Schweiz
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Bundesrat Alain Berset verlaesst das Messegelaende in Luzern, nach einer Pressekonferenz und einem Besuch im Coronavirus

Steht im Moment mehr im Rampenlicht denn je: Alain Berset. Bild: KEYSTONE

Interview

«Im schlimmsten Fall steigen die Infektionen sogar explosionsartig»

Die Corona-Massnahmen dürften nur schrittweise gelockert werden, warnt Gesundheitsminister Alain Berset. Sonst könnte es in der Wirtschaft zu noch drastischeren Einschnitten kommen. Und er spricht über die Beschränkungen der Grundrechte.

Othmar von Matt, Roman Schenkel / ch media



Das Interview findet am Donnerstag statt, dem 9. April. Es ist der Tag, an dem Alain Berset seinen 48. Geburtstag feiert. Nur wissen wir das zu jenem Zeitpunkt nicht. Das Gespräch findet via Telefon statt. Der Gesundheits­mi­nister äussert sich sehr engagiert – und wünscht uns nach dem Interview schöne Ostern: «Bleiben Sie zu Hause!»

Die Bevölkerung habe sich in der Coronakrise «grossartig» ver­halten, sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga. Teilen Sie diese Einschätzung?
Alain Berset: Ja. Wir leben heute alle mit sehr einschneidenden Massnahmen, die unser Leben stark einschränken. Diese Welt will niemand. Der Bundesrat begründete bei jedem Entscheid deutlich, wieso es diesen braucht, um die Bevölkerung zu schützen und unser Gesundheitssystem am Laufen zu halten. Das finden die Leute richtig. Sie halten sich an die Verhaltensregeln. Nun sehen wir einen Streifen am Horizont.

Wie würden Sie das Verhalten charakterisieren?
Ich gehöre ja auch zur Bevölkerung und bin nicht da, um Noten zu verteilen ..., aber wenn Sie wollen: solidarisch, selbstverantwortlich, mit hohem Verantwortungsbewusstsein.

Bundesrat Alain Berset, Bundespraesidentin Simonetta Sommaruga und Bundesrat Guy Parmelin, von rechts, kommen zu einer Medienkonferenz des Bundesrates ueber die Situation des Coronavirus, am Mittwoch, 8. April 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bundesrat Alain Berset mit Hut und Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga sowie Bundesrat Guy Parmelin (v.r.) auf dem Weg zu einer Medienkonferenz. Bild: KEYSTONE

Trotzdem gab es Ärger. Martin Stei­ger, Anwalt für Digitales, schrieb auf Twitter: «Was zwei Meter bedeuten, scheint vielen nicht klar zu sein. Ich fürchte, wir sind tatsächlich zu dumm für ein paar einfache Regeln.»
Diese Meinung teile ich nicht. Die Menschen halten Abstand, halten sich an die Hygieneregeln. Klar: Alle kommen sich im Alltag manchmal für kurze Zeit näher als zwei Meter. Das passiert mir auch. Dann einfach wieder die Regeln einhalten. Und immer wieder die Hände waschen. Die Bevölkerung hat ihr Verhalten wirklich angepasst.

Wie gross ist die Gefahr, dass es zu einem Rückschlag kommt?
Diese Gefahr ist nicht zu unterschätzen. Darum müssen wir diszipliniert bleiben, vor allem über die Ostertage. Sonst steigen die Infektionen wieder. Es gibt keine Abkürzung. Wir müssen den ganzen Weg gehen. Je nachdem geht es schneller.

Gesundheitsminister seit 2012

Der in Freiburg geborene Alain Berset feierte am Donnerstag seinen 48. Geburtstag. Er hat an der Universität Neuenburg Politik- und Wirtschaftswissenschaften studiert und schloss mit dem Lizenziat und 2005 mit dem Doktorat ab. Er war auch als Gastforscher am Institut für Wirtschaftsforschung in Hamburg tätig. Zwischen 2003 und 2011 sass Berset für den Kanton Freiburg im Ständerat, den er 2009 präsidierte. Am 14. Dezember 2011 wählte ihn die Bundesversammlung in den Bundesrat. Seit 2012 ist Berset Vorsteher des Departements des Innern EDI. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. (att)

Über Ostern sollten die Leute nicht ins Tessin reisen. Wann dürfen sie in Ascona wieder am Lago Maggiore flanieren? Im Herbst?
Ich hoffe sehr, dass das früher der Fall ist. Wir müssen bescheiden bleiben. Das Virus ist neu, wir lernen ständig dazu. Ungewissheit ist ein Merkmal einer Krise. Damit müssen wir leben.

Am 16. März setzte der Bundesrat Notrecht in Kraft. Damit schränkte er gleich sieben Grundrechte ein. Ein sehr massiver Schritt.
Das ist leider so. Der Rechtsstaat ist unsere grösste Errungenschaft. Der Bundesrat machte diese Einschränkung nicht leichtfertig, sondern stets gestützt auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Und er begründete diesen sorgfältig, ehrlich und transparent. Immerhin: Im Unterschied zu anderen Ländern liegt das Hauptgewicht auf der Eigenverantwortung der Leute. Unser Schweizer Weg funktioniert. Die Leute werden bei uns nicht quasi eingesperrt, sie verstehen, um was es geht und wissen, welches Verhalten richtig ist.

War dem Bundesrat bewusst, dass er sieben Grundrechte einschränkt?
Wir waren uns sehr genau bewusst, was der Schritt in die ausserordentliche Lage bedeutet. Notrecht ist keine Willkür, sondern in der Verfassung vorgesehen. Grundlage war das vom Volk klar angenommene Epidemiengesetz: Bei einer grossen gesundheitlichen Gefahr kann Notrecht erlassen werden. Und in diesem Wort stecken zwei Begriffe, die der Bundesrat hoch bewertet: Not und Recht.

Erstaunlich war, dass aus der Westschweiz der Ruf nach noch drakonischeren Massnahmen kam, nach einer Ausgangssperre. Hat Sie das überrascht?
Eigentlich schon. Als der Bundesrat am 28. Februar die besondere Lage erklärte und Versammlungen von über 1000 Personen verbot, brachte uns das Kritik ein. In anderen Ländern fänden noch Fussballspiele statt, bei uns aber seien Hockeyspiele und Fasnacht untersagt. Am 20. März gingen wir viel weiter, verboten sogar Ansammlungen von über fünf Personen bei Busse. Ein unglaublicher Schritt für ein freiheitliches Volk, wie wir es sind. Da hiess es plötzlich, das gehe viel zu wenig weit, es brauche eine Ausgangssperre.

Bundesrat Alain Berset, vor dem Treffen mit den Kantonalen Gesundheitsdirektoren, die ueber die Vereinheitlichung / Harmonisierung der kantonalen Veranstaltungsverbote diskutieren, am Mittwoch 4. Maerz 2020 in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Alain Berset vor dem Treffen mit den Kantonalen Gesundheitsdirektoren am 4. März 2020 in Bern. Bild: KEYSTONE

In der Krise wird der Ruf nach autoritärer Führung selbst in der Schweiz sehr stark?
In dieser Krise braucht es Entschlossenheit, Klarheit, Transparenz und Ruhe. Und auch schnelle Entscheide. Genau so arbeitet der Bundesrat. Er stützt sich dabei auf Empfehlungen von Spezialisten. Er ist aber auch im Gespräch mit vielen Akteuren, wie den Sozialpartnern oder Wirtschaftsverbänden. Und besonders mit den Kantonen, auch wenn das in der ausserordentlichen Lage gar nicht vorgeschrieben wäre. Aber dem Bundesrat ist es wichtig, dass die Mitsprache auch in dieser Zeit gilt und Entscheide breit abgestützt sind.

Ist die Schweiz mit Notrecht überhaupt noch eine Demokratie?
Absolut. Das Notrecht gilt nur beschränkte Zeit, ist demokratisch legitimiert und unser Parlament ist wieder an der Arbeit. Die Abstimmungen sind bloss verschoben. Wir freuen uns alle, dass wohl ab Ende April die Massnahmen schrittweise gelockert werden. Unser Leben langsam normaler wird, die gewohnten Debatten auf allen Ebenen wieder Fahrt aufnehmen können.

In Zeiten, in denen das Parlament nicht tage, seien die Medien «als kritisches Korrektiv staatlichen Handelns» sehr wichtig, sagte Bundespräsidentin Sommaruga. Wie bewerten Sie die Rolle der Medien?
Für einen Bundesrat ist eine solche Bewertung immer heikel (lacht). In dieser Krise erkennt man bestens, wie wichtig eine freie, qualitativ hochstehende und vielfältige Presselandschaft ist. Die ­Medien informieren über die Lage und Behördenentscheide, geben Alltagstipps. Zu Recht kritisieren sie auch. Das ist wichtig. Die Nutzungszahlen sind enorm, gleichzeitig fehlen Inserate.

Auch die Medien werden kritisiert. Viele sagen, Krisenzeit sei keine Kritikzeit. Andere finden, die Medien müssten kritischer sein.
Kritik darf nie unterbunden werden, sie ist zentral. Diese hilft, die eigenen Entscheide zu hinterfragen. Sie erwähnten vorher die Grundrechte. Zu diesen gehören ganz zentral auch Meinungs- und Pressefreiheit.

Kritik üben auch Wirtschaftsvertreter: Man habe zu viel ökonomischen Schaden in Kauf genommen für die über 65-Jährigen. Was sagen Sie dazu?
Der Bundesrat will die Menschen mit einer Vorerkrankung und die über 65-Jährigen schützen. Sie sind besonders gefährdet. In der Präambel unserer Bundesverfassung steht unmissverständlich: Die Stärke des Volkes misst sich «am Wohl der Schwachen». Eine Gemeinschaft muss in einer solchen Situation zusammenstehen und die Verletzlichen schützen. Wer hat unser Land so erfolgreich gemacht? Wem sollten wir Danke sagen dafür? Unseren Vorfahren, auch dieser Generation der über 65-Jährigen. Wir berücksichtigen aber auch die Interessen der Gesamtgesellschaft.

Wie?
In der Schweiz funktionieren 70 Prozent der Wirtschaft nach wie vor. In anderen Ländern sind es nur 20 oder 30 Prozent.

Bundesrat Alain Berset, links, und Daniel Koch, Leiter Abteilung uebertragbare Krankheiten BAG, kommen zu einer Medienkonferenz ueber die Situation des Coronavirus, am Freitag, 20. Maerz 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Gefragte Männer: Gesundheitsminister Alain Berset und Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit. Bild: KEYSTONE

Die Wirtschaft machte in den letzten Tagen Druck für Lockerungen – und verwies auf Österreich als Beispiel. Wie stark beeinflusste das den Bundesrat?
Jedes Land hat seine eigene epidemiologische Lage. Wir prüfen, wie und wo wir Massnahmen lockern können. Öffnen wir zu früh, steigen die Infektionen wieder, im schlimmsten Fall sogar explosionsartig. Dann bräuchte es drastischere Einschnitte als jetzt, die noch mehr Wirtschaftsbereiche träfen.

Sie sind nicht nur Gesundheitsminister. Sie haben auch den Doktortitel in Wirtschaftswissenschaften. Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Lage nach der Coronakrise?
Wir haben es mit einer Pandemie zu tun, einer Infektionskrankheit, die für die ganze Welt grosse Konsequenzen hat. Die Schweiz exportiert einen Drittel ihrer Produkte. Kauft das Ausland diese nicht mehr, weil alles stillsteht, haben wir ein gravierendes Problem. Dazu kommen die Massnahmen im Inland. Wir können die Situation zusammen meistern. Wir müssen aber den Menschen und Unternehmen in Not helfen, damit sie eine Zukunft sehen.

Fördert die Coronakrise den Generationenkonflikt?
Eher im Gegenteil. Die Krise stärkt den Zusammenhalt. Ich sehe in Bern an Türen Zettel, junger Leute auf denen sie älteren Menschen anbieten, Einkäufe für sie zu erledigen. Das beeindruckt mich.

Vieles deutet darauf hin, dass es beim Ausstieg aus dem Lockdown eine Maskenpflicht geben könnte. Wo?
Es darf selbstverständlich jeder eine Maske tragen, wenn er das will. In der aktuellen Phase bringt dies aber gesunden Menschen nicht viel. Aber die wissenschaftlichen Erkenntnisse über das Virus machen gewaltige Fortschritte und das hat auch einen Einfluss auf die Frage, ob und wann Masken sinnvoll sein können. Ich schliesse deshalb nicht aus, dass wir mit der Lockerung in bestimmten Situationen eine Maske empfehlen.

Beim Einkaufen und im öffent­lichen Verkehr?
Wir erarbeiten an Ostern und den kommenden Tagen einen möglichen Lockerungsplan, der Schutzmassnahmen umfasst. Dabei stützen wir uns auch auf die internationalen Empfehlungen.

Im Pandemieplan steht eigentlich, dass jeder selber einen Maskenvorrat haben soll. Doch das wusste kaum mehr jemand.
Dafür muss man Verständnis haben. Künftig werden wir wissen, was eine Epidemie bedeuten kann. Diese Coronakrise werden wir alle nie vergessen. Klar braucht es bei gewissen Gütern Lager.

Wie viele Hygienemasken hat der Bund? Gemäss «Tages-Anzeiger» gab das Labor Spiez 10 Millionen Masken frei und die Armee bestellte 80 Millionen Masken.
In einer Pandemie sind Masken international ein besonders knappes Gut. Deshalb hat sich der Bund eingeschaltet. Der Bundesrat sorgt dafür, dass die finanziellen Mittel vorhanden sind, damit wir möglichst viele Masken kaufen können. Der Bund hat bereits etliche Millionen beschafft und den Kantonen für das Gesundheitswesen zur Verfügung gestellt. Das verfügbare Volumen wächst zurzeit rasant. Zudem haben wir Maschinen gekauft, um bei uns Masken zu produzieren. Und wir prüfen, ob wir wieder verwendbare aus Textilien herstellen sollen.

Ems-Chefin Magdalena Martullo schlug vor, der Bundesrat solle Masken aus China einfliegen. Tun Sie das?
Das hat er schon. Wir kaufen weltweit Schutzmaterial ein.

Diese Krise zeigt: Es gibt in der Schweiz Versorgungslücken. Was lief schief?
Zurzeit konzentrieren sich Kantone, Spitäler und Bund darauf, die nötigen Güter zu beschaffen. Wir sind mitten in einem Marathon. Da denkt man nicht schon an den nächsten Marathon. Man will gut ins Ziel kommen. Danach gibt es eine sorgfältige Analyse und wir ziehen unsere Lehren. Welche Reserven soll wer für eine nächste Epidemie anlegen? Die Beschaffung funktioniert.

Wirklich?
Viele Länder sind gleichzeitig dabei, Medikamente und Schutzmittel zu kaufen. Bisher haben wir alles rechtzeitig beschaffen können. Dieses Virus verbreitet sich schnell und verursacht schweren Atemerkrankungen. Es brauchen nun alle viel mehr Beatmungsgeräte und Medikamente. Bis heute konnten wir – nicht zuletzt auch wegen der Vorbereitungen der Spitäler und der neu geschaffenen Kapazitäten – alle Patientinnen und Patienten bestmöglich behandeln.

In Italien dürften die Menschen grossflächig auf ihre Immunität geprüft werden. Kommt das hierzulande auch?
Auf jeden Fall. Diese serologischen Tests sind sehr wichtig, um zu wissen, wie stark die Schweizer Bevölkerung immunisiert ist. Aktuell haben wir über 24'000 positiv getestete Personen. Wir wissen aber, dass die reale Zahl der Menschen, die das Virus hatten, deutlich höher liegt. Eine internationale Studie schätzt sie auf 200'000 bis 250'000.

Was ist das Ziel?
Wir können jetzt die Verbreitung des Virus bremsen und später verhindern, dass eine einzelne Erkrankung wieder zu weiteren Ansteckungen führt. Denn bis es einen Impfstoff gibt, wird die Krankheit nicht verschwinden. Sie verbreitet sich nach heutigem Wissensstand so lange, bis etwa zwei Drittel der Bevölkerung immun ist. Das sind in der Schweiz also rund 6 Millionen Personen. Davon sind wir noch weit entfernt.

Sie tragen fast nie Masken. Haben Sie keine Angst, sich anzustecken?
Nein, ich habe keine Angst. Selbstverständlich trage ich dort eine Maske, wo es empfohlen ist. In Spitälern, in Intensivstationen, in Kontakten mit Ärzten. Sonst aber nicht. Ich bin gesund. Ich schütze mich und andere, indem ich Abstand halte und meine Hände wasche. Das tue ich bei jeder Gelegenheit.

Bei jeder Gelegenheit?
Ja. Zu Beginn hatte ich kein Desinfektionsmittel. Wasser und Seife reichen völlig aus, um sich zu schützen. Desinfektionsmittel ist aber unterwegs praktischer. Ich wasche meine Hände übrigens nicht erst seit dem Corona­virus häufig. Ich bin ja viel unterwegs und habe vor dieser Krise auch viele Hände geschüttelt.

Seit dem 23. Februar leben Sie in Bern, haben Ihre Familie nicht mehr gesehen. Ist das schwierig?
Das gehört leider dazu. Viele andere arbeiten auch viel und bringen Opfer. Ich hoffe, dass ich nun über Ostern den einen oder anderen Tag nutzen kann, damit wir wieder zusammen sind.

Ihr Büro ist ein Situation Room?
Die Schweiz meistert diese Krise in gewaltiger Teamarbeit. Natürlich bin ich jetzt mehr im Gebäude, wo sich mein Büro befindet und habe dort Sitzungen. Immer mit Abstand. Und auch Videokonferenzen.

Haben Sie in solchen Momenten auch Zweifel?
Wer keine Zweifel hat, ist mir unheimlich. Zu zweifeln ist auch ein Motor. Hat man sich aber mal für einen Weg entschieden, so gilt es diesen entschlossen zu verfolgen. Aber dabei immer mit der Bereitschaft zu prüfen, ob der eingeschlagene Kurs noch zielführend ist.

Wie entspannen Sie sich?
Musik ist für mich wichtig. Ich mag Jazz und Elektro, gerne auch kombiniert. Aktuell schaue ich auf meinem Tablet am Abend manchmal die TV-Serie Narcos Mexico. Das ist eine völlig andere Welt. Unterhaltung hilft abzuschalten und zu entspannen.

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123Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Siru 12.04.2020 08:00
    Highlight Highlight Im Grossen und Ganzen ein gutes Interview. Berset und der BR meistern die Lage den Umständen entsprechend gut.

    Eine Frage hätte ich dennoch gerne beantwortet: Warum hat der Bund seine Reserven reduziert vor ein paar Jahren, obwohl das Epidemigesetz eine solche vorsieht und Fachleute seit Jahren eine Pandemie wie die aktuelle vorhersagen?
  • Maya Eldorado 12.04.2020 01:13
    Highlight Highlight «Im schlimmsten Fall steigen die Infektionen sogar explosionsartig»
    Der Titel ist so reisserisch!
    • Firefly 12.04.2020 06:55
      Highlight Highlight Viren wollen sich vermehren (reproduzieren) Journalisten wollen Klicks... Es gibt Dinge die liegen in der Natur der Sache und es bringt wenig sich darüber aufzuregen. Distancing scheint jedoch zu helfen.
  • Conradinho 11.04.2020 21:51
    Highlight Highlight Sehr gut, dass BR Berset klar sagt, welche negativen Folgen eine zu frühe Lockerung der Massnahmen haben könnte. Zu befürchten, dass ein längerer Lockdown wirtschaftlich verheerende Schäden verursacht, ist aber auch berechtigt.
    In den nächsten Monaten geht es v.a. darum, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Ein gangbarer Weg wäre, die Massnahmen sobald als möglich für alle, die nicht einer Risikogruppe angehören, zu lockern, aber für Leute Ü65, wie mich, beizubehalten. Keine schöne Aussicht, aber wir Älteren werden wohl noch einige Zeit mit Einschränkungen leben müssen.
  • Marc Oh Polo 11.04.2020 18:50
    Highlight Highlight Cooles Interview, cooler Bundesrat.
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 11.04.2020 16:33
    Highlight Highlight Ein dickes Chapeau an den Bundesrat. Mit den mildest möglichen Massnahmen die Kurve abzuflachen.

    Auch ein Dank an die Bevölkerung, die sich daran hält.
  • Octavius 11.04.2020 16:05
    Highlight Highlight Das ganze,wird von Tag zu Tag verwirrender. Medien bombardieren uns mit Zahlen, Tabellen und mit Berichte,die noch mehr Angst und Unsicherheit schüren ,echte und falsche Experten geben Prognosen ab.Mal sind Masken gut nach ein paar Tage wieder nicht.Spital und Pflege , arbeiten ununterbrochen. Ich will,auch mal lesen was die Pharmaindustrie für tägliche vorschritt macht. Ich würde auch gern wissen, wer oder was dieser Virus verursacht.
    • El Vals del Obrero 11.04.2020 17:52
      Highlight Highlight Du suchst einfache Antworten, die es leider nicht gibt.
    • Allion88 11.04.2020 18:33
      Highlight Highlight Wir müssen jetzt einal für 2-3 monate einen lebensstil leben, für den uns andere länder immer noch - auch ohne corona - beneiden würde. Wir haben alle wohnungen, genug zu essen/trinken, sind mobil, haben tv/internet/handy.
      Viele jammern aber, als wären sie in einem kerker eingesperrt.
      Folgt den vorschriften, warten bis es vorbei ist und hoffen, es kommt nicht so schnell eine nächste pandemie
    • Maya Eldorado 12.04.2020 01:21
      Highlight Highlight @Allion88
      Stimmt nicht! Wir haben nicht alle Wohnungen.
      Es gbit Obdachlose in der Schweiz, die keine Wohnung haben. Bleibt zuhause geht bei ihnen nicht.

      Es gibt Leute in prekären finanziellen Situationen. Für diese gab es die Tafel oder Tischlein deck dich und ähnliche Organistationen. Jetzt wo viel mehr Lebensmittel gekauft werden, wegen z.B. home office, haben diese nichts mehr an diese Organistationen abzugeben.

      Die Menschen ganz unten gehen meist vergessen. Sie sind aber da und ihre Not ist noch viel grösser geworden.
  • Marhof 11.04.2020 15:15
    Highlight Highlight Ich finde die Kommentare hier interessant. Die konkrete Leistung scheint unwichtig, solange die Pressekonferenzen und Interviews als sympathisch und seriös empfunden werden.
    Wären die Herren Berset und Koch aber so erfolgreich wie Südkorea hätten wir in der Schweiz bis heute ca. 36 Corona-Todesfälle anstatt 1000. Wären sie so erfolgreich wie Taiwan und Hong Kong hätten wir sogar nur ca. 3 Corona Todesfällen. Dabei haben diese Länder keinen Lockdown und Auswirkungen auf die Wirtschaft sind wesentlich kleiner.
    • SJ_California 11.04.2020 15:55
      Highlight Highlight Die CH ist aber keine Insel. Also schon, aber keine mit Meer rundherum 😉
      Nur schon deshalb ist dein Vergleich unfair.

      Kommt dazu, dass in asiatischen Ländern andere Gepflogenheiten dazukommen: Maskentragen auch ohne Epidemie, Verbeugung statt Händeschütteln, etc.
    • Magnum 11.04.2020 15:59
      Highlight Highlight @Marhof

      Ob Südkorea, Singapur, Hong Kong oder Taiwan: All diese Länder haben die bittere Erfahrung SARS gemacht. Auch 2002 verheimlichte Peking den Ausbruch monatelang. Darum haben die von Dir genannten Länder nicht auf Anweisungen der China-hörigen WHO gewartet, sondern von sich aus den Seuchen-Alarm ausgerufen und harte Massnahmen ergriffen.

      In der Schweiz musste ich noch Anfang März gefühlte hundert Mal Menschen davon überzeugen, dass hier etwas mehr als eine Grippe droht. Denn für eine Grippe hätte die KP in China NIE derartige wirtschaftliche Schäden in Kauf genommen. Geld vor Menschen.
    • Marhof 11.04.2020 16:03
      Highlight Highlight @idrisi Ja einverstanden, das war natürlich etwas vereinfacht. Allerdings ist das BAG durchaus für das Debakel mitverantwortlich.
      Der erste Pandemieplan stammt aus dem Jahr 2000. Man war sich der Gefahr als schon länger bewusst. Nur muss man diese Pläne auch umsetzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • imposselbee 11.04.2020 13:32
    Highlight Highlight Uns scheint es gelungen zu sein, mit viel Geld die Massen ruhig zu stellen, weil wir so einen guten Apparat geerbt haben. In allen anderen Ländern funktioniert das nicht innerhalb einer so kurzen Zeit. Wenn man seine Arbeit zu gut macht, kommen dann aber auch Stimmen der Verhältnismässigkeit. Es macht einen erheblichen Unterschied, ob man jetzt 2m Abstand mit/oder ohne zusätzlichen Schutz einhalten muss oder nicht. Die Stimmung kann weltweit sehr schnell kippen und wir sind wirtschaftlich mitten drin. Das Schutzmaterial im Ausland einzukaufen kann aber auch sehr viel Kritik einbringen.
  • Sveeneey 11.04.2020 13:16
    Highlight Highlight Liebe Autoren dieses Interviews
    Könnt ihr mir erklären wiso ihr genau dieses Zitat von Alain Berset als Titel nehmt und was ihr dabei gedacht habt. Wenn man bei einem newsportal arbeitet sollte man informieren und keine angstblogs erstellen. Ich hoffe das wird im nachhinein analysiert und schlüsse daraus gezogen. Was gewisse journalisten heute in den Zeitungen schreiben finde ich nicht neutral und man spürt die persönliche angst des journalisten und das ist alles andere als objektiv. Danke für das schüren von noch mehr angst... vieleicht wäre facebook die bessere plattform für euch... danke
    • Sveeneey 11.04.2020 15:34
      Highlight Highlight Es geht nicht um den Inhalt des Interviews und die Massnahmen des Bundes. Es geht mir um die Wahl des Titels, wenn man den Satz im kontext liest, wirkt es relativierter als genau dieser nebensatz als titel des interviews zu nehmen..

      Danke für den Literatur Tipp! Das Buch habe ich noch nicht gelesen. Normalerweise kaufe ich meine Bücher secondhand...
    • Sveeneey 12.04.2020 23:24
      Highlight Highlight Es ist ein Interview und kein Bericht.
      Hier ist der Originaltext bei der 17. Frage:
      „Jedes Land hat seine eigene epidemiologische Lage. Wir prüfen, wie und wo wir Massnahmen lockern können. Öffnen wir zu früh, steigen die Infektionen wieder, im schlimmsten Fall sogar explosionsartig. Dann bräuchte es drastischere Einschnitte als jetzt, die noch mehr Wirtschaftsbereiche träfen.“

      Hier steht der Nebensatz, der im Titel zu einem altiven Hauptsatz umgewandelt wurde...Deine Erklärungen beziehen sich nicht auf die Wahl des Titels der Journalisten. Oder findest du dieser Titel verkörpert den Text?

  • Flamme 11.04.2020 13:16
    Highlight Highlight Die Einhelligkeit der Kommentare und bei den Herzen/Blitze macht mir Sorgen. Sich divers zu informieren, u.a. bei nicht interessengebundenen Wissenschaftler*innen, zeigt, dass infolge immer noch nicht erhobener Daten weder der jetzige Stand klar ist, noch, ob die Massnahmen gut, zu wenig, zu viel sind. Einhelligkeit ist fehl am Platz.
    Z.B. bei https://www.zeitpunkt.ch/corona-update.
    • Flamme 11.04.2020 13:51
      Highlight Highlight https://www.zeitpunkt.ch/corona-update
      Der funktionierende Link (ohne Punkt)
  • Professor Jogi 11.04.2020 12:41
    Highlight Highlight Es herrscht eine Politische-Einigkeit, die mir sehr Angst macht...
    • ChlyklassSFI 11.04.2020 12:53
      Highlight Highlight Argumente? Ich denke, dass das Zusammenarbeiten positiv zu werten ist. Wieso auch nicht?
    • Lowend 11.04.2020 13:05
      Highlight Highlight Keine Angst, Herr Professor. Die Partei des Volkes schert jetzt mitten in der Krise schon wieder aus und veranstaltet den üblichen Radau, also bleibt alles beim Alten. 😉
    • Magnum 11.04.2020 16:05
      Highlight Highlight Aber klar: Es gibt keine bessere Gelegenheit für parteipolitisch motivierten Hickhack als die Pandemie eines neuartigen Virus, von dem wir noch nicht genug wissen.

      Das Chifle wurde einfach ausgelagert, und zwar zu Artikeln über den orangen Selbstverliebten und seinen Umgang mit der Notlage. Dort zeigen sich die üblichen Konfliktlinien, zwischen Fans einer grossen Klappe und viel Heissluft auf der einen und jenen, die Substanz einer schönen (naja...) Fassade vorziehen auf der anderen Seite.
  • Lowend 11.04.2020 12:15
    Highlight Highlight Gutes Interview mit einem guten Menschen!

    Es ist wirklich beruhigend zu wissen, dass an der Spitze von unserem Staat verantwortungsbewusste Menschen sind, die aber denn noch mit beiden Beinen am Boden stehen.

    Das ist ja nicht in allen Staaten so und seine coole Art hat ihm ja schon vor einiger Zeit eine gewisse Berühmtheit eingebracht, als er einmal vor der UNO seine Rede noch schnell auf dem Bordstein überarbeitete.

    https://www.aargauerzeitung.ch/panorama/vermischtes/warum-dieses-foto-von-alain-berset-in-afrika-viral-geht-und-ihn-dort-zum-helden-macht-133538384
    Benutzer Bild
    • bubu_BE 11.04.2020 12:51
      Highlight Highlight Im Zusammenhang dem Epidemiegesetzt, wo messerscharf und glasklar formuliert ist mit der Bevorratung von Schutzmaterial wie u.a. Atemmasken und dieses Material ist seit Wochen ein bestandeskritisches Material. Die Bevorratung wurde NICHT gemacht, weder vom Bund noch Kantonen...das ist für mich definitiv NICHT VERTRAUENSVOLL...
    • Lowend 11.04.2020 13:00
      Highlight Highlight Fragen Sie bubu_BE, den allwissend Besserwissenden, denn der hätte in seiner vorausschauenden Weisheit das Epidemie-Gesetz schon umgesetzt, bevor das Schweizer Volk dem 2018 zugestimmt hat.

      PS: Wie steht es eigentlich mit dem Notvorrat von bubu_BE? Sie hatten sicher ihren Toilettenpapiervorrat immer griffbereit im Keller und auch für ihr Transistorradio haben Sie sicher stets die passenden Notbatterien? 🤦‍♂️
    • Lowend 11.04.2020 13:27
      Highlight Highlight PS: Zwischen verantwortungsbewusst und vertrauensvoll besteht ein riesiger Unterschied.

      Der Bundesrat trägt Verantwortung für uns alle und diese Verantwortung übernimmt Hr. Berset und seine Kollegen, aber ihnen fehlt offenbar das Vertrauen in deren Arbeit, aber das ist ihr ganz persönliches Problem bubu!
    Weitere Antworten anzeigen
  • drmichi 11.04.2020 12:02
    Highlight Highlight Viele gute Aussagen, aber bezüglich was zu tun ist, habe ich eine diametral andere Ansicht.
    Das letzte was wir brauchen sind mehr Beatmungsgeräte!
    Gemäss kürzlich publizierten englischen Daten beläuft sich die IPS Sterblichkeit bei beatmeten Patienten auf über 50%, und diese Zahl ist eine tendenzielle Unterschätzung, richtig wohl 70%. Der Erfolg einer Beatmung ist also schlecht und die Erkrankung nach dem Überstehen der Beatmung noch lange nicht vorbei. Bei Nicht-Covid19-bedingtem ARDS (akutes Lungenversagen) gibt es Daten zu massivem Verlust von langfristiger Lebensqualität.
    • Linus Luchs 11.04.2020 13:06
      Highlight Highlight "Gemäss kürzlich publizierten englischen Daten beläuft sich die IPS Sterblichkeit bei beatmeten Patienten auf über 50%..."

      Und wie viele wären gestorben, wenn sie nicht beatmet worden wären? Ohne Vergleichsgruppe sagt diese Zahl nichts aus.

      Die richtige Behandlung von Covid-19-Patienten mit niedriger Sauerstoffsättigung ist eine komplexe Herausforderung:
      https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/werden-zu-viele-corona-patienten-invasiv-beatmet-16719749.html
    • drmichi 11.04.2020 16:07
      Highlight Highlight Wenn eine Erkrankung (bsp beatmungspflichtiges ARDS bei COVID19) eine Mortalität von 0.5-0.7 hat und die Lebensqualität der verbleibenden 0.5-0.3 langfristig schlecht ist, macht es denn Sinn unsere IPS-Belegung als Referenz für unsere gesellschaftlichen Massnahmen zu nehmen?
      In meinen Augen nicht! Und das hat nichts mit Generationskonflikt zu tun sondern mit unserer Unfähigkeit über den Tod zu sprechen...
  • KOHL 11.04.2020 11:59
    Highlight Highlight In Krisen trennt sich bekanntlicherweise die Spreu vom Weizen. Herr Berset macht einen genialen Job, hält sich die Grundsätze der Bundesverfassung hoch, versucht sämtliche Generationen mit allen möglichen Mitteln und Kanälen einzubinden, arbeitet basierend auf wissenschaftlichen Fakten und verfügt zusätzlich über Charisma und Führungsstärke.

    Auf der anderen Seite des Spektrums sehen wir leider auch, welche Bundesräte sicherlich nicht für dieses Amt geeignet sind (Grüsse nach Montagnola und Bursins). Auch von der Bundespräsidentin hätte ich eigentlich etwas mehr erwartet...
  • c_meier 11.04.2020 11:34
    Highlight Highlight Berset hört Elektro? dann hört er sicher seinen Song "Bleiben Sie zu Hause" auf Dauerwiederholung.. 😉 (Nr 1 auf Youtube Trends)
  • Equity 11.04.2020 11:22
    Highlight Highlight Dieser Mann mit Hut verdient den höchsten Respekt! Danke Berset!
  • Holy Crèpe 11.04.2020 11:10
    Highlight Highlight Genau wie ich schaut dieser Typ gerne Netflix und hört ab und zu Elektro.
    Nicht genau wie ich führt er nebenbei ein Land durch die Krise.
    Hut ab und sehr sympathisches Interview 👍🏻
  • Meyer Andrej 11.04.2020 11:04
    Highlight Highlight Und die Wirtschaft will möglichst schnell zurück zum Alltag, also dann auch fertig Homeoffice, oder ist den Wirtschaftsleuten die Gesundheit der Arbeitnehmer egal, das befürchte ich eben ganz stark.
    • Dark Circle 11.04.2020 11:34
      Highlight Highlight Es gibt auch sehr viele (Teil-)Selbständige die gerne wieder arbeiten wollen und bei denen Home Office unmöglichist.....
    • Dani S 11.04.2020 11:42
      Highlight Highlight Wieso fertig homeoffice? Die Krise hat unter anderem gezeigt, dass viel mehr home office möglich ist. Das ist eine der Chancen, aus der Krise positive Veränderungen zu integrieren. Schwache Manager tun sich damit natürlich schwer...
  • Dani S 11.04.2020 10:59
    Highlight Highlight Ein Macher.
    Er macht einen "great job" und redet nie darüber, andere reden nur über den great job, verpennen aber alles.

    Ich bin froh, dass er da ist. Danke und Respekt, Herr Berset.
  • robo07 11.04.2020 10:57
    Highlight Highlight ... man will die über 65-jährigen schützen! Wieso sehe ich dann beim Einkauf mind. zwei Drittel Ü65? Wenn es eine Gruppe gibt, die sich um die vom Bundesrat verordneten Massnahmen schert, dann ist es diese Altersgruppe. Ihnen kann zumindest die Wirtschaft egal sein, sie bekommen ja ihre AHV, noch ... Mich macht das wütend. Bitte Ordnungsbussen verteilen, diese Risikogruppe gehört einfach nicht zum Einkauf!
    • De-Saint-Ex 11.04.2020 11:14
      Highlight Highlight Dann bist Du offenbar für Deine älteren Nachbarn fleissig am einkaufen? Vorbildlich und deshalb ein Bravo von mir!
    • Sándor 11.04.2020 11:17
      Highlight Highlight Risikogruppen, Ü65 ist eine davon.
    • Sharkdiver 11.04.2020 11:37
      Highlight Highlight Ich habe es der ganzen Nachbarschaft angeboten. Nur einer hatte Interesse aber der hatte schon jemand. Und die Migros bietet diesen Dienst an der jeder nutzen könnte
    Weitere Antworten anzeigen
  • Iambatman 11.04.2020 10:53
    Highlight Highlight Merci Herr Berset.
    Meiner Meinung nach der nahbarste und zugleich kompetenteste Bundesrat der letzten Generationen.

    Sehr bewundernswert, wie er und sein Team diese schwierige Zeit meistern, unpopuläre Entscheidungen in Kauf nehmen und sachlich und trotzdem menschlich informieren.

    Chapeau bas!
  • Luigi M. Gallo 11.04.2020 10:48
    Highlight Highlight Bravo M. Berset. Sie sind ein rares Beispiel jener Personen, die ein hohes Amt nicht aus Egoismus belegen, sondern die Verantwortung wirklich wahrnehmen, wenn es sie braucht.
    • bubu_BE 11.04.2020 13:10
      Highlight Highlight Aus meiner Sicht ist BR Mauerer mit dem Finanzdepartement der biggest Leader, damit die CH-Wirtschaft nicht komplett an die Wand gefahren wird...unbürokratisch die Geldschleuse geöffnet!...da es sich um eine Pandamie handelt, hat BR Berset u.a.die Medienplattform und ist auch völlig ok....beim Schutzmaterial (u.a. Atemmasken) bezügl. Bevorratung (Epidemiegesetzt) versucht BR Berset sich nach wie vor taktisch „rauszumanöverieren“....
    • KOHL 11.04.2020 22:24
      Highlight Highlight Mauer biggest Leader? 1. April ist schon durch oder?^^
  • COVID-19 ist Evolution 11.04.2020 10:45
    Highlight Highlight "In der Schweiz funktionieren 70 Prozent der Wirtschaft nach wie vor."

    Diese Nummer dürfte hoch gegriffen sein, Meldungen zu Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit sprechen eine andere Sprache.

    Wenn aber 70% der Wirtschaft noch intakt sind, warum müssen dann die tausende Selbständigen und privaten sozialen Dienste durch das Netz fallen während internationale Konzerne mit ein paar 100 Angestellten vom Schweizer Sozial-Staat gestützt werden?
    • Iambatman 11.04.2020 11:13
      Highlight Highlight Ich glaube, Herr Berset kennt die Zahlen besser, als Sie.
  • Raphael Stein 11.04.2020 10:43
    Highlight Highlight Viel Palthos mit einem Schuss Fakten und Durchhalteparolen versehen.
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 11.04.2020 10:37
    Highlight Highlight Wir hören das nun seit Wochen, dass die Zahl der positiv Getesteten «explosionsartig» steigen wird/könnte/dürfte. Worauf stützt man sich bei solch überzogenen Aussagen, Herr Berset?
    • Michael Mettler 11.04.2020 10:42
      Highlight Highlight Stell dir einen normalen Tag eines Arbeitenden und die Kontakte mit Mitmenschen vor. Und dann haben sie die Stütze für die „überzogenen“ Aussagen.
    • Pukelsheim 11.04.2020 10:55
      Highlight Highlight Auf der Wissenschaft oder hast du den Beginn der Krise bereits wieder vergessen?

      Die Basisreproduktionszahl beträgt zwischen 2,5 und 3. Das heisst jeder Infizierte steckt im Durchschnitt so viele andere an. Aktuell ist diese unter 1 gedrückt, deshalb breitet sich der Virus langsam aus. Werden die Massnahmen gelockert, steigt die Ansteckungsgefahr aber wieder. Erst wenn die Immunität in der Bevölkerung zirka 70% beträgt, wird sich das Virus nicht mehr exponentiell verbreiten (ohne Massnahmen). In der Auffassung von Berset schwebt die Furcht, die Leute könnten das Gefühl haben, alles sei durch.
    • Kruk 11.04.2020 10:58
      Highlight Highlight Worauf man sich stützt?
      Hast Du das Gefühl das Virus sei in der Schweiz ein anderes als in GB, USA, Frankreich. Spanien.

      Es ist halt hochansteckend und da wird es schnell explosionsartig.

      Wir sind alle froh wenn dies hier nicht eintrifft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 11.04.2020 10:30
    Highlight Highlight Wir dürfen uns wirklich glücklich schätzen, gerade jetzt einen solch kompetenten, menschlichen und ehrlichen Gesundheitsminister zu haben! 👍

    Nur schon sein Satz "Ich bin auch Teil der Bevölkerung" zeigt, dass er weiss, was er tut - sowohl das Gute wie auch das Unangenehme.

    Könnten wir nicht auch mal für den Bundesrat und alle klatschen, die fast Tag und Nacht arbeiten und selbst die Feiertage opfern, um uns alle sicher durch diesen Sturm zu navigieren?

    Von mir jedenfalls ein riesengrosses DANKESCHÖN! 🙌
    • Raembe 11.04.2020 10:55
      Highlight Highlight Wäre beim Klatschen dabei!
    • rodolofo 11.04.2020 11:09
      Highlight Highlight So weit geht bei mir das Kuschel- und Harmoniebedürfnis nicht.
      Aber für Berset, Somaruga und die Amherd will ich hier mal symbolisch und virtuell klatschen:
      Klatsch klatsch klatsch.
    • dorfne 11.04.2020 11:22
      Highlight Highlight Und er hat ein Herz für die Risikogruppen, indem er ihnen nur die allernötigsten Einschränkungen zumutet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Passierschein A38 11.04.2020 10:24
    Highlight Highlight Es ist schon ein Privileg, von so einem Gremium regiert zu werden, das seine Autorität in einer Krise mit Umsicht, Sorgfalt und Demut, dennoch klar und entschlossen einsetzt - nicht so wie andere Staatschefs, die diese Gelegenheit beim Schopf packen und den Staatsapparat mitdiesem Vorwand umkrempeln!
  • Hillman 11.04.2020 10:21
    Highlight Highlight Wenn man ein Land an seiner Regierung messen kann, dann dürfen wir sehr stolz sein auf die Schweiz. Insbesondere in einer Krisenzeit sieht man dies am deutlichsten. Ich fühle mich behandelt wie ein Erwachsener, mündiger Bürger. Chaupeau Bundesrat, chapeau Alain, Berset & Daniel Koch. Vielen vielen Dank für ihre tolle Arbeit!
  • Natuschka 11.04.2020 10:17
    Highlight Highlight Sehr sympathischer Bundesrat!👏🏼
    Echt toll was sie im Moment alles leisten müssen! Danke!
  • Butschina 11.04.2020 10:14
    Highlight Highlight Ich wünsche allen, die momentan täglich arbeiten an Ostern ein paar Stunden abschalten zu können. Die Familien dieser Menschen hätten die Unterstützung ihrer Frauen, Männer, Kinder, Partner und und und, ebenfalls nötig. Sie müssen aber darauf verzichten. Dieser Punkt geht momentan etwas unter. Für Beziehungen ist dies eine enorme Belastung.
    Danke allen für dieses Opfer zum Wohle der Gesellschaft.
  • COVID-19 ist Evolution 11.04.2020 10:12
    Highlight Highlight «Im schlimmsten Fall steigen die Infektionen sogar explosionsartig»

    Steigende Infektionszahlen sind nicht schlimm.
    Überlastung des Gesundheitssystems durch zu viele schwere Erkrankungen wären es.

    Bis zum Alter von 60 ist diese Chance auf eine schwere Erkrankung fast Null, das Volumen kann die Schweiz auch bei einer Aufhebung des Lockdown für die Schulen und Berufstätigen leicht bewältigen.
    • Holy Crèpe 11.04.2020 11:14
      Highlight Highlight Das eine führt zum anderen. Oder nicht?
    • Iambatman 11.04.2020 11:16
      Highlight Highlight Es geht nicht um steigende Fallzahlen, sondern steigende Infektionsraten. Jeden Tag mehr als am Tag zuvor.

      Zudem ist das Virus auch für Menschen unter 60 und ohne Vorerkrankungen in überraschend vielen Fällen deutlich gefährlicher, als initial angenommen.

      Sparen Sie sich bitte Ihre populistischen und nicht fundierten Kommentare, niemand hat Interesse daran.
    • Klaus07 11.04.2020 11:38
      Highlight Highlight @COVID-19 ist Evolution
      Die Sterblichkeit nach Alter:
      50 bis 59 - 1,3%
      40 bis 49 - 0,4%
      30 bis 39 - 0,2%

      Also sind 1,9% aller gestorbenen unter 60 Jahre

      Bei 1002 Todesfälle sind das 19 Personen.
      Weltweit ca. 2000 Personen.

      Wenn 70% aller Schweizer das Coronavirus durchlebt haben, wird es ca. 67‘000 erstorbene Personen geben, die jünger als 60 waren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Weninumewüsst 11.04.2020 10:12
    Highlight Highlight Ich setzte mich ja sonst "leider" viel zu wenig mit der Politik auseinander. Seit Corona einiges mehr, und wass ich einfach mal festhalten möchte:
    Ich mag den Berset. Er gibt mir Vertrauen und sicherheit. Seine Wortwahl, sein Auftreten bei PK's. Seine Direkte angenehme Art. Alles in allem genau die Person die mir bei einer Krise Wichtig ist.
    Natürlich will ich damit nicht die Kompetenz der restlichen Bundesräte in Frage stellen oder herabsetzten. Es ist einfach nur so, dass mir der Berset in dieser Situation richtig Gut tut.
  • poltergeist 11.04.2020 10:08
    Highlight Highlight Ja, er und seine Crew machen das grossartig. Hut ab ;)
    • lilie 11.04.2020 10:25
      Highlight Highlight @poltergeist: Bei Berset muss es wohl eher heissen: Hut auf! 😉🤗

      Ich finde ihn auch klasse. Er scheint in dieser Krise regelrecht zu Höchstform aufzulaufen. Wir haben echt Glück! 👍
  • kev 11.04.2020 10:02
    Highlight Highlight Richtiger Mensch zur richtigen Zeit am richtigen Ort 👍 Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass dank unserem politischen System, unsere Regierung pragmatisch handeln kann und nicht mit populistischen Massnahmen die Bevölkerung einlullen muss, um bei der nächsten Wahl als entschlossenen Supertypen dastehen zu können.
  • plaga versus 11.04.2020 10:01
    Highlight Highlight Wohl einer der besten Bundesräte in den vergangenen 30 Jahren!

    Merci Berset!
    • Fruchtzwerg 11.04.2020 11:44
      Highlight Highlight Ihm gebührt schon jetzt ein Denkmal...
      Er ist ein richtiger Landesvater.
  • Gopfridsenkel 11.04.2020 09:59
    Highlight Highlight Vielen Dank für dieses sympathische Interview. Und vielen Dank an Herrn Berset, den gesamten Bundesrat sowie Herrn Koch, für Ihre tolle Arbeit in dieser schwierigen Zeit.
  • MacB 11.04.2020 09:56
    Highlight Highlight Ein sympathischer und kompetenter Bundesrat, mehr muss man dazu nicht sagen.

    • COVID-19 ist Evolution 11.04.2020 10:06
      Highlight Highlight Kompetent wäre gewesen die an der Pandemieübung 2014 offen gelegten Mängel schnellstmöglich abzustellen. Statt dessen wurden im Gesundheitswesen Sparrunde nach Sparrunde gefahren.
    • MacB 11.04.2020 11:38
      Highlight Highlight Die Sparrunden sind kaum auf den Mist von Berset als SP-Vertreter gewachsen.
    • Klaus07 11.04.2020 11:54
      Highlight Highlight @Covid-19 ist Evolution
      Bitte schreiben Sie auch hin, wer die Sparrunde veranlasst hat sowie wer dafür war, dass von 7 Militärspitäler 6 geschlossen und verkauft werden.

      Scheuen Sie sich nicht dabei die drei Buchstaben wie SVP oder FDP zu verwenden!
    Weitere Antworten anzeigen
  • darkz0ne 11.04.2020 09:51
    Highlight Highlight Ich mag den Kerl :)

Nach 2 Monaten in Isolation: Wie mein Omi ihren Lebensmut verloren hat

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