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Kotbakterien-Alarm! In Graubünden müssen Dorfbewohner das Trinkwasser abkochen

Seit Mitte Juli müssen die Bewohner von Conters ihr Wasser abkochen. In den Wasserproben des Dorfes ist verdünnter Kot von diversen Tieren gefunden worden.



«Haben Sie bereits verschmutztes Trinkwasser konsumiert? Beobachten Sie sich, sollte innert 48 Stunden hohes Fieber, Durchfall oder Erbrechen auftreten, konsultieren Sie einen Arzt», heisst es auf dem Flugblatt. Nein, dieses stammt nicht etwa aus dem fernen Afrika, sondern wurde an die Haushalte im bünderischen Conters verteilt. Seit dem 14. Juli fliesst dort verdrecktes Wasser aus den Hähnen. Laut der «Südostschweiz» wimmelt es im Trinkwasser von Fäkalbakterien. Deshalb müssen die Conterser Bürger das Wasser seitdem abkochen.

Woher genau die Bakterien kommen, ist unklar. Der Kantonschemiker Matthias Beckmann erklärt jedoch in einem Schreiben auf der Webseite von Conters: Fäkale Verunreinigungen würden in aller Regel vom Weidgang im Fassungsbereich der Quellen herrühren. «Kot von Kühen, Schafen und Ziegen sickert durch Regen ins Erdreich. Durch geringe Filtrationswirkung des Bodens, wie es in Bergquellgebieten durch geringe Überdeckung der Quellen zumeist der Fall sei, gelangten die Fäkalien verdünnt ins Wasser. Und zwar umso schneller, je stärker es regne.

Einige Durchfall-Kranke

Laut den Behörden gibt es bislang keine Fälle von Erkrankungen. «20 Minuten Online» weiss aber von einigen wenigen Dorfbewohnern, die an Durchfall litten.

So oder so soll das Problem bis zum 15. August gelöst sein. Zwei Wochen lang müssen die Bürger noch auf ihr trinkbares Hahnenwasser warten. Denn dann wird eine Ultraviolettanlage im Reservoir installiert. Damit soll das Trinkwasser gereinigt werden. (rwy)

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