Schweiz
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«Das ist einfach nur bescheuert!», schreibt eine Coop-Kundin auf Facebook.

Coop verkauft Schnittlauch aus Kenia 🇰🇪 – und das Netz dreht durch

Fast 6000 Kilometer legte ein Päckchen Schnittlauch zurück, bevor es im Coop im Regal landete. Ein Facebook-Eintrag, in dem eine Kundin den Detailhändler kritisiert, geht viral.



Schnittlauch gilt als pflegeleichte Pflanze. In Schweizer Gärten spriesst das Küchenkraut vom Frühling bis in den späten Herbst. Entsprechend verblüfft war eine Kundin, als sie kürzlich in einer Zürcher Coop-Filiale ein Päckchen Schnittlauch erstand. «Herkunft: Kenia», las sie auf der Etikette. Ein roter Aufkleber wies darauf hin, dass der CO2-Aussstoss des Flugs kompensiert wurde.

Eine Freundin der Kundin stellte ein Foto des Import-Schnittlauchs auf Facebook und konfrontierte Coop damit: «Könnt ihr mir erklären, wieso ihr jetzt, im Sommer, Schnittlauch aus Kenia verkauft, per Flugzeug eingeflogen? Das ist einfach nur bescheuert! Und die CO2-Kompensation ein schlechter Witz», so ihre Message an den Grossverteiler.

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Der Schnittlauch des Anstosses. bild: facebook

Die Verantwortlichen reagierten postwendend: «Wir verkaufen natürlich, wenn immer möglich, Kräuter aus der Schweiz», liess Coop die Kundin wissen. Allerdings habe man «in letzter Zeit sehr mit einem Befall von Mehltau zu kämpfen». Zudem habe auch «die extreme Trockenheit der letzten Wochen» den Kräutern zugesetzt, weshalb nicht die geplanten Mengen geerntet werden konnten. «Deshalb mussten wir gezwungenermassen auf Produkte aus dem Ausland zurückgreifen.»

Die Antwort besänftigte die Facebook-Community allerdings nicht. Der Eintrag wurde über 1500 Mal geliked respektive mit wütenden oder traurigen Emojis versehen. In rund 450 Kommentaren machen die User ihrem Unmut Luft: «Total daneben», «idiotisch», «völlig krank», so der Tenor. Manche User weisen aber auch auf die Rolle des Konsumenten hin, der das ganze Jahr über nach einem lückenlosen Sortiment verlangt.

«Wir importieren nur vereinzelt aus Kenia, um Engpässe zu überbrücken.»

Coop-Sprecherin Andrea Bergmann

Auch die Medienstelle von Coop teilt auf Anfrage mit, dass es viele Kunden schätzten, «wenn sie die gewünschten Produkte – wie zum Beispiel Kräuter – das ganze Jahr über in unseren Regalen finden». Schweizer Produkte hätten bei Coop oberste Priorität, gefolgt von solchen aus Nachbarländern, betont Sprecherin Andrea Bergmann. «Wir importieren nur vereinzelt aus Kenia, um Engpässe zu überbrücken.» Auch aus Israel, Südafrika oder Marokko werden zu diesem Zweck teilweise Kräuter eingeflogen, wie den Angaben im Onlineshop zu entnehmen ist.

Auch Migros verkauft kenianischen Schnittlauch

Auch die Migros muss ihr Kräuter-Sortiment derzeit mit Importen aus dem Ausland ergänzen. Neben französischem und spanischem Schnittlauch würden «Kleinstmengen aus Kenia» importiert, sagt Sprecherin Martina Bosshard. Es gelte der Grundsatz, dass ein Produkt immer von der geografisch nächsten Destination bezogen werde. Bosshard macht jedoch darauf aufmerksam, dass der wichtigste Faktor für die Ökobilanz nicht der Transport, sondern der Anbau sei. «Dabei spielt der Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln sowie die allfällige Beheizung von Gewächshäusern eine bedeutende Rolle.» 

Doch warum macht die «extreme Trockenheit», die Coop im Facebook-Eintrag für die Ernteausfälle verantwortlich macht, den Schweizer Produzenten zu schaffen, nicht aber jenen in Kenia? Die klimatischen Bedingungen in der Schweiz hätten dazu geführt, dass die Produzenten stark mit dem besagten Befall von Mehltau – einer von Pilzen verursachten Pflanzenkrankheit – zu kämpfen gehabt hätten, so Coop-Sprecherin Bergmann. In Kenia sei dies aufgrund der klimatischen und meteorologischen Gegebenheiten nicht der Fall.

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    Alle Leser-Kommentare
  • nakasara 15.09.2017 09:52
    Highlight Highlight der Konsument ist zwar auch schuld, es liegt aber immer noch in der Verantwortung des verkäufers, was er im sortiment haben will.

    da Grossverteiler umsatz und gewinn erzielen müssen, oder zumindest dazu gezwungen werden von den aktiobären, müssen sie halt importieren.

    einer der auf nachhaltigkeit wert legt, der Verkauft schlichtweg das was hier ist und wenns das nichtmehr gibt ist halt warten angesagt.

    es wäre mal an der zeit mit dem auszukommen was wir hier haben, wir könnten sehr wohl in gewächshäusern per hydrokultur auf mehreren "stöcken" uns selber versorgen! wenn es andere können!!!
  • drusi_pro 14.09.2017 09:41
    Highlight Highlight Bei mir wächst er auf der Terasse zwischen den Steinplatten. Ich werde ihm nicht Herr. Dafür sind die Transportwege in die Küche kurz.
  • Redback 14.09.2017 06:20
    Highlight Highlight Nur weil immer alle alles zur jeder Zeit kaufen wollen.
  • Lami23 13.09.2017 21:50
    Highlight Highlight Nicht kaufen, dann wird es irgendwann nicht mehr angeboten. Angebot und Nachfrage.
  • derlange 13.09.2017 18:57
    Highlight Highlight Wir wollen lieber Sojamilch als schweizerische Kuhmilch.
    Wir wollen keinen Schnittlauch aus Kenia.
    Wir sind alles Heuchler!
    • Nelson Muntz 13.09.2017 23:46
      Highlight Highlight noch lieber Mandelmilch aus Kalifornien. Selber schuld, wenn die für alles andere zu wenig Wasser haben....
    • Dude 15.09.2017 07:51
      Highlight Highlight Hmm also die Sojamilch die ich vom Coop drinke kommt aus Österreich und Italien...
    • derlange 15.09.2017 09:56
      Highlight Highlight Sagte ich etwa etwas anderes? Import ist doch Import... Aus Österreich, Italien oder Kenia....
      Also du bist doch ein Heuchler...
      Eine Schweizer Durchschnitts Kuh frisst rund 80% Raufutter und 20 Prozent Kraftfutter (6 % Getreide, 8% Mais 3% Ölsaaten und 3% andere)
      Und von dem Kraftfutter wird etwa die Hälfte hier in der CH produziert...
      Was isst du so an CH Lebensmittel und was so aus Importen?
      Hör auf zu heucheln und Kauf Schweizer Lebensmittel und vergiss deine Sojamilch aus Italien.
  • Maugsch 13.09.2017 17:49
    Highlight Highlight Ich würde hier sehr gern diesen Schnittlauch kaufen ..... leider hab ich hier sowas noch nie gesehen.

    Ich kaufe hier (Görlitz-Zgorzelec / Schlesien-Śląsk) vorrangig bei Tesco, Carrefour und Auchan.
  • anju 13.09.2017 17:38
    Highlight Highlight an die empörten, kauft bitte auch keine schnittblumen und dergleichen.
  • Chaose 13.09.2017 16:29
    Highlight Highlight Ach waren das schöne Zeiten, als nicht wegen jeder Kleinigkeit "das Netz durchgedreht" ist... aber hey, 1500 Leute, die nebenbei einen Post liken und dann das Gefühl haben, sie hätten sich mega engagiert - das ist natürlich eine Riesenstory!
    • Nelson Muntz 13.09.2017 23:47
      Highlight Highlight 👍👍👍👍
  • dave1771 13.09.2017 15:53
    Highlight Highlight Und wenns im Coop keinen Schnittlauch hätte, würde man genauso motzen...
  • Saraina 13.09.2017 15:27
    Highlight Highlight Coop verkauft auch Knoblauch aus China und Kartoffeln aus Israel. Es muss ja niemand das Zeug kaufen. Schnittlauch lässt sich einfach in jeder Mietwohnung selber ziehen.
    • Trump's verschwiegener Sohn 13.09.2017 17:53
      Highlight Highlight Ja genau....und nicht nur die Babykartoffeln dauernd aus Israel, sondern noch öfters Basilikum...als wäre es der exotischste Artikel, welcher nur in Israel angebaut werden kann. Regt mich bedeutend mehr auf.
  • sheimers 13.09.2017 13:49
    Highlight Highlight Was regen sich die Leute über die kleine Menge Schnittlauch auf? Für 1kg Reis aus Thailand kann man sicher 100 solcher Schnittlauch-Beutel transportieren. Aber ich höre nie ein Geschrei wegen Reis aus Thailand, obwohl es auch Reis aus Italien gäbe.
    • Pisti 13.09.2017 19:25
      Highlight Highlight Jasmin Reis gibt es aus Italien?
    • amRhein 14.09.2017 04:40
      Highlight Highlight @Pisti: muss man alles haben?
    • SemperFi 14.09.2017 07:28
      Highlight Highlight @Pisti: Jasminreis wird überschätzt.
  • Nik G. 13.09.2017 13:46
    Highlight Highlight Wieso wird nicht einfach kein Schnittlauch verkauft, wenn es keinen gibt aus der Schweiz. Wir müssen lernen auf etwas verzichten zu können oder es einfach selber anpflanzen, es ist Schnittlauch und nicht ein Honigmangobaum!
    • Alnothur 13.09.2017 16:18
      Highlight Highlight Weil es die Leute kaufen wollen. Warum kauft man nicht einfach keinen?
    • rauchzeichen 13.09.2017 17:23
      Highlight Highlight weil die leute teils nicht bereit sind, sich einen millimeter aus ihrer goldenen wohlfühlzone zu bewegen. weil sie in den laden gehen und dies und das für genau jenes essen kauffn, anstatt reinzulaufen und sich zu nehmen was es hat und worauf man bock hat. so monatsessensplänler und grosseinkäufer. und ja ich weiss das meine arbeit mehraufwand bedeutet, womit wir wieder bei meiner ersten äusserung sind...
  • tobi@disgroove.com 13.09.2017 13:43
    Highlight Highlight Coop ist schon länger am särbeln. Die verkaufen seit längerem Zitronen aus Südafrika. In Italien gibt es wohl keine Zitronen mehr.
  • Menel 13.09.2017 13:38
    Highlight Highlight Bei mir wächst das Zeug als Unkraut im Garten, wo bekomme ich den Mehltau her? 😆
    • Saraina 13.09.2017 15:30
      Highlight Highlight Bei mir auch, Schnittlauch versamt sich wie wild, und Mehltau hatte ich wirklich noch nie darauf. Einzig die Gurken waren heuer etwas anfällig.
    • Menel 13.09.2017 17:04
      Highlight Highlight Wo sage ich, dass es das Problem nicht gibt? 😳
    • anju 13.09.2017 17:42
      Highlight Highlight das grüne zeugs im garten nennt sich rasen und ist nicht anfällig für mehltau.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sharkdiver 13.09.2017 13:27
    Highlight Highlight Würden die Meisten Menschen den schnittlauch nicht Kaufen würde Coop ihn nicht mehr importieren. Würde Coop es nicht importieren und es hätte nicht makelfreier Schnittlauchs im Überfluss würden unzählige motzen und sagen: dann gehe ich nach Deutschland, ist eh billiger und wenn es zuwenig hat importieren Sie halt. Wir Konsumenten sind verantwortlich dafür
    • dave1771 13.09.2017 15:54
      Highlight Highlight truth to be told
  • Gavi 13.09.2017 13:16
    Highlight Highlight So eine Scheissausrede von Coop. Schnittlauch wächst jetzt im Gottes Namen überall. Also wirklich überall!

    Aber das ist Coop nicht allein. Ich hab mal in der Migros fast aus Versehen Knoblauch aus China gekauft. Knoblauch wächst in der Schweiz wie Unkraut. Warum in China kaufen? Aus der Region für die Region oder was genau?
  • curled09 13.09.2017 13:02
    Highlight Highlight Schnittlauch anyone? Nehme sonst dann ein paar Päckli nach Hause im Dezember. Gruss aus Kenia!
    • rauchzeichen 13.09.2017 17:24
      Highlight Highlight ou ja gerne! einfach nicht vergessen n roten sticker draufzupanschen. dann ist der flug kompensiert ;)
    • Pasch 13.09.2017 18:16
      Highlight Highlight Scheitert dann bestimmt an irgendeiner Einfuhrbestimmung 😂 bedeutet soviel wie ab in den Müll!
  • gigibibi 13.09.2017 12:58
    Highlight Highlight Der Konsument ist ja selber bescheuert – er will ALLES UND DAS ERST NOCH ZU JEDER ZEIT! Denn er könnte diesen Irrsinn stoppen: Nicht mehr im Coop einkaufen; seinen Entscheid entsprechend kommentieren und an die Coop-Direktion spedieren. Die Wirkung würde nicht ausbleiben, wenn dies alle Unzufriedenen täten! Aber eben … (siehe erster Satz)
  • Maya Eldorado 13.09.2017 12:33
    Highlight Highlight Ich wohnte mal am Rand eines Dorfes. Da war eine kleine Wiese. Darauf wuchs wilder Schnittlauch. Der schmeckte viel besser als der Gezüchtete.
    Also schaut euch ein bisschen um, wenn ihr spazieren geht.
  • MaxM 13.09.2017 12:29
    Highlight Highlight Wäre der Kauf von afrikanischen Produnkten nicht ein Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung dieser Region?
  • Hugo Wottaupott 13.09.2017 11:38
    Highlight Highlight Sie soll den Schnittlauch küssen vielleicht ist das so wie mit dem Frosch, dann ist sie wieder ruhiger und ausgeglichener.
  • nib 13.09.2017 11:23
    Highlight Highlight Es ist ja allen, ausser dem Bauernverband (Stichwort Ernährungssicherheit) klar, dass die Schweiz sich nicht selbstversorgen kann.
    Aber beim Schnittlauch sollte das ja doch noch zu schaffen sein. Vermutlich gibt es aber keine Subventionen dafür.
    • Alnothur 13.09.2017 16:20
      Highlight Highlight Auch dem Bauernverband ist das klar, aber lieber reduziert man den möglichen Ertrag Jahr für Jahr durch Umzonen und "Bio".
  • elivi 13.09.2017 11:18
    Highlight Highlight Topf, Erde, wasser ... Kauf sammen oder reiss ein büschel mit wurzeln vom kumpel und tada... Schnittlauch 24h ready.
    Finds sowieso hohl wieso das noch so abgepackt verkauft wird. Is ja nicht so als würden bauern hierzulande eingehn weil sie kein schnittlauch verkaufen können
    • sheimers 13.09.2017 13:51
      Highlight Highlight Ich habe mal Tomaten auf dem Balkon gezüchtet, das war ein lustiges Experiment, hat auch geklappt, aber die Samen haben mehr gekostet als gleich viele Tomaten fertig gekauft.
    • Saraina 13.09.2017 15:33
      Highlight Highlight Tomaten sind eher anspruchsvoll. Aber Schnitt
      lauch wächst wie Unkraut. Selbst Basilikum is von
      Mai bi September kein Problem.
  • covfefe2go 13.09.2017 11:16
    Highlight Highlight Na schön, dann kauft halt einfach keinen Schnittlauch aus Kenia. Wenn er ja anscheindend in der ganzen Schweiz überall wächst sollte es kein Ding sein ihn selber anzuplfanzen.
    (Ist es wirklich nicht)
    Wenn die Nachfrage sinkt ist es auch nicht mehr nötig welchen zu Importieren.
    • Nick Name 13.09.2017 12:53
      Highlight Highlight "Nötig"?
      Nö. Das ist schlicht ein Entscheid von Coop. Und ganz sicher würden sie nicht pleite gehen, böten nicht so was Bescheuertes an.
    • covfefe2go 13.09.2017 16:08
      Highlight Highlight Ich finde der Entscheid liegt nur bedingt bei Coop.
      Schliesslich verkaufen sie einfach das was der Konsument will.
    • Nick Name 13.09.2017 17:09
      Highlight Highlight Sorry, aber das ist Chabis. Nichts und niemand zwingt Coop, irgendwas ins Ladenregal zu stellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • siorpaesas 13.09.2017 11:11
    Highlight Highlight Dieser Schnittlauch ist eh nur Lückenfüller im noch nicht vollbeladenen Flugzeug. Besser man füllt den freien Platz noch mit irgendwas ich, dass man leer losfliegt..
  • Wehrli 13.09.2017 10:56
    Highlight Highlight Ja ja, brav tätscheln dürfen wir die armen Afrikaner, aber ihre Produkte dürfen sie dann trotzdem nicht bei uns verkaufen.

    Scheinheiliger Ökoterror.

    Als Beispiel: Lamm aus Neuseeland hat eine bessere CO2-Bilanz als Schweizer Lamm.

    Aber hey, einfach mal Jammajammajamma
    • Gummibär 13.09.2017 13:36
      Highlight Highlight COOP bietet zum Verkauf an, was die idiotischen Kunden kaufen wollen.
      Jedem steht es frei sich einen Blumentopf mit Schnittlauch ins Küchenfenster zu stellen, ihn selbstzufrieden zu betrachten und dazu ein Glas Leitungswasser zu genießen.
      Der Titel sollte lauten: Aus einer Schweizer Mücke (Macke) einen Afrikanischen Elefanten gemacht.
    • niklausb 13.09.2017 13:42
      Highlight Highlight Aber es gibt ja eben nicht genug.... Sonst gäbs den nicht von dort
    • sheimers 13.09.2017 13:56
      Highlight Highlight Nur mal als Anregung zum Nachdenken: 200g Reis aus Thailand mit 0.5g Schnittlauch aus Kenia garniert. Böser Schnittlauch, der ist sicher Schuld an den Tornados :-)
  • Lord_Mort 13.09.2017 10:33
    Highlight Highlight Ich frage mich, wer den überhaupt Schnittlauch kauft. Das Zeugs wächst doch wie Unkraut. Einfach zu Hause anpflanzen, dann muss man den Schnittlauch auch nicht aus Kenya importieren.
  • kupus@kombajn 13.09.2017 10:26
    Highlight Highlight Im Grunde wurde das Kernproblem ja angesprochen: der Kunde verlangt!
    • trio 13.09.2017 12:54
      Highlight Highlight Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Angebot erzeugt auch Nachfrage.
  • LubiM 13.09.2017 10:20
    Highlight Highlight Das ist die gleiche Kundin die im Dezember darüber motzt wieso keine Trauben im Regal sind....
    • Saraina 13.09.2017 15:36
      Highlight Highlight Wenn sie im Coop einkauft, wird sie im Dezember ganz sicher Trauben aus Indien im Regal finden. Achte dich mal...
  • heiRy 13.09.2017 10:19
    Highlight Highlight Schnittlauch wächst auch gut in einer Pflanzschale vor dem Fenster, auf dem Balkon! Eigentlich brauchte niemand Schnittlauch zu kaufen.
  • Schmabusi 13.09.2017 10:17
    Highlight Highlight Die Bauern auf dem Bärnermärit verkaufen Basilikum aus Kenia, was noch viel schlimmer ist!
    • sheimers 13.09.2017 13:59
      Highlight Highlight Spaghetti aus Italien, Tomaten in Dosen aus Spanien, eine Zwiebel aus dem geheizten Gewächshaus und ein Blättchen Basilikum aus Kenia. Wie kann man nur so böse zu seiner Umwelt sein und Basilikum aus Afrika importieren. :-)
  • seventhinkingsteps 13.09.2017 10:11
    Highlight Highlight Lol, aber dann wieder Müll von AliExpress bestellen ums 2 Wochen später wieder wegzuwerfen, oder?

    Schon geil, da legt ein Akteur unserer Wirtschaftsordnung das Verhalten an den Tag, dass ökonomisch völlig Sinn macht und es folgt eine riesen Empörung.

    Wo bleibt der mediale Aufschrei bei den grossen Wirtschaftsverbrechen?
  • Adremos 13.09.2017 10:08
    Highlight Highlight Ist jetzt etwas off-topic, aber:

    WO BLEIBT DER PICDUMP !!!! WIR BRAUCHEN IHN :)
  • next_chris 13.09.2017 10:08
    Highlight Highlight Ist doch gut wenn Europa und die Schweiz Produkte aus Afrika kaufen, dass benoetigt lokale Arbeitskraefte in Kenya.
    Ist doch besser als nur lahme Entwicklungshilfe zu betreiben.
  • Doctor Unrath 13.09.2017 09:46
    Highlight Highlight Ich hätte gerne ein weiteres Label auf den Produkten, das anzeigt, wieviel Energie für den Import aufgewendet werden musste. Beim Einkaufen versuche ich sehr, mich auf solche Dinge zu achten, aber es ist recht umständlich, oft nur indirekt einsehbar und zeitaufwändig.
    Es ist schon sehr befremdlich zu sehen, wie verwöhnt wir sind und das ganze Jahr über immer alle Produkte im Laden haben wollen. Ich erinnere mich an Leute, die letzten Februar kistchenweise Erdbeeren aus Südafrika zum Spottpreis einkauften. Irgendwie abartig.
    • bebra 13.09.2017 15:17
      Highlight Highlight Dann solltest du schnell keine Schweizer Milch mehr kaufen. Die Schweizer Kühe werden zum grossen Teil mit Futter aus Brasilien gefüttert.
    • Saraina 13.09.2017 18:31
      Highlight Highlight Guter Punkt, Bebra!
    • Doctor Unrath 14.09.2017 07:39
      Highlight Highlight Genau darum möchte ich das neue Label...
  • saderthansad 13.09.2017 09:45
    Highlight Highlight Im Mehltau nach Kenia wir flieg'n, fallera
    Es grünen die Migros und der Coop, fallera
    Wir fliegen ohne Sorgen
    Singend in den Morgen
    Noch ehe im Tale der Schnittlauch stirbt

    fallera
  • Denk-mal 13.09.2017 09:44
    Highlight Highlight Der Mensch verblödet und fragt sich, wieso wir Umweltprobleme und Migrationsströme haben. Notabene, jeder Löli kann sog. in der Wohnung in einem Blumentopf Schnittlauch ziehen.
  • ast1 13.09.2017 09:41
    Highlight Highlight Schwierige Entscheidung...
    Benutzer Bild
  • Thomes 13.09.2017 09:36
    Highlight Highlight Für mich ein zweischneidiges Schwert.

    1. Es ist Unsinn lokal erhältliche Lebensmittel durch die halbe Welt zu transportieren.

    Aber

    2. Warum sollte ein Afrikanischer Staat seine LM nicht nach Europa exportieren dürfen? Wir machen es umgekehrt auch. Zerstören durch unsere billige (subventionierte) LM den lokalen Markt. Vom TK Poulet bis zu Milchprodukte existieren Bsp.
    Wundern uns dann das diese Menschen in Europa eine bessere Zukunft suchen.
    • bebra 13.09.2017 15:20
      Highlight Highlight Ein ebensogrosser Unsinn ist es, Viehfutter durch die halbe Welt zu transportieren und Milch und Fleisch dann als Schweizerprodukt teuer zu verkaufen.
  • Rabbi Jussuf 13.09.2017 09:36
    Highlight Highlight Wie wärs mit Kirschen aus Kanada?
    oder Spargeln aus Mexico?
    Oder JETZT Erdbeeren aus ich weiss nicht wo?

    Die Liste könnte beliebig verlängert werden.
    Alles dieses Jahr im Coop gesehen.
  • Laut_bis_10 13.09.2017 09:35
    Highlight Highlight Finde es immer wieder bereichernd, wie aus einer simplen Kritik an der Herkunft von Schnittlauch die gesamte Biografie und Verhaltensweise der Kritikerin rekonstruiert wird.

    Euch ist es ja vielleicht egal woher euer Schnittlauch kommt, aber mit Mutmassungen über eine euch unbekannte Person helft ihr niemandem.
  • Denk nach 13.09.2017 09:32
    Highlight Highlight Nicht kaufen und selber anpflanzen hilft.
  • mueggy 13.09.2017 09:30
    Highlight Highlight Wissen die Konsumenten überhaupt, was Mehltau ist? Es ist völlig verständlich, dass Mehltau-befallene Kräuter nicht mehr verkauft werden (können). Niemand würde diese kaufen oder gar essen.
    • Saraina 13.09.2017 18:34
      Highlight Highlight Nur wächst Schnittlauch in grösseren Mengen nicht derart schnell, dass damit ein Lieferproblem durch Mehltau überbrückt werden könnte. Mehltau tritt ziemlich plötzlich auf. Da war Kenja der Schnittlauch schon ausgesät gewässert und für den Export geplant.
  • MaskedGaijin 13.09.2017 09:20
    Highlight Highlight Skandal! Vor schreck ist mir gerade die American Spirit Zigi ins Äthiopische Biokaffee, mit genderneutraler Sojamilch aus Westpapua, gefallen.
    • Kunibert der Fiese 13.09.2017 10:27
      Highlight Highlight 😂😂
  • flimmergruen 13.09.2017 09:19
    Highlight Highlight Schnittlauch ist einfach nur eklig. Man sollte ihn ganz verbieten.
    • Denk-mal 13.09.2017 09:47
      Highlight Highlight Wieso?? Hat dir Mac Donalds dermassen das Gustatorische Empfinden "versiechet"!?
    • flimmergruen 13.09.2017 12:25
      Highlight Highlight Wieso? Da ist ja kein Schnittlauch drin.
  • Toto 13.09.2017 09:13
    Highlight Highlight Nicht nur Schnittlauch, auch Bohnen und Erbsen mitten im Sommer...!
  • Toerpe Zwerg 13.09.2017 09:10
    Highlight Highlight Die Empörungskultur treibt seltsame Blüten.

    Ein durchschnittlicher Flugpassagier mit Gepäck und Sitz und Verpflegung und Lifeesupport Systemen etc. bringt wohl ca. 150kg auf die Waage.

    Ein Päckchen Schnittlauch wiegt 10g. Ein Flugpassagier entspricht entsprechend 15'000 Schnittlauch-Päckchen.

    Das Co2 wird kompensiert. Das arme Land Kenia kann exportieren. Schnittlauch aus der Schweiz produziert ebenfalls CO2.

    Das "viral gehen" der Empörung verursacht wohl ca. 10 mal soviel CO2 wie der gesamte aus Kenia importierte Schnittlauch in 10 Jahren.
    • Posersalami 13.09.2017 10:11
      Highlight Highlight Der Schnittlauch aus der Schweiz hat im Winter sogar eine viel schlechtere Ökobilanz als derjenige, welcher aus Afrika importiert wird, weil die Produktion viel weniger Ressourcen verbraucht. Dort braucht man das ganze Jahr nicht zu heizen..

      Würde Coop nur saisonale Produkte anbieten wärs den meisten wohl auch wieder nicht recht.
    • midval 13.09.2017 10:51
      Highlight Highlight Schwachsinn was sie da von sich geben!
      Das hat nichts mit dem armen Kenia export zu tun da man das Produkt hier anpflanzen kann!
      Sie rechnen hier Fluggäste mit weiss der kuckuck was aus obwohl es darum geht das Coop werbung macht für lokale produkte usw.
      Kenia ist arm weil es eben ausgebeutelt wird und nicht einfach so aus unerklärliche Gründen wie sie vielleicht denken!
    • Madmessie 13.09.2017 10:57
      Highlight Highlight 1. Wenn man nicht fliegt, bringt man 0 kg auf die Waage.
      2. In Kenia herrscht wegen Dürre immer wieder Hungersnot. Da hilft es sicher, wenn das Land auch noch die Schweizer mit Schnittlauch versorgt.
      3. Alle Produkte produzieren CO2. Lokal produzierte aber typischerweise weniger als importierte.
      4. "Viral gehen" hilft, diesen ökologischen Unsinn einzudämmen. Besser in anderes Kraut kaufen oder halt mal verzichten.
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  • egemek 13.09.2017 08:54
    Highlight Highlight Ich finde Fleischimporte aus Neuseeland wesentlich bedenklicher. Und davon gibt es Haufenweise, auch in Migros- und Coop-Restaurants.
    • Wilhelm Dingo 13.09.2017 09:54
      Highlight Highlight Das kommt als TK mit dem Schiff...also eher kein so grosses Problem.
    • Wehrli 13.09.2017 10:59
      Highlight Highlight Neuseeländisches Lamm generiert weniger CO2 als Schweizer Lamm, inklusiv Transport.

      Grössere Herden, keine Geheizten Ställe im Winter, usw ..

      Aber hey, immer zuerst mal Motzen ...
    • egemek 13.09.2017 11:45
      Highlight Highlight @Wehrli: Gut möglich, dass deine Angaben bezüglich CO2 stimmen. Wie auch immer, mir geht es trotzdem gegen den Strich, dass etwas was es hier gibt um die halbe Welt transportieet wird. Ich verzichte daher auf den Konsum dieser Ware, aber das muss jeder für sich selber wissen. Die Nachfrage ist ja scheinbar vorhanden, ansonsten bräuchte es diese Importe nicht... 😉

      Beheizte Ställe finde ich im übrigen etwa gleich unnötig, aber wahrscheinlich brauchen das gescherte Mastlämmer fürs Überleben...
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  • Frausowieso 13.09.2017 08:53
    Highlight Highlight Coop hat in unserer Region in den letzten Jahren mehrere riesen Supermärkte gebaut. Diese Läden sind randvoll mit Waren. Wir sind eine Grenzregion und viele Leute gehen nach Deutschland oder Frankreich einkaufen. Samstag Abend vor Landenschluss sind die Frischtheken bei Coop und Migros immer noch voll. Die Masse an Gemüse, Früchte, Käse und Fleisch soll den Kunden zum Kauf anregen. Sieht halt schön aus und macht Hunger. Das heisst, viele Ware ist eigentlich "Werbematerial" oder Deko. Damit das Bild immer stimmt, fliegt man Waren ein. Der Kunde würe es auch kaum akzeptieren, wenn mal was fehlt
  • Wilhelm Dingo 13.09.2017 08:49
    Highlight Highlight Diese empörte Dame kauf sicher im Frühling schweizer Äpfel und meint das diese umweltfreundlicher sind als Südafrikanischen!
  • Wilhelm Dingo 13.09.2017 08:48
    Highlight Highlight Eine Chance für Kenia Waren zu exportieren.
  • Mr. Bigglesworths Cousin 3rd Grade 13.09.2017 08:45
    Highlight Highlight Finde ich schon komisch. Mein Schnittlauch wuchert zuhause wie wild schon das ganze Jahr.. und ich wohn nicht in Kenia..
    • Tavares 13.09.2017 09:11
      Highlight Highlight Bei mir auch.
      Aber du und ich haben wohl auf unseren Balkons keinen Mehltau, wie gewisse Bauern in der Schweiz.
  • kettcar #lina4weindoch 13.09.2017 08:43
    Highlight Highlight Einfach ein neues Lable: "Aus einer Region"

    Prinzipiell ist es ja schön, dass Kenia mal etwas nach Europa exportiert, sonst sind es eher unsere (resp. eher EU-) Produkte, welche den weg nach Afrika finden und dort den Landwirten das Leben schwer (oder unmöglich) machen.

    Trotzdem schliesse ich mich natürlich dem Punkt an, dass es der Konsument selber in der Hand hat. Lieber wär mir ein Supermarkt mit halbvollen Regalen, der dafür sinnlose Importe und Foodwaste auf einem Minimum hält. Leider scheint das beinahe unmöglich, darum freu ich mich weiterhin über die Produkte aus dem Hofladen.
    • peeti 13.09.2017 10:24
      Highlight Highlight Im zweiten Abschnitt kannst du vor "Produkte" noch das Wort "subventionierte" einsetzen ✌
    • Radesch 13.09.2017 11:29
      Highlight Highlight @rich enough

      Wenn der Name Programm ist, verstehe ich den Kommentar. Ansonsten ist es schlicht sinnlos bis wenige Minuten vor Ladenschluss alles immer da zu haben was nachher sowieso nur weggeworfen wird.

      Es muss nicht der Ostblock sein, aber auch nicht ein Überangebot was im Müll landet. Ein klassischer schweizer Kompromiss würde mir hier am ehesten zusagen.
  • LukeHuntington 13.09.2017 08:42
    Highlight Highlight Wie viele der auf Vorrat Empörten kaufen wohl regelmässig "Superfood" wie Gojibeeren aus China oder Chiasamen aus Bolivien für ihre Whatever-Bowls? #doublestandards
  • DaCrooked 13.09.2017 08:36
    Highlight Highlight Wenn das Regal leer wäre weil es kein CH-Kraut gibt wär's auch nicht recht.
  • rearwaste 13.09.2017 08:32
    Highlight Highlight Mir ist dies auch schon aufgefallen und missfallen, dass Kräuter und Gemüse aus Südamerika und Afrika importiert werden, welche auch hier angebaut werden. Jedoch liegt die Verantwortung beim Konsumenten. Ich lasse diese Ware einfach im Laden stehen. Es zu kaufen und sich im Nachhinein aufzuregen ist in meinen Augen einfach nur dumm. Übrigens, sich über Schnittlauch aufzuregen, welchen man ohne Probleme auch zuhause in einer kleinen Wohnung ziehen kann, meine Fresse... Auch ich hole mir ab und an abgepackte Kräuter, heule aber nicht rum. Ändert euer Verhalten wenns euch nicht passt!
  • wast*on (*e my life on wats) 13.09.2017 08:30
    Highlight Highlight Stellt man das Totalgewicht der importierten Menge Schnittlauch aus Kenia ins Verhältnis zum Tagesumsatz an Fluggepäck am ZH Airport, so entpuppt sich diese Entrüstung als hochgradige Heuchlerei.
  • Calvin Whatison 13.09.2017 08:26
    Highlight Highlight Herrlich diese Doppelmoral wieder nicht oder.
    Diejenigen welche jetzt fluchen und sich empören, sind dann auch die ersten die schreien, wenn das Gewünschte nicht erhältlich ist.
  • KenGuru 13.09.2017 08:26
    Highlight Highlight Definitv unsinning jedoch sind wir als Kunden, die vielfach alles zu jeder Jahreszeit haben wollen, massgeblich mitverantwortlich für solche Dinge.
    Wenn nämlich niemand den Schnittlauch aus Kenia kauft, wird er auch nicht mehr importiert.
  • Einer Wie Alle 13.09.2017 08:23
    Highlight Highlight "Manche User weisen aber auch auf die Rolle des Konsumenten hin, der das ganze Jahr über nach einem lückenlosen Sortiment verlangt."

    Dem kann ich mich nur anschliessen. Wenn wir Kunden bewusst auf Produkte mit langem Weg verzichten würden, beziehungsweise bewusst Produkte aus dem Inland kaufen würden. Dann würde es auch für die Migros und den Coop keinen Sinn machen die Produkte mit langem Wege im Regal zu haben.
    • Süffu 13.09.2017 08:41
      Highlight Highlight Das wäre schon ein erster Schritt, informieren muss man sich aber dann auch noch ein bisschen. Tomaten aus Spanien haben z.T. eine bessere Ökobilanz als CH-Tomaten ais beheizten Gewächshäusern. Am besten wäre ein Zusammenspiel von Verkäufer und Käufer.
    • Mark84 13.09.2017 09:27
      Highlight Highlight Kommt dann wieder drauf an was für spanische tomaten. Die spanischen gewächshaustomaten sind eine ökologische und soziale katastrophe...
    • kyoryu 13.09.2017 09:30
      Highlight Highlight Auf der einen Seite steht der Konsument und auf der anderen der Grossverteiler. Mit Werbung, Produktauslegung etc. werden Konsumenten gezielt manipuliert und gezüchtet. Angebot und Nachfrage funktioniert nur bei Transparenz.
      Ich als Konsument fände es gut, wenn bei allen Produkten den CO2 Verbrauch aufgeführt würde. Kann mir nicht vorstellen, dass die Produzenten und Grossverteiler das gut fänden.
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  • Herbert Anneler 13.09.2017 08:22
    Highlight Highlight Schnittlauch aus Kenia: "Aus der Region"! Greenwashing à la Grossverteiler... Wie lange wollen die uns noch verarschen? By the way: Aus-der-Region-Kartoffeln im Regal der Migros in Saanen/Gstaad können auch aus dem Aargau stammen... So geht das! Quintessenz: Im Bioladen oder direkt beim Bauern einkaufen oder bei farmy und andern - oder selber pflanzen: Schnittlauch wächst fast überall.
    • DaCrooked 13.09.2017 08:35
      Highlight Highlight Wo steht "Aus der Region" auf dem Foto?
    • Energize 13.09.2017 08:40
      Highlight Highlight Das steht aber nirgends "aus der Region" auf der Schnittlauchpackung.
    • Herbert Anneler 13.09.2017 08:55
      Highlight Highlight So schnell so viele Blitzli bei einer relativ kleinen Zahl von Posts: Die Marketingabteilungen von Migros und Coop sind schon wach...
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  • Paul_Partisan 13.09.2017 08:18
    Highlight Highlight Konsequenterweise sollten die Detailhändler in Zukunft einfach solche Produkte aus dem Sortiment streichen, wenn sie nicht aus der Schweiz oder Nachbarländern erhältlich sind. Vermutlich würde aber dann der nächste Shitstorm ausbrechen: "kein Schnittlauch im Sommer? Gehts noch??"
    Als Kunde hat man übringens immer die Wahl... und bekanntlich schafft die Nachfrage das Angebot.
    • Toerpe Zwerg 13.09.2017 09:12
      Highlight Highlight Was sind "solche Produkte"? Ist das ganzjährig beheizte Treibhaus in Brütisellen besser das die Sonne in Kenia?
  • Nelson Muntz 13.09.2017 08:17
    Highlight Highlight "durchdrehen" sollte man wegen Personen die um die Jahreszeit Schnitlauch kaufen. Wächst sehr gut auf jedem Balkon oder Fenstersims.
    Und erst zu Hause schauen, woher die Ware kommt ist fahrlässig und scheinheilig.
  • //Steff 13.09.2017 08:16
    Highlight Highlight bei mir wächst Schnittlauch wie Rasen auf der Terrasse - soll ich ins export business einsteigen?
    • The Hat Guy 13.09.2017 08:49
      Highlight Highlight Sofern Sie in der Schweiz wohnen, müssen Sie ja nicht allzuweit exportieren :)

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