Schweiz
Interview

Corona: «Man sollte sich nun auf den Herbst vorbereiten»

Christian Althaus exponierte sich zu Beginn der Pandemie stark und zog sich dann zurück. Jetzt zieht er Bilanz.
Christian Althaus exponierte sich zu Beginn der Pandemie stark und zog sich dann zurück. Jetzt zieht er Bilanz.bild: valentin hehli / ch media
Interview

Epidemiologe Christian Althaus mahnt: «Man sollte sich nun auf den Herbst vorbereiten»

Einst zog er mit dem Bundesrat hart ins Gericht, jetzt kittet er die Gesellschaft. Die Bevölkerung sei längst nicht so gespalten, wie es die Medien darstellen würden, sagt Epidemiologe Christian Althaus. Die kalte Jahreszeit sollte man aber schon jetzt im Blick haben.
12.02.2022, 12:4512.02.2022, 12:47
Sabine Kuster / ch media
Mehr «Schweiz»

Wie überlebt man als Epidemiologe eine zweijährige Pandemie ohne eine Falschaussage? Vermutlich nur mit grosser Bedachtheit. Und so hält Christian Althaus oft inne, bevor er eine Antwort formuliert. Fast geht vergessen, wie scharf er im ersten Pandemiejahr den Bundesrat kritisiert hat. Althaus ist vielleicht auch diplomatischer geworden. Erst im Gespräch nach dem Interview schimmert durch, dass er sich immer noch seine Gedanken macht zu den Schweizer Entscheidungsträgern in der Pandemie.

Es kursiert auf Twitter das Foto einer Tasse, auf der steht: «Mach Epidemiologie wieder langweilig.» Wünschen Sie sich das auch?
Christian Althaus: Ich bin in der Tat froh, wenn das Thema wieder etwas aus dem Fokus gerät.

Was waren Ihre Höhe- und Tiefpunkte in der Pandemie?
Der Tiefpunkt war, als im Oktober 2020 Bund und Kantone sehr lange zögerten, vernünftige Obergrenzen für Versammlungen und Veranstaltungen einzuführen und daraufhin Tausende Menschen sterben mussten. Das fand ich schwierig zu akzeptieren. Der Höhepunkt war die Ankündigung der Impfstoffe Ende 2020. Ich hätte nie gedacht, dass wir innerhalb weniger als eines Jahres derart wirksame Impfstoffe haben werden.

Das ist der nationale Blickwinkel. Was waren persönlich die Höhen und Tiefen als Epidemiologe, der stark im Fokus stand?
Meine Gefühle waren über die gesamte Zeit sehr zwiespältig, weil es als Wissenschafter eine sehr spannende Zeit war. Andererseits hat die Pandemie weltweit sehr viel Leid verursacht.

«Man muss verstehen, dass eine erfolgreiche Pandemiebekämpfung auch für die Wirtschaft und die Gesellschaft von Vorteil ist».

Sie hatten es plötzlich mit einem komplett unbekannten Virus zu tun.
Na ja, so neu war diese Situation nicht. Wir hatten in den letzten zwanzig Jahren viele neue Infektionskrankheiten, die erforscht wurden. Diese haben sich bisher einfach nicht über den ganzen Globus ausgebreitet oder waren weniger gefährlich. Jetzt erst kam es zur Katastrophe, die man eigentlich schon lange erwartet hat.

Aber stressig muss es am Anfang trotzdem gewesen sein, Einschätzungen abzugeben, oder?
Als Wissenschafter war es zu Beginn wichtig, auf die Fakten hinzuweisen: Dass sich das Virus sehr gut ausbreitet. Und dass man Massnahmen ergreifen muss, falls man eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern möchte. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse lieferten dann die Grundlage für die politischen Entscheide.

So einfach war das nicht: Sie und andere Wissenschafter kritisierten die Entscheidungsträger öffentlich.
Es ist die Aufgabe von Wissenschaftern, auf die zu erwartenden Konsequenzen von gewissen Entscheiden hinzuweisen. Im Oktober 2020 habe ich das sehr deutlich getan.

Ich höre in keiner Ihrer Antworten Stress heraus, obwohl diese zwei Jahre eine Extremsituation waren.
Ich habe einfach noch nie so viel gearbeitet wie in den letzten zwei Jahren. Dass es als Wissenschafter eine derart interessante Zeit war, hat vermutlich die schwierigen Momente aufgehoben.

Christian Althaus beim Interview im Zürcher Volkshaus.
Christian Althaus beim Interview im Zürcher Volkshaus.bild: valentin hehli / ch media

Was hätten Sie anders gemacht, als die Schweiz entschieden hat?
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz hat 2015 eine Strommangellage und eine Pandemie als die zwei grössten Risiken für die Schweiz identifiziert. Diese Pandemie war also eine Krise mit Ansage, auf die man sich besser hätte vorbereiten können. Natürlich ist dies rückblickend einfach zu sagen, und es wurde vielerorts ja auch hervorragend gearbeitet. So hat die Schweiz auf die wirksamsten Impfstoffe gesetzt. Während der Pandemie dauerte es dann aber lange, bis verstanden wurde, dass diese Krise langfristig bekämpft werden muss. Und dass es dafür einen gesamtstaatlichen und -gesellschaftlichen Ansatz braucht. Die Pandemie wurde zu lange als reine Gesundheitskrise wahrgenommen und immer wieder für beendet erklärt.

Welche Departemente hätten miteinbezogen werden müssen?
Im Sommer 2020 hätte das BAG zusammen mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und dem Staatssekretariat für Wirtschaft einen Massnahmenplan entwickeln können, um auf die Welle im Herbst schnell zu reagieren. Man hätte vorzeitig klären können, welche Massnahmen zu welchem Zeitpunkt zur Option stehen, in welchen Branchen es eventuell zu Schliessungen kommen könnte, und wie diese Betriebe entschädigt werden können.

Wie kommt man denn erfolgreich durch eine Pandemie?
Man muss verstehen, dass eine erfolgreiche Pandemiebekämpfung auch für die Wirtschaft und die Gesellschaft von Vorteil ist. In Europa kann man das anhand der skandinavischen Staaten gut erkennen. Sie hatten relativ tiefe Übersterblichkeiten, eher wenig einschränkende Massnahmen und geringe wirtschaftliche Schäden.

Reden Sie von Dänemark oder Schweden?
Insbesondere von Dänemark, Norwegen und Finnland. Diese Länder haben sehr wissenschaftlich und technologiebasiert gearbeitet. Sie haben sich aber auch nicht gescheut, für kurze Zeit strenge Massnahmen einzuführen. Schweden verfolgte einen etwas anderen Ansatz: Über die gesamte Pandemie hatte das Land sehr strikte Obergrenzen für Versammlungen und Veranstaltungen. Aber Läden und Restaurants blieben mit Einschränkungen offen. Aufgrund der Erfahrungen aus Schweden hat die wissenschaftliche Taskforce immer wieder auf die Notwendigkeit von Obergrenzen für Versammlungen und Veranstaltungen hingewiesen. Im Gegensatz zu Schweden haben in der Schweiz unterschiedliche Lobbys jedoch enormen politischen Einfluss, und es kam ausgerechnet auf den Herbst wieder zu Grossveranstaltungen. Worauf neue, harte Massnahmen nötig wurden.

England und Frankreich hatten viel mehr Coronatodesfälle. Aber dort befinden sich auch die grössten Metropolen. Hätten da Versammlungsobergrenzen gereicht?
Versammlungsobergrenzen alleine vermutlich nicht. England hat oft etwas spät reagiert. Frankreichs Übersterblichkeit hingegen ist vergleichbar mit jener der Schweiz oder Schweden. Nicht nur die Besiedlungsdichte, viel mehr die sozio-ökonomischen Bedingungen treiben die Pandemie an.

«In der aktuellen Situation macht das Zertifikat - ausser beim Reisen - wohl kaum mehr Sinn.»

Sie meinen, dass es in Regionen mit weniger Einkommen zu mehr Todesfällen kommt?
Sozio-ökonomische Faktoren beinhalten auch die Bildung oder den Beruf. In der Schweiz konnten mehr Leute im Homeoffice arbeiten als andernorts, es gab Entschädigungen bei Betriebsausfällen, die Gesundheitsversorgung ist gut. Für andere Länder - insbesondere in Osteuropa - war es deutlich schwieriger, die Pandemie zu kontrollieren. In Regionen mit engen Wohnverhältnissen ist es besonders schwierig.

Die Ausgangsbeschränkungen in Frankreich oder Deutschland waren heftig. War das wirklich nötig?
Es ist zu einfach, aus der Perspektive der kleinen, wohlhabenden Schweiz die Massnahmen anderer Länder zu beurteilen. Diese Länder waren in Situationen, in denen sie die Pandemie nicht mehr in den Griff bekamen. Sie hatten oft keine andere Lösung mehr. In der Schweiz konnten wir die Pandemie meist mit relativ milden Massnahmen bekämpfen.

Die Zertifikatspflicht war noch mal ein harter Eingriff. Waren Sie dafür?
Ich habe in der Vergangenheit immer dafür plädiert, dass man das Zertifikat nur mit 3G und kostenlosen Tests anwendet. 2G war ja primär eine Massnahme, um noch einige von der Impfung zu überzeugen. In der aktuellen Situation macht das Zertifikat - ausser beim Reisen - wohl kaum mehr Sinn.

Es gab und gibt unter den Epidemiologen, Virologinnen und Immunologen mehr Alarmisten als Verharmloser. In der Politik ist es umgekehrt. Ist das eine unvermeidbare Rollenteilung?
Nur weil jemand vor Gefahren warnt, muss man nicht unbedingt Alarmist sein. Ich sehe da keine zwingende Rollenteilung. Dänemark ist ein Paradebeispiel, wie gut Politik und Wissenschaft zusammenarbeiten können.

In der Schweiz war dieser Graben offensichtlich da.
Das wurde medial extrem aufgebauscht. Es stimmt aber, dass es in der Schweiz keinen institutionellen Austausch zwischen Wissenschaft und Politik gibt. Man wusste deshalb anfänglich nicht, wie ein konstruktiver Austausch etabliert werden kann.

Die wissenschaftliche Taskforce - das beratende Gremium - wurde bis jetzt, bis zum Ende der Pandemie kritisiert. Warum?
Das müssen Sie die Kritiker fragen. Ich habe den Eindruck, dass sich der Austausch zwischen der Taskforce und dem Bundesrat insbesondere im letzten Jahr stark verbessert hat.

Trotzdem haben Sie sie vor einem Jahr verlassen.
Ich sah meinen Beitrag darin, aufzuzeigen, wie man mit einem klugen Massnahmeplan eine Krise, wie wir sie Ende 2020 hatten, verhindern kann. Das ist uns damals nicht gelungen. Und danach kamen schon die Impfstoffe, und die kritische Phase der Pandemie war vorüber.

Christian Althaus, Epidemiologe am Institut fuer Sozial- und Praeventivmedizin (ISPM) der Universitaet Bern und Experte in der Corona-Krise, rechts, diskutiert mit Marcel Salathe, Epidemiologe, Eidgen ...
Christian Althaus und Marcel Salathé an einer Corona-Konferenz in Bern: Die beiden Epidemiologen waren gefragte Experten während der Pandemie.Bild: keystone

Jeden Tag neue Fallzahlen, jede Woche eine Stellungnahme des BAG, der Taskforce und des Bundesrates. War das vielleicht zu viel?
Ich hätte es geschätzt, wenn ein Krisenstab im Hintergrund gearbeitet hätte und seltener, aber gezielter und klarer kommuniziert hätte. Dass sich die Leute für wissenschaftliche Fragen interessieren, ist verständlich und auch positiv.

Was ist anders gekommen, als Sie gedacht hatten?
Mich haben die neuen Virus-Varianten überrascht, die deutlich ansteckender sind. Dass es zu derart grossen Sprüngen in der Übertragungsfähigkeit kommen kann, hätte ich nicht gedacht. Das zeigt, dass wir weiterhin auf der Hut sein sollten vor neuen Varianten.

Was hat Sie während der letzten zwei Jahre positiv beeindruckt?
Mich hat die Schweizer Bevölkerung beeindruckt, wie sie zu einem sehr grossen Teil die schwierige Situation verstanden und die Massnahmen mitgetragen hat und sich hat impfen lassen. Obwohl die Schweiz schlecht auf die Krise vorbereitet war, hat sie sich beeindruckend resilient gezeigt.

Auch in der Bevölkerung sehen Sie keinen ideologischen Graben?
Das wurde ebenfalls medial aufgebauscht. Eine kleine Minderheit wurde manchmal etwas laut, ja. Aber von einem Graben zu sprechen, halte ich für übertrieben.

Immerhin haben sich 20 Prozent der Erwachsenen nicht impfen lassen, und 38 Prozent lehnten im Herbst das Covid-Gesetz ab. Es waren einige, die mit der Impfpolitik nicht einverstanden waren.
Natürlich könnte die Impfrate noch etwas höher sein. Aber vier von fünf Erwachsenen sind vollständig geimpft. Selbst unter jungen Erwachsenen sind über 70 Prozent geimpft. Das ist doch beeindruckend.

«Aktuell halte ich es für sinnvoll, die Masken mindestens im öffentlichen Verkehr beizubehalten.»

Und jetzt beginnt die Endemie?
Endemie bedeutet, dass Infektionswellen in regelmässigen Abständen ohne grössere Überraschungen auftreten, und keine Massnahmen mehr erfordern. Ob es ab jetzt so ist, können wir wohl erst in einem Jahr beurteilen.

Sie haben vor Omikron mal geschätzt, dass künftig ständig 50 bis 200 Coronapatienten schweizweit auf Intensivstationen sein werden. Gehen Sie immer noch davon aus?
Das Risiko einer Einweisung auf die Intensivstation ist mit Omikron deutlich reduziert. Trotzdem werden wir vermutlich immer wieder Dutzende Coronapatienten auf den Intensivstationen haben. Und neue Varianten können auch wieder zur stärkeren Belastung führen, sodass man Kapazitäten in den Spitälern bereithalten sollte.

Sollte man gewissen Massnahmen beibehalten?
Aktuell halte ich es für sinnvoll, die Masken mindestens im öffentlichen Verkehr beizubehalten. Dies, weil sich dort viele Leute auf engem Raum befinden und weil Masken wenig einschränken. Und vor allem, weil der ÖV unverzichtbar ist: Auch Risikopersonen müssen ihn bei den aktuell hohen Inzidenzen benutzen können. In Museen oder Restaurants kann man eher auf Eigenverantwortung setzen.

Wird es im nächsten Herbst und Winter wieder Massnahmen geben?
Man sollte sich nun vorbereiten, damit wir nicht wieder alle Masken tragen müssen oder im Homeoffice sitzen. Dabei empfiehlt es sich, insbesondere auf die Aerosolübertragung in Innenräumen zu achten und mit technologischen Lösungen die Luftqualität zu verbessern.

Immunologen weisen darauf hin, dass es nicht schlecht sein muss, wenn das Immunsystem durch Ansteckung geboostert wird.
Die meisten Menschen werden sich in ihrem Leben vermutlich immer wieder mal mit dem Coronavirus infizieren und dabei eine immer breitere Immunität aufbauen. Trotzdem sollte man im Winter darauf achten, dass nicht innert kurzer Zeit zu viele Menschen schwer erkranken und das Gesundheitssystem stark belasten. Eine bessere Kontrolle der Luftqualität wäre eine Massnahme, die niemanden einschränkt.

Die Belastung des Gesundheitssystems war oft im Fokus. Selten die Langzeitfolgen der Erkrankung. Weiss einfach niemand, was tun, dass das ausgeblendet wurde?
Wir wissen schon lange, dass es Long Covid gibt. Deshalb ist es zu begrüssen, dass sich mittlerweile auch die Behörden der Thematik annehmen. Die Impfung ist eine gute Prävention, weil sie bis zu einem gewissen Grad auch vor Long Covid schützt. Es besteht die Hoffnung, dass mit einer immer besseren Immunität in der Bevölkerung, Long Covid viel seltener auftritt. Dass also das Risiko nicht bei jeder neuen Ansteckung wieder gleich hoch ist.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das bunte Treiben der Coronasünder
1 / 11
Das bunte Treiben der Coronasünder
Credit-Suisse-Präsident António Horta-Osório hat zweimal gegen die Corona-Quarantäneregeln verstossen – einmal gegen schweizerische, ein zweites Mal gegen britische, weil er den Tennisfinal in Wimbledon live miterleben wollte. Die Folgen: für die Credit Suisse zahlreiche peinliche Schlagzeilen in der globalen Finanzpresse, für Horta-Osório selbst blieb nur noch der Rücktritt.
quelle: keystone / andy rain
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Bio-Lehrerin impft Schüler – ihr drohen 4 Jahre Haft
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
86 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Cmdr_Zod
12.02.2022 14:56registriert Januar 2021
Falls es nächsten Herbst wieder knallt, dann werden sich Politik und Behörden erneut überrascht geben. Das ist es, was mich am meisten enttäuscht hat bei der Politik in der Corona-Pandemie, dieser Mangel an Vorbereitung und Planung.
11438
Melden
Zum Kommentar
avatar
Achillea
12.02.2022 13:33registriert April 2021
"Ich hätte es geschätzt, wenn ein Krisenstab im Hintergrund gearbeitet hätte und seltener, aber gezielter und klarer kommuniziert hätte."

Auch ich habe gemerkt, dass teilweise zu viel kommuniziert wurde. Oft wussten Leute in meinem Umfeld nicht, dass die Massnahmen/Lockerungen erst in die Vernehmlassung geschickt wurden und noch nicht gelten. Meiner Meinung nach hätten die ganzen Abklärungen zwischen Bund und Kanton im Hintergrund stattfinden können.
8613
Melden
Zum Kommentar
avatar
wohlfrivol
12.02.2022 13:55registriert Februar 2022
Danke dafür und für das Bewusstsein, dass Masken eben nicht nur zum eigenen Schutz da sind:
“Sollte man gewissen Massnahmen beibehalten?
Aktuell halte ich es für sinnvoll, die Masken mindestens im öffentlichen Verkehr beizubehalten. Dies, weil sich dort viele Leute auf engem Raum befinden und weil Masken wenig einschränken. Und vor allem, weil der ÖV unverzichtbar ist: Auch Risikopersonen müssen ihn bei den aktuell hohen Inzidenzen benutzen können. In Museen oder Restaurants kann man eher auf Eigenverantwortung setzen.”
4224
Melden
Zum Kommentar
86
Nach monatelanger Suche: Stefan Bollinger wird neuer CEO von Julius Bär

Die Bank Julius Bär hat nach langer Suche einen neuen Chef gefunden. Der in London für Goldman Sachs tätige Stefan Bollinger tritt anfangs 2025 die Nachfolge von Philipp Rickenbacher an, der im Februar wegen des Signa-Debakels zurückgetreten war.

Zur Story