Schweiz
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Ein Bauer mit dem Traktor unterwegs auf's Feld am Dienstag 3. September 2013 auf der Ahornalp. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Landwirte können heute einen Teil ihrer Benzin- und Dieselkosten zurückverlangen. Bild: KEYSTONE

Fertig mit Billig-Benzin? Tank-Privileg für Bauern soll fallen

Wenn Bauern ihre Fahrzeuge tanken, zahlen sie für den Liter 60 Rappen weniger als andere Autofahrer. Damit soll Schluss sein, finden die Jungen Grünliberalen. Ihnen schwebt stattdessen eine Prämie für E-Traktore vor.



Den Schweizer Bauern weht derzeit ein rauer Wind entgegen. Geht es nach der Steuerverwaltung des Bundes, sollen die Landwirte ihre Wohnhäuser künftig nicht mehr zu vergünstigten Tarifen versteuern dürfen. Entsprechende Pläne machte der Tages-Anzeiger Anfang Woche publik.

Nun gerät bereits das nächste Bauern-Privileg unter Beschuss: Die Jungen Grünliberalen fordern, dass den Landwirten die Benzin-Vergünstigungen gestrichen werden. «Die Schweizer Bevölkerung zahlt derzeit Millionen an Subventionen für billigen Diesel in der Landwirtschaft», kritisiert Pascal Vuichard, Chef der Jungpartei. Aus finanz- und klimapolitischer Sicht sei das ein «fataler Fehlanreiz».

66 Millionen Vergünstigungen pro Jahr

Der Liter Benzin oder Diesel kostet einen Bauern rund 60 Rappen weniger als einen gewöhnlichen Verkehrsteilnehmer. Zwar tanken die Landwirte zum vollen Preis – sie können aber den Mineralölsteuerzuschlag und einen Teil der Mineralölsteuer bei der Oberzolldirektion des Bundes zurückverlangen.

Je nach Grösse des Betriebes haben sie eine bestimmte Menge vergünstigten Treibstoffs zugute. Insgesamt erhielten die Bauern letztes Jahr 66 Millionen Franken auf diesem Weg zurück, wie es beim Eidgenössischen Finanzdepartement auf Anfrage von watson heisst. 

Das Tank-Privileg sei nicht mehr zeitgemäss, argumentiert Vuichard. Solange die Bauern Treibstoffe vergünstigt beziehen könnten, hätten sie keine Motivation, auf umweltfreundliche Elektro-Traktoren umzusteigen. «Dabei produzieren bereits heute viele Bauern auf ihrem Hof Solarstrom, den sie direkt vor Ort nutzen können.»

Pascal Vuichard, Co-Praesident Junge Gruenliberale Partei, spricht an einer Medienkonferenz, am Donnerstag, 31. Maerz 2016, in Bern. Die Jungen Gruenliberalen gruenden eine eigene Jungpartei. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

JGLP-Präsident Pascal Vuichard. Bild: KEYSTONE

Prämie für E-Traktoren?

Die Junge GLP schlägt deshalb vor, die Benzin-Verbilligungen durch eine Art Prämie für E-Traktore zu ersetzen. «Die frei werdenden 66 Millionen könnten eingesetzt werden, um umweltfreundliche Technologien zu fördern.»

Die Idee kommt auch bei der Mutterpartei gut an. Nationalrätin Kathrin Bertschy prüft, einen entsprechenden Vorstoss im Parlament einzureichen, wie sie zu watson sagt. Sie war es auch, die die Debatte über die Steuerprivilegien der Bauern bei den Wohnhäusern ins Rollen gebracht hatte.

Für Sandra Helfenstein, Sprecherin des Schweizerischen Bauernverbands, ist es unverständlich, «warum man im Moment so auf die Landwirtschaft schiesst». Sie betont, dass «das heute bereits unterdurchschnittliche Einkommen der Bauernfamilien weiter sinken» würde, setzte sich die Idee aus der GLP-Küche durch.

Sandra Helfenstein, links, Medienchefin Schweizerischer Bauernverband (SBV), unterhaelt sich mit Francis Egger, Leiter Wirtschaft und Politik und Martin Pidoux, Projektleiter Agrarpolitik (AP) 2014-17, von rechts, vor der Medienkonferenz zur Agrarpolitik des Bundes am Dienstag, 28. Juni 2011 in Bern. Diese AP sei als Allheilmittel ungeeignet. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Bauernverbands-Sprecherin Sandra Helfenstein (l.) ärgert sich über die neuerliche Attacke aus der Politik. Bild: KEYSTONE

«Kein Privileg»

Helfenberger will die Vergünstigung der Treibstoffe nicht als «Privileg» verstanden wissen. Schliesslich werde der Mineralölsteuerzuschlag erhoben, um damit den Bau von Nationalstrassen zu finanzieren. «Die Bauern nehmen diese Strassen jedoch nicht in Anspruch, wenn sie auf den Feldern herumfahren.»

Und wenn Landwirte privat mit ihrem Auto unterwegs seien, zahlten sie den vollen Benzinpreis – zumal sie nur so viel vergünstigte Treibstoffe zugute haben, wie ein Bauernhof der entsprechenden Grösse im Normalfall verbraucht. Die Verbandssprecherin verweist weiter darauf, dass es hierzulande aktuell noch gar keine Elektro-Traktoren zu kaufen gebe. «So kann man den Kauf auch nicht fördern.»

Tatsächlich präsentierte der Traktor-Hersteller John Deere erst Anfang Jahr seinen ersten E-Traktor, der deutsche Konzern Fendt will im kommenden Jahr ein erstes Modell auf den Markt bringen. Die Hersteller versprechen eine Reduktion des CO2-Ausstosses, auch die Betriebskosten sollen dank der Technologie sinken. Zudem sollen keine Abgase und Ölrückstände mehr in die Ackerböden gelangen, wie die Zeitung «Schweizer Bauer» berichtete.

Der E-Traktor Sesam von John Deere, Elektro-Traktor, Elektromobilität

Ein erstes Modell des E-Traktors des Herstellers John Deere. john deere

Zumindest in der Leserschaft der Agrarzeitung scheint die Technologie auf Interesse zu stossen. In einer nicht-repräsentativen Online-Umfrage gaben zwei Drittel der Teilnehmer an, dass sie sich einen E-Traktor auf ihrem Betrieb vorstellen können.

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    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 13.10.2017 23:27
    Highlight Highlight Die Grünen möchten etwas, was der Umwelt zugute kommt? Haben sie sich auch schon über die Herstellung, Beschaffung und Entsorgung von solchen Batterien informiert? Das kommt sicher mal irgendwann, aber sicher nicht die nächsten 10 Jahre.
  • 7immi 13.10.2017 17:41
    Highlight Highlight ganz so einfach ist das thema nicht. so bezahlen wir ja auch keine abgaben auf heizöl. aus demselben grund. könnte man auch besteuern. fluggesellschaften bezahlen auch keine möst, könnte man auch besteuern. dafür hackt man lieber auf den bauern rum, die 60h/ woche arbeiten und keine sonntagszulagen haben. es wäre schlicht falsch, hier steuern zu erheben, ansonsten sollte man das bei den oben erwähnten treibstoffen auch tun...
  • pedrinho 13.10.2017 15:34
    Highlight Highlight Ich sage klar ja zu subventionen, aber es sollte wenn schon gespart werden muss, an stellen wo was bringt. Wenn ich sehe, dass so mancher kleinbetrieb (10-20 ha) einen maschinenpark der problemlos fuer ein paar hundert ha ausreicht besitzt und das subventioniert wird, dann.....es ist bedenklich. Dass betriebe im tal immer noch viel mehr als solche in hohenlagen erhalten ist ebenso unverstaendlich, machen diese doch eher auch arbeiten die der natur zu gute kommt. Zudem sollte mehr in die ausbildung der betriebsleiter investiert werden.
    • RETO1 13.10.2017 19:15
      Highlight Highlight Bergbetriebe erhalten pro Hektare höhere Beiträge als Talbetriebe und sind teilweise sehr gross (Alpen)
    • pedrinho 14.10.2017 13:52
      Highlight Highlight zugegeben ich kenne nur 5 faelle, doch diese erhalten laecherliche beitraege
  • alessandro 13.10.2017 14:52
    Highlight Highlight Ich würde etwas differenzieren. Ich finde die Unterstützungsbeiträge aka Direktzahlungen eine gute Sache. Damit wird z.B. Landschaftsschutz und -pflege betrieben. Das sind Lenkungsinvestitionen um das Land in Schuss zu halten, Biodiversität zu pflegen und Nachhaltigkeit zu garantieren. Den restlichen unkritischen Subventionen stehe ich auch kritisch gegenüber.
    Bedenkt einfach, dass ein Bauer nicht mehr in erster Linie Produzent ist, sondern je nach Region bis tief in die Landwirtschaftspflege hineingeht. In Bergregionen profitiert der Tourismus z.B. massiv vom intakten Landschaftsbild.
    • Daniel Caduff 13.10.2017 17:26
      Highlight Highlight Genau deswegen wäre es sehr viel besser, Landwirte würden entweder wie selbständige Auftragsnehmer behandelt (Staat gibt den Auftrag zur Landschaftspflege und schreibt den Auftrag aus), oder als Staatsangestellte, die einen Angestellten-Lohn erhalten.

      Dann kann das bestellt / aufgetragen werden, was benötigt wird. Sei es Nahrungsmittel oder sei es Landschaftspflege.

      Funktioniert ja in anderen Wirtschaftssektoren auch. Das heutige Subventionssystem setzt hingegen oft falsche Anreize, weil das gemacht wird, was Subventionen bringt, nicht das, was benötigt wird.
    • alessandro 14.10.2017 11:41
      Highlight Highlight Einverstanden. Das wäre in der Tat eine Variante mit der ich leben könnte.
    • Skip Bo 15.10.2017 08:28
      Highlight Highlight Daniel, das aktuelle DZ System funktioniert teilweise bereits so wie du es vorschlägst.
      Ein Teil der DZ wird pro Flächeneinheit gezahlt, für Ackerbau (Getreide, Kartoffeln, Gemüse,usw.) sind die Beiträge höher als für Grünland.
      Ein Teil wird für freiwillige Ökoprogramme wie Blumenwiesen, Bienenweiden, Buntbrachen, usw. , sowie für freiwillige Tierwohlprogramme gezahlt.
      Wer sich nicht an den freiwilligen Programmen betreiligt, bekommt ca. halb soviel DZ. Er hat auch keine Möglichkeit in spezielle Labels zu liefern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sauäschnörrli 13.10.2017 14:23
    Highlight Highlight Ich hab mir mal den E-Traktor von John Deere angesehen, dass Ding hat 400PS. Die meisten Traktoren die ausschliesslich auf dem eigenen Hof genutzt werden befinden sich aber im Bereich unter 150 PS. Und die Studie von Fendt ist ein Kompakttraktor, wie er normalerweise auf Plantagen eingesetzt wird. Für den normalen Acker- und Graslandbauern wird es also auch die nächsten Jahre keinen E-Traktor geben.
  • Alnothur 13.10.2017 14:08
    Highlight Highlight Die Junge GLP hat ja eine witzige Definition des Wortes "Subvention" in ihrem Wörterbuch...
  • Lami23 13.10.2017 14:04
    Highlight Highlight Und für alle, die sagen, bei den Bauern spiele die freie Marktwirtschaft nicht, erklärt mir einmal wieso Bauern mit nicht innovativen Betrieben ohne mehrere Standbeine heute Konkurs gehen? Weil sie zu viel in den Ferien waren? Nein, weil sie nicht markwirtschaftlich geplant haben.
  • Lami23 13.10.2017 14:03
    Highlight Highlight Oh je, es geht wieder zu und her wie am SVP Stammtisch, nur aus der anderen Ecke.
    An all jene, die maulen, die Bauern seien immer zur Stosszeit auf der Strasse (was schon einmal absolut subjektiv ist) glaubt ihr wirklich sie wärens wenn sie nicht müssten?
    Zum anderen finde ich diesen Vorstoss aus diesem Grund Unsinn, dass er absolut nicht prioritär ist! Wenn schon in der Landwirtschaft etwas aus gründer Sicht verändern, dann in Punkto Förderung nachhaltiger Produktion.
  • Patrick Gasser 13.10.2017 13:52
    Highlight Highlight Liebe Redaktion, liebe Leser
    In der Tat, ist der Vorschlag der Grünliberalen, statt vergünstigtem Diesel eine Art Anschaffungsfinanzierung für Elektrotraktoren zu schaffen, interessant.
    Allerdings ist es dafür noch zu früh: Der im Artikel beschriebene Traktor von John Deere ist eine Konzeptstudie und noch nicht Serienreif. Der Akku hält nur eine Stunde.

    Der von der Firma Fendt vorgestellte Traktor ist da wesentlich interessanter, wenn auch noch nicht sehr leistungsfähig, dafür etwas ausdauernder.
    Auch spannend: M. Methangas od. Rapsöl betr. Trakt.
    • Der Ingenieurstudent 13.10.2017 14:58
      Highlight Highlight Elektrische Motoren haben Wirkungsgrad >90%. Thermische Motoren nicht Mal 40%, bei (ethisch fragwürdigen?) Bio-Treibstoffen gleich nochmals weniger
  • Skip Bo 13.10.2017 13:16
    Highlight Highlight @Büchi, ich finde es schade, dass ausgerechnt watson, welche sich höhere journalistische Ansprüche zuschreibt als 20min, mit einer reisserischen und überzeichnten Überschrift.diesen Artikel einleitet.

    Dieses Thema wurde auf 20min in ähnlicher Manier breitgeschlagen. Schön das hier eine Stellungnahme, veröffentlicht wird.
    Man hätte aber besser über die konkreten Gesetzesgrundlagen informieren können und das Berechnungssystem erklären können.

  • pedrinho 13.10.2017 13:15
    Highlight Highlight 15 minutes of fame ?

    Wieder mal mit einer +- bloedsinnigen forderung aus dem schattendasin getreten. Wer wuerde sonst ueber gruene und jungsozi reden, wenn diese nicht immer wieder mit ihren absurditaeten glaenzen wuerden.
    • Der Ingenieurstudent 13.10.2017 14:59
      Highlight Highlight Artikel nicht gelesen? Vorschlag der jungen Grünliberalen. Nach Sozi-Keule zu greifen ist halt schon viel einfacher
    • pedrinho 13.10.2017 15:38
      Highlight Highlight gruen wie die wassermelonen, kratze etwas an der schale kommt schon recht schnell der rote kern ;)
    • Tikvaw 13.10.2017 18:38
      Highlight Highlight @pedrinho:
      Lese doch mal die Parolen der GLP, dass ist alles andere als "rot".
      GLP ist eine FDP mit grünem Touch.
      Aber für gewisse sind ja sowieso "alle anderen" rot.
  • Scaros_2 13.10.2017 12:41
    Highlight Highlight Dachte unsere regierung ist mitte rechts?
  • Ratson 2.0 13.10.2017 12:38
    Highlight Highlight Also es gibt Traktorhersteller in der Schweiz die dran sind einen Elektro Traktor zu machen, die Firma heisst Sepp Knüsel. Sie sind im Kontakt mit Kreisel electric (Östereich, einer der besten Batteriehersteller die ich bis jetzt kenne)
    • RETO1 13.10.2017 14:31
      Highlight Highlight bis zur Serienreife und Konkurrenzfähigkeit werden noch Jahre vergehen
      Hast du dir schon die Preise der Knüsel-Traktoren angeschaut- teurer geht's nicht
    • Ratson 2.0 13.10.2017 17:59
      Highlight Highlight Nope hab ich nicht, ich weiss nur das sie in der Schweiz produzieren, wer macht das den sonst noch so? Und wir kennen ja alle die Schweizer Kosten. Wegen der Serienreife, kann gut sein aber ich hoffe sehr das sie gas geben :)
  • stan1993 13.10.2017 12:15
    Highlight Highlight Die kommentarspalte ist ja geflutet mit sp wutbürger und stammtischpolteris.
    • Gustav.s 13.10.2017 13:02
      Highlight Highlight Ich denke die Mehrheit sind eher bürgerliche. Kenne viele die wegen Ausländer und sozialthemen der SVP huldigen aber beim Thema Bauern und Zahlungen rot anlaufen.
    • dan2016 13.10.2017 13:04
      Highlight Highlight danke fuer deine differenzierte Argumentation. Da spricht der gebildete Bürger und nicht der Wutbürger oder ein Stammtischpolteri.
  • Janis Spühler 13.10.2017 12:14
    Highlight Highlight An alle Leute

    Ich bin selbst Bauer.
    1. Die Traktoren welche Baumaschinen transportieren haben eine Weiße Nummer. Das bedeutet es ist eingelöst wie ein Lastwagen und somit darf auch kein Geld zurückgefordert werden.
    2. Alle die wegen den Subventionen jammern müssen sich eines klarmachen. OHNE DIESE SUBVENTIONEN GÄBE ES KEINE BAUERN MEHR!!
    Ein durchschnittlicher Bauernhof hat ein Landwirtschaftliches Einkommen von 30'000 dazu kommen Beiträge von etwa 50'000. Das bedeutet er verdient 80'000 im Jahr. Ein Bauer arbeitet aber mindestens 60h pro Tag und das 7 Tage pro Woche.
    • Konstruktöhr 13.10.2017 12:34
      Highlight Highlight Auf welchem Planeten ist ein Tag 60h lang?
    • Suchlicht 13.10.2017 12:46
      Highlight Highlight Danke die Klärung von 1. Das heisst, Bauern können den Traktor mit weissen Schildern einlösen und ihn dann für Landwirtschaftsarbeiten und Transport nutzen, erhalten dann aber für beides keinen vergünstigten Treibstoff?
    • Jol Bear 13.10.2017 12:46
      Highlight Highlight Ohne diese Subventionen würde im Flachland (Grossteil des Mittellandes) etwa gleich viel Fläche wie heute von einer viel geringeren Anzahl Bauern bewirtschaftet werden. In den Bergen würden die Anzahl Bauern auf einen Bruchteil von heute vermindert und für grosse Flächen würde man vor der Wahl stehen, sie verwalden oder verganden zu lassen oder durch staatlich bezahlte Landschaftspfleger offen zu halten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 13.10.2017 11:52
    Highlight Highlight Ach, deshalb haben Bauern Mühe, ihre Traktoren abzuschalten, wenn sie grosse Pause machen. Kostet ja nicht viel, den dröhnenden Diesel laufen zu lassen. Natürlich sollten sie ihr Haus auch so Steuern wie jeder andere Bürger auch. Sie erhalten ja für jeden Steinhaufen Subventionen, bietet er doch Unterschlupf für viele Tiere. Schon toll, all diese Unterstützungen.
  • Charlie Brown 13.10.2017 11:45
    Highlight Highlight Diesel für Traktoren ist ein Produktionsfaktor wie Heizoel für (uns) Bürogummis, damit wir uns im Winter nicht unsere verwöhnten Füdlis abfrieren im Büro.

    Wer kommt auf die Idee, für dieses Heizoel Strassenabgaben zu erheben? Auch niemand...
    • Suchlicht 13.10.2017 12:47
      Highlight Highlight Aber dafür gibts CO2-Abgaben auf Heizöl...
    • Charlie Brown 13.10.2017 15:01
      Highlight Highlight @Suchlicht: Das ist korrekt. Und darüber lässt sich natürlich diskutieren.
    • 7immi 13.10.2017 17:35
      Highlight Highlight @charlie
      das ist korrekt. so bezahlen auch fluggesellschaften keine mineralölsteuer (dafür aber privatpiloten, diese bekommen das geld aber über investitionen zurückvergütet). ich denke aber, dass es hier nicht um die sache an sich geht, sondern um das auf den bauern rumhacken...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sagitarius 13.10.2017 11:29
    Highlight Highlight Zitat: Die Bauern nehmen diese Strassen jedoch nicht in Anspruch, wenn sie auf den Feldern herumfahren.
    wenn Landwirte privat mit ihrem Auto unterwegs seien, zahlten sie den vollen Benzinpr..
    Ich lach mich weg! Und all das kostet uns jährlich schlappe 3 Mia an Direktzahlungen!
    Gemäss BFS: sind die Staatsbeiträge als wichtiger Bestandteil des Einkommens zu sehen!
    und jetzt haben wir unseren Landschaftsgärtnern auch noch einen Eintrag in der Verfassung spendiert; bin gespannt wie lange es dauert bis die entspr. Lobby in Bern sich auf diesen beruft! Ich möchte auch mal so wirtschaften können!
    • Pisti 13.10.2017 13:02
      Highlight Highlight Na dann streichen wir den Bauern doch alle Subventionen, dann ist aber fertig mit guter Tierhaltung und Bio. Milch gibts nur noch aus dem Ausland, UHT natürlich muss ja haltbar sein.
      Das gesparte Geld dann in die Industrie der illegalen Migranten investieren, dass ist nachhaltig.
    • RETO1 13.10.2017 13:21
      Highlight Highlight dann mach es doch, werde Landwirt!
    • Skip Bo 13.10.2017 13:26
      Highlight Highlight Sagi, mein Betrieb wird in 5 Jahren frei. Ich biete dir hiermit die einmalige Gelegenheit den Betrieb zu übernehmen.
      Falls du tatsächlich die Absicht hast, in die Landwirtschaft einzusteigen und dein Kommentar nicht nur heisse Luft ist, bin ich gerne bereit mit dir die Modalitäten zu besprechen.
      Dann hättest du die Möglichkeit "auch mal so zu wirtschaften".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominique Schürch 13.10.2017 11:28
    Highlight Highlight Das spannende daran ist, dass 90% der Traktoren nicht Benzin sondern Diesel tanken.
  • RETO1 13.10.2017 11:23
    Highlight Highlight Typisch Grüne Logik:
    Die Bauern sollen also helfen die Autobahnen auszubauen und damit ihr Kulturland vernichten ,absurde grüne Idee
    Momentan wird pro Sekunde 1 Quadratmeter Kulturland durch Ueberbauung vernichtet

    Typisch Grüne Logik:
    Die Bauern sollen auf E-Traktoren umsteigen, dabei bietet bis jetzt in der Schweiz kein einziger Händler solche zum Verkauf
    • Posersalami 13.10.2017 13:52
      Highlight Highlight Die Grünen hätten sicher kein Problem damit, wenn man aufhören würde Autobahnen zu bauen.. ich denke also, dass sie sich irren.
    • RETO1 13.10.2017 14:36
      Highlight Highlight richtig, die Grünen irren sich
    • Der Ingenieurstudent 13.10.2017 14:55
      Highlight Highlight Die Partei heisst GrünLIBERALE, nur so
  • piedone lo sbirro 13.10.2017 11:18
    Highlight Highlight typisch sennenhund- und volkstanz partei.

    ihre genossen gegen subventionsempfänger und sozialhilfeabhängige aufstacheln, aber selber in grossem stil profitieren.

    landwirte zahlen für ihr wohnhaus weniger steuern als ihre mitbürger:

    https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/das-unbekannte-steuerprivileg-der-schweizer-bauern/story/26388624

    subventionierter wasserdampf für die ems-chemie:

    https://www.infosperber.ch/index.cfm?go=Artikel/Umwelt/Subventionierter-Wasserdampf-fur-die-Ems-Chemie

    marktwirtschaft predigen aber selber der planwirtschaft frönen.
  • c-bra 13.10.2017 11:11
    Highlight Highlight Aus welchem Grund kaufen Bauern ihren Kindern immer viel zu kleine Schuhe?


    ???


    Damit sie schon von klein auf lernen zu jammern. ;-)
    • Ananas-Pizza_heisst_Pizza-Hawaii! 13.10.2017 14:09
      Highlight Highlight Ich dachte das sei ihnen in die Wiege gelegt worden…
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 13.10.2017 11:07
    Highlight Highlight Wenn es Gold regnen würde, würden Bauern in Bern um Säcke betteln.
    Klar ist das gemein, bei vielen Subventionen bin ich mir auch wirklich nicht sicher ob sie gerechtfertigt sind.
    Bei diesem Abzweigen bin ich mir nicht sicher ob das aber Sinn macht. Bei vielem wird Erhöht, gestrichen, besteuert oder lustige Fonds werden ins Leben gerufen wo dann viel Geld rein fliesst ohne sich vorher konkret Gedanken gemacht zu haben wo das Geld hin soll.
    Die Argumente des Bauernverbands sind, finde ich, hier eher berechtigt.
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser_________________ 13.10.2017 11:05
    Highlight Highlight Da viele Bauern am liebsten zur Rush Hour mit ihren Fahrzeugen über mehrere Kilometer unterwegs sind, ohne nur einmal auf die Seite zu fahren, um den angestauten Verkehr durchzulassen, ist es doch fair, auch für den Strassenunterhalt aufzukommen.
    • Lami23 13.10.2017 13:53
      Highlight Highlight Glaub mir, dass lieben die Bauern auch nicht. Aber auch sie wollen am Abend nach Hause (um dort weiter zu arbeiten notabene).
    • Ananas-Pizza_heisst_Pizza-Hawaii! 13.10.2017 14:07
      Highlight Highlight Ja genau und män fährt mit dem Traktor auch genau so schnel die gleiche Strecke wie mit dem Auto!?
    • Lami23 13.10.2017 16:23
      Highlight Highlight Sorry das verstehe ich nicht ganz, denkst du etwa der Traktor dient als Autoersatz?
  • De Shipi 13.10.2017 10:57
    Highlight Highlight Ich werde nie verstehen, warum die Bauern so hohe Subventionen sowie Privilegien erhalten.

    Ein Bauernhof ist schliesslich eine Firma und wenn die nicht fähig ist, aus sich selbst Gewinn zu erwirtschaften, dann heisst es Konkurs und fertig.

    Alle Firmen spüren den Konkurrenzdruck, nur die Bauern entspannen sich, weil Kohle sowieso kommt.

    Würde der Staat alle Subventionen an die Bauern streichen (was ich der Meinung bin sollte gemacht werden) dann wäre mit dem Geld die AHV, IV, PK usw problemlos gesichert.

    Wer stimmt mir zu?
    • Sauäschnörrli 13.10.2017 11:08
      Highlight Highlight Wir haben ja auch ein Kabotageverbot, weil die Transportunternehmen sonst nicht Wettbewerbsfähig wären. Subventionen gehen einfach in eine andere Richtung, statt den Import zu verbieten (was gar nicht möglich wäre, da wir zu wenig produzieren), wird dem Bauer die Differenz zu einem für die Schweiz angemessen Preis erstattet. Wenn Bauern gewinnbringend Wirtschaften müssten, würden sie grösstenteils Mais für Biogasanlagen produzieren. Wie hoch diese ausfallen und für was man sie bekommt, muss natürlich ständig überprüft werden.
    • Posersalami 13.10.2017 11:16
      Highlight Highlight Sie erfassen leider nur einen kleinen Teil des Problems. Tatsächlich werden fast alle Wirtschaftszweige irgendwie massiv subventioniert. Das ganze ist eine gigantische Umverteilungsmaschine von unten nach oben.

      https://www.infosperber.ch/Artikel/Wirtschaft/Konzerne-Das-Geschwatz-von-Markt-und-Unternehmerrisiko

      Das gleiche mit den Strassen. Der Unterhalt ist zwar Kostendeckender als der ÖV, aber gebaut hat man das Netz nicht mit Abgaben von Autofahrern.. es ist halt oft so, dass man nur den Teil der Realität nimmt, der einem gerade passt.
    • Butschina 13.10.2017 11:17
      Highlight Highlight Jein. Ok es ist eine Firma. Nur finde ich es schade wenn die traditionellen Kleinbetriebe alle konkurs gehen. Das würde das Landschaftsbild der Schweiz noch mehr verändern. Kleinbauern haben es bereits genug schwer. Die Subventionen sind nicht so hoch bei Ihnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Suchlicht 13.10.2017 10:34
    Highlight Highlight Interessante Aussage von Helfenberger, dass der Zuschlag für die Strassen sei und Traktoren diese nicht nutzen würden. In der Realität treffe ich aber bis in die grossen Städte hinein dauernd Traktoren an, die irgendwelche Baumaschinen oder Güter transportieren und damit die Transportbranche konkurrenzieren, jedoch den Treibstoff subventioniert haben und keine strengen Auflagen zur Ruhezeit etc. befolgen müssen.

    Dafür mit Tempo 30 und Bagger hinten drauf den Verkehr stauen, weil weder Motorfahrzeug noch E-Bike den Zug überholen können 😡
    • Makatitom 13.10.2017 10:55
      Highlight Highlight Und immer, aber wirklich immer, sind die im Berufsverkeher unterwegs. Ausweichen? Nein, wozu auch! Und die Bauernverbandstusse soll uns nicht für so saublöd halten, die Dieselzuschläge sind so berechnet, dass jeweils die ganze Familie sich einen Diesler zulegt und sie immer noch "spatzig" haben beim Dieselverbrauch
    • Zitronensaft aufbewahren 13.10.2017 10:57
      Highlight Highlight Bitte Hirn eischalten: Nicht Diesel für Traktoren wird gefördert, sondern Diesel für landwirtschaftliche Arbeiten in abhängigkeit der Betriebsleistung. Wenn also die Baumaschiene transportiert wird, ist dieser Diesel nicht gefördert. Auch wenn es ein Traktor ist.
    • Sagitarius 13.10.2017 11:03
      Highlight Highlight @Zitronensaft aufbewahren: und wie denkst Du wird das kontrolliert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • T0815 13.10.2017 10:31
    Highlight Highlight Diesel, nicht Benzin.
  • Gasosio 13.10.2017 10:22
    Highlight Highlight Super Idee. Endlich mal einen durchdachten Vorschlag aus der Politik.
  • Albi Gabriel 13.10.2017 10:19
    Highlight Highlight Wenn schon, dann aber konsequent: ÖV-Betriebe dürfen ihren Diesel auch nicht mehr vergünstigt erhalten.
    • atomschlaf 13.10.2017 10:56
      Highlight Highlight Dies wäre ein Nullsummenspiel, weil der ÖV ohnehin massiv subventioniert ist und mehr als 50 Prozent der Kosten von der öffentlichen Hand und nicht von den Nutzern getragen werden.

      Bei den Bauern dagegen... oh... never mind...
    • Posersalami 13.10.2017 11:18
      Highlight Highlight @atomschlaf: Bezahlen die Autofahrer dann auch die vollen Kosten? Die haben bei der Gesellschaft noch massiv Schulden für den Aufbau des Strassennetzes! Aktuell zahlen sie nur einen Bruchteil an Unterhalt und Ausbau. Bezahlen die Autofahrer auch für die Folgen von Ölkriegen oder das sichern von Tankerrouten? Nein? Also dann hören sie endlich auf gegen den ÖV zu wettern.
    • atomschlaf 13.10.2017 14:12
      Highlight Highlight @Posersalami:
      1. Habe ich nicht gegen den ÖV gewettert, sondern lediglich darauf hingewiesen, dass dieser massiv subventioniert ist und dass die Nutzer nicht mal die Hälfte der Kosten decken.
      2. Deckt der private Autoverkehr zwar nicht ganz alle Kosten, aber er ist sehr viel näher an der Kostenwahrheit als der ÖV!
      Nicht durch die Nutzer gedeckte Kosten pro km (2014):
      ÖV Strasse: 48.2 Rp/km
      ÖV Schiene: 24.5 Rp/km
      privater motorisierter Strassenverkehr: 5.3 Rp/km

      Quelle: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/mobilitaet-verkehr/kosten-finanzierung.assetdetail.2962951.html
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  • ARoq 13.10.2017 10:17
    Highlight Highlight Die Vergünstigungen für Traktoren-Treibstoff dürfte im Vergleich zum Mineralöl- und Mehrwertsteuerbefreiten Kerosin nur ein Tropfen auf den heissen Stein sein.
  • Der Ingenieurstudent 13.10.2017 10:12
    Highlight Highlight Gleichbehandlung für alle! Finde ich gut & fair. Es kann doch nicht sein, dass die Landwirtschaft vom Klimaschutz ausgenommen wird. Elektrische Traktoren sind momentan aber noch Zukunftsmusik - sie sind wohl aber eine einmalige Möglichkeit, irgendwann Mal eine CO2-neutrale Landwirtschaft zu erreichen.
  • Menel 13.10.2017 10:10
    Highlight Highlight Willkommen in der freien Marktwirtschaft, die von euren Vertretern so heiss und innig propagiert wird.
    • Menel 13.10.2017 12:03
      Highlight Highlight Wenn die Privilegien abgebaut werden, dann schon 😉
    • Pisti 13.10.2017 13:08
      Highlight Highlight Tolles La-LaLand, bei knapp 4000.- Einkommen und 7 Tage Woche, da habens die Sozis in der Asylindustrie wirklich hart bei durchschnittlich 7000.- Einkommen und 5 Tage Woche.
    • Lami23 13.10.2017 13:58
      Highlight Highlight Sie werden sich dieser dann nicht stellen, sie werden einfach aufhören zu existieren. Wir müssen so oder so zahlen, wenn wir Lebensmittel aus der Schweiz wollen, entweder via Subventionen oder via teurere Lebensmittel.
  • stan1993 13.10.2017 10:08
    Highlight Highlight Die Schweizer Bevölkerung zahlt gar nichts. Der Staat kann weniger "hamstern"
    • Stichelei 13.10.2017 11:09
      Highlight Highlight @stan1993: Kann mir jemand mal dieses Wesen genannt 'Staat' vorstellen? Ich arbeite zwar in Bern, bin diesem Monster aber noch nie persönlich begegnet. Und der 'Staat' hat auch Geld, ohne dass es ihm von der Schweizer Bevölkerung gegeben wird? Woher denn?
  • Stichelei 13.10.2017 10:05
    Highlight Highlight Die Aussagen von Bauernverbandssprecherin Helfenstein wären zum Lachen, wenn sie nicht so grotesk wären:
    «warum man im Moment so auf die Landwirtschaft schiesst» - nachdem das CH-Volk den Bauern einen Joker in die Verfassung gelegt hat. Und noch schöner: «Die Bauern nehmen diese Strassen nicht in Anspruch...» - nach dieser Auslegung zahlt auch kein Skigebiet Mineralölsteuer für die Pistenfahrzeuge. Auf jeden Fall bin ich noch keinem solchen Gerät auf der Autobahn begegnet.
    • mrcharliebrown 13.10.2017 11:23
      Highlight Highlight Tatsächlich wurden Pistenfahrzeuge oder Ähnliches letztes oder vorletztes Jahr davon ausgenommen..
    • Ananas-Pizza_heisst_Pizza-Hawaii! 13.10.2017 13:50
      Highlight Highlight Ja klar und der Traktor fährt nur auf der Autobahn und natürlich immer zu schnell oder wie?!
    • Stichelei 13.10.2017 23:18
      Highlight Highlight Danke für die Ergänzung @mrcharliebrown. Hab's gerade bei der Eidg. Zollverwaltung nachgelesen.
  • Newsaddicted 13.10.2017 09:56
    Highlight Highlight Bei jeder guten, produktiven idee, kommt jemand und stellt sich quer. "Mimimimi wieso schiesst jeder heutzutage gegen die Bauern etc..." Ich finde es ein guter Ansatz.
  • Str ant (Darkling) 13.10.2017 09:53
    Highlight Highlight Erst braucht es Elektro Alternativen dann kann die Quasi-Subvention fallen
  • Posersalami 13.10.2017 09:49
    Highlight Highlight Gibts eigentlich irgendwo etwas, wo Bauern nicht vom Staat alimentiert werden? Das ist doch wirklich unglaublich..

    Wenn die wenigstens Umweltschutz betreiben würden! Statt dessen wird der Natur entgegen gearbeitet (sog. Schutz von Kulturland), das Land mit immer grösseren und hässlichen Ställen zugebaut (natürlich auch grosszügig Subventioniert) und dank Tonnen von ausgebrachtem Gift werden wir und die Natur langsam vergiftet. Und dafür bezahlen wir auch noch viel Geld, unfassbar.
    • Uelifl 13.10.2017 12:52
      Highlight Highlight Sosososo.....
      Nun mal halblang. Du sprichst hier von konventionellen Bauern. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen dass - vor allem Bio- und Demeterbauern, aber auch ipBauern- Naturschutz betreiben. Heckenpflege, Bundbrachen, Hochstammbäume, Feuchtbiotope..... soll ich noch mehr aufzählen.
      Das problem bei vielen Komentaren ist leider das fehlende Wissen oder das lükenhafte Wissen zur Thematik, mich nicht ausgeschlossen.
    • Posersalami 13.10.2017 14:21
      Highlight Highlight Klar gibts die Bauern in der Nische, das weiss ich natürlich. Die konventionellen Bauern machen halt immer noch den Löwenanteil aus. Kulturlandschutz betreibt aber wirklich jeder Bauer..
    • Skip Bo 13.10.2017 16:52
      Highlight Highlight Salami, definiere Konventionell. Nur wer den ökologischen Leistungsnachweis (ÖLN) erbringt erhält DZ.
      https://www.blw.admin.ch/blw/de/home/instrumente/direktzahlungen/oekologischer-leistungsnachweis.html

      Der Löwenanteil (>90%) erfüllt dem ÖLN.
  • El Vals del Obrero 13.10.2017 09:48
    Highlight Highlight Noch viel wichtiger wäre dasselbe beim grundsätzlich treibstoffsteuerbefreitem Flugverkehr.

    Nur geht es da um internationale Abkommen, die nicht so leicht geändert werden können (beschlossen nach dem 2. WK, als der Flugverkehr noch um viel geringer war und man kaum mit der heutigen Situation rechnete).

    Zu "dass es hierzulande aktuell noch gar keine Elektro-Traktoren zu kaufen gebe":
    Vielleicht ist das so, weil es bisher keinen Anreiz dazu gab. Was sich mit der Abschaffung des Privilegs ändern würde.
    "Hierzulande aktuell noch" sagt doch aus, dass es solche grundsätzlich schon gibt.
    • nörden 13.10.2017 11:11
      Highlight Highlight Nein, solche Fahrzeuge gibt es eben kommerziell noch nicht zu kaufen. Als frühe Prototypen, ja. Und wenn man bedenkt, dass Traktoren gerade zur Erntezeit oftmals weit mehr als 10 Stunden pro Tag eingesetzt werden, so scheint ein batteriebetriebener Traktor nicht ideal zu sein.
  • Farmer 13.10.2017 09:44
    Highlight Highlight Was bei der ganzen Diskussion gerne vergessen wird: In ganz Europa ist der Agrardiesel Mineralölsteuerfrei. Die Preisdifferenz zum Ausland würde akso noch mehr steigen. Das Landwirte ihre Feldwege meist selbst unterhalten müssen kommt noch dazu, die Bauern würden im Falle einer Steuer doppelt bestraft. Zahlen für Strassen die sie kaum benutzen und Feldweg trotzdem selbst unterhalten.
    • Älü Täme 13.10.2017 10:59
      Highlight Highlight Das böse Ausland und Europa interessiert sonst auch nicht, also gilt das schon mal gar nicht. Und wie kommt denn der Traktor vom Feld wieder auf den Hof? Genau auf unser aller Strassen, die dann durch den Dreck und andere Verschmutzung zur Gefahr für die Allgemeinheit werden. Die Töfffahrer danken schon jetzt wieder für den Dreck in den Kurven...
    • Alnothur 13.10.2017 14:17
      Highlight Highlight "Das böse Ausland und Europa interessiert sonst auch nicht, also gilt das schon mal gar nicht." - Aha? Das tönt hier in den Kommentarspalten aber sonst immer gaanz anders.
  • Älü Täme 13.10.2017 09:44
    Highlight Highlight «warum man im Moment so auf die Landwirtschaft schiesst»? Weil es höchste Zeit ist, dass sich was ändert und weil die Bauernlobby endlich mal überwunden werden muss. Clevere und innovative Bauern haben und hatten noch nie was zu befürchten. Es geht primär um die ewiggestrigen und subventionsgeilen Bauern.
  • beisi 13.10.2017 09:34
    Highlight Highlight Ja klar.. Als hätten Bauern im Mittelland ein unterdurchschnittliches Einkommen.
    • Lutz Pfannenstiel 13.10.2017 11:44
      Highlight Highlight Haben sie.
  • MARC AUREL 13.10.2017 09:32
    Highlight Highlight Richtig so! Die Bauern haben mehr als genug privilegien...
  • chnobli1896 13.10.2017 09:27
    Highlight Highlight Gibt es irgendwo eine Übersicht wo Bauern in der Schweiz überall Vergünstigungen haben?

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Die «Pestizid-Hölle Schweiz» ist nur ein Furz im Wasserglas

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