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Wenn Priester lieben, müssen sie dies im Versteckten tun. montage: lea senn

«Meine Meinung ist klar: Das Pflichtzölibat gehört abgeschafft»

Weil er sich verliebt hat, legt ein Priester im Kanton Graubünden sein Amt nieder. Denn das Zölibat erlaubt keine Liebesbeziehungen. Darunter leiden viele Gläubige und deren Partnerinnen. Auch Beatrice Bucher musste lange heimlich lieben.



Frau Bucher, der Priester der Gemeinde Brigels im Kanton Graubünden tritt von seinem Amt zurück, weil er sich in eine Frau verliebt hat. Diese Nachricht hat erneut eine Diskussion um das Zölibat entfacht. Wie ist Ihre Haltung dazu?
Beatrice Bucher:
 Meine Meinung ist klar: Das Pflichtzölibat gehört abgeschafft. Es ist ein unbiblisches Gesetz, das vor etwa 900 Jahren von den damaligen Kirchenmännern aus Machtgründen ins Gesetzbuch des Kirchenrechts aufgenommen wurde.

Warum aus Machtgründen?
Immer wieder in der Kirchengeschichte wurde das Pflichtzölibat in Frage gestellt. Definitiv eingeführt wurde es 1022 von Papst Benedikt VIII. Der Grund war keinesfalls theologisch, sondern ganz pragmatisch. Es sollte zum Beispiel verhindert werden, dass beim Tod eines Geistlichen das Vermögen der Kirche an Familienangehörige übergeht.

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bild: zvg

zur Person

Beatrice Bucher ist Vorstandsmitglied des Vereins für vom Zölibat betroffenen Frauen (ZöFra). Die Liebe zu ihrem Partner, einem Ordensbruder musste sie zwölf Jahre lang verstecken.

Sie selbst wissen, wie es ist, vom Zölibat betroffen zu sein.
Mein Partner war Ordenspriester. Er unterrichtete an der Ordensschule und lebte zeitweise im Kloster in der Ordensgemeinschaft. Wir haben zwölf Jahre lang heimlich eine Beziehung gelebt. Intensiv mit Brief- und Telefonkontakt, zunehmend dann auch mit Treffen. Erst als er aus dem Orden austrat, durften wir etwas mehr als 13 Jahre gemeinsam und öffentlich unseren Alltag leben und teilen. Vor vier Jahren ist er verstorben.

Wie war es, so lange diese Beziehung zu verstecken?
Es war häufig sehr schwierig und geprägt von vielen Aufs und Abs. Er hatte oft und immer wieder ein schlechtes Gewissen gegenüber seinem Orden. Denn er hatte ja das Gelübde der Ehelosigkeit und Keuschheit abgelegt. Zigmal versuchte er, die Beziehung zu mir aufzulösen, sagte sich, es kann nicht sein, was nicht sein darf. Meistens meldete er sich nach wenigen Tagen aber wieder bei mir.

Er schaffte es nicht, sich von Ihnen zu trennen?
Er kam immer wieder zu mir zurück. Ständig dieses Hin und Her und das über Jahre. Wir haben unendlich gelitten. Nicht an unserer Liebe, sondern an den absurden Gesetzen der katholischen Kirche.

«Obwohl er über 40 Jahre lang in derselben Ordensgemeinschaft gelebt hatte, herrschte nach seinem Austritt einfach Stillschweigen darüber.»

Was war so schwer für ihn?
Dass auf der einen Seite diese Gesetze der Kirche waren und er versprochen hatte, diese nicht zu brechen und er auf der anderen Seite mit der Wirklichkeit des Lebens konfrontiert wurde. Man kann die Liebe bekanntlich nicht verordnen. Für ihn war das ein langer und beschwerlicher Weg, den er gehen musste, den er gegangen ist.

Wer hat Ihnen während dieser Zeit geholfen?
Nur sehr wenige wussten über uns Bescheid. Ich konnte mit ein paar Freunden und mit meinen Angehörigen darüber sprechen. Er hingegen konnte sich kaum jemandem anvertrauen. Zuletzt hat er sich während einer dreimonatigen Auszeit mit seinem Innersten auseinandergesetzt. Er entschied sich endgültig für unsere Beziehung und trat er aus dem Orden aus.

Wie reagierte der Orden?
Das Administrative lief korrekt ab. Doch davon abgesehen hörte er gar nichts vom Orden. Obwohl er über 40 Jahre lang in derselben Ordensgemeinschaft gelebt hatte, herrschte nach seinem Austritt einfach Stillschweigen darüber. Ich kann das bis heute nicht nachvollziehen. Er hingegen wollte nicht darüber sprechen. Aber ich glaube, es hat ihm sehr weh getan.

Sie sind Vorstandsmitglied des «ZöFra», einem Verein, der sich um Frauen kümmert, die vom Zölibat betroffen sind, sprich, die versteckt Beziehungen zu Geistlichen unterhalten oder gar Kinder mit ihnen haben. Wie viele solche Frauen gibt es in der Schweiz?
Seit der Gründung des Vereins im Jahr 2000 haben sich rund 500 Frauen bei uns gemeldet. Doch diese Zahl lässt nur teilweise einen Rückschluss auf die Realität zu. Denn nur ein kleiner Prozentsatz der Frauen hält es nicht mehr aus und meldet sich schliesslich bei uns.

«Es ist eine unausgesprochene Wirklichkeit, dass es sehr viele gelebte Liebesbeziehungen gibt. Zu Frauen wie natürlich auch zu Männern.»

Gibt es Schätzungen, wie viele Geistliche eine heimliche Beziehung unterhalten?
Auch dazu gibt es keine verlässliche Zahlen. Es ist eine unausgesprochene Wirklichkeit, dass es sehr viele gelebte Liebesbeziehungen gibt. Zu Frauen wie natürlich auch zu Männern.

Der 35-jährige Priester im Kanton Graubünden war sieben Jahre in seiner Gemeinde in Brigels tätig. Was kommt nach seinem Abschied nun auf ihn zu?
Sein Privatleben hat er mit dem Entschluss, die Beziehung öffentlich leben zu wollen, bereits geregelt. Wie es für ihn nun beruflich weitergeht, wird sich zeigen. Falls er weiterhin im kirchlichen Bereich arbeiten möchte, wäre es sehr wünschenswert, dass ihm dies nach der Befreiung seiner priesterlichen Verpflichtungen möglich sein wird.

Wird das von den verschiedenen Bistümern unterschiedlich gehandhabt?
Ja, die Bistümer und ihre Bischöfe haben einen gewissen Handlungsspielraum, wie gewisse Tatsachen praktiziert werden. Das Pflichtzölibat kann ein Bistum natürlich nicht in Eigenregie abschaffen. Jedoch kann ein Priester, der sich für eine Partnerschaft entscheidet und die Dispens erhalten hat, als Pastoralassistent, also als Seelsorger, eingesetzt werden.

«Es gibt Realitäten, dazu gehören beispielsweise auch homosexuelle Priester, welche die katholische Kirche anerkennen muss.»

Inzwischen findet sogar der Papst, dass über eine Lockerung des Zölibats nachgedacht werden muss. Doch konkret passiert ist bisher noch nichts. Wie lange dauert es noch, bis die katholische Kirche den Wandel vollzieht?
Nach den Äusserungen von Papst Franziskus kann dies mittelfristig möglich sein. Noch ist ein grosses Umdenken nötig. Die hohen alten Kirchenmänner müssen sich von ihrer Macht lösen, zudem müssten meines Erachtens gleichzeitig Frauen als Priesterinnen zugelassen werden. Auch die Sexualität darf nicht mehr verteufelt werden. Es gibt Realitäten, dazu gehören beispielsweise auch homosexuelle Priester, welche die katholische Kirche anerkennen muss. Doch bis dahin ist es – so befürchte ich – noch ein weiter Weg.

Vom Winde verweht: Der Papst wird Opfer eines Photoshop-Battles

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    Alle Leser-Kommentare
  • DemonCore 18.07.2018 21:30
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach gehören Kirche und Staat endlich getrennt. Keine Gottesanrufung in der Verfassung, keine Zwangseintritte in die Landeskirchen, keine Erhebung von Kirchensteuern, keine Religionsvertreter in staatlichen Komissionen.
    • DemonCore 19.07.2018 17:23
      Highlight Highlight Weder noch... Gegenfrage: Sie der Meinung die Allgemeinheit muss ihre persönlichen Wahnvorstellungen staatlich mittragen?
    • DemonCore 20.07.2018 15:53
      Highlight Highlight Sie haben doch einen unsichtbaren Freund der über uns alle wacht? Ich habe lediglich gesagt dies sollte ihre absolute Privatsache sein, dafür vergleichen Sie mich mit einem Massenmörder und Diktator. Starke Argumente, und, wie immer, sehr christlich im Umgang :)
  • Groovy 18.07.2018 18:11
    Highlight Highlight Wo ist das Problem? Entweder die Bedingungen des Vereins akzeptieren oder austreten.
  • bokl 18.07.2018 12:06
    Highlight Highlight Die Lösung ist eine Reform der Kirche und die wurde schon lange vollzogen. Wer bei den Ewiggestrigen bleibt, kann sich nicht beklagen, dass sie im Gestern verhaftet bleiben.
  • Stichelei 18.07.2018 11:51
    Highlight Highlight Bei der kath. Kirche verhält es sich doch wie bei jedem Verein: Wenn man Mitglied ist und einem die Statuten nicht mehr passen, kann man 2 Dinge tun: Versuchen, die Statuten zu ändern oder, wenn der Vorstand und die meisten anderen Mitglieder davon nichts wissen wollen, austreten.
    • .ch 18.07.2018 14:45
      Highlight Highlight Nicht ganz. Die kath. Kirche verstösst z. B. gegen die verfassungsmässig garantierte Gleichberechtigung der Geschlechter.
    • zeusli 18.07.2018 22:24
      Highlight Highlight Vom Islam wird erwarted das die Verfassung und die Gesetze eingehalten werden. Was ist mit gleiches Recht für alle?
  • infomann 18.07.2018 11:48
    Highlight Highlight Ich verstehe immer weniger warum noch so viele Krichensteuer bezahlen.
    Ohne diese sturen Köpfe kann man doch sehr gut leben.
    • Oxymora 18.07.2018 14:43
      Highlight Highlight Die Ungläubigensteuer
      ist in jedem Fall geschuldet.
      (wie Bundes oder Kantonssteuer)

      Würde man die Ungläubigensteuer
      (Kirchensteuer für juristische Personen)
      in einen AHV-Zustupf verwandeln, würden sich einige Probleme von selber entschärfen.

      Aber das ist für die CH-Politik seit vordemokratischer Zeit ein Tabu. Wahrscheinlich wird das Subventionssystem noch weiter aufgebläht, damit auch weitere Religionen in den Genuss der Subventionen kommen.

      Ein Problem mehr, das die Nation den Nachkommen übrig lässt.

      Doch vielleicht räumen die dann effizient auf.
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  • Geisslein 18.07.2018 11:38
    Highlight Highlight Wer freiwillig bei solch einem Verein mitmischt, soll nicht jammern.
    • rauchzeichen 19.07.2018 10:22
      Highlight Highlight naja bünzli, bei der kirche seh ich kein verbesserungspotential, das nicht durch auflösung des vereins und aufklährung der schafe geschehen müsste. die stärke der kirche ist ja gerade ihre starre unbeweglichkeit, was sie auch zum anker für überforderte menschen macht. und gegen kritik scheint sie und ihre anhänger immun. erst wenns wirklich nicht mehr anders geht, fügt auch die kirche sich dem zeitgeist. homoehe wird dann wohl 2050 akzeptiert und verhütung sobald wirklich niemand mehr leugnen kann, dass die menschliche population zu gross geworden ist für die erde 🤷🏻‍♂️
  • Sapientia et Virtus 18.07.2018 11:33
    Highlight Highlight Das Problem an der Diskussion ist nicht, ob das Zölibat sinnvoll ist oder nicht. Das Problem ist die Art und Weise, wie sie geführt wird. Es wird von liberalen Kreisen ganz allgemein Druck für Reformen gemacht, auch bezüglich Frauen als Priesterinnen. Unsere heutige Gesellschaft ist sehr totalitär geworden was ihre Werte betrifft, sie will in allen Bereichen des Privatlebens ihre Vorstellungen zur Gleichberechtigung durchsetzen. Unter diesen Voraussetzungen macht es für mich Sinn, das Thema Reformen für die nächsten Jahrzehnte ruhen zu lassen.
    • Neruda 18.07.2018 12:06
      Highlight Highlight Auch die Kirchen dürfen nicht über der Verfassung und den Gesetzen stehen. Aber so ist es momentan da z. B. die katholische Kirche Frauen diskriminieren darf. Das gleiche Spiel bei den Homosexuellen.
    • Sapientia et Virtus 18.07.2018 16:48
      Highlight Highlight @Schweizer Bünzli: Falsch: Niemand muss Mitglied der katholischen Kirche sein, also kann sie auch nicht totalitär sein. Wenn aber die Gesellschaft ihre politischen Vorstellungen in jedem Winkel des Privatlebens durchsetzen will, ist das totalitär!
  • Schreimschrum 18.07.2018 10:56
    Highlight Highlight Meine Güte... einfach die Kirche komplett abschaffen und gut ist. Das gehört einfach nichts ins 21. Jahrhundert.
    • .ch 18.07.2018 14:41
      Highlight Highlight Es reichte ja schon, wenn sie sich an die Verfassung halten würde.
    • RETO1 18.07.2018 15:11
      Highlight Highlight Meine Güte, warum die Kirche abschaffen
      Im 21. Jahrhundert ist niemand verpflichtet einer Kirche anzugehören
  • Matthiah Süppi 18.07.2018 10:37
    Highlight Highlight Und wenn sich halt ein Mann in einen Mann verliebg, ist das für die Betroffenen nicht auch die "Wirklichkeit des Lebens" ?
    • lilie 18.07.2018 13:40
      Highlight Highlight Doch, steht doch auch im Artikel???
    • Matthiah Süppi 18.07.2018 18:24
      Highlight Highlight Doch klar, sagen kann ichs trotzdem :)
  • Snowy 18.07.2018 10:31
    Highlight Highlight Meine Meinung ist (ebenfalls) klar: Religionen gehören abgeschafft.
    • Snowy 18.07.2018 13:43
      Highlight Highlight @Hosch: Korrekt. Verbieten ist natürlich wie (fast) immer falsch.

      Natürlich soll jeder glauben dürfen was er will - damit hat sich´s dann aber auch. Von mir aus dürfen erwachsene Menschen auch an die Zahnfee glauben SOLANGE SIE IHREN GLAUBEN IM PRIVATEN AUSÜBEN UND DIESEN NICHT VERSUCHEN AUF ANDERE ZU ÜBERTRAGEN*! Und genau da beginnt das grosse Problem....

      Jegliche Vermischung von Religion und Staat muss aufhören - also auch Steuererleichterungen und sonstige staatliche Bevorteilung jeglicher Art.
      *
      User Image
    • winglet55 18.07.2018 15:57
      Highlight Highlight vorallem die Zwangsfinanzierung über die Steuern!
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 19.07.2018 02:33
      Highlight Highlight Wie erreicht man das?
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 18.07.2018 10:03
    Highlight Highlight das zölibat ist doch längst veraltet und völliger schwachsinn, kein wunder fehlt es der kirche an nachwuchs.

    und solange die katholische kirche kondome und sex vor der ehe verbietet, sowie homosexuelle nicht anerkennt, muss sie sich auch nicht wundern wenn immer mehr leute den austritt erklären.

    wir leben im jahr 2018.

    • Alterssturheit 18.07.2018 10:58
      Highlight Highlight Wir schon..die Kirchenfürsten aber im 1018 !
    • Waedliman 18.07.2018 12:53
      Highlight Highlight Ich gehe noch einen Schritt weiter. Jeder, der Mitglied in dieser Kirche ist, ist für mich ein Mensch, der Bigotterie und Intoleranz unterstützt.
    • Candy Queen 18.07.2018 15:45
      Highlight Highlight Ich bin für ein mal ganz deiner Meinung.
      Obwohl vom Islam hier keine Rede ist, nähme es mich dennoch Wunder, ob du über all den Blödsinn, der dort gepredigt und gelebt wird, gleich urteilen würdest!?

Bald könnte die 5. Initiative gegen Tierversuche kommen

Das Schweizer Stimmvolk dürfte erneut über ein Tierversuchsverbot entscheiden können. Eine entsprechende Volksinitiative ist auf der Zielgeraden.

Das Komitee der Initiative «Ja zum Tier- und Menschenversuchsverbot – Ja zu Forschungswegen mit Impulsen für Sicherheit und Fortschritt» sammelte bereits über 111'000 Unterschriften, wie dessen Website zu entnehmen ist. 100'000 sind für das Zustandekommen nötig.

Die Sammlung soll indessen weitergehen, wie die Westschweizer Zeitung «Le Matin Dimanche» …

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