Schweiz
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Catholics attend the service at the parish church in Stans in the canton of Nidwalden, Switzerland, pictured on November 1, 2009. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)	

Katholikinnen und Katholiken nehmen am 1. November 2009 in der Pfarrkirche in Stans im Kanton Nidwalden am Gottesdienst teil. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Katholiken unter sich.  Bild: KEYSTONE

Bistums-Sprecher klagt über Mobbing: «Christen werden zum Schweigen verdonnert»

Für Giuseppe Gracia steht fest: Konservative Christen werden von der Gesellschaft gemobbt und ausgegrenzt. Der Schriftsteller und Sprecher des Bistums Chur im Interview.



Es steht schlecht, um unsere Meinungsfreiheit. Das behauptet Giuseppe Gracia, Sprecher des Bistums Chur, in einem Gastbeitrag auf dem christlichen Portal Catholic News Agency. Die katholischen Stimmen seien im politischen Diskurs verstummt, aus Angst vor gesellschaftlicher Repression. 

Konservative Katholiken, die öffentlich zu ihrer Meinung stehen würden, «sinken im öffentlichen Ansehen bis hin zur gesellschaftlichen und beruflichen Ausgrenzung». Im Interview nimmt er Stellung.

Herr Gracia, sind Sie gegen Abtreibungen?
Giuseppe Gracia: Ja, ich bin gegen Abtreibung.

Sie sagen das offen. Sie behaupten aber, dass die meisten konservativen Katholiken nicht öffentlich zu ihrer Meinung stehen, aus Angst vor gesellschaftlichen Konsequenzen.
Tatsächlich äussern sich viele nur hinter vorgehaltener Hand. Ich mache die Erfahrung selber als Sprecher des Bistums Chur. Wenn man die Meinung konservativer Gruppen vertritt, wird man gleich als Anwalt von Hinterwäldnern oder Fanatikern betrachtet.

In einem Meinungsbeitrag auf einem katholischen Newsportal schreiben Sie von einem Mobbing gegen Katholiken.
Das ist ein wenig zugespitzt. Doch im Wesentlichen stimmt es. Christen, die dem Zeitgeist nicht folgen, werden von der Gesellschaft an den Rand gedrückt und zum Schweigen verdonnert. Nicht nur wenn es ums Thema Abreibungen geht, auch wenn man sich offen gegen Sterbehilfe einsetzt, gegen Sex vor der Ehe oder künstliche Empfängnisverhütung. Auch der Europarat hat schon Verletzungen der Religionsfreiheit gegenüber Christen festgestellt.

Zur Person: Giuseppe Gracia

Giuseppe Gracia, Sprecher Bistum Chur

Giuseppe Gracia ist Schriftsteller und Kommunikationsbrater. So ist er der Sprecher des Bistums Chur. Er ist verheiratet und der Vater zweier Kinder. bild: zvg

Was riskiert ein konservativer Christ, wenn er öffentlich zu seiner Meinung steht?
Seine Karriere. Gynäkologen oder Ärztinnen, die sich aus Gewissensgründen weigern, bei einer Abtreibung mitzumachen oder die Pille ablehnen, haben kaum noch Chancen, beruflich aufzusteigen. Solche Fälle registriert die Vereinigung katholischer Ärzte Schweiz seit Jahren.  

Aber gehört es nicht zur Pflicht des Arztes seine persönliche Meinung zurückzuhalten und nach den Bedürfnissen des Patienten zu handeln?
Es geht nicht um Meinung, sondern Gewissensfreiheit. Es gibt in einem Krankenhaus mehrere Ärzte. So findet sich sicher einer, der keine Gewissenskonflikte hat und den Eingriff durchführt. Auch Mediziner dürfen nicht gezwungen werden, gegen ihr Gewissen zu handeln. Ein anderes Beispiel: Suchen Sie einmal einen konservativen Politiker mit Ambitionen, der klar sagt, er sei gegen die Homoehe oder betrachte die Entscheidung über Leben und Tod des Ungeborenen nicht als Frauenrecht. Er wäre erledigt, könnte nie Bundesrat werden. Das zeigt: Es gibt geächtete Ansichten.

Hätten Sie persönlich auch keine Mühe damit, wenn sich ein Bundesrat offen für Polygamie aussprechen würde?
Nein. Gottseidank gibt es bei uns die direkte Demokratie. Wenn das Volk entscheidet, wir wollen das, dann würde ich dies akzeptieren. Ich bin absolut loyal zum Rechtsstaat. Ich setze mich aber genau deswegen für die volle Meinungsäusserungsfreiheit ein, die heute nicht mehr allen zugestanden wird.  

«Konservativ gilt heute oft als rechts, und rechts ist dann gleich reaktionär oder braun.»

Wird die Meinungsfreiheit aus ihrer Sicht immer mehr geschnitten?
Ich glaube, das war schon immer so. Jetzt hat das Pendel einfach umgeschlagen. Vor der 68er-Bewegung wurde die Meinungsfreiheit der Linken und Grünen unterdrückt, jetzt sind es konservative Ansichten, die unter Druck geraten. Konservativ gilt heute oft als rechts, und rechts ist dann gleich reaktionär oder braun.

Was hat es für Folgen, wenn Menschen nicht mehr zu ihrer Meinung stehen können.
Sie ziehen sich in Sondergesellschaften zurück. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch bei uns religiöse Gruppen ihren eigenen Weg gehen. Eigene Medien, eigene Schulen, eigene Unternehmungen und Arbeitgeber.

«Heute hat jedes Grossunternehmen seine eigene Kultur, seine Ausbildungsstätten und Kommunikationskanäle.
Warum nicht auch Glaubensgemeinschaften?»

Ist dies nicht übertrieben?
Heute hat jedes Grossunternehmen seine eigene Kultur, seine Ausbildungsstätten und Kommunikationskanäle. Warum nicht auch Glaubensgemeinschaften? Das ist eben eine Seite der gesellschaftlichen Pluralisierung. Obwohl es natürlich problematisch ist, wenn am Ende alle in ihrer Bubble herumschweben und sich nicht mehr mit dem Anderen, Widersprechenden auseinandersetzen.

Wie steht es um die Meinungsfreiheit von Katholiken in anderen Länden?
In Amerika können sich Politiker offener äussern. So sprechen Präsidentschaftskandidaten im Wahlkampf direkt von Gott und ihrem Glauben. Und Mike Pence wurde Vizepräsident, obwohl er als entschiedener Abtreibungsgegner gilt.

Wünschen Sie sich also einen Bundesrat, der am Ende seiner Neujahrsrede sagt: «Gott schütze euch»?
Ich wünsche mir ein Land, in dem alle zu ihren Werten und Ansichten stehen können, ohne dafür beruflich oder gesellschaftlich abgestraft zu werden. Egal ob Freidenker, Moslem oder Jude. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Haben Sie sich schon einmal selber mit ihrer Meinung zurückgehalten, weil sie Angst hatten, deswegen von der Gesellschaft «abgestraft» zu werden?
Nein, ich bin nicht der ängstliche Typ. Aber ich versuche jenen eine Stimme zu geben, die es sich beruflich nicht leisten können oder sich nicht getrauen.

«Einmal wurde mir ein Foto zugeschickt, auf dem meine Augen ausgestochen waren. Darunter stand: Du gottlose Ratte.»

Aber haben Sie es im Nachhinein schon bereut?
Schon einige Male. Ich bin schon so häufig stellvertretend für die katholische Kirche aufgetreten, dass die Leute mich mit ihr identifizieren. Und dann heisst es, «du bist ja so ein Böser».

Sie werden angefeindet?
Praktisch nach jedem Auftritt, das muss man aushalten. Einmal wurde mir ein Foto zugeschickt, auf dem meine Augen ausgestochen waren. Darunter stand: «Du gottlose Ratte.» Den Brief habe ich behalten. Das sind extreme Beispiele. Meist sind es Mails oder anonyme Karten und Briefe mit Beschimpfungen wie «Sauhund» oder «Halt einmal deinen Latz». Es sind Leute, die nicht wollen, dass gewisse Ansichten überhaupt noch in der Öffentlichkeit auftauchen.

«Danke Kirchenglocken, ich wollte eh nicht schlafen!»

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Video: watson/Emily Engkent

Schade, dass vor unseren Kirchen keine Schilder stehen

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255Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Daniel Caduff 02.11.2017 11:33
    Highlight Highlight "Mimimi keiner findet meine Meinung gut, mimimi"

    Lächerlich, wie der sich aufführt. Die katholische Kirche gehört zu den wenigen Organisationen, die ganz legal gegen das Diskriminierungsverbot der Bundesverfassung verstossen darf (Ausschluss von Frauen von allen Kaderpositionen). Dieses Sonderrecht, die Hälfte der Bevölkerung diskriminieren zu dürfen, verkauft der tatsächlich als "aber wir werden diskriminiert" ? Das kann man beim besten Willen nicht ernst nehmen. Zum Dank für die Diskriminierung erledigt der Staat dann noch gratis das Inkasso...

    21 2 Melden
  • Gummibär 02.11.2017 08:37
    Highlight Highlight «Heute hat jedes Grossunternehmen seine eigene Kultur, seine Ausbildungsstätten und Kommunikationskanäle.
    Warum nicht auch Glaubensgemeinschaften?»
    Das Grossunternehmen, dem Giuseppe Gracia angehört wird vom Staat finanziell unterstützt, betreibt eine sexistische Personalpolitik, verbietet seinen Funktionären die Heirat, mischt sich in persönliche Entscheidungen seiner Mitglieder ein und er wundert sich, dass er im Abseits steht ?
    Es gibt in der Schweiz nur zwei Grossunternehmen, denen ein solches Personalwesen dank unserer Toleranz gestattet ist : Die Armee und die katholische Kirche.
    14 1 Melden
  • Oxymora 01.11.2017 22:16
    Highlight Highlight Mit Hauptgewerbe Religion ist Herr Gracia in einem vollumfänglich subventionierten Wirtschaftszweig integriert. Man stelle sich vor es wäre anders.

    z.B:
    Staubsaugervertreter werden gemobbt.
    Ich wurde oft verjagt. Ich wurde zur Wohnung raus geschubst. Mühsamer Zeitgeist, immer weniger Leute haben Spannteppiche, die Teppichproduzenten bestätigen das. Möchte ein Politiker Teppichpflicht für Küchen, er könnte nie Bundesrat werden. Es gibt viele Fabrikate, das ist natürlich problematisch; wo unsere doch genügen. Unsere Sauger sind nicht mehr gefragt. etc

    Alle vom Staubsauger überzeugt?
    19 3 Melden
  • Gummibär 01.11.2017 11:56
    Highlight Highlight "In Amerika können sich Politiker offener äussern. So sprechen Präsidentschaftskandidaten im Wahlkampf direkt von Gott und ihrem Glauben." - Politiker äußern im Wahlkampf was ihren Wählern gefällt. Auch in der Schweiz.
    Und wenn man zuwenig Wähler findet, denen es gefällt, wird man nicht gewählt. Das ist gut so.
    Es ist immer etwas heikel wenn Mitglieder einer Kirche von Gewissens-und Meinungsfreiheit sprechen, wenn die Kirche eben diese Freiheiten über Jahrhunderte hinweg eingeschränkt hat und sie den Mitgliedern heute noch verweigert.
    22 0 Melden
  • amRhein 01.11.2017 07:58
    Highlight Highlight Stichwort Meinungsfreiheit: offenbar erhalten religiös-konservative Politiker und Führungspersönlichkeiten keinen grossen Rückhalt in der Bevölkerung. Zum Glück landen solch rückständige Vorstellungen meist auf dem Müllhaufen der Geschichte.

    Abgesehen davon; persönliche religiöse Überzeugungen darf jeder haben wie er möchte - und auch zu ihnen stehen, nur sind sie öffentlich nicht relevant, sondern Privatsache.
    39 3 Melden
  • Pasionaria 01.11.2017 07:34
    Highlight Highlight Das ist ja der Hammer, was dieser Señor Gracia von sich gibt.
    Die intoleranteste Gemeinschaft der Fundi-Christen (Geburtenregelung/Sterbehilfe/Homophobie u.v.m.) beansprucht Toleranz gegenueber deren weltfremden, unmenschlichen, diskriminierenden und sturen hl. Weisungen an die Menschheit. Das darf doch nicht wahr sein!
    L. Feuerbach laesst ihn und seinesgleichen herzlichst gruessen: Die Intoleranz ist die leibliche Tochter des Teufels, die Lehre des bösen Prinzips, die Lehre der Lüge.
    Aber auch W. Busch: Toleranz ist gut, aber nicht gegenüber den Intoleranten.
    30 8 Melden
  • smarties 01.11.2017 07:20
    Highlight Highlight Wenn jetzt ein Schritt zurückgetreten würde, würde man erkennen, dass es um Angst vor Segregation geht. Man könnte das Wort Katholik mit Muslim austauschen und man würde über Integrationsmassnahmen sprechen...
    Anmerkung am Rande: Ärzte mit Schwierigkeiten mit Abtreibung gibts in allen (nicht-) Religionen. Auch unter Atheisten. Führt unter Medizinstudis zu Diskussionen, einfach weil man weis, dass es schon lebensfähig ist
    25 1 Melden
  • Dewar 31.10.2017 23:22
    Highlight Highlight Über den Mangel an Aufstiegschancen für verhütungskritische Gynäkologen jammern, im Namen einer Institution, in der das Frausein ein Ausschlusskriterium für den "Chefposten" ist. Alles klar. Vielleicht könnte Herr Garcia mal vor der eigenen Tür kehren, aber wenn ich mich in der Geschichte der katholischen Kirche so umschaue, mache ich mir diesbezüglich keine grossen Hoffnungen...
    66 7 Melden
  • Fabio74 31.10.2017 23:01
    Highlight Highlight empfehle allen Michael Elseners Video "Was hat die Schweizer Politik für Ausreden für die Einführung der Ehe für alle". Eine kleine Abrechnung mit Herrn Gracia anzuschauen
    24 7 Melden
  • Majoras Maske 31.10.2017 22:44
    Highlight Highlight Tja, will man den Menschen gegen ihren Willen eine Moral aufzwingen, dann muss man sich nicht wundern, wenn sie sich wehren.

    Und zur Erinnerung: Die Glaubens- und Gewissensfreiheit wurde in Europa durch die Römisch-katholische Kirche abgeschafft, nachdem das Christentum die römische Staatsreligion wurde. Erst die Reformation schaffte es mehr als tausend Jahre später diese Dinge wieder einzuführen. An dank dieser beiden Erunngenschaften sind wir nicht mehr auf die Meinung solcher Herren angewiesen.
    48 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.11.2017 16:14
      Highlight Highlight Majora
      Erst durch die Wirren der Reformation hat es die Aufklärung geschafft, Glaubensfreiheit wieder einzuführen.
      Die Reformation war gegen Glaubensfreiheit.
      1 2 Melden
    • Majoras Maske 01.11.2017 20:13
      Highlight Highlight Ja, war nicht so korrekt formuliert. Manche reformierte Kantone wie Bern setzten die Reformation ja auch blutig durch. Aber es war trotzdem der erste Schritt zur Besserung, weil die Kirche ihre absolute Deutungshoheit verlor und das später von der Glaubensfreiheit der einzelnen Staaten zur Glaubensfreiheit der einzelnen Bürger führte.
      5 1 Melden
  • Share 31.10.2017 21:39
    Highlight Highlight Da haben Sie schon recht, Herr Garcia, jedesmal wenn der Stift mit den Regenbogenfarben aus dem Etui lugte, rollten alle die Augen. Und wenn ich über die Schöpfung philosophierte, wie genial das Wesen Gottes in seiner Vielheit sich die Erde Untertan machte, ja, wenn ich mich wieder einmal in den Stapfen Jesu verloren hatte, beschränkte man die Redezeit. Wirklich, Herr Garcia, sie haben total recht. Happy Halloween.
    14 12 Melden
  • seventhinkingsteps 31.10.2017 21:13
    Highlight Highlight Auch sehr schön ist sein Beispiel mit Mike Pence:
    Erstens, weil der Typ nicht nur einfach gegen die Homoehe ist, sondern radikal homophob.
    Der behauptet Schwule müssen geheilt werden und das wäre durch Elektroschocks möglich.
    Zweitens ignoriert er den Umkehrschluss:
    In den USA hast du KEINE Chance Präsident zu werden, wenn du NICHT gläubig bist. Die Amerikaner würden laut Umfrage eher einen Homosexuellen wählen als einen Atheisten.

    Man stelle sich das mal vor:

    Da kommt Trump, ein offen bekennender Sexualstraftäter, 2 mal geschieden, Milliardär. Alles o.k, weil er ist nicht Atheist!
    68 8 Melden
  • sowhat 31.10.2017 20:39
    Highlight Highlight Ich bin wahrscheinlich noch nicht mal in der Hälfte des Textes und ärgere mich schon! Er steht zum Rechtsstaat aber will, dass Ärtzte das Gesetz umgehen können! Das kann doch wohl nicht wahr sein. Was für ein Weltbild ist das denn? Und einer der sagt, er will Abtreibungen verbieten, würde nich Bundesrat, jaaa das ist eben Demokratie, dass man Leute wählt, deren Ansichten sich möglichst mit den Eigenen decken. Das hat nichts mit Mobbing zu tun. Es gehört dazu, dass man für seine Ansichten grade steht und dafür kämpft. Was glaubt er denn wie es anderen geht die ihre Meinung äussern? Juso, JSVP..
    58 8 Melden
  • seventhinkingsteps 31.10.2017 20:09
    Highlight Highlight Aber schon interessant wie sich die Konservativen und die Rechten in die Opferrolle flüchten, als hätten sie bei all den Minderheiten, gegen die sie selber hetzen, abgeschaut.

    Wenn man sich so marginalisiert fühlt von der linken Mainstream Kultur, wieso fällt es diesen Hinterwäldlern dann so schwer Sympathie für wahrhaft diskriminierte Minderheiten aufzubringen?

    Da beschwert sich der Typ, dass "Konservativ" nicht gleich "rechts" bedeuten muss. Mir fällt es allerdings schwer das Alleinstellungsmerkmal hier zu sehen. Solidarität mit Flüchtlingen? Mit welchen? Mit christlichen Syrern?
    63 14 Melden
    • Eine_win_ig 01.11.2017 08:06
      Highlight Highlight Nennt sich glaube ich Attrubutionsfehler (die Psychs da draussen mögen mich korrigieren).
      Man gibt seiner eigenen Situation viel zu viel Bedeutung und vernachlässigt ddie Umstände, in welcher die Situation zustande gekommen ist. Typischer Abwehrmechanismus der menschlichen Psyche.
      11 1 Melden
    • Michèle H. 01.11.2017 09:37
      Highlight Highlight Wenn man Privilegien verliert, die man halt jahrhundertelang hatte, fühlt sich das an wie Diskriminierung. Ist es aber nicht.
      Ich bin sehr dankbar, in einem Land zu leben, in dem Meinungen nicht unantastbar sind, sondern diskutiert und kritisiert werden dürfen.
      21 1 Melden
  • seventhinkingsteps 31.10.2017 20:05
    Highlight Highlight "Suchen Sie einmal einen konservativen Politiker mit Ambitionen, der klar sagt, er sei gegen die Homoehe"

    Moment, moment, was? Habe ich was verpasst?

    Die gesamte SVP Fraktion im Nationalrat ist offen gegen die "Ehe für alle". In Deutschland hat Merkel offen gegen die Homo Ehe abgestimmt. Alles erfolgreiche Politiker mit Ambitionen.

    Und übrigens: Meinungsfreiheit heisst nicht, dass man vor Kritik geschützt wird. Wer nach öffentlichen Auftritten Briefe enthält wo drin steht "Halt dein Maul", der muss damit zurecht kommen. Natürlich sind Morddrohungen nicht o.k.
    68 4 Melden
  • Macblue 31.10.2017 19:29
    Highlight Highlight Ich findes es äusserst bedenklich wenn Ärzten Recht abgesprochen wird, bei Abtreibungen oder Strerbehilfen nach ihren ethischen Grundwerten zu handeln zur Lebenserhaltung, anstatt Leben zu beenden.
    20 24 Melden
    • Tikvaw 31.10.2017 20:26
      Highlight Highlight Das wird den Ärzten nicht abgesprochen. Sie haben die freie Wahl dazu.

      Diese dürfen jedoch dann nicht erwarten, dass sie z.B. in einer öffentlichen Universitätsklinik zum Chefarzt der Gynäkologie-Abteilung befördert werden. Was ja auch verständlich ist.

      Diesen Ärzten steht es übrigens auch frei, eine eigene Praxis zu eröffnen oder in einer "katholischen" privat-Klinik zu arbeiten oder sich halt einfach mit einer nicht-leitenden Position zufrieden zugeben oder in einen Bereich zu wechseln, indem es nicht um Leben oder Tot geht.
      45 8 Melden
  • Alpöhy 31.10.2017 18:56
    Highlight Highlight Ich bete jeden Tag für eine Welt ohne Religionen...
    50 16 Melden
    • Phrosch 01.11.2017 08:07
      Highlight Highlight Schon überlegt, dass es genau daran scheitern könnte? Offenbar ist der Wunsch nach etwas Religiösem (wie beten für etwas, das ausserhalb meiner Kontrolle ist) tief im Menschen verankert. Wäre es nicht so, gäbe es längst keine Religion mehr.
      3 7 Melden
    • Alpöhy 01.11.2017 11:54
      Highlight Highlight Schon überlegt, ob mein Post ironisch gemeint war...?
      5 0 Melden
  • Lagertha 31.10.2017 18:53
    Highlight Highlight Der gute Mann scheint da zwei Dinge durcheinanderzuwerfen. Natürlich darf er und sonst jeder seine Meinung haben, egal wie verquer, rückwärtsgerichtet oder entrückt. Klar gilt da die Meinungsfreiheit. Aber die gilt eben auch für die Gegenseite. Und ich wage mal zu behaupten, dass in einer gebildeten Gesellschaft für solche Denke auf kurz oder lang gar kein Platz mehr ist. Jedenfalls hoffe ich das.
    48 8 Melden
  • Hexentanz 31.10.2017 17:20
    Highlight Highlight "Wenn man die Meinung konservativer Gruppen vertritt, wird man gleich als Anwalt von Hinterwäldnern oder Fanatikern betrachtet."

    Jup. Frauen bevormunden in ihrer Entscheidung ein Kind auszutragen ist inetwa Hinterwäldler Fanatismus.

    Get your fucking brain to 2017

    Und das sag ich als halber Hinterwäldler..
    86 21 Melden
    • Volande 31.10.2017 22:09
      Highlight Highlight @wolfus: bei den Lebenden, wo den sonst. Was eine Frau mit ihrem Körper macht, ist keine Entscheidung eines konservativen Sinnsuchenden, der soll seine eigenen Sekrete verwalten. Sind sie raus, soll er seine machoide Pseudoethik für sich behalten. Diese Frage betrifft ihn schlichtweg nicht.
      39 4 Melden
  • Staatsgebeutelter 31.10.2017 16:58
    Highlight Highlight Wo er Recht hat, hat er Recht, ich bin auch ohne Religion aber der Herr beschreibt den momentanen Zeitgeist, oder anders geschrieben, die vorgegebene Strömung, absolut korrekt.
    29 67 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 18:51
      Highlight Highlight Quatsch. Der Herr spielt das was viele gut können: Opfer spielen. Zuerst provozieren mit Thesen oder mit Ausgrenzung, und kritisiert man dies, heisst es dann, man dürfe ja nichts mehr sagen.
      58 13 Melden
  • Pius C. Bünzli 31.10.2017 16:16
    Highlight Highlight Wenn die Kirche noch ein paar Jahre relevant bleiben möchte, sollte sie sich vielleicht auf Kompetenzen konzentrieren welche nicht völlig lächerlich sind. Also eher auf Hilfe/Anlaufstation für die Bedürftigen und Alten als auf Themen wie z.B das Verhütungsverbot.
    67 14 Melden
    • sowhat 31.10.2017 20:44
      Highlight Highlight Die Kirche kann mMn nach gerne zu ihren Ansichten stehen, sie muss einfach damit leben, dass Andere die nicht teilen und sich daher von ihr abwenden. Sie hat doch kein Staatsrecht auf Akzeptanz von allen Seiten. Welcome to 2017!
      28 1 Melden
  • dracului 31.10.2017 16:02
    Highlight Highlight Einst regierte die Kirche in Europa mit eiserner Hand, verbrannte Hexen, betrieb Inquisition und hat Kreuzzüge verbrochen. Keine Religion war je brutaler als der Katholizismus! Die Reformatoren mussten die Erneuerung mit Bruderkriegen erkämpfen. Beim Holocaust mischte die Kirche schweigend mit. Noch heute werden Pädophile gedeckt, schwule Pfärrer und Kinder von Geistlichen todgeschwiegen. Vieles lief schief in der Weltgeschichte, aber die Teilentmachtung der Kirchen liess Leben entstehen in Europa. Angesichts dieses Sündenregisters sollte man doch ein bisschen Mobbing ertragen können?
    98 9 Melden
    • TheMan 31.10.2017 18:36
      Highlight Highlight Auch hier 99% vom aufgezählten, wurden von Menschen beganngen. Welche den Namen Gottes missbraucht haben. Also auf einfaches Deutsch, der Normale Mensch. Nur nimmt er den Vorwand Gott/Jesus hat dies befohlen. Übrigens erschreckend wieviele Personen nicht Wissen um was es bei den Kreuzzügen geht.
      16 53 Melden
    • MeinSenf 31.10.2017 18:48
      Highlight Highlight Naja, wenn Sie der Meinung sind, dass man sich selber verhalten darf wie derjenige, den man anprangert, dann haben Sie schon recht...
      14 3 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 18:52
      Highlight Highlight @TheMan:auch hier wurde im Namen Gottes und der Kirche gemordet.
      und damit hängen die Kirchen und die Religion halt mit drin. Jeder der diese Praxis kritisierte, landetet auf dem Scheiterhaufen.
      Das Rausstehlen aus der Verantwortung für die Millionen von Toten ist mehr als nur billig.
      29 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yamamoto 31.10.2017 16:01
    Highlight Highlight Ein konservativer Jammeri, der sich auf die Meinungsfreiheit beruft, aber sie falsch interpretiert. Die Meinungsfreiheit schützt Sie nicht vor Kritik Herr Gracia, denn sie schützt auch die Gegenmeinung. Wenn Sie der Meinung sind, der angebliche Wille eines virtuellen Wesens solle über weibliche Körper bestimmen oder gewisse Menschen seien von Natur aus minderwertig, so steht es Ihnen frei, diese Meinung zu vertreten – solange Sie nicht gegen das Strafgesetz verstossen. Sie müssen aber dann auch mit den Konsequenzen in Form von Kritik leben.
    75 4 Melden
  • Lester McAllister 31.10.2017 15:55
    Highlight Highlight Solange katholische Priester mich als verlorenes Schaf betiteln oder sagen ich hätte den Sinn meines Lebens nicht erkannt, solange müssen die (extremen)
    Anhänger dieser Sekte auch damit leben, dass sie von den verlorenen Schafen geächtet werden.
    Lustig, dass die Gruppen, die von ihren Anhängern kopflose Gefolgschaft erwarten immer Schafe erwähnen.
    81 12 Melden
  • milkdefeater 31.10.2017 15:41
    Highlight Highlight ...
    User Image
    54 12 Melden
    • dave1771 31.10.2017 16:35
      Highlight Highlight wohl der dämmlichste Kommentar ever. Wenn sich jemand eingeschränkt, ausgeschlossen oder gemobbt fühlt, dann hört man ihm/ihr zu... auch wenn man denkt diese Person reagiere über... wo geht unsere Gesellschaft nur hin?
      11 40 Melden
    • milkdefeater 31.10.2017 18:46
      Highlight Highlight Um eine Beschwerde einzureichen füllen Sie bitte folgendes Formular aus:
      User Image
      17 5 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 23:08
      Highlight Highlight @dave Ja das wäre schön
      Nur ausgerechnet die Hardcore-Katholiken die gegen Schwule hetzen, und somit ihre Intoleranz verbreiten erwarten nun Mitgefühl und Toleranz? Warum?
      20 2 Melden
  • wydy 31.10.2017 15:05
    Highlight Highlight Herr Garcia darf seine Meinung haben. Er darf etwas gegen Sterbehilfe haben und selber keine Sterbehilfe beziehen, er darf auch keinen Sex vor der Ehe haben.

    Aber, seine Grenzen enden bei ihm. Er hat mir bestimmt nicht vor zu schreiben wie ich mein Leben zu gestalten habe. Es ist meine Entscheidung ob ich Sterbehilfe beziehen möchte und nicht seine.

    Meinungsfreiheit heisst, dass er eine Meinung haben darf. Es heisst nicht, dass er mir seine Meinung aufzwingen darf.
    100 10 Melden
    • dave1771 31.10.2017 16:36
      Highlight Highlight er hat ja auch nicht gesagt, du sollst die gleiche Meinung haben?!!!
      16 35 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 17:28
      Highlight Highlight Nein Dave..aber wr jammert, dass seine Meinung kritisiert wird und spielt Opfer.
      53 6 Melden
  • einmalquer 31.10.2017 14:49
    Highlight Highlight Es ist schwierig für die kath Kirche. Zwar sagt Garcia "Gottseidank gibt es bei uns die direkte Demokratie. Wenn das Volk entscheidet, wir wollen das, dann würde ich dies akzeptieren. Ich bin absolut loyal zum Rechtsstaat." Bei dieser Aussage fehlt das "Aber".

    Aber wenn es um Frauen geht ist es der kath. Kirche egal, was das Volk entschieden hat, dass Diskriminierung auf Grund des Geschlechtes ganz einfach verboten ist.

    Garcias Meinung, dass er sich an Volksentscheide halte, obwohl er es nicht tut, wird nicht unterdrückt.

    Ihr wird widersprochen. Im Rahmen der Meinungsfreiheit
    57 6 Melden
    • Volande 31.10.2017 22:14
      Highlight Highlight Jedes Wort, danke!
      9 0 Melden
  • Fulehung1950 31.10.2017 14:42
    Highlight Highlight Ja, Herr Garcia, das ist halt nun mal so: wenn die Mehrheit anderer Ansicht ist, hat es die Minderheit schwer.

    Darf ich Sie daran erinnern, dass die kath. Kirche Menschen, die nicht mehr bereit waren, sich ihr bedingungslos zu unterwerfen, verbrannt hat? Dass Galilei mit seiner richtigen Ansicht, die Erde drehe sich um die Sonne und nicht umgekehrt, als Ketzer galt?

    Sie und die Konservativen dürfen der Ansicht sein, Abtreibung, Homoehen und Sex vor der Ehe seien Teufelszeug. Leider sind Sie damit in der Minderheit. Und das ist gut so. Entwickeln Sie sich endlich!
    73 6 Melden
  • lucasm 31.10.2017 14:41
    Highlight Highlight Ein Arzt, der über die KK abrechnen darf, ist ein öffentlicher Angestellter im weitesten Sinne und hat zu machen, was ihm gesagt wird, auch wenn es ihm nicht passt. Meinung kann er haben, wie ihm lieb ist, gleichwohl hat er seine Arbeit zu erledigen.
    36 11 Melden
    • Lami23 01.11.2017 05:47
      Highlight Highlight Also ganz grundsätzlich: Ein Arzt muss nur tun, was er für medizinisch notwendig hält. Er muss zum beispiel nicht reanimieren, jemanden nicht operieren etc. Nur das du weisst, wie es wirklich ist.
      0 3 Melden
  • amIsanta 31.10.2017 14:29
    Highlight Highlight Er ist Kommunikationsbrater (Bildunterschrift)? Tsch-tsch ...
    18 3 Melden
  • o'phrainck 31.10.2017 14:22
    Highlight Highlight Glaube ist Glaube und wurde schon vom Staat getrennt. Glauben kann jeder was er will. Arbeiten tun wir aber am Ende alle für den Staat, gerade die Ärzte. Da geht Menschenrecht vor Glaubensrecht.
    33 5 Melden
    • rauchzeichen 31.10.2017 17:06
      Highlight Highlight wurde schon vom staat getrennt? wieso musste ich (ungetauft, ungekommunioniert oder wiedasauchheisst) mich dann von sogenannten kirchensteuern abmelden? und nicht nur das, ich musste es sogar noch begründen! wobei das fast schon wieder witzig war...

      aber da ist man anscheinend einfach drin. -.-
      20 1 Melden
    • Tikvaw 31.10.2017 18:58
      Highlight Highlight @Rauchzeichen
      Das liegt vielleicht eher daran, dass deine Eltern dich mit dieser Konfession eingetragen haben (bei Geburt?)

      Ich jedenfalls musste mich nie bei den Kirchensteuern abmelden weil ich auch gar nie "angemeldet" wurde und schon von Beginn an als "konfessionslos" eingetragen war.
      8 1 Melden
    • sowhat 31.10.2017 20:52
      Highlight Highlight Ich musste mich nur dann abmelden, als ich aus der Kirche ausgetreten bin. Einfach deswegen, weil ich vorher angemeldet war. Bei der nächsten Gemeinde hab ich einfach konfessionslos angekreutzt und wurde nie weiter behelligt. Klappt also schon.
      4 1 Melden
  • Ms. Song 31.10.2017 14:14
    Highlight Highlight Der Grossteil der Gesellschaft lebt in Freiheit. Man kann so leben wir man will. Du bist gegen Abtreibung? Dann treibe nicht ab. Du findest ausserehelichen Sex doof? Dann tu es nicht. Du willst nicht heiraten und keine Kinder haben? Easy, go for it. Aber dann gibt es die Religiösen, die genaue Vorstellungen von Recht und Unrecht haben und andere in diesen Rahmen zwingen wollen. Wenn dann die freiheitsliebenden Menschen sagen, dass sei inakzeptabel und rückständen, dann mimimimen die Religiösen, sie werden diskriminiert. Genau die Gruppe also, die so ziemlich alle diskriminiert? interessant.
    67 4 Melden
  • demokrit 31.10.2017 14:07
    Highlight Highlight "Gynäkologen oder Ärztinnen, die sich aus Gewissensgründen weigern, bei einer Abtreibung mitzumachen oder die Pille ablehnen, haben kaum noch Chancen, beruflich aufzusteigen."

    Solche Menschen sind als Dienstleister beim Patienten sicherlich am falschen Platz. Grancia habe ich schon oft bei Diskussionen erlebt. Er ist mir leider regelmässig als beredter Populist mit einem Hang zum Radikalen in Erinnerung geblieben. Das kommt halt davon, wenn man seine radikalen Ansichten mit Meinungsfreiheit verwechselt.
    89 15 Melden
    • demokrit 31.10.2017 15:12
      Highlight Highlight Diskriminierende Meinungen fallen unter das Diskriminierungsverbot laut BV.
      8 1 Melden
    • Besorgter Bürger 31.10.2017 15:14
      Highlight Highlight "Das kommt halt davon, wenn man seine radikalen Ansichten mit Meinungsfreiheit verwechselt." Grundsätzlich einverstanden, aber dennoch nicht ganz richtig: Er darf seine (radikalen) Ansichten haben, er darf sie sogar öffentlich äussern (siehe das Interview oben). Er muss einfach damit rechnen, dass andere auch Ansichten haben, und diese auch äussern dürfen, resp. seine kritisieren dürfen und werden, was umgekehrt ihm ja auch zusteht.
      35 2 Melden
    • Ms. Song 31.10.2017 17:03
      Highlight Highlight @Stibbs aber nicht im beruflichen Umfeld. Abtreibungen und die Verschreibung von Verhütungsmitteln sind in der Schweiz erlaubt und Alltag eines Gynäkologen. Es obliegt der Patientin, ob sie diese Möglichkeiten in Anspruch nehmen will. Der betreuende Arzt soll die Patientin nicht mit seiner persönlichen Meinung beeinflussen. Wenn er/sie Abtreibung und Verhütung ablehnt, so wird er die Patientin unweigerlich versuchen davon abzuhalten. Das ist in dem Beruf einfach untragbar, da es sich um enorm persönliche, und im Falle eine Abtreibung, sehr schwierigen und belastenden Entscheidungen handelt.
      18 0 Melden
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  • MikoGee 31.10.2017 14:04
    Highlight Highlight Wenn sich eine Gesellschaft weiterentwickelt, dann bleiben die alten Götten nunmal oft auf der Strecke. Statt in der Kirche sitzen wir nun vor dem Bildschirm und im Internet finden wir Antworten auf alle unsere Fragen. Es hat schon Gründe das die heidnischen Götter von einst nicht mehr populär sind.

    Günther Paal ist zu diesem Thema Religionen und Kränkungen immer die erste Wahl!
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    44 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.10.2017 17:35
      Highlight Highlight Herrlich! Herrlich!
      11 0 Melden
    • sowhat 31.10.2017 21:15
      Highlight Highlight Stark bis zum Ende!
      8 0 Melden
    • Pasionaria 01.11.2017 07:38
      Highlight Highlight Wunderbares, witziges und doch so wahres Video.
      Danke!
      5 0 Melden
  • Burdleferin 31.10.2017 14:04
    Highlight Highlight Mir geht dieses Christenbashing auch unglaublich auf die Nerven. Der, der ohne das Verfolgen irgendeiner Ideologie lebt, werfe den ersten Stein.
    30 89 Melden
    • Nevermind 31.10.2017 15:01
      Highlight Highlight Hab grad keinen Stein. Werfe dafür mit Buchstaben um mich.

      😉
      29 2 Melden
    • Besorgter Bürger 31.10.2017 15:10
      Highlight Highlight Christenbashing? Was für ein Christenbashing? Oder meinst Du es ironisch?!
      33 8 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 17:30
      Highlight Highlight Wo gibts Christenbashing? Wenn man den Bischof und dessen Sprecher für deren unseliges Schwulenbashing kritisiert?
      Selbe Kreise, die von anderen erwarten jede Kritik, und sei sie noch so verachtend, müsse akzeptiert werden , machen jetzt auf Opfer.
      34 4 Melden
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  • Madison Pierce 31.10.2017 13:59
    Highlight Highlight Was auffallend ist, auch hier in den Kommentaren, wie "konservativ" und "veraltet" als Schimpfworte gelten. Man geht davon aus, dass der Wandel in der Gesellschaft immer zum Besseren war. Dem ist nicht so. Im Zeichen des Fortschritts wurde viel Unheil angerichtet. Früher war nicht alles schlechter und in Zukunft wird nicht alles besser sein.

    Wenn also jemand eine andere Meinung hat, kann man diese aus vielen Gründen für falsch halten, aber nicht nur, weil sie "veraltet" ist.
    42 23 Melden
    • SanchoPanza 31.10.2017 14:50
      Highlight Highlight Absolut. Schokoladenkuchen war vor 50 Jahren toll und ist es heute noch!

      Aber der Wunsch das die Uhr bei Themen wie Abtreibung, Verhütung, Homosexualität, Gleichstellung der Geschlechter usw. wieder zurückgestellt wird ist reaktionär und schlicht doof! Meinungsfreiheit ja, Diskussion ja - aber bitte nicht das Gefühl haben das man noch Karma ernten kann wenn man bei gesellschaftlichen Fragen gegen den Strom schwimmt...
      31 4 Melden
    • Fulehung1950 31.10.2017 14:50
      Highlight Highlight Aber Galileo Galilei hatte doch recht mit seiner Ansicht, dass die Erde sich um die Sonne dreht und nicht umgekehrt, oder?

      Und dass die feudalen Obrigkeiten von Gott eingesetzt waren, war doch wohl auch ein svhlechter Witz, oder?

      Und dass die Evolution stattgefunden hat bzw. immer noch stattfindet ist doch wesentlich mehr erhärtet als der Kreationismus, oder?

      In ein paar Jahren werden wir Zölibat und Verbot des Priesteramtes für Frauen auch als Witz einstufen. Weil sich Welt und Gesellschaft nun mal entwickeln, denn Gott hat den Menschen Hirn gegeben, damit sie es auch einsetzen.
      31 3 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 31.10.2017 16:41
      Highlight Highlight 'Früher war nicht alles schlechter und in Zukunft wird nicht alles besser sein.'

      Aber das, was früher schlechter war, nennt man heute veraltet, weil es heute ja etwas neues gibt, das besser ist.
      30 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 31.10.2017 13:55
    Highlight Highlight Ich habe nicht das Gefühl, dass Christen besonders unter einer eingeschränkten Meinungsfreiheit leiden. Aber ich habe den Eindruck, dass immer mehr Leute Mühe mit anderen Meinungen haben. Früher haben Demokraten und Republikaner hart diskutiert, aber trotzdem eine gute Nachbarschaft leben können. Heute sind sie für die jeweils anderen nicht Leute mit einer anderen Meinung, sondern wahlweise Rassisten, Kommunisten oder Faschisten.

    Sogar an Unis in der Schweiz werden unliebsame Meinungen niedergeschrien und Veranstaltungen gestört. Dagegen gilt es zu kämpfen, nicht speziell für Christen.
    67 6 Melden
  • Tan Long 31.10.2017 13:55
    Highlight Highlight Frei nach Mark Aurel: "Wenn du auf unverschämte Menschen triffst, gräme dich nicht. Denn eine Welt ohne diese gibt es nicht."
    28 3 Melden
  • Tomjumper 31.10.2017 13:43
    Highlight Highlight Schön blöd, wenn keiner mehr Angst vor dem Höllenfeuer hat. Die katholische Kirche hat doch schon immer andersdenkende ausgeschlossen, also eine Sondergesellschaft gebildet, nur waren sie da noch eine Mehrheit. Schon etwas grotesk, wenn ein Sprecher der Organisation, die für Unterdrückung ganzer Kulturen, systematische Folter von Andersgläubigen und ein paar Kreuzzügen verantwortlich ist, sich heute über Diskriminierung beschwert.
    90 15 Melden
    • TheMan 31.10.2017 14:32
      Highlight Highlight Du weisst schon, was früher die Kirchenoberhäupter waren? Machtigierige Menschen die mit Geld umsich geworfen haben. Meistens nicht mal Christen. Nur Menschen, die das Christentum als vorwand genommen haben. Und warum es Kreuzzüge gab weisst du auch oder? Oder zeigst du nur dein Unwissen?
      6 47 Melden
    • Tomjumper 31.10.2017 15:37
      Highlight Highlight Ja ich weiss sogar noch etwas mehr. das die konstantinische Schenkung eine Fälschung war um der Kirche Land zu verschaffen, oder das Papst Urban der Zweite zum ersten Kreuzzug aufgerufen hat. Doch die Päpste des 16 und 17 Jahrhunderts auf die du ansprichst waren Christen, sogar Kardinäle, vor ihrer Papstwahl. Ob Vorwand oder nicht spielt keine Rolle, da es im Namen der Kirche begangen wurde und sie sich bis heute nicht davon distanziert hat. Ist deine Frage beantwortet?
      21 0 Melden
    • TheMan 31.10.2017 17:16
      Highlight Highlight Tomjumper im Namen der Kirche, heisst noch lange nicht, das Gott dies wollte. Den die Kirche und dere Oberhäupter waren vor allem eins. Menschen. Hinter jedem Krieg (kleiner_Schurke meint die Christen haben an 99% de Kriege Schuld) waren immer Machtgeile Personen. Die den Glauben als Vorwand nahmen um mehr Soldaten zu haben. Früher waren die Menschen Naiver und mit dem Glauben schneller bereit, Krieg zu führen. Gott/Jesus hat das nie Befohlen. Immer nur Menschen.
      1 20 Melden
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  • Turbi 31.10.2017 13:40
    Highlight Highlight Ja was soll man da sagen. Ich fühle mich aus diskriminert wenn mir die Kirche das aussereheliche Vögeln verbieten will.
    62 14 Melden
  • Nevermind 31.10.2017 13:39
    Highlight Highlight Das Problem an der Meinungsäusserung ist halt, dass sie auf Ohren trifft. Und die Besitzer dieser Ohren haben auch eine Meinung und äussern diese dann ebenfalls frei.
    Und wenn gerade bei den im Interview angesprochenen Themen die Grundlage der Meinung "GOTT WILL ES!" ist, muss man sich im 21. Jahrhundert nicht wundern, wenn das von vielen als Ausrede nicht immer akzeptiert wird. Die Zeit der Brandeisen und Scheiterhaufen ist vorbei. Immer weniger haben Angst vor der ewigen Verdammnis und der Inquisition. Es fehlt den Kirchen immer mehr an guten Argumenten und auch die Vorbildfunktion ist weg.
    61 8 Melden
    • EvilBetty 31.10.2017 14:47
      Highlight Highlight Ha!

      User Image
      22 2 Melden
    • Eltriangoli 31.10.2017 15:25
      Highlight Highlight Nobody expects the spanish inquisition 😎
      7 1 Melden
  • raphe qwe 31.10.2017 13:33
    Highlight Highlight Wann verstehen die Leute endlich, dass Meinungsfreiheit nicht Schutz vor Kritik bedeutet?
    111 6 Melden
    • Energize 31.10.2017 14:56
      Highlight Highlight Danke, das bringt es auf den Punkt.
      28 2 Melden
  • dr. flöckli 31.10.2017 13:32
    Highlight Highlight Das beste an diesem Interviw ist wohl seine Aussage zu den Sondergesellschaften... es sind genau dieselben, die von einer "islamischen Parallelgesellschaft" warnen, aber dann selbst drohen, sich in solche zurückzuziehen, wenn man ihr veraltets Weltbild kritisiert. Fundis sind Fundis, egal welcher Religion sie angehören
    77 11 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.10.2017 17:42
      Highlight Highlight Stimmt nicht. Lustigerweise (oder erschreckend genug) sind eben die sich zurückziehen, diejenigen, die einer islamischen Parallelgesellschaft den Boden bereiten. Schau dir mal all die Kirchensprecher an, wenn es um den Islam geht!
      0 7 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 18:59
      Highlight Highlight @Rabbi: Es wird halt nicht wahrer, auch wenn dein Islamhass dir das sagt.
      9 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.10.2017 20:42
      Highlight Highlight Fabio, der Alles-ausser-Islam-Hasser hat gesprochen.
      Die Sicht schon so vernebelt, dass du nicht mehr lesen kannst, was geschrieben steht?
      0 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • luckyrene 31.10.2017 13:31
    Highlight Highlight das habe ich doch alles auch schon gehöhrt!!?? Für mich jammert er jetzt über genau das, was die Kirche sonnst so treibt. Alles was nicht in Ihre Ideologie passt, wird ,,verteufelt,, und ist schlecht.
    55 7 Melden
  • Alnothur 31.10.2017 13:27
    Highlight Highlight Ironisch, wie die Kommentarspalte genau das bestätigt, was er im Interview sagt...
    24 83 Melden
    • Crecas 31.10.2017 13:40
      Highlight Highlight Nicht ganz richtig, denn er sagt, die Meinungsfreiheit sei eingeschränkt. Das stimmt nicht. Er darf ja seine Meinung äussern (siehe Interview). Meinungsfreiheit hat nichts mit "Meinung akzeptieren" zu tun.
      87 8 Melden
    • DäPublizischt 31.10.2017 13:41
      Highlight Highlight Ich finde es dafür ziemlich ironisch, wenn ausgerechnet ein derart intoleranter Mensch wie Herrn Gracia gegen die Intoleranz gegenüber seinesgleichen wettert.

      Wie man in den Wald hineinruft..
      60 9 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 13:43
      Highlight Highlight Was sagt denn die Kommentarspalte?
      38 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Genital Motors 31.10.2017 13:26
    Highlight Highlight Im voraus: ich bin kein konservativer Katholik. nur katholik.
    ich amüsiere mich ab den aufgeilenden Kommentare der Religionshasser. danke =)
    17 80 Melden
    • MikoGee 31.10.2017 14:12
      Highlight Highlight Gegenüber Religionen kritisch aufzutreten hat nichts mit Hass zu tun, denn ein kritischer Mensch hinterfragt nunmal Dinge und rüttelt am Status Quo. Wer das nicht tut und immer nur blindlings folgt, der sollte sich vielleicht mal fragen ob wir denn eine solche Entwicklung in den letzten 100 Jahren durchgemacht hätten, wenn jeder nur immer Ja und Amen gesagt hätte.

      Die Kirche hat jahrhundertelang versucht Entwicklungen zu verhindern, die Geister der Neuzeit auszutreiben und ist dabei eben auf der Strecke geblieben.
      42 3 Melden
    • Besorgter Bürger 31.10.2017 15:02
      Highlight Highlight Hast Du unter den Kommentatoren einen Religionshasser ausgemacht? Was für aufgeilende Kommentare meinst Du?
      28 4 Melden
    • Genital Motors 31.10.2017 15:30
      Highlight Highlight Zbsp. Ohne religion hätten wir keine kriege. Hätten wir sehr wohl auch. Ich finde es nur sehr amüsant wie viele kommentare hier ebenso intolerant sind, wie diemeinung des herrn garcia. Ich teile seine meinung auch nicht, dennoch respektiere ich diese und kämpfe dafür dass er und seines gleiches diese sagen dürfen und dafür nicht benachteiligt werden.
      4 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • SayDandE 31.10.2017 13:25
    Highlight Highlight Zum einen: Personen mit solchen Ansichten zu beschimpfen dient meist der geistigen Selbstbefriedigung.
    Zum anderen: Ist man durch seine moralischen Überzeugungen nicht bereit Aufgaben des Jobprofils zu erledigen, hat das natürlich Konsequenzen. Und über diese entscheiden die Vorgesetzten (kann natürlich auch missbraucht werden).


    34 4 Melden
  • Snowy 31.10.2017 13:20
    Highlight Highlight Meinungs- und Glaubensfreiheit = Jeder hat das Recht zu sagen und zu Glauben was ihm beliebt.

    So weit - so klar.

    Wenn man nun aber als erwachsener Mann an historische Märchen glaubt und Frauen das Recht über den eigenen Körper zu urteilen abspricht, dann muss man auch damit klar kommen, dass einem die Gesellschaft die Meinung geigt.
    73 8 Melden
  • saukaibli 31.10.2017 13:10
    Highlight Highlight "Gynäkologen oder Ärztinnen, die sich aus Gewissensgründen weigern, bei einer Abtreibung mitzumachen oder die Pille ablehnen, haben kaum noch Chancen, beruflich aufzusteigen." Ein Metzger, der sich aus Gewissensgründen weigert, eine Kuh zu schlachten, wird beruflich auch keine guten Perspektiven mehr haben. Vielleicht ist man da einfach im falschen Beruf. Wenn man eine extreme Einstellung hat, dann muss man mit gewissen Konsequenzen leben. Hr. Gracia mag so tolerant sein, dass er jemanden der Polygamie befürwortet akzeptieren kann, die meisten Religiös-Konservativen sind das sicher nicht.
    69 9 Melden
    • Menel 31.10.2017 13:21
      Highlight Highlight Oder Pflegepersonal, das einem Patienten eine Szene machen, nachdem es rausgefunden hat, dass dieser sich bei Exit angemeldet isr. Wie Intolerant muss man sein, dass man sein Weltbild den anderen einfach ungefragt aufdrückt.
      56 5 Melden
    • satyros 31.10.2017 13:28
      Highlight Highlight Die Frage ist ja nicht, ob er jemanden, der Polygamie befürwortet, als Menschen akzeptiert. Die Frage ist, ob jemand, der Polygamie befürwortet, z.B. Standesbeamter sein sollte und dann mit Hinweis auf seine Gewissensfreiheit Leute verheiratet, die schon mit jemand anderem verheiratet sind.
      19 3 Melden
    • Asmodeus 31.10.2017 14:42
      Highlight Highlight Es gab ja auch den Fall der Krankenhausangestellten die ungefragt die Leute im CT/MRI mit Kirchenradio zugedröhnt hat.

      Bei der Arbeit sollte man seine Religion nunmal zuhause lassen. Zumindest dann, wenn sie in direktem Konflikt mit meiner Arbeit steht.
      25 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Evan 31.10.2017 13:08
    Highlight Highlight Mitleid habe ich zwar keine, aber es ist ganz klar gesellschaftlich akzeptiert, gegen das Christentum schlecht zu reden, während es ein totales Tabu ist, Kritik am Islam zu äussern. Eigentlich müssten alle Religionen gleich stark kritisiert werden.
    58 58 Melden
    • Crecas 31.10.2017 13:21
      Highlight Highlight Ich weiss nicht genau, wo du lebst, dass du denkst, man dürfe den Islam nicht kritisieren. Der konservative Islam wird ja in den Medien und der Politik, wie auch im Gesellschaftlichen Diskurs immer und entschieden kritisiert und zurückgewiesen.
      60 16 Melden
    • Menel 31.10.2017 13:23
      Highlight Highlight Nein, ich kritisiere sämtliche Religionen. Aber natürlich am Stärksten das Christentum und den Islam; das sind, in meinen Augen, die schlimmsten. Je grösser der Missionierungsauftrag, desto schrecklicher und menschenfeindlicher die Religion
      53 14 Melden
    • Nevermind 31.10.2017 13:28
      Highlight Highlight Mir war nicht bewusst, dass das Christentum ähnlich kritisiert wird wie der Islam.
      Irgendwie hab ich wohl die Kirchturminitiative verpasst oder die Diskusion über die Gefahr der Radikalisierung in Freikirchen oder das Verbot von Nonnentrachten.
      65 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • SanchoPanza 31.10.2017 13:04
    Highlight Highlight er hat schon teilweise recht, dass Personen welche solche Meinungen als reaktionär und hinterwälderlisch betitelt werden - ZURECHT! Ist nicht mein Problem, wenn er Mühe hat mit dem Gesellschaftlichem Wandel!! Nicht Wir haben das Problem mit ihm, er mit uns! Mir gefällt auch nicht alles am gesellschaftlichen Verlauf, aber das muss es ja auch nicht.
    61 12 Melden
  • Liselote Meier 31.10.2017 13:00
    Highlight Highlight Na, na, na die Gewissensfreiheit gibt es sehr wohl. Kein Arzt kann gezwungen werden eine Abtreibung durchzuführen. Dies abzulehnen hat aber wie überall nun mal Konsequenzen.

    Wenn ein Metzger aus Gewissensgründen keine Tiere mehr schlachten kann, ist er seinen Job auch los.

    Er kann schon der Meinung für ein Verbot der Abtreibung oder gegen Sex vor der Ehe sein, nur kann man im Gegensatz halt auch der Meinung sein, dass seinen reaktionäre Hinterwäldler.

    312 49 Melden
    • MeinSenf 31.10.2017 18:42
      Highlight Highlight Nana, Abtreiben und Schlachten in ein gemeinsames Beispiel zu packen ist schon etwas heftig😊 Aber um es zu differenzieren: Die Aufgabe des Metzgers liegt gerade in der Tötung von Tieren und deren Verarbeitung. Ein Arzt hat in erster Linie Leben zu retten. Wodurch die konkrete Frage, ob man durch eine Abtreibung willentlich ein Leben beendet oder nicht, doch zu einem ernstzunehmenden Zwist führen kann. Dass die Entscheidung gegen den Mainstream als Arbeitsverweigerung dargestellt wird, finde ich nun etwas daneben
      4 12 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.10.2017 19:04
      Highlight Highlight
      Doch, es ist klare Arbeitsverweigerung. noch mehr: Der Arzt mit seinen "Gewissenskonflikten" zwingt den Patienten in sein Denksystem. Das geht nicht.
      Etwas krasser, vielleicht wird es dann klarer: Ein Chirurg, der Jehovas Zeuge ist, würde eine nötige Bluttransfusion verweigern. So jemand wäre in einem Spital sicher nicht haltbar.
      13 2 Melden
    • Liselote Meier 31.10.2017 19:27
      Highlight Highlight Ein Arzt hat in erster Line zu Heilen, daher nannte es man früher auch Heiler

      Ein Leid zu heilen, dass kann manchmal auch die Tötung sein Gnadenschuss z.b

      Aber nochmals niemand Zwingt einem Abtreibungen durchzuführen.

      Aber als Artz in einer Abteilung im Sptial die Abtreibungen durchführt oder ein Allgemeinarzt der die Pille nicht verschreiben will, hat an der Stelle nichts verloren, genau wie der Metzger der keine Tiere schlachten will.

      Kann er Zahnarzt werden, gibts keine Gewissenskonflikte genau so wie ein Veganer niemals als Metzger arbeiten wird.







      8 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grosjeav 31.10.2017 12:52
    Highlight Highlight Also sorry aber wenn man sich ‚gegen homosexualität‘ äussert ist das für mich keine meinungsfreiheit meh sondern diskrimminierung und da hört ersteres ja wohl eindeutig auf!
    299 75 Melden
    • dave1771 31.10.2017 16:30
      Highlight Highlight er sprach von Homoehe... nicht gegen Homosexuelle! Mann hört was man hören will
      7 14 Melden
    • Staatsgebeutelter 31.10.2017 17:00
      Highlight Highlight Meinungsfreitheit nicht verwechseln mit echter Diskriminierung, ist ein Bereich im Parkhaus welcher nur Frauen vorbehalten ist, nicht auch Diskriminierung?
      2 9 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 17:40
      Highlight Highlight @dave Sein Chef redete in Fulda vom Alten Testament und damit von der Todesstrafe für Schwule.
      11 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Besorgter Bürger 31.10.2017 12:51
    Highlight Highlight Frage: Hätten Sie persönlich auch keine Mühe damit, wenn sich ein Bundesrat offen für Polygamie aussprechen würde?
    Antwort: Nein.

    Haha. Das glaubt er ja wohl selbst nicht.

    Die Katholische Kirche ist auch heute noch wesentlich intoleranter als die Gesellschaft. In der Geschichte Europas wird man vergeblich nach einer intoleranteren Institution als der Katholischen Kirche suchen. Und man darf sich nicht vorstellen, wie sich die Kirche heute noch verhalten würde, wäre sie nicht von Rechtsstaat, Demokratie und Wissenschaft in die Schranken gewiesen worden.
    58 8 Melden
    • Alnothur 31.10.2017 13:26
      Highlight Highlight "Haha. Das glaubt er ja wohl selbst nicht."

      Du solltest nicht von deiner eigenen Toleranz-Unfähigkeit auf Andere schliessen.
      11 46 Melden
  • dave_Schweiz 31.10.2017 12:45
    Highlight Highlight Widerspricht er sich nicht selber? Er sagt er was von Meinungsfreiheit - die kann und muss man unterstützen.
    Aber dann sagt er: 'Es geht nicht um Meinung, sondern Gewissensfreiheit.'. Und da muss er sich halt dann doch Kritik gefallen lassen. Da geht es nicht mehr darum, dass er seine Meinung haben und auch sagen darf. Hier geht es um Handeln. Und damit zwingt er anderen seine Meinung / Glauben auf.
    42 7 Melden
  • Commander 31.10.2017 12:42
    Highlight Highlight Seine Meinung, okay. Nur bei etwas stimme ich ihm zu: Die Pille sollte weniger oft verschrieben werden - allerdings aus Gründen des Gewässerschutzes. Hormone im Wasser sind nicht so toll.
    25 8 Melden
    • MikoGee 31.10.2017 14:14
      Highlight Highlight Das ist dann aber eher ein Problem der Verantwortungsabwälzung unserer Gesellschaft auf die Frau in Sachen Verhütung.
      9 1 Melden
  • DanielaK 31.10.2017 12:39
    Highlight Highlight Das ist eh eine schwierige Gratwanderung. Wenn ich merke, dass jemand mir im Gespräch versucht seine Ansichten aufzudrücken, dann hab ich meine liebe Mühe und fange durchaus an zu 'bocken'. So á la " wenn du das und das tust dann IST das ganz schlimm und du kommst in die Hölle". Wenn jemand aber schlicht dazu steht, dass z.B. Sex vor der Ehe für sie/ihn nicht stimmt, dann ist das für mich kein Problem. Ist ja sein Leben, nicht meins. Für mich ist es wichtig, die Freiheit zu haben so zu leben wie ich mich wohlfühle damit. Aber auch das ist ein zweischneidiges Schwert
    41 1 Melden
    • Asmodeus 31.10.2017 14:31
      Highlight Highlight Man kann jedes Thema gesittet diskutieren und Standpunkte vertreten.

      Ich könnte durchaus Argumente dafür finden wieso Sex vor der Ehe schlecht wäre.

      Zum Beispiel setzt es den Fokus einer Beziehung auf den falschen Punkt. Anstatt sich auf den Menschen zu konzentrieren. Was er denkt, was er fühlt und wie er ist, fokussiert man sich darauf wie er im Bett ist.

      Anstatt nach dem Partner fürs Leben sucht man nach dem nächsten, geileren Stich.


      (nur als Beispiel. Ich persönlich bin pro-vorehelichem Sex)
      8 2 Melden
    • DanielaK 31.10.2017 15:53
      Highlight Highlight Natürlich, geht mir auch so. Ich lass mir aber nicht gerne befehlen ob ich das gut zu finden habe oder nicht.😉 Manche glauben aber, nur ihre Variante sei akzeptabel und kommunizieren auch entsprechend. Da hlrts für mich dann auf.
      5 1 Melden
  • DeSänfdezue 31.10.2017 12:34
    Highlight Highlight Jeder darf sagen und schreiben, was er möchte. Das ist Meinungsfreiheit. Nur...vor 500 Jahren wie auch Heute noch hat die katholische Kirche keinen Platz für andersgläubige, andersdenkende oder andersliebende.

    Grosser Dank geht an Herr Gracia und seinem Chef, Bischof Huonder sowie dem Rest der schweizer Bischöffe. Ihr zeigt mir immer wieder auf, dass die kath. Kirche sich nicht verändert hat und nicht verändern wird. Ihr schafft euch ab.
    57 8 Melden
  • Alnothur 31.10.2017 12:32
    Highlight Highlight Mehr als zustimmend nicken geht kaum. Ausser beim Titel, dort ist Kopfschütteln angesagt.
    7 53 Melden
  • Crecas 31.10.2017 12:32
    Highlight Highlight Mobbing? Meinungsfreiheit eingeschränkt? Das stimmt nicht. Er macht da einen klaren Bezugsfehler. In den USA kann einer wie Abtreibungs- und Homoehengegner Vizepräsident werden, weil es eine genügend grosse Bevölkerungsschicht gibt, die auch so denkt und entsprechend abstimmt. Hier hat so einer weniger Chancen, weil nur ein sehr viel kleinerer Teil diese Meinung teilen.

    Meinungsfreiheit ist hier voll intakt, aber es teilen einfach immer weniger Leute diese Meinung. Darum muss man sich dann auch nicht wundern, wenn man halt das politische Amt nicht erhält.
    50 4 Melden
  • Nelson Muntz 31.10.2017 12:29
    Highlight Highlight Nun ja, im Angesicht der Religions- und Meinungsfreiheit sollte man nicht nur Muslime wahrnehmen. Auch konservative Katholiken sollte man akzeptieren. Egal ob man die Einstellung teilt oder nicht.
    11 21 Melden
    • Crecas 31.10.2017 13:15
      Highlight Highlight Meinungsfreiheit hat nichts mit "Meinung akzeptieren" zu tun. Du machst den gleichen Fehler wie der Bistums-Sprecher.

      Meinungsfreiheit heisst, dass man seine Meinung äussern darf. Die Definition lautet: Meinungsfreiheit ist das gewährleistete subjektive Recht auf freie Rede sowie freie Äußerung und (öffentliche) Verbreitung einer Meinung in Wort, Schrift und Bild sowie allen weiteren verfügbaren Übertragungsmitteln.

      Das ist in der Schweiz gegeben. Das zeigt ja auch dieses Interview.
      32 0 Melden
    • Ohniznachtisbett 31.10.2017 13:36
      Highlight Highlight Ja, die können glauben und leben wie sie wollen. Aber sie sollen mir nicht Vorschriften machen wollen. Beispiel Sex vor der Ehe: Keiner muss Sex vor der Ehe haben, wenn die das nicht wollen. Aber keiner von denen muss mir sagen, das ich das nicht darf. Beispiel Verhütung: Die müssen weder die Pille nehmen noch einen Gummi drüber ziehen. Aber keiner von denen soll mir sagen, ich dürfe das nicht.
      24 1 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 13:47
      Highlight Highlight Ja aber Meinungsäusserungsfreiheit heisst eben nicht, dass man nivht kritisieren darf und soll
      17 0 Melden
  • Roaming212 31.10.2017 12:28
    Highlight Highlight Nur weil Meinungsfreiheit gilt, heisst noch lange nicht, dass man rückständige Meinungen ernst nehmen muss. Wer gegen Abtreibung und die Pille ist muss sich nicht wundern, dass er belächelt wird.
    50 6 Melden
    • Alnothur 31.10.2017 13:25
      Highlight Highlight Die Argumente gegen Abtreibung sind genauso valide wie die pro Abtreibung, aber eben auch nicht mehr. Es ist eine nicht entscheidbare, ethische Fragestellung.
      11 39 Melden
    • Asmodeus 31.10.2017 14:27
      Highlight Highlight Blitze hin oder her. Da kann ich Alnothur zustimmen.

      Sowohl Pro- als auch Contra haben valide Argumente.

      Bei einer Abtreibung geht immer ein Leben verloren. Ab wann dieses Leben beginnt ist umstritten. Die aktuellen Gesetze gelten gemäss aktuellen wissenschaftlichem Wissen und die Entscheidung selbst liegt bei den Eltern weil sie die einzigen sind, die diese Entscheidung treffen können.

      Ab wann ist das Recht des ungeborenen Kindes auf Leben höher als die Entscheidungsfreiheit der Mutter über ihren Körper?
      Wann wäre eine Abtreibung "humaner" für das Baby als zu leben?
      6 6 Melden
    • Besorgter Bürger 31.10.2017 14:49
      Highlight Highlight @Alnothur

      Eben genau darum geht es nicht. Es ist das Recht und die freie Entscheidung der Frau. Moral (=Ethik) ist etwas anderes: Sie selbst und nur sie selbst hat ihr Handeln zu verantworten.

      Moral lässt sich nicht erzwingen.
      15 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • meine senf 31.10.2017 12:27
    Highlight Highlight Das kann man wirklich nur mit "mimimi" zusammenfassen.

    Wieder einer, der meint, Meinungsfreiheit heisst, dass niemand meine Meinung kritisieren darf oder der die extremsten Beschimpfungen, die er findet, sammelt und meint diese seien repräsentativ.

    Wie kann man für sich Meinungsfreiheit fordern, wenn die anderen nicht die Freiheit haben sollen, die Meinung zu äussern, dass sie eine andere Meinung nicht teilen?
    38 3 Melden
  • Asmodeus 31.10.2017 12:24
    Highlight Highlight Ich stimme zu. Ich habe Vorbehalte gegenüber "Konservative Katholiken" weil sie in meinen Augen einem ewiggestrigen Weltbild folgen.

    Ich bin damals aus der Kirche ausgetreten weil unser Pfarrer so ein Spinner war.

    Die Aussage "Mein Glaube sagt das" ist nunmal keine Grundlage für politische Entscheidungen.
    Die Ehe für Alle.
    Adoptionsrecht.
    Sterbehilfe.
    Abtreibungen.
    Klamottenverbote.
    Baubestimmungen.
    Arbeitszeiten.

    Das alles sind Themen die nicht aufgrund von Religion geführt werden dürfen.
    Aus diesem Grund plädiere ich längst dafür den Anfang aus der Verfassung zu löschen.
    55 4 Melden
  • phreko 31.10.2017 12:24
    Highlight Highlight Wer sich freiwillig am den Rand der Gesellschaft bewegt, muss sich doch nicht wundern dass er dort ist.
    44 4 Melden
  • Ottokar Mettler 31.10.2017 12:22
    Highlight Highlight So wie ich das lese möchte er lieber seine Gegner zum Schweigen verdonnern.

    Zu Meineungsfreiheit gehört nunmal auch, dass diese Meinung von anderen auch kritisiert werden darf, und wenn die Meinung besonders veraltet und weltfremd ist, ja dann kann es sein, dass manche gar nichts mehr mit euch zu tun haben wollen, weder beruflich noch gesellschaftlich. Auch das ist Teil der Meinungs- und Gewissensfreiheit, aber das scheint ihm nicht zu passen.
    37 1 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 31.10.2017 12:19
    Highlight Highlight @Fabio Vonaburg
    "Aber gehört es nicht zur Pflicht des Arztes seine persönliche Meinung zurückzuhalten und nach den Bedürfnissen des Patienten zu handeln?"
    Als Medizinstudent sage ich dazu klar nein! Der Patient ist nicht Kunde und Gesundheit kein Produkt, dass man erwerben kann. Das Arzt-Patiente-Verhältniss muss ein möglichst ausgeglichenes sein. Kein Paternalismus, aber auch kein Service nach Wunsch.
    16 8 Melden
  • boeserkeinohrhase 31.10.2017 12:17
    Highlight Highlight Meine Meinung. Genau diese sind am lautesten. Von wegen gemobbt...
    4 8 Melden
  • Mutzli 31.10.2017 12:16
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man einen regelmässigen Staatskundeunterricht für Erwachsene einführen. Auch hier gilt: Meinungsfreiheit heisst nicht Freiheit von Konsequenzen durch geäusserte Meinungen. Überhaupt definiert der Begriff das Verhältnis zwischen Staat und Bürgerschaft und da offensichtlich nicht der Bund eingeschritten ist, um dieses Interview zu verhindern... Falls er seinen individuellen Verfolgtheitsindex mal austarieren möchte: Soll er doch mal solche Äusserungen inkl. Parallelgesellschaft mal machen und sich als Angehöriger einer anderen Religion ausgeben.
    21 1 Melden
  • Strohhut 31.10.2017 12:15
    Highlight Highlight stellt euch mal einen Politiker vor, der offen seine Meinung gegenüber dem Islam sagt. Er könnte nie BR werden...
    korrekt und das soll auch so sein. der BR hat kein Platz für Exremisten.

    Des weiteren wollen sich kons. christen ja abgrenzen. Ähnlich wie die orthodoxen Juden...
    14 5 Melden
  • Pbel 31.10.2017 12:13
    Highlight Highlight Sagt er jetzt wirklich: Ärzte die sich weigern ihren Job zu machen würden diskriminiert? Gibt ja sicher jemand anderen der ihren Job macht? Da lernt man wieder neu was Diskriminierung sein soll.
    18 2 Melden
  • Amaranth17 31.10.2017 12:13
    Highlight Highlight Meinungsfreiheit bedeutet nicht nur sagen zu dürfen, was man denkt, sondern auch das Andere davon halten können, was sie wollen. Und es auch äussern.

    Kann mir kaum vorstellen, dass Herr Gracia seine Kinder in die Obhut eines bekennenden Satanisten geben würde. Genauso wenig würde eine Universität einen Lehrstuhl einem fundamentalen Christen überlassen.

    Niemand sollte wegen seiner Weltanschauung diskriminiert oder unterdrückt werden, aber dass diese gesellschaftliche oder berufliche Auswirkungen hat, damit muss man rechnen.
    28 1 Melden
  • Menel 31.10.2017 12:08
    Highlight Highlight Arme Christen. Zwei Parteien im Parlament, aber sie fühlen sich gemobbt. Echt? Wer hängt ständig irgendwelche Plakate mit Bibelzitaten in den öffentlichen Raum und dreht fast durch, wenn das andere, mit einem anderen Weltbild, tun wollen total durch?
    Wer Intoleranz säht, der erntet auch diesen.

    Darum bin ich für einen religionsfreien öffentlichen Raum und auch in der Politik hat das nichts zu suchen. Die Argumentationen für oder gegen etwas, weil es ein jahrtausende altes Schriftstück sagt, ist absolut nicht zulässig und sollte verboten werden.
    51 8 Melden
  • dr. flöckli 31.10.2017 12:05
    Highlight Highlight Die Meinungsfreiheit ist unser höchstes Gut,das steht ausser Zweifel. Meine Beobachtungen gehen aber in eine andere Richtung: heute scheint es ok, rassistisch Kommentare auf FB & Co. zu posten, was vor 10 J. noch nicht salonfähig war. Dabei spreche ich aber nicht von christlich-konservativen Meinungen. Zum Inhalt:
    1) wenn eine Gynäkologin die Pille nicht verschreiben will, hätte sie sich wohl besser ein anderes med. Feld ausgesucht
    2) wenn ein Politiker, der sich gegen die Homoehe ausspricht, nicht BR werden kann, dann haben sich halt die demokr Mehrheitsverhältnisse (zum Glück) geändert
    31 2 Melden
  • Maranothar 31.10.2017 11:57
    Highlight Highlight Zu diesem Thema fällt mir nur das ein:
    User Image
    55 8 Melden
  • Lauwärmer 31.10.2017 11:51
    Highlight Highlight Matthäus 7:1

    Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet.

    Da die Christen in ihrer Schwarz-Weiss-Welt leben wo alles entweder gut (von Gott gesegnet) oder schlecht (vom Teufel abgelenkt) erscheint, müssen sie sich auch nicht wundern wenn das Gleiche zurück kommt. Ausserdem sollte jeder Glauben Privatsache sein und nicht staatlich unterstützt werden.
    31 2 Melden
  • IchHabeAuchNeMeinung 31.10.2017 11:47
    Highlight Highlight Mimimi niemand mag mehr unsere mittelalterlichen Ideen..
    37 2 Melden
  • Amaranth17 31.10.2017 11:45
    Highlight Highlight 'In Amerika können sich Politiker offener äussern. So sprechen Präsidentschaftskandidaten im Wahlkampf direkt von Gott und ihrem Glauben.'

    Dort ist es genau anders rum. Wer nicht von Gott spricht, ist politisch absolut chancenlos.
    34 0 Melden
  • rauchzeichen 31.10.2017 11:43
    Highlight Highlight ich las, lachte, dann immer weniger und jetz schüttle ich den kopf seit gefühlten 10min. eine inhaltliche rekonstruktion erspar ich mir, soviel gehopse und gehinke in einem interview sieht man selten.

    der kerl hats sich pudelwohl in der opferrolle gemacht. und nichts anderes ist er. ein opfer der grössten indoktrinationsgeschichte der menschheit. dem christentum.
    29 3 Melden
  • Misel 31.10.2017 11:41
    Highlight Highlight Ich (konfessionslos) finde, dass der Mann hat nicht ganz unrecht hat, was die freie Meinungsäusserung betrifft. Leute aller Religionen und Gesellschaftsgruppen sollten sich frei äussern können. Jede Meinung sollte respektiert werden, was nicht heissen muss, das man mit ihr einig ist. Womit ich nicht ganz einverstanden bis, ist die Argumentation über berufliche Freiheiten. Eine Gynäkologin ist laut Jobbeschreibung ein Beruf, bei dem man neben gesundheitlicher Vorsorge nun mal auch Verhütungsmittel verschreibt, wer dies nicht will, sollte evtl. über einen Berufswechsel nachdenken..
    18 4 Melden
    • Maranothar 31.10.2017 14:05
      Highlight Highlight Ich muss teilweise widersprechen.
      Meinungsfreiheit heisst, dass man ungestraft seine Meinung äussern darf.
      Es bedeutet nicht, dass jeder diese Meinung respektieren muss.
      12 1 Melden
    • Sandro Lightwood 31.10.2017 14:30
      Highlight Highlight Oder gar akzeptieren muss...
      9 1 Melden
  • Nuka Cola 31.10.2017 11:41
    Highlight Highlight Soll doch mit seinem Bibelklub dafür sorgen, dass sich die Anschauungen ändern, ach ich vergass, die sind ja unmöglich empirisch zu belegen.
    22 2 Melden
  • Sandro Lightwood 31.10.2017 11:35
    Highlight Highlight Ist doch normal? Wenn ich der Meinung bin, dass Frauen an den Herd gehören (bin ich nicht wirklich - nur so), dann werd ich mit Gegenwind rechnen müssen. Egal ob ich dies nun aus religiöser oder gesellschaftlicher Überzeugung für richtig finden. Und die Kirche neigt dazu, bei gesellschafftlichen Themen eine verstaubte Auffassung zu haben. So bitzeli Ewiggestrige halt.
    24 2 Melden
  • Dä_Dröggo 31.10.2017 11:32
    Highlight Highlight Wer mit seinem Fundamentalismus die Freiheit anderer einschränkt, wild mit dem Finger um sich zeigt und dann jammert weil er verbal eins auf die Mütze kriegt ist sehr heuchlerisch unterwegs.

    Als Religions-Kritiker sehe ich das so:

    Meine Freiheit hört da auf, wo diejenige eines anderen beginnt. In dem Fall die spirituellen Überzeugungen eines anderen Individuums.

    Religiöse Institutionen jedoch beharren stets auf das Recht dieser Freiheit, sprechen diese aber anderen gleichzeitig ab. Das funktioniert nicht und spiegelt sich in einer modernen Gesellschaft wieder.
    26 1 Melden
  • Wilhelm Dingo 31.10.2017 11:31
    Highlight Highlight Was Herr Gracia anprangert ist ein genereller gesellschaftlicher Trend. Wer nicht die vermeintlich richtige Meinung vertritt wird vom gesellschaftlichen Diskurs ausgeschlossen.
    10 27 Melden
    • Fabio74 31.10.2017 13:49
      Highlight Highlight Falsch. Sie Kirche wird kritisiert und dies zurecht.
      Wer Kritik nicht erträgt, sollte sich überlegen warum, anstatt zu jammern
      16 0 Melden
    • Wilhelm Dingo 31.10.2017 14:14
      Highlight Highlight @Fabio74: Deine Haltung ist genau das Problem. Die Kirche und vieles Andere muss massiv kritisiert werden. Der gesellschaftliche Diskurs leider aber, wenn gewisse Positionen indiskutabel werden.
      3 12 Melden
    • Besorgter Bürger 31.10.2017 14:54
      Highlight Highlight "Wer nicht die vermeintlich richtige Meinung vertritt wird vom gesellschaftlichen Diskurs ausgeschlossen."

      Beispiel?
      7 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Anschie85 31.10.2017 11:27
    Highlight Highlight Vielleicht liegt es daran, dass Katholiken jahrhunderlange die einfache Regel „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“ missachtet haben. Das wäre allerdings ein bisschen eine simple Begründung im Sinne "Geschieht euch Recht." Viel eher denke ich, dass ich nicht möchte das alte Herren, die Zölibatär leben und sich vor gesellschaftlichem Fortschritt fürchten über meinen Körper und meine Lebensweise entscheiden sollten.
    25 2 Melden
  • DonChirschi 31.10.2017 11:25
    Highlight Highlight Wenn man mit seinen Ansichten irgendwann im Mittelalter stehengeblieben ist und sich dann wundert weshalb man auf gesellschaftlichen Widerstand stösst...
    23 3 Melden

«Wir haben es in der Hand, ein Massensterben zu verhindern»

Die Artenvielfalt ist in den letzten 50 Jahren dramatisch gesunken. Das zeigt der WWF in seiner neuesten Ausgabe des Living Planet Index auf. Zum Glück findet ein Umdenken bei den Menschen statt. Das sagt Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz. 

60 Prozent der Tierarten sind in den letzten 50 Jahren verschwunden. Ist es also gerechtfertigt, von einem sechsten Massensterben zu sprechen? Ja, heute sterben 100 bis 1000 Mal mehr Arten aus als in vergangenen Zeiten. Das ist einmalig – und wir Menschen sind die Ursache. Der Living Planet Index des WWF untersucht die Populationstrends und zeigt so Veränderungen sehr früh an.

Ist dieses Massensterben nicht mehr aufzuhalten? Die kurze Antwort lautet: doch. Taucht man tiefer in die Daten ein, …

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