Schweiz
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ZUR LANCIERUNG DER INITIATIVE „JA ZUM VERHUELLUNGSVERBOT“ DES EGERKINGER KOMITEES, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 29. SEPTEMBER 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Touristinnen mit Kopftuch am Montag, 29. Juli 2010, auf dem Jungfraujoch im Berner Oberland. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Touristinnen mit Kopftuch auf dem Jungfraujoch im Berner Oberland. Bild: KEYSTONE

Verschleiert in den Alpen: Burkaverbot hält arabische Touristen nicht ab

Österreich verzeichnet mehr arabische Touristen – trotz Burkaverbot. In der Schweiz muss die neue Bundesrätin Karin Keller-Sutter ein solches bekämpfen. Wie tickt sie in dieser Frage?

SVEN ALTERMATT / ch media



Es wird eine der ersten Bewährungsproben für die neue Justizministerin Karin Keller-Sutter: Die FDP-Bundesrätin muss im Parlament erklären, warum der Bundesrat die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» ablehnt. Vor allem aber muss Keller-Sutter in den kommenden Monaten aufzeigen, wie der indirekte Gegenvorschlag des Bundesrats griffig umgesetzt werden könnte.

Die neu gewaehlte Bundesraetin Karin Keller-Sutter spricht waehrend einer Medienkonferenz, am Mittwoch, 5. Dezember 2018 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Karin Keller-Sutter Bild: KEYSTONE

Die Regierung ist gegen die Initiative des SVP-nahen Egerkinger Komitees, die Gesichtsverhüllungen aller Art verbieten will und dabei in erster Linie auf Frauen in muslimischen Verschleierungen wie Burka oder Niqab zielt. Die Kantone sollen weiterhin selbst über ein Verhüllungsverbot entscheiden können, ein solches gehöre nicht in die Bundesverfassung.

Wie hält es Keller-Sutter damit? Als Ständerätin stimmte sie gegen ein nationales Verhüllungsverbot. In einer Ratsdebatte im Frühjahr 2017 wollte sie ihre Haltung allerdings rein formal verstanden wissen, allein deshalb, weil Verbote eben Sache der Kantone seien. Dass dort entsprechende Regeln angebracht sind, stand für Keller-Sutter ausser Frage. Zwar sei die Burka in der Schweiz nicht weitverbreitet, erklärte die Freisinnige bereits im Sommer 2016 dem «Sonntagsblick». «Ich finde aber, dass Frauen, die permanent in der Schweiz wohnen, keine solche tragen sollten.»

Touristiker fürchten ums Image

Der Bundesrat möchte die Regeln zumindest auf gesetzlicher Ebene verschärfen. Zum einen sollen Kontakte mit Behörden mit unverhülltem Gesicht erfolgen müssen. Zum anderen soll der Zwang, das Gesicht zu verhüllen, unter Strafe gestellt werden. Ob es dafür überhaupt neue Regeln braucht, ist freilich umstritten. Schliesslich verbietet das Gesetz schon heute jegliche Art von Zwang.

Für seinen Vorschlag erntete die Regierung in der kürzlich abgelaufenen Vernehmlassung viel Kritik. Derzeit wertet das Justizdepartement die Stellungnahmen von Parteien und Verbänden aus. Schon jetzt ist klar: Die meisten unterstützen den indirekten Gegenvorschlag zumindest zähneknirschend – aus taktischen Gründen. Denn ohne diesen dürfte die Burkainitiative an der Urne noch bessere Chancen haben, so der Tenor.

Für Araber ist Interlaken das Tourismus-Mekka:

Dieser Ansicht sind auch die Vertreter der Tourismusbranche, deren Worte in der Debatte von grosser Bedeutung sind. Schliesslich träfe ein Verhüllungsverbot besonders arabische Reisende. Gäste aus den Golfstaaten machen unterdessen 2,5 Prozent der Erträge im Schweizer Tourismus aus, seit 2007 ist die Zahl ihrer Logiernächte laut Branchenangaben um 163 Prozent gestiegen. Im Berner Oberland bilden arabische Touristen sogar eines der drei wichtigsten Gästesegmente.

«Nur sehr wenige Frauen» trügen eine Ganzkörperverhüllung, schreibt der Schweizer Tourismusverband in einem Positionspapier. Die Initiative schiesse darum über das Ziel hinaus. «Sie problematisiert ein seltenes Phänomen und greift in die bewährte kantonale Regelungsautonomie ein.»

Ähnlich argumentiert der Verband Hotellerie Suisse in seiner Stellungnahme. Ein Gastgeber beurteile seine Gäste nicht nach Merkmalen wie Religion, sexueller Ausrichtung oder ethnischer Herkunft. Was also, wenn das nationale Burkaverbot kommt? Die Touristiker befürchten, dass zumindest ein Teil der arabischen Gäste wegbleiben könnte. Nicht wegen der direkten Auswirkungen, sondern weil ein Verbot auch für Musliminnen, die sich nicht verschleiern, ein Zeichen sein könnte, dass sie weniger willkommen wären.

Viel Arbeit für die Polizei

Interessant ist aus hiesiger Sicht ein Blick nach Österreich, wo seit Oktober 2017 ein nationales Verhüllungsverbot gilt. Der Tourismus hat in der Alpenrepublik einen ähnlich hohen Stellenwert, und was für die arabischen Gäste hierzulande das Berner Oberland ist, ist für sie in Österreich die Region um Zell am See südlich von Salzburg. Seit den 1990er-Jahren zieht es Touristen aus Saudi-Arabien, Kuwait oder den Emiraten gerne und oft dort hin.

Vorerst zumindest hat das neue Gesetz arabische Touristen nicht von einer Reise nach Zell am See abgehalten. Im Gegenteil, wie die Statistiken des örtlichen Tourismusverbandes zeigen: In der wichtigen Sommersaison zwischen Mai und Juli 2018 nahm die Zahl der Übernachtungen sogar deutlich zu, obwohl auch noch der Fastenmonat Ramadan in diesen Zeitraum fiel. Im Vergleich zu 2017 stieg der Anteil arabischer Touristen in Zell im Sommer um 45 Prozent, in ganz Österreich immerhin um über 12 Prozent.

Die Zeller Polizei hatte wegen des Verhüllungsverbots allerdings alle Hände voll zu tun. Während der Sommersaison stiessen Polizisten auf rund 200 Burkaträgerinnen, die sie mittels Broschüren über die neuen Regeln aufklärten. Meistens hätten die Frauen eingewilligt, ihren Schleier abzunehmen, berichtete der örtliche Polizeichef den «Salzburger Nachrichten». «Zuerst ermahnen, dann strafen», lautet sein Credo. Nur wer den Schleier nach dem Hinweis der Polizei wieder aufsetzte, kassierte eine Busse von 30 Euro. (aargauerzeitung.ch)

«Dinge, die man einer Burka-tragenden Frau nicht sagen sollte»

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    Alle Leser-Kommentare
  • FrancoL 03.01.2019 16:17
    Highlight Highlight Mensch ist das eine scheinheilige Diskussion rund um die Burke. Betrachte ich meine letzten 10-15 Jahren so habe ich die Unterdrückung der muslimischen Frauen im Dutzendpack gesehen und mich so gut es ging dagegen ausgesprochen, aber ich hatte noch NIE eine Burkaträgerin in meinem Umfeld.
    Würde es wirklich um die Gleichberechtigung der muslimischen Frau gehen, dann könnte man doch bestens bei der Auftragserteilung an muslimische Familien anfangen. Die die Gleichberechtigung beherzigen bekommen Arbeit oder Aufträge, die die dies nicht tun gehen leer aus oder stehen hinten an!
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 03.01.2019 13:56
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, was gegen ein Burkaverbot spricht. Die Salafisten können ihre Frauen immer noch genügend mit dem Hijab (Kopftuch) unterdrücken. Dieses würde weiterhin erlaubt.
  • Nik G. 03.01.2019 10:12
    Highlight Highlight Da sich die Angst der wenigeren Touristen aus dem nahen Osten nicht bestätigt, kann man dieses Symbol der Unterdrückung der Frau (Burka und Nidqab) auch in der Schweiz verbieten.
  • dorfne 03.01.2019 09:59
    Highlight Highlight Den Gegenvorschlag könnt Ihr auf der Bundeshausterrasse gemütlich in der Pfeife rauchen. Wie will man denn beweisen, dass eine Frau gezwungen wird sich im Stoffgefängnis zu verkriechen? Eine Frau, die ihren Mann anzeigt, weil sie sich seinem Befehl die Burka zu tragen verweigert, ist so gut wie tot. Drum wird sie sich hüten das zu tun.
    • FrancoL 03.01.2019 10:39
      Highlight Highlight Ist es bei anderen von Männern auferlegten Bedingungen viel anders? Darf ich Dich einmal eine meiner Baufelder bitten und Dir zeigen wie eng zum Teil die arbeitenden Frauen von ihren Männern "bewacht" werden OHNE dass es ein riesen Geschrei geht? Oder Manns Du mit zu einer Einladung kommen, wo Frauen sich nicht mit an den Tisch setzen dürfen?
      Deine Aussage scheinheilig durch und durch. Dort wo es um die viel grössere Masse der unterdrückten Frauen geht und es mühsam wäre etwas zu unternehmen, da lässt man Ferien Lauf. Ebene mehr als nur scheinheilig.
    • satyros 03.01.2019 10:54
      Highlight Highlight Diese Frauen haben dann allerdings weit grössere Probleme, als diesen Fetzen. Vielleicht sollte man da ansetzen, statt Symbolpolitik zu betreiben, die am Ende darauf hinausläuft, dass sie einfach in der Wohnung statt in einem Stück Stoff eingesperrt werden. Ein Mann, der eine Frau unter Todesdrohung zwingt, nicht ohne eine Burka das Haus zu verlassen, wird sie auch zwingen, ganz zu Hause zu bleiben.
    • dorfne 03.01.2019 11:04
      Highlight Highlight @francol. Im politischen Islam ist die Unterdrückung der Frau Teil des Systems. Bei uns ist die Gleichberechtigung der Geschlechter in der Verfassung verankert und wird gelebt. Natürlich werden auch Schweizer Frauen von ihren Männern unterdrückt und bekommen z.T. weniger Lohn für gleiche Arbeit usw.. Aber diese "Unterdrückung" ist punktuell und nicht im System angelegt. Oder finden Sie, die Burka als Symbol der Unterdrückung sei deshalb o.k., weil auch in der Schweiz Frauen geschlagen und zur Prostitution gezwungen werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 03.01.2019 09:53
    Highlight Highlight Die Burka ist mehr als ein Kleidungsstück. Sie steht für die Scharia und den radikalkonservativen Islam, der die Frauen wie Leibeigene der Männer behandelt. Wenn wir nicht jetzt wo noch Zeit ist ein klares Zeichen für Gleichberechtigung und Demokratie setzen, wird es eines Tages zu spät dafür sein.
    • Fabio74 03.01.2019 10:11
      Highlight Highlight Kleidervorschriften gehlren nicht in die Verfassung.
    • FrancoL 03.01.2019 10:42
      Highlight Highlight Scheinheilig durch und durch, denn die Unterdrückung findet in vielen Teilen des täglichen Lebens statt und das Burkaverbot ist nur eine scheinheilige ALIBIübung.
      Ja es wird eines Tages zu spät sein, wenn man die falschen Ansätze nimmt oder kannst Du wir einige "Eingriffe" der Gesellschaft aufzählen, die breiter gefächert sind und den unterdrückten Muslima-Frauen helfen?
    • Roterriese #DefendEurope 03.01.2019 10:57
      Highlight Highlight @Fabio74 mag sein, dieses Argument zieht aber nicht, das Parlament wollte das Verbot nicht in Gesetzesform regeln, somit ist die Verfassungsinitiative das einzige Mittel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ruedi56 03.01.2019 09:35
    Highlight Highlight Frau Keller Sutter, man kann ja gegen oder für ein Verhüllungsverbot sein, aber bitte Farbe bekennen, entscheiden - dafür sind BR bezahlt und da. Einfach das Problem auf die Kantone abschieben ist feige. Soll einer Touristin ernsthaft zugemutet werden, dass sie versteht in welchem Kantönli nur ein Schleier getragen werden darf und wo nicht.
    • Fabio74 03.01.2019 18:25
      Highlight Highlight warum ist das feige? Es sind die Rechten, die vom Föderalismus schwärmen. Denen alles unten geregelt werden muss und der Bund nichts sagen soll
  • tobler-max 03.01.2019 09:32
    Highlight Highlight Fliegt man von Riad in die Schweiz laufen ab Mitte des Fluges schwarze Tücher auf die Toiletten und wunderschön geschminkte Frauen kommen heraus. Beim Flug nach Riad ist es umgekehrt.
    Ich bin überzeugt ein Burkaverbot fördert den arabischen Tourismus, denn arabische Frauen können wenigstens in den Ferien, ohne sich gesellschaftlich zu exponieren, ihren schwarzen Sack loswerden.
    • Saraina 03.01.2019 11:51
      Highlight Highlight Frauen aus Saudi-Arabien dürfen überhaupt nur in Begleitung eines männlichen Familienangehörigen ausreisen. Es gibt eine Schicht, deren Töchter in den USA studieren und jahrelang dort ohne Schleier leben. Alle anderen werden halt eben nicht mehr in die Länder reisen, in denen ihnen der Nikab verboten wird.
    • zombie woof 03.01.2019 15:41
      Highlight Highlight Saraina, dem ist nicht mehr so, Saudische Frauen dürfen alleine reisen
    • Saraina 03.01.2019 19:30
      Highlight Highlight Hast du für diese Behauptung irgend eine Quelle, Frank Z.? Eine Frau ohne Mahram muss ein Gerichtsurteil anstreben, wenn sie reisen will. Ein Sohn kann seiner verwitweten Mutter nach wie vor das Reisen verweigern.

      Und wenn MbS, wie gewünscht, abserviert wird, dürfte es auch mit den Führerscheinen und Arbeiten ohne Einwilligung des Mahram ein jähes Ende nehmen.
  • Alterssturheit 03.01.2019 09:05
    Highlight Highlight Bei den Temperaturen in den Bergen würde ich meinen Kopf auch verhüllen.
    Und es guets Neus an alli Voll- und gar nüd-Verhüllte.
    • Bene86 03.01.2019 09:24
      Highlight Highlight Ja super. Werfen wir alle Errungenschaften der Frauenrechte über Bord und führen am besten gleich wieder ganz im Sinne der Salafisten wieder das Kopftuch obligatorisch für alle Frauen ein.

      Toll!
    • D(r)ummer 03.01.2019 10:27
      Highlight Highlight Sie ziehen die Verschleierung im Restaurant leider nicht ab.

      Danke, dir auch.
    • Fabio74 03.01.2019 18:27
      Highlight Highlight @bene immer wieder spannend wie schwarzweiss manche Welten doch sind.
      Salafisten? Mach dich doch nicht lächerlich.
      Errungenschaften in Frauenrechten? Da gibts noch lange Wege zu beschreiten. Ein Burkaverbot ist keines davon.
      Und zwischen Obligatorium und Verbot gibt es inder Welt doch einige Differenzierungen.
  • Pafeld 03.01.2019 08:52
    Highlight Highlight Die Partei der peinlichen Symbolpolitik schlägt wieder einmal zu. Das wir Dank der selbsternannten Schweizschützerpartei nun bald unsere Verfassungen neben nutzlosen Bauvorschriften für den Geltungsdrang dieser Politsekte nun auch noch mit nutzlosen Kleiderverboten verschandeln, ist das allerletzte.

    Dass es aber noch Leute gibt, die kackdreist noch eine Bekämpfung von Chaoten als Begründung vorschieben, schlägt dem Fass den Boden aus. Wenn man schon seine islamophoben Triebe symbolisch befriedigen muss, dann wenigstens ehrlich. Verarschen können wir uns selbst.
  • Roterriese #DefendEurope 03.01.2019 08:22
    Highlight Highlight Der indirekte Gegenvorschlag kann gar nicht "griffig" umgesetzt werden, da er absolut nutzlos ist. So wird das Verbot der Vermummung an linksextremen Demos gar nicht vom Gegenvorschlag erfasst.
    • Saraina 03.01.2019 11:52
      Highlight Highlight Das ist wesentlich, gibt es jetzt doch Drohnen mit Gesichtserkennung, die von totalitären Regimes rund um den Globus begeistert eingekauft werden.
    • Pafeld 03.01.2019 12:56
      Highlight Highlight Die Widersetzung zur Demaskierungsanweisung ist heute schon eine Straftat. Aber wenn wir die Chaoten noch einmal mehr zusätzlich kriminalisieren, werden sie sich bestimmt auf magische Art und Weise selbst auflösen...

      Und so etwas gibt sich selbst als Experte für Strafrecht aus. Aber hey, es geht ja gar nicht wirklich um die Chaoten. Sondern das Frau Illi als eine von den fünf betroffenen Frauen keine Burka mehr tragen darf. Selbst wenn Frau Illi in Wirklichkeit lieber Niqab trägt. Gratuliere. Ein weiteres, absolut nutzloses Gesetz. Nur zum sich besser fühlen.
    • Fabio74 03.01.2019 18:29
      Highlight Highlight der Vorschlag ist genau so ein Mumpitz wie der Initiativtext. Alte verbitterte Männer, deren letzte feuchte Träume in die Verfassung gegossen werden muss, weil wir ja in der Wohlstandsverwahrlosung in der wir leben, keine Probleme zu lösen haben, als die Verfassung mit Schrott zuzumüllen, der dort nicht hingehört
  • murrayB 03.01.2019 08:13
    Highlight Highlight Gegenüber Touristen bin ich tolerant - denn diese sind nur zu Besuch hier... Herzlich Willkommen :-)
  • Muselbert Qrate 03.01.2019 07:42
    Highlight Highlight «Nur sehr wenige Frauen» trügen eine Ganzkörperverhüllung, schreibt der Schweizer Tourismusverband in einem Positionspapier.

    Und in Österreich zeigten die Betroffenen Frauen Verständnis für das Verbot.

    Jetzt muss mir nochmals jemand erklären, warum man das Gesetz in der Schweiz nicht mit gutem Gewissen annehmen kann und es anscheinend einen Gegenvorschlag vom Bundesrat braucht..??

    • Pafeld 03.01.2019 12:58
      Highlight Highlight Weil wir für eine handvoll Frauen, die absolut keine Gefahr darstellen, keinen eigenen Gesetzestext brauchen?
    • Muselbert Qrate 03.01.2019 13:47
      Highlight Highlight Anscheinend schon, sonst gäbe es den Vorschlag ja nicht!
    • Pafeld 03.01.2019 14:52
      Highlight Highlight Der Vorschlag hat rein strategische Gründe. An der Unnötigkeit des Verbotes ändert er auch nichts. Viel mehr übt er sich in Schadensbegrenzung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • #Technium# 03.01.2019 07:29
    Highlight Highlight Naja, hätten wir noch Bundesrätin Sommaruga in diesem Departement, wäre ich skeptischer, aber Frau Kelle-Sutter scheint mir da fähiger und gewillter zu sein.
    • dorfne 03.01.2019 10:05
      Highlight Highlight Wohl kaum, nachdem FDP-Caroni in einer Arena-Sendung ixmal die Burka als simples Kleidungsstück bezeichnet hat und sich nicht entblödete dümmliche Vergleiche mit dem Samichlaus und Fasnachtsguggen zu machen. Ich geh davon aus, dass der Mann die Parteilinie vertreten hat.
    • FrancoL 03.01.2019 10:44
      Highlight Highlight @mobag; Die Unterdrückung findet nur zum kleinsten Teil mit der Burka statt, sie findet breit gefächert im Alltag statt und da macht was was genau dagegen? Wie ich bereits schrieb, nicht s als Scheinheiligkeit!
  • Schneider Alex 03.01.2019 07:01
    Highlight Highlight Hauptsache die eigene Kasse stimmt! Wer immer nur in solchen Kategorien denkt, kann die Schweiz als besondere Staatsform aufgeben.
    • Fabio74 03.01.2019 10:12
      Highlight Highlight Tja so läuft es oder warum hofieren SVP und FDP Steuerhinterzieher?
    • FrancoL 03.01.2019 10:46
      Highlight Highlight War das nicht schon immer so? Die Schweiz hat immer drauf geschaut, dass die Kasse stimmt. Ob das bei den Arabern ist oder Russen die Hotels lahm legen oder Potentaten die ihr Geld hier parkierten. Es ist und bleibt ein Modell, dass Geld "nicht stinkt".
    • Saraina 03.01.2019 19:33
      Highlight Highlight Wenn die Kasse nicht mehr stimmt, die Sozialleistungen also nich mehr gewährt werden können und Arbeitsplätze rar sind, wird es die Schweiz als besondere Staatsform auch nicht mehr lange geben. Dann dürften ziemlich schnell Unruhen ausbrechen. Frag doch mal in deiner Nachbarschaft, welche Rentner auf die AHV verzichten würden, und welche gekündigten Arbeitnehmer auf das Arbeitslosengeld.

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