Schweiz
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Schwimmunterricht: Europa-Gericht geht nicht auf Klage von Basler Muslimen ein



Die Grosse Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte wird sich nicht mit dem gemischtgeschlechtlichen Schwimmunterricht an der Primarschule von Basel-Stadt befassen. Das Gericht hat das Gesuch der Eltern zweier muslimischer Mädchen um Behandlung des Falls abgewiesen.

Der Gerichtshof gab seinen Entscheid am Dienstag bekannt. Die Mädchen hatten nicht an den obligatorischen Schwimmlektionen teilgenommen. Die Eltern stellten sich auf den Standpunkt, dass die Glaubens- und Gewissensfreiheit ihnen ein Recht auf Befreiung ihrer Töchter vom gemischtgeschlechtlichen Schwimmunterricht gewähre.

Soziale Komponente

Die Erste Kammer des Europäischen Gerichtshofs kam bereits im Januar zum Schluss, dass die Religionsfreiheit der Betroffenen mit dem Schwimmobligatorium nicht verletzt worden sei. Die Eltern hatten als Folge ihrer Weigerung, die Mädchen zum Unterricht zu schicken, im Juli 2010 je 700 Franken Busse bezahlen müssen.

Der Gerichtshof hielt damals fest, dass es beim Schwimmunterricht nicht nur um das Erlernen des Schwimmens, sondern auch um das gemeinsame Lernen im Klassenverband gehe. Die soziale Komponente spiele dabei eine wichtige Rolle. Zudem sei es den Mädchen erlaubt worden, Burkinis zu tragen. (whr/sda)

Hidschab & Co. – islamische Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • karima 01.06.2017 23:11
    Highlight Highlight finds eh komisch, sich ner religion so unterzuordnen.

    hoffentlich lernen die mädchen in der schule, nebst dem schwimmen, ganz viel in naturwissenschaftlichen fächern.

    - und die eltern hätten während dessen zeit, sich zb star talk mit neil degrasse tyson anzuschauen..
  • gesetzesbecher 30.05.2017 19:16
    Highlight Highlight Watson scheint heute ein Problem mit den europäischen Institutionen zu haben... Es gibt kein "Europa-Gericht". Gemeint ist auch dieses Mal der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) mit Sitz in Strassburg, welche über Verletzungen der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) befindet (bei der die Schweiz seit 1974 Vertragspartei ist).

    Daneben gäbe es noch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) das höchste rechtsprechende Organ der EU, welches seinen Sitz in Luxemburg hat und mit dem die Schweiz kaum etwas zu tun hat.
  • dommen 30.05.2017 18:54
    Highlight Highlight Ein Elternpaar von weiss nicht wieviel 10000, die keine Probleme haben... Das Breittreten solcher Fälle in der Öffentlichkeit hinterlässt ein völlig verzerrtes Bild meiner Meinung nach.
    • kEINKOmmEnTAR 30.05.2017 21:53
      Highlight Highlight Das was diese News relevant macht ist die Signalwirkung des Entscheides und die Stärkung der Schule gegenüber anderen Eltern.
    • GeorgOrwell 1984 01.06.2017 17:46
      Highlight Highlight dommen bin völlig gleicher Meinung, "drehe die Welt, so wie sie dir gefällt..." diese asoziale und egoistische Verhaltensweise wird irgendwann mal die ganze Mennscheit vernichten.. Aber schreien werden wir erst, wenn wir im Minderheit bzw die Verlierer sind. Mfg
  • pamayer 30.05.2017 18:35
    Highlight Highlight Jetzt kann nur noch die UNO Vollversammlung helfen.
  • Chrigi-B 30.05.2017 17:44
    Highlight Highlight Sponsert diesen Leuten einen Flug nach Riad.
    • Fabio74 31.05.2017 23:37
      Highlight Highlight Mach das.
      Auch wenn man falsch findet was die Eltern machen, sie gingen den ihnen zustehenden Rechtsweg und haben durch alle Instanzen verloren.
      Somit ein guter Ansatz in Sachen Schwimmunterricht und Signalwirkung.
      Soll nun aber bei Evangelikalen, bei Moslems und Juden durchgesetzt werden.

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