma ORS gegen Transparenz gewehrt. Jetzt gibt sie erstmals Geschäftszahlen preis.

Wie viel Geld die ORS Service AG verdient, beschäftigt seit Jahren Medien, das Parlament, den Bundesrat: Die Firma betreibt primär für die öffentliche Hand über 100 Asylunterkünfte mit fast 90'000 Schlafplätzen. Obwohl das Geld zu grossen Teilen vom Staat stammt, veröffentlichte ORS nie Gewinnzahlen. Die Firma gehört einer Beteiligungsgesellschaft in London. Die Schlagzeilen waren entsprechend: Von «verstecktem Profit auf dem Buckel von Flüchtlingen» oder «Profiteuren des Elends» war die Rede.

Nun …

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