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Liveticker

EU lässt 2 neue Corona-Medis zu +++ BAG: 11'070 neue Fälle, 33 Tote

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.
16.12.2021, 13:3016.12.2021, 16:36
Coronavirus-Zahlen Zum Daten-Dashboard
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Positivitätsrate
7-Tage-Ø
Verstorbene
mit Covid
7-Tage-Schnitt Tägliche Hospitalisierungen
7-Tage-Schnitt Tägliche Infektionen
7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
Altesverteilung der Fälle 0–29 30–59 60–99
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19:33
Berichte: Johnson nahm während Corona an Gartenparty teil
Der britische Premierminister Boris Johnson soll nach Medienberichten schon im Frühling vergangenen Jahres trotz strenger Corona-Kontaktbeschränkungen an einer Feier teilgenommen haben. Etwa 20 Mitarbeiter hätten am 15. Mai 2020 nach einer Pressekonferenz bei alkoholischen Getränken und Pizza im Garten von Johnsons Amtssitz in der Downing Street beisammengestanden, berichteten die Zeitungen «Guardian» und «Independent» am Donnerstag online. Johnson sei etwa eine Viertelstunde geblieben. Er habe gesagt, die Teams hätten sich wegen ihres Einsatzes in der Pandemie einen Drink verdient.

Der damalige Gesundheitsminister Matt Hancock hatte zuvor die Bevölkerung aufgerufen, möglichst zu Hause zu bleiben, sich an die Regeln zu halten und keine Risiken einzugehen. Johnsons Sprecher sagte nun, Mitarbeiter hätten den Garten regelmässig für Besprechungen genutzt. An jenen Tag habe der Premierminister nach einer Pressekonferenz «einige Meetings im Garten, darunter mit dem damaligen Gesundheitsminister und dessen Team,» gehabt. Johnson sei kurz nach 19.00 Uhr in seine Residenz zurückgekehrt.

Der konservative Regierungschef steht wegen mutmasslicher Verstösse gegen die von ihm selbst verhängten Corona-Regeln bereits unter Druck. Insbesondere gibt es Berichte über mehrere Weihnachtspartys in der Downing Street im Dezember vergangenen Jahres. An einer soll Johnson als Quizmaster teilgenommen haben. Damals galten noch strengere Kontaktbeschränkungen als im Mai. (sda/dpa)
19:11
Tanja Stadler verlängert Amtszeit als Präsidentin der Task Force
Tanja Stadler, Praesidentin der Nationalen Covid-19 Science Task Force, spricht waehrend einer Medienkonferenz zur aktuellen Situation des Coronavirus, am Dienstag, 17. August 2021 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Bild: keystone
Die wissenschaftliche COVID-19 Task Force des Bundes hat entschieden, ihre jetzige Zusammensetzung unter der Leitung von Tanja Stadler auch über den 31. Dezember hinaus bis zum Mandatsende beizubehalten. Für Behörden und Bevölkerung seien in der aktuellen angespannten Lage der Pandemie Kontinuität und Sicherheit besonders wichtig, teilte die Task Force am Donnerstag mit.

«In den letzten 21 Monaten hat sich aus dieser interdisziplinären Gruppe von Forschenden ein agiles und eingespieltes wissenschaftliches Team entwickelt», wurde Stadler in der Mitteilung zitiert. Der intensive Austausch mit Kollegen und Kolleginnen im In- und Ausland erlaube es der Task Force, den Entscheidungsträgern schnell wissenschaftliche Erkenntnisse zur Verfügung zu stellen und so einen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie in der Schweiz zu leisten.

Stadler ist Professorin im Departement für Biosysteme an der ETH Zürich in Basel. Als Mitglied und später Leiterin der Expertengruppe für Data und Modeling ist sie seit der Gründung Mitglied der Task Force. Im vergangenen August übernahm sie von Martin Ackermann die Leitung der Task Force. (sda)
18:55
Dänemark mit Corona-Rekord: 10'000 neue Fälle an einem Tag
In Dänemark sind am Donnerstag fast 10'000 neue Corona-Fälle registriert worden – so viele wie noch nie an einem einzigen Tag. In rund 3000 Fällen handelt es sich dabei um Omikron-Variante des Virus, wie das nationale Seruminstitut am Abend mitteilte. Insgesamt wurden in dem Land mit knapp sechs Millionen Einwohnern seit Ende November rund 9000 Omikron-Infektionen nachgewiesen. Besonders sogenannte Superspreader-Ereignisse im Nachtleben hätten dazu geführt, dass sich das Virus schnell verbreitet, so das Institut.

Ministerpräsidentin Mette Frederiksen (im Bild) kündigte auf Facebook neue Massnahmen an, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen. «Ich habe keinen Zweifel daran, dass neue Massnahmen nötig sein werden, um die Infektionsketten zu durchbrechen», schrieb sie auf Facebook. Details nannte Frederiksen nicht. (sda/dpa)
epa09619356 Prime Minister Mette Frederiksen speaks to the press after visiting the covid-19 coronavirus vaccination site in the old ticket office at Copenhagen Central Station, in Copenhagen, Denmark, 03 December 2021. The Prime Minister was given a tour of the newly opened vaccination site, as the authorities have called on the Danes to get the third sting against coronavirus.  EPA/PHILIP DAVALI  DENMARK OUT
Bild: keystone
16:35
EU-Behörde gibt grünes Licht für zwei Covid-19-Medikamente
Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat den Weg für die Zulassung von zwei weiteren Medikamenten zur Behandlung von Covid-19 freigemacht. Mit Xevudy und Kineret könnten Patienten gut behandelt werden, teilte die EMA am Donnerstag in Amsterdam mit.

Die EU-Kommission muss der Zulassung noch zustimmen. Das aber gilt als Formsache. Mit diesen beiden Präparaten sind dann insgesamt fünf Medikamente zur Behandlung von Covid-19-Patienten in der EU zugelassen.

Xevudy (sotrovimab) der Hersteller GlaxoSmithKline und Vir Biotechnology ist ein monoklonaler Antikörper. Es kann nach Ansicht der Experten bei Patienten ab 12 Jahren eine Verschlechterung des Zustandes verhindern. Laborstudien deuteten darauf hin, dass Xevudy auch gegen die Omikron-Variante wirksam ist. Die EMA-Experten hatten sich zuvor bereits positiv über das Mittel ausgesprochen, so dass es bereits in einigen EU-Mitgliedsstaaten verschrieben wird.

Das Präparat Kineret könne Patienten mit Lungenentzündung gegeben werden, die Sauerstoff benötigten. Es ist in der EU bereits als Mittel gegen andere Entzündungen zugelassen. Das Mittel des schwedischen Herstellers Orphan Biovitrum AB kann nach Angaben der EMA auch bei Covid-19-Patienten Entzündungen reduzieren und schwere Schäden an Atemwegen verhindern.

Die EU-Kommissarin für Gesundheit, Stella Kyriakides, begrüsste die Empfehlung der EMA. Damit stehe nun eine breitere Palette von Medikamenten zur Verfügung. In den nächsten Monaten würden weitere folgen. (sda/dpa)
15:29
WHO Europa mahnt zur Vorsicht an Weihnachten
Weihnachtsbaum
Das Europabüro der Weltgesundheitsorganisation WHO appelliert, angesichts der Pandemie-Lage während der Weihnachtsfeiertage Vorsicht walten zu lassen.

«Wenn Sie planen, Freunde und Familie zu treffen, halten Sie die Gruppen klein und machen Sie, wenn möglich, vorher einen Test», hiess es am Donnerstag in einer Mitteilung. Auch wer vollständig geimpft sei, sollte überfüllte und beengte Orte meiden und eine Maske tragen.

«Wir haben es mit zwei hochgradig übertragbaren Varianten zu tun, die das Potenzial haben, unsere ohnehin schon überlasteten Gesundheitssysteme zu überfordern», sagte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Henri Kluge, mit Blick auf Delta und Omikron. Wer für eine dritte Impfdosis in Frage kommt, solle sich so schnell wie möglich impfen lassen. Auch bei der Omikron-Variante seien Impfstoffe der beste Weg, um schwere Krankheiten und Todesfälle zu verhindern. (sda/dpa)
15:09
Verschärfte Corona-Massnahmen an Baselbieter Schulen
Teacher Joschka Dusil and students of classes 1, 2 and 4 of the Liebenauschule school learn during an afternoon lesson in the program "Learning with Tailwind" in Neckartailfingen, Germany, Thursday, Nov. 18, 2021. The two-year program is designed to help children and young people overcome corona episodes and learning gaps. (Marijan Murat/dpa via AP)
Bild: keystone
Wegen der Pandemie gelten ab 3. Januar 2022 strengere Vorschriften an den Baselbieter Schulen. Jedoch werden Primarlehrerinnen und -lehrer bei den sogenannten Booster-Impfungen nicht bevorzugt.

Diese Auskünfte erteilte der Baselbieter Gesundheitsdirektor Thomas Weber (SVP) am Donnerstag auf Fragen aus dem Landrat. Eine bewusste «Durchseuchung an Primarschulen» sei keineswegs beabsichtigt, antwortete Thomas Weber auf entsprechende Vermutungen.

Ab dem Schulstart 2022 führe der Kanton weitergehende Schutzmassnahmen an Schulen ein. Das sind beispielsweise eine gestaffelte Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts, eine Maskenpflicht ab der 1. Primarschulklasse und ein Obligatorium für das breite Testen.

Bei den Spitälern sei die Regierung nicht bereit, für einen Schutz vor Überlastung fixe Prozentzahlen bei den Auslastungen festzulegen. Der Kanton habe allerdings verschiedene Grenzwerte festgelegt, auf die er reagieren würde. Derzeit sei die Auslastung an Spitälern «tragbar».

Im Kanton Basel-Landschaft kontaktierten die Behörde Geimpfte nicht für eine Dritt-Impfung. Diese Aufgabe hätte die bundesnahe Plattform «Soignez-Moi» übernehmen sollen. Sie hätte Doppeltgeimpfte mit einer sms an eine Auffrischimpfung erinnern sollen, erläuterte Thomas Weber. Jedoch habe eine «Systemüberlastung zu einer Fehlfunktion geführt.» Viele Geimpfte seien deswegen entweder nicht oder gleich mehrmals benachrichtigt worden. Dasselbe Problem hätten auch andere Kantone gehabt.

Thomas Weber beabsichtigt schliesslich auch nicht, die drei Standorte des Kantonsspitals Baselland (Liestal, Bruderholz und Laufen) zu weiteren Impfstationen auszubauen. Für die Spitäler wäre dies «unverhältnismässig aufwändig», sagte der Gesundheitsdirektor. Hingegen prüft der Kanton, ob Spitäler künftig Tests für ambulante Patienten und für das Spitalpersonal anbieten. Für den Betrieb sollen auch Armeeangehörige zugezogen werden. (sda)
14:33
5- bis 11-Jährige können ab sofort fürs Impfen registriert werden
Im Kanton Bern können Eltern ihre fünf bis elfjährigen Kinder ab sofort auf der kantonalen Impfplattform VacMe registrieren. Um den Zugang für Familien mit Kindern zu erleichtern, lässt der Kanton Bern pro gebuchten Impftermin zwei Kinder dieses Alters aus derselben Familie zu.

Wie die kantonale Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion am Donnerstag mitteilte, ist vor der Impfung eine Registrierung zwingend. Für die Impfung von Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren wird ausschliesslich der von Swissmedic zugelassene Kinderimpfstoff von Pfizer/BioNTech verwendet.

Die Grundimmunisierung umfasst zwei Impfdosen im Abstand von mindestens 28 Tagen.

Der Impfstoff ist aktuell in der Schweiz noch nicht verfügbar und wird Ende Dezember/Anfang Januar 2022 erwartet. Nach bestätigter Lieferung des Impfstoffs an den Kanton Bern werden Termine für die Kinderimpfung in separaten U-12 Impfzentren am Inselspital Bern, in Biel und in Thun zur Verfügung stehen.

Ein Walk-In-Angebot steht für die Kinderimpfungen nicht zur Verfügung.

Die Kinder von fünf bis elf Jahren werden in der kantonalen Impfgruppe T geführt. Diese Impfgruppe wird nicht weiter unterteilt. Die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) rechnet mit 20'000 bis 30'000 Kinderimpfungen.

Der Kanton Bern will das Angebot für Kinderimpfungen noch weiter ausbauen. Die Zusammenarbeit mit den Kinderärztinnen und Kinderärzten sei angelaufen, heisst es in der Mitteilung.

Drei Viertel der Impfbaren sind geimpft
Die Gesundheitsdirektion teilte auch mit, dass am Donnerstag 74,8 Prozent der impfbaren Bevölkerung grundimmunisiert waren. Das entspricht 718'000 Personen. Über 183'000 Personen haben die Booster-Impfung erhalten. Täglich werden rund 10'000 Auffrischungsimpfungen verabreicht. Es seien aktuell über 110'000 freie Booster-Termine zur sofortigen Buchung offen. (sda)
14:31
BAG: Höchste Auslastung der Intensivstation seit Pandemie-Beginn
Aerzte und Pflegende kuemmern sich um Covid-Patienten auf der Covid-19-Intensivabteilung im Stadtspital Triemli am 10. Dezember 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Bild: keystone
Noch nie seit Ausbruch der Corona-Pandemie waren die Intensivstationen (IPS) der Schweizer Spitäler so belegt wie in der letzten Woche: Die Auslastung stieg auf 81 Prozent. Im Durchschnitt mussten 273 Covid-Patientinnen und -Patienten intensiv-behandelt werden, 15 Prozent mehr als eine Woche zuvor.

Die Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Infektion belegten letzte Woche 40 Prozent der verfügbaren IPS-Betten, nach 35 Prozent in der Vorwoche, wie dem neuesten Situationsbericht des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zur epidemiologischen Lage in der Schweiz am Donnerstag zu entnehmen war. Im Durchschnitt mussten 211 Covid-19-Patientinnen beatmet werden, das sind 20 Prozent mehr als in der Woche zuvor.

Seit dem 27. Januar wird der Impfstatus der hospitalisierten Patientinnen und Patienten und der Todesopfer im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Bis am vergangenen Sonntag wurden 9875 Hospitalisationen mit bekanntem Impfstatus gemeldet. Rund 77,5 Prozent dieser Personen waren nicht geimpft, rund 2,5 Prozent teilweise und rund 20 Prozent vollständig.

Im selben Zeitraum registrierte das BAG 1635 Todesfälle von Personen, deren Impfstatus bekannt war. Davon waren rund 69 Prozent nicht geimpft, rund 5 Prozent teilweise und rund 26 Prozent hatten zwei Impfdosen erhalten. 94 Prozent der vollständig geimpften Todesopfer waren über 70 Jahre alt.

Grosse kantonale Unterschiede gibt es zur Zeit bei der Zahl der bestätigten Fälle pro Woche hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner: So meldete der Kanton Tessin für die vergangene Woche eine sogenannte Inzidenz von 362, der Kanton Obwalden hingegen eine von 1323.

Ebenfalls Inzidenzen von über 1000 wiesen die Kantone Appenzell Innerrhoden (1228), Thurgau (1140), Schwyz (1122) und Appenzell Ausserrhoden (1086) auf.

Im Vergleich zur Vorwoche stiegen die bestätigten Ansteckungen hochgerechnet auf 100'000 Personen im Kantone Waadt am stärksten und zwar von 680 auf 770. Auch in Genf liegt die Inzidenz nun bei 915 nach 811 in der Vorwoche. In sieben Kantonen und Liechtenstein nahmen die Zahlen hingegen «signifikant» ab, wie das BAG schreibt.

Gesamtschweizerisch betrug die Inzidenz letzte Woche 741. Das ist gemäss BAG erneut ein Rekordwert seit Beginn der Pandemie. Zum Vergleich: In Deutschland liegt die Inzidenz derzeit bei rund 340, in Frankreich bei 507 und in Italien bei rund 200. (sda)
13:31
BAG meldet: 11'070 neue Corona-Fälle
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) 11'070 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 33 neue Todesfälle und 149 Spitaleinweisungen. Der Anteil der vollständig Geimpften liegt bei 66,6 Prozent.

Gemeldet wurden 75'335 Tests. Deren Positivitätsrate lag bei 14,7 Prozent.
13:08
Omikron-Welle in Grossbritannien: Queen sagt Weihnachtslunch ab
2017 LONDON, UNITED KINGDOM - In this undated image supplied by Sky News, Queen Elizabeth II sits at a desk in the 1844 Room at Buckingham Palace, after recording her Christmas Day broadcast to the Commonwealth at Buckingham Palace, London. (Photo by John Stillwell - WPA Pool/ Getty Images)
Bild: John Stillwell - WPA Pool/ Getty Images
Wegen der sich rasend schnell ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus in Grossbritannien hat Königin Elizabeth II. (95) ihr traditionelles vorweihnachtliches Familientreffen abgesagt. Das teilte der Palast am Donnerstag mit.

Es stünden «die Weihnachtspläne zu vieler Menschen auf dem Spiel», hiess es als Erklärung aus Palastkreisen.

Die Queen dürfte inzwischen, wie viele ältere Briten, zwar mindestens drei Mal gegen das Coronavirus geimpft sein. Trotzdem bereitet die Omikron-Variante des Coronavirus in Grossbritannien der Politik derzeit Kopfschmerzen. In London gilt sie bereits als vorherrschend. Täglich infizieren sich derzeit Schätzungen der Regierung zufolge Hunderttausende.

Üblicherweise kommen die Kinder, Enkel, Urenkel sowie die Cousins der Königin in der Woche vor Weihnachten im Buckingham-Palast zu einem gemeinsamen Lunch zusammen. Schon im vergangenen Jahr musste das Familientreffen wegen der Pandemie ausfallen. In diesem Jahr hätte es auf Schloss Windsor stattfinden sollen, wie die «Sun» berichtete.

Die Festtage selbst verbringt die Königin auf ihrem Landsitz im ostenglischen Sandringham. Auch dabei wird sie meist von verschiedenen Teilen der Familie besucht. Dieses Jahr ist das erste Mal seit ihrer Hochzeit 1947, dass sie die Feiertage ohne ihren im April im Alter von 99 Jahren gestorbenen Mann Prinz Philip verbringen muss. (sda/dpa)
12:42
Ständerat lehnt Bundesbeteiligung an Spitaldefiziten ab
Der Bund soll sich nach dem Willen des Ständerats nicht an Defiziten von Spitälern infolge der Pandemie beteiligen müssen. Er hat am Donnerstag vier entsprechende Standesinitiativen abgelehnt.

Die kleine Kammer folgte mit 21 zu 19 Stimmen bei 2 Enthaltungen dem Antrag ihrer Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-S).

Die Kantone Schaffhausen, Aargau, Tessin und Basel-Stadt argumentieren, die Ertragsausfälle und Mehrkosten seien insbesondere durch das Verbot von Wahleingriffen während der ersten Corona-Welle im Frühling 2020 entstanden. Da der Bund dieses Verbot erlassen habe, solle er auch für dessen Folgen zumindest teilweise aufkommen.

Die Mehrheit der vorberatenden Kommission war der Ansicht, es sei Aufgabe der Kantone, Spitalkapazitäten zur Bewältigung der Pandemie bereitzustellen. In einer Krise müssten alle Staatsebenen mithelfen, die Lasten zu tragen. Der Bund habe bisher 80 Prozent der gesamten Pandemiekosten übernommen.

Die Kommissionsminderheit wollte die Annahme der Standesinitiativen. In der Ratsdebatte wurde denn auch erhebliche Unterstützung für das Anliegen der Initiativen sichtbar. Der Bund habe etwa auch im Ortsverkehr Defizite decken geholfen, obwohl dieser nicht in seinen Kompetenzbereich gehöre, gab Hansjörg Knecht (SVP/AG) zu bedenken. Es sei nicht nachvollziehbar, in der Pandemie ausgerechnet die Spitäler schlechter zu behandeln.

«Wir haben alles Mögliche unterstützt in dieser Krise», konstatierte Eva Herzog (SP/BS). Dagegen wandte Peter Hegglin (Mitte/ZG) ein, bei den Spitälern gehe es um ganz andere Beträge als beim Ortsverkehr. Zudem sei es keineswegs so, dass die Kantone die finanzielle Last nicht tragen könnten.

Wenn der Bund in die Autonomie der Kantone eingreife, müsse er auch die Folgen tragen, sagte Hannes Germann (SVP/SH). Die Standesinitiativen sollten mindestens für Gesprächsbereitschaft aufseiten des Bundes sorgen. «Derjenige, der befiehlt, muss die finanziellen Lasten tragen», betonte auch Thierry Burkart (FDP/AG).

Marina Carobbio Guscetti (SP/TI) warb ebenfalls für eine Annahme der Standesinitiativen. Sie verwies insbesondere darauf, wie wichtig die Spitäler bei der Bewältigung der Pandemie seien. Zudem müssten sie bei den aufgeschobenen Operationen einen Rückstand aufholen.

Auch in der derzeitigen Welle bleibe die Frage der Aufteilung der Kosten wichtig, welche die Initiativen für die Zeit der ersten Welle stellten, so Carobbio Guscetti. Die Krisensituation rechtfertige es, von der gewohnten Kompetenzordnung abzuweichen.

Die Spitäler kämen in der derzeitigen Corona-Welle an ihre Grenzen – auch finanziell, sagte Maya Graf (Grüne/BL). Es sei nicht der Moment, zu signalisieren, dass kein Handlungsbedarf bestehe. Die finanziellen Auswirkungen der Pandemie auf die Spitäler könnten allerdings noch nicht abschliessend beurteilt werden. Der Rat solle daher den Standesinitiativen zunächst Folge geben und die offenen Fragen in der nächsten Beratungsrunde diskutieren.

Schon vor Einreichung der Standesinitiativen hatte der Bundesrat deren Forderung mehrfach abgelehnt. Er verwies dabei wie die Kommissionsmehrheit darauf, dass der Bund nicht zuständig sei.

Das Geschäft geht an den Nationalrat. (sda)
12:39
EU ringt um freies Reisen innerhalb der Union
Angesichts der Coronavirus-Variante Omikron ringt die EU um freies Reisen in Europa. Mehrere Spitzenpolitiker äusserten am Donnerstag beim EU-Gipfel in Brüssel mit Blick auf zusätzliche Pflichten wie einen PCR-Test vor der Einreise auch für Geimpfte Skepsis. Der belgische Premierminister Alexander de Croo sagte, er sehe die Lösung im Boostern, betonte aber auch: «Ich verstehe, dass einige Länder versuchen, Impfungen mit Tests zu verbinden.» Luxemburgs Premier Xavier Bettel sagte, dass Reisebeschränkungen nicht die Lösung seien.

«Wir sollen auch auf die mentale Gesundheit der Leute gut aufpassen», so Bettel. Zudem sollten zusätzliche PCR-Tests keine Impfung ersetzen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ging vor Journalisten nicht auf die Frage ein, wie er zu zusätzlichen Einschränkungen stehe.

«Ich hoffe, dass wir einen koordinierten Ansatz verfolgen werden», sagte Sloweniens Regierungschef Janez Jansa. Litauens Staatspräsident Gitanas Nauseda betonte auf die Frage nach möglichen Beschränkungen, dass es klare Leitlinien brauche. Griechenlands Regierungschef Kyriakos Mitsotakis sagte, er sehe die Lösung vor allem in Auffrischungsimpfungen. Neue Massnahmen sollten nur für die Weihnachtszeit gelten, um genügend Zeit für Booster-Impfungen zu gewinnen.

Einige Staaten wie Italien, Griechenland und Irland haben wegen Omikron zuletzt neue Pflichten für Reisende eingeführt beziehungsweise angekündigt. (sda/dpa)
10:38
Frankreich schränkt Einreise aus Grossbritannien stark ein
Frankreich schränkt die Einreise aus Grossbritannien wegen der dort grassierenden Omikron-Variante des Coronavirus stark ein.

Die Einreise aus sowie die Ausreise nach Grossbritannien ist ab Samstag, 0.00 Uhr, nur noch aus zwingenden übergeordneten Gründen möglich, wie Premierminister Jean Castex am Donnerstag ankündigte. Touristische oder berufliche Gründe gehören nicht dazu. Sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte müssen sich vor einer Reise von Grossbritannien nach Frankreich registrieren, einen PCR- oder Schnelltest machen und sich nach der Ankunft in Frankreich an einem Ort ihrer Wahl in Quarantäne begeben. Diese können sie nach einem negativen Test nach 48 Stunden verlassen.

Der Premierminister kündigte die Einrichtung von Kontrollen zur Überwachung der Massnahmen an. Menschen, die eine Reise nach Grossbritannien geplant haben, wurden aufgerufen, diese zu verschieben. Französische Staatsangehörige und Familienmitglieder können unter Beachtung der Anmelde-, Test- und Quarantäneregeln jederzeit zurückkehren. (sda/dpa)
9:27
Nidwalden schliesst privates Testcenter in Stans wegen Mängeln
Die Nidwaldner Regierung hat ein privat betriebenes Covid-19-Testcenter in Stans geschlossen, weil dort erhebliche Qualitätsmängel herrschten. Laut dem Kanton wurden fehlerhafte Testresultate und Zertifikate ausgestellt.

Das Center, das Anfang Oktober 2021 den Betrieb aufgenommen hatte, sei am Mittwoch gesundheitspolizeilich geschlossen worden, teilte die Nidwaldner Gesundheits- und Sozialdirektion mit. Sie habe eine entsprechende Verfügung erlassen.

Grund dafür waren zum einen zahlreiche Beschwerden von Kundinnen und Kunden. Zudem habe eine Inspektion durch das kantonale Gesundheitsamt Ende November Qualitätsmängel bei den Test- und Zertifikatsabläufen sowie Hygienemassnahmen zum Vorschein gebracht.

Die Inspekteure forderten die Betreiber auf, ein taugliches Qualitätssicherungsmanagement vorzulegen und die Abläufe zu optimieren. Dem sei das Center innerhalb der gesetzten Frist aber nicht nachgekommen.

Aufgrund der dringlichen Annahme, dass das Testcenter weiterhin fehlerhafte Testresultate und Zertifikate ausstelle, habe der Kanton die Schliessung verfügt. Angesichts der epidemiologischen Lage überwiegen die öffentlichen Interessen gegenüber den privatwirtschaftlichen Interessen des Betreibers. Dieser kann den Entscheid noch anfechten, eine aufschiebende Wirkung hat das aber nicht. (sda)
8:43
Deutsche Corona-Zahlen sinken weiter
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken.

Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner und Woche am Donnnerstagmorgen mit 340,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 353,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 422,3 (Vormonat: 312,4).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 56'677 Corona-Neuinfektionen. Vor genau einer Woche waren es 70'611 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 522 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 465 Todesfälle.(sda/dpa)
8:36
Wegen Omikron: Ghana schottet sich ab
Ghana's President Nana Addo Dankwa Akufo-Addo, meets with Vice President Kamala Harris, Thursday, Sept. 23, 2021, in Harris' ceremonial office in the Eisenhower Executive Office Building on the White House complex in Washington. (AP Photo/Jacquelyn Martin)
Nana Addo Dankwa Akufo-Addo
Bild: keystone
Im Kampf gegen die hochansteckende Corona-Variante Omikron hat der westafrikanische Staat Ghana ab sofort alle Einreisen drastisch eingeschränkt. Konkret können Menschen nur noch auf dem Luft- oder Seeweg in das Land kommen, Einreisen über Land sind für unbestimmte Zeit nicht möglich. Präsident Nana Addo Dankwa Akufo-Addo begründete die Massnahme in der Nacht zu Donnerstag in einer TV-Rede mit einer drohenden vierten Infektionswelle. «Wir beobachten das Ausmass an Bedrohung durch die Krankheit und die laufenden Impfungen in unseren Nachbarländern - und sobald wir die Zuversicht haben, dass es sicher ist, werden wir die Grenzen wieder öffnen», sagte der Präsident. In Afrika spielt sich nach Schätzungen mehr als 80 Prozent des Reiseverkehrs auf dem Landweg ab. Ghana hat seit Ausbruch der Pandemie knapp 132 000 positive Corona-Fälle registriert, von denen 1255 tödlich verliefen.

Für Flugreisende auf dem internationalen Kotoka Airport gelten drastische Beschränkungen. Alle müssen nun vollständig geimpft sein, maximal 72 Stunden alte negative PCR-Tests vorweisen und sich zudem bei der Ankunft einem erneuten Corona-Test unterziehen. Das gilt auch für Kinder ab fünf Jahren, für die - anders als bei Erwachsenen – die Tests kostenlos sind. Ghanas Präsident kündigte zudem die Gründung eines nationalen Impf-Instituts an, das unter anderem den geplanten Aufbau einer nationalen Impfstoff-Produktion überwachen soll. (sda/dpa)
8:15
Einige Kantone haben noch freie Impfkapazitäten
Einige Kantone haben ihre Impf-Kapazitätsgrenzen noch nicht erreicht. Zurzeit würden in der Schweiz rund 80'000 Impfungen pro Tag durchgeführt, in der Hochphase im vergangenen Sommer seien es 100'000 gewesen, sagte Tobias Bär, Sprecher der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK).

Im Kanton Bern zum Beispiel gebe es im Moment 112'000 freie Termine, auch noch für den Dezember, sagte Gundekar Giebel, Mediensprecher der Berner Gesundheitsdirektion, am Donnerstag gegenüber der SRF-Sendung «Heute Morgen». Zurzeit würden 10'000 Auffrischimpfungen pro Tag verabreicht. «Wir sind bereit, wir können boostern und wir boostern gerne auch mehr», sagte Giebel.

Nach Angaben der GDK könnten sich bis Ende Jahr 3,3 Millionen Menschen boostern lassen. Ihre zweite Impfdosis liege dann sechs Monate zurück, sagte Bär. Die Kantone hätten sich darauf eingestellt, dass es vor allem im Januar vermehrt Auffrischimpfungen brauchen werde, weil dann viele Leute die sechs-Monate-Frist erreichten. Denn viele Schweizerinnen und Schweizer hätten im letzten Jahr erst Ende Juni, Anfang Juli ihre Zweitimpfung erhalten.

Und dazu kämen dann noch die Kinderimpfungen, erklärte Bär. Kinder zwischen 5 und 12 Jahren werden nach Angaben des Bundesrates wohl erst Ende Dezember, Anfang Januar gegen das Coronavirus geimpft werden können. In der Schweiz gibt es 600'000 Kinder dieser Alterskategorie.

Bisher haben 14,54 Prozent der Gesamtbevölkerung und 47,38 Prozent der über 65-Jährigen eine Booster-Impfung erhalten. (sda)
8:02
Israels Grenzen bleiben für Touristen bis Ende Dezember zu
Israel verlängert das Einreiseverbot für Touristen wegen der Omikron-Variante des Coronavirus um weitere sieben Tage. Damit bleiben die Grenzen für Ausländer bis zum 29. Dezember um Mitternacht geschlossen, wie das Büro von Ministerpräsident Naftali Bennett am Mittwochabend mitteilte. Weiterhin müssen damit auch alle Personen mit Wohnsitz in Israel, die aus einem beliebigen Land zurückkehren – darunter auch geimpfte Israelis – bei der Einreise mindestens drei Tage lang in Quarantäne gehen.

Ausserdem erklärte Israel Dänemark und Grossbritannien zu «roten Ländern», in die die Einreise damit ab Freitag für Israelis verboten ist. Dies sind die ersten europäischen Länder aktuell auf der Liste, nachdem Israel bereits fast ganz Afrika als «rote Länder» ausgewiesen hat.

(sda/dpa)
6:16
Cassis schliesst Impfpflicht wegen Corona nicht kategorisch aus
Der neu gewaehlte Bundespraesident Ignazio Cassis spricht waehrend einer Medienkonferenz, am Mittwoch, 8. Dezember 2021, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Bild: keystone
Bundesrat Ignazio Cassis schliesst als Mediziner eine Impfpflicht zur Bekämpfung der Corona-Pandemie nicht kategorisch aus. Impfungen gehörten zu den erfolgreichsten Instrumenten in der Geschichte der Medizin.

«Damit haben wir Krankheiten wie Pocken und Kinderlähmung ausgerottet», sagte Bundesrat Cassis in einem Interview mit den CH-Medien. Im Moment rechtfertige sich in der Corona-Pandemie jedoch keine solche Impfpflicht. Sie wäre nicht verhältnismässig.

Ein solches Obligatorium wäre ein massiver Einschnitt in die persönliche Freiheit. Nähmen die Todesfälle jedoch plötzlich stark zu, müsse man als Ultima Ratio auch über eine Impfpflicht nachdenken.

Cassis gestand ein, dass es mit den Booster-Impfungen rascher vorwärtsgehen müsste. Die direkte Demokratie sei eine wunderbare Sache, aber nicht unbedingt das beste Instrument zur Bewältigung einer Pandemie, gab der künftige Bundespräsident zu bedenken.

Das ganze Interview findest du hier:
(sda)
5:55
Ältester Mann Frankreichs nach Corona-Erkrankung gestorben
Der mutmasslich älteste Mann Frankreichs, der 112-jährige Marcel Meys, ist nach einer Corona-Erkrankung gestorben. Seine Tochter Nicole Boiron sagte der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch, dass ihr Vater im Krankenhaus mit Sauerstoff versorgt worden sei.

«Sie haben das Unmögliche versucht, aber wie soll man das machen, mit 112 Jahren...», sagte sie weiter. Der am 12. Juli 1909 geborene Meys lebte bis zu seinem Tod allein in seinem Haus.

Der ehemalige Rettungssanitäter aus Südostfrankreich, der beide Weltkriege erlebt hatte, war seit 1998 verwitwet. Laut seiner Tochter war er schwerhörig und fast blind. Ihr Vater sei aber geistig noch fit gewesen und von Haushaltshilfen unterstützt worden, schilderte Boiron.

Meys war laut dem Statistik-Experten Laurent Toussaint etwa 15 Tage davon entfernt, der älteste Mensch aller Zeiten in Frankreich zu werden. Nach dem Tod von Meys ist der wohl älteste Franzose nun ein Mann aus Nizza, der am 6. Dezember 111 Jahre alt wurde.

Die älteste Bürgerin Frankreichs ist ihrerseits 117 Jahre alt. Schwester André, die am 11. Februar 1904 als Lucile Randon geboren wurde, war im Januar an Covid-19 erkrankt und hatte sich ohne Folgen davon erholt. (sda/afp)
5:15
Südkorea verschärft wegen höherer Corona-Zahlen die Beschränkungen
Wegen des Anstiegs bei Neuinfektionen mit dem Coronavirus verschärft Südkorea erneut die Kontakt- und Versammlungsbeschränkungen. Vor allem der Umfang privater Treffen und die Geschäftszeiten im Gastronomiebetrieb sollen landesweit von diesem Wochenende an bis Anfang Januar wieder stärker eingeschränkt werden. Das kündigte das Gesundheitsministerium am Donnerstag an.

Erst Anfang November hatte das Land, das bisher im internationalen Vergleich gut durch die Pandemie gekommen ist, die Beschränkungen gelockert. Doch zuletzt stiegen die täglich erfassten Zahlen der Neuansteckungen wie auch der Covid-19-Intensivpatienten auf Rekordhöhe.

Unter den neuen Massnahmen dürfen sich maximal vier Personen privat treffen. Restaurants und Cafés müssen um 21 Uhr schliessen. Zudem dürfen dort nur höchstens vier nachweislich geimpfte Gäste zusammensitzen, wenn sie in Gruppen kommen. Auch für Bars, Nachtclubs und andere Unterhaltungseinrichtungen gelten diese Regeln. Kinos und Konzertsäle dürfen eine Stunde später schliessen.

Wie die Gesundheitsbehörden am Donnerstag mitteilten, wurden am Mittwoch 7622 Neuinfektionen erfasst. Die Gesamtzahl kletterte demnach auf 544'117. Es seien an einem Tag 989 Schwererkrankte und damit so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie gezählt worden. (sda/dpa)
5:02
Selbsttests in den Apotheken werden knapp
Eine Frau macht einen Coronavirus Antigen-Selbsttest mit Nasenabstrich bei sich zu Hause, am Mittwoch 7. April 2021 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Bild: keystone
In vielen Schweizer Apotheken werden vor den Feiertagen die Selbsttests knapp. In allen Ländern ist laut der obersten Apothekerin, Martine Ruggli, eine so hohe Nachfrage nach Tests zu beobachten, dass das Material auszugehen droht.

Die Selbsttests für den häuslichen Gebrauch würden auf der gleichen Basis und von den gleichen Firmen hergestellt wie die Antigen-Schnelltests, die in Apotheken, Testzentren und Arztpraxen angeboten würden, sagte Ruggli gegenüber den Tamedia-Zeitungen.

Personen, die sich testen lassen möchten, sollten sich für einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test anmelden. Bei den Selbsttests hoffe sie, dass die Herstellerfirmen Roche oder Abbott nachproduzieren könnten. Dieser Test sei aber weniger zuverlässig.

Sollte der Bundesrat die 2-G-plus-Pflicht einführen, was bedeute, dass auch Geimpfte und Genesene einen Test benötigten, könnte es problematisch werden. Zunächst müsse man zusammen mit den Herstellerfirmen schauen, ob sie ihre Produktion hochfahren könnten.

Es gebe aber noch ein anderes Problem. Es sei fraglich, ob die zusätzlichen Testkapazitäten vorhanden seien. «Wir sind schon jetzt am Limit. Viele Leute bekommen keinen Termin mehr. Das nötige Personal fehlt. Vielerorts sind Testzentren geschlossen worden.» (sda)
23:59
Weltärztechef kritisiert hohe Gewinne der Impfstoffhersteller
Frank Ulrich Montgomery
Der Chef des Weltärztebundes, Frank-Ulrich Montgomery, spricht sich laut einem Medienbericht für die Begrenzung der Gewinne von Impfstoff-Herstellern aus.

BioNTech habe 375 Millionen Euro vom deutschen Staat bekommen für die Entwicklung eines Impfstoffes, sagt Montgomery dem Sender RTL einer redaktionellen Fassung zufolge. Dann habe der Konzern in den ersten neun Monaten des Jahres einen Gewinn von sieben Milliarden Euro ausgewiesen.

«Hier bin ich schon dafür, dass man die Gewinne mit staatlichen Massnahmen beschränkt oder aber das Geld nutzt, um damit Impfstoff zu kaufen für die armen Menschen in der Welt.» (sda/reuters)
19:53
Gericht: Rechtspopulist darf Corona nicht mit Holocaust vergleichen
epa09021759 Thierry Baudet of Forum for Democracy is campaigning in Katwijk, the Netherlands, 18 Februayr 2021. The Netherlands hold parliamentary elections on 17 March 2021.  EPA/ROBIN VAN LONKHUIJSEN
Bild: keystone
Der niederländische Rechtspopulist Thierry Baudet (im Bild) darf nach einem Gerichtsurteil nicht länger Corona-Massnahmen mit der Judenverfolgung im Zweiten Weltkrieg vergleichen. Der Abgeordnete müsse mehrere Berichte aus den sozialen Medien entfernen, urteilte ein Richter am Mittwochabend in Amsterdam. Baudet darf nach dem Urteil auch kein Bildmaterial von der Judenverfolgung mehr in der Debatte über Corona-Massnahmen benutzen. Er will Berufung einlegen.

Zwei jüdische Organisationen und vier Überlebende des Holocausts hatten die Klage gegen Baudet angestrengt. Der Fraktionsvorsitzende des Forum für Demokratie hatte unter anderem auf Twitter Nicht-Geimpfte mit Juden verglichen, die von den deutschen Nationalsozialisten verfolgt worden waren. Bei einem Verstoss gegen das Urteil droht ihm eine Geldstrafe von 25'000 Euro.

Der Politiker hatte sich auf die Meinungsfreiheit berufen. Er habe den Holocaust aber nicht verharmlosen wollen. Die Kläger hatten angeführt, dass seine Äusserungen extrem verletzend seien für Opfer des Holocausts, Überlebende und Angehörige.

Baudet wolle zwar den Holocaust nicht bagatellisieren, sagte der Richter. «Aber wenn man die Corona-Politik mit der Judenverfolgung vergleicht, was in keinerei Verhältnis zueinander steht, wird das Schicksal der Juden implizit bagatellisiert.» Baudet schaffe so einen Nährboden für Antisemitismus. (sda/dpa)
18:18
US-Regierung gegen Omikron-Lockdown – Läden und Schulen bleiben offen
President Joe Biden speaks as he attends a briefing from local leaders on the storm damage from tornadoes and extreme weather at Mayfield Graves County Airport in Mayfield, Ky., Wednesday, Dec. 15, 2021. Homeland Security Secretary Alejandro Mayorkas listens at left. (AP Photo/Andrew Harnik)
Joe Biden
Bild: keystone
Die US-Regierung schliesst einen Lockdown wegen der Omikron-Variante des Coronavirus aktuell aus. «Wir haben die Mittel, um dieses Virus zu bekämpfen, einschliesslich Omikron», sagte der Corona-Koordinator des Weissen Hauses, Jeff Zients, am Mittwoch. Man sei in einer stärkeren Position als vor einem Jahr – es gebe keinen Grund für einen Lockdown. «Wir wissen, wie wir unsere Kinder in der Schule und unsere Geschäfte offen halten können, und wir werden unsere Wirtschaft in keiner Weise herunterfahren. Wir werden unsere Schulen und unsere Unternehmen offen halten.»

Der Chefin der US-Gesundheitsbehörde CDC, Rochelle Walensky, zufolge ist die Omikron-Variante besonders in den US-Bundesstaaten New York und New Jersey verbreitet. Landesweit handele es sich bei 96 Prozent der Fälle um die Delta-Variante. In einigen Regionen lägen die Schätzungen für Omikron aber höher als in anderen. In New York und New Jersey könnte Omikron bereits 13 Prozent der Corona-Fälle ausmachen.

Der Immunologe und Präsidentenberater Anthony Fauci forderte die Menschen im Land erneut auf, sich impfen zu lassen. «Unsere Auffrischungsimpfungen funktionieren schliesslich auch gegen Omikron», sagte er. Zum jetzigen Zeitpunkt bestehe keine Notwendigkeit für eine variantenspezifische Auffrischung. Bislang haben in den USA 61 Prozent der Bevölkerung zwei Impfdosen erhalten. Rund 27 Prozent von ihnen haben eine Auffrischungsimpfung bekommen. (sda/dpa)
18:04
Liestaler «Chienbäse» und Fasnachtsumzüge abgesagt
Der Stadtrat und das Fasnachtskomitee von Liestal haben wegen der epidemiologischen Lage und den damit verbundenen Schutzmassnahmen den «Chienbäse» und die beiden grossen Fasnachtsumzüge von Sonntag und Mittwoch abgesagt. Im Kleinen soll die Fasnacht aber dennoch möglich bleiben.

Damit wird der traditionelle «Chienbäse» am Sonntag nach Aschermittwoch bereits zum dritten Mal wegen der Covid-19-Pandemie abgesagt. Man habe lange noch Hoffnungen gehegt, dass es 2022 wieder klappen könnte, teilte der Stadtrat von Liestal am Mittwoch mit.

Abgesagt wurde auch die Cherus-Guggenparade. Ganz auf die Fasnacht verzichten möchte Liestal aber nicht. Das bereits im Oktober eingesetzte ausserordentliche Organisationskomitee Fasnacht sei damit beauftragt worden, pandemiegerechte Lösungen für Fasnachtsveranstaltungen in abgesperrten Zonen mit Zertifikatspflicht zu entwickeln. (sda)
15:34
Coronatests an Wölfen
14:58
Baselbieter Schulen starten gestaffelt und getestet ins neue Jahr
Die Baselbieter Volksschulen werden nach den Weihnachtsferien den Unterricht gestaffelt und begleitet von obligatorischen Tests wiederaufnehmen. Ergänzt mit einer Ausdehnung der Maskentragpflicht bis zur 1. Primarstufe will die Baselbieter Regierung auf die angespannte epidemiologische Lage reagieren.

Im Grundsatz will die Baselbieter Regierung auch in der gegenwärtig angespannten Lage an den Schulen am Präsenzunterricht festhalten, wie sie am Mittwoch mitteilte. Die sei aber nur in Begleitung von weitergehenden Schutzmassnahmen möglich.

So werden die von der aktuellen Infektionswelle besonders betroffenen Primar- und Sekundarschulen ihren Betrieb ab dem 3. Januar 2022 erst einmal im Fernunterricht wiederaufnehmen und nur gestaffelt wieder in den Präsenzunterricht einsteigen. Voraussetzung dafür wird ein negatives Resultat nach einem Massentest sein.

Dieser Test und die nachfolgend wöchentlichen Klassen-Tests wurden für alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrpersonen für obligatorisch erklärt. Für die Zeit des Fernunterrichts unmittelbar nach Ferienende werden die Primarschulen ein Betreuungsangebot sicherstellen.

Und schliesslich wird an den Baselbieter Schulen die Maskentragpflicht auf alle Schulstufen ab der 1. Primarklasse ausgeweitet. Bislang galt diese erst ab der 5. Klasse. (sda)
14:43
Zertifikat oder Test für Gesundheitspersonal im Kanton Bern
Im Kanton Bern müssen ab Donnerstag alle Mitarbeitenden in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen sowie der Spitex ein gültiges Zertifikat vorlegen. Wer dies nicht hat, muss sich regelmässig testen lassen.

Dies hat die Berner Regierung entschieden und die kantonale Covid-Verordnung entsprechend angepasst, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. Die Arbeitgeber stellen demnach ein kostenloses repetitives Testen zur Verfügung.

Die Institutionen sind aufgefordert, die Betriebstest beim Kanton anzumelden. Die Kosten für die Tests übernimmt der Bund. Die Neuerungen treten am 16. Dezember in Kraft und sind - wie alle weiteren kantonalen Massnahmen - bis zum 24. Januar 2022 befristet. (sda)
13:34
BAG meldet 11'167 neue Coronavirus-Ansteckungen
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) 11'167 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 41 neue Todesfälle und 220 Spitaleinweisungen. Der Anteil der vollständig Geimpften liegt bei 66,5 Prozent.

Gemeldet wurden 78'307 Tests. Deren Positivitätsrate lag bei 14,3 Prozent.
13:28
Riesige Nachfrage nach Tests wegen Omikron in Grossbritannien
Die rasante Ausbreitung der Corona-Variante Omikron sorgt in Grossbritannien für logistische Probleme bei der Versorgung mit Corona-Tests.

Die Nachfrage sei beispiellos hoch, sagte die Chefin der Gesundheitsbehörde UK Health Security Agency, Jenny Harries, am Mittwoch einem Parlamentsausschuss. «Heute zwischen 6.00 und 8.00 Uhr wurden 200 000 Packungen mit je sieben Selbsttests bestellt.»

Am Dienstag hätten die Bestellungen um 83 Prozent über demselben Tag der Vorwoche gelegen. Bereits den dritten Tag in Folge gebe es Schwierigkeiten, online Selbsttests oder einen Termin für einen PCR-Test zu buchen, meldete die Nachrichtenagentur PA.

Seit Dienstag empfiehlt die Regierung in London doppelt geimpften Menschen, die in Kontakt mit Corona-Infizierten waren, sich eine Woche lang täglich selbst zu testen. Der Bedarf ist wegen Omikron enorm gewachsen - in London ist das bereits die vorherrschende Variante. 51,8 Prozent der am 11. und 12. Dezember ausgewerteten positiven Corona-Tests in der britischen Hauptstadt zeigten Hinweise auf Omikron. Experten rechnen damit, dass es landesweit bereits Hunderttausende Omikron-Fälle jeden Tag gibt.

Es gebe nach wie vor genügend Tests, sagte Harries. «Aber der sehr schnelle Anstieg verursacht einen vorübergehenden Druck.» Harries kündigte an, die Royal Mail werde die Lieferkapazitäten noch erhöhen. (sda/dpa)
13:23
Zahl der Covid-Kranken in Berner Spitälern stabil
Bild: keystone
Die Zahl der Covid-Patienten in Berner Spitälern ist innerhalb einer Woche nicht angestiegen. Aktuell sind 225 Menschen wegen Corona hospitalisiert, davon liegen 35 auf Intensivpflegestationen.

30 Schwerkranke sind auf eine künstliche Beatmung angewiesen – zwei mehr als vor Wochenfrist, wie aus den am Mittwoch aktualisierten Zahlen des Kantons Bern hervorgeht. 80 Prozent der Covid-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen sind nicht vollständig geimpft.

Bei den 190 Personen, die wegen einer Covid-Erkrankung auf einer normalen Bettenstation liegen, macht der Anteil der Ungeimpften rund 54 Prozent aus.

Der Kanton Bern meldete am Mittwoch zudem 1359 neue laborbestätigte Coronafälle - praktisch gleich viel wie vor Wochenfrist. Drei Viertel der Neuinfizierten sind ungeimpft. Sechs weitere Covid-Kranke sind verstorben. (sda)
13:16
Mehrheit der Kantone plädiert für 2G-Regel und Home-Office-Pflicht
epa09624994 A student reacts after undergoing a COVID-19 antigen test and before attending an in-person class at an elementary school in Quezon City, Metro Manila, Philippines, 06 December 2021. Some 28 schools in Metro Manila began face-to-face classes with limited student capacity, reduced hours and strict health protocols as part of measures to gradually return to regular school activities amid the COVID-19 pandemic.  EPA/ROLEX DELA PENA
Bild: keystone
Nur noch Geimpfte und Genesene sollen Zutritt zu Restaurants und Freizeitbetrieben haben: Für den Fall einer weiteren Verschärfung der Corona-Massnahmen haben sich die Kantone in einer Konsultation klar für die schweizweite Einführung der sogenannten 2G-Regel ausgesprochen.

Die Kantone hätten in ihren Rückmeldungen grossmehrheitlich die Notwendigkeit von weitergehenden Massnahmen bestätigt und sich für die 2G-Regel ausgesprochen, sagte der Sprecher der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK), Tobias Bär, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Mittwoch. Die Frist für die Stellungnahmen der Kantone an den Bundesrat war am Dienstagabend abgelaufen. Fast durchwegs durchgefallen war die Idee für Teilschliessungen etwa von Restaurants, Fitnesscentern, Discos und Bars.

Die Mehrheit der Kantone befürwortete laut dem GDK-Sprecher auch eine Home-Office-Pflicht. Nach Ansicht der Kantone sollten überdies Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II sowie in tieferen Schulstufen künftig eine Maske tragen müssen. Der Wechsel zum Fernunterricht an den Universitäten und Hochschulen dagegen lehnte eine Mehrheit ab.

Eine «rasche und umfassende» 2G-Regel sei «dringend notwendig», damit eine Überlastung der Spitäler und Schliessung von Betrieben verhindert werden könne, erklärte beispielsweise die Solothurner Regierung. Die Schweizer Bar und Club Kommission dagegen warnte vor schwerwiegenden Konsequenzen der 2G-Regel und forderte für den Fall wirtschaftliche Hilfe für die Betriebe.

Die Erfahrung vom ersten Wochenende mit 2G in Clubs und teilweise in Bars falle ernüchternd aus, teilte die Kommission mit. Über 80 Prozent der Lokale, die an einer Umfrage teilgenommen hätten - insgesamt 114 Betriebe - hätten angegeben, am vergangenen Wochenende einen Besucherrückgang von bis zu 75 Prozent verzeichnet zu haben. Nur bei 5 Prozent in der Westschweiz und bei 13 Prozent in der Deutschschweiz blieben die Besucherzahlen unverändert.

Zu den übrigen Plänen des Bundesrats herrschten teils sehr unterschiedliche Meinungen in den Kantonen oder keine klaren Mehrheitsverhältnisse. Kein klares Bild gab es zum Plan des Bundesrats, bei privaten Treffen nur noch maximal fünf Menschen zuzulassen, sobald eine Person dabei ist, die nicht geimpft oder genesen und älter als 16 Jahre ist. Mehrere Kantone hielten das explizit für nicht kontrollier- und damit für nicht umsetzbar.

Uneinigkeit existierte auch bei einer möglichen zusätzlichen Testpflicht (2G plus), wenn Geimpfte oder Genesene in einem Lokal keine Maske tragen oder nicht im Sitzen konsumieren können.

Wenn nötig will der Bundesrat in einem nächsten Schritt Ungeimpfte von weiten Teilen des öffentlichen Lebens ausschliessen. Nur wer genesen oder geimpft ist, soll noch Bars, Kinos, Restaurants oder Fitnesscenter besuchen dürfen. Für den schlechteren Fall plant die Landesregierung alternativ, diese Einrichtungen vorübergehend ganz zu schliessen. Auf jeden Fall wollte der Bundesrat die Home-Office-Empfehlung in eine Pflicht umwandeln und private Treffen teils beschränken.

Ob und wann es zu Verschärfungen kommt, war vorerst unklar. Der Bundesrat kündigte an, diese an seiner ordentlichen Sitzung am Freitag diskutieren zu wollen. Die täglichen Infektionszahlen stabilisierten sich zuletzt etwas, die Hospitalisationen und Todesfälle nahmen aber weiter zu.

Der Bundesrat will im Notfall eine Überlastung der Spitäler verhindern. Sorgen bereiteten zum einen die fünfte Viruswelle mit Infektionen der Delta-Variante und eine schleppende Impfkampagne. Zum anderen breitete sich die neue als besorgniserregend eingestufte Omikron-Variante in vielen Ländern rasch aus, bei der die bisherigen Impfungen offenbar nur reduziert Schutz bieten. (sda)
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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie
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500 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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R10
11.12.2021 08:59registriert Juli 2016
Im Gegensatz zu Chiesa lässt sich Rösti eben auch nicht von Aeschi, Glarner, Köppel, Trachsel & Co. auf der Nase rumtanzen. Sein Aufruf kommt reichlich verspätet und hätte er ihn bereits vor 7 Monaten gemacht, hätte wohl viel Leid verhindert werden können, aber auch hier gilt; besser spät als nie. In diesem Sinne, danke für diesen Aufruf.
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Haarspalter
11.12.2021 08:19registriert Oktober 2020
„SVP-Rösti ruft zum Impfen auf“

Das ist jetzt mal eine gute Nachricht 👍
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infomann
11.12.2021 10:03registriert Juni 2015
Es gibt scheinbar doch noch Personen in der SVP, die aus einem Abstimmungs Resultat etwas lernen können.
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Versuch mit Tempo 30 auf der Bahnhofstrasse in Aarau verzögert sich

Der Startzeitpunkt des Testlaufs mit Tempo 30 auf der Bahnhofstrasse ist Aarau ist offen. Eine Einspreche gegen den Probelauf ist an den Rechtsdienst des Regierungsrats weitergezogen worden.

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