Schweiz
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Sorgt derzeit für viele Diskussionen: Die Primarlehrerin Morena Diaz. 

«Man sieht den Bildern den ‹guten Zweck› nicht an» – Kritik an Bikini-Bildern von Lehrerin

Die Präsidentin des aargauischen Lehrerverbandes sagt, die freizügigen Fotos von Morena Diaz könnten bei Eltern schlecht ankommen.

nicola imfeld / schweiz am wochenende



Morena Diaz aus Oberentfelden ist Primarlehrerin, sie bringt ihren Erstklässlern in Erlinsbach Lesen und Schreiben bei. Auf dem sozialen Netzwerk Instagram ist sie eine Berühmtheit und lässt über 59'000 Personen an ihrem Leben teilhaben. Die 24-Jährige sagt, sie setze sich mit ihrem virtuellen Profil gegen Body Shaming ein. Also für Frauen und Männer, die sich für ihren Körper schämen. Um den Betroffenen Mut zu machen, lädt sie freizügige Bilder von sich im Bikini hoch, zeigt ihre Rundungen und strahlt dabei in die Kamera. Dass Diaz mit ihrem Online-Auftritt dank Kooperationen mit Firmen auch Geld verdient, möchte sie am liebsten nicht in der Zeitung lesen. Viele dürften sich fragen: Darf eine Primarlehrerin in ihrer Freizeit ein Social-Media-Star sein?

Die Präsidentin des aargauischen Lehrerverbandes, Elisabeth Abbassi, sieht das Instagram-Profil von Diaz kritisch. Einerseits könnten die Fotos ein schlechtes Bild bei den Eltern der Schüler abgeben, andererseits mache sich Morena Diaz das Leben bei einer zukünftigen Stellensuche als Lehrerin durch ihren Auftritt selbst schwer. «Im Umgang mit der digitalen Welt und ihrem schnellen Wandel fehlt uns oft die Erfahrung. Es ist deswegen umso wichtiger, dass Lehrpersonen sensibel und überlegt damit umgehen», sagt Abbassi.

Solche Bilder sorgen bei der Präsidentin des Lehrerverbandes, Elisabeth Abbassi für Kopfschütteln. 

Ob eine Primarlehrerin freizügige Bilder teilen darf und wie sie sich ganz allgemein auf Social Media zu verhalten hat, liege in der Verantwortung der Schulen, sagt die Lehrerpräsidentin. Ein Empfehlungsschreiben liegt den Lehrpersonen jedoch vor. Die drei Berufsverbände der Lehrerschaft in der Schweiz, Deutschland und Österreich – LCH, VBE, und GÖD – haben im Jahr 2013 den «Leitfaden Social Media» speziell für Lehrpersonen und Schulleitungen herausgegeben. Es geht darin auch um den Umgang mit Facebook, so zum Beispiel um den Grundsatz, dass Lehrpersonen entweder Freundschaftsanfragen jedes Schülers akzeptieren oder alle konsequent ablehnen.

Man sieht ja den Bildern den ‹guten Zweck› nicht an, sondern weiss höchstens, dass mit solchen Auftritten viel Geld verdient werden kann»

Elisabeth Abbassi, Lehrerpräsidentin

Der Leitfaden geht aber auch auf den allgemeinen Umgang mit dem Internet ein: «Lehrpersonen werden nie privat, sondern immer als öffentliche Person wahrgenommen. Sie stehen mit ihrem Erziehungsauftrag in einer besonderen Verantwortung», heisst es darin. Zudem mahnen die drei Lehrerverbände zur Vorsicht: «Ein Zurückholen von Gesagtem oder von Fotos ist kaum mehr möglich.» Die Position der Berufsverbände ist klar: Fotos wie jene von Diaz auf Instagram sieht man nicht gerne. Doch ist das Engagement der Erlinsbacher Primarlehrerin kein Spezialfall, da sie sich offenbar für einen guten Zweck einsetzt? Lehrerpräsidentin Abbassi verneint dies: «Man sieht ja den Bildern den ‹guten Zweck› nicht an, sondern weiss höchstens, dass mit solchen Auftritten viel Geld verdient werden kann», hält sie fest.

«Früher war Bademodekaufen der Horror»: Diaz im Badekleid von Calida. 

Dass Diaz durch Werbeverträge mit Firmen Geld verdient, findet Abbassi ‹heikel› und je nach Produkt ‹unterschiedlich schlimm›. Die Präsidentin des Lehrerverbandes: «Letztlich haben Leute in meinem Alter halt wohl immer noch die Meinung, dass solche Auftritte den Leuten selber am meisten schaden – auch wenn sie finanziell vorübergehend vermutlich grossen Gewinn bringen können.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Digital Swiss 28.08.2017 18:21
    Highlight Highlight Die Präsidentin des Lehrerverbandes: «Letztlich haben Leute in meinem Alter halt wohl immer noch die Meinung, dass solche Auftritte den Leuten selber am meisten schaden – auch wenn sie finanziell vorübergehend vermutlich grossen Gewinn bringen können.»

    Nun ja, bald gibts keine Einladung zum Vorstellungsgespräch oder gar einen Online Kredit ohne Social Media Präsenz. Good luck.
  • G. Schmidt 28.08.2017 08:13
    Highlight Highlight Hmm, wenn radikale Islamisten den Handschlag mit einer weiblichen Lehrperson verweigern wird Akzeptanz für Religion gefordert...

    ...aber wenn eine Lehrerin sich im Bikini präsentiert wird dies als zu "freizügig" kritisiert.

  • RacKu 28.08.2017 07:24
    Highlight Highlight Die Frage ist doch; dürfen Übergewichtige einen Instagram Account führen? 😂
  • Urs Bösch 28.08.2017 00:31
    Highlight Highlight Wenn diese Fotos "freizügig" sein sollen ist die Gesellschaft oder die Männerwelt krank und auf dem gesellschaftlichen Niveau der Verhüllungs-Forderer. Ein Bikini ist eine ganz normale Badebekleidung und hat mit "Freizügügkeit" absolut nichts zu tun. Oder müssen sich sich die Frauen auch in Mitteleuropa vor den Blicken der Männerwelt schützen, indem sie sich verhüllen? Wo leben wir eigentlich?
  • Hans Jürg 28.08.2017 00:09
    Highlight Highlight Bünzli-Schweiz trifft auf Neo-Prüderie.
  • Flint 27.08.2017 23:03
    Highlight Highlight Wenn die Dame von sich Bilder wie Milo Moiré posten würde, würde ich die Aufregung noch halbwegs irgendwie verstehen...
  • Gubbe 27.08.2017 22:50
    Highlight Highlight Huch, die Lehrerpräsidentin hat gesprochen. Ist ja abstossend, wie Frau Diaz in den Kieseln am sauberen Strand sitzt. Frau Präsidentin, wer da bei diesem schönen Bild an etwas grauenhaftes denkt, sollte doch eine lange Auszeit nehmen.
  • Grins 27.08.2017 22:26
    Highlight Highlight Es geht ja nicht um die Bikini-Bilder. Es geht um das Prinzip: Bilder von sich ins Netz zu stellen, die für alle sichtbar sind. Als Lehrpersonen müssen wir den Kindern auch einen vernünftigen Umgang mit sozialen Plattformen aufzeigen und hier könnte es dann wohl Bedenken geben... abgesehen davon bin ich der Meinung, dass jede LP selber entscheiden kann, wieviel sie von ihren Privatleben zeigen möchte. Ich trenne das lieber von Unterrichten..
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 27.08.2017 22:05
    Highlight Highlight Eigentlich sind das doch völlig normale Bilder - das sollte auch Lehrerinnen erlaubt sein... Ich bin zuversichtlich, dass die Schüler das verkraften.
  • Manuel Walker 27.08.2017 20:26
    Highlight Highlight Mich beschleicht das Gefühl, dass Fr. Abassi zum ersten Mal von diesem "Instagram" gehört und sich den Account gar nicht richtig angesehen hat. 1. sind es wie schon mehrfach hier in den Kommentaren angemerkt keine "aufreizenden" Bikinibilder. 2. besteht der Account auch aus ganz vielen anderen Bildern, auf denen Morena Diaz oft sehr "züchtig" angezogen ist oder einfach sich beim Mittagessen etc zeigt. Ich bin selbst mit einer Lehrerin verheiratet und weiss, dass sich diese teilweise unter Beobachtung fühlen.
    Lasst der guten Dame ihr Leben...
  • neutrino 27.08.2017 20:14
    Highlight Highlight Das Ganze Interview sagt über den Lehrerverband mehr aus als über die Protagonistin selbst.

    Diese Präsidentin kommt mir vor eine Sittenpolizistin aus den 70er Jahren (oder noch früher).

    Oder wie "Herr Bodmer" aus "die Schweizermacher". Ein Film, der in den 80er Jahren gedreht wurde - und schon damals Satire war. Das Interview hier ist 2017 und keine Satire...
    • "The Daily Empörer" 27.08.2017 22:24
      Highlight Highlight Nicht einverstanden. Frau Abbassis (vorsichtige) Haltung ist 2017. Deine (naive) etwa 2012. Watsons Definition von freizügig ist etwa 1960. Dagegen ist Frau Diaz Definition von "guter Zweck" dann wieder ziemlich 2017, leider.
    • RacKu 28.08.2017 07:19
      Highlight Highlight @ Herz was laberscht du da?
  • fischolg 27.08.2017 19:43
    Highlight Highlight Ich kann nur den Kopf schütteln. Es ist nichts auf diesen Bildern, was ihre Schüler nicht sowieso z.B. auf einem Badi-Trip mit der Lehrerin zu sehen bekommen. Und ihren Auftritt auf Social Media auf das Geld oder die Produkte, welche sie erhält, zu reduzieren, ist einfach nur hinterhältig. Man gönnt der Lehrerin auch gar nichts. Das ist so traurig.
  • Dogbone 27.08.2017 18:45
    Highlight Highlight Die Bilder sind weder sexistisch noch anstössig und wir leben im 21. Jahrhundert. Es ist also alles im grünen Bereich. Das gilt meiner Minung nach genauso für den betreffenden Lehrerverband wie auch für alle zukünftigen Arbeitgeber der Dame.
    Blödes Affentheater!
    • Lichtblau 27.08.2017 19:54
      Highlight Highlight Die Frau ist, wie man so schön sagt, "gut beisammen". Als grosse Kämpferin gegen Bodyshaming würde ich sie jetzt aber nicht hinstellen. Denn in meinem Umfeld wollen die Girls keineswegs mager sein (das sind deren bevorzugte Popstars auch nicht), sondern einfach normal schlank mit einer anständigen Körbchengrösse.
    • stressminid 27.08.2017 21:34
      Highlight Highlight @Lichtblau

      "..mit einer anständigen Körbchengrösse"
      Ahja. Was ist denn deiner Meinung nach eine anständige Körbchengrösse?
    • -woe- 28.08.2017 01:37
      Highlight Highlight Etwa so:

      ( . ) ( . )
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rägebogefisch 27.08.2017 18:14
    Highlight Highlight Hmm, ob "guter Zweck" oder nicht; schlussendlich ist das für mich einfach ein Instagram-Account wie jeder andere. Er zeigt, wie jemand lebt, was er so macht,isst etc. und entweder interessiert man sich dafür oder nicht. Manchmal wird die "Macht" solcher Accounts für mich ziemlich überbewertet 🤷🏼‍♀️
  • Taggart 27.08.2017 16:45
    Highlight Highlight Aus Männersicht: Es ist mir egal, ob es um Body-Positivity oder was auch immer geht. Bikinibilder sind Bikinibilder, die schaue ich immer gerne an.
  • -woe- 27.08.2017 16:18
    Highlight Highlight Ein paar Häuserblocks weiter sammeln Fundamentalisten Unterschriften für ein Verhüllungsverbot.

    Und da trägt jemand eine Verhüllungsschicht weniger als in der Oeffentlichkeit üblich.

    Wollen wir nicht Einheitskleidung zu jedem erdenklichen Anlass in der Bundesverfassung vorschreiben?
    Dann geht dann aber ein bundesrätliches Kleid mit mehr Loch als Stoff anlässlich eines Jahrhundertbauwerkes auch nicht mehr...
  • Kunibert der fiese 27.08.2017 15:54
    Highlight Highlight "Freizügig"


    Wir leben nicht mehr in den 1920er jahren.. imfall.😒
  • NumeIch 27.08.2017 15:48
    Highlight Highlight Machen wir es doch so. Burkas für alle. Statt ein Verhüllungsverbot eine Verhüllungspflicht. Problem gelöst. 🤔
  • RozaxD 27.08.2017 15:35
    Highlight Highlight Ich finde, es ist allein ihre Entscheidung, was sie mit ihren Bildern macht. Ob man sie anstellt, ist die andere Frage, aber grundsätzlich: why not? Es gibt ja auch Lehrer, die Model oder Schauspieler oder Sänger oder Autoren sind nebendran. Da hat die Schule doch nicht mitzureden.
  • Incendium 27.08.2017 15:18
    Highlight Highlight Wo ist hier das problem? Die Prüde Schweiz? Ah ok, verstanden.

    Weiter so, Frau Diaz! Die bilder sind nach heutigen standards mehr als normal und definitiv nicht anzüglich.
  • Angelo C. 27.08.2017 15:17
    Highlight Highlight Sowas lächerliches dieses unangemessene Bünzlitum...

    Es ist davon auszugehen, dass die meisten dieser Kinder mit bikinitragenden Müttern in die Badi gehen, solche Anblicke aber in jedem Falle zureichend gewohnt sind.

    Wieso also, bitte sehr, kriegt nun diese sympathische junge Lehrerin ganz offiziell den Ruch des Verwerflichen angehängt 🙄?!

    Dies in einem Land, wo eine BR queerbeet Jede und Jeden der auch immer Bock darauf hat heiraten lassen will und auf total aufgeschlossen macht. Zweierlei Ellen halt...
    • Lamino 420 27.08.2017 18:45
      Highlight Highlight Bis zum letzten Abschnitt stimmte ich dir zu. Was aber "die Ehe für alle" im letzten Abschnitt zu suchen hat, erschliesst sich mir nicht.
      Wo siehst du die Verbindung dieses Artikels zum Statement von Sommaruga? Es hat doch gar nichts zusammen zu tun.
    • Angelo C. 27.08.2017 22:27
      Highlight Highlight Datsyuk:

      Du hast meinen Gedanken nicht zuende gedacht :
      Natürlich hat es rein sachlich nichts miteinander zu tun - schon klar 😊!

      Mir ging es um die "moderne, aufgeschlossene Haltung"'die im Allgemeinen gesellschaftlich immer mehr vorherrscht, wobei andererseits solcher Pipi-Kram wie eine junge Lehrerin im Bikini noch altväterlich Furore macht und skandalisiert wird.

      Daher der indirekte Vergleich zwischen diesen beiden nur vordergründig unterschiedlichen Dingen, die jedoch als zeitgeistige Grössen sehr wohl in Zusammenhang gebracht werden können,

      Ich hoffe, du hast es jetzt verstanden...
    • Lamino 420 27.08.2017 23:51
      Highlight Highlight Ja. Ich denke aber, dass du nicht ohne Grund Sommuragas Statement erwähnt hast.

      Dich stört etwas an der "modernen, aufgeschlossenen Haltung, die im Allgemeinen gesellschaftlich immer mehr vorherrscht", nicht wahr?
  • Digital Swiss 27.08.2017 15:14
    Highlight Highlight Die Aussagen der Präsidentin des aargauischen Lehrerverbandes lassen mich sehr nachdenklich werden. Diese offene Kritik an der Digitalisierung bestätigt mein Bild immer wieder - wir wollen das nicht und warten bis es vorbei ist. Liebe Analogen - das Rad der Zeit lässt sich auch hier nicht zurück drehen. Deal with it.
  • Boki Peterson 27.08.2017 15:08
    Highlight Highlight "Die 24-Jährige sagt, sie setze sich mit ihrem virtuellen Profil gegen Body Shaming ein. Also für Frauen und Männer, die sich für ihren Körper schämen."

    Wieso diese erbärmliche Ausrede?!

    Leute inszinieren sich selber mit dem Vorwand irgend etwas gutes für irgend welche 'erfundenen' Gruppen zu machen.

    Wieso stellt Sie sich nicht einfach hin und sagt, dass sie gerne fotografiert wird und dann die Fotos über Social Media teilt? Und ja, das ist eine Unterstellung!
    • Luzi Fair 27.08.2017 17:42
      Highlight Highlight Auch wenn es ein scheinheiliger Vorwand einer Selbstdarstellerin ist? So what? Es ist ihr verdammter Körper! Solange sie nicht jemandes Freiheit damit tangiert, kann sie damit machen was sie will.
    • Boki Peterson 27.08.2017 21:36
      Highlight Highlight Absolut korrekt! Sie kann mit ihrem Körper machen was sie will, und das soll sie auch.

      Wieso aber dieses Aushängeschild 'Body Shaming'?

      Ich schäme mich manchmal auch für meinen Body. Bin somit Teil dieser Gruppe die sie angeblich vertritt.

      Aber ich möchte das gar nicht, dass mich jemand betreffend meinem Körper und mit den damit verbundenen Gefühlen vertritt! Das ist zu individuell um von irgend jemanden verteten zu werden!

  • Calvin Whatison 27.08.2017 15:03
    Highlight Highlight zum Glück sind Zeiten des Mittelalters vorbei, man hätte Sie sonst noch als Hexe verurteilt und verbrannt.
  • Eurostar 27.08.2017 14:37
    Highlight Highlight Sehe das Problem überhaupt nicht. Man stelle sich vor, die Lehrerin würde an der Miss Schweiz Wahl teilnehmen. Ich bezweifle, dass die Reaktionen dort auch so ausfallen würden.
    Die geteilten Bilder sind absolut harmlos und verfolgen zudem (im Gegensatz zu anderen Insta-Models) einen super Zweck mit der Vermittlung der Botschaft, dass nicht jede Frau wie ein dürres Model aussehen muss. Insofern nimmt Frau Diaz ja auch einen gewissen pädagogischen Auftrag war, der leider zu wenig geschätzt wird und in der Diskussion untergeht. Ich hoffe die Sache beruhigt sich bald wieder.
  • rudolf_k 27.08.2017 14:27
    Highlight Highlight Reine Selbstdarstellung, und die Medien welche lieber keine lesenswerten Artikel produzieren springen auf den Zug auf.
  • leu84 27.08.2017 14:22
    Highlight Highlight Da ist jemand neidisch um den Körper von Frau Diaz. Für die Schüler ist es kein Problem. Die können heutzutage anderes (schlimmeres) konsumieren. Die Väter werden sich auf den Elternabend freuen, die Mütter weniger. Früher waren die Lehrkräfte im Ornithologieverein oder Männer-/Frauenchor tätig, heute ist es Mode.
    • Fly Boy Tschoko 27.08.2017 15:23
      Highlight Highlight Die Neiddebatte finde ich unangebracht. Es geht um den Grundsatz. Mit neidischen Frauen und spitzen Männern zu argumentieren finde ich schwach.
    • öpfeli 27.08.2017 16:44
      Highlight Highlight @captain obvious
      Warum gibt es das nicht?
      Weil sie keine Modelmasse hat?
    • who cares? 27.08.2017 19:07
      Highlight Highlight @Captain obvious: Okay, aber den abfälligen Kommentar hättest du dir schon sparen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ciaociao 27.08.2017 14:04
    Highlight Highlight Wie vor 100 Jahren, als Lehrerinnen keinen Partner wählen durften, nicht alln Dorffesten teilnehmen konnten und der Rock mindestens bis an den Knöchel reichen musste..
    • Sageits 27.08.2017 14:40
      Highlight Highlight Vor 100 Jahren? Ich kenne solch ähnliche Sanktionen von einer Bekannten, welche in einer kleinen Gemeinde im Seeland Lehrerin war. Das war vor 45 Jahren.
  • El Vals del Obrero 27.08.2017 14:01
    Highlight Highlight Verlangen jetzt schon die Schweizer Burkinis?

    So schlimm, wie der Frauenkörper ein politischer Spielball ist. Für die einen ist es ein Problem, wenn Leute sich weigern im Bikini zu sein (Schwimmunterricht-Probleme) und für die wahrscheinlich selben ist es aber ein Problem, wenn eine Lehrerin im Bikini auftritt.

    Bei Nacktbildern oder Pornografie wäre es ja noch verständlich. Aber Badekeider?

    Im Schwimmunterricht sehen die Schüler die Lehrerin ja auch im Bikini. Oder werden jetzt Schwimmbäder verboten? Oder es gibt neu im Schwimmunterricht Burkini-Pflicht für die Lehrerinnen?
  • Raphael Stein 27.08.2017 13:57
    Highlight Highlight ...dass mit solchen Auftritten viel Geld verdient werden kann...

    ja sicher. Millionen sind da zu holen. Ganz sicher. Oder vielleicht auch nicht?

    Die Lehrerpräsidentin weiss es aber ganz genau.

    Die Billiguhr welche Diaz in die Kamera hält ist gratis für sie. Und Calida, wenn die überhaupt was zahlen, es werden das ein paar Franken sein.

    Und,
    schon mal überlegt warum junge Männer, aus Ländern stammend welche ihre Frauen verhüllen, hier zu Lande dermassen "abgehen" ?

    Weil sie vorher nie Frauen in Bikinis sehen.
  • Lukas Figliuolo 27.08.2017 13:39
    Highlight Highlight Wo ist das Problem? Dürfen Lehrer kein Leben neben irem Job haben, wie alle anderen Leute auch? In unserem Team scheuen sich viele Lehrer sogar in die Badi oder an ein Openair zu gehen, nur weil sie denken sie könnten den Schülern oder Eltern begegnen, während sie vielleicht mal einen zuviel getrunken haben. Ich persönlich Leb mein Leben wie ich es möchte und da muss auch die Präsidentin des Lehrerverbandes keine Meinung dazu abgeben.
  • ujay 27.08.2017 13:35
    Highlight Highlight OMG😂😂😂, was fuer ein Statement des Lehrerverbandes😂😂😂
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 27.08.2017 12:53
    Highlight Highlight Ich finde die Bilder von Diaz besitzen eine narzistische Komponente, derer Sie sich bewusst sein muss. Macht Sie das auch in 20 Jahren? Sowieso ist die Akzeptanz für Rundungen bei Frauen wesentlich grösser. Rubens ist keine Erfindung der Neuzeit! Bei den Männern gibt es nur eine akzeptierte Form: So viele Muskeln wie möglich. Die grössten von Ihnen messen sich dann äffchengleich in Sendungen wie Ninja Warrior Germany oder Beastmaster wer der Oberaffe sein darf... Jane lässt grüssen!
    • EvilBetty 27.08.2017 15:31
      Highlight Highlight Oder bei der Bachelorette 😂
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 27.08.2017 15:36
      Highlight Highlight Einige hier haben Mühe, wenn Gedankengänge etwas komplexer sind... Wacht mal auf!
    • El Vals del Obrero 27.08.2017 15:47
      Highlight Highlight Statt zu jammern könnte man auch was dagegen tun. Einfach ihr Beispiel nachahmen und ein selber so ein Foto-Blog starten.

      Aber das bräuchte halt Mumm.
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