Schweiz
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epa05480996 A man cleans the platform as the train stands at the station following an attack onboard, in Salez, Switzerland, 13 August 2016. According to St. Gallen Canton Police Department, a 27 year old man dispersed flammable liquid on the train and set it alight during an attack on the train. He was also armed with at least one knife. Seven people were  injured in the attack.  EPA/GIAN EHRENZELLER

«Sie denken, sie seien Helden, dabei sind sie kleine Würstchen.» Psychologe Lothar Janssen über Amok-Läufer, Terroristen und Extremisten.  Bild: EPA/KEYSTONE

Interview

Amok-Experte über den Sommer der Gewalt: «Das sind einfach nur riesengrosse Arschlöcher»

Lothar Janssen ist Amok-Experte, Schülerberater und Fachpsychologe in Zürich. Er hat schon mit Jungen, wie Salez-Angreifer Simon S. einer war, gearbeitet, bevor sie ihr Vorhaben in die Tat umsetzten. Ein Gespräch über Mobbing, Rechtfertigungs-Ideologie und feige Ratten.



Herr Janssen, Sie sind schon mehreren Jugendlichen gegenüber gesessen, die drauf und dran waren, Menschen zu töten. Haben diese etwas gemeinsam? 
Es gibt viele Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Erwiesen ist, dass es vorwiegend Jungen sind und eines tun sie alle: Sie sammeln Kränkungen. 

Sie fühlen sich ständig gekränkt? 
Ja, und dieses Kränkungsgefühl werden sie nicht mehr los. Jeden vermeintlich schiefen Blick, jede schlechte Note, jede wenn auch gut gemeinte Zurechtweisung nehmen sie persönlich und als Beweis dafür, dass jeder sie hasst. Daraus basteln sie ihre Begründung zum Zuschlagen. Sie sehen sich ständig als Opfer und dieses Gefühl geht auch dann nicht weg, wenn sich beispielsweise mal jemand entschuldigt oder etwas Nettes tut. 

Lothar Janssen, Psychologe, Schweizerisches Institut für Gewalteinschätzung

Amok-Experte Lothar Janssen. Bild: zvg

Zur Person

Lothar Janssen ist Theologe und Psychologe, als Leiter einer Beratungs- und Präventionsstelle an einer Schule in Hombrechtikon tätig und praktiziert in seiner eigenen psychotherapeutischen Praxis in Uetikon. Vor rund zehn Jahren gründete Janssen gemeinsam mit Unternehmer Rémy Schleiniger das Schweizerische Institut für Gewalteinschätzung (sifg), das sich als eine der ersten Institutionen der Schweiz des Themas Amok- und später Radikalisierung sowie Früherkennung an Schulen annahm.
Das sifg organisiert Fachtagungen zu Gewaltthemen und versteht sich als Vermittlungs- und Vernetzungsplattform zwischen Bundesämtern, Kommunen, Schulen und Polizei. (rar)

Auch Simon S. wurde offenbar während der Schulzeit stark gemobbt und hatte kaum Freunde. Hätte die Schule mit Aufarbeitung des Mobbings nicht Schlimmeres verhindern können? 
Auf Ferndiagnosen möchte ich mich auf keinen Fall einlassen. Ich kenne den Fall auch nur aus den Medien. Die Schulen in der Schweiz sind meiner Erfahrung nach sehr gut aufgestellt mit Interventions-Plänen bei Mobbing, Extremismus, Radikalisierung oder ähnlichem. Das Verrückte ist, dass Fälle von jugendlichen Amok-Läufern bekannt sind, bei denen die Schulen durchaus reagiert haben, dies die Täter aber trotzdem nicht von ihrem Kränkungs-Gefühl befreit hat. 

Also kann man gar nichts tun, um solche schrecklichen Taten zu verhindern? 
Doch, natürlich. Es werden ja ständig Taten verhindert, davon hören Sie nur nichts. Es gibt eine gefährliche Lücke in den Biografien von Amok-Tätern oder potenziellen Terror-Attentätern: Der Moment, an dem sie von der Schule abgehen und keine Institution mehr ein Auge auf sie hat. Hier gibt es auch in der Schweiz noch Verbesserungspotenzial. 

Inwiefern? 
Indem die betroffenen Behörden, Gemeinden, Schulen und Polizei besser vernetzt werden und zusammen arbeiten. Unser Institut tut genau das. Wenn einer beim Schulabschluss sagt, «den Lehrern gehört allen eine Kugel in den Kopf», muss das jemand im Auge behalten.

Es ist doch unmöglich, jedes komische Kind, das mal eine komische Aussage macht, im Auge zu behalten. 
Ja, das ist es und ja, man darf niemand unter Generalverdacht stellen. Hundertprozentige Sicherheit gibt es auf dieser Welt nicht. Das müssen wir akzeptieren. Aber Amok-Läufer und auch beispielsweise Täter, die später im Namen des sogenannten Islamischen Staat einen Anschlag verüben, gehen einen langen Weg. Sie verändern sich für die Umwelt merklich, sie ziehen sich zurück und bereiten sich manchmal jahrelang auf die Tat vor. Lehrern, Eltern, Freunden, Nachbarn können solche Dinge auffallen.

Dennoch, nicht jedes andersartige Kind wird kriminell, nicht jeder, der gemobbt wird, tötet. Warum tun es diese? 
Man muss sich vorstellen, dass solche Menschen ihre Erfahrungen komplett anders verarbeiten als gesunde. Es gehören bestimmte Persönlichkeitsmerkmale oder -Störungen und Risikofaktoren dazu. 

Was sind die Risikofaktoren? 
Ein schwieriger Erziehungsstil beispielsweise, schwierige Beziehungen zu Hause, Freunde, die sich verabschieden und so weiter. Es gibt potenzielle Täter, die sagen: «Ich wollte Amok laufen, doch dann habe ich mich verliebt». Sowas ist natürlich nicht beeinflussbar, trotzdem ist es wichtig hinzuschauen, wenn jemand sich verändert. Sie zu stilisieren wie das aktuell geschieht ist aber auch kontraproduktiv. 

Was meinen Sie? 
Der Angreifer aus Salez wird in den Medien jetzt als «einsamer Wolf» beschrieben, als «Rächer». Das befeuert die Fantasien jener Menschen, die sich auch mit solchen Gedanken befassen. So tragen die Medien einiges dazu bei, dass Gewalt-Wellen ausgelöst werden, wie wir sie in diesem Sommer erleben. 

Wie sollten die Medien denn sonst berichten? 
Sie sollten sich auf die Opfer fokussieren. Sie sollten nicht ein gruseliges und fast schon faszinierendes Bild des Täters hinaufbeschwören, sondern das grosse Leid zeigen, dass er verursacht. Denn eines muss mal gesagt sein, egal wie auch immer diese Täter ihre Gewalt begründen und auf was sie sich berufen: Das sind einfach nur riesengrosse Arschlöcher. Das sind feige Ratten, die auf wehrlose Menschen losgehen und unsägliches Leid verursachen. Sie denken sie seien Helden, dabei sind sie kleine Würstchen. 

Man könnte meinen, das sei sowieso jedem klar. 
Potenzielle Trittbrettfahrer sehen diese Medienberichterstattung eben ganz anders. Sie freuen sich für den Täter, sie denken; «Geil, der kriegt die Aufmerksamkeit seines Lebens! Der zeigt es jetzt allen so richtig. Die ganze Welt redet über ihn.» Dadurch werden sie motiviert, ihre Fantasien auch in die Tat umzusetzen und es endlich allen heimzuzahlen und ein Held zu werden.

Sie denken, wir müssen uns auf weitere Attacken gefasst machen? 
Ich bin kein Wahrsager aber ich denke, leider ja. Wenn wir so weiter machen, geht die Gewalt-Welle nicht so schnell vorbei. 

Wie können denn Trittbrettfahrer so schnell zuschlagen? Sie müssen doch Vorbereitungen treffen. 
Ja, einer Tat geht eine lange Vorbereitungsphase voraus, der Auslöser kann dann aber ziemlich spontan kommen. 

Wie bereiten sie sich vor? 
Alles beginnt mit einem Missstand, Mobbing beispielsweise. Der potenzielle Täter beginnt, Kränkungen zu sammeln. Irgendwann platzt ihm der Kragen und er beschliesst, dass er etwas tun muss. Er beginnt, sich zurückzuziehen und zu forschen. Er beschäftigt sich vielleicht mit Waffen und recherchiert Gewalttaten. Vielleicht tötet er mal ein Tier, um das Töten auszuprobieren. Er findet online Gleichgesinnte, die geben Tipps, sie tauschen Fantasien aus. Der potenzielle Täter gewöhnt sich immer mehr an den Gedanken, dass zurückschlagen und töten wohl die beste Lösung für sein Leiden ist. Das kann über Monate, Jahre dauern. Auf diesem Weg sendet der Täter aber Signale. 

Welche? 
Eigentlich will der Betroffene ja Aufmerksamkeit, Respekt, Achtung und Liebe. Er sagt vielleicht Dinge wie «ihr werdet schon sehen», «wartet ihr nur» oder zeigt eine Liste mit Opfern rum und fragt, wenn er noch drauf tun müsste. Wenn niemand reagiert wird seine Rechtfertigungs-Ideologie nur noch stärker. 

Rechtfertigungs-Ideologie?
Ja, das ist ein wichtiger Teil der Vorbereitung. Der Täter muss sich so weit bringen, dass er überhaupt fähig ist, solch schrecklichen Dinge zu tun. Dazu muss er die Taten ideologisch rechtfertigen. Der Amok-Läufer rechtfertigt sich damit, dass er sich endlich wehren muss. Der Radikalisierte damit, dass er es für seinen Gott tut. Der Rechtsextreme, dass er es für die Zukunft seines Landes tut. Anders Behring Breivik ist da ein gutes Beispiel. Der sagte Sachen wie, «wissen Sie was das für eine Arbeit war, alle diese Menschen zu töten». Er hatte das Gefühl das richtige zu tun, es tun zu müssen. Das haben sie alle gemeinsam. 

Amok-Läufer und Terroristen wie jene mit denen wir es diesen Sommer zu tun hatten, haben also ähnliche Hintergründe, nur eine andere Ideologie? 
Ja, absolut.

Aber müssten Schulen und Umfeld nicht auf alle Arten von Radikalisierung sensibilisiert sein? 
Die Schulen sind sehr sensibilisiert. Und eigentlich kommt es nicht darauf an, inwiefern ein Junge sich verändert, sondern eher darauf, dass es jemand merkt und jemand sich verantwortlich fühlt, etwas zu unternehmen. ​

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69Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Calvin Whatison 22.08.2016 09:23
    Highlight Highlight Bei diesem Herrn J. möchte ich ja nicht PATIENT sein. Dreckschleuder. :(
    • traktorpanzer 23.08.2016 18:31
      Highlight Highlight warum meinst du?
  • Nausicaä 22.08.2016 09:23
    Highlight Highlight Ich seh ja den Sinn bitz in der Strategie. Amokläufer sollen sich keinesfalls für Helden halten können, deswegen nennen wir sie jetzt mal feige Ratten. Nur kann man nicht alles auf sie abwälzen. Wenn ich die Rhetorik des Interviewten auf meine Ansichten übertrage, sind nämlich die Mobber auch ziemliche Arschlöcher. Es gibt bestimmt Menschen, die Kränkungen sammeln aber es gibt auch Leute, die sich damit profilieren wollen, welche anzubringen. Da müsste man Kinder und Jugendliche vermehrt sensibilisieren auch dass die weniger arschigen eingreifen, wenn sie mitbekommen, dass jemand gemobbt wird.
  • ElendesPack 22.08.2016 08:49
    Highlight Highlight Religiösen Terrorismus mit einem Amoklauf aus Kränkung durch Mobbing oder eingebildeten Minderwertigkeitsgefühlen zu vergleichen, ist hanebüchen.
    Der Terrorist (ob er nun ein RAFler aus den 70ern, ein Timothy McVeigh oder ein islamistischer Attentäter war) ist ein völlig anderer Persönlichkeitstyp.
    Ausserdem ist Terrorismus nicht einfach "ein Amoklauf", sondern er bedient sich des Prinzips der asymmetrischen Kriegsführung durch autonome Zellen, wobei vermittels leicht erhältlicher theoretischer Schriften JEDER zu einer solchen Zelle werden kann.
    • Clank 22.08.2016 12:35
      Highlight Highlight Das trifft auf den Terroristen aus der 70ern oder den islamistischen Attentäter in Syrien oder Afghanistan zu. Aber der heutige europäische Terrorist, der eigentlich kaum eine religiöse Überzeugung hat, sich aber innerhalb kürzester Zeit stark radikalisiert, ist durchaus kaum von einem typischen Amokläufer zu unterscheiden.
      Während ersteres ein klares politisches/ideologisches Ziel verfolgt (der IS will Syrien erobern, Europa ist ein Kriegsgegner), beschränkt sich das Motiv des europäischen Attentäter, der die Tat hier verübt, auf seine Sehnsucht nach Zerstörung.
    • ElendesPack 22.08.2016 13:23
      Highlight Highlight Aeron, diese Sichtweise halte ich für falsch. Der Terrorist der 70er radikalisierte sich einerseits auch oftmals relativ schnell und trug andererseits in seinem Verständnis ebenfalls Konflikte aus dem sog. Trikont nach Europa, weil er (genau wie der islamistische Instant-Terrorist) das Verständnis hatte, damit den Krieg "ins Herzen der Bestie" zu bringen.
      Auch die Idee, dass niemand unschuldig ist oder sein kann, teilen sich Terroristen sämtlicher Spektren.
    • Clank 22.08.2016 22:57
      Highlight Highlight Mein Punkt ist, dass sich Amokläufer und Terrorist nur durch das Motiv unterscheiden. Der eine versucht mit seiner Tat, die Welt zu verändern, beim anderen dagegen dient seine Tat allein seine Gefühle freien Lauf zu lassen.
      Was ist genau das Motiv des europäischen Terroristen? Was will er damit erreichen? Europa zum Islam bekehren? die Scharia einführen?
      Sowas ähnliches wurde aber noch nie gefordert! "Allahu akbar" ist das einzige, was man hört. Dahinter steckt kein Ziel, keine Forderung, sondern nur der Drang nach Rache und Zerstörung. Erst nachträglich folgt dann eine Forderung aus Syrien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 22.08.2016 06:06
    Highlight Highlight Die Schule kann Mobbing nicht "ausrotten". Es gehört dazu, und die Schule kann allenfalls das Thema aufgreifen. Nützt trotzdem nichts.

    Man wird da wohl oder übel ein Gesetz dagegen machen müssen. Damut jeder, der andere mobbt, auch weiss, dass er ein Gesetz übertritt. Mobbing löst im Opfer mehr aus als allenfalls einfache Körperverletzung. Warum gibts also kein Gesetz gegen seelische Verletzung?
  • Spooky 21.08.2016 23:04
    Highlight Highlight Wenn Lothar Janssen Amok-Experte ist, dann bin ich der Dalai Lama.
  • Asmodeus 21.08.2016 21:32
    Highlight Highlight Puh. Gottseidank gab es dieses Interview.

    Ich hatte schon Angst, daß wir uns selber als Gesellschaft hinterfragen müssten. Aber dank diesem Experten wissen wir nun, Mobbingopfer sind keine Opfer sondern nur Mimosen.

    Nochmal Glück gehabt. Alles weiter wie bisher.
    • Noschi 21.08.2016 23:55
      Highlight Highlight Hast du echt den ganzen Artikel gelesen? Und falls ja mit welcher Brille?
  • arriving somewhere but not here 21.08.2016 18:46
    Highlight Highlight Ach, wie einfach doch das Leben für einige Kommentarschreiber ist. Egal, um was für ein Problem es sich handelt, man schreit: "Ja, da müsste halt die Schule was dagegen tun!" - Klimaerwärmung? Das muss due Schule thematisieren. Ego-Shooter-Games? Da muss halt die Schule aufklären. Radikale jedwelcher Couleur? Die Schule muss es erkennen und handeln. Mobbingopfer drehen durch? Dass das der Lehrer nicht erkannt hat!!?!! Klar muss die Schule einen Teil beitragen - sogar einen grossen. Aber halt eben nicht nur. Grundsätzlich sind alle in der Pflicht: Eltern, Nachbarn, Lehrer, Gemeinde...
    • Turist 21.08.2016 20:46
      Highlight Highlight Genau. Viele Eltern müssten wieder lernen, mit der Schule, sprich den Lehrern zusammenzuarbeiten anstatt immer nur die Schule zu hinterfragen und zu kritisieren. Sobald etwas negatives angesprochen wird, blocken viele Eltern ab. So hat die Schule fast keine Möglichkeiten zu handeln.

      Diese falsche “die Lehrer haben ja sowieso nur Ferien und verdienen noch weiss ich wie viel“-Einstellung muss sich ändern.

      Wer als Lehrer arbeitet, weiss wie viel Aufwand sie für die Kinder betreiben und sich vielen Problemen annehmen, welche eigentlich nicht zu seinem Aufgabenbereich gehören.


    • Asmodeus 21.08.2016 21:33
      Highlight Highlight Beim Mobbing wäre schon etwas erreicht, wenn sich die Lehrer nicht daran beteiligen würden.
    • Asmodeus 21.08.2016 23:56
      Highlight Highlight Soviel Blitze, dabei ist es Fakt.

      Manche Lehrer beteiligen sich am Mobbing um beim Großteil der Klasse gut da zu stehen.

      Aber hier in denn Kommentaren will man lieber nichts davon wissen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • seventhinkingsteps 21.08.2016 18:04
    Highlight Highlight Sorry, aber wenn ein Theologe und Psychologe zu erst vertieft analysiert wie ein Täter zu der Rechtfertigung seiner Tat gelangt nur um sie dann als Arschlöcher und Ratten zu bezeichnen, dann verspielt er sich zumindest in meinen Augen die ganze Glaubwürdigkeit, die er sich in den vorherigen Antworten erarbeitet hat.
    • Adrian Habegger 21.08.2016 21:42
      Highlight Highlight Wie würdest denn du jemanden bezeichnen der um seiner Rache zu befriedigen, wehrlose abschlachten will??
    • sambeat 21.08.2016 22:19
      Highlight Highlight Also ich finde, der Mann hat absolut recht! Arschlöcher, sonst nichts.....
    • seventhinkingsteps 21.08.2016 22:33
      Highlight Highlight Als Arschloch, aber darum gehts ja nicht.

      Ich erwarte von einem Interview mit einem Experten zu erfahren, wie diese Menschen zu ihren Taten getrieben werden, stattdessen sagt er das Gleiche wie der durchschnittliche Kommentarschreiber bei Blick.ch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheBean 21.08.2016 17:33
    Highlight Highlight Ich finde es sehr schade, dass in diesem Interview das Thema Mobbing banalisiert wird. Wenn jemand jahrelang gemobbt wird, kann ich eine heftige Kurzschlussreaktion durchaus verstehen.

    Bei vielen Amokläufen sind die Opfer meist die früheren Täter. Und die haben sich diesen Mist selbst eingebrockt.

    Dass dabei Unschuldige ums Leben kommen, ist aber auch nicht fair.
    • Charlie7 21.08.2016 20:46
      Highlight Highlight Ich kann keine Fakten liefern, aber ich habe den Eindruck, dass bei Amokläufen gefühlsmässig immer mehr Unschuldige" (nach deiner Definition) ums Leben kommen, als "Schuldige".

      Ich habe in der Primarschule auch Mitschüler gemobbt (nicht nur ich) und als ich denen mit 15 oder 20 Jahren wieder mal begegnet oder über Sie gesprochen habe habe ich Mitleid und Schamgefühl empfunden. Habe ich nun die Opferrolle in einem Amoklauf verdient?

    • Charlie7 21.08.2016 20:46
      Highlight Highlight Vielleicht erinnert sich der Amokläufer noch sehr genau an seinen ersten "Feind" mit dem er in die Primarschule gegangen ist. Und dieser soll nun die Opferrolle einnehmen, obwohl der Ursprung der Anfeindungen im jugendlichen unüberlegtem Alter liegt und der Amokläufer wahrscheinlich noch viele zusätzliche negative Erfahrungen "gesammelt" hat bis zur tatsächlichen Tat?

      Ich weiss ja nicht....
    • Senji 21.08.2016 23:58
      Highlight Highlight Mobbing wird hier doch nicht banalisiert. Er stellt mobbing aber auf eine andere Stufe als ein Amok-Lauf. Oder willst du das Leid eines gemobbten ernsthaft mit dem Leid der Opfer von solchen Tätern vergleichen? Dass hier solche Täter negativ dargestellt werden ist meiner Meinung nach überfällig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charlie Runkle 21.08.2016 17:10
    Highlight Highlight Meiner meinung spuckt unsere achsogut zusammenstehende Gesellschaft diese Leute. Solange Einzelne ausgeschlossen werden in Vergessenheit geraten, wird es Amokläufer geben. Alle tragen bei der Schuldfrage ihren Teil dazu bei, sei es nur mit einem vorurteilsvollen Blick oder ein etwas arrogantes "nein". Uns geht es zu gut und desshalb sind wir auch wenig auf Gefühle Fremder sensibilisiert, zu Ich-fixiert. Ihr alle und ich tragen täglich an amokläufen bei!
    • Queen C 21.08.2016 18:10
      Highlight Highlight Vollkommen daneben, der ganze Kommentar.
    • Charlie Runkle 21.08.2016 21:31
      Highlight Highlight Die eigenen Fehler zuzugeben ist und bleibt das schwerste. Die Reaktion auf mein Kommentar ist eine gute Bestätigung dafür.
    • Fabio74 21.08.2016 21:34
      Highlight Highlight Das mit dem Egotrip und ich-fixiert Ja. Aber, damit eine Mitverantwortung bei Amokläufen definitiv nein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NatValCas 21.08.2016 17:09
    Highlight Highlight Nicht nur die Medien tragen Einiges dazu bei, auch die Pädagogen die viel zu oft alles entschuldigen, und Veständnis haben, da "er" doch eine so schlimme Kindheit hatte.
    • Turist 21.08.2016 20:34
      Highlight Highlight Die Pädagogen? Gehts noch? Selbst wenn einem Pädagogen etwas auffällt, und das thematisiert bei den Eltern, kann er nur beschränkt etwas machen, weil Eltern abwimmeln und vieles verharmlosen und das so nicht glauben.
      “Das würde mein Kind nicht machen, passt gar nicht zu ihm. Ich kenne doch mein Kind“ heisst es dann.
      Also was kann der Pädagoge tun, die Sozialarbeit hinzufügen. Das bringt aber häufog auch nichts, wenn das Elternhaus nichts davon hören will...
      Schlussendlich ist dann einfach der Pädagoge der “Dubbel“, der mein Kind nicht mag. Meine eigene Erfahrung.
    • Calvin Whatison 22.08.2016 06:14
      Highlight Highlight man beachte das "er" . Schlimmmmmmmm
  • Firefly 21.08.2016 17:06
    Highlight Highlight Danke für das gut Interview. Man sollte lernen, sich selber nicht immer so ernst zu nehmen. Leider zelebriert unsere Kultur seit längerem das Gegenteil.
  • pamayer 21.08.2016 16:18
    Highlight Highlight Das sind einfach nur riesenarschlöcher und Ratten.

    Damit ist alles gesagt.
    • Stefanie16 21.08.2016 18:12
      Highlight Highlight Ich finde es bedenklich, wenn der sog. Experte Janssen solche Ausdrücke verwendet, auch wenn die Tat schrecklich ist. Wie viel psychisches Leid musste der Täter wohl einstecken in all den Jahren? Er konnte sich nicht wehren, weil in unserer Gesellschaft jede Gewalt verboten ist. Verbal reichte es ihm nicht. Das ist v.a. für viele Männer echt schwierig und eine tickende Zeitbombe Wenn er sich vielleicht mal mit den Fäusten gewehrt hätte, wäre er von der Schule geflogen, aber hätte innerlich Frieden gefunden. So aber wurde er zum Pulverfass, das jetzt hochging. Shame on you, Mr. Jannsen!
  • PhiLem 21.08.2016 16:06
    Highlight Highlight Nur so am Rande, dieser sogenannte Experte spielt gewaltig mit dem Feuer. Als Experte sollte man Niemanden als "Ratte" oder ähnliches bezeichnen.
    • Asmodeus 21.08.2016 21:29
      Highlight Highlight Also als Patient würde ich mich fragen was ich bei so nem Stammtischschnurri erwarten kann.
    • Heni134 30.09.2017 12:50
      Highlight Highlight @PhiLem wie würdest du denn solche Menschen bezeichnen?
  • manago 21.08.2016 15:58
    Highlight Highlight Danke für dieses gute Interview. Es ist seit Jahrtausenden so, dass die Menschheit wegen Kleinigkeiten streitet oder sogar Krieg macht. Es ist leider eine Schwäche von Menschen, dass sie sich zu schnell persönlich angegriffen fühlen. Man nennt das Wichtigtuerei. Bei Amokläufern ist das krankhaft ausgeprägt. Es gehört eigentlich zur Erziehung bzw. Bildung, dass man lernt, Frust auszuhalten und aufzupassen, seine Energie bzw. seine Zeit auf Erden nicht wegen Kleinigkeiten zu verschwenden. Wer nicht aufpasst und seine Aufmerksamkeit nur für Gedanken an sich selbst braucht, verpasst das Leben.
  • Lowend 21.08.2016 15:53
    Highlight Highlight Die Zusammenfassung des Interviews haben die Ärzte schon vor Jahrzehnten gebracht!

    Play Icon
    • Charlie7 21.08.2016 20:53
      Highlight Highlight Und damit ist weniger das Arschloch im Refrain gemeint, sondern mehr, die Springerstiefeln, die sich nach Zärtlichkeit sehnen oder die Gewalt, die nur ein stummer Schrei nach Liebe ist.

      Lowend, Danke für den Link zum Song:)
  • Gustav.s 21.08.2016 15:42
    Highlight Highlight Wenn die Geschichten über die schwere des Mobbings stimmen, dann haben die Mobber für mich eine Mitschuld.
    Leute die gerne andere Quälen, ob physisch oder psychisch, müssen überwacht und gegebenenfalls therapiert werden.
    • Klaus K. 21.08.2016 16:09
      Highlight Highlight Sehe ich auch so, Gustav.
      Zudem ist auch der Zweck dieses Interviews offensichtlich: Wie verschiedentlich in den Medien und der Politik gefordert, soll hier der bereits tote Täter geächtet und verachtet werden.
      Ich persönlich bezweifle, dass Gemobbte damit von der zukünftigen Nachahmung abgehalten werden.
    • pamayer 21.08.2016 16:16
      Highlight Highlight Stimmt schon. aber mach mal! Da hättest einen grossen Teil der Menschheit in der Praxis.
    • Firefly 21.08.2016 17:02
      Highlight Highlight Habe auch schon Leute erlebt, die haben sich wegen jeder Kleinigkeit gemobt gefühlt, alles persönlich und als Angriff verstanden auch wenn es gar nicht so gemeint war, konnten überhaupt nicht mit Kritik umgehen und suchten die Opferrolle geradezu. Ich sehe in solchen Fällen keine Schuld oder Mitverantwortung beim Umfeld.
  • Stromer5 21.08.2016 15:20
    Highlight Highlight Gutes Interview!!
  • Palatino 21.08.2016 15:08
    Highlight Highlight "Ein grandioses ballistisches Ballett mit 47 Toten". Dieser Satz stammt aus einer "Tatort"-Besprechung des SPIEGEL, welche von Watson übernommen wurde. Ein wichtiger Schritt wäre gemacht, wenn Medien die Tötung von Menschen,auch als Teil von "Unterhaltung", nicht mehr abfeiern würde.
    • Gähn on the rocks 21.08.2016 16:28
      Highlight Highlight richtig.
  • Turi 21.08.2016 14:21
    Highlight Highlight Das Gekränkt-Sein-Dürfen ist in unserer Gesellschaft nur einem Teil vorbehalten. Im Gender-Diskurs der letzten Jahre ist die Opferrolle und das Gekränkt-Sein nur bei den Frauen gesellschaftlich toleriert - Männer seien dagegen "privilegiert und reich" (siehe Tagi-Artikel http://tinyurl.com/h8esbfe ).
    Dieser Beitrag hier bestätigt nur diese Klischees: Der Täter, der zeitlebens gemobbt wurde, hat sich doch nie für einen 'Helden' gehalten, wie der sog. Experte behauptet. Der Täter hat zeitlebens nicht mal eine Freundin gefunden, da weiss er von selbst, dass er ein 'armes Würstchen' ist.
    • manago 21.08.2016 15:50
      Highlight Highlight @Turi
      Nein, diese Leute wissen nicht, dass sie ein 'armes Würsten' sind. Eine Person kann sich schwer zugestehen, dass er ein Nichts bzw. ein 'armes Würstchen' ist. Das käme ihrer Selbstvernichtung gleich. Das Ich wehrt sich aus Überlebenstrieb gegen die Selbstvernichtung. Für Amokläufer ist ihr Gefühl, vernichtet zu werden, Realität und wehren sich mit Gewalt dagegen.
    • Martiis 21.08.2016 16:02
      Highlight Highlight Diesem Kommentar von dir konnte ich zustimmen:
      Turi
      18.08.2016 21:36
      "Meines Erachtens gibts keine Ausreden, weshalb frau ihren eigenen Sohn missbrauchen sollte. Auch keine Religion oder Sekte."

      Interessant ist aber, dass du bei männlichen Tätern plötzlich so ausgeprägt auf die Tränendrüse drücken kannst.
    • Turi 21.08.2016 17:20
      Highlight Highlight @Martis (oder Stenzer, Macke etc), du warst die erste, die versucht, die Frau als Opfer eines 'indischen Gurus' darzustellen. Indischer Guru, tsts. Also immer bei der Wahrheit bleiben...

      Martiis 16.08.2016 21:30
      The Man: In diesem Artikel wurde die Verbindung der Mutter zum indischen Sektenguru ja nicht mal erwähnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Queen C 21.08.2016 14:11
    Highlight Highlight 'Wenn wir so weitermachen, geht die Gewaltwelle nicht so schnell vorbei.'
    Was soll denn das heissen? Womit sollen 'wir' denn nicht weitermachen?
    • Ingenieur 21.08.2016 15:18
      Highlight Highlight Guter Punkt. In der Frage zuvor sprach er von der Medienberichterstattung. Und hier liegt definitiv eine riesen Verantwortung in der ganzen Entwicklung. Wieviele Anschläge würde ISIS noch machen, wenn nie über die Anschläge berichtet wurde? Wieviele Trittbrettfahrer gäbe es, wenn nie über Anschläge berichtet wurde? Nun, wir leben in einer Gesellschaft, wo man über diese Sachen informiert sein will. Aber vermutlich braucht es eine viel zurückhaltendere und schonendere Berichterstattung. Das aber, ist dann wiederum schlecht fürs Geschäft von den Medien... die Leben von den tragischen Ereignissen
    • Thoemmeli 21.08.2016 16:16
      Highlight Highlight Genauso ist es. Ich kann mich noch an die allererste Flugzeugentführung erinnern (damals gab es noch keinerlei Sicherheitskontrollen und man konnte problemlos mit einer Waffe ein Flugzeug besteigen). Die Medien haben natürlich darüber berichtet. Bislang war noch niemand auf die Idee einer Flugzeugentführung gekommen, was sich nach der Berichterstattung schlagartig geändert hat. Es dauerte keinen Monat, bis die nächste folgte. Hätte man auf die Berichte verzichtet, hätte es vielleicht noch Monate, oder gar Jahre gedauert, bis die zweite Entführung erfolgt wäre...
    • Queen C 21.08.2016 16:29
      Highlight Highlight Dann soll bitteschön das Kind beim Namen genannt werden. Zu 'den Medien' gehöre ich und die meisten anderen nicht.
  • Kookaburra 21.08.2016 14:07
    Highlight Highlight Ein Experte unter dem Niveau eines Online-Kommentierers: "Das sind einfach nur Riesenarschlöcher und Ratten!"
    Natürlich hat er recht, aber wenn ich es mir in einem Kommentar so einfach mache, dann wird das nicht freigeschaltet.
    Aber in einer Watson-Headline gehts?
    Irgendwie empfinde ich ihn nun eher als populistischen, diffusen "Berater" auf Steuerkosten, denn als echten Experten.

    Ich glaube nicht, dass es genug Prävention für dieses Problem geben kann. Aber vielleicht können wir den nächsten rechtzeitig niederschlagen. Wenn wir uns um Notfall gemeinsam auf ihn werfen...
    • Asmodeus 21.08.2016 21:25
      Highlight Highlight Seltsamer Therapeut. Aber so macht er halt Werbung für seine Firma

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