Schweiz
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Betagte Damen sitzen auf einer Bank, aufgenommen 1996. Immer mehr Betagte klopfen bei der Sozialberatung der Pro Senectute an. Erstmals wurde im letzten Jahr die Grenze von 30000 Beratungsfaellen ueberschritten. Zwei Drittel der Ratsuchenden sind alleinstehende Frauen. (KEYSTONE/Michael Kupferschmidt)

Dein Omi darf ihre Freundinnen schon bald wieder treffen. Aber jetzt gerade nicht. Bild: KEYSTONE

Kommentar

«Liebe Enkel, sagt euren Grosseltern, sie sollen zu Hause bleiben...»

Vor allem die Senioren verkennen die Dringlichkeit, die angezeigt ist. Ein Aufruf an die Jüngeren, mit den Älteren zu sprechen.



Liebe watson-User. Die meisten von euch gehören wohl nicht zur Risikogruppe des Coronavirus. Die meisten von euch haben aber Eltern oder Grosseltern, die über 65 Jahre alt sind und die jetzt zu den meistgefährdeten Personen in unserer Bevölkerung gehören. Nur scheinen sie das bisher noch zu wenig begriffen zu haben. Oder wie lässt sich erklären, dass draussen immer noch so viele Senioren unterwegs sind?

Liebe watson-User, liebe Kinder von Eltern, liebe Enkel von Grosseltern. Ich weiss nicht, woran es liegt. Vielleicht am Informationsgraben, der sich nun mitten durch die Generationen frisst? Vielleicht daran, dass nun die einen mit Livetickern, Pushnachrichten oder Facebook-Posts im Minutentakt über die aktuelle Situation informiert werden, während die anderen zur gewohnten Zeit in die Tagesschau reinzappen und dann über die verrückten Zeiten kopfschüttelnd zu Bett gehen?

Eigentlich ist es egal, woran es liegt. Wichtig ist nur eines: Wenn die Dringlichkeit der Situation nicht bis zu den Älteren durchdringt, liegt es jetzt an uns, ihnen den Ernst der Lage verständlich zu erklären. Darum, liebe Enkel, sagt bitte eurer Omi und eurem Opi, dass sie für die nächste Zeit zu Hause bleiben sollen.

Eveline Widmer-Schlumpf – «Es geht um den Schutz der Gesellschaft»

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Video: srf/SDA SRF

Macht ihnen klar, dass unsere Epidemiologen, Virologinnen, Krankenpfleger oder Politikerinnen keineswegs hohle Phrasen dreschen. Das sieht man, wenn man dieser Tage in unser Nachbarland schaut. Am Dienstag starben in Italien 345 Menschen, am Montag 349. Insgesamt sind es bisher 2503 Tote. Bei den über 70-Jährigen sind es über zehn Prozent, die nach einer Ansteckung sterben.

Macht ihnen klar, dass sie nicht nur diejenigen sind, die am meisten Gefahr laufen, am Coronavirus zu sterben, sondern dass sie ebenso dazu beitragen können, die Verbreitung der Krankheit einzudämmen. Weil ansonsten zu viele Menschen gleichzeitig krank und die Spitäler überrannt werden. Weil es dann nicht mehr genug Betten geben wird und nicht mehr alle behandelt werden können. Weil dann Ärztinnen und Ärzte die grausame Entscheidung treffen müssen, wen sie mit den Beatmungsgeräten am Leben erhalten und wen nicht.

Macht euren Grosseltern klar, dass sie keine Last sind, im Gegenteil. Dass ihr für sie Einkaufen geht, mit ihnen telefoniert, ihnen von der Strasse aus zuwinkt.

Macht ihnen klar, dass ihr sie auch nicht besuchen dürft, wenn ihr euch gesund fühlt. Denn ihr könntet das Virus auch in euch tragen, ohne dass ihr es bemerkt. Und dass sie ein noch so gutes Immunsystem haben und sich trotzdem infizieren oder das Virus weitergeben könnten.

Macht ihnen klar, dass ihr wisst, wie schwierig das jetzt ist. Dass es nicht toll ist, isoliert zu sein. Dass es auf die Psyche schlägt und traurig macht. Dass ihr aber für sie da seid. Und dass ihr es gerne macht. Dass sie keine Last sind, im Gegenteil. Dass ihr für sie Einkaufen geht, mit ihnen telefoniert, ihnen von der Strasse aus zuwinkt. Dass ihr euch kreative Ideen einfallen lasst, um der Isolation entgegenzuwirken.

Damit ihr bald wieder bei ihnen zu Besuch gehen könnt. Und sie euch noch lange erhalten bleiben.

Wir erklären dir, warum du jetzt wirklich zuhause bleiben musst

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Video: watson/Emily Engkent

Notstand in den Kantonen – die Schweiz zieht sich zurück

Das ist das Krasseste, was wir bisher an Hamsterkäufen gesehen haben

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    Alle Leser-Kommentare
  • paule 20.03.2020 09:13
    Highlight Highlight Ich bin auch seit kurzem Rentner, aber ich kaufe jetzt nur ein mal pro Woche mit Einkaufszettel ein. Sport betreibe ich jetzt nicht mehr in der Gruppe wie seit Jahren weil draussen an der Sonne Training betrachte ich genau so wie Abstand als Grund zum Gesund bleiben. Uri hat es genau falsch gemacht, eingesperrt in einer Kleinen Wohnung macht auch Krank. Die Viren kommen dann halt per Kurier. Aber da die Psyche am Arsch ist, hat er leichteres Spiel, die Psyche braucht es auch um Gesund zu bleiben.
  • Alteresel 19.03.2020 22:31
    Highlight Highlight Alter schützt vor nichts, auch nicht vor Torheit!
  • Sorbitolith 19.03.2020 21:00
    Highlight Highlight Artikel wie dieser bestärken die jungen Leute sich weiter auf der Strasse zu treffen, weils sie ja gar nichts anginge. Die einzig richtige Aussage wäre: „Jeder, wirklich jeder, der keine triftigen Gründe hat, soll gefälligst daheim bleiben!

  • luegeLose 19.03.2020 20:52
    Highlight Highlight Ich glaube einige sind zu stolz Hilfe anzunehmen. Ich werde es nächste Woche einfach machen und für sie einkaufen.
  • Joss 19.03.2020 19:05
    Highlight Highlight Das ist doch Blödsinn.
    Die Gefahr geht von den Jungen aus, die sich z.B. in Parks auf ein paar Bierchen treffen um ihre Party fortzusetzen.
    Die Alten gehen einkaufen, zum Arzt oder mit dem Hund raus. Sie tun das selten in grossen Gruppen. Dann gehen die wieder nach Hause.
  • Bitsundbites 19.03.2020 18:48
    Highlight Highlight Arbeite in einem Firma des Transport, haben daher offen. Es kommen fast ausschließlich Rentner. Sie haben wenig Verständnis und sagen,,.. ich bin Gesund und ich passe auf. Ich habe das Gefühl die wollen das einfach nicht wahr haben.
  • Benjamin Gmür 19.03.2020 17:47
    Highlight Highlight Super Artikel, sehr gut geschrieben.
    Meine Eltern sind immerhin so vernünftig und bleiben zu Hause, ohne dass ich mit ihnen darüber sprechen musste.
  • Alphabetagammaomega 19.03.2020 17:45
    Highlight Highlight Birsfelden am Birsköpfli um 17 Uhr

    15 junge Männer in einer Gruppe, daneben die Polizei die ständig höflich auf sie einredet mit der Bitte, einfach Abstand zu nehmen und die Gruppe zu verkleinern.

    Reaktion: Die Männer beleidigen die Polizisten und fühlen sich cool. Als das Wort Busse von einem der Polizisten kommt, sofort eine Antwort bezüglich Freiheit blah blah what ever.

    Wenn einer von euch oder ihr alle euch angesprochen fühlt. F* euch einfach. Ich gehe täglich für euch Idioten arbeiten damit ihr was zu Essen bekommt, halte mich an die Regeln um niemanden anzustecken.. F* YOU!!
    • karl_e 19.03.2020 18:03
      Highlight Highlight Hast ja recht, aber deswegen musst du dich nicht mit den Typen auf eine Stufe stellen und englische Injurien raushauen.
  • Glenn Quagmire 19.03.2020 16:43
    Highlight Highlight Schick den Artikel auch an Musigwelle und DRS1....
  • Furioso 19.03.2020 15:38
    Highlight Highlight Ich führe ein KMU mit 30 Mitarbeitern. Mein Zorn auf einen Teil dieser verblödeten Gesellschaft wächst jeden Tag. Aus Solidarität schränken wir unsere wirtschaftlichen Tätigkeiten bis zum geht-nicht-mehr ein. Gleichzeitig sehe ich draussen ganze Horden von alten Leuten, aber auch komplette Familienklans die gemütlich im Verbund (10-20 Personen) durch die Gegend flanieren. Mittlerweile hoffe ich auf eine komplette Ausgangssperre weil diese Ignoranten mit der Eigenverantwortung sowieso nicht umgehen können.
    • Cat‘sName 19.03.2020 17:06
      Highlight Highlight https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/mt/k-und-i/aktuelle-ausbrueche-pandemien/2019-nCoV/covid-19-lagebericht.pdf.download.pdf/COVID-19_Epidemiologische_Lage_Schweiz.pdf
      Schauen Sie doch hier selber nach, wie sich die Inzidenz verteilt. Vermutlich gehören Sie auch zu den Endfünfzigern. UND haben Sie die Horden alter, verblödeter Menschen oder die Familienverbunde schon mal direkt angesprochen? Und sowieso: von Leuten, die mich als IgnorantIn betrachten nur weil ev. älter als Sie, will ich keine Solidarität. Aber Sie dürfen im Ernstfall gerne mein Bett auf der Intesiven haben.
    • Furioso 19.03.2020 18:22
      Highlight Highlight - Ich bin Enddreissiger, topfit und gehöre nicht zur Risikogruppe.
      - Nein ich habe die Leute heute nicht angesprochen. Was sollte ich ihnen denn sagen? Das gleiche was jeder Experte, Bundesrat, Arzt, seit über einer Woche rauf und runter betet? Wer den Schuss jetzt nicht gehört hat, der wird sich wohl durch kein vernünftiges Argument überzeugen lassen.
      - Als Ignoranten betrachte ich Menschen ganz sicher nicht aufgrund ihres Alters, sondern weil sich viele Menschen einfach völlig asozial verhalten.
      - Betten auf der Intensiven düften wohl bald knapp werden. Viel Spass beim Selektieren.
    • Cat‘sName 20.03.2020 08:24
      Highlight Highlight @ Furioso: möchte mich für meinen gestrigen Post entschuldigen. War aber grade so hässig,als ich wieder Bilder aus Zürich sah mit all den Jungen und Arbeitenden in Gruppen da am See und dann Ihren Post las-und wieder auf die alten Leute. Bitte benennt doch die Jungen auch so häufig wie die Alten. Nicht wir Alten sind an allem schuld.Ich lebe seit bald drei Wochen in Selbstquarantäne, war in dieser Zeit 4X draussen.Wegen dem Bett: wenn es mich tüpft brauche ich da wirklich keines mehr. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und schönes Wochenende sowie alles Gute und bleiben Sie bitte gesund.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AnDerWand 19.03.2020 15:22
    Highlight Highlight Makaber: einfach alle, die es nicht genug erst nehmen anstecken und ihnen die Hilfe verweigern. Sie helfen jetzt ja auch nicht. Ich weiss, überhaupt nicht solidarisch und nach unserem Rechtsystem, eher USA like.

    Eine andere Frage noch. Wie viele von denen welche Hamsterkäufe halten sich nicht an die Regeln? Wäre noch interessant

    Es möge Blitze regnen
  • Tom Frogman 19.03.2020 15:21
    Highlight Highlight Gestern im EInkaufcenter: Alte Dame (ca 85+) am Rollator herum schieben. Ich fragte sie, ob sie niemanden habe, der für sie einkaufe. Sie meinte, doch, doch, sie gehe halt gerne jeden Tag raus.
    Liebe Mitbürger 65+ , 100+ usw.: BLEIBT ZUHAUSE! BITTE, BITTE.
    Den ganzen Zirkus im Moment machen wir besonders für EUCH!
    Jeder 65++ der sich jetzt noch sinnfrei unter Menschen bewegt ist eine Ohrfeige für uns Junge, die EUCH helfen müssen und wollen!!!
    • CalibriLight 19.03.2020 15:54
      Highlight Highlight Das finde ich ganz spannend. Man müsste also den alten Menschen deutlich klar machen, dass sie sehr wohl einzeln oder als Paar nach draussen zum Spazieren dürfen, aber bitte nicht in die Läden. Sie scheinen das miteinander zu verbinden, im Stil von: "Ich kann doch nicht jemanden für mich einkaufen lassen, aber dann spazierengehen".


      Im Übrigen sind alle, die sich sinnfrei unter Menschen bewegen eine Ohrfeige für alle, die nicht so funktionieren.
      Man sieht ja diese Alten nur, wenn man selber auch im Einkaufszentrum ist. Zum Wocheneinkauf, wie ich hoffe.
    • who cares? 19.03.2020 16:01
      Highlight Highlight Vor allem eine Ohrfeige für diejenigen, die gerade zusehen müssen, wie ihre langjährigen Geschäfte Konkurs gehen.
    • Cat‘sName 19.03.2020 16:21
      Highlight Highlight Jeder 65++ der sich jetzt noch sinnfrei unter Menschen bewegt ist eine Ohrfeige für uns Junge, die EUCH helfen müssen und wollen!!!
      Falsch! Gemäss Polizei in Zürich (Bellevue) und Luzern (Quai) mussten jugendliche Gruppen aufgefordert werden, ihre Bierkreise und anderweitigen Versammlungen aufzulösen und heimzugehen. Ich Alte will einfach jetzt nicht für alles, was schief läuft (Corona, Hamsterkäufe, AHV etc.) den Kopf hinhalten. Das ist zu einfach und unfair! Ich plädiere für mehr Respekt und viel mehr Rücksicht -gegenseitig.
  • Scaros_2 19.03.2020 15:03
    Highlight Highlight Was heisst hier Oma und Opa. Bei mir denkt mein Vater das dies alles nicht nötig ist. Meine Grosseltern haben den 2. Weltkrieg erlebt als Flüchtlinge aus dem Sudetenland. Aber mein Vater ist ein Idiot, denn solange man ja abstand halte etc. ist es ja ok ein wenig spazieren gehen oder so. *facepalm*
    • maylander 19.03.2020 16:31
      Highlight Highlight Alleine zu spazieren ist ja in Ordnung.
      Es gehen doch wirklich alle aus dem Weg und die maximale Distanz wird eingehalten.
      Nur nicht in grossen Gruppen und dann noch quer durch die Schweiz reisen.
    • karl_e 19.03.2020 18:11
      Highlight Highlight Wenn du deinen Vater als Idioten bezeichnen willst, wohlan! Aber recht hat er, spazieren ist erlaubt, denn in der Regel ist es durchaus möglich, etliche Meter Abstand zu anderen Spaziergängern zu haben. Sogar im Kanton Uri mit Ausgangssperre gilt: "Spaziergänge allein oder zu zweit sind während maximal zwei Stunden pro Tag zulässig. Darin eingeschlossen ist das Ausführen von Haustieren"
  • Mirko Timm 19.03.2020 14:58
    Highlight Highlight Falscher ansatz. es muss allen gesagt werden. junge hocken genau so draussen wie ältere und auch für die gelten die gleichen regeln
  • Saraina 19.03.2020 14:50
    Highlight Highlight Ähm, also ich war knapp 50 als ich zum erstemal Grossmutter wurde. Das auf dem Bild sind eher Ur-Omas. Eigentlich alle Grossmütter und Grossväter die ich kenne, waren beim ersten Enkelkind noch berufstätig. Was soll der Quatsch, Omas als Greisinnen darzustellen?
    • phreko 19.03.2020 15:06
      Highlight Highlight Who cares!

      Welcher 2 Jährige wird seiner 52 Jährigen Oma sagen sie soll zu Hause bleiben? Den Rest kannst du selber ausrechnen...

      Wenn du 50ig bist, solltest du besser schauen, dass deine eigenen Eltern zu Hause bleiben!
    • hoffmann_15@hotmail.com 19.03.2020 15:28
      Highlight Highlight OK Boomer
    • phreko 19.03.2020 15:29
      Highlight Highlight Dazu noch ein fettes "ok boomer"!
    Weitere Antworten anzeigen
  • youmetoo 19.03.2020 13:39
    Highlight Highlight Es ist toll, dass die Jungen für uns Senioren einkaufen gehen. Ich nehme das Angebot aus dem Quartier gerne an. Mein Problem ist: ich muss den Freiwilligen die getätigten Einkäufe ja auch bezahlen. Somit muss ich demnächst zur Bank um Bargeld abzuheben. Somit muss ich mein Exil trotz allem unfreiwillig verlassen.
    • SwissWitchBitch 19.03.2020 13:55
      Highlight Highlight Oder ihr macht eine Quittung mit vereinbarter Rückzahlung sobald die Quarantäne aufgehoben ist.
    • 03_szust 19.03.2020 13:59
      Highlight Highlight Online-überweisung, paypal, twint.
      Je nach dem kann man bezahlungen auch über diese services lösen. Das kommt hedoch auch auf das eigene verständniss und die bereitwilligkeit des zu bezahlenden an.
    • karl_e 19.03.2020 18:14
      Highlight Highlight Wie funktioniert paypal und twint? Interessiert mich eigentlich nicht, da ü70.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 19.03.2020 13:33
    Highlight Highlight Und täglich grüsst hier das Murmeltier... das ist offenbar schon so penetrant, dass ich heute einen „Jüngeren“ zurechtweisen musste, der (erst noch auf offener Strasse) einen Älteren beschimpfte, was er denn „verdammi nomal“ draussen zu suchen habe. Die täglichen „Aufrufe“ hier mögen ja gut gemeint sein, kippen aber eindeutig ins Kontraproduktive. War z.B. jemand von Euch heute an einem Seeufer? Wieviele „Jüngere“ habt Ihr sich eng aneinander gedrängt sonnen und ein Snack verdrücken sehen?
    • phreko 19.03.2020 14:41
      Highlight Highlight Was geht da denn ins Kontra-Produktive?

      Was war an der Reaktion des "Jüngeren" denn schlecht?


    • De-Saint-Ex 19.03.2020 15:36
      Highlight Highlight phreko, offensichtlich genauso aggro unterwegs? Ach komm, was soll‘s... jeder auf seine „Art“.
    • phreko 19.03.2020 15:53
      Highlight Highlight Ja, begründe doch bitte das Kontraproduktiv. Zu was führt es? Zu verletzten Gefühlen, oder was?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Varanasi 19.03.2020 13:31
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach, muss man es allen sagen, nicht nur den Grosseltern.
    Mir fallen draussen vor allem auch Gruppen mit Jugendlichen auf. Auch die gilt es anzusprechen.
    Und wenn man dabei blöd angemacht wird, dann ist es so. Aber wer weiss, ob bei dem einen oder anderen nicht dann doch ein Umdenken stattfindet.
    • Saraina 19.03.2020 14:52
      Highlight Highlight Zumal die Jugendlichen deutlich mobiler sind, und weitaus grössere Verbreiter des Virus sind, als alte Menschen, die sich etwas die Beine vertreten!
    • little.saurus 19.03.2020 15:07
      Highlight Highlight @saraina aber die alten Menschen verstopfen die Intensivstationen weil das Virus sie stärker angreift. Somit kommt es im schlimmsten Fall zum zusammembruch des Gesundheitssystems wegen den alten Mensche welche kopflos jeden Tag einkaufen gehen oder in Wandergruppen wandern gehen.
    • karl_e 19.03.2020 18:18
      Highlight Highlight Saurus, du darfst davon ausgehen, dass die Wandergruppen nicht mehr aktiv sind. Oder hast du welche gesehen?
  • Zeitreisender 19.03.2020 13:31
    Highlight Highlight Die aktuelle Situation führt uns gnadenlos vor Augen welche Generation sich noch mit sich selbst beschäftigen kann. Wenn der Lebensinhalt nur noch aus dem täglichen Gang in den Laden besteht, dann wird es sehr schwierig.
    • SwissWitchBitch 19.03.2020 13:57
      Highlight Highlight Das hat überhaupt nichts mit "Generation" zu tun. Gerade wir Mittelalten sind einfach so handysüchtig dass wir auhc allein zu Hause sitzen können. Hat mit "sich selber beschäftigen" aber überhaupt nichts zu tun, denn anstatt ein Buch zu lesen und Gitarre zu lernen hängen wir im Netz. 🤷‍♂️
    • Zeitreisender 19.03.2020 14:13
      Highlight Highlight @swisswitchbitch

      Du solltest zwar von dir nicht auf andere schliessen, jedoch erfüllst du ja die Massnahmen, wie ist nicht relevant.
    • Garp 19.03.2020 14:27
      Highlight Highlight @ Das hat doch nichts mit Lebensknhalt zu tun. Essen muss jeder. Alte gehen einkaufen und dann bleiben sie zu Hause. Würden alle Jügeren im Internet bestellen oder immer nur einen Wocheinkauf machen, den Znüni mitnehmen von zu Hause, dann würde sich das prima verteilen ohne dass es allzu gefährlich ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 19.03.2020 13:29
    Highlight Highlight Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein Appell der Enkelkinder helfen kann - ich finde das eine gute Idee.

    Und dann können die Kinder gleich noch Folgendes machen:
    Sagt jetzt euren Eltern dass ihr nicht versteht, warum sie das Abstandnehmen untereinander nicht ernst nehmen. Dass ihr nicht versteht, dass sie sich auf Spielplätzen zum Austausch treffen und täglich einkaufen gehen. Dass sie euch weiterhin mit Grosi und Opi Kontakt haben lassen und es sie nicht weiter interessiert, dass sich ihre älteren Kinder in der Freizeit in Gruppen miteinander vergnügen.
  • neutrino 19.03.2020 13:23
    Highlight Highlight In Zürich sind die Parks voll - primär mit jungen Leuten.
    • Lami23 19.03.2020 15:15
      Highlight Highlight Solange er den Abstand einhält ;-)
  • Sam Regarde 19.03.2020 12:55
    Highlight Highlight Nun, es ist Zeit für ein Outing: ich gehöre auch zu den Senioren, bin aber topfit und kann auf meine "Spazier"gänge im Laufschritt nicht verzichten. Ich wähle Waldwege und abgelegene Orte, wo ich ausser Fuchs und Hase niemandem begegne. Und kommt mir mal ein Homo Erectus entgegen, achte ich darauf, dass wir uns nicht näher als 2 m kommen. Ich fühle mich absolut nicht schuldig und habe meinen Tagesablauf voll im Griff: keine sozialen Kontakte, Einkauf im Bauernladen und sehr viel Optimismus - ist ja auch gut für die Gesundheit. Und nota bene: ich nehme die Situation sehr wohl ernst.
    • G. Samsa 19.03.2020 13:35
      Highlight Highlight Dann ist ja alles gut. Danke dass du die Sache ernst nimmst.
    • Fairness 19.03.2020 13:43
      Highlight Highlight So ist das ja auch in Ordnung. Sieht aber schon so aus als geht es wegen vielen Jugendlichen und Senioren nur mit Hausarrest. Bedankt euch bei denen!
    • McStem 19.03.2020 14:46
      Highlight Highlight @Sam Regarde: Outen müsstest du dich allerhöchstens, wenn du einer der "Ich-Muss-Unbedingt-Mit-Meiner-Gruppe-In-Die-Stadt-Geher" wärest. Das Ding mit der Generation 65+ hat auch eher damit zu tun, dass Generation U65 WAHRSCHEINLICH eher nicht zum Intensivfall wird.

      Ich möchte an der Stelle nochmals das "wahrscheinlich" hervorheben, da Ausnahmen die Regel bestätigen, weswegen sich auch alle anderen, welche unnötigerweise in die Stadt gehen, höchst egoistisch verhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • einfachnurtraurig 19.03.2020 12:49
    Highlight Highlight Und was ist mit ihnen? Sardinen, estern an der Limmat in Zürich. Am See das gleiche Bild. Was macht der Stadtrat überhaupt? Auch am See am chillen?
    Benutzer Bild
  • maylander 19.03.2020 12:40
    Highlight Highlight Vor allem die diversen Nachrichten und Videos auf Facebook und whatsapp von verschiedenen Esoterikern und Beschwichtigern haben grossen Schaden angerichtet.

    Dann noch die Vorurteile gegen Italiener und gleichzeitig werden deren Fehler wiederholt.
  • achsoooooo 19.03.2020 12:26
    Highlight Highlight Ich habe es versucht. Selbst mein modern eingestelltes, internet-affines Grosselternpaar "will noch ein bisschen einkaufen gehen". Immerhin verzichten sie auf soziale Kontakte.
    Die anderen Grosseltern haben immer noch das Gefühl, es wäre eine Grippe.
    Ich ruf sie jeden Tag an und versuch sie zu überzeugen. Erfolglos. Keine Ahnung, was ich noch sagen soll.
    Als Medizinstudentin helfe ich gerade "an der Front" aus, und ich habe schon etwas Angst vor dem, was noch kommen wird. So trifft es mich gleich doppelt, dass sie die Lage noch nicht erfasst haben (wollen?)...😕
    • sheshe 19.03.2020 13:12
      Highlight Highlight Bei mir hat es am meisten gebracht, dass ich Ihnen hart vor Augen geführt habe, dass Sie eine Mitschuld und Verantwortung am Tod ihrer Nachbarn tragen, weil die Ansteckung auch über Türgriffe etc. geht. Du musst direkt sein, du musst ihnen sagen, dass sie mitschuldig am (mutmasslichen) Tod anderer sind.

      Ausserdem kennen wir doch alle noch die Situation, als unsere Eltern bei Ihren Eltern ebenfalls nicht durchgekommen sind. Sag, du bist jetzt in ihrer Situation von damals - evtl. hilft das.
    • Coolcat 19.03.2020 14:28
      Highlight Highlight Vielleicht mal die Empfehlungen des Bundesrates lesen und dann auch verstehen was man gelesen hat.Es heisst dort,dass sich auch Risikopersonen nach draussen begeben dürfen um einzukaufen,Arzttermine wahrzunehmen,um den Arbeitsplatz zu erreichen oder jemandem zu helfen.
      Was ihr macht ist Bashing gegenüber älteren Personen.
    • sheshe 19.03.2020 15:33
      Highlight Highlight Coolcat:

      Das hat doch nichts mit Bashing zu tun... Es geht schliesslich um unsere Eltern. Wenn die andern noch raus wollen, sollen sie doch!

      Ich habe genug gelesen (insbesondere aus Italien), um zu wissen, dass diese aktuellen Massnahmen nur ein Schritt zur besseren Akzeptanz eines Shutdowns sind und ein solcher dringend benötigt ist. Besser heute als morgen.

      Aus diesem Grund habe ich meinen Eltern verboten, einkaufen zu gehen. Wenn sie es trotzdem machen, kann ich dagegen nichts tun. Aber durch die Isolation haben sie eine bessere Chance zu überleben, was mir wichtig ist.
  • Atavar 19.03.2020 12:25
    Highlight Highlight Kann man auch einer Parkuhr erzählen. Wer die Appell bisher noch nicht mitgekriegt hat (unwahrscheinlich), wer also durch Staat, Fachkräfte & Experten nicht zur Einsicht gebracht wurde, wird das kaum durch die Enkel oder Kinder werden.

    Total genial fände ich: alle reden weniger über Corona und verhalten sich dafür etwas mehr danach. Wär toll...
  • Lioness 19.03.2020 12:23
    Highlight Highlight Meine 10 jährige brachte ihren Grossvater endlich dazu seine Kinder für ihn einkaufen zu lassen. Sie schrieb sie liebe ihn und wolle ihn deswegen nicht verlieren. Er solle bitte ihr zu Liebe aufs Einkaufen verzichten. Es kann klappen. Von den eigenen Kindern fühlen sie sich eher entmündigt. Von den Grosskindern akzeptieren sies.
  • Dartanion 19.03.2020 12:23
    Highlight Highlight Liebe Grosseltern/ Eltern,
    sagt euren Enkeln und Kindern, sie sollen nicht in Scharen am Rhein rumhängen wie in Basel, oder am Zürichsee ect..
  • FrancoL 19.03.2020 12:05
    Highlight Highlight Wenn wir weiter dieses Bashing gegen eine Gruppe weiterführen wiegen wir andere Gruppen in Sicherheit. Wenn wir wirklich die Ausbreitung verlangsamen wollen müssen vor allem alle die die viele Kontakte haben und das sind sicherlich (leider) nicht die alten Menschen, zu einer Eindämmung Ihrer Beweglichkeit aufrufen und wohl auch die grösseren Ansammlungen im Bereich der Arbeit (zB grosse Baustellen) für einige Zeit stilllegen.
    Es ist nicht nur die Alterssturheit die Probleme bietet sondern zunehmend auch die freie Beweglichkeit der jüngeren Generationen.
  • Pitefli 19.03.2020 11:55
    Highlight Highlight Egal was und wie ich es meinem Grossvater sag, es interessiert ihn genau null. Für ihn ist alles übertrieben und auch in unserem Quartier gehen noch immer die älteren Nachbarn täglich in die Migros. So schlimm es sich auch anhört, erst wenn ein Bekannter stirbt, werden sie wahrscheinlich den Ernst der Lage erkennen.
    Noch schlimmer finde ich fast die Mütter die sich weiterhin in einer riesigen Gruppe auf dem Spielplatz treffen.
    • Antiypanikmacher 19.03.2020 12:42
      Highlight Highlight Hausarest für Senioren und Bussen bei nichtbeachten. Vielleicht verstehen Sie es dann.
    • FrancoL 19.03.2020 12:58
      Highlight Highlight Es ist egal wie ich es den Arbeitern auf der Baustelle sage, es interessiert sie praktisch nicht, nein sie nehmen auch gerne die Desinfektionsmittel und das Klopapier mit nach Hause. Alleine auf 3 Baustellen sind über 60 Flaschen Desinfektionsmittel verschwunden.
      Oder soll ich Dir aufzählen wieviele Gruppen jugendlicher zur Zeit auf dem Dorfplatz eng zusammen sich unterhalten als ob da nichts wäre? Feststellung von heute Donnerstag 12.30 Uhr.
      Die Verbreitung erfolgt über alle Menschen.
    • SwissWitchBitch 19.03.2020 13:00
      Highlight Highlight Ich hab heute die erste Anfrage eines Klassengspänli für ein Spieltreffen erhalten. Auf meine Antwort dass wir in Selbstquarantäne seien kam zurück "Ja wir auch, wollte nur einen Aufsteller schicken". 🤦‍♀️
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