Schweiz
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Der Grenzuebergang zwischen Huentwangen (Schweiz) und Dettighofen (Deutschland), aufgenommen am Sonntag, 20. September 2012. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Genug von der Schweiz? Dank dem Personenfreizügigkeitsabkommen kann ich unkompliziert in den EU-Raum auswandern. Bild: KEYSTONE

Vielen Dank, Personenfreizügigkeit! 5 Situationen, in denen wir «Normalos» profitieren

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Dieses Jahr feierte die Personenfreizügigkeit bereits ihren 15. Geburtstag. Keine Selbstverständlichkeit. Denn aktuell steht sie unter Druck wie noch nie: Die SVP und die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS) planen eine Volksinitiative, um das Abkommen zur Personenfreizügigkeit zu kündigen. Aufgrund der sogenannten Guillotine-Klausel drohen damit die gesamten Bilateralen I wegzufallen.

«Das Personenfreizügigkeitsabkommen führt zunehmend zu sozialen Problemen, Armut und Überbevölkerung in unserem schönen Land», schrieb Albert Rösti, SVP-Präsident, in einem Newsletter im Dezember. «Das alles haben wir den Sozialdemokraten und dem Freisinn zu verdanken, die um jeden Preis an diesem schädlichen Abkommen festhalten wollen.»

Fakt ist: Seit der Einführung der Personenfreizügigkeit hat die Zahl der Zuwanderer in die Schweiz stark zugenommen. Im Jahr 2008 wanderten netto 61'300 EU-Bürger in die Schweiz ein. Mittlerweile sind die Zahlen stark gesunken. Im vergangenen Jahr waren es noch halb so viele.

Die grosse Zahl Zuwanderer weckt Ängste bei der einheimischen Bevölkerung, die sich auch die Frage stellt: Wer profitiert eigentlich vom Abkommen?

Bei den Unternehmern ist die Antwort offensichtlich. Durch das Abkommen können Firmen sich ihre Fachkräfte nicht nur in der Schweiz, sondern im ganzen EU-Raum suchen. Zum Beispiel das Gesundheitswesen macht davon kräftig Gebrauch.

Doch was haben wir Nicht-Wirtschaftsbosse, wir Normalos davon? Fünf Situationen, in denen wir der Personenfreizügigkeit dankbar sein können.

Koffer gepackt – du willst auswandern

THEMENBILD ZU SDA-HINTERGRUND WOHNUNGSSUCHE --- Auszug aus einer Wohnung aus der Rossbergstrasse in Zuerich, aufgenommen am 30. Maerz 2012. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Unkompliziert auswandern, dank der Personenfreizügigkeit. Bild: KEYSTONE

Denkt man an die Personenfreizügigkeit, denkt man zuerst einmal an die Zuwanderer. Dass auch wir unkompliziert in ein EU-Land ziehen können, wird dabei fast vergessen.

Es sind die Auslandschweizer, die fünfte Schweiz, die uns jeweils daran erinnern. Immer dann, wenn das Abkommen wieder einmal in Frage gestellt wird, erheben sie ihre Stimme. Dafür haben sie gute Gründe. Ihr Leben in Staaten der Europäischen Union wurde durch das Abkommen um einiges einfacher. Das gilt auch für dich, falls du dich entscheidest auszuwandern, oder auch nur für kurze Zeit im EU/EFTA-Raum arbeiten möchtest:

In einer Antwort auf eine Interpellation hielt auch der Bundesrat fest, dass der Zugang für Schweizer zum europäischen Arbeitsmarkt durch einen Wegfall der Personenfreizügigkeit erschwert werden würde. Die Begründung: Die Schweiz müsste mit jedem Staat die Zulassung von Schweizern zum Arbeitsmarkt einzeln regeln. Die Folge: uneinheitliche Regeln und höhere Hürden.

Gleich geht's weiter mit den Infos zur Personenfreizügigkeit, vorher ein kurzer Hinweis:

Die Personenfreizügigkeit (PFZ) bedeutet Freiheit – für uns alle.

Gleichzeitig hilft das Abkommen unserer Wirtschaft ausreichend Fachkräfte zu finden – davon profitieren wir mit Jobs und Wohlstand. Möglich machen es die Bilateralen mit der EU. Sie sichern die Vernetzung und machen die Schweiz stark. Setz jetzt ein Zeichen für unsere Zukunft.

Genug gearbeitet – du willst in Rente

Alter, wütender Mann

Die Hoffnung, dass die AHV ein wenig länger überlebt, dank der Personenfreizügigkeit. Bild: shutterstock

EU-Bürger, die in der Schweiz arbeiten, kassieren hier nicht nur ihren Lohn. Auch sie müssen Abgaben an unsere Sozialversicherungen zahlen. Mittlerweile wird ein Viertel der Abgaben für AHV und IV von EU-Bürgern übernommen.

Vor allem bei der AHV ist dies ein willkommener Zustupf. Zwar schreibt die AHV seit 2015 rote Zahlen, doch ohne Zuwanderung wäre dies bereits früher der Fall gewesen. Oder wie es Boris Zürcher vom Staatssekretariat für Wirtschaft an einer Pressekonferenz ausdrückte: «Wir haben uns ein paar Jahre Zeit erkauft.»

In Zahlen: 2015 wies die AHV ein Minus von 579 Millionen Franken auf. Ohne Personenfreizügigkeit wäre der Negativbetrag bereits bei drei Milliarden Franken, schätzt das Seco. 

Negative Konsequenzen hat die Personenfreizügigkeit aber für die Arbeitslosenversicherung. Schweizer zahlen insgesamt 28 Prozent mehr in die Kasse ein, als sie daraus ziehen, während Eingewanderte mehr profitieren, als sie einzahlen. Das liegt daran, dass die Arbeitslosenquote bei Ausländern höher ist als bei Schweizern.

Du suchst einen neuen Job

Unemployed Dominik G. looks for suitable job ads in the newspaper, pictured on August 21, 2009 in the canton of Aargau, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Der arbeitslose Dominik G. sucht in der Zeitung nach passenden Stelleninseraten, aufgenommen am 21. August 2009 im Kanton Aargau. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Einfacher einen Job finden, dank der Personenfreizügigkeit. Bild: KEYSTONE

Als die Personenfreizügigkeit 2002 an der Urne angenommen wurde, war die Angst in der Bevölkerung gross: Man befürchtete, die EU-Bürger würden zukünftig den Schweizern die Jobs wegkrallen und die Löhne drücken.

Auch nach 15 Jahren zeigen die neuesten Zahlen des Seco: Bisher war die Angst unbegründet. Und dies trotz massiv mehr Zuwanderern als einst prophezeit wurde.

In allen drei Sprachregionen ist seit der Einführung der Personenfreizügigkeit die Erwerbstätigkeit gestiegen. Selbst in Zeiten von besonders hoher Zuwanderung standen nicht mehr Schweizer auf der Strasse. Das Seco führt diese Entwicklung teilweise auf das Abkommen zurück. Nur in Teilbereichen des Arbeitsmarktes sei es vermehrt zu Konkurrenzsituationen zwischen Schweizern und EU-Bürgern gekommen. 

Hinzu kommt: Durch die Personenfreizügigkeit ist die Zahl potenzieller Arbeitgeber um einiges grösser. Für jeden von uns. Zumindest theoretisch. Denn ich kann nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland, Österreich oder Frankreich auf Job-Suche gehen.

Du möchtest im Ausland studieren

Students follow a presentation during a course on

Einfacher im Ausland studieren oder forschen, dank der Personenfreizügigkeit. Bild: KEYSTONE

Kaum war die Masseneinwanderungs-Initiative der SVP angenommen, bekam die Schweiz den Zorn der EU zu spüren. Betroffen waren aber nicht Schweizer allgemein, sondern in erster Linie Forscher und Studenten. Denn: Die EU strich die Schweiz kurzerhand aus dem Forschungsprogramm Horizon und aus dem Austauschprogramm Erasmus+, weil die Schweiz wegen dem Abstimmungsergebnis die Personenfreizügigkeit vorerst nicht auf Kroatien ausweiten konnte.

Mittlerweile ist die Schweiz wieder bei Horizon mit von der Partie, beim Erasmus ist man aber noch immer nicht wieder vollwertiges Mitglied.

Die beiden Massnahmen zeigen auf: Ohne Personenfreizügigkeit ist die Teilname an europaweiten Programmen wie Horizon oder Erasmus zumindest erschwert.

Du möchtest einen guten Schweizer Film schauen

ZUR 70. AUSGABE DES LOCARNO FILMFESTIVAL AM MITTWOCH, 2. AUGUST 2017, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Spectators at the Locarno Film Festival 2011 seated on the Piazza Grande, pictured on August 7 in Locarno in the canton of Ticino, Switzerland. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Gute Schweizer Filme schauen, auch dank der Personenfreizügigkeit. Bild: KEYSTONE

Neben der Wissenschaft hätte auch die hiesige Filmindustrie unter der Kündigung zu leiden. Denn auch hier setzte die EU bisher die Personenfreizügigkeit voraus, dass sich die Schweiz beim Filmförderungsprogramm Media beteiligen darf. Seit der Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative ist die Schweiz davon ausgeschlossen. 

In einer Fragestunde des Parlaments äusserte sich der Bundesrat zu diesem Thema. Die finanziellen Verluste könnten kurzfristig mit Ersatzmassnahmen kompensiert werden. «Aber auf die Dauer verliert der Schweizer Film an internationaler Visibilität, und die Angebotsvielfalt auf Schweizer Kinoleinwänden ist bedroht.»

Zudem betonte der Bundesrat den Aspekt, dass mit einem Wegfall der Personenfreizügigkeit und einer Einführung von Kontingenten auch ausländische Kameraleute und Schauspieler darunter fallen würden, was die filmische Tätigkeit in der Schweiz erschweren würde.

Schaff dir KEINEN dieser Praktikanten-Typen an!

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Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

Kuriose Verkehrsregeln im Ausland

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chrigi-B 03.09.2017 18:01
    Highlight Highlight PFZ nützt genau den Studierten und den Multis. Mit einer Lehre, wirst du schneller von einem billigen aus dem heiligen EU Raum ersetzt, als du denken kannst. Viele Ü50er könne da ein schönes Lied singen. Wie gewisse Politiker, vorallem Links (offen und bis mitterechts heimlich) dem Europäischen Bankenprojekt immer noch beitreten wollen ist mir absolut schleierhaft🤢. Passt halt, zuerst das Fremde gäll liebe SP, und bei den Bürgerlichen die Multis,und der dumme ungläubige Büezer kanns zahlen. Äähm wie wärs watson? Mal die 500 negativen Seiten zeigen? KK, Wohnungsmieten, Asylkosten etc. etc.
  • Knut Knallmann 03.09.2017 14:02
    Highlight Highlight Also den letzten guten Schweizer Film den ich gesehen habe war, ironischerweise, "Die Schweizermacher". Den konnte man vor knapp 40 Jahren noch ohne EU-Hilfe finanzieren - Wie ganz viele andere auch... -> Nutzloses Argument.
  • Ohniznachtisbett 02.09.2017 12:20
    Highlight Highlight Klar... ich wollte schon immer nach DE arbeiten gehn. Halber Lohn, doppelte Steuer und gleiche Arbeit.... scho sinnvoll
  • pachnota 02.09.2017 10:48
    Highlight Highlight Wieso blasen die Linken eigentlich in,s selbe Horn wie Economiesuisse?
  • Mietzekatze 01.09.2017 16:35
    Highlight Highlight Wow Watson... Eure Kommentarspalte hat einen ziemlichen Rechtsrutsch erlitten, seit die Kommentare bei der NZZ geschlossen wurden. Ich staune immer wieder wie Braun es langsam hier wird! Und die vielen vielen Schreibfehler sind ja kaum auszuhalten....
    • Fabio74 01.09.2017 22:23
      Highlight Highlight darum dagegen anschreiben
    • pachnota 02.09.2017 09:22
      Highlight Highlight Rechts ist also dasselbe wie Braun?
      😄

      Und Links ist Stalin bolschewiki?
    • road¦runner 02.09.2017 09:38
      Highlight Highlight Was definierst Du als "braun" und könntest Du mir dazu bitte ein Beispiel aus der Kommentarspalte zeigen?
      Ja das ist wirklich ernst gemeint, da ich beim, zugegebenermassen, kurzen überfliegen der Kommentare nichts derartiges gesehen habe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • skankhunt42 01.09.2017 13:09
    Highlight Highlight 6. Die Gesellschaft als gamzes profitiert von etwas Bewegung. Menschen haben Ideen und wenn die auf Menschen mit anderen Ideen treffen, entsehen Ideen. :) Im Idealfall führt das zu Innovation, von der wir alle indirekt profitieren. Das beste Beispiel, was durch das Gegenteil von Personenfreizügigkeit passiert, ist Japan. Japan hat ein Innovationsproblem und verliert mehr und mehr an Bedeutung, u.A. in der Techindustrie.
  • Madmessie 01.09.2017 11:21
    Highlight Highlight Also wenn "ein Schweizer Film schauen können" ein Top-5 Pro-PFZ Argument ist, dann hege ich doch Zweifel an der Notwendigkeit dieses Abkommens.
  • Midnight 01.09.2017 09:08
    Highlight Highlight Also ist die AHV doch nur ein Schneeballsystem...
  • Raphael Stein 31.08.2017 17:07
    Highlight Highlight Da lesen sie den Artikel und reden anschliessend über Filme.
  • Gavi 31.08.2017 14:23
    Highlight Highlight Offensichtlich profitieren aber eher andere und wandern ein.
    Wenn man die Zahlen ansieht, gibt viel mehr Ausländer als Schweizer, die arbeitslos sind. Es gibt ja auch in keinem Land so viel Stutz vom Arbeitslosenamt, wie in der Schweiz. Und das nach nur ein paar Monaten Einzahlung.
    Nein, der Text von F. Vonarburg hat mich überhaupt nicht überzeugt.
    Es muss ja in der Schweiz sehr schön sein, dass innerhalb 15 Jahren etwa 3 Millionen eingewandert sind und nicht mehr nach Hause gehen.

    Aber der BR hat uns wie immer angelogen.
    • Midnight 01.09.2017 08:58
      Highlight Highlight "Und das nach nur ein paar Monaten Einzahlung."

      So einfach ist es dann doch nicht. Schliesslich gibt es für die ALV immernoch eine Beitragspflicht. Zudem ist es natürlich klar, dass die ALV Hierzulande mehr bezahlt als anderswo im Ausland, da die Löhne hier höher sind und die damit zusammenhängenden Beiträge dementsprechend höher ausfallen. Zudem werden Miete und Versicherungsprämien bei einem Verlust des Arbeitsplatzes nicht automatisch billiger. Mal ganz davon abgesehen, dass man für die Arbeitslosengelder etwas tun muss, ansonsten werden diese gekürzt.
    • Fabio74 01.09.2017 22:24
      Highlight Highlight Es ist klar definiert wie lange man einzahllen muss in die ALV bevor man was kriegt
      Der einzige der lügt hier bist du
    • Gavi 02.09.2017 18:40
      Highlight Highlight @fabio und Rainbow......
      😆😆😆😆😆😆😆😆😆😆😆😆😆😆😆🤣🤣🤣😂😂😂😂😂
  • Knety 31.08.2017 11:56
    Highlight Highlight Also ich persönlich hatte noch nie das Bedürfnis einen guten Schweizer Film zu sehen.
  • rudolf_k 31.08.2017 11:08
    Highlight Highlight Die ersten 4 Punkte waren problemlos auch zu Zeiten vor der PFZ möglich, Punkt 5 ist komplett irrelevant.
  • pali2 31.08.2017 09:48
    Highlight Highlight Jeder, der den Bericht des SECOs zu "15 Jahre Personenfreizügigkeit" gelesen hat, sollte verstanden haben, dass uns da ziemlich was vorgemacht wird. Alles wird total beschönigt dargestellt - und unauffällig in Fussnoten verpackt wird gehofft, dass die wichtigsten Details (welche die Zuwanderung ein bisschen weniger schön dastehen lassen) überlesen werden.
    Ich bin für eine offene Schweiz - aber ich bin dagegen, dass einem von Bund und Wirtschaftsvertretern bewusst "falsche" Informationen gegeben werden. Und ihr habt mit diesem Artikel blauäugig die Argumente übernommen...
    • Jupiter Jones 31.08.2017 13:59
      Highlight Highlight Blauäugig ist wohl der falsche Ausdruck. Watson wird für solche Artikel ja durch die Economiesuisse (via deren Kampagne "stark vernetzt") finanziell unterstützt. Für mich eine sehr unschöne Entwicklung, wobei sich dies auf die gesamte Medienlandschaft bezieht und nicht nur auf Watson.
    • pali2 31.08.2017 23:11
      Highlight Highlight @jupiterjones
      ups ja ist mir zuvor gar nicht aufgefallen! ist ja noch schlimmer als die Argumente einfach ohne nachzudenken zu übernehmen...
  • Sensenmaa 31.08.2017 07:53
    Highlight Highlight Traue keine Statistik die du nicht selbst gefälscht hast. Vorallem bei Punkt 3!
  • pachnota 31.08.2017 05:13
    Highlight Highlight Ach so... es geht etwas gäbiger zum auswandern?
    Leider möchten offenbar die meisten aber lieber einwandern.
    Wehn wunderts?
    Bei diesen Löhnen, und diesen Sozialleistungen.

    Der Preis dafür, bezahlen ü 50 Arbeitssuchende.

    Die PFZ war der grösste Witz aller Zeiten für die CH
    Von unseren Diplomaten extra zu schlecht verhandelt.

    Aber how cares?
    Hauptsache in die EU.
    • loplop717 31.08.2017 06:50
      Highlight Highlight Es gibt auch viele die auswandern wollen. Ich kenne viele die es schon getan haben und auch solche die es wollen. Ich möchte z.B. mindestens für eine zeit lange auswandern, in der Schweiz ist es ein bisschen zu langweilig und es gibt zu viele leute, die wie sie nur an den Lohn denken.
    • PeteZahad 31.08.2017 08:52
      Highlight Highlight @loplop717: Wir haben Nettozuwanderung auch wenn es viele gibt die auswandern (möchten).
    • pachnota 31.08.2017 12:27
      Highlight Highlight Wurst
      Doch es wir mittgezählt!

      Ihr Körper wusste instiktiv, was gut ist, und hat für sie die richtige Entscheidung getroffen.
      Nur ihr Kopf (die Ideologie) darf es sich (noch) nicht eingestehen.


      Psychologie eben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • steph90 30.08.2017 23:00
    Highlight Highlight Yep, bin grade ausgewandert vor einem Monat (von Zürich nach Köln) - war super easy und werde hier freundlich begrüsst. Nur am Zoll mussten wir 1 Stunde hängen und 1 Million Formulare ausfüllen.
    • Telomerase 01.09.2017 08:13
      Highlight Highlight Hey aber ohne PFZ wären's eine Million und ein Formular gewesen...
    • Fabio74 01.09.2017 22:28
      Highlight Highlight da die CH nicht Mitglied der Zollunion ist, gehört der Zoll halt noch immer dazu. Keine Bezug zur PFZ
  • andrew1 30.08.2017 22:10
    Highlight Highlight Zuwanderung für die ahv. Greift zu wenig weit denn die zuwanderer werden auch einmal alt. Ist so als nimmt man einen kredit um die raten vom vorherigen kredit bezahlen zu können usw...
    • pali2 31.08.2017 07:34
      Highlight Highlight Und der Witz an diesen Statistiken ist, dass ein Teil der Zuwanderer wenn sie alt sind und AHV beziehen, eingebürgert ist. Somit werden die Zahlen unglaublich beschönigt - sie zahlen als Ausländer ein und beziehen die Rente als Schweizer.
    • atomschlaf 31.08.2017 09:02
      Highlight Highlight Aber so hält das staatlich erlaubte Schneeballsystem etwas länger durch!
      Da der Zeithorizont in der Politik bestenfalls vier Jahre beträgt, ist das für Politiker(innen) schon ein Erfolg.
    • pali2 06.09.2017 18:43
      Highlight Highlight ich habe nichts gegen das system der ahv - jeder der einzahlt, soll auch etwas dafür bekommen.
      mich stört nur, dass statistiken beschönigend dargestellt werden - nicht mehr und nicht weniger.
  • Candy Queen 30.08.2017 18:58
    Highlight Highlight Wieso wird im Artikel die Anzahl Zuwanderer nur von 2008 erwähnt? Was ist der Grund dafür? Gibt's da keine Zahlen für die Jahre bis heute? Oder sind die weniger 'schön'?
    • pali2 31.08.2017 07:37
      Highlight Highlight Nein Sie sind wieder "schöner". 2008 war der Höhepunkt der Zuwanderung aus der EU - wahrscheinlich weil der Inländerrvorrang gegenüber der EU-15 im Juni 2017 weggefallen ist.
      Jedoch hat sich die Zuwanderung nun vermehrt von Nord- und Westeuropa gegen eine Zuwanderung aus Ost- und Südeuropa verschoben..
    • pali2 31.08.2017 08:21
      Highlight Highlight *im juni 2007 natürlich
  • Karl33 30.08.2017 18:49
    Highlight Highlight finde ich etwas billig, wie hier economiesuisse, swissbanking etc eine werbeplattform geboten wird (präsentiert von...)
  • Pointer 30.08.2017 17:05
    Highlight Highlight Gute Schweizer Filme 😂😂😂
  • TheMan 30.08.2017 16:03
    Highlight Highlight Kurzlfristig ist die Zuwanderung Gut für die AHV. Langfristig zerstört die Zuwanderung die AHV. Ebenfalls konnte man vor der PFZ Reisen in der EU, ohne Problem. Und studieren, ja man hatte Früher mehr Papierkram. Jedoch war es kein Problem auch ohne PFZ im Ausland zu studieren.
    • loplop717 31.08.2017 06:56
      Highlight Highlight Langfristig gibt es keine AHV. Wenn du unter ca. 30 bist und erwartest das du bei deiner Pensionierung noch etwas anderes als deine Säule 3a hast kannst du dich auf eine böse Überraschung gefasst machen.
    • DerTaran 31.08.2017 09:33
      Highlight Highlight Solange wir es nicht schaffen unsere Bevölkerungszahl durch Geburten stabil zu halten, brauchen wir Zuwanderung damit die AHV funktioniert (und damit uns jemand für das Geld auch pflegt).
    • TheMan 31.08.2017 11:01
      Highlight Highlight DerTaran rückläufige Bevölkerungszahl kommt von der PFZ. Grund: Jeder hat Angst seinen Job zu verlieren. Diese Angst bewirkt das wir Stress haben und Länger Arbeiten. Dies bewirkt sich wieder auf unser Privatleben aus. Umso weniger Privatleben und umso mehr Stress, umso weniger Kinder.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 30.08.2017 15:58
    Highlight Highlight Nr 6: Durch die Zuwanderung wurde der Binnenmarkt massiv gestärkt. Unter anderem darum gab es hier auch so gut wie keine Krise, während Europa in Arbeitslosen fast ersoffen ist.
  • Wilhelm Dingo 30.08.2017 15:37
    Highlight Highlight Zum Preis einer überbevölkerten Schweiz mit stagnierenden oder sinkenden Lohnniveau, nein danke.
    • Posersalami 30.08.2017 15:59
      Highlight Highlight Hier gibts und gabs jedes Jahr Lohnerhöhungen, ganz anders als zB. in Deutschland. Woran machen sie fest, das wir Überbevölkert sind? Sind 3 Ausländer in ihr Dorf gezogen?
    • Roman h 30.08.2017 19:07
      Highlight Highlight Lohnerhöhung für wenn?
      Ist halt nur der Durchschnitt aber wieso soll eine Firma einen Schweizer einstellen wenn es jemand aus der EU für weniger macht?
      Ja wir haben nicht viele arbeitslose aber nur weil die ausgesteuerten nicht dazu gerechnet werden.
      Alte Leute also über 50 finden keinen job denoch arbeiten x tausend EU Bürger in der Schweiz.
      Überbevölkerung???
      Wer das nicht merkt muss sorry dumm sein.
      Jedes Jahr kommen mehr als gehen wir waren nicht immer 8 Millionen, lange waren es 7 Millionen und bald sind es 10 Millionen.
      Das die Bevölkerung zunimmt ist bewiesen
    • zettie94 30.08.2017 22:03
      Highlight Highlight Die Bevölkerung nimmt aber nicht nur in der Schweiz zu, sondern global.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 30.08.2017 14:59
    Highlight Highlight Zu nr 2: klar hat sich die AHV Zeit erkauft und mehr Einnahmen, aber später müssen die auch wieder ausbezahlt werden. So ist es im besten Fall eine Nullnummer....
  • Maragia 30.08.2017 14:35
    Highlight Highlight Damit ich einen guten Schweizer Film schauen kann, ja das ist mir die Personenfreizügigkeit schon wert!! Momol!
    • Asmodeus 30.08.2017 15:39
      Highlight Highlight Ich grüble grad angestrengt welches der letzte schweizer Film war den ich gesehen habe...

      Ich glaube das war "Achtung fertig Charlie" und ich bereue es jetzt noch :D
    • Scott 30.08.2017 15:53
      Highlight Highlight "gute Schweizer Filme"

      Gibt's die überhaupt?
    • Asmodeus 30.08.2017 17:32
      Highlight Highlight "Die Herbstzeitlosen" ist ei recht guter Film :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Normi 30.08.2017 14:34
    Highlight Highlight 3...2...1 jetzt kommen die EU hasser Kommentare
    • Normi 30.08.2017 15:35
      Highlight Highlight Oder Blitze😂🤣🤐
    • Scott 30.08.2017 15:55
      Highlight Highlight oder die unnötigen 3...2...1 Kommentare...
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