Schweiz
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ZUR MELDUNG, DASS SICH JOLANDA SPIESS-HEGGLIN ALS ZUGER KANTONSRAETIN ZURUECKTRITT, STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, 24. NOVEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Die Zuger Kantonsraetin Jolanda Spiess-Hegglin von der Piratenpartei posiert anlaesslich einer Kantonsratssitzung am Donnerstag, 28. Januar 2016, im Regierungsgebaeude in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Die Staatsanwaltschaft Zug hat Anklage gegen Jolanda Spiess-Hegglin wegen übler Nachrede, Verleumdung und falscher Anschuldigung erhoben. Bild: KEYSTONE

Zuger Sex-Affäre: Jolanda Spiess-Hegglin muss vor Gericht



Die ehemalige Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin muss sich vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Zug hat Anklage wegen übler Nachrede, Verleumdung und falscher Anschuldigung erhoben. Wann der Prozess stattfindet, ist noch unklar.

Nach zahlreichen Prozessen, in denen sich Spiess-Hegglin gegen Journalisten und wütende Kommentarschreiber wehrte, wird sie nun selber zur Beschuldigten.

Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft bestätigte am Donnerstag einen Artikel der «Weltwoche». Welche Anträge die Staatsanwaltschaft stellt, wird erst beim Prozess bekannt gegeben.

Der Vorfall, der bis heute die Justiz beschäftigt, passierte an der Landammannfeier im Dezember 2014. Spiess-Hegglin ging am nächsten Morgen mit Unterleibsschmerzen ins Spital. Erinnern konnte sie sich gemäss eigenen Aussagen an nichts.

Ihr Kantonsratskollege Markus Hürlimann (SVP) geriet darauf in den Verdacht, sie mit K.-O.-Tropfen gefügig gemacht zu haben und wurde verhaftet. Hürlimann stritt einen Übergriff jedoch ab. Es habe zwar eine Annäherung gegeben, diese sei jedoch einvernehmlich gewesen. Das Verfahren gegen ihn wurde schliesslich eingestellt.

Spiess-Hegglin trat Ende 2016 aus dem Kantonsrat zurück und konzentriert sich seither auf ihren Kampf gegen Hasskommentare. Sie gründete einen Verein, der Opfern von verletzenden Kommentaren beistehen will.

Hürlimann wählte einen anderen Weg. Er ging für eine gewisse Zeit auf Tauchstation und liess Gras über die Sache wachsen. Zuger Kantonsrat ist er nach wie vor. (whr/sda)

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Balikc 17.11.2017 14:53
    Highlight Highlight "Die von der Weltwoche angeführte Anklageschrift vom 7. November 2017 wurde von der Staatsanwaltschaft Zug nur an drei Adressaten herausgegeben, nämlich an das zuständige Gericht sowie an den Anwalt von Markus Hürlimann und an den Anwalt von J. Spiess-Hegglin. Weder die Staatsanwaltschaft noch J. Spiess-Hegglin oder ihr Anwalt haben die Anklageschrift anschliessend an die Presse weitergegeben, insbesondere auch nicht an die Zeitschrift WW. Demzufolge ist gemäss heutigem Kenntnisstand davon auszugehen, dass Markus Hürlimann oder sein Anwalt die Anklageschrift an die WW weitergegeben haben."
  • Snowy 16.11.2017 20:57
    Highlight Highlight @watson:

    Würde mich sehr interessieren warum ihr meinen Kommentar nicht aufgeschaltet habt. Hab niemanden beleidigt oder sonstwie die Online Etikette verletzt.

    Bitte nicht nochmals Watson.
  • Angelo C. 16.11.2017 18:46
  • Asmodeus 16.11.2017 16:00
    Highlight Highlight Das ist ja mal wieder ein schöner Nichtssagender Beitrag.

    Anstatt Eure "Reporter" abzufüllen, solltet Ihr sie auch mal Recherchieren und Informationen zusammentragen lassen.

    Wenn ich einen Link anklicke will ich alle relevanten Infos griffbereit haben und nicht erst separat danach googeln müssen.

    Das ist generell eine Unart die mir hier öfter auffällt. Oberflächlicher Pseudojournalismus.
    • corsin.manser 16.11.2017 16:37
      Highlight Highlight Asmodeus, lies mal den Artikel hier: https://www.watson.ch/Schweiz/Interview/197300910-Reto-Spiess--%C2%ABMeine-Liebe-zu-Jolanda-ist-eher-noch-st%C3%A4rker-geworden%C2%BB

      Wir haben zu diesem Thema sehr genau recherchiert.
    • derEchteElch 16.11.2017 17:25
      Highlight Highlight @Manser; was Asmodeus meint (und ich gleicher Meinung bin) ist, dass ohne Beschrieb warum gegen Sie ermittelt wird der Artikel völlig sinnlos ist.

      Das ist, wie ein Artikel darüber, dass ihr in die Mittagspause geht, Punkt. Warum und Wo wird nicht genannt.

      Da die Stawa ohnehin nicht mehr bekannt gibt ist der Artikel Müll und überflüssig.

      Ich hoffe, euch geht ein Licht auf 💡
    • Asmodeus 16.11.2017 17:27
      Highlight Highlight Ja habt Ihr. Aber HIER in diesem Beitrag liefert Ihr zuwenig Informationen und das ist was ich kritisiere.

      In diversen Beiträgen haben wir aktuell das Problem, dass nur oberflächlich berichtet wird und man sich die relevanten Infos selber zusammentragen muss um sich eine Meinung zu bilden. Ein Link (wie in diesem Fall) zu weiterführenden Informationen ist selten zu finden.

      Kein Wunder strotzen die Kommentarspalten nur von Halbwissen und Uninformiertheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thurgauo 16.11.2017 16:00
    Highlight Highlight Richtig so! Was Frau Hegglin teilweise abzog war echt schon fast lächerlich. Als Mann ist man dann einfach immer direkt der Angeschmierte.
  • Spooky 16.11.2017 15:53
    Highlight Highlight "Jolanda Spiess-Hegglin muss vor Gericht"

    oder eher:

    "Das Gericht muss vor Jolanda Spiess-Hegglin"

    (Starke Frau! Sie lässt sich nichts gefallen. Gut so! Ich wünsche ihr viel Glück.)
  • birdiee 16.11.2017 11:07
    Highlight Highlight Wieso die Staatsanwaltschaft aktiv wird, ist aber nicht klar oder (wer dafür Verantwortlich ist)?
    Oder handelt es sich hierbei um ein Offizialdelikt?
    • jMe 16.11.2017 11:56
      Highlight Highlight Üble Nachrede und Verleumdung sind Antragsdelikte, bei der Falschen Anschuldigung handelt es sich um ein Offizialdelikt.

      @4kant: Strafanzeige und Anklage sind zweierlei. Ersteres wird vom Geschädigten gestellt, letzteres wird von der Untersuchungsbehörde, bspw. von der Staatsanwaltschaft, beim Gericht erhoben.
    • birdiee 16.11.2017 13:09
      Highlight Highlight danke für die Ausführungen... Das war mir eben nicht klar und das heisst, es gibt jemanden, der ihr schaden möchte...
      Der "Jemand" ist aber (noch) nicht bekannt?
    • Asmodeus 16.11.2017 16:01
      Highlight Highlight Sie hat Hürlimann der Vergewaltigung bezichtigt. Also rate mal wer sie wegen Verleumdung anklagen möchte. (ist nicht so schwer)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl Marx 16.11.2017 11:01
    Highlight Highlight Tja, wie man in den Wald ruft...
    • Angelo C. 16.11.2017 14:57
      Highlight Highlight SO ist es....

      Daher : 🤥🤮🤐
  • peterli90 16.11.2017 10:44
    Highlight Highlight Wow - (http://www.persoenlich.com/medien/jolanda-spiess-hegglin-wird-angeklagt) - das würde dann heissen, dass die Strafe nicht bedingt, sondern im besten Fall teilbedingt gesprochen werden kann bzw. muss.

    Wichtig auch hier: Es gilt die Unschuldsvermutung!
  • 4kant 16.11.2017 10:30
    Highlight Highlight Interessant, dass die Staatsanwaltschaft Klage erhob und nicht der Geschädigte.
    • peterli90 16.11.2017 11:31
      Highlight Highlight FYI: Es ist IMMER die Staatsanwaltschaft, die Anklage erhebt. Der Geschädigte kann dies nie machen.
    • Judge Dredd 16.11.2017 12:21
      Highlight Highlight @4kant, wie peterli90 richtig gesagt hat, erhebt immer der Staatsanwalt Anklage. Der oder die Geschädigte ist nicht ein mal zwingend am Verfahren beteiligt. Hierfür muss er sich als Privatkläger konstituieren (man stelle sich vor, ein Geschädigter hält ein Plädoyer😜)
      Die beiden Ehrverletzungstatbestände sind Antrags-, die Widerhandlung gegen die Rechtspflege ein Offizialdelikt. Dementsprechend müssen für zwei der drei Delikte Strafanträge eines Geschädigten vorliegen, sonst würde es nicht zur Anklage kommen.
    • peterli90 16.11.2017 12:33
      Highlight Highlight @judge dredd: Sehr gut ausgeführt! 👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 16.11.2017 10:24
    Highlight Highlight Es wird Zeit, dass diese feministische Selbstjustiz aufhört und dass sich die Frauen an den Rechtsweg halten, wie jeder andere auch.
    • äti 16.11.2017 12:20
      Highlight Highlight ... oder es ist Gut's (WW) Geld gegen Frau.
    • Baba 16.11.2017 12:55
      Highlight Highlight @Thinktank: ziehen Sie sich bitte mal ein wenig in Ihren Tank zurück und tun Sie, was Ihr Alias hoffen lässt: denken.

      Ihr Kommentar ist unglaublich schräg und zeugt meiner Meinung nach von einem massiven Problem mit starken Frauen.

      @Walter Sahli: Danke!
    • Bruno S.1988 16.11.2017 13:15
      Highlight Highlight Welche Selbstjustiz? Sie hat ja den Rechtsweg genommen. Und den nimmt sie auch weiterhin regelmässig. Ich verstehe deine Kritik nicht!
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