Schweiz
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Johannes Laederach, CEO of Laederach Chocolatier Suisse, portrayed in the Laederach store in Glarus, Switzerland, on March 16, 2018. He heads the Glarus family business in the third generation. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Johannes Laederach, CEO von Laederach Chocolatier Suisse, portraitiert am 16. Maerz 2018 in der Laederach-Filiale in Glarus. Er fuehrt das Glarner Familienunternehmen in dritter Generation. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Johannes Läderach, CEO des gleichnamigen Schokoladherstellers (Archivbild 2018). Bild: KEYSTONE

Kommentar

#JeSuisLäderach. Oder: Ab wie viel Doppelmoral tut's eigentlich weh?

Die Fluggesellschaft Swiss beendet ihre Zusammenarbeit mit Läderach, angeblich wegen den christlich-konservativen Ansichten der Chocolatier-Familie. Gegner der Ausweitung der Anti-Diskriminierungs-Strafnorm sprechen von «Gesinnungsterror» gegen Läderach. Das ist heuchlerisch – und lässt tief blicken. Ein Kommentar.



Im Schlussspurt des Abstimmungskampfs zur Ausweitung des Diskriminierungsgesetzes sorgen zwei Firmen für Schlagzeilen. Erst wirbt Coca Cola Schweiz mit ganzseitigen Inseraten auf den Titelblättern von «20 Minuten» und «Weltwoche» für eine bunte Gesellschaft ohne Diskriminierung.

Dann wird bekannt, dass die Fluggesellschaft Swiss per Mitte April ihre zehnjährige Zusammenarbeit mit dem Schokoladenhersteller Läderach einstellt. Die Familie Läderach engagiert sich seit Jahren finanziell und ehrenamtlich in ultrakonservativen christlichen Organisationen. Auch zum «Marsch fürs Läbe», einer jährlichen Demonstration von Abtreibungsgegnern, hat sie Verbindungen.

Ein Schelm, wer hinter den Entscheiden von Coca Cola und Swiss angesichts des laut Umfragen erwartbaren, deutlichen Ja zur Vorlage wirtschaftliches Kalkül vermutet.

Bei den Gegnern des erweiterten Diskriminierungsgesetzes stossen die Aktionen der beiden Firmen auf lautstarke Ablehnung: Von «Gesinnungsterror» ist da die Rede, von der «Zerstörung der freiheitlichen Schweiz». Der «Läderach-Boykott» der Swiss zeige, wie «linke Antidemokraten» hierzulande «erfolgreich Hass und Diskriminierung» verbreiteten. Auf Twitter solidarisieren sich die selbsternannten Verteidiger der Meinungsäusserungsfreiheit unter dem Hashtag #JeSuisLäderach mit dem Chocolatier. Das Twitter-Geheul der Diskriminierungsgesetz-Gegner entblösst auf plumpe Weise eine kaum zu überbietende Doppelmoral.

Lachhafte Doppelmoral

Im Abstimmungskampf bringen Vertreter des Nein-Lagers immer wieder das Beispiel des fiktiven Bäckers, der aufgrund seiner religiösen Überzeugungen einem gleichgeschlechtlichen Paar keine Hochzeitstorte verkaufen möchte. Im Sinne der Gewerbefreiheit müsse eine solche Entscheidung respektiert werden, so die Gegner. Bei einem Ja zum erweiterten Diskriminierungsgesetz sei diese in Gefahr. Wer homophob und diskriminierend auftrete, werde in einer freien Marktwirtschaft sowieso von den Konsumenten abgestraft. Deshalb sei die Gesetzesänderung überflüssig.

Dieselben Vertreter des Nein-Lagers unterstellen Coca Cola und Swiss jetzt «Gesinnungsterror», weil sie sich im Rahmen der Gewerbefreiheit dafür entschieden haben, ein Inserat zu schalten beziehungsweise eine Geschäftspartnerschaft zu beenden.

Das ist lachhaft. Wo genau gibt es zwischen den Fällen des Bäckers und jenen von Swiss und Coca Cola einen Unterschied im Bezug auf Gewerbefreiheit – ausser eben, dass die Haltung bei den letzteren nicht mit jener der Vertreter des Nein-Lagers vereinbar ist? In der «freiheitlichen Schweiz», der angeblich die Zerstörung droht, darf man offenbar nur in eine Richtung diskriminieren.

Recht auf Widerspruch

Der ungleiche Massstab zeigt: Vielen – nicht allen – Gegnern der Ausweitung der Anti-Diskriminierungs-Strafnorm geht es im Kern nicht um die abstrakte Verteidigung eines aus achtenswerten Gründen möglichst weit gesteckten Rahmens für freie Meinungsäusserung. Es geht ihnen ganz konkret darum, dass homophobe und intolerante Meinungen weiterhin einen möglichst prominenten Platz in unserer Gesellschaft haben sollen.

Wer das Wort «Gesinnungsterror» in den Mund nimmt, weil eine Airline – aus welchen Gründen auch immer – die Zusammenarbeit mit einem Schokoladenhersteller beendet, verrät damit viel über sein Verständnis von Meinungsfreiheit. Er verwechselt das Recht, frei seine Meinung äussern zu dürfen, mit dem Anspruch, dies unwidersprochen tun zu können.

Diesen Anspruch stellen Diktatoren in Gesellschaften ohne Meinungsäusserungsfreiheit. In einer Demokratie darf es ihn niemals geben. Dass homophobe und diskriminierende Äusserungen in der demokratischen Schweiz mehr Widerspruch auslösen als noch vor wenigen Jahren, nennt man gesellschaftlichen Fortschritt. Wer das als «Gesinnungsterror» bezeichnet, ist denkbar ungeeignet als Verteidiger der Meinungsäusserungsfreiheit.

Die Vorlage im Video kurz erklärt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Wüthrich 05.02.2020 01:13
    Highlight Highlight Ich frage mich, ob es nicht heuchlerisch ist, wenn wir in der Migros, im Coop, Aldi oder Lidl einkaufen, obwohl wir alle wissen, dass diese Firmen ihre Mitarbeiter in ethisch und moralisch verwerflicher Weise ausbeuten? Und dass wir uns immer wieder die neusten Smartphones leisten, obwohl uns allen bekannt sein müsste, welche Schäden der Abbau der dafür notwenigen "seltenen Erden" an der Umwelt anrichtet? Aber wenn wir dann gleichzeitig unser Gewissen beruhigen, wenn wir eine mittelständische Firma wie Läderach meiden, nur weil uns die politische Meinung des Patrons nicht passt?
  • Pasionaria 04.02.2020 23:30
    Highlight Highlight Nicht "Ab wie viel Doppelmoral tut's eigentlich weh?" ist hier die Frage, denn mit dieser Fragestellung geht vergessen, dass Doppel-Moral keine doppelte, sondern nur halbe Moral ist!
  • Sapientia et Virtus 04.02.2020 20:32
    Highlight Highlight Der Vergleich mit dem Bäcker wäre sinnvoll, falls der Bäcker allgemein keine schulen Kunden bedienen wollte. Die Gegner der Vorlage argumentieren, er soll nicht ein Ereignis, was er ablehnt (homosexuelle Hochzeit) beliefern müssen. Läderach hat aber nie als Firma missioniert. Der Inhaber gehört bloss einer unliebsamen Religionsgemeinschaft an.
  • Ali Mazhar 04.02.2020 20:00
    Highlight Highlight Meine vollste Unterstützung an Läderach! Schokolade gut, Einstellung gut! Ich werde weiterhin bei den Geschäftsreisen als Souvenir Läderach-Schokolade aus der Schweiz mitnehmen auch wenn es euch zuwider ist!
    • Satan Claws 04.02.2020 23:39
      Highlight Highlight Die Ärzte - Rebell

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    • Citation Needed 05.02.2020 07:14
      Highlight Highlight Ui, jetzt gibst Du es uns aber!

      Ich hab noch nie Läderach-Schoggi gegessen und werde nun auch nicht damit anfangen. Es steht Dir genauso frei jetzt erst recht Läderach zu mampfen so wie es allen andern frei steht, dies erst recht nicht zu tun.

      Wo ist das Problem??
  • no-Name 04.02.2020 17:47
    Highlight Highlight Also wegen der “falschen Meinung” unfreiwillig Nachteile einstecken ist OK?

    Nicht dass ich Läderachs Ansichten nur im entferntesten Teile, aber auch hier schmeckt es ziemlich nach Doppelmoral.

    Der Bäcker-Swiss vergleich hinkt. Das Homopaar kann drei Türen weiter zum nächsten Beck, selber Tschuld! Verzichtet er halt aufs Geschäft

    Die Swiss garantiert Arbeitsplätze, ist ein kaum zu ersetzender Grosskunde und allem voran keine Privatperson der eine Meinung zusteht. Faktisch wird hier eine Meinung sanktioniert.

    Hier entsteht grad eine doppelbödige Meinungsblase. Watson: das kannst du besser.
    • Snowy 04.02.2020 18:42
      Highlight Highlight Beim Bäcker Bsp magst Du recht haben.

      Wie sieht’s aus bei einem Arzt (Spezialist), einem Sanitär (wenn gerade ein Abfluss leckt) etc....
    • no-Name 04.02.2020 19:35
      Highlight Highlight Ein arzt hat einen Eid geleistet JEDEN zu behandeln. Er darf was die swissair macht also nicht tun.

      Und warum sollte ich dem sanitär meine sexuelle orientierung preisgeben?? Das mach ich höchstens dann, wenn ich will das er MEINEN abfluss leckt... 😉
    • Snowy 04.02.2020 22:36
      Highlight Highlight Und wenn der Bäcker der einzige im Dorf ist... muss ich dann ins nächste Dorf fahren, weil er sich weigert mir als Schwulen Brot zu verkaufen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hipster mit Leggins 04.02.2020 17:16
    Highlight Highlight Etwas zu viel dem Zeitgeist angebiedert. Nachdem mehrere Verkaufsstellen von der Antifa verwüstet wurden und diese den Aufruf rausgab, Läderrach zu boykottieren, folgt die Swiss aus Deutschland gefliessentlich. Das verlieh dem ganzen den Eindruck, die Antifa bestimme, wer was, wo kaufe. Zudem ist sonst die Schweiz mit Ländern die Schwule hängen und lebendig vergraben ziemlich nachsichtig, was Geschäftsbeziehungen in Saudi-Arabien u.a. Ländern zeigen. Aber eben in der Schweiz wehen die Fahnen gerade in diesem Wind...
  • Toni.Stark 04.02.2020 15:42
    Highlight Highlight Wenn man konservative Werte vertritt ist man nicht gleich homophob. Homosexualität muss auch kritisch betrachtet werden, so wie jede Form des Zusammenlebens. Monogamie wird ja auch kritisiert. Sonst sind wir tatsächlich beim Gesinnungsterror. Ausserdem könnte die Swiss aus Solidarität Dubai aus dem Flugplan streichen. Wo ist da die Doppelmoral?
    • Citation Needed 05.02.2020 07:25
      Highlight Highlight Wenn Läderach bloss 'konservative Werte' verträte, dann wäre die Swiss bestimmt nicht abgesprungen. Weil die Familie jedoch sehr extreme Ansichten pflegt und sich, das ist es, für jene politisch engagiert, sind viele Kunden genötigt, mit ihrem Kaufverhalten Stellung zu beziehen, weil sie sonst als Fürsprecher dieses extremen Engagements abgestempelt werden könnten. Es geht hier um PR, nicht Gesinnungsterror, as simply as that. Der Brand Läderach wandelt sich wegen der Aktivitäten der Familie, Reaktioen darauf kann man nicht als Gesinnungsterror abtun (wie z.B. Deine Dubai-Idee)
  • Nathalie Ciara Walker 04.02.2020 14:51
    Highlight Highlight Die Läderach AG ist bekannt als eine tolle Arbeitgeberin, u.a. dank Vaterschaftsurlaub, viele Möglichkeiten in Kaderstellen für junge Frauen. Wenige Firmen haben so viel für den nachhaltigen Kakaoanbau und das Überleben der Kleinbauern getan. Nicht nur in Ghana, Côte d’Ivoire, Honduras, Nicaragua oder Venezuela, wo die Menschen effektiv bedroht sind, sondern auch in Europa hat die Firma viel bewirkt.

    Leicht zu vergessen in Zeiten wo Empörungswellen & Erstweltprobleme die Medien beherrschen.

    Boycottiert ruhig weiter die Läderach und kauft Cailler Schokolade - Nestlé lacht sich ins Fäustchen.
    • Hipster mit Leggins 04.02.2020 17:17
      Highlight Highlight Genau. Das verstehen die Schneeflöcken abe nicht. Die Swiss hat sich hoffentlich ins eigene Fleisch geschnitten. Sonst sind ihr die politischen Einstellungen der Lieferanten schnuppe, etwa bei Kerosin.
    • Satan Claws 04.02.2020 23:58
      Highlight Highlight https://www.kununu.com/ch/laederach

      Tolle 2,93 von 5.
  • DaniSchmid 04.02.2020 12:46
    Highlight Highlight Moral, Doppelmoral, Dreifachmoral... das einzige was mir aktuell "weh tut", ist das omnipräsente Moralin - in den Medien, in der Gesellschaft, auf Social Media. Wer die moralische Lufthoheit für sich beantsprucht wird blind für jegliche sachlichen Argumente oder Diskussion. Tragischerweise wird dies auch noch als gesellschaftlicher Fortschritt gefeiert. Können wir nicht einfach mal alle wieder "normal tue" und nicht aus jedem Einzelfall eine Grundsatzdiskussion machen, für jedes Böböli ein Gesetz einführen und anderen Leuten unsere Sicht aufzwingen? Merci.
    • Aldobaldo 04.02.2020 17:08
      Highlight Highlight Aber Sie empören sich doch auch in diesem Moment?🧐

      Es ist immer einfach "normal z'tue", wenn man selbst nicht betroffen ist. Aber ich bin auch der Meinung, dass reine Empörung oft irrational und nicht zielführend ist.
  • So oder so 04.02.2020 12:39
    Highlight Highlight «Gesinnungsterror» Ist Allgegenwärtig bei denn Wutbürgern, je Absurder desto Besser scheint der Tenor zu sein, da hört man Sachen wie - Grün ist das Neue Braun usw....
  • Der_Andere 04.02.2020 11:40
    Highlight Highlight Dass es immer genau die Leute sind, welche die Meinungsfreiheit am lautesten verteidigen, die sie eigentlich gar nicht verstehen, ist ein so altes Phänomen wie die Meinungsfreiheit selbst.

    Homosexuelle haben auch Grundrechte. Und dazu gehört erstens auch die Menschenwürde und zweitens der Schutz vor Diskriminierung. Kann jeder gerne in der BV nachlesen.

    Die Familie Läderach kann denken, sagen und machen, was sie will. Niemand verbietet ihnen etwas. Aber es ist auch niemand gezwungen ihre Ansichten zu akzeptieren und mit ihnen zu geschäften.
    • Kontrovers 04.02.2020 16:58
      Highlight Highlight Nein niemand ist gezwungen die Ansichten von Läderach zu akzeptieren und mit ihnen zu geschäften. Das kann jeder für sich selber entscheiden. Nur die Swiss gehört weder dem CEO noch dem Verwaltungsrat, sondern den Aktionären. Vor diesem Hintergrund wird dieser politische Entscheid in der Causa Läderach sehr delikat!
  • Muellerpe 04.02.2020 11:27
    Highlight Highlight Schaut mal, in welche Länder die Swiss fliegt, die entweder Todesstrafe oder Gefägnisstrafe für Homosexuelle haben:

    - Tunesien (Gefägnisstrafe, Swiss fliegt nach Djerba)
    - Ägypten (Gefängnisstrafe, Swiss fliegt nach Kairo, Hurghada, Marsa Alam)
    - Marokko (Gefängnisstrafe, Swiss fliegt nach Marrakesch)
    - Oman (Gefängnisstrafe, Swiss fliegt nach Maskat)
    - Kenia (Gefängnisstrafe, Swiss fliegt nach Nairobi)
    - Indien (Gefängnisstrafe, Swiss fliegt nach Delhi, Mumbai)

    Wie wäre es, wenn sich das Swiss Kabinenpersonal vor Ort für mehr Rechte für Homosexuelle einsetzt?
    • Hipster mit Leggins 04.02.2020 17:19
      Highlight Highlight Nein, das würde den Proift der "German" schmälern. Darum ging es eigentlich beim Lieferantenwechsel...
    • Snowy 04.02.2020 18:45
      Highlight Highlight Mit diesem Argument kann jeder Fortschritt abgewürgt werden.

      Auch ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist besser als gar kein Schritt.
    • Satan Claws 05.02.2020 00:06
      Highlight Highlight @Muellerpe

      Dass auf Schokoladen-Plantagen in Ghana Kinder arbeiten und das Land auch Homosexuelle kriminalisiert ist schnurzpiepe?
  • PrivatePyle 04.02.2020 10:50
    Highlight Highlight Es ist das gute Recht von Swiss die Zusammenarbeit mit irgendeinem Partner aus irgendwelchen Gründen auch immer zu beenden.

    Genauso wie es das gute Recht von privaten Kita-Betreibern ist, keine Kinder von Homo-Eltern betreuen zu wollen.

    Doppelmoral ist demnach auch, Letzeres zu kritisieren aber dann das Handeln von Swiss zu beklatschen. Die Ausweitung der Antirassismusstrafnorm ist daher mMn völlig unnötig. Jegliche Persönlichkeitsverletzung ist heute schon zurecht strafbar.
    • Posersalami 04.02.2020 16:16
      Highlight Highlight Du hast überhaupt nichts kapiert.
  • Hasek 04.02.2020 10:02
    Highlight Highlight Danke für den Text. Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte, wenn ich den populistischen Hasspredigern in der ewigen Opferrolle zuhöre...
  • 044 508 39 39 het sie gseit 04.02.2020 09:55
    Highlight Highlight „Es geht ihnen ganz konkret darum, dass homophobe und intolerante Meinungen weiterhin einen möglichst prominenten Platz in unserer Gesellschaft haben sollen.“

    Oh Christoph. Ich hoffe du glaubst diese deine Worte nicht noch selbst, sondern willst nur Werbung machen für das neue Gesetz.
    Trotzdem haben deine Worte absolut das Potential als Hetze und Diskriminierung bezeichnet zu werden.
    Weshalb?
    Wäre es nicht ein Zeichen der Qualität , wenn ein Journalist etwas neutral an politische Fragen heranginge und etwas weniger polarisieren würde?🤷🏾‍♂️

    Weniger spalten, da kannst auch du mithelfen.
    • ScottSterling 04.02.2020 10:39
      Highlight Highlight Ein Kommentar muss per Definition nicht neutral sein.
      Benutzer Bild
    • Der_Andere 04.02.2020 11:47
      Highlight Highlight Entweder es geht diesen Leuten tatsächlich darum, Diskriminierung salonfähig zu halten oder sie sind explizit zu unfähig/dumm um auch nur die einfachsten Sachverhalte zu verstehen. Und das halte ich noch für schlimmer.

      Denn die Causa Swiss/Läderach ist effektiv ein 1:1 Exempel für ihr eigenes Bäcker Beispiel. Nur das die Leidtragenden hier nicht die Homosexuellen sind, sondern sie selbst. Also entweder schlucken sie es jetzt kommentarlos oder sie outen ihre eigene Argumentation als gemäss ihren eigenen Richtlinien nicht haltbar.

      Offenbar hat sich die Mehrheit für Zweiteres entschieden.
    • äti 04.02.2020 11:52
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wolfi H. 04.02.2020 09:44
    Highlight Highlight Es wäre noch spannnend zu wissen, wieviele Atheisten, Muslime, Geschiedene, Homosexuelle usw. bei Läderach angestellt sind.
  • Schlingel 04.02.2020 09:24
    Highlight Highlight Ich habe absolut nichts gegen die Entscheidung der Swiss. Ist aber schon interessant, dass sie sich nun damit rühmen wollen, keine Geschäfte mit diesen bösen Abtreibungsgegnern zu machen, obwohl man nicht erst seit gestern von der Gesinnung der Läderachs weiss. Die Zusammenarbeit war die letzten 10 Jahre wohl kein Problem. Schon spannend, dass viele Firmen sich so kurz vor der Abstimmung noch auf den Zug aufspringen wollen. Im Endeffekt sind das schlaue Schachzüge des Marketings. Es geht dabei aber primär um den Eigennutzen und nicht um was politisches.
    • Hasek 04.02.2020 12:59
      Highlight Highlight Nennt sich issue-management. Wenn die Bevölkerung für ein Thema sensibilisiert wird (zB. durch eine Abstimmung), sehen sich Firmen eher genötigt, sich mit diesen Themen auseinander zu setzen... kleines 1x1 jeder Firma mit mehr als 2 Angestellten.
    • Dubio 04.02.2020 13:27
      Highlight Highlight Allerdings ist anzumerken, dass die SWISS das nicht offensiv kommuniziert hat, sondern von den Medien "herausgefunden" wurde. Die Zusammenarbeit wurde ja schon im vergangenen November beendet.
  • Fredz 04.02.2020 08:21
    Highlight Highlight Wenn früher eine kath. Kirche bei einem Orgelbauer eine neue Orgel bestellte, durften dort nur Katholiken arbeiten. Ich dachte, diese Zeiten sind vorbei. Bei der swiss offenbar nicht.
    • Switch_on 04.02.2020 09:26
      Highlight Highlight Wenn sie das so fest stört, dann fliegensie doch einfach nicht mehr mit der Swiss
    • gecko25 04.02.2020 12:25
      Highlight Highlight @Fredz. Wenn man deiner Logik folgt, müsstest du schon lange die WOZ abonniert haben
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser_________________ 04.02.2020 08:20
    Highlight Highlight Genau desshalb braucht es ja das Gesetz. Auch um radikale Christen, Islamisten, Nazis etc zu stoppen.
    • Fritz N 04.02.2020 09:35
      Highlight Highlight Klar das Gesetz wird sich dann auf sein Pferd schwingen und sich auf die Jagd nach den Bösewichten machen...
      Ist schon Lustig bei den Drogen sind sich ziemlich alle einig, dass die Strafartikel nix bringen, aber hier erhofft man sich auf einmal ein ganzes gewaltloses Paradies
      Oboy
    • 044 508 39 39 het sie gseit 04.02.2020 10:00
      Highlight Highlight Hä,,, ?
      Ich dachte radikale Anhänger einer exotischen Religion, werden dadurch eher noch geschützt.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.02.2020 17:30
      Highlight Highlight @044 508 39 39 het sie gseit
      Das Christentum wird wie das Judentum und der Islam zu den abrahamitischen Religionen gezählt.
      Jedoch sind das nicht wirklich exotische Religionen.
      Oder meinst du etwa Anhänger schamanistischer Religionen? Bei denen findest du wohl kaum radikale.
      Bei den Christen hingegen schon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fredz 04.02.2020 08:18
    Highlight Highlight Ich bin mir sicher, dass alle Kommentator*innen hier bewusst einkaufen und immer abklären:
    ob der Hühnerhalter, der die Eier liefert reformiert oder katholisch ist,
    ob der Apfelproduzent homo oder hetero ist,
    ob der Rinderhalter, der das Steak liefert bei der SVP oder der SP ist,
    ob der Direktor der Teigwarenfabrik vegan oder flexi ist,
    ob der Schoggifabrikant für oder gegen die Abtreibung ist.
    Nur so kann mann mit gutem Gewissen einkaufen und essen.
    • Avalon 04.02.2020 09:34
      Highlight Highlight Wenn ich die Möglichkeit habe, ja, mach ich das. Wir KonsumentInnen haben die Macht, damit das Verhalten der Firmen zu steuern, langsam, aber stetig.
    • drüber Nachgedacht 04.02.2020 10:00
      Highlight Highlight @ Avalon

      Heute bestehen viele Möglichkeiten solche Abklärungen zu machen.

      Trotzdem kauft ein Grossteil der Konsumenten einfach das was am billigsten ist.

      Wenn es ums Geld geht, ist sich jeder selbst der Nächste. Da wird es schwierig das Verhalten von Firmen zu steuern...
    • Nick Name 04.02.2020 10:07
      Highlight Highlight Fredz, Sie sind selbst Kommentator (ich nehme an, männlich) hier. Gemäss Ihrer Überzeugung tun Sie das alles selbst.
      Warum?...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 04.02.2020 08:16
    Highlight Highlight Das Ganze zeigt für mich weder das eine noch das andere. Es zeigt, wie pseudomoralisch aufgeladen unsere Gesellschaft geworden ist. Jeder glaubt, das was er denkt ist richtig und nichts sonst. Ja, ich finde das Argument der Gewerbefreiheit beim Fall Swiss vs. Läderach kann man bringen. Allerdings müssen wir schon auch aufpassen. Was ist denn der nächste Schritt: "Kauft nicht bei Evangelikalen!"? "Kauft nicht bei Abtreibungsgegner!"?, Ich bin weder Evangelikal noch Abtreibungsgegner. Interessant ist einfach, wer entscheidet, welche Minderheiten schützenswert sind?
    • Astrogator 04.02.2020 08:40
      Highlight Highlight Ein Boykottaufruf auf Grund einer Religionszugehörigkeit oder einer Weltanschauung die mir nicht passt ist diskriminierend. Trotzdem darf jeder selbst entscheiden bei wem er ei kauft, ist ja genau auch die Aussage des rechten Lagers.

      Was die Evangelikalen angeht, wenn man der Meinung ist, dass man muslimische religiöse Hassprediger gesetzlich unterbinden muss, dann gilt das auch für Hassprediger aller anderen Religionen, also auch für christliche.

      Wenn man gegen religiöse Kopfbedeckungen ist, dann soll das nicht nur für muslimische Kopftücher sondern auch für jüdische Perücken gelten, usw...
    • onlydogcanjudgeme 04.02.2020 09:33
      Highlight Highlight kurzfassung: wir entscheiden welche minderheiten schützenswert sind.
      evangelikale sind, stand heute, durch die antirassimusstrafnorm geschützt, homesexuelle (und andere sexuelle orientierungen) nicht. "kauft nicht bei evangelikalen!" ist also (im öffentlichen kontext) gesetzeswidrig. "kauft nicht bei schwulen!" hätte hingegen keine folgen.
      welche minderheiten geschützt werden sollen, hängt zudem von der notwendigkeit ab. sexuelle orientierung kann nicht frei gewählt oder geändert werden und ist zentral in der lebensgestaltung eines menschen. "abtreibungsgegner" ist eine meinung, nicht mehr.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 04.02.2020 10:03
      Highlight Highlight Astrogator
      Das tönt mir jetzt etwas nach Oikophobie
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 04.02.2020 08:13
    Highlight Highlight Und die Leute so: "Von diesen Läderach-Schoggis höre ich zum ersten Mal, muss ich unbedingt einisch probieren. ⛑
  • antivik 04.02.2020 07:50
    Highlight Highlight Das Gute ist, dass ich in Luzern wohne und Bachmann sowieso die besseren Truffes macht ;)
    • Francis Begbie 04.02.2020 08:07
      Highlight Highlight Fabrikware ist Fabrikware...
    • antivik 04.02.2020 19:27
      Highlight Highlight Fabrikware muss nicht zwingend schlecht sein...
    • Francis Begbie 04.02.2020 19:38
      Highlight Highlight Ich meinte bloss, dass es sich hier nicht um kleine Konditoren oder so handelt sondern das Produkt ebenfalls aus einer Fabrik, wie bei Nestle, Frey etc, kommt.
  • Dong 04.02.2020 07:47
    Highlight Highlight Jetzt, wo Homosexualität (gottseidank) breit akzeptiert ist kriechen all die Helden aus ihren Löchern und fordern die Ächtung derjenigen, die noch nicht so weit sind. Diese Hardliner-Mitläufer hat‘s damals nicht gebraucht - das haben die Queers nämlich selber geschafft - also braucht es sie heute auch nicht.

    BTW: Ich stimme trotzdem „Ja“, habe aber volles Verständnis für die Angst vor unserem Gesinnungsterror.
    • bbelser 04.02.2020 13:49
      Highlight Highlight Mich schaudert mehr vor dem "Normalitäts-Terror" derer, die sich für so unheimlich normal halten, dass sie Homosexualität zu etwas machen, das man "akzeptieren" müsse. Was gibts da zu erdulden, ertragen, hinzunehmen? Die Sprache verrät dich schon im ersten Satz. Homosexualität ist kein Angriff, keine Zumutung, keine Herausforderung, die es zu akzeptieren gälte. Es ist eine von etlichen sexuellen Orientierungen. Bezeichnend eigentlich, dass nun weisse männliche Heteros ihr homophobes "Coming out" als Ächtung und beängstigend empfinden. Gut so, wenn mans anders nicht lernt.
    • Dong 04.02.2020 17:11
      Highlight Highlight @bbelser: Wie kommst Du auf die Idee, ich wär homophob? Weil ich es gut finde, dass Homosexualität „akzeptiert“ ist? Sorry, das ging mir zu schnell.
    • bbelser 04.02.2020 19:36
      Highlight Highlight Nö, bezog sich auf die armen Geängstigten, für deren Angst vor Gesinnungsterror du soviel Verständnis zeigst.
  • HAL1 04.02.2020 07:43
    Highlight Highlight "Er verwechselt das Recht, frei seine Meinung äussern zu dürfen, mit dem Anspruch, dies unwidersprochen tun zu können."

    Gillt denn das mit dem unwidersprochen nur in eine richtung? Wenn doch der bäcker wegen gesetzten bedienen muss, dann ist doch dies der anspruch auf diskussionslosigkeit. "Mach weil du musst deine Meinung zählt nicht weil das gesetzt meine meinung wichtiger findet". Ist die unterdrückung anderer meinungen per strafnorm nicht der falsche weg um dieses problem zu lösen?
    • Switch_on 04.02.2020 09:33
      Highlight Highlight Das Beispiel mit dem Bäcker ist sehr theoretisch. In der Praxis kann er einfach sagen er habe keine Kapazitäten mehr.

      Zum ihrem zweiten Punkt: Ja, jemand der homophob ist hält auch ein Gesetz nicht davon ab. Dies ist ein gesellschaftliches Problem.
      Aber ich finde es trotzdem wichtig dass es im Gesetz verankert ist.

  • BigDaddy 04.02.2020 07:42
    Highlight Highlight Und wieder diese kleinliche Angst, dass sich etwas verändert. Es geht doch gar nicht um diese an den Haaren herbeigezogenen Beispielen. "Ich bin homophob und darf am Stammtisch nicht mehr über DIE herziehen."
    Man könnte sich auch gerade hinstellen und stolz sagen: Wir Schweizer haben ein Diskriminierungsgesetz. Wir sind demokratisch weiter, als sehr viele andere Länder. Weil es verdammt nochmal richtig ist.
    • Forest 04.02.2020 11:09
      Highlight Highlight Tut mir leid wären wir demokratisch weiter, wären Homo-Ehe wie in vielen anderen Ländern Standard. Erst am 29. Januar 2020 befürwortete der Bundesrat die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare...
      Benutzer Bild
    • BigDaddy 04.02.2020 16:30
      Highlight Highlight Forest, es ist halt leider nicht alles optimal. Stück für Stück... :)
  • THEOne 04.02.2020 07:31
    Highlight Highlight wenn wir alle firmen mit doppelmoral boykottieren würden, würden wir morgen verhungern und übermorgen stünde die welt still.
    an alle selbsternannten socialmedia polizisten: ball flach halten
    • Satan Claws 04.02.2020 09:51
      Highlight Highlight @THEOne

      Inwiefern macht das die Sache jetzt besser? Irgendwo anzufangen ist doch eine gute Lösung.
    • hutti 04.02.2020 11:45
      Highlight Highlight Nein. So viele Firmen sind es auch wieder nicht. Ausserdem muss man dieser Hydra die Köpfe einzeln abschlagen.
    • bbelser 04.02.2020 13:58
      Highlight Highlight Der Ball darf ruhig ganz hoch vor das Tor all der Firmen getreten werden, die sich ihrer moralischen und rechtlichen Verantwortung so gerne schulterzuckend entziehen. Was jetzt passiert, ist ein schöner langer Pass auf die Konzernverantwortungs-Initiative! Also, hoch die Bälle!
  • Thorium 04.02.2020 07:10
    Highlight Highlight „Oma, was ist eigentlich ein Bäcker?“

    „Ach Kind, als ich so klein war wie du war das ein Beruf. Heute wird das Wort nur noch für hinkende Vergleiche benutzt.“
  • kanu 04.02.2020 06:39
    Highlight Highlight Bin froh, dass ich nun weiss wie die Läderachs ticken und nehme mir die Freiheit raus, dort nicht mehr einzukaufen, Abstimmung usw. hin oder her
    • Hasek 04.02.2020 11:47
      Highlight Highlight Ich hatte der Firma bereits vor einigen Monaten kontaktiert und höflich meine Gründe beschrieben, wieso ich die Firma als Knde meiden werde. Habe nie eine Antwort erhalten. Ich weiss nicht ob das die Kommunikationspolitik der Firma ist oder ob sie (zu) viele Beschwerden hatten, um zu antworten.
  • Schneider Alex 04.02.2020 05:09
    Highlight Highlight NEIN zum Zensurgesetz: Gewissens- und Gewerbefreiheit
    Der Geist, dem die hier diskutierte Gesetzesverschärfung entspringt, ist nicht derjenige der Toleranz. Wer durch das Verbot von Leistungsverweigerungen die Gewerbe- und Gewissensfreiheit einschränken und das freie Wort im politischen Diskurs beschneiden will, ist getrieben vom Ansinnen, Wirtschaft und Politik mittels Strafrechts zu kontrollieren. Diesem Trend müssen sich alle Freunde einer freien und offenen Schweiz entschieden widersetzen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.02.2020 06:53
      Highlight Highlight Und wie immer kommst du mit Halbwahrheiten.
      Weder die Gewissens- noch die Gewerbefreiheit wird eingeschränkt.
      Also heul nicht herum wie ein Häfelischüler.
    • neurot 04.02.2020 06:55
      Highlight Highlight Ups, nur getrollt und nicht gelesen.
    • luegeloselaufe 04.02.2020 07:12
      Highlight Highlight Wo wird hier der politische Diskurs eingeschränkt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 04.02.2020 04:17
    Highlight Highlight Konsequenterweise müsste die SWISS den Essern von Läderachschoggis verbieten, mit der SWISS zu fliegen.

    Und den Mitarbeitern von Läderach sowieso.

    Die SWISS müsste also zum Beispiel die Fluggäste beim Check-in am Flughafen nach Läderachschoggis abtasten und scannen.
    • Yolo 04.02.2020 06:31
      Highlight Highlight Whataboutism. Die Konsumenten können ja mit einer anderen Airline fliegen. Jetzt kommt aber der wichtigste Punkt: nicht jeder der diese Schokolade isst, ist ein intoleranter und homophober Mensch welche die Werte dieser Firma nach aussen tragen.
    • DerLettant 04.02.2020 07:50
      Highlight Highlight Don't feed the troll. Obwohl, was passiert, wenn der Troll Läderach-Schoggi isst?
    • Spooky 04.02.2020 08:24
      Highlight Highlight @Yolo

      Ist das eine Antwort auf meinen Kommentar?
      Ich sehe keinen Zusammenhang.
    Weitere Antworten anzeigen
  • meliert 04.02.2020 02:17
    Highlight Highlight Läderach ist sehr erfolgreich, der Boykott ist verkraftbar, eher zum Vorteil, gratis Werbung, siehe Aufruff von der Signora aus dem Tessin, dass eine Restaurant im Wallis zu meiden, die haben jetzt mehr Gäste den je!
    • Yolo 04.02.2020 06:32
      Highlight Highlight Auf solche Art von Werbung kann eine internationale Firma wie Läderach mehr als verzichten.
  • Clank 04.02.2020 00:19
    Highlight Highlight Ja gut man kann beiden Seiten Doppelmoral vorwerfen, wenn man gleich alle in einem Topf wirf
    Die Befürworter wollen "Diskriminierung" verbieten, doch nutzen gleichzeitig jede Gelegenheit dazu, um Andersgesinnte zu diskriminieren. Die Gegner verlangen Freiheit, doch kommen selbst damit nicht klar, wenn sie deswegen benachteiligt werden.
    Einfach gesagt, die Welt besteht nur aus Opportunisten. Konsequent ist niemand, wenn man es so verallgemeinern will.
    • Schne 04.02.2020 00:30
      Highlight Highlight Wie willst du Diskriminierung bekämpfen, wenn du Intoleranz tolerierst? Wo ist da die Logik? Warum soll das inkonsequent sein?
    • Clank 04.02.2020 01:12
      Highlight Highlight Toleranz erzwingen mit Intoleranz. Klingt etwa so widersprüchlich, wie Frieden erzwingen mit Krieg.

      Wie bitte ist das logisch oder konsequent? Wie stellst du dir das vor?
    • bokl 04.02.2020 08:33
      Highlight Highlight Nein, es ist nicht auf beiden Seiten das Gleiche.

      Leistungsverweigerung = Diskriminierung
      Auftragsverweigerung ≠ Diskriminierung

      Oder hat Swiss in der Vergangenheit alle Schokoladen-Hersteller ausser Läderach diskriminiert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 04.02.2020 00:19
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Makatitom 04.02.2020 03:38
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Scott 04.02.2020 00:02
    Highlight Highlight Jetzt muss ich wirklich mal diese Schoggi probieren, scheint mit Abstand die Beste zu sein.
    Ich denke da gibt's wesentlich schlimmere Produkte die wir täglich konsumieren.
    • mänu49 04.02.2020 00:33
      Highlight Highlight Probiere die doch, es kann nicht schaden.
      Ein paar Kollegen haben derzeit dem Pfarrer den Abendmahlswein weggetrunken und sind danach auch nicht gläubig geworden😂
    • Yolo 04.02.2020 06:35
      Highlight Highlight Es ist so, der Geschmack geht nunmalüber die homophobe Gesinnung.🙈😂
  • Kaktus Salat 03.02.2020 23:54
    Highlight Highlight Für mich hinkt hier der Vergleich mit dem Bäcker. Wennschon dann: das Gebäude worin die Bäckerei sich befindet gehört einem sich bekennenden rassisten. Um dem zu schaden boykottiert man jetzt den Bäcker weil er dem Rassisten ja miete zahlt.
    So ausgelegt find ichs persönlich schon etwas grenzwertig. Was die Inhaber der Läderach mit ihrem privaten Vermögen machen (bzw. finanzieren) ist ja deren Sache. Hier bluten aber wohl auch wieder Mitarbeiter wegen verminderter Auftragslage.
    Imho sollten in diesen Belangen Personen getrennt von Institutionen betrachtet werden.
    • RicoH 04.02.2020 07:42
      Highlight Highlight Ganz klar können die Inhaber mit ihrem Vermögen machen, was sie wollen.
      Demgegenüber können Konsumenten und Kunden für sich entscheiden, ob sie das Engagement unterstützen wollen oder nicht.
      Ebenso können die Mitarbeitenden für sich entscheiden, ob sie für die Läderach's arbeiten wollen oder nicht.
      Ob du es wahrhaben willst oder nicht, die Gesinnung der Läderach's wirkt sich negativ auf das Image der Unternehmung aus, da der Name untrennbar mit der Unternehmung verbunden ist. Hier ist die Möglichkeit einer Trennung von Personen und Institution nicht gegeben.
    • Kaktus Salat 04.02.2020 09:03
      Highlight Highlight Ich finde die Trennung sollte man aber nach wie vor machen. Nicht jeder hat das Privileg sich seinen Arbeitgeber aussuchen zu können.
      Diese Einstellung, es ist deren Problem wenn sie für einen Rassisten arbeiten, find ich bedenklich.
    • Satan Claws 04.02.2020 11:40
      Highlight Highlight @Kaktus Salat

      Achso das Privatvermögen haben sie Makramee Eulen und Batik-Shirts erwirtschaftet? Mit jedem Stück Schoggi welches man kauft unterstützt man Diskriminierung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • GM. 03.02.2020 23:48
    Highlight Highlight Also muss man als Geschäftsführer eine der Mehrheit entsprechende, gesellschaftliche akzeptierte Normmeinung haben um nicht das Risiko einzugehen, an den öffentlichen Pranger gestellt zu werden?
    • Oxymora 04.02.2020 00:04
      Highlight Highlight Nein.
      Für gewöhnlich reicht es, wenn man seine Mitmenschen nicht stigmatisiert und das nicht noch gross rumposaunt.
    • Pede971 04.02.2020 00:47
      Highlight Highlight ...und dafür stigmatisiert man die Läderach, stellt sie an den Pranger und posaunt es rum?
    • who cares? 04.02.2020 02:05
      Highlight Highlight Klar darf man eine abweichende Meinung haben. Man muss dann aber gleichzeitig den Leuten die Meinung zustehen, dass sie nicht mehr bei einem einkaufen wollen. Meinungs-/Redefreiheit ist keine Einbahnstrasse.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kommentareschreiber 03.02.2020 23:38
    Highlight Highlight Und dieselbe Swiss fliegt dann Destinationen in Ländern an, in welchen Homosexuelle verfolgt und mit dem Tod bedroht werden. DAS ist Doppelmoral!
    • Makatitom 04.02.2020 03:43
      Highlight Highlight Wenn niemand mehr dorthin fliegen möchte, bspw. Parlametarierdelegationen vom ganz rechten Flügel, Überwachungsoftwarelieferanten oder Schweizer Anker die die Besitzer der Banken treffen wollen müsste die, Swiss auch bucht dorthin fliegen
    • Sir Lanzelot 04.02.2020 04:30
      Highlight Highlight Und tut dies mit Erdöl aus eben diesen Ländern...
  • Kommentareschreiber 03.02.2020 23:26
    Highlight Highlight Lächerliche Argumentationskette! Hat mit Läderach rein gar nichts zu tun!
    • RicoH 04.02.2020 07:55
      Highlight Highlight Warum hat das mit Läderach nichts zu tun?
      Genau das Beispiel zeigt, wo das Problem zu orten ist. Für Läderach gilt: ich toleriere nur, was in mein Weltbild passt.
      Wer so eng denkt, muss nun mal damit rechnen, dass das andere nicht tolerieren.
  • Nilda84 03.02.2020 23:22
    Highlight Highlight Danke!
  • TheRealSnakePlissken 03.02.2020 23:09
    Highlight Highlight Was dem Läderach jetzt in der Kasse fehlt, bekommt er sicher auf seinem himmlischen Konto gutgeschrieben. Und vielleicht kommt bald der Spruch “Läderach-Schoggi - entdeckte die Sexyness ECHTER Flugscham!” 😂
    • TheRealSnakePlissken 04.02.2020 08:48
      Highlight Highlight Oha: Habe wohl die Wörtchen “Ironie off” vergessen ...
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.02.2020 11:40
      Highlight Highlight Dann entschuldige ich mich für den Blitz.
      Ich sollte es bei dir eigentlich wissen. Aber manchmal bin ich früh morgens noch ein bisschen neben der Spur wegen der Medikamente.
  • EKCH 03.02.2020 22:42
    Highlight Highlight Ich versteh‘ die Aufregung nicht: die Schokolade von Läderach ist mitunter die beste. Die persönliche Meinung des Patrons ändert doch nichts da dran
    • bokl 03.02.2020 23:19
      Highlight Highlight Wenn es Sie nicht stört, dass mit dem Gewinn aus ihrem Genuss radikale Christen finanziert werden nicht.
    • häxxebäse 03.02.2020 23:26
      Highlight Highlight In vielen posts werden migranten/flüchtlinge für solche meinungen an den pranger gestellt, aber hier soll man eine auge zudrücken? Warum?

      Ich bin für kapitalismus, wir haben aktuell nichts besseres, aber er muss sozialer werden. Nachhaltiger. Unternehmen sollen zur verantwortung gezogen werden. Wie in diesem fall.
    • El Tirador 03.02.2020 23:27
      Highlight Highlight es geht ja auch nicht um den Geschmack der Schokolade, sondern darum, wie der Gewinn investiert wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Petitsuisse 03.02.2020 22:31
    Highlight Highlight Stimme prinzipiell zu, nur ich wurde selbst schon als homophob bezeichnet, nur weil ich gegen die Ehe und somit auch gegen die Homo-Ehe bin. Auch die ach so toleranten müssen den Widerspruch akzeptieren. Generell wird heute vieles in einen Topf geschmissen. Beispiel: ich war an einer Klimademo, diverse Redner traten auf und plötzlich skandierte einer, wir seien nicht nur für eine nachhaltige Klimapolitik, sondern auch gegen die Unterdrückung von was weiss ich wem. Nein verdammt, ich bin wegen dem Klima hier und lasse mir nicht zusätzliches Aufpfropfen.
    • who cares? 04.02.2020 02:09
      Highlight Highlight Willst du einfach selbst nicht heiraten und findest du Ehen schaden allgemein der Gesellschaft und müssten deshalb abgeschafft werden? Falls ersteres zutrifft, finde ich, es ist kein Grund, die Ehe homosexuellen Paaren zu verweigern.
    • Petitsuisse 04.02.2020 06:03
      Highlight Highlight Ich halte die Ehe in ihrer jetzigen Form für ein überflüssiges Konstrukt, dass mehr Probleme schafft als löst. Wenn man eine Person liebt, dann braucht man keinen Trauschein wo das amtlich festgehalten wird. Und wenn die Liebe erlischt schafft das Ganze meist mehr Probleme als nötig wären.
    • Snowy 04.02.2020 08:00
      Highlight Highlight @Petitsuisse: Falsch. Es ist - ausser bei ungleich reichen Menschen ohne Ehevertrag - selten ein Problem der Heirat.

      Kinder sind bei einer Trennung das Problem - finanziell, emotional, logistisch, organisatorisch - einfach alles! Und dies selbst wenn man sich „im Guten“ trennt.

      Heiraten ist nicht mehr als ein sehr emotionaler Vertrag. Er kann jederzeit einseitig gekündet werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phillsen 03.02.2020 22:19
    Highlight Highlight Also ich find ja auch dass der Markt das durch den Zeitgeist eh regelt und ein zusätzliches Gesetz zu machen Zeit und Geldverschwendung ist. Aber wofür verschwenden wir nicht alles Geld.
    Warum also so ein Theater machen um es zu verhindern wenn das Ergebnis eh das gleiche sein wird. Das ist genauso Zeitverschwendung.
    • SwissWitchBitch 03.02.2020 23:31
      Highlight Highlight Dann kauf halt deine Schokolade bei Leuten die Kleinkinder verprügeln. 🤷
    • Makatitom 04.02.2020 03:45
      Highlight Highlight Welches zusätzliche Gesetz?
    • hutti 04.02.2020 12:00
      Highlight Highlight Das "zeitgeist regelt" stimmt. Aber dafür müsste der Zeitgeist entsprechend sich ändern. Das geht durch Gesetze.

      Aus dem Nichts, kommt Nichts.
  • Spooky 03.02.2020 22:18
    Highlight Highlight Coca-Cola erfrischt am besten, und zwar mit Abstand.
    • swisskiss 03.02.2020 22:46
      Highlight Highlight Spooky: Das eigentliche Ziel:
      "Coca-Cola erfrischt am besten, und zwar mit Anstand."
    • Bruno Wüthrich 03.02.2020 23:30
      Highlight Highlight Die Wahrheit ist, dass ich nach dem Genuss von CocaCola mehr Durst habe als vorher.
    • Til 04.02.2020 03:26
      Highlight Highlight Am besten erfrischt Wasser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 03.02.2020 22:16
    Highlight Highlight Mir doch egal! Mir ist diese Läderach-Schoggi sowieso viel zu teuer.
  • So en Ueli 03.02.2020 22:13
    Highlight Highlight Muss eine Meinung dem Zeitgeist entsprechen? Wer oder was entscheidet, welche Meinung geduldet und welche zu ächten ist? Gibt es falsche Meinungen und darf man Personen die eine falsche Meinung haben an den Pranger stellen? Oder möchten wir nicht tolerant sein und Meinungen zulassen und deren Existenz befürworten, auch wenn eine solche nicht die der meinen entspricht?
    • swisskiss 03.02.2020 22:54
      Highlight Highlight So en Ueli: Kein Problem! Jede Meinung darf geäussert werden, solange sie nicht nur darauf abzielt, Andere zu beleidigen, zu diskriminieren, zu entwerten oder zu verleumden. Genausowenig ist eine Meinung zulässig, die aufhetzt, zu Straftaten auffordert, oder zu Gewalt aufruft.
      Es ist NICHT eine Frage der richtigen oder falschen Meinung, genausowenig es eine Zensur von falscher Meinung gibt. Es ist die Form und nicht der Inhalt, der auschlaggebend ist, wenn Meinungsäusserung sanktioniert wird!
    • Lucida Sans 03.02.2020 23:46
      Highlight Highlight @ swisskiss
      Jein. Wie oft habe ich schon frauenfeindliche, abwertend Äusserungen vernommen. Mit netten Worten, in freundlichstem Ton vorgetragen.
    • Schne 04.02.2020 00:41
      Highlight Highlight Paradoxon der Toleranz nach Karl Popper: Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die uneingeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 03.02.2020 22:08
    Highlight Highlight Ich stimme auch JA, aber eines sollte man (nicht nur bei diesem Gesetzesartikel) beachten: was immer mehr Gesetze und Strafnormen an Aufwand verursachen, ist schlichtweg Wahnsinn (aus eigener Erfahrung): zB. es ergeht Anzeige wegen Homophobie - ein Polizist muss das Ganze abklären, eruieren. Dann kommt oft ein Anwalt ins Spiel, uU. durch den Staat bezahlt, u.U auch auf der Gegenseite, dann brauchts Staatsanwaltschaft, ev. dann Richter, oft Übersetzer....klar, man muss Verfahrenskosten zahlen, aber die decken die wahren Kosten nie, bzw. sind die Parteien mittellos...
    • häxxebäse 03.02.2020 23:31
      Highlight Highlight Warum nicht zuerst überlegen bevor man spricht? Ist ganz einfach.

      So vermeiden wir unnötige kosten und niemand wird verletzt. Win-win.
    • bbelser 03.02.2020 23:44
      Highlight Highlight Mit der Geiz-ist-geil-Mentalität ist halt nur gut konsumieren, aber kein (Rechts-) Staat zu machen. Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat sind nicht gratis zu haben.
  • Statler 03.02.2020 22:03
    Highlight Highlight Um mal bei dem Bäcker zu bleiben: Wenn der Bäcker sich weigert, einem homosexuellen Paar eine Torte zu backen, soll das wegen Meinungsfreiheit in Ordnung gehen - aber wenn ich mich dann entscheide diesen Bäcker aus ebendiesem Grund zu boykottieren, dann bin ich ein Gesinnungsterrorist?

    Interessante Logik…
    • So en Ueli 03.02.2020 23:26
      Highlight Highlight Als Bäcker kann ich theoretisch einem homosexuellen Paar meine Dienstleistung verweigern. Ich muss es nur "richtig" begründen. Denn als Geschäftsbetreiber bin ich frei meine Kundschaft zu wählen. Ich muss nicht jeden Bedienen. Nur macht das niemand, weil es dem Geschäft schadet.
    • Kommentareschreiber 03.02.2020 23:30
      Highlight Highlight Diese Logik hat ja nur der Artikelschreiber!
    • je-maison 03.02.2020 23:38
      Highlight Highlight Hier wird ein Gesetz diskutiert, welches den Baecker zwingt, die Torte zu backen. Hat doch nichts mit boykottieren zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • David Gruber 03.02.2020 22:01
    Highlight Highlight Wieso schreibt ihr „fiktiver bäcker“? Das geschah in den usa bereits und wurde zu einem fall für den obersten gerichtshof! Masterpiece cakeshop
    • Lucida Sans 03.02.2020 23:48
      Highlight Highlight Dann halt fiktiver schweizer Bäcker. Wir leben hier in der Schweiz und nicht in den USA.
  • Glenn Quagmire 03.02.2020 22:00
    Highlight Highlight Ich bin ja kein Bäckerkritiker...aaaaaber:

    Denke kaum, dass der fiktive Bäcker qualitativ den Ansprüchen genügen würde.
  • Pinkerton 03.02.2020 21:52
    Highlight Highlight Wir haben in der Schweiz Vertragsfreiheit. Das bedeutet, dass man frei entscheiden darf, mit wem man einen Vertrag schliesst. Somit darf Swiss Läderach selbstverständlich die Zusammenarbeit künden. Und ein homophober Konditor soll selbstverständlich einem Schwulenpaar keine Torte backen müssen.

    Wohlverstanden: Ich kann es in beiden Fällen nicht ernst nehmen, wenn man aus weltanschaulichen Gründen nicht miteinander ins Geschäft kommen möchte.

    Aber: Doppelmoral gibt es sowohl auf linker wie rechter Seite. Es ist unsinnig, wenn ein Fall als gut beurteilt wird, der andere aber als schlecht.
    • TJ Müller 03.02.2020 22:23
      Highlight Highlight Nur ist das Beispiel leider falsch gewählt. Käufer ist ungleich Verkäufer.
      Der Bäcker soll seine Lieferanten immer frei wählen können, wenn er also ein homphober Idiot ist, dann wählt er halt danach seine Lieferanten aus. Er sollte aber bald nichtmehr einen Service jemandem wegen seiner Sexualität verweigern dürfen. Die Swiss wiederum darf die Lieferanten ebenfalls frei auswählen. Sie darf aber in Zukunft keiner Person den Service aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verweigern. Ich verstehe die Doppelmoral, welche du hier der "linken Seite" unterstellst, nicht.
    • Pinkerton 03.02.2020 22:52
      Highlight Highlight @TJ Müller: Das spielt doch keine Rolle, ob man als Käufer oder Verkäufer aus ideologischen oder weltanschaulichen Gründen nicht mit jemandem ins Geschäft kommen will. Beides ist doof, wie ich ja schreibe, sollte rechtlich aber zulässig sein.

      Aber das Schöne an der Marktwirtschaft ist ja, dass es immer Alternativen gibt.
    • Oxymora 03.02.2020 23:19
      Highlight Highlight Ich finde Geschäften ist ähnlich wie Sexualverkehr, beide/alle Seiten müssen ein Interessen daran haben. Jemanden zum Mitmachen zwingen ist sicher keine ideale Strategie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 03.02.2020 21:51
    Highlight Highlight Es ist ja schön, dass sich Herr Bernet hier austoben durfte, aber eigentlich hätte man sich diesen Artikel auch sparen können. Wieso? Wie der Autor ebenfalls festgestellt hat, handelt es sich bei den Wutbürgern auf Twitter lediglich um irgendwelche Ewiggestrige, ganz bestimmt nicht die paar Ultraliberale, welche eine Einschränkung der Meinungsäusserungsfreiheit aus Prinzip ablehnen. Rationales Argumentieren mit dieser ersten Gruppierung hat absolut keinen Sinn, die sind im 20. Jahrhundert steckengeblieben und werden sich kaum weiterentwickeln.

    6 Tage und dieser Unsinn ist endlich vorbei.
    • sowhat 03.02.2020 22:28
      Highlight Highlight Ich finde sehr wohl, dass der Kommentar von Christoph Bernet seine Berechtigung hat.
      Ehrlich gesagt, fand ich es erleichternd diese meine Sicht ausfürlich dargestellt zu sehen. Mit den paar Zeichen, die ein Userkommentar zulässt, lässt sich kein so umfassend aufgebauter Inhalt texten. Danke Christoph.
  • P. Silie 03.02.2020 21:50
    Highlight Highlight Mir ist das ganze LGBTQi+XYZ herzlichst egal - soll er/sie/es lieben wen er/sie/es will, solange er/sie/es glücklich ist und nicht gegen das Gesetz verstösst (Pädophilie, Sodomie oder sonstiges). Sollen sie Kinder haben und adoptieren!!

    Es gibt da Leute die sind anderer Meinung - so what..

    Wenn jedoch ein Firmeninhaber, in einem Interview im Jahre 2020! eine Meinung von sich gibt, wo er wissentlich Werte vertritt, die nicht dem aktuellen Zeitgeist entsprechen, dann ist er selber schuld dass seine Firma boykottiert wird -> alleine diese Arroganz gehört bestraft!!

    Selber schuld - Idiot!
    • P. Silie 03.02.2020 22:28
      Highlight Highlight Anhang, also als Marketingstrategie sollte Läderach vielleicht neu vorallem den Russischen Markt angehen -> da würde seine Meinung auf offene Ohren stossen und der Schokolade vermutlich einen neuen Höhenflug in Sachen Verkäufe bereiten.
    • sambeat 03.02.2020 22:31
      Highlight Highlight Yep, ganz meine Meinung, danke👍
    • Ritiker K. 04.02.2020 12:57
      Highlight Highlight "Mir ist das ganze LGBTQi+XYZ herzlichst egal"

      Und wieso wird nicht geschrieben, dass die sexuelle Orientierung prinzipiell egal ist?

      "solange er/sie/es glücklich ist und nicht gegen das Gesetz verstösst (Pädophilie, Sodomie oder sonstiges)"

      LGBTQi+XYZ scheint mir in diesem Kommentar näher beim gesetzeswidrigen zu sein als die Heteros.

      Löblich, dass geäussert wird, dass "sie" Kinder haben und Adoptieren dürfen (Wir und Sie?). Gedanklich müsste von mir aus gesehen noch ein Schritt über das "normal/abnormal" Schema hinaus gemacht werden.

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  • Oxymora 03.02.2020 21:44
    Highlight Highlight Vater im Himmel, warum hast dieses dieses 1:0 zugelassen?

    Warum lässt Du Swiss Flüge weiter in den Himmel steigen,
    aber leckere Schöggeli nicht?
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    • Oxymora 03.02.2020 23:25
      Highlight Highlight Hey Blitzis was soll der Gesinnungsterror?

      Könnt ihr meine Meinungsäusserungsfreiheit nicht tolerieren?
    • [CH-Bürger] 04.02.2020 03:40
      Highlight Highlight @Oxymora:
      empfindest Du das Geblitztwerden als "Gesinnungsterror"? interessant...
      dann verweigerst Du den Blitzern nämlich genau die Meinungsfreiheit, die Du selbst propagierst 🤦🏼‍♂️
    • Kronenhirsch 04.02.2020 08:37
      Highlight Highlight Hey Oxymora danke Dieses 1:0 hat mich zum lachen gebracht echt Witzig
  • Snowy 03.02.2020 21:33
    Highlight Highlight „Dass homophobe und diskriminierende Äusserungen in der demokratischen Schweiz mehr Widerspruch auslösen als noch vor wenigen Jahren, nennt man gesellschaftlichen Fortschritt. Wer das als «Gesinnungsterror» bezeichnet, ist denkbar ungeeignet als Verteidiger der Meinungsäusserungsfreiheit.“

    Grossartig geschrieben - genau so! 👍
  • Bruno Wüthrich 03.02.2020 21:27
    Highlight Highlight Der Entscheid des fiktiven Bäckers, einem homosexuellen Paar keine Hochzeitstorte zu backen, ist ein Entscheid gegen die sexuelle Orientierung des Paars.
    Der Entscheid der Swiss gegen Läderach ist ein Entscheid gegen die Gesinnung des Schokoladenherstellers.
    Insofern sind die beiden Entscheide nicht vollumfänglich vergleichbar.
    Ich bin hundertprozentig dafür, dass man die Rassismus-Strafnorm auf die sexuelle Orientierung ausweitet. Diese ist m.E. absolut nötig! Aber wir sollten uns vertieft Gedanken über unsere Demokratie, aber auch über sogenannt "demokratische" Handlungsweisen machen.
    • Ferd Blu 03.02.2020 21:36
      Highlight Highlight Ich bin nicht dafür aber nicht aus homophoben Gründen, ich bin dagegen weil diese Gesetzeswut einfach nichts bringt und Gesetze gegen Beleidigungen generell allgemein in einem Gesetz festgeschrieben werden müssen. Homophobe Idioten wird es immer geben, aber ich finde man sollte nicht tausende Gesetze schaffen für tausende von Gruppen, man sollte es allgemein halten.
    • Jolimeme 03.02.2020 22:53
      Highlight Highlight Ferd Blu. Ich stimmt ihnen zu dass es dumm ist für jede sache ein einzelnes gesetz zu machen. Aber da sind wir halt selber schuld. In anderen ländern, wie deutschland gibt es ein grundgesetz, in dem verankert ist dass die würde des menschen unantastbar ist und diskreminierung an sich verbote . Dann erübrigen sich alle weiteren gesetze. Da wir das leider nicht hinbekommen - muss ich für dieses gesetz ja stimmen. Weil warum einfach wenns auch kompliziert geht
    • Forest 03.02.2020 23:37
      Highlight Highlight Ein Rassismus-Gesetz ändert weder die Meinung oder schützt die Minderheiten davon. Eigentlich ist dieses Geschrei von beiden Seiten lächerlich. Wieso? Die Swiss kann selber entscheiden von wem sie ihre Schokolade beziehen. Der Homophobe Bäcker ist nicht der einzige auf dieser Welt. Mein Gott geht man halt zum nächsten wo man Willkommen ist. Ich bin Veganer muss ich mich jetzt auch diskriminiert fühlen wenn ich kein Tofu in einem Steak-House finde? Veganismus entspricht ebenfalls dem heutigen Zeitgeist. Brauch ich jetzt Gesetze die mich vor Diskriminierung schützen. Doppelmoral ist bei beiden.
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  • ralfre 03.02.2020 21:23
    Highlight Highlight 😍
    • Stezba 03.02.2020 21:33
      Highlight Highlight sowas von 😍
  • Das ist doch... 03.02.2020 21:20
    Highlight Highlight ...doppelmoralistisch, oder wie sagt man das? Zurzeit ist ja Religion noch besser geschützt als die sexuelle Orientierung, wenn ich das richtig verstehe. Was genau rechtfertigt denn eine öffentliche Hetze gegen einen religiösen Geschäftsführer? Die Meinung von sogenannt offenen Leuten ist in diesem Punkt genauso eng und diskriminierend wie die der in diesem Artikel offen Angegangen. Ich habe keine Ahnung, wie man sich, egal auf welcher Seite man steht, bei solchen Tiraden noch gut fühlen kann. Toleranz geht in zwei Richtungen, obs uns passt oder nicht. Nur so ein Gedanke...
    • Makatitom 03.02.2020 21:43
      Highlight Highlight Ich denke nicht dass "religiöser Geschäftsführer" ein Problem wäre wenn er nicht gleichzeitig Geschäftsführer, oder wenigstens weit oben drin, einer homophoben, frauenfeindlichen, radikal fundamentalistischen Evangelikalextremistensekte wäre. Und schliesslich hat er sich und seine abstrusen Ansichten selber in die Öffentlichkeit gebracht mit der Organisation und, Finanzierung des MArsch für's Läbe. Also, heul leise
    • ponebone 03.02.2020 21:54
      Highlight Highlight Er verwechselt das Recht, frei seine Meinung äussern zu dürfen, mit dem Anspruch, dies unwidersprochen tun zu können.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 03.02.2020 22:13
      Highlight Highlight @Das ist doch
      Gewerbefreiheit.
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  • -thomi- 03.02.2020 21:04
    Highlight Highlight Swiss und CC machen das wohl aus verkaufstechnischen Gründen, weil insbesondere gleichgeschlechtliche Paare eine zahlkräftige Zielgruppe sind (ja, ist halt Marketing. Sorry Da gehts um Kohle, nicht um Menschen, lebt damit). Aber ich frage mich eh was der Tortenmist soll. Frau Rosenwasser hat das in der Arena vor zwei Wochen wundervoll kommentiert. Das Ja auf meinem Stimmzettel wurde durch sie noch etwas fetter.
    • das Phlama™ 03.02.2020 22:02
      Highlight Highlight Ich kann mit Sicherheit sagen, Swiss tut es nicht aus verkaufstechnischen Gründen. Diese Diskussion lief schon einige Zeit bevor die Reform-Debatte überhaupt angefangen hat. Swiss steht einzig und allein hinter ihrem Versprechen ein offener, akzeptierender und diverser Arbeitgeber zu sein und handelt entsprechend. Da Läderach mit der Pride, Diversity und den allgemeinen Werten im Konzern kollidiert, hat man sich schlichtweg getrennt.
      Und vorallem, die Swiss Schöggeli sind eh von Frey ;)
    • -thomi- 03.02.2020 22:39
      Highlight Highlight Verkaufstechnische Gründe. Allesamt. Absolut zu befürworten, aber wenn es in der Gesellschaft keine klare Befürwortung dafür gäbe, dann würde man das nicht tun und wenn, dann nicht gross rausbringen. Tut mir leid, es gibt keinen Bonus nur weil eine Firma das tut, was man von ihr erwartet. Einen Bonus gibt es dann, wenn eine Firma das tut, bevor man überhaupt weiss, dass man es erwarten sollte.
  • Makatitom 03.02.2020 21:03
    Highlight Highlight Haargenau getroffen, Christoph, Danke! Ich lese momentan "Berner Münstersturz" von Peter Butler, ich kann über dieses ewige linke Antidemokraten und Kommunistengeheule der rechten Demokratiefeinde nur noch lachen. Sogar einen der ihren, im Buch einen gewissen Brigadier Jaccard, haben sie in den 70ern geopfert um Schweinereien von den USA und die Schweinereien die rechte und rechtsextreme Schweizer mit dem südafrikanischen Apartheidregime zusammen Verbrechen haben. Auch vor Folter schrecken sie nicht zurück und nannten Pazifisten "Gesindel".
  • Sauäschnörrli 03.02.2020 20:56
    Highlight Highlight Naja, es geht auch umgekehrt. Die Initianten jubeln, wenn die Geschäftsbeziehung mit Läderach beendet wird, verlangen aber gleichzeitig dass der Bäcker zu einer Geschäftsbeziehung mit dem schwulen Ehepaar gezwungen werden kann.
    • Mrlukluk 03.02.2020 21:17
      Highlight Highlight Nope. Er darf ihnen keine Torte backen. Zum Beispiel weil er keine Zeit hat oder weil er ihre Wünsche nicht erfüllen kann. Nur die Homosexualität darf kein Grund sein.

      So wie man als Hetero auch in einen Schulenklub darf und umgekehrt auch.
      Und die Swiss ist ja in diesem Fall Kundin und nicht Verkäufer. Wenn sie jetzt die Familie Läderach nicht mehr aufs Flugzeug lassen wäre das nicht ok, genau wie es der Familie Läderach freisteht eine andere Fluggesellschaft zu nutzen.
    • Sauäschnörrli 03.02.2020 21:25
      Highlight Highlight @Mrlukluk, also wäre es auch ok, die Swiss würde die Beziehung beenden weil Herr Läderach offen Homosexuell ist?
    • Majoras Maske 03.02.2020 21:37
      Highlight Highlight Vielleicht hat die Swiss die Beziehung auch beendet weil sie immer billiger werden und Läderach keine Discounter-Schokolade ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • fools garden 03.02.2020 20:56
    Highlight Highlight Es mag mir als Gewerbebetreibender zustehn eine Hochzeitstorte zu backen oder nicht, falls mir aber einfällt eben diese Torte nicht zu fertigen nur weil mir das Paar missfällt, habe ich vom Geschäft noch viel zu lernen.
  • ponebone 03.02.2020 20:53
    Highlight Highlight "Er verwechselt das Recht, frei seine Meinung äussern zu dürfen, mit dem Anspruch, dies unwidersprochen tun zu können."

    Perfekt auf den Punkt gebracht Herr Bernet. Genau dieser Satz ist die Essenz dieser nicht enden wollende Diskussion, was ist freie Meinungsäusserung, was umfasst sie, was schützt sie. Eigentlich müsste dieser standartmässig aufploppen oder geäussert werden, wenn einer dieser rechten Snowflakes wieder rumheult wegen der angeblichen Intoleranz der Linken.
    • Kubod 03.02.2020 21:21
      Highlight Highlight @ponebone
      Was dabei übersiehen wird, auch weil Selbstreflexion in linken Kreisen ein sparsam eingesetztes Gut ist.
      Die linke Meinung wird zur strukturellen Gewalt, weil man ihr nicht ohne Strafe widersprechen darf.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 03.02.2020 21:50
      Highlight Highlight @Kubod
      Stimmt doch gar nicht.
      Gegen fundierten Widerspruch der klar begründet wird, sagt niemand etwas.
    • ponebone 03.02.2020 22:20
      Highlight Highlight @ kubod,
      wegen der strukturellen Gewalt, ja das stimmt, diese Gefahr besteht und ist z.T ansatzweise auch bereits zu beobachten (in beide Richtungen wohlgemerkt). Nur, und das ist der entscheidende Unterschied, eine rassistische oder homophobe Person kann/könnte ihre Gesinnung ohne weiteres überdenken und ändern (schlauer werden ;) #strukturelle Gewalt) während ein Afrikaner seine Hautfarbe oder eine Homosexuelle ihre sexuelle Orientierung nicht ändern kann.
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  • Optimist 03.02.2020 20:50
    Highlight Highlight "Angeblich", d h. man kennt den wahren Grund eigentlich nicht. Und doch wird über mehrere Tage in den Medien nur mit Vermutungen operiert. Interessant ist es nicht wirklich.
  • dmark 03.02.2020 20:48
    Highlight Highlight Vorsicht - man könnte auch dem Autor dieses Berichts «Gesinnungsterror» vorwerfen ;)

    Btw... Coca-Cola bewirbt schon immer alles, was die Umsätze steigern könnte. Die haben ja auch selbst schon früh Weihnachten vermarktet.
  • Renzo 03.02.2020 20:38
    Highlight Highlight Anscheinend dürfen die liberalen Mechanismen des freien Marktes nur von Vertretern des bürgerlichen Spektrums bemüht werden. Macht Sinn!
  • Kubod 03.02.2020 20:37
    Highlight Highlight nennt man gesellschaftlichen Fortschritt.
    Nein Christoph Bernet
    Wenn die Grenzen des Sagbaren sich verschieben und dabei neue Grenzen gesetzt werden, ausserhalb derer die Meinungsträger ausgegrenzt und verfolgt werden, haben wir nichts Fortschrittliches geschaffen. Sondern den nächsten Popanz, der sich zu wichtig nimmt und alle Andersmeinenden in die Glut des Vulkanes der Meinungsdiktatur schmeisst.
    • aglio e olio 03.02.2020 20:52
      Highlight Highlight Wer wird verfolgt?
    • ponebone 03.02.2020 21:03
      Highlight Highlight Er verwechselt das Recht, frei seine Meinung äussern zu dürfen, mit dem Anspruch, dies unwidersprochen tun zu können.
    • Kubod 03.02.2020 21:06
      Highlight Highlight @aglio e olio

      Mit der gleichen Begründung, mit der die Swiss den Bezug der Läderach Schoggies stoppt, hätte man auch den Bezug von nur Arischen Schoggies im Dritten Reich rechtfertigen können.
      Mir schmeckt nicht, dass man sich der Mehrheitsmeinung aus finanziellen Gründen anschliesst.
      So kann man auf jeder Welle mitschwimmen und sei´s ne braune.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knäckebrot 03.02.2020 20:35
    Highlight Highlight Bedenklich finde ich nicht, dass Swiss mit Läderach aufgrund dessen Gesinnung das Geschäft stoppte.

    Haben die Verantwortlichen von Swiss aus Ethikgründen die Zusammenarbeit gestoppt ist es eine Sache. Machen sie es dagegen, weil dieser Akt auf Anerkennung stosst, eine andere. Dasselbe mit Cola. Machen sie es, wegen ihrem Herz für LGBT oder einfach, weils auf Anklang stosst und somit Werbung?

    Ist es ersteres, ist es wohlwollend; ist es das Zweite, ist es einfach Opportunismus und nutzen der gesellschaftlichen Dynamik.

    Das wissen letztendlich die Entscheidungsträger selber.
    • Töfflifahrer 03.02.2020 20:51
      Highlight Highlight Leider vermute ich, dass es letztendlich nur um finanzielle Interessen geht und diese Entscheide erst gefällt wurden nachdem diese Firmen evaluiert haben wie sich dies auf ihre Reputation auswirken wird.
    • ponebone 03.02.2020 21:01
      Highlight Highlight Das stimmt natürlich, nur ist es wie immer bei einem Machtgefälle. Der Person, Tier oder Sache (in Sinne von Geisteshaltung) auf der schwächeren Seite ist es schlussendlich egal, aus welchem Grund sie das Machtgefälle nicht zu spüren bekommt, für sie ist in erster Linie wichtig, das sie es nicht zu spüren bekommt.

      Übrigens bin ich überzeugt, dass weder Coca Cola noch Swiss aus edlen, selbstlosen Gründen sich veranlasst sahen, so zu handeln.
    • insert_brain_here 03.02.2020 21:12
      Highlight Highlight Grossfirmen wie die Swiss und erst recht Coca-Cola sind moralisch indifferent. Dort wird kalkuliert wie unter den aktuellen gesellschaftlichen und juristischen Bedingungen der Gewinn maximiert werden kann. Deshalb haben ihre PR-Abteilungen früher die weisse Heterofamilie für idealisiert und nun Toleranz für LGBTQ+. Sie wirken dadurch als Multiplikatoren, darum empfinde ich diesen Fall als positives Zeichen des Wandels.
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  • mbr72 03.02.2020 20:20
    Highlight Highlight Naja, ich finde sowohl die Gesinnung bzw. das Engagement von Läderach ätzend (und im übrigen auch deren Schokolade komplett overrated), ich bezweifle aber, dass die von der Swiss genannten Gründe Ursache des Bruchs sind. Jede Wette, dass waren rein wirtschaftliche Gründe, alle andere ist Augenwischerei.
    • f.light 03.02.2020 20:56
      Highlight Highlight Diese Wette würde ich eingehen!
  • Andreas Weiss (1) 03.02.2020 20:07
    Highlight Highlight Auf den Punkt!
    • Heinzbond 03.02.2020 20:18
      Highlight Highlight So was von!

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