Schweiz
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Uma Thurman mit Zigarette.   bild: reddit

Adieu, Perron-Zigi: Plädoyer einer Süchtigen

Wir alle wissen: Rauchen ist ungesund. Dennoch haben qualmende Menschen die totale Ausgrenzung nicht verdient. (Gopfertammi)



Es gehört sich nicht, das Rauchen zu verteidigen. Es ist ja schliesslich ungesund und darum hochgradig dumm und gefährlich. Ich wage es trotzdem. 

«Sicherheit und Gesundheit» steht auf der Flagge, unter der unsere Gesellschaft segelt. Der Tierarzt empfiehlt mir eine Versicherung für meine Katze. Und die SBB verbietet mir wahrscheinlich bald, auf dem Perron zu rauchen. Was für eine Welt. Den Menschen darin muss es gut gehen.

Und ja, es geht uns gut, sehr sogar, und so stehen wir da, in dieser schwindelnden Lebensstandard-Höhe und lesen nicht mehr das Schild: «Springen auf eigene Gefahr». Diese Zeiten sind vorbei. Wir stehen jetzt vor einer Mauer, die so hoch ist, dass niemand mehr darüber klettern kann, auch nicht auf eigene Gefahr. 

Eine qualmende Rita Hayworth. bild: pinterest

Papa Staat hat die Mauer befohlen. Und seine Schwestern und Halbbrüder haben sie da hingebaut. Sie alle beschützen uns vor uns selbst. Denn wir sind wieder selbstverschuldet unmündig geworden. Es ist ja nicht so, dass ein perücketragender Mann den Menschen vor rund zweihundert Jahren schon einmal vorschlug, sich ohne Leitung eines anderen des eigenen Verstandes zu bedienen.

Wenn der Staat weniger für uns überlegt, heisst das natürlich nicht, dass die Bürger gescheite Entscheidungen treffen. Es heisst aber, dass wir sie selbstständig treffen. Die Frage, die wir noch beantworten dürfen, ist lediglich: Welches Stück meiner Freiheit bin ich bereit zu opfern für das Gefühl von Sicherheit? 

Sicherheit ist eine Illusion. Oder habt ihr das Gefühl, wir seien unsterblich?

This is a 81-filer of famous Swiss Novelist Max Frisch, who will turn 75 on May 15. 1986. Among many other prices, he was awarded the neustadt International Prize for Literature of the University of Oklahoma recently. (AP/Photo/- 1981 -)

Alles frisch bei Frisch. Er durfte ja auch noch überall rauchen. In seinem Fall gibt es allerdings auch ein triftiges Gegenargument: Seine Freundin Ingeborg Bachmann, die mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen ist.  Bild: AP

Muss man Raucher wirklich gesetzesmässig vom Perron verscheuchen? Ich will wieder auf eigene Gefahr rauchen dürfen. 

«Halt!», erwidert der Gesundheitsbewusste, «du gefährdest damit ja auch dein Umfeld!»

Kurze Zwischenfrage:

Umfrage

Warum verwendet ihr in diesem Kontext eigentlich immer dieses unsäglich blöde Wort «Umfeld»?

  • Abstimmen

1,739 Votes zu: Warum verwendet ihr in diesem Kontext eigentlich immer dieses unsäglich blöde Wort «Umfeld»?

  • 14%«Umfeld» ist gar kein blödes Wort! Du bist selber blöd!
  • 17%Ich sage lieber «Milieu», das hört sich so schön anrüchig an.
  • 18%«Menschen in deiner Umgebung» klingt auch nicht besser.
  • 14%Tu ich gar nicht, ich find es auch doof.
  • 37%HIER GEHT ES UMS RAUCHEN! UND DIE WORTWAHL IST DEIN PROBLEM? UND DAS NENNST DU JOURNALISMUS?

Schade ich meinem «Umfeld» wirklich?

Ich rauche nicht in Zügen und auch nicht in Restaurants, Bars oder Clubs. Nicht mal in Flugzeugen. Also in keinen Räumen, wo sich Menschen längere Zeit dicht nebeneinander aufhalten. Ausser in Österreich. Der letzten Bastion deutschsprechender Menschen, die destruktiv genug ist, auf diesen garstigen Gesundheitswahn zu pfeifen. 

Sonst rauche ich nur draussen. Und auf dem Perron zünde ich mir die Zigarette direkt neben dem Aschenbecher an. Zieht meinetwegen noch einen roten Sterbestrich drum herum. Verbietet uns, ausserhalb einer solchen Schandecke zu paffen. Gebt uns meinetwegen ein Glöcklein, wie es im Mittelalter die Leprösen bekommen haben: «Fliehet stracks, ich komme!»

Angelina Jolie mit leger heraushängender Zigi. Bild: stars-in-black-and-white

Aber wehe, ihr verdrängt uns ganz. Oder sind wir tatsächlich die schleichenden Todesbringer, die die totale Ausgrenzung verdient haben? Gehen wir umher und hauchen Schwangeren unsere Nikotinwolken ins Gesicht? 

Raucher sind sich bewusst, dass sie nichts Intelligentes machen. Doch sie haben sich nun mal entschieden, sich einer Risikogruppe anzuschliessen. 

Hört auf, Leute retten zu wollen, die nicht gerettet werden wollen.

Churchill hat einmal gesagt: «Ein leidenschaftlicher Raucher, der immer wieder von der Gefahr des Rauchens für seine Gesundheit liest, hört in den meisten Fällen auf – zu lesen.»

Wichtige Entscheidungen treffen UND dazu rauchen: Winston Churchill. Bild: AP

Weise, wie der Mann nun mal war, hat er erkannt, dass sich Raucher nicht belehren lassen. Weder mit Warnungen noch mit Verboten. Wir schloten uns einfach darüber hinweg. Und wenn wir genug an unseren stinkenden Zigaretten, Pfeifen und Brissagos gezogen haben, dann hören wir wieder damit auf.

Ganz selbstständig. 

Umfrage

Für die Raucher: Sollten die Raucher von den Perrons verbannt werden?

  • Abstimmen

2,496 Votes zu: Für die Raucher: Sollten die Raucher von den Perrons verbannt werden?

  • 7%Frag nicht so suggestiv! Wir werden nicht verbannt, nur unser Gequalme wird nicht mehr geduldet.
  • 20%Nein, wir sind schon genug eingeschränkt worden.
  • 28%Wenn wir unsere Zigistummel in den Aschenbecher schmeissen, sollte man uns da weiterrauchen lassen.
  • 8%Wir sollten eine klar abgegrenzte Zone bekommen und nur darin rauchen dürfen.
  • 6%Ich finde es richtig! Verbannung für uns! Wir sind eine Zumutung.
  • 31%Ich will nur das Resultat der Gegner sehen.

Umfrage

Für die Nichtraucher: Sollten die Raucher von den Perrons verbannt werden?

  • Abstimmen

2,672 Votes zu: Für die Nichtraucher: Sollten die Raucher von den Perrons verbannt werden?

  • 12%Frag nicht so suggestiv! Sie werden nicht verbannt, nur ihr Gequalme wird nicht mehr geduldet.
  • 11%Nein, sie sind schon genug eingeschränkt worden.
  • 22%Wenn sie ihre Zigistummel in den Aschenbecher schmeissen, sollte man sie da weiterrauchen lassen.
  • 12%Sie sollten eine klar abgegrenzte Zone bekommen und nur darin rauchen dürfen.
  • 10%Ich finde es richtig! Verbannung für sie. Sie sind eine Zumutung!
  • 33%Ich will nur das Resultat der Gegner sehen.

Immerhin hab ich schon mit den Energy Drinks aufgehört. Also leave me alone!

Als Rauchen noch als vornehm galt ...

Weed statt Jesus. Nonnen bauen ihr eigenes Cannabis an

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Video: srf

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135Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • aglio e olio 06.11.2017 12:55
    Highlight Highlight Mir wäre es wichtiger wenn man uns vor all den Giften/Schadstoffen schützt denen wir uns nicht freiwillig aussetzen, bzw. denen wir uns nicht, oder nur sehr schwer entziehen können.
    Stickoxide, Biozide, PCBs, stetig steigender Leistungsdruck etc...
  • Gustav.s 05.11.2017 12:06
    Highlight Highlight Raucher stören mich wenn sie vor Eingängen stehen, z.b gestern in der Filmpause vor dem Kino. Da dieses Kino auch noch Restaurant und Bar ist war da ein richtiger Nebel.
    Aber auf einem offenen Perron ist es absolut egal.
  • peterpan42 05.11.2017 10:15
    Highlight Highlight Es ist wie überall - einige wenige Idioten nerven massiv, der Rest muss darunter leiden.
    Im Falle der Raucher:
    - beim Aussteigen aus dem Zug erst mal anhalten und die Kippe anmachen
    - in der engen Unterführung weiterqualmen
    - den letzten Zug erst unmittelbar vor dem Einsteigen nehmen und im vollen Zug ausatmen.

    Wenn ihr den Idioten das Verhalten abgewöhnt, dürft ihr meinetwegen weiterrauchen.
    Wenn nicht, lebt mit einer Kollektivverurteilung mehr.
  • Closchli 05.11.2017 01:29
    Highlight Highlight 3. Fazit: Wir verschwenden viel Energie um "kleine Probleme" zu lösen aber möglichst keine um wirklich wichtige Themen wie Hunger, Krieg und Armut anzugehen.
    Frei nach dem Motto, es ist leichter den "Raucherspatz" in der Hand zu haben als die "Friedenstaube" auf dem Dach.
  • Closchli 05.11.2017 00:26
    Highlight Highlight 1. Ich denke jeder hat so seine Meinung über Raucher vs. Nichtraucher, Fleischesser vs. Veganer, Energy-Drinks Trinkende vs. Teetrinker usw. Wir haben das Glück über solche Probleme diskutieren zu können. Wir müssen uns nicht fragen ob wir jeden Tag befürchten müssen zu verhungern oder Kriegsopfer zu werden. So gesehen geht es uns eigentlich gut. Ich war kürzlich in einem "mausarmen" Land in den Ferien, und hab mich fragen müssen, ob das als "1. Welt-Bewohner" moralisch vertretbar ist. DAS ist ein Problem, dass ich gerne lösen möchte, habe aber die Lösung dazu nicht.
    • Spooky 05.11.2017 01:36
      Highlight Highlight @Closchli
      Ich habe das Gefühl, du bist ein allzu guter Mensch.

      Falls du auf unserem Planeten ein einigermassen glückliches Leben leben willst, dann vergiss alles, was du in deinem Kommentar erzählst.

      Das Gesetz des Lebens ist: Entweder du oder ich.

      Sobald du ein Gewissen hast, bist du verloren.

      Wenn du willst, kannst du immer noch einem armen Schlucker (zum Beispiel mir) einen Hunderter stecken. Aber glaub jaa nicht, dass du damit etwas Gutes tust.

      Das Leben ist so, wie es ist, mit Moral hat es nichts zu tun.
  • Midnight 04.11.2017 23:59
    Highlight Highlight @Anna Statt den Befürwortern eines solchen Verbots Ausgrenzung und Intoleranz vorzuwerfen, könntest Du lieber mal einen Artikel darüber verfassen, was Raucher dazu verleitet, ihre Zigistummel überall ausser in den dafür vorgesehenen Aschenbechern zu entsorgen?

    Ist es als Raucher denn so schwer nachzuvollziehen, dass es viele Mitmenschen gibt, die sich an diesem Abfall stören (darunter auch Raucher, die sich völlig korrekt verhalten)? Was muss geschehen, damit die Raucher besser auf ihre Umwelt achten? Sind es vielleicht letzten Endes nicht die Raucher selbst, die intolerant sind?
  • Midnight 04.11.2017 23:44
    Highlight Highlight Den Abstimmungsresultaten lässt sich entnehmen, dass nich die Gesundheit oder der Qualm, sondern der Abfall das Problem ist.
    Liebe Raucher, deponiert eure Zigistummel einfach dort wo sie hingehören und ich hab kein Problem mehr damit, wenn ihr am Perron raucht. Gesundheit ist eine Sache, aber zumindest der Umwelt könnt ihr doch bitte Sorge tragen. Ihr habt das schliesslich alle mal richtig gelernt. Merci!
  • dääd 04.11.2017 22:52
    Highlight Highlight Ich furze ja auch nicht überall herum. Auf dem Perron tu ich es jedenfalls nicht. Und das Furzen ist immerhin ein biologisch bedingtes Grundbedürfnis - im Gegensatz zum Rauchen. - C'mon, Sie rauchen freiwillig. Und weil Rauchen kein Menschenrecht ist, können sich Rauchende auch nicht über Diskriminierung beklagen.
    • inVain 05.11.2017 09:45
      Highlight Highlight Also ich furze gelegentlich auf dem Perron. Wenn Sie das nicht machen sind sie selber Schuld.
    • amIsanta 05.11.2017 09:55
      Highlight Highlight Momol, Furzen muss halt schon sein.
  • sEribaZ 04.11.2017 20:21
    Highlight Highlight Dieser Kommentar ist einfach am Thema vorbei geschossen. Niemand möchte euch vor euch selbst schützen (zumindest ich nicht). Solange aber nicht jeder einzelne Raucher seine Zigarette im Aschenbecher entsorgt verursachen einige Kosten, die nicht direkt gedeckt sind (auch wenn ihr durch euer Rauchen viel finanziert): Die SBB hat nichts davon. Klar ist es eine Kollektivstrafe, aber ich sehe keine andere Lösung. Nebenbei hasse ich es wenn einer/eine, der/die gerade noch geraucht hat, sich neben mich setzt - dies stinkt grässlich für uns Nichtraucher. (Klar stinken teilweise auch andere.)
  • Stumpenheini 04.11.2017 19:49
    Highlight Highlight Ich bezweifle, dass sich die SBB um gesundheitliche Aspekte kümmert. Wenn alle Raucher ihre Stummel richtig entsorgen würden, müssten wir nicht über Rauchverbote an Bahnhöfen diskutieren. Sorry für alle Raucher, die sich korrekt benehmen...
    • Gimml 06.11.2017 08:49
      Highlight Highlight Dann sollte man aber auch Kaugummis und alle anderen Arten von abfallverursachenden Dingen vom Perron verbannen.
  • Spooky 04.11.2017 19:36
    Highlight Highlight Hör auf zu rauchen, Anna Rothenfluh!

    Ich leide darunter.

    Lieber Gruss
    Deine Lunge

    • Anna Rothenfluh 04.11.2017 19:46
      Highlight Highlight Haha, ich hab dir da schon was in Aussicht gestellt. Gib mir noch ein bisschen Zeit.
  • faustus 04.11.2017 19:30
    Highlight Highlight Sehr geehrte Frau Rothenfluh
    Ich freu mich, wieder von Ihnen zu lesen. Watson ohne Sie war wie ein Perron ohne Raucher. Möge Ihnen das Rauchen auf dem Perron vergönnt sein, so lange Sie Zug fahren; und wenn Sie auch noch den Stummel im Aschenbecher versenken um so besser. Nur, gehen Sie nicht mehr so lange weg oder schreiben Sie halt aus der Ferne. Wir leben ja in einer globalisierten Welt; sollte also kein Problem sein.
    Liebe Mit-Nichtraucher etwas mehr Toleranz würde uns gut anstehen. Falls uns bereits etwas Rauch auf dem Perron enerviert, dann wird das tägliche Leben zum Spiessrutenlauf.
    • Anna Rothenfluh 04.11.2017 19:42
      Highlight Highlight Faustus, hach, danke für Ihre lieben Worte! Es ist so schön, wieder hier zu sein. Ich hab ja während meiner Abwesenheit schon geschrieben, allerdings heimlich haha. Aber vielleicht wird das Zeug mal noch als Buch herauskommen. Und ok, ich geh nicht mehr so lange weg, kann es mir eh nicht leisten😉.
  • DerRaucher 04.11.2017 19:03
    Highlight Highlight Perrons wie in Deutschland mit ausgeschilderten Raucherzonen bestücken. Problem für alle gelöst. Ansonsten wird das sowieso nur an grossen Bahnhöfen durchsetzbar sein. Oder meint ihr die haben das Personal um an jeden Stinkbahnhof einen Aufpasser zu stellen?
  • Scrj1945 04.11.2017 18:49
    Highlight Highlight Lustig wie die autorin da die raucher verteifigen will. Nach dem artikel bekomm ich das gefühl es wäre eine lebensweise raucher zu sein und es ist unbedingt notwendig das beizubehalten
  • Sir Konterbier 04.11.2017 18:44
    Highlight Highlight Hier regen sich einige über die Kosten auf...

    wisst ihr eigentlich dass die Raucher durch ihren frühen Tod die AHV massiv weniger belasten? Wir müssen das Rauchen wieder mehr fördern, gerade in Zeiten der AHV-Schieflage! Dieses Verbot schafft wirklich keine Anreize und ist somit ein Schritt in die falsche Richtung.
  • TanookiStormtrooper 04.11.2017 18:40
    Highlight Highlight Juhuuui! Anna ist wieder zurück! Endlich kann ich wieder lustige Delfinbilder bringen!
    User ImagePlay Icon
    • Anna Rothenfluh 04.11.2017 19:29
      Highlight Highlight Ich freu mich ebenso, allerdings nicht unbedingt über Delfen!
  • The Origin Gra 04.11.2017 18:22
    Highlight Highlight Willkommen zurück Anna 😊
    Hoffe der Kreativurlaub war schön, das Buch geschrieben und die RedBull Sucht überwunden 😊
    • Anna Rothenfluh 04.11.2017 19:30
      Highlight Highlight Danke Origin Gra, das Buch ist noch nicht ganz fertig, aber das hab ich auch nicht erwartet. Und die lieben Süchte, naja ...😊
  • The Origin Gra 04.11.2017 18:18
    Highlight Highlight Ich wurde mal auf dem Perron mit einem Regenschirm verprügelt von einem Militanten Nichtraucher der, obwohl ich extra den Aschenbecher gewechselt habe, wie ein geschlagener Dackel hinterherlief und schimpfte und nach mir Spuckte. Als ich ihn ignorierte und beim Aschenbecher ne neue Zigi anmachte, schlug er mit dem Regenschirm, also dem Hakengriff, zu.

    Naja, der Zug kam, ich Zigi ausgemacht, n Schluck Wasser genommen (auch wenn ich bis auf Amoniak nix rieche weiss ich das es riechen muss) und bin in den Zug gestiegen, verfolgt vom schlagenden Regenschirm.
  • Luca Brasi 04.11.2017 17:59
    Highlight Highlight Dieser Artikel wurde gesponsert von der Tabaklobby. 😛

    Und mit den Energydrinks haben Sie doch auch nicht wirklich aufgehört, nicht wahr, Frau Rothenfluh?
    Raucher sind Kriminelle, die dem Umfeld schaden!
    User Image
    • Anna Rothenfluh 04.11.2017 18:05
      Highlight Highlight Haha Herr Brasi, Sie geben mir das wohlige Gefühl, wieder zuhause zu sein 💕. Und das mit den Energy Drinks. DARÜBER WILL ICH NICHT REDEN.
    • AnCam 04.11.2017 19:07
      Highlight Highlight Herr Brasi hat sich verändert. Ich bedauere das.
      Trotzdem schön, dass sie sich angekommen fühlen Frau Rothenfluh. Ich freue mich sind sie wieder da!
    • Anna Rothenfluh 04.11.2017 19:31
      Highlight Highlight Was muss ich da hören? Er hat sich verändert? Hat er gar seine Frechheit abgelegt? 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 04.11.2017 17:51
    Highlight Highlight Und trotzdem oder gerade wegen solcher Aktionen stinkt es in der Schweiz wieder etwas mehr!
  • Trollerix 04.11.2017 17:33
    Highlight Highlight Auf dem Perron, an der Grillparty, im Club. Ich rauche für mein Leben gerne und ‚finds mega‘.
    User ImagePlay Icon
  • ARoq 04.11.2017 17:31
    Highlight Highlight Vergangener Monat wurde Kratom (bzw. dessen Inhaltsstoffe) auf die BTM-Liste gesetzt und damit verboten.
    Eine harmlose Pflanze, die vielen Menschen bei der Schmerzbewältigung oder Opiat-Entzug hilft, Todesfälle sind nicht bekannt, eine Überdosierung ist nicht möglich und das Abhängigkeitspotential hält sich in Grenzen.

    Schade, dass es die Erwähnung von diesem Verbot nicht in die Medien geschafft hat.
  • IMaki 04.11.2017 17:17
    Highlight Highlight Als jemand, der vor vielen Jahren und nach ungezählten erfolglosen Versuchen, endlich das - sehr starke - Rauchen aufgeben konnte, nehme ich in Anspruch, die rauchende Anna zu verstehen. Und Sie haben zu hundert Prozent recht. Unsere scheinheilige Gesellschaft befindet sich ungefähr eine Zigarettenlänge von einer neuerlichen Prohibition entfernt. Und was diese genützt hat - Vorwand war ebenfalls die Volksgesundheit - ist bekannt. Es ist höchste Zeit, den fundamentalistischen Gesundbetern die Deutungshoheit über das Menschsein zu entreissen. Es reicht. Basta.
  • Concertino 04.11.2017 17:08
    Highlight Highlight Der Perron ist eben ein halböffentlicher Bereich, wo Menschen eng an eng stehen müssen. Wenn da in der Stosszeit um 07:00 in der Früh sich einer eine Zigi ansteckt, dann müssen die anderen mitrauchen. Ob sie wollen oder nicht. Daher, ich kann das Verbot nachvollziehen.
  • Preacher 04.11.2017 17:03
    Highlight Highlight Rauchen schuetzt gegen Chemtrails !!11
    Also wer überleben will raucht weiter und käpft so gegen die #NWO !!11einself
    #mussmanwissen
  • chrisdea 04.11.2017 16:59
    Highlight Highlight Rauchen sollte grundsätzlich nur noch zu Hause erlaubt sein, solang nicht alle Raucher checken, dass Zigarettenstummel in den Abfall gehören, und nicht auf den Boden.
    Eure Gesundheit wäre mir persönlich egal, aber da die Kosten für die Folgen eurer Sucht von allen getragen werden müssen, müsst ihr halt bevormundet werden, bis ihr damit aufhört.
    • PaLve! 04.11.2017 17:23
      Highlight Highlight Tabaksteuer?
    • Dominik Treier (1) 04.11.2017 18:11
      Highlight Highlight Wenn man so argumentieren wollte, dann müsste sowohl Trinken als auch Essen und Einkauffen überall ausser zuhause verbieten, damit man die Verpackung nicht einfach auf den Boden werfen kann...
    • chrisdea 04.11.2017 18:20
      Highlight Highlight Tabaksteuer was...? Die deckt nie und nimmer die Kosten für Gesundheit, Reinigung, Umweltschäden (ja, Nikotin ist ein Nervengift) , usw... es gibt kein "Recht" auf rauchen...

      http://www.sueddeutsche.de/wissen/zigaretten-als-umweltverschmutzung-viel-gift-in-der-kippe-1.1086893
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 04.11.2017 16:58
    Highlight Highlight «Springen auf eigene Gefahr». Diese Zeiten sind vorbei. Wir stehen jetzt vor einer Mauer, die so hoch ist, dass niemand mehr darüber klettern kann, auch nicht auf eigene Gefahr.
    Anna ❤️
    Diese drei Sätze sollten diskutiert werden und nicht Rauchfreie Perrons. Denn der Wahnsinn, der sich in diesen drei Sätzen verbirgt, ist die wirkliche Gefahr.
  • Nausicaä 04.11.2017 16:52
    Highlight Highlight Mich dünkt, wir Schweizer werden immer asozialer. Ich habe auch gerne Ordnung und bin dafür, dass alle ihren Dreck in die entsprechende Tonne schmeissen. Aber lassen wir doch die Raucher auf den Perrons weiterrauchen. Wir müssen uns ja nicht neben sie stellen.

    Und übrigens JEDER von uns nervt mit irgendwas die anderen: Die einen mit Körpergeruch, die anderen mit stinkendem Essen im Zug oder mit Drängeln oder sonstigem blöden Getue. Wir Nichtraucher sollten also tolerant sein und nicht schäbigerweise auf einer Minderheit rumhacken, wir sind mit Sicherheit auch alles andere als perfekt.
    • sveinn 04.11.2017 17:28
      Highlight Highlight Der Unterschied ist, dass all diese Dinge nicht schad ich sind für die Menschen ringsherum.
    • Charlie Brown 04.11.2017 19:24
      Highlight Highlight Asozial verhaltet sich der, der ohne das Umfeld um Einverständnis zu bitten jenes einstinkt.

      Warum muss das Opfer des Verhaltens sozialer sein? Kann ich nicht nachvollziehen.
    • Triumvir 04.11.2017 19:42
      Highlight Highlight Nein: Es gibt keinen vernünftigen Grund die "Raucher auf den Perrons weiterrauchen zu lassen". Denn ich als Nichtraucher kann diesem widerlichen Gestinke nicht ausweichen (schon gar nicht auf einer Treppe!). Deshalb Zigarette aus, bis man in einem Fumoir oder zu Hause ist! Punkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 04.11.2017 16:37
    Highlight Highlight Jeder kann von mir aus gerne so viel rauchen wie er möchte, jedoch mit einer kleinen und echt wichtigen Einschränkung: Liebe Raucher/innen frönt euerer stinkenden Sucht bitte in den eigenen vier Wänden, 😊
  • Tomjumper 04.11.2017 16:37
    Highlight Highlight Das Abfall Argument finde ich wirklich wunderbar. Wann sollen dann alle anderen Dinge die auf dem Boden oder auf den Sitzen im Zug entsorgt werden verboten werden. Wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe liegt aller möglicher Müll am Bahnhof herum. Wer will denn ein Kaugummiverbot wie in Singapur? Auch das Gesundheitsargument ist einfach lächerlich, denn man stirbt nicht wenn man etwas Rauch im freien einatmet, denn eine Lunge kann sich regenerieren. Stinken ist ja wogl fast ein Menschenrecht, oder wollt ihr Knoblauch, Red Bull und Parfüm auch verbieten? Toleranz gilt für vieles.
  • Nausicaä 04.11.2017 16:36
    Highlight Highlight Anna! So schön nach längerem wieder von dir zu lesen!
    • Anna Rothenfluh 04.11.2017 16:55
      Highlight Highlight Danke Nausicaä, freu mich ebenso wieder da zu sein! Und hoffentlich ganz schnell mit einem friedlicheren Thema 😉
    • Nausicaä 04.11.2017 17:02
      Highlight Highlight Ja das versteh ich. Rauchen scheint ja die Burka 2.0 zu sein.
  • _kokolorix 04.11.2017 16:33
    Highlight Highlight Raucher sind die perfekten Opfer. Jederzeit können sie ohne grossen Widerspruch finanziell gerupft, territorial eingeschränkt und ausgegrenzt werden.
    Dass rauchen in öffentlichen Räumen verboten wurde kann ich noch voll unterstützen. Dass aber auf Tabakprodukten eine willkürliche, abstrus hohe Steuer lastet empfinde ich als Ungerecht. Den SBB geht es wohl kaum um die Gesundheit ihrer Kunden als viel mehr um die Einsparung für die nicht mehr gebrauchten Aschenbecher.
    Ich bin seit 20 Jahren Nichtraucher, habe aber nicht vergessen wie es damals war sich eine Wartezeit mit Zigi zu verkürzen...
  • Darth Unicorn #Häschtäg 04.11.2017 16:32
    Highlight Highlight Willkommen Zurück Frau Rothenfluh, darauf zünd ich mir gerade eine Zigarette an ;)
    Zur Diskussion, Ja Raucher die Achtlos sind sind mmn genau so nervig wie militante Nichtraucher welche einem zum Aschenbecher verfolgen um dann zu Motzen.
    • Anna Rothenfluh 04.11.2017 16:56
      Highlight Highlight @Darth Unicorn: Danke Einhorn 🚬💕
    • Lichtblau 04.11.2017 17:45
      Highlight Highlight Grossartig formulierter Artikel, Frau Rothenfluh. Danke.
  • Yelina 04.11.2017 16:20
    Highlight Highlight Ich pendle täglich. Ich rauche. Ich rauche aber nicht bis vor die Bus- oder Zugtür, ich rauche auch nicht auf dem Weg zum Gleis. Ich rauche nur am Gleis, neben den Aschenbechern und entsorge die Zigistummel. Trotzdem soll ich kollektiv mit all den Ärschen bestraft werden, die sich daneben benehmen. Schöner Mist.
    • Lichtblau 04.11.2017 17:53
      Highlight Highlight Am HB Zürich könnte man neben den alle paar Meter installierten Aschenbechern "vom Boden essen", da liegen keine Kippen. Zumindest morgens um 10, wenn ich auf dem ziemlich leeren Perron eine Rauchpause einlege. Da lausche ich dann den Durchsagen betr. den Zügen nach "Milano Centrale" und "Hamburg-Altona" und geniesse dazu eine Zigi. Wen sollte das stören?
  • Eifach öpis 04.11.2017 16:16
    Highlight Highlight Mehr als das Rauchen an sich, stört mich das auf den Boden werfen der Stummel. Besonders wenn diese nicht richtig ausgedrückt wurden. Besonders auf Perrons werden sie Stummel oft einfach auf die Gleise geworfen.
    Wenn ich meinen Müll einfach überall auf dem Boden verteile, dann wehe... aber vielen Rauchern ist die Umwelt anschenend nur wichtig wenn es Müll von anderen betrifft. Zudem sind die Stummel giftig, was man von eine Kaufummipapier ja nicht behaupten könnte.
    • karl_e 04.11.2017 17:12
      Highlight Highlight Und was ist mit all den Kaugummis, die wie viele, viele Sternlein den Boden aller Wartebereiche verzieren? Die bringst du nicht so leicht weg wie die Stummel.
    • _kokolorix 04.11.2017 18:30
      Highlight Highlight Ob das Kaugummipapierli oder der 'ausgekaute' Gummi wirklich so unbedenklich sind wäre noch zu untersuchen. Ich kann mir vorstellen, dass die Beseitigung eins Kaugummis für die Natur genau so aufwändig ist wie die eines Zigistummels.
      Anyway. Ob Zigistummel oder Gummi, Müll einfach wegzuwerfen geht mit 9Mia Menschen auf Erden einfach nicht mehr
  • alingher 04.11.2017 16:11
    Highlight Highlight So ähnlich hatte ich auch argumentiert, bevor ich vor ca. 12 Jahren mit dem Rauchen aufgehört habe. Damals schwafelte ich auch was von persönlicher Freiheit, Spiessbürgertum, Versicherungsmentalität u.ä...
    Heute fällt es mir nur noch schwer zu glauben, dass eine krebsverursachende und abhängigmachende Nikotinquelle überhaupt noch frei verkäuflich ist. Man stelle sich vor, jemand würde sich heute um ein Zulassung dafür bewerben.
    Rauchen ist eine Ersatzfreiheit für Leute die es nicht schaffen sich wirkliche Freiheit zu schaffen, zu Lasten der Allgemenheit die in Krankenkassenprämien versinkt.
    • Posersalami 04.11.2017 16:26
      Highlight Highlight Verbieten wir dann auch gleich den Alkohol und Zucker? Die machen ebenfalls stark abhängig und sind nicht gut für ihre Gesundheit!
    • Livio Coduri 04.11.2017 16:51
      Highlight Highlight Kaffee und arbeiten auch verbieten ist auch gesundheitsschädigend.
    • Don Sinner 04.11.2017 17:06
      Highlight Highlight alingher: "zu Lasten der Allgemeinheit": Da können Sie gleich auch die hinzunehmen, die sich mit Essen vollstopfen und nur an sich denken.
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  • Loeffel 04.11.2017 16:05
    Highlight Highlight "Es gehört sich nicht, das Rauchen zu verteidigen. Es ist ja schliesslich ungesund..." 🤔 hmmm, liebe Anna, ihr Raucher vergesst immer, dass uns Nichtraucher das ziemlich egal ist. Wir finden es ganz einfach gruuuuuuuuuusig. Raucher stinken (oft) unangenehm und Perrons sowie Trottoirs werden mit abgelutschten Stinkstümmel zu Hunderten überseht. Zigi a Bode schmeisse isch für viel Raucher immer no s'normalschte vo dere Welt!!
    • Anna Rothenfluh 04.11.2017 16:14
      Highlight Highlight Jep, das kann ich nachvollziehen. Nur gibt es Abfallsünder und Stinker auch unter Nichtrauchern, und solcherlei üble Gerüche find ich persönlich unerträglicher, aber ich bin un dieser Sache ja auch parteiisch 😉.
    • Posersalami 04.11.2017 16:15
      Highlight Highlight Das gleiche könnte ich über Fahrzeuge mit Verbrenner sagen. Können wir die nicht auh einfach verbieten? Und wenn wir dabei sind bitte auch gleich den tälichen Gebrauch eines Deos und der Dusche zur Pflicht machen. Danke.
    • Loeffel 04.11.2017 16:28
      Highlight Highlight @salami: ja, doch... dein vergleich passt gut. Aber Verbrennermotoren und Raucher schaffen sich über kurz oder lang sowieso selbst ab 😉 Evolution und Zeit wird das schon richten. Sogesehen brauchen wir nicht zwingend ein Gesetz.
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  • Luzi Fair 04.11.2017 15:59
    Highlight Highlight Kritik an Papa Staat auf Watson?
    Mutig!
    • 2sel 04.11.2017 16:53
      Highlight Highlight Das nennt man Journalismus.
  • Gary Poor 04.11.2017 15:55
    Highlight Highlight Die Bevormundung erwachsener Bürger durch die Gesundheitslobby geht jetzt schon viel zu weit. Das Rauchverbot in öffentlichen geschlossenen Räumen kann ich ja noch nachvollziehen. Aber auf dem Perron? Irgendwann reichts. Ich hoffe auf emsigen zivilen Ungehorsam der pendelnden Raucher.
    • Olaf! 04.11.2017 17:22
      Highlight Highlight Ich auch, hoffentlich können wir mit den Bussgeldern ein Jahr ohne Preiserhöhung der SBB auskommen.
    • Tapatio 04.11.2017 18:38
      Highlight Highlight das perron ist aber auch kein öffentlicher offener raum sondern eigentum der sbb. und die hat das gute recht dort ein rauchverbot zu verhängen wenn sie das will..
    • Billy79 04.11.2017 18:45
      Highlight Highlight Das wäre dann die Gelegenheit für mich, eine Wasserpistole anzuschaffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hugo Wottaupott 04.11.2017 15:52
    Highlight Highlight Rauchen wird verboten, Alohool wird verboten. Aber Ignazio Cassis wird schon dafür sorgen dass Hanf und Kokain legal werden.
    • _kokolorix 04.11.2017 18:51
      Highlight Highlight Wohl kaum
  • Yippie 04.11.2017 15:43
    Highlight Highlight Für mich gilt folgender Grundsatz: "Verbote/Gesetze braucht es erst, wenn die Freiheit anderer eingeschränkt wird"

    Das war z.B. beim Rauchen in Restaurants der Fall, deshalb ist es für mich richtig dort ein Rauchverbot zu haben. Auf dem Perron sehe ich meine Freiheit jedoch nicht eingeschränkt und daher brauche ich dort auch kein Rauchverbot.
    Was mich aber massiv stört, ist das Littering von einigen Rauchern, in dem sie ihre Zigarettenstummel kurz vor dem Betreten des Zuges unter den Zug oder sonstwo hinschnippen.
    • Duweisches 04.11.2017 18:10
      Highlight Highlight Dieses Littering stört mich auch, das ist auch verboten. Nur wird eben nicht dagegen vorgegangen. Ich habe jedenfalls noch nie jemanden gesehen, der deswegen eine Busse bekommen hat. Sie?
    • BloodyMary 04.11.2017 18:41
      Highlight Highlight Ich möchte mich gerne anschliessen. Was das Rauchen auf dem Perron aber angeht ist es so lang ja okay, wie es in den ausgewiesenen Zonen stattfindet. Was ich aber als Pendler tagtäglich frühmorgens erlebe ist, dass auf dem gesamten Perron geraucht wird. Die Zigi angesteckt sobald man einen Fuss aus dem Wagen gestreckt hat. Dann ist das Perron aber voll mit Menschen. Da kann man nicht ausweichen sondern bekommt den Rauch und Gestank voll ab. Ist für mich vor allem morgens wirklich unangenehm.
    • _kokolorix 04.11.2017 18:54
      Highlight Highlight Littering ist nicht nur ein Raucherproblem. Auch Kaugummis, leere Bierdosen und Gratiszeitungen sind allgegenwärtig. Das Kaugummikauen, Dosenbiertrinken und Gratiszeitunglesen sollte vielleicht auch verboten werden?
  • OhDeaSu 04.11.2017 15:42
    Highlight Highlight Es wollen wohl nur eine Minderheit die Raucher vor sich selber schützen. Selber bin ich auf für mehr Eigenverantwortung. Aber hier geht es, auch wenn man es "doof" findet, um das besagte Umfeld. Nicht jeder raucht nur neben dem Aschenbecher und entsorgt werden sie dort noch seltener. In kleinen Bahnhöfen, zu Stosszeiten etc bekommt man genug Rauch ins Gesicht geblasen.

    Würden sich alle Raucher vorbildlich verhalten, was leider definitiv nicht viele tun, würde man wohl auch nicht auf solche Ideen kommen. Es geht hier nicht um die Gesundheit der Raucher. Ein Verbot kommt wegen den "Rüpel"
    • Anna Rothenfluh 04.11.2017 16:15
      Highlight Highlight Da hast du sicher recht, leider. Immer sind es die Rüpel, die solch unnötigen Gesetze provozieren.
  • Jein 04.11.2017 15:40
    Highlight Highlight Nochmals, die ganze Sache als staatliche Bevormundung darzustellen greift zu kurz. Der mindestens ebenso triftige Grund sind die unzähligen weggeworfenen Zigarettenstümmel, die dann irgendein armer SBB-Arbeiter einsammeln muss (was erst noch gefährlich ist wenn er dafür auf die Gleise muss), weil die blöden Dinger nicht einfach verrotten und erst noch Schadstoffe in die Umwelt absondern.
    • Duweisches 04.11.2017 18:11
      Highlight Highlight Das Littering ist bereits verboten...
    • Jein 04.11.2017 19:05
      Highlight Highlight Ja, nur ist das Littering-Verbot für die SBB schwieriger umzusetzen als einfach allen Rauchern gleich eine Busse auszuteilen. Letztendlich haben die Raucher dies den Litterern unter ihne zu verdanken.
  • lilas 04.11.2017 15:39
    Highlight Highlight Gestern im Bus sass eine XXL Leggins tragende Frau neben mir und ass Fleischsalat. Ist ihr gutes Recht wann und wo wieviel und was zu essen.
    Warum schreib ich das überhaupt?
    Weil es mich nervt als Raucherin täglich von allen Seiten darauf aufmerksam gemacht zu werden, welches Verbrechen ich begehe wenn ich rauche (ich rauche nur draussen und nie neben Kindern..) Aber Fett und Zucker schaufeln alle in sich rein und das ist dann ok. Oder gibt es eine Fett- oder Zuckersteuer?
    • Dan Rifter 04.11.2017 16:24
      Highlight Highlight Hast du danach deine Kleider waschen müssen, weil sie so nach Fleischsalat gestunken haben?

      Der Gesundheitsaspekt ist das eine.. könnte man noch mit Fettleibigkeit und derlei Sachen argumentieren.. aber der Gestank lässt sich nicht wegdiskutieren.
    • karl_e 04.11.2017 17:17
      Highlight Highlight Dan, wenn du deine Kleider waschen musst, wenn du neben einem Raucher gesessen bist, so lässt das ganz tief blicken.
    • lilas 04.11.2017 17:45
      Highlight Highlight @Dan Rifter,
      Da ich nur draussen rauche, muss wegen mir niemand seine Kleider waschen. Und ja, der Fleischsalat hat gestunken. Würde man Gerüche in Decibel umwandeln, hätt ich jetzt einen Hörschaden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 04.11.2017 15:38
    Highlight Highlight Schön wieder etwas von dir lesen zu dürfen und dann noch in Verbindung zwei meiner grössten Idole <3

    Die Reaktionäre dieser Tage glauben jegliches im Leben bestimmen zu müssen, wie schon damals vor 200 Jahren leben wir leider nicht in einer aufgeklärten Zeit.
    • Anna Rothenfluh 04.11.2017 16:17
      Highlight Highlight sapere, Danke 💕. Ich hätte mir zwar einen friedlicheren Wiedereinstieg gewünscht, aber jetzt ist es halt so haha.
  • Brunhilde Eisenhardt 04.11.2017 15:36
    Highlight Highlight Niemand wird verbannt. Nur soll nicht geraucht werden. Im Flugzeug können sie es ja auch. Solange aber Raucher ihren Abfall irgendwo entsorgen und nicht dort, wo es vorgesehen ist, gehören sie "erzogen". Und Rücksicht auf Nichtraucher ist leider auch vielen ein Fremdwort. Zumindest werde ich selten bis nie gefragt, ob mich die Raucherei neben mir stört.
  • zettie94 04.11.2017 15:33
    Highlight Highlight "Und auf dem Perron zünde ich mir die Zigarette direkt neben dem Aschenbecher an."
    Tja, da gehörst du zu den wenigen vorbildlichen, die ihre Zigi korrekt entsorgen. Nach meiner Beobachtung landen die Zigis von ca. 3/4 der Perronraucher allerdings entweder auf dem Perron oder auf dem Gleis, während der Rauch vom letzten Zug dann oftmals im Wagen herausgeblasen wird.
    Wären alle so vorbildlich wie du, würde man kaum über ein Verbot diskutieren, so wie es in der Realität läuft finde ich es aber eine gute und längst überfällige Sache.
  • sealeane 04.11.2017 15:30
    Highlight Highlight Leben und leben lassen, Ja!
    Aber ich möchte wieder sprechen. Die Feiheit des Einen hört da auf wo sie die Freiheit des Anderen einschränkt.
    Man steigt täglich aus und garantiert zündet einer vor einem eine Zigarette an, dem Qualm kan man aufgrund der Menschenmassen nicht ausweichen (Egoismus).
    Oder man sitzt / steht ma Peron. Und mancher Raucher hat nichts besseres zu tun als direkt neben einenzu stehen / sitze und einen zu zu paffen. Ich habe das Gefühl dieser Typ von Raucher denkt nur an ihre Bedürfnisse.
    Von 1000Zigis am Boden / Gleisen mal abgesehen...
  • Silent_Revolution 04.11.2017 15:29
    Highlight Highlight "Wenn der Staat weniger für uns überlegt, heisst das natürlich nicht, dass die Bürger gescheite Entscheidungen treffen. Es heisst aber, dass wir sie selbstständig treffen. Die Frage ------- Sicherheit ist eine Illusion. Oder habt ihr das Gefühl, wir seien unsterblich?"

    Ich bin natürlich gleicher Meinung, nur kann sich diese politische Haltung doch nicht einfach aufs Rauchen beziehen, nur weil das eigene Laster gerade gesellschaftlich etwas zu Leiden hat.

    Waffengesetze oder jene illegaler Drogen müssen konsequenterweise auch abgelehnt werden, ich bezweifle aber, dass sie dies tun.
  • FrancoL 04.11.2017 15:23
    Highlight Highlight „Springen auf eigene Gefahr“ ist nicht mehr erlaubt. Was heisst eigentlich auf eigene Gefahr? Trägt nicht die Gesellschaft die Folgen dieser Gefahr? Wenn nicht wieso nicht, denn ich trage die Gefahr mit die andere Menschen durch deren Verhalten verursachen, so wie dies die anderen Menschen auch für mein Fehlverhalten tun.

    Es gibt das „Springen auf eigene Gefahr“ nicht mehr!
  • Waschgiri 04.11.2017 15:22
    Highlight Highlight Sorry, aber deine Gesundheit ist dem Staat doch egal. Es geht darum, dass der Rauch stört. Ja, auch draussen! Und ja, auch noch, wenn du 20m weg in der Raucherzone am Aschenbecher stehst.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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